5. bungen Seminar fr Alte Geschichte vom 27.06.2011 bis ... . bungen Seminar fr Alte Geschichte Die Anmeldelisten zu den Kursen, Hauptseminaren und bungen im WS 2011/2012 liegen in

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  • 5. bungen

    Seminar fr Alte Geschichte

    Die Anmeldelisten zu den Kursen, Hauptseminaren und bungen im WS 2011/2012

    liegen in der Zeit

    vom 27.06.2011 bis 15.07.2011 (Mo-Fr 10-12) und

    vom 26.09.2011 bis 14.10.2011 (Mo-Fr 10-12)

    im Hilfskraftzimmer (Zimmer 247) bzw. in den Geschftszimmern (Zimmer 246 u. 248)

    des Seminars fr Alte Geschichte aus.

    Eine Anmeldung nur in HISLSF ist nicht zulssig!!

    Historisches Seminar, Abteilungen fr Mittelalterliche Geschichte und Neuere und

    Neueste Geschichte

    Die Anmeldelisten zu den Hauptseminaren im WS 2011/2012 liegen in der Zeit

    vom 27.06.2011 bis 15.07.2011 (Mo-Fr 10-12) und

    vom 26.09.2011 bis 14.10.2011 (Mo-Fr 10-12)

    in den jeweiligen Sekretariaten der DozentenInnen aus.

    Eine Anmeldung nur in HISLSF ist nicht zulssig!!

    Prof. Dr. Engelbert Winter

    081614 bung: Die Juden im Imperium Romanum

    Do 16-18, Raum: F 3, Frstenberghaus, Domplatz 20-22, EG, Beginn: 20.10.2011

    Die Geschichte des antiken Judentums ist seit der Eroberung Palstinas durch Alexander d.

    Gr. geprgt von dem Spannungsfeld zwischen Anpassung an eine zunehmend hellenistisch

    geprgte Umwelt und Wahrung der eigenen jdischen Traditionen. Damit einher gingen

    massive Konflikte innerhalb des Judentums, die zur Zeit der rmischen Vorherrschaft in

    Palstina zu bewaffneten Aufstnden gegen Rom fhrten. Die Zerstrung Jerusalems und des

    2. Tempels 70 n. Chr. sind bis heute prgend fr die historische Entwicklung des Judentums.

    Neben diesen im 1. und 2 Jh. n. Chr. eskalierenden politischen und militrischen Ausein-

    andersetzungen stellt die Frage nach der schwierigen Integration der Juden innerhalb der

    rmischen Gesellschaft einen weiteren Themenschwerpunkt dar, spielten diese doch im

    Alltagsleben vieler Stdte des Rmischen Reiches eine wichtige Rolle. Dabei soll der

    nachkonstantinischen Zeit besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, als die Juden die

    einzige staatlich tolerierte nichtchristliche Religionsgemeinschaft innerhalb des christlichen

    Imperium Romanum bildeten.

    Literatur: E.M. Smallwood, The Jews under Roman Rule from Pompey to Diocletian. A

    Study in Political Relations, 2 Auflage 1981; A. Linder, The Jews in Roman Imperial

    Legislation, 1987; J. Maier, Geschichte des Judentums im Altertum. Grundzge, 2. Auflage

    1989; J. Lieu/J. North/T. Rajak (Hg.), The Jews among Pagans and Christians in the Roman

    Empire, 1992; R. Jtte/A.P. Kustermann (Hg.), Jdische Gemeinden und Organisations-

    formen von der Antike bis zur Gegenwart, 1996; K.L. Noethlichs, Das Judentum und der

    Rmische Staat. Minderheitenpolitik im antiken Rom, 1996; K. L. Noethlichs, Die Juden im

    christlichen Imperium Romanum (4.6. Jahrhundert), 2001 (Studienbcher Geschichte und

    Kultur der Alten Welt); K. Bringmann, Geschichte der Juden im Altertum. Vom

    babylonischen Exil bis zur arabischen Eroberung, 2005; H. Hillel Ben-Sasson (Hrsg.):

    Geschichte des jdischen Volkes - von den Anfngen bis zur Gegenwart. bersetzt von S.

    Schmitz), 5. erweiterte Auflage 2007.

  • Prof. Dr. Engelbert Winter

    081629 bung: Quellen zur Geschichte der Christenverfolgungen

    Do 14-16, Raum: F 3, Frstenberghaus, Domplatz 20-22, EG, Beginn: 20.10.2011

    Obwohl das Christentum erst zu Beginn des 4. Jhs. n. Chr. den Status einer religio licita, einer

    erlaubten Religion, erhielt, verhielt sich der rmische Staat gegenber den frhen Christen

    grundstzlich tolerant. Dennoch knnen im Verlauf der ersten drei nachchristlichen

    Jahrhunderte gegen die Christen gerichtete staatliche Erlasse und Repressalien ebenso wenig

    bersehen werden wie einzelne Christenverfolgungen, deren Umfang und Hrte ab der Mitte

    des 3. Jahrhunderts unbersehbar zunahmen. Deren Verlauf, aber auch deren Anlsse und

    Ursachen vor dem Hintergrund der Situation der frhen Christen in Staat und Gesellschaft der

    vorkonstantinischen Zeit zu analysieren, ist zentrales Anliegen dieser bung.

    Quellengrundlagen: P. Guyot/R. Klein, Das frhe Christentum bis zum Ende der

    Verfolgungen, Bd. 1: Die Christen im heidnischen Staat; Bd. 2: Die Christen in der

    heidnischen Gesellschaft, 1997 (zuerst 1993-1994).

    Literatur: J. Moreau, Die Christenverfolgung im Rmischen Reich, 19712; R. Klein (Hg.):

    Das frhe Christentum im rmischen Staat, WdF 267, 1971; J. Molthagen, Der rmische Staat

    und die Christen im zweiten und dritten Jahrhundert, 19752; K. Bringmann, Christentum und

    rmischer Staat im ersten und zweiten Jh. n. Chr., GWU 29 (1978) 1 ff.; H. D. Stver,

    Christenverfolgung im Rmischen Reich: ihre Hintergrnde und Folgen, 1987; K.-H.

    Schwarte, Diokletians Christengesetz, in: E fontibus haurire. Beitrge zur rmischen

    Geschichte und zu ihren Hilfswissenschaften, 1994, 203 ff.; J. Molthagen, Christen in der

    nichtchristlichen Welt des Rmischen Reiches der Kaiserzeit (1.3. Jahrhundert n. Chr.),

    2005; B. Bleckmann, Zu den Motiven der Christenverfolgung des Decius, in: Deleto paene

    imperio Romano. Transformationsprozesse des Rmischen Reiches im 3. Jahrhundert und

    ihre Rezeption in der Neuzeit. Hg. v. K.-P. Johne u.a., 2006, 57 ff.; K. Piepenbrink, Antike

    und Christentum, 2007.

    Dr. Michael Jung

    081633 bung: Die homerische Gesellschaft

    Do 18-20, Raum: F 234, Frstenberghaus, Domplatz 20-22, 2. OG, Beginn: 20.10.2011

    Griechenland im bergang von den Dark Ages zur Archaik war eine Gesellschaft im

    Umbruch. Die homerischen Epen stellen eine einzigartige Quelle fr diese Zeit dar, allerdings

    birgt die historische Auswertung der Epen methodische Probleme, die in der bung

    exemplarisch diskutiert werden sollen. Zugleich soll die Arbeit an den Quellen den Blick

    schrfen fr die Bedeutung einer wichtigen Formationsperiode der griechischen Geschichte.

    Literatur: Ulf, Christoph: Die homerische Gesellschaft. Materialien zur analytischen

    Beschreibung und historischen Lokalisierung. Mnchen 1990.

    Prof. Dr. Klaus Zimmermann

    081648 bung: Rom und Germanien

    Di 16-18, Raum: F 4, Frstenberghaus, Domplatz 20-22, 2. OG, Beginn: 18.10.2011

    Mit der Romanisierung Sdwestdeutschlands begann vor etwa 2000 Jahren ein Prozess,

    dessen Folgen fr die geschichtliche Entwicklung unseres Landes in ihrer Bedeutung kaum

    hoch genug einzuschtzen sind. Rmische Zivilisation prgte seitdem fr Jahrhunderte nicht

    nur die unmittelbar zum Imperium gehrigen Gebiete, sondern auch die benachbarte

    Germania libera; zugleich gelangte seit Caesars Rheinbergngen erstmals genauere Kunde

    ber die Bevlkerung des europischen Nordens nach Rom. Gegenstand der bung wird

  • beides sein: die rmische Expansion in ihren wichtigsten Etappen, aber auch die Reflexe, die

    die Kontakte mit unseren Vorfahren in den Werken rmischer Autoren hinterlassen haben.

    Einfhrende Literatur: Germanen, Germania, Germanische Altertumskunde, hg. v. H. Beck

    (Studienausgabe aus: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde), Berlin - New York 21998; R. Wiegels - W. Spickermann, DNP IV, 1998, 954-963, s. v. Germani, Germania; R.

    Wolters, Die Rmer in Germanien, Mnchen 2000.

    N.N.

    081652 bung

    Dozent, Thema, Zeit und Raum werden noch bekanntgegeben. Bitte auf Aushang am

    Schwarzen Brett des Seminars fr Alte Geschichte oder im HISLSF achten!!!

    N.N.

    081667 bung

    Dozent, Thema, Zeit und Raum werden noch bekanntgegeben. Bitte auf Aushang am

    Schwarzen Brett des Seminars fr Alte Geschichte oder im HISLSF achten!!!

    N.N.

    081671 bung: Das Christentum in den ersten drei Jahrhunderten

    Di 8-10, F 6, Frstenberghaus, Domplatz 20-22 Beginn: 18.10.2011

    Die Entwicklung und Ausbreitung des Christentums im Imperium Romanum whrend der

    ersten drei Jahrhunderte n. Chr. stellt einen einmaligen Vorgang in der rmischen Geschichte

    dar. Obwohl sich Christen wiederholt staatlichen Repressionen ausgesetzt sahen, breiteten

    sich christliche Gemeinden im gesamten Imperium aus. Diese Gemeinden standen in engem

    Austausch miteinander fr die religise Landschaft des Rmischen Reiches ein

    exzeptioneller Vorgang. Die bung verfolgt das Ziel neben der Analyse der

    Verfolgungssituationen, Grnde und Ursachen fr die Attraktivitt des Christentums zu

    beleuchten.

    Einfhrende Literatur: Guyot, P./Klein, R., Das frhe Christentum bis zum Ende der

    Verfolgungen. Eine Dokumentation, 2 Bde., Darmstadt 1997 (TzF 60). Brox, N.,

    Kirchengeschichte des Altertums, Dsseldorf 61998 (Leitfaden Theologie 8). Markschies,

    Chr., Das antike Christentum. Frmmigkeit, Lebensformen, Institutionen, Mnchen 2006.

    Piepenbrink, K., Antike und Christentum, Darmstadt 2007.

    Dr. Alexander Kraus

    082663 bung: Der Historiker im Interview

    Mi 10-12, Raum F 104

    Das Interview ist ein vor allem im deutschen Sprachraum bisher nur wenig genutztes

    Instrument zur epistemologischen Erforschung der Geschichtswissenschaft. Dabei kann das

    wissenschaftliche Fragestellen gerade die Zwischenrume des eigenen Fachbereichs ausloten,

    der kein Labor zum rumlichen Zuhause hat: Mit welchen Ordnungs- und

    Archivierungssystemen arbeiten Historikerinnen und Historiker? Nach welchen Kriterien

    whlen sie ihre Forschungsobjekte und mit welchen Praktiken und Erkenntnismethoden

    versuchen sie sich diese zu erschlieen? Wie strukturieren sie das produzierte Wissen und

    prsentieren sie ihre Erkenntnisse? Das Erforschen der Geschichte ist wie auch das

    naturwissenschaftliche Forschen ein spannender,