17. Mai 2014 Wie Behinderte online Angebote nutzen- zum Beispiel ECDL barrierefrei

  • View
    103

  • Download
    0

Embed Size (px)

Text of 17. Mai 2014 Wie Behinderte online Angebote nutzen- zum Beispiel ECDL barrierefrei

  • Folie 1
  • 17. Mai 2014 Wie Behinderte online Angebote nutzen- zum Beispiel ECDL barrierefrei
  • Folie 2
  • 17. Mai 2014 17.05.2014 Warum Barrierefreiheit? Weltweit haben 750 Millionen Menschen eine Behinderung und drei von zehn Familien haben ein behindertes Familienmitglied. Im Jahr 2001 zhlte man weltweit 180 Millionen Menschen mit einer Sehschdigung. Mary Theofanos und Janice Redish National Cancer Institute Rockville Maryland. USA 100000 Menschen in der Schweiz sind blind oder sehbehindert.
  • Folie 3
  • 17. Mai 2014 17.05.2014 ECDL barrierefrei was ist das? Der ECDL ist der Europische Computerfhrerschein ein international anerkanntes und standardisiertes Zertifikat, mit dem jeder Computernutzer seine grundlegenden und praktischen Fhigkeiten im Umgang mit dem Computer nachweist, ECDL barrierefrei ist ein multimediales Lernpaket fr den ECDL- welcher exakt auf die Bedrfnisse von Menschen mit Behinderungen abgestimmt ist.
  • Folie 4
  • 17. Mai 2014 17.05.2014 Behinderungen Behinderung kann bedeuten: Einschrnkung des Sehsinnes Einschrnkung des Hrsinnes Einschrnkung des Tastsinnes Einschrnkung der Bewegung Einschrnkung der kognitiven Fhigkeiten Einschrnkung der rumlichen Wahrnehmung Eingeschrnkte Auffassung bzw. Konzentrationsfhigkeit Einschrnkungen knnen auf jegliche Art kombiniert sein
  • Folie 5
  • 17. Mai 2014 17.05.2014 Behinderungsarten und Barrieren im Web Einschrnkung des Sehsinnes Blindheit Unfhigkeit, normale Schrift zu lesen und Grafiken zu erkennen und die Maus zu bedienen Sehbehinderte (nutzbarer Sehrest) Begrenzte Wahrnehmung von Farben Beeintrchtigt durch ungengende Schriftgrsse Ungengender Kontrast und unbersichtliche Informationsanordnung Farbenblindheit Rot/Grn Farbenblindheit. Hufigste Farbenblindheit. Wichtig bei der Gestaltung von Links
  • Folie 6
  • 17. Mai 2014 17.05.2014 Behinderungsarten und Barrieren im Web Farbenblindheit
  • Folie 7
  • 17. Mai 2014 17.05.2014 Behinderungsarten und Barrieren im Web Kognitive Behinderungen Kognitive Behinderungen umfassen Untergruppen: -Lernschwchen (Aphasie, Dysgraphie, Dyslexie bzw. Legasthenie) -Aufmerksamkeitsstrungen (ADD) -Entwicklungsstrungen (Autismus) -Neurologische Beeintrchtigungen (Demenz und Schlaganfall, Alzheimer) Probleme: -Komplexe, dichte Darstellung von Information -Schwierige Sprache, unstrukturierte Texte
  • Folie 8
  • 17. Mai 2014 Assistierende Technologien
  • Folie 9
  • 17. Mai 2014 17.05.2014 Besondere Bedrfnisse Verschiedene Behindertengruppen habe unterschiedliche Bedrfnisse Farbe Kontrast Schriftarten (serif oder sans-serif) Schriftgre Tastatur Shortcuts Eingabegerteunabhngigkeit Ausgabegerteunabhngigkeit
  • Folie 10
  • 17. Mai 2014 17.05.2014 Bedrfnisse Blinde Menschen Benutzen Gehr- und / oder Tastsinn, um mit dem Computer zu arbeiten Computerbenutzung mit Sprachausgabe ist aktiver Prozess Zeitaufwand Taktiler Zugang ist linear man liest mit dem Finger Buchstabe fr Buchstabe Zeitaufwand Benutzer ist bei der Orientierung an die Zusatzinformationen des Screen Readers angewiesen Besondere Aufmerksamkeit gilt: Klare und verstndliche Strukturen Gute Tastaturuntersttzung (Shortcuts) quivalente fr Bilder, Grafiken, Diagramme und Tabellen
  • Folie 11
  • 17. Mai 2014 17.05.2014 Assistierende Technologien Blinde Menschen Computerbedienung ohne Monitor? Taktile / Audioausgabe Umsetzung in Brailleschrift (Screenreader und Brailledisplay) Sprachausgabe (Screenreader mit Sprachsynthesizer) Spezialtastaturen mit Braillebeschriftung Quelle: http://www.hooleon.com/
  • Folie 12
  • 17. Mai 2014 17.05.2014 Bedrfnisse Sehbehinderte Menschen Benutzen oft Kombination von Bildschirm (Bildschirmlupe bzw. Vergrerung) und Sprachausgabe Besondere Aufmerksamkeit gilt: Schriftarten und Schriftgren Farben (farbenblinde Menschen) Kontrast Klare Struktur und Gliederung Alt-Texte bei Bildern
  • Folie 13
  • 17. Mai 2014 17.05.2014 Quelle: http://www.enablemart.com Assistierende Technologien Mobilittsbehinderte Menschen Computerbedienung ohne Maus? Tastaturmaus Spezielle Joysticks (z.B. Integramaus) Head-, Eyetracker Trackball Brain Computer Interfaces Quelle: http://www.enablemart.com http://www.enableireland.ie Quelle: http://www.footmouse.com Quelle: http://www.lifetool.at
  • Folie 14
  • 17. Mai 2014 17.05.2014 Assistierende Technologien Mobilittsbehinderte Menschen Computerbedienung ohne Tastatur? Virtuelle Tastatur Einhandtastatur bergrosse Tastatur Quelle: http://www.enablemart.com
  • Folie 15
  • 17. Mai 2014 17.05.2014 Bedrfnisse Mobilittsbehinderte Menschen Viele knnen die Maus und/oder Tastatur nicht bedienen Befehle bzw. Kontrollelemente sollten nicht nur mit der Maus sondern auch per Tastatur erreichbar sein Computerbedienung mit alternativen Eingabegerten meist langsamer mehr Zeit
  • Folie 16
  • 17. Mai 2014 17.05.2014 Assistierende Technologien Kognitiv behinderte Menschen Untersttzung durch Sprachausgabe (Screenreader mit Sprachsynthesizer) Spezialsoftware zum Lernen Lernhilfen
  • Folie 17
  • 17. Mai 2014 17.05.2014 Bedrfnisse Kognitiv behinderte Menschen Kognitive Behinderung bzw. Lernbehinderung Schwierigkeiten beim -Lesen und Verstehen von Inhalten -Rechnen - Besondere Aufmerksamkeit gilt: Klare, gut lesbare Schriftarten Einfache Sprache (Kurze Stze: maximal 10-12 Worte) Gute Strukturierung und Gliederung Visuelle Untersttzung (Farben und Bilder) Mehr Zeitaufwand zum Lsen von Aufgaben
  • Folie 18
  • 17. Mai 2014 17.05.2014 Wie werden Menschen mit Behinderungen untersttzt? ECDL bf fr Menschen mit Blindheit/ Sehschwche Fr diese User werden alle Lerninhalte in reinem HTML angeboten so dass die Inhalte und Aufgaben mit gngigen Screenreadern lesbar sind. Fr sehbehinderte Menschen sind Grsse und Kontrast einstellbar
  • Folie 19
  • 17. Mai 2014 17.05.2014 Wie werden Menschen mit Behinderungen untersttzt? Lernschwche und Hrschwche Menschen mit Lernschwierigkeiten, sprachlichen Problemen und kognitiven Einschrnkungen bentigen einfach Inhalte und eine angemessene Lerngeschwindigkeit Dur das Umschalten auf den Einfach Modus werden stark vereinfachte Lesetexte angeboten. Zudem wird der Text langsamer wiedergegeben Fr taube und hrbehinderte Menschen gilt ebenfalls dieser easy to read Modus
  • Folie 20
  • 17. Mai 2014 17.05.2014 Wie werden Menschen mit Behinderungen untersttzt? Mobile Einschrnkungen Bedeutet oft das die Maus und Tastatur kaum bis gar nicht benutzt werden knnen, deshalb sind smtliche Aktionen im Lernprogramm ( wie Blttern oder Navigieren) sowohl ber die Maus als auch ber die Tastatur bedienbar.