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  • 14 Sa., 12. März 2016 Aktuelles – Landkreis-Anzeiger

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    Es ist schon jahrzehntelange Tradition: Am erstenFreitag im März wird in jedem Jahr weltweit derWeltgebetstag mit ökumenischen Gottesdiens-ten gefeiert. Dieser für die Zusammengehörigkeitder Christenheit wichtige Termin wird seit Jahrenauch in Unterschleißheim mit einem gemeinsa-men Gottesdienst wahrgenommen, jedes Jahrabwechselnd in einer der 3 Kirchen der verschie-denen Gemeinden und immer sehr liebevoll undakribisch gemeinsam vorbereitet von den Welt-gebetstags-Teams. Am Freitag, 4. März fand indiesem Jahr dieser gemeinsame Gottesdienst inder neuen Kirche St. Ulrich statt. Die Liturgie ver-fassten, gemäß dem Bibelvers aus dem Mat-thäus-Evangelium „Nehmt Kinder auf und Ihrnehmt mich auf“, Frauen aus Kuba. Neben Bibel-lesungen aus dem Buch des Propheten Jesaja(Kapitel 11, 1-10) und dem Markusevangelium(Kapitel 10, 13-16) – letztere sogar verbunden miteiner pantomimischen Darstellung des bekann-ten „… lasset die Kindlein zu mir kommen …“standen Lebensbedingungen und Lebenswirk-lichkeit der Menschen in Kuba im Mittelpunkt derGottesdiensttexte. Viele der heutigen Problemein Kuba wurden angesprochen, in verteilten Rol-len Selbsterfahrungsberichte gelesen, aber auchdie Schönheit des Inselstaats und die Lebens-freude der Kubaner gepriesen. Im Gottesdienst-

    Unterschleißheimer Weltgebetstag der GenerationenKatholische und evangelische Kirchen gemeinden feiern ökumenischen Gottesdienst

    raum herrschte kubanisches Flair, nicht nur auf-grund der stimmungsvollen, mit kubanischenElementen angereicherten Dekoration, sondernauch, weil Musik und Lieder der Karibikinselkubanisches Lebensgefühl vermittelten. DerJugendchor der Gemeinde St. Ulrich gab dem

    Gemeindegesang hier mit viel Elan Rückgrat undverbreitete durch Einsatz von Trommeln, Rasseln,und schwungvoller Klavierbegleitung eine beson-dere Atmosphäre. Einen besonderen Dank anHerrn Matthias Berthel für die Einstudierung derLieder. Auch sonst beteiligten sich die Jugendli-chen des Chores aktiv an der Gottesdienstge-staltung, lasen viele Texte und waren fest in denAblauf eingebunden. Das machte diesen Weltge-betstag zu etwas sehr Besonderem: Neben denFrauen der Weltgebetstags-Teams und denJugendlichen des Chors waren auch Kinder beider Gottesdienstgestaltung dabei – ganz ent-sprechend dem Thema des Gottesdienstes. Siespielten bei der pantomimischen Umsetzung desMatthäus-Textes mit – ein tief berührenderMoment, sowohl für Beteiligte als auch für Got-tesdienstbesucher. Am Ende des Gottesdiensteswurde die Weltgebetstags-Kerze von der Vertre-terin des Weltgebetstags-Teams St. Ulrich, FrauBrigitte Fleischmann, an die Vertreterin von St.Korbinian, Frau Gabriele Schwab übergeben. Inder Kirche St. Korbinian findet der Weltgebets-tags-Gottesdienst 2017 mit dem Thema Philippi-nen statt.Nach dem Gottesdienst gab es Gelegenheit zugemütlichem Beisammensein und Gesprächenbei nach kubanischen Rezepten gefertigten kuli-narischen Leckereien. Ein würdiger Ausklang die-ses für die Unterschleißheimer Gemeinde sowichtigen gemeinsamen Gottesdienstes.

    Heike Köhler

    ■ ULM · In einer groß an-gelegten Spendenaktionsammelte das UnternehmenMüller in über 700 Filialen inDeutschland, Österreich,Schweiz, Slowenien, Ungarnund Spanien Spenden fürFlüchtlinge. Speziell dafür an-gefertigte Spendendosenwurden ab Anfang November2015 an allen Kassen der Mül-ler-Filialen für die Kunden be-reitgestellt.In Deutschland kamen so203.000 Euro und in den aus-ländischen Filialen nochmalknapp 56.000 Euro zusam-men. Der Unternehmensgrün-der Erwin Müller hat den ein-genommenen Betrag jeweils

    aufgerundet und verdoppelt.Dadurch ergibt sich eine Ge-samtsumme von 520.000Euro. Das Geld geht an Orga-nisationen, die ein besonderesEngagement für Flüchtlingeleisten: »Aktion DeutschlandHilft« erhält 408.000 Euro fürdie Flüchtlingshilfe sowohl imIn- wie im Ausland. Im Inlandsoll speziell ein Projekt für unbegleitete minderjährigeFlüchtlinge gefördert werden.Die UNO-Flüchtlingshilfe er-hält einen Betrag von 112.000Euro für ein Projekt, mit deminnerhalb Syriens für Flücht-lingsfamilien lebenswichtigehygienische Standards sicher-gestellt werden sollen.

    Noble Spende: Bernd Pastors, Daniel Kunzi, Elke Menold, Erwin Müller und Dirk Sabrowski (von links). Foto: SWP

    520.000 Euro SpendeDrogerie Müller unterstützt Flüchtlinge

  • 16 Sa., 12. März 2016 Aktuelles – Landkreis-Anzeiger

    Schleißheimer BilderbogenGelungene Premiere

    der Ministranten(MF) – Zum zweiten Mal hatten sich das Ensem-ble „Theater 3 Punkt 0“ und die Ministranten vonSt. Wilhelm in Oberschleißheim zusammengetanund ein Theaterstück auf die Beine gestellt. Unterder Regie von Sebastian Reckert wurde „Der Ver-brecher aus verlorener Ehre“ nach FriedrichSchiller zu einer erfolgreichen Premiere im vollenSaal des Pfarrheims. Der Applaus war zugleichAnsporn für den zweiten Aufführungstermin am13. März um 15.30 Uhr in St. Wilhelm. Verdient hatten sich den Beifall alle Darsteller, dieab Dezember wöchentlich fleißig geprobt hatten.Gezeigt wurde ein Stück, das gesellschaftspoliti-schen Realitätsbezug hat und auch ein warnen-der Blick in die Zukunft sein könnte: Christianwird aus Geldnot vom ehrbaren Bürger zum Ver-brecher. Er gibt nach und nach seine moralischenWertvorstellungen auf und landet erst bei denAusgestoßenen der Gesellschaft und am Endesogar am Galgen.

    Hamburgerin wurde Starkbierkönigin

    (MF) – Die Feierlaune war beachtlich: Viele Gästebeim 25. Starkbierfest der Stadtkapelle Unter-scheißheim wollten gar nicht nach Hause gehen.Kein Wunder, denn es gab nach dem Anzapfenvon Bürgermeister Christoph Böck tolle Höhe-punkte, wie die Rede des Bruders Slius (ThomasAch) und spannende Wettkämpfe. Im Maßkrugstemmen und Nageln gaben dieDamen alles, denn es ging um den Titel derStarkbierkönigin und den holte sich VivianScheck aus Hamburg. Die Siegerin aus demhohen Norden hat eine Zeit lang in Unterschleiß-heim gelebt, nette Leute kennengelernt und sieplant schon ihren nächsten Unterschleißheim-Besuch beim Volkfest. Die Männer ließen beimStoalupfn ihre Muckis spielen: Der Sieger Sven

    Heineburg schaffte nicht nur den 200 Kilo schwe-ren Stein, sondern auch zwei Zusatzplatten à 20Kilo Gewicht. Platz zwei belegte Thomas Ach,der den Stein mit einer Zusatzplatte bis zumAnschlag hob und Rang drei ging an Adrian Pan-telic.

    Renate und Peter Dennemarck feierten ihre

    Goldene HochzeitEin Leben rund um das Automobil

    Zurück von der Hochzeitsreise empfingen diebeiden Jubilare den Ersten Bürgermeister Chris-toph Böck. Er gratulierte persönlich zum 50.Hochzeitstag im Namen der Stadt Unterschleiß-heim und überreichte einen Präsentkorb mit vie-len Spezialitäten. Renate Dennemarck wuchs im schönen Schön-brunn bei Röhrmoos auf. „Wir haben uns 1962auf der Hochzeitsfeier meines Cousins in Maria -brunn kennengelernt“, erzählt Frau Dennemarck.„Mein Cousin war ein Freund meines Peters, diezu dieser Zeit eine Metzgerei in Lohhof hatten.“1963 haben sich Renate und Peter dann auf demMetzgerball in Garching wiedergetroffen. Sie warvon Beruf Bankangestellte und half am Wochen-ende in der Metzgerei ihrer Eltern aus. 45Jahre haben ihre Eltern die Metzgerei in Schön-brunn bewirtschaftet. Vor 50 Jahren sagten beide vor BürgermeisterJohann Schmuck, der gleichzeitig auch Standes-beamter war „Ja“. Das war an einem Montag,denn da hatten ihre Eltern die Metzgereigeschlossen. Am selben Tag wurde auch kirch-lich geheiratet. In der Kirche St. Korbinian trauteund segnete Pfarrer Sauer das Paar. Zur Hoch-zeitsfeier hatte das Brautpaar in den Waldfriedennach Hebertshausen eingeladen.Seine Zukunft sah Peter Dennemarck beim Auto-mobil. Er lernte bei Mercedes und machte 1967die Meisterprüfung. 1968 haben sich beideselbstständig gemacht. Zwei Jahre haben sie dieMarke NSU vertreten und 1970 wurden sie BMWVertragshändler. „Damals habe ich die Ersatzteilebesorgt und bin bepackt mit Hund und Kindunterwegs gewesen. Das war nicht immer ein-fach“, erzählt Renate Dennemarck. Heute wirddie Firma als autorisierte Vertragswerkstatt fürBMW, Mini und Suzuki geführt. Ihr Sohn Alexan-der leitet den Betrieb und wird von beiden, wennNot am Mann ist, unterstützt. Auch in seiner Freizeit blieb Peter Dennemarckdem Auto ergeben. Er fuhr Bergrennen und Auto-rallyes. 1990 wurde er in den Gemeinderatgewählt und wirkte 18 Jahre unter BürgermeisterZeitler in der Kommunalpolitik.Seine Frau engagiert sich in Unterschleißheim im„Förderverein Freude im Alter Unterschleißheime.V.“ und unterstützte Frau Zeitler beim Kinderfa-sching des UFC Weiß-Blau. Ralf Enke

    Die Sparda-Bank in Unterschleißheim feiert

    10. Geburtstagund spendet 10.000 Euro

    Die Geschäftsstelle der Sparda-Bank Münchenin Unterschleißheim feierte am 1. März ihren 10.Geburtstag mit einem Tag der offenen Tür. „DerZuspruch unserer Kunden und Besucher ist seitdem Morgen riesengroß“, freute sich Geschäfts-stellenleiterin Tanja Schiebel mit ihrem Team, derServiceberaterin Nora Jungmeier, der Kundenbe-raterin Julia Herrmann und dem stellvertretendenGeschäftsstellenleiter Robert Stengl. Über den Gewinn-Sparverein der Sparda-BankMünchen e.V. werden soziale, karitative undgemeinnützige Projekte unterstützt. In den ver-gangenen zehn Jahren haben bereits viele Ein-richtungen in Unterschleißheim und UmgebungZuwendungen erhalten. Dieses Jahr überreichteTanja Schiebel im Beisein vom Ersten Bürger-meister der Stadt Christoph Böck jeweils eineSpende über 5.000 Euro an den „Unterschleiß-heimer Tisch“ und die Freiwillige FeuerwehrUnterschleißheim. Für den Unterschleißheimer Tisch nahmen FrauFleischmann, Frau Josefczak, Soziale Beratungder Caritas, und Frau Mammach, Fachdienstlei-tung Soziale Dienste der Caritas München, dieSpende entgegen. Der Unterschleißheimer Tischist ein Projekt der Stadt Unterschleißheim, derKath. Pfarrei St. Ulrich und des Caritas-ZentrumsSchleißheim/Garching. „An die 40 ehrenamtlicheHelfer holen von den Lebensmittelgeschäftenüberschüssige Ware, sortieren diese und gebensie an bedürftige Personen im Pfarrsaal von St.Ulrich aus“, berichtet Frau Fleischmann. Nichtimmer reichen die Lebensmittel für die etwa 200betreuten Personen, sodass Lebensmittel dazugekauft werden müssen. Zu Ostern, zum Ernte-dankfest und zu Weihnachten gibt es Sonderak-tionen, an denen Unterschleißheimer Bürgerin-nen und Bürger, die von einem niedrigenEinkommen leben müssen, Gutscheine für etwas„Besonderes“ erhalten.

    Fortsetzung auf Seite 18