22. Internationales Symposium „Strahlenschutzphysik‟ vom 2. bis 6. April 1990 in Gaußig, DDR

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    Isotopenpraxis Isotopes in Environmental and HealthStudiesPublication details, including instructions for authors and subscription information:http://www.tandfonline.com/loi/gieh19

    22. Internationales SymposiumStrahlenschutzphysik vom 2. bis 6. April 1990 inGauig, DDRG. StreubelPublished online: 21 Aug 2008.

    To cite this article: G. Streubel (1990) 22. Internationales Symposium Strahlenschutzphysik vom 2. bis 6.April 1990 in Gauig, DDR, Isotopenpraxis Isotopes in Environmental and Health Studies, 26:11, 556-556, DOI:10.1080/10256019008622430

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  • Tagungsbericht

    Isotopenpraxis 26 (1990) 11, pp. 556

    Tagungsbericht

    22. Internationales Symposium ,,StrahIenschutzphysik"vom 2. bis 6. April 1990 in GauBig, DDR

    In der Zeit vom 2.6. April 1990 fand das 22. InternationaleSymposium ,,Strahlenschutzphysik" in GauBig (Bezirk Dresden)statt, das vom Wissenschaftsbereich Strahlenschutzphysik der Sek-tion Physik der TU Dresden organisiert wurde. Erstmalig war dieseTagung Treffpunkt von Wissenschaftlern aus ost- und westeuropai-schen Landern, die auf dem Gebiet der Strahlenschutzphysik unddes praktischen Strahlenschutzes tatig sind. An der Veranstaltungnahmen Wissenschaftler aus Belgien, der BRD, der CSFR, der DDR,aus Kuweit, Polen, Ungarn, der UdSSR, der Schweiz, der SFRJ,Berlin-West und der IAEA teil. Insgesamt waren Teilnehmer von42 Institutionen, darunter von 31 auslandischen Institutionen anwe-send. Die Tagung diente dem Austausch neuester Forschungs-ergebnisse und der Beratung neuer Empfehlungen internationalerOrganisationen und neuer Entwicklungstendenzen auf dem Gebietder Strahlenschutzphysik. Das Vortragsprogramm enthielt tradi-tionsgema'B sowohl Ubersichts- und Fortschrittsberichte als auchOriginalarbeiten. Die 37 Vortrage und 13 Poster waren in fiinfThemenkomplexe gegliedert. Die Themenkomplexe umfaBten ,,A1I-gemeine Aspekte der Strahlenschutzphysik", ,,Internationale undnationale Aktivitaten im Strahlenschutz", ,,Strahlenschutzproblemebei der Kernenergiegewinnung", ..Festkorperdosimetrie" und,,MeBtechnik im Strahlenschutz".

    Im Einfuhrungsvortrag ,,Zukiinftige Aufgaben in der Strahlen-schutzphysik" gaben B. Dorschel und andere einen Uberblick fiberinternational stark diskutierte Probleme, wie die Neuberechnungdes Qualitatsfaktors als Funktion der ,,lineal energy", die Anderungder Gewichtsfaktoren zur Berechnung der effektiven Aquivalentdo-sis und die Festlegung von MeBkonzepten einschlieBlich der Ein-fuhrung neuer operativer GroBen. Weitere Schwerpunkte in derStrahlenschutzphysik werden Strahlenschutztransportberechnun-gen, insbesondere unter Nutzung von Monte-Carlo-Programmen,sowie die Weiter- und Neuentwicklung von Detektoren und Aus-wertegeraten sein. Im zweiten Teil ihrer Darlegungen erlauterten siedie Forschungsaufgaben des Wissenschaftsbereiches Strahlen-schutzphysik der TU Dresden, die sowohl Detektorentwicklungen(zum Beispiel CR-39, LiF:Mg, Cu, P und Elektrete) als auchTransportberechnungen, Beitrage zum INTERKOSMOS-Pro-gramm und Anwendungsforschung (Kernenergie, Medizin, Um-welt) umfassen.

    H. Menzel stellte in seinem Vortrag ,,Das Strahlenschutz-For-schungsprogramm der Europaischen Gemeinschaft" vor. Ausge-hend von einem historischen Uberblick diskutierte er Schvverpunktedes derzeitigen Forschungsprogrammes der Kommission des Euro-paischen Komitees (CEC) und wies auf Ansatzpunkte fur diezukiinftige Zusammenarbeit mit osteuropaischen Landern hin.

    GroBes Interesse fand auch der Vortrag von E. Piesch zur,,Albedo-Neutronendosimetrie, Prinzipien, Aspekte und Erfahrun-gen in der Routineuberwachung unter Vervvendung des Zwci-

    Komponenten-Albedodosimeters". Das universelle Zwei-Kompo-nenten-Albedodosimeter besitzt zwei Detektoren, die fur thermischeNeutronen empfindlich sind, zur separaten Registrierung der vomKorper riickgestreuten Albedoneutronen und der primaren thermi-schen Neutronen. Fur die Bestimmung der Neutronenaquivalentdo-sis wurde das Problem der Energieabhangigkeit durch Einfuhrungvon vier Kategorien von Anwendungsgebieten fiir unterschiedlicheStreuneutronenfelder sowie die Ausnutzung der MeBeffektver-haltnisse beider Detektoren zur Korrektion des Effektes gestreuterniederenergetischer Neutronen gelost. Die bei internationalen Ver-gleichsexperimenten erhaltenen Ergebnisse zeigten, daB das vorge-stellte Dosimeter, das auch offizielles Neutronendosimeter in derBRD ist, mit einer Energie- und Winkelabhangigkeit innerhalbeines Faktors 2 dem fortgeschrittenen internationalen Stand ent-spricht.

    In seinem Beitrag ,,Eigenschaften von LiF: Mg, Cu, P-Detek-toren zur Dosimetrie ionisierender Strahlung" beschrieb N. A.Karpow einen neuen Thermolumineszenzdetektor, der in der UdSSRkommerziell erhaltlich ist. Dieser Detektor zeichnet sich durch hoheEmpfindlichkeit (ca. 20fach groBer als kommerziell beziehbareDetektoren TLD 100 der Firma Harshaw Chemical Company),hohe mechanische Stabilitat, geringen EinfluB der thermischenVorbehandlung auf die Empfindlichkeit sowie relative Unempfind-lichkeit gegenfiber Strahlung geladener Teilchen aus. Vorlaufigetheoretische und experimentelle Untersuchungen zeigen, daB esmoglich ist, ein universelles Dosimetersystem fur die Registrierungvon Rontgen-, Neutronen- und Gammastrahlung auf der Basis vonDetektoren aus LiF:Mg, Cu, P zu entwickeln.

    Das 22. Internationale Symposium ..Strahlenschutzphysik" kannals sehr erfolgreich eingeschatzt werden. Sowohl die Vortrage undPoster als auch die Diskussionen waren durch ein hohes wissen-schaftliches Niveau gekennzeichnet und gaben einen guten Uber-blick fiber internationale Entwicklungstendenzen auf dem Gebietdes Strahlenschutzes. Insbesondere durch die erstmalige Teilnahmevon Wissenschaftlern aus westeuropaischen Landern erfuhr dieTagung eine weitere Aufwertung und wurde zur Statte des Ge-dankenaustausches von Wissenschaftlern aus Ost und West. DieDiskussionen auBerhalb des offiziellen Vortragsprogrammes dien-ten einerseits der Weiterfuhrung des wissenschaftlichen Meinungs-streites und andererseits der Vertiefung der internationalen For-schungskooperation sowie der Aufnahme neuer Verbindungen inder Forschungszusammenarbeit. Ein Teil der Vortrage des Sym-posiums wird in einem Sonderheft sowie weiteren Heften derZeitschrift ,,Kernenergie" veroffentlicht. Das 23. InternationaleSymposium ..Strahlenschutzphysik" wird in der Zeit vom 8. bis12. April 1991 in GauBig stattfinden.

    G. Streubel

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  • Information / Mitteilungen

    IAEA: ' _HEW APPOINTMENTS AT IAEA 'The Director^General of the International Ato-mic Energy Agency (IAEA) has announced theappointment of:Mr. Murdoch Scott Baxter, from the UnitedKingdom, as Director, International Laboratoryof Marine Radioactivity at Monaco in theDepartment of Research and Isotopes. Mr. Baxterwas born in 1944. He studied chemistry at theUniversity Glasgow, Scotland and graduated witha Ph. D. in geochemistry. After a postdoctoralresearch fellowship at the State University ofNew York, he was lecturer a*t the University ofGlasgow from 1970 to 1985. From 1985 to presenthe was Director of the Scottish UniversitiesResearch and Reactor Centre, University ofGlasgow. In 1981 and 1982 Mr. Baxter worked atthe IAEA as a visiting scientist. Mr. Baxterwill assume his duties in November 1990.Mr. John Easey, from Australia as Co-ordinatorof the Regional Co-operative Agreement forResearch, Development and Training related toNuclear Science and Technology in Asia and thePacific - Department of Technical Co-operation.Mr. Easey was born in 1940. He graduated fromthe Reading Technical College and Oxford Tech-nical College, England. He obtained a Ph.D. inChemistry of Actinides and X-ray Crystallo-graphy at Leicester University, England. Afteremployment as.. Experimental Officer at the Uni-ted Kingdom Atomic Energy Authority,' AtomicEnergy Research Establishment Harwell. Englandfrom 1958 to 1970, he worked as Staff Scientistat the John Lysaght (Austr.) Ltd., Central Re-search Laboratory, Newcastle, NSW. Australiafrom 1970 to1975. From then onwards he wasSenior Principal at the Australian NuclearScience and Technology Organization, Menai,HSW, Australia. Mr. Eassy will assume hisduties as of .1 September 1990. [ IAEA PressRelease PR 90/15 (1990) ]

    IAEA:STATUS REPORT OH CONTROLLED THERMONUCLEARFUSIONAt the request of the International AtomicEnergy Agency (IAEA), the International FusionResearch Council (TFRC), an advisory body tothe IAEA, has reported on the current status ofcontrolled thermonuclear fusion. The report isin two parts a General Overview with anExecutive Summary and a series of technicalreports. The General Overview represents- aconsensus among IFRC members on the status andprospects for fusion research. It stresses thepotential advantages of fusion as an energysource, outlines-a.strategy for development ofa fusion reactor, summarizes the present statusof research on controlled thermonuclear fusion,comments on trends and prospects, identifiesimportant technological accomplishments and yetto be solved,, and recommends "the next step" tobe taken in this field: an internationally co-operative step. Thirteen technical papers formthe second part of this status report. Thesepapers express the best technical judgements ofthe authors, in consultation with their supportexperts, on the status of various approaches toplasma confinement . and on the fusion reactoraspects of these approaches. Believing that theviews, assessments and technical reports ofthis group of experts merit the broadestexposure and consideration, the Agency hasscheduled publication of the entire report inthe September issue of 'the Journal, NuclearFusion whichmarks the 30th anniversary of thisjournal. With a view tov/ard immediate, timelydistribution of the views and assessmentsexpressed in the General Overview, the Agencyhas now published, in booklet form, theExecutive Summary and General Overview of theRapport, together with an Introductory Note bythe Director General, Dr. Hans Blix. This

    booklet is available for distribution at theIAEA,. Division of Physical and ChemicalSciences.[IAEA Press Release PR 90/13 (1990) ]

    'IAEA:PLANT MUTATION BREEDING FOR GROP IMPROVEMENTOver 25 years work in the field of plantmutation breeding will be reviewed during . anInternational Symposium on the Contribution ofPlant Mutation Breeding for Crop Improvement atthe Vienna International,Centre from 18 to 22June 1990. The symposium is jointly by the IAEAand the FAO. When the Joint FAO/IAiiA Divisionon Atomic" Energy in Food and Agriculture wasestablished in 1964, it was decided to putmajor efforts into the further development ofplant mutation breeding. At that time, somethirty improved cultivars had been producedworldwide; Through the co-operative researchefforts involving the IAEA SelbersdorfLaboratory and many research intitutions indeveloped and developing countries, therelevant technology was advanced to a stagewhere 'it could be applied to important crop

    species, mainly cereals and'other annual graincrops. Now, 25 years later, the Joint FAO/IAEADivision has records of more than 1300 cropcultivars worldwide, development throughinduced mutations. Many of these improvedcultivars very popular and contributed substan-tially to the income of farmers and to nationaleconomies. For example, nearly all the barleyfor brewing in Czechoslovakia and the bulk ofit in the German Democratic Republic stemsfrom . a mutant induced by x-rays in 1964. "he '.Italian durum wheat grain used for the famosItalian spaghetti is . mainly produced bycultivars derived from the mutation breedingprogramme of the -Nuclear Centre at Casaccla.For Californian rice production, mutants inlocally adapted cultivars represented anessential advance and most of currently grown,cultivars derived from cross breeding -.withinduced mutants. The acreage under' suchcultivars increased from 58f. in 1988 to 74f, "in1989. The symposium held 18-22 June (attendedby 170 participants from 51. countries, amongthem 35 developing countries) will fssess theadvances made since 1964 and persistingproblems, which hinder the wider application ofthe mutation breeding technology, for example,to vegativelypr.opagat.ed c.r.op.s like cassava,sweet_potato, plantains, coca. Biotechnology,

    involving in-vitro culture and geneticengineering, will-- be harnessed to make themutation breeding tool more effcient. Throughthis, plant breeders will be able to develop aneffective "strategy combining all availabletechniques to assist in feeding a growing worldpopulation, while making more efficient use ofsoil, water and nutrients, and responding toprobably changing climatic conditions whilemaintaining a healthy environment. [IAEA PressRelease PR 90/12 (1990) ]

    'IAEA: ' . ' .INTERNATIONAL UPDATE 'ON URANIUM SUPPLY ANDDEMANDThe OECD Nuclear Energy Agency (USA) and theInternational Atomic EnergyAgency (IAEA) havejust published a new joint on world UraniumResources, Production -and Demand, commonlyknown as the "Red Book", based on data providedby over 40 countries outside Centrally PlannedEconomies (WOCA). ['URANIUM: Reso...

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