43. siesta

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virtuelle Zeitung

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  • LEBENSumWEGE Bei Unzustellbarkeit bitte zurck an: 4910 Ried, Riedholzstr. 15a

    RegionInnviertel Ost

    RegionInnviertel West

    ConAction Nr. 143 P.b.b. - Verlagspostamt 4910 RiedGZ 02Z033134M

  • Nacht der spirituellen

    Lieder in Ried

    Auf dem Weg nach Maria Schmolln

    Jamsession

    Kaum von der Bhne zu kriegen ;-)

  • Inhaltsverzeichnis

    Siesta-Tipp

    Vorstellung

    Schlusspunkt

    RckblickJugendpilgern

    5

    Begleitung tut gut

    Daniel Neubck und Zivi Pepi

    Anna Reininger

    6Statements

    LEBENSumWEGE

    8

    Termine 12

    22

    Good Bye 14

    16

    21

    22

    4Vorwort

    Leitartikel

    Bibelimpuls

    Viel Lesespa wnsc

    ht

    das Siesta!-Redaktion

    steam

    Inhaltsverzeichnis

    Begleitung tut gut

    Statements

    LEBENSumWEGE

    Termine

    Good Bye

    Vorwort

    Leitartikel

    Bibelimpuls

    Mopedwallfahrt

    Auf dem Weg nach Maria Schmolln

    Jamsession

  • 4Vorwort

    Liebe Siesta! Leserinnen und Leser!

    Ja, ein komisches Gefhl. Zum letzten Mal in meiner ra als Regionsassistent darf ich euch das Vorwort als Start ins Lesen einer Siesta!-Ausgabe schrei-ben. Aber nicht deswegen wurde der Titel dieser Siesta Lebens(um)wege gewhlt ;-) Vielmehr mchten wir in dieser Siesta Lebensmodelle und nennen wir sie mal Gangarten von Lebenswegen Jugendlicher und junger Erwachsener darstellen.Mit einem kleinen Blick voraus in den Herbst und das kommende Schul-jahr machen wir mit dieser Siesta! hoffentlich Gusto die Stichworte 72 Stunden ohne Kompromiss und P ngsttreffen (in Schrding!) ms-sen wohl reichen.

    Anna Reininger der Name der neuen Regionsassistentin sei hier schon mal verraten. Sie stellt sich bereits in die-ser Siesta!-Ausgabe vor!

    Viel Spa mit deiner Siesta!

    Daniel Neubckehem. Regionsassistent Innviertel Ost

    "Leben ist das, was passiert, wh-rend du eifrig dabei bist, andere Plne zu machen", sagte schon John Lennon und das Zitat, obwohl auch schon einige Jahre alt, trgt auch heute noch eine groe Wahrheit in sich.

    Auf den ersten Blick scheint zunchst der geradlinige und direkte Weg, der zielfhrendste und beste zu sein. Doch ist bei vielen Menschen der Lebensweg gerade nicht so perfekt wie erhofft, sondern verschlungen, undurchsichtig, ja manchmal vielleicht sogar beschwer-lich und trotzdem scheint es rckblik-kend oft der richtige zu sein. So sind es -trotz aller Planung meistens die Umwege, die uns zu unserem eigent-lichen Sinn bzw. Ziel unseres Lebens fhren, weil sie uns aus althergebrach-ten Mustern reien und ber den Tel-lerrand blicken lassen und uns so neue Erfahrungen ermglichen. Auslser solcher Umwege sind oft Krisenzeiten und Schicksalsschlge, also tiefgehende Einschnitte im Leben und gerade hier erschlieen sich fr viele Menschen bis-her ungeahnte neue Wege und so wird eine Krise wie es ihrer Ursprungsbe-deutung im Griechischen zukommt- zu

    LEBENSumWEGE

    anna.reininger@ph-linz.atsiesta@dioezese-linz.at

  • 5einem entscheidenden Wende-punkt, in dem sich neue Aspekte herauskristallisieren und so eine komplett neue Entwicklung ein-leiten. Ein sehr bekanntes, doch immer wieder faszinierendes Symbol und somit Spiegelbild unseres Lebensweges ist das Labyrinth, das die Menschheit schon seit Jahrtausenden in den Bann zieht. Im Labyrinth sind wir gezwun-gen, immer wieder aufs Neue unsere Blickrichtung zu ndern, denn die vielen Wendungen des Labyrinths fordern dazu auf, stetig den Weg neu auszu-richten. Anders als in einem Irrgarten

    knnen wir aber davon ausgehen, dass wir in einem Labyrinth nicht verloren gehen, weil es hier nur einen Weg gibt, der uns, wenn wir nur bestndig vor-wrts gehen, zum Ziel bringen wird. Noch etwas Weiteres zeigt uns der Weg ins Labyrinth fr unsren Lebens-weg: Wir selbst mssen aktiv werden und den Mut haben, ins Ungewisse zu

    gehen. Ohne unser Zutun kommen wir nicht ans Ziel. Und obwohl wir das Ziel dabei oft nicht ganz genau vor Augen haben, knnen wir davon ausgehen, dass wir irgendwann die Mitte nden, auch wenn wir sie selbst noch nicht er-ahnen knnen. Natrlich sind Vorbilder und Menschen, die uns begleiten und immer wieder neu ermutigen, wichtig, aber unsren Weg, wie wir ihn gehen, wie schnell, wie langsam oder wo wir Pausen machen, mssen wir selbst ent-scheiden. Am besten tut es uns, wenn wir dabei ganz authentisch bleiben und niemanden kopieren. Im Labyrinth gehen wir auch wenn es manchmal kurzzeitig anders wirkt- immer vor-wrts, lernen aus dem Vergangenen, ohne aber darin stecken zu bleiben. In diesem Sinne: Viel Mut und Zuversicht bei der Entdeckung deiner Lebensum-wege, die dich nicht weg, sondern hin zum Leben fhren mgen! (EK)

    LEBENSumWEGE

    selbst aktiv werden

    anna.reininger@ph-linz.atsiesta@dioezese-linz.at

  • 6Begleitung tut gut

    Zum Thema Lebensumwege kann die Bibel aus dem Vollen schpfen, ist sie doch selbst nichts anderes als die Geschichte Gottes mit den Menschen auf ihren Wegen zu ihm und zu einem gelingenden Leben. Motive wie das

    gemeinsame Unterwegs sein (der Auf-bruch Abrahams ins gelobte Land, der Auszug aus gypten, Jesus Wanderun-gen im Hl. Land, die Missionsreisen der Apostel), das Begleitet werden (Gott begleitet die Israeliten auf ihrem Weg durch die Wste, die Emmausjnger) oder von Gott gesandte Begleiter (die Propheten, die Richter) nden sich zahl-reich in unserer Hl. Schrift. Aus dieser Flle heraus mchte ich diesmal das Buch Tobit behandeln, ein etwas unbe-kannteres Buch der Bibel, das zu den deuterokanonischen Schriften zhlt, die in der Kath. Kirche zum Inhalt des Er-sten Testaments gehren, aber nicht in der Hebrischen Bibel vorkommen. Das Buch Tobit handelt in einer spannenden Erzhlung vom Leben des Tobit, einem Gott treu ergebenen Israeliten, der nach Ninive, der Hauptstadt Assyriens verschleppt wurde und dort unter vielen Bedrohungen versucht, ein gottgefl-liges Leben zu fhren. Weil er selbst erblindet, sendet er seinen Sohn Tobias aus, um in einer fernen Stadt geliehenes Geld zurckzufordern. Dieser ndet im Erzengel Rafael einen guten Begleiter. Gott hat seinen Engel ins Haus des To-bit geschickt, um ihm fr seine Treue zu

    Gott meines Lebens,Ich bin unterwegs in meinem

    Lebenslabyrinth.Niemand hat mich gefragt,

    ob ich es betreten will,aber nun gehe ich Schritt fr Schritt.

    Manchmal bin ich der Mitte ganz nah,da bin ich "ich selber", da hre ich

    den Ruf und sehe einen Sinn.Manchmal aber fhrt der Weg wieder

    an den Rand, da bin ich mir selber fremd, und alles scheint sinnlos.

    Und dann ganz am Rand,kommt pltzlich die Wende.

    Der Weg fhrt zurck in die Mitte.Lass mich vertrauen, dass du, Gott,

    mit mir gehst und das Ziel meines Weges bist.

    Martin Blatter

  • 7danken und alles zum Guten zu wenden. Gemeinsam erleben Tobias und Rafael so manches Abenteuer auf dem Weg nach Medien (u. a. spielen darin ein groer, gefhrlicher Fisch und ein tdlicher Dmon eine Rolle), nden sogar eine Braut fr Tobias und bringen schlielich das geliehene Geld sicher zurck. Zudem knnen sie Tobit bei ihrer Rckkehr von seiner Blindheit heilen. Das Buch endet mit einem groen Lobpreis an Gott und

    dem Aufruf an das Volk Israel, sich zu seinem Gott zu bekennen und seine Taten zu loben und preisen.Mit den erzhlerischen Mitteln und Bildern der Entstehungszeit dieses Buches werden Themen wie Treue, Gerechtigkeit, Freundschaft, aber auch Leid, Hilfe aus Not und Erlsung in eine spannende Geschichte miteinander verknpft. Der Engel Rafael erweist sich in dieser Erzhlung als der ideale Begleiter. Er weist Tobias den Weg, steht ihm mit Rat und Tat zur Seite und bernimmt so manche Aufgabe von

    ihm. Er ist also ein echter Freund.Was knnen wir heute von dieser Erzhlung lernen? Zum einem, dass in so manchen Lebensabschnitten eine Begleitung gut tut, dass wahre Freund-schaften sich im Leben zu bewhren ha-ben und mehr sind als ein Klick auf einer virtuellen Homepage.Zum anderen aber auch, dass es wichtig ist, an seinen Idealen (bei Tobit waren dies: Treue zu Gott und dem Glauben seines Volkes, Barmherzigkeit, Ge-rechtigkeit) festzuhalten, auch gerade in Krisenzeiten. Wer sich selbst treu bleibt, wird Menschen nden, die dies anerkennen, die einen darin unterstt-zen und so zu einem gelingenden Leben beitragen. Und zum Dritten zeigt das Buch auch, dass man sich immer selbst auf den Weg machen muss, um sein Leben zu leben. Wir Christen knnen dabei aber sicher sein, dass wir auf diesem Weg nicht alleine sind.

    (RW)

    an seinen Idealen festhalten

  • 8StatementsWomit bekommst du deinen Kopf frei?

    Tagebuch schreiben hilft mir, oder

    ein Tag auf meinem Motorrad und

    viele Kilometer, die hinter mir und

    meinem Startpunkt liegen.

    Fabian, 28, Sbg

    Mit lauter Musik in den Ohren eine Runde joggen gehen, Sauna mit guten Freundinnen, ein heisses Bad und ein gutes Buch, eine harte Trainingseinheit Boxen, die mir alles abverlangt und ein schner Abend mit meinen Mdels!

    Anne, 25, Sbg

    Laufen ist fr mich ein guter Aus-gleich zum sitzenden Alltag. Im All-gemeinen kann ich beim Sport in der frischen Luft viel Energie sammeln und zugleich super abschalten.

    Claudia, 25, Adnet

    Wenn ich mich mit meinen

    Freunden oder mit meiner

    Familie treffe. In der Frei-

    zeit mache ich auch oft eine

    Bergtour oder Wanderung ,

    so kann ich auch sehr gut den

    Kopf frei bekommen. Nach

    einem langen Arbeitstag hilft

    mir oft,wenn ich fr lngere

    Zeit im Auto sitze,Musik auf-

    drehe und nach Hause fahre.

    Patricia, 28, Lienz

    Sinnloses Internet surfen

    hilft immer, auch gutes Essen und weg-

    schlafen kann man auch so Einiges.

    Eva, 29, Wien

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  • 9Fr mich ist es nicht gerad