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8400 Altstadt8400Altstadt

Zeitung des Bewohnerinnen- und Bewohnervereins Altstadt 16. Jg. Nr. 49, Juni 1998

Sihfeli, Siteckeli

Winterthur: Bundesgericht gilt nicht

Neumarkt: Beizen unter Bumen

Zeitung des Bewohnerinnen- und Bewohnervereins Altstadt 22. Jg. Nr. 63, Juni 2002

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8400 Altstadt

Vor 16 Jahren hat er den Hut ge-nommen, Stadtrat Peter Arbenz.Das Datum kann man sich ein-fach merken, weil soeben seinNachfolger im Departement Bau,Heiri Vogt, zurck getreten ist.

Donnerstag, 11. April 2002. Einblauer Amerikanerwagen fhrthinter den Knigshof, dem Sitzdes Departementes Bau, undparkiert. Alt-Stadtrat Peter Ar-benz steigt aus und geht ins Rs-sli. An seinem Auto hat es eineParkierbewilligung, ausgestelltvon Heiri Vogt im Mrz 1999.Augenzeugen berichten, das sei ein regelmssiger Vorgang. Peter Arbenz habe im Rssli einen Stammtisch.8400 Altstadt hat darber be-richtet, dass in der Altstadt zur

Zeit die bewilligten Parkpltzefestgelegt werden. In diesembaurechtlichen Verfahren hatsich das Departement Bau selber Parkpltze hinter demKnigshof zugesprochen, illegal,wie der Bewohnerinnen und Be-

wohnerverein Altstadt festhlt.Wie dringend notwendig dieseParkpltze fr das DepartementBau sind, hat die Verwaltungnun selber bewiesen. Es isttatschlich unzumutbar, dass einAlt-Stadtrat ein normales Park-

haus bentzt. Vom ParkhausTechnikum ist es viel zu weit insRssli und man muss den unap-petitlichen Durchgang bent-zen. Und das Parkhaus Archgengt den Ansprchen von Pe-ter Arbenz nicht. Er weiss nm-lich genau, in welchem Zustanddas Arch ist, ist Peter Arbenzdoch Prsident des Arch-Verwaltungsrates. Damit hat er sicher eine Dauerkarte. Wenn erdie nicht bentzt, dann muss imArch wohl etwas faul sein.Und die Moral von der Ge-schicht? Privilegien auf Lebzei-ten passen nicht in die Stadt.Und die sich von der Stadt sel-ber zugeschanzten Parkpltzesind aufzuheben. Die Stadt mussVorbild sein, in jeder Hinsicht.(pl)

Der Knigshof, heute ein schner Platz mitten in der Altstadt. Hier passen schlicht und einfach keine Parkpltze rein.

Privilegien ein Leben lang?

Parkplatz-KindergartenSeit ber 10 Jahren ist es klar:Auf dem Areal der Baronen-schr, im Besitz der Kranken-kasse KBV, gilt ein Parkierungs-verbot. Das SchweizerischeBundesgericht hat es hchstper-snlich ausgesprochen. Nur, eswird in Winterthur nicht durch-gesetzt. Tglich sind auf demAreal bis zu 9 Autos parkiert, alsMitarbeiterparkpltze der KBV.Wenn ein Nachbar die KBV ver-zeigt, passiert in Winterthurnichts bis wenig. Das Baupoli-zeiamt verfasst Briefe, sprichtdavon, dass man eventuell Plt-ze fr Gterumschlag oder frein Pikettfahrzeug ausscheiden

drfe, dass eventuell Invalidevorbergehend parkieren drf-ten, weil sie das auf der Strasseauch drfen aber die Autossind immer noch dort, ohne Gterumschlag, keine Invalide.Rechtsverweigerung nennt mandas. Der Bewohnerinnen- und Be-wohnerverein Altstadt (BVA)fordert die zustndigen Behr-den (Bau und Polizei) auf, denrechtmssigen Zustand sofortherzustellen. Die KBV-Verant-wortlichen sind zu bssen, die illegal abgestellten Fahrzeugenotfalls abzuschleppen. Wir knnen doch nicht in einem

Staat und einer Stadt leben, inder Brgerinnen und Brgerzwar vor Bundesgericht rechtbekommen, aber der Entscheidwird einfach Jahrzehnte langnicht umgesetzt. Der Rechtsver-

teter der KBV, der sich klar fr die Nichtbeachtung des Bun -des gerichtsentscheides einsetzt, ist Alt-CVP-Nationalrat PeterBaum berger. Christliche Moralnennt man das. (pl)

Baronenschr: Nach 17 Uhr sind nur noch 4 Autos parkiert. Auch diese sind illegal, direkt unter den Fenstern der Stadtpolizei.

8400 Altstadt

spektorat ber einen stinkendenHaufen aufgeschlitzter Scke,die seit Tagen herumlagen (dasie teilweise markenlos waren,waren sie von der Abfuhr nichtweggerumt worden). Die Warewurde dann ziemlich schnell ausser Turnus abgeholt undentsorgt. Da das Thema Keh-richtscke auch an andernEcken der Altstadt aktuell ist,hat sich 8400 bei den Behr-den informiert. Das Strassenin-spektorat verweist auf die spezi-elle Regelung, die fr die Alt-stadt vorschreibt, dass Keh-richtscke erst am Tag der Ab-fuhr auf die Strasse gestellt wer-den drfen. Dabei htten dieAnwohner mindestens bis neunUhr morgens Zeit, denn vorherwrde nicht mit dem Einsam-meln begonnen. Begrndet wirddies mit der Gefahr von Brn-den, sollten herumliegende Keh-richtscke und Altpapierbndelnach feuchtfrhlichen Barbesu-chen angezndet werden.

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Obwohl es vom Gesetz her dieMglichkeit zur Mahnung undauch Verzeigung von Kehricht-sack-Sndern gibt, wird diesevom Strasseninspektorat kaumgenutzt. Es sei kein Personalvorhanden, um lange lagerndeScke oder solche ohne Markennach ihrem Ursprungshaushaltzu durchsuchen. Eigentlich wr-de man nur nach Brnden oderwenn andere hieb- und stichfe-ste Anhaltspunkte vorhandenseien ber Stadt- und Flurpoli-zei durchgreifen. Es besteheauch keine Mglichkeit viaFlugbltter oder andere Aktio-nen die Bewohner der Altstadtzu sensibilisieren. Es gebe jaschliesslich die Abfallbroschreund darin knne alles nachgele-sen werden, was von Wichtigkeitsei. Dass diese Broschre oft nurin Teilen gelesen wird, und einebesonders zielgerichtete Aktionvielleicht mehr bewirken knn-te, will man beim Strassenin-

Pfingstmontagabend: der Spa-ziergngerin auf dem Kirchplatzbietet sich ein unappetitlich erAnblick. An verschiedenenHaus ecken trmen sich Bergevon Kehrichtscken, mit undohne Kehrichtmarke, verschlos-sen oder halb-offen, manche mitherausquellendem Inhalt undzerrissen. Zum Teil mieft es be-reits. Der nchste Abfuhrtag amKirchplatz ist aber erst am Donnerstag. Unbehagen undleise Wut kommen auf. Woherstammt all der Gsel?

Dabei ist dieser Pfingstmontaggar nicht der erste Tag des Kehricht-Unbehagens. Fast dieganze Woche ber warten irgendwo am und um den Kirch-platz Kehrichtscke und Altpa-pierbeigen zu Unzeiten auf ihreEntsorgung. Ab und zu berich-ten auch Vereinsmitglieder demBVA ber die Missstnde: einVereinsmitglied informierte so-gar vor Auffahrt das Strassenin-

spektorat nicht wahrhaben. Tau-bendreck scheint die Winterthu-rer Behrden mehr zu mobilisie-ren als Kehricht solange dieFassaden sauber sind, kmmertder Dreck auf den Strassennicht.8400 Altstadt mchte nochnicht resignieren und bittet dieAltstadtbewohner, die Keh-richtscke und Papierbndelnicht vor dem Abfuhrtag auf dieStrasse zu stellen. Jede und jedervon uns trgt damit zu einer lebenswerten Umgebung bei.Manchmal ntzt es auch das Ge-sprch zu suchen, wenn wir be-merken, dass diese Regelung ei-nem benachbarten Menschen,einer Geschfts- oder Restau-rantfhrung noch nicht bekanntist. Vielleicht mssen wir unsganz allgemein wieder vermehrtfr unser Umfeld einsetzen, da-mit unserem Lebensraum Alt-stadt die Lebensqualitt erhal-ten bleibt. (lm)

Kehrichtplatz Kirchplatz?

Kehrrichthaufen zur falschen Zeit, am Kirchplatz und an vielenOrten in der Altstadt stinkt es zum Himmel.

Walter Hartmann hat das Hausder Kleinen Markthalle, Metz -gasse 3, gekauft. Im Grundbuchist er als einziger Besitzer einge-tragen. In der Altstadt wird her-um erzhlt, Bruno Stefaninihabe den Kauf finanziert.

Walter Hartmann ist an derKleinen Markthalle beteiligtund betreibt die Bar Gwlban der Steinberggasse, (pl)

Besitzerwechsel

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8400 Altstadt

Neumarktfhrt zu folgenden Vernderun-gen:Die Restaurants drfen vor derHausfassade eine Tischreihestellen (ungefhr die heutigeTrottoirbreite). Nachher wirdein Durchgang von 2 Metern frFussgngerinnen und Fussgn-ger und fr die Reinigung vorge-schrieben. Die Restaurants dr-fen dann den Platz bentzen biszum Ende der Baumkronen. Aufder ganzen Lnge sind zudem 3Durchgnge zu den Husernvor geschrieben, einer zumDurchgang in den Hinterhof, ei-ner als Kinozugang und einer inder Mitte. Nach den Bumengibt es fr die Feuerwehr eine 3Meter breite Durchfahrt, dienicht verstellt werden darf.

Die Verwaltunspolizei will inden Gartenbeizen keine fest in-stallierten Anlagen. Sie erwartetbei der Mblierung Stil.

Alle Restaurantsbesitzer wur-den darauf hingewiesen, dass aufdem Platz ein Musikverbot gilt(Fenster sind also zu schliessen).

Nach dem Umbau werden die Gartenbeizen durch die Bume begrenzt. Die Verwaltungspolizei erwartet mehr Stil und mehr Ordnung.

Taubenplage: Manchmal brauchtes eben ein bisschen Gewalt.

Seit Monaten steht es an der In-neren Tsstalstrasse, das liebeVelo. Ohne Vignette, kaputt undohne Luft. Es steht und stehtund steht. Es rgert und rgertund rgert.Schliesslich der Gang zur Wacheam Obertor 17. Eine Velo stehe, Sie kennen die Ge-schichte. Die Dame am Schalterwar nett und freundlich. Manwerde vorbei kommen.

Aber das Velo steht und steht.

Resignation? Mitnichten. Ichwerde das Problem lsen wieschon manches Mal. Wenn dieGeneral-Guisan-Strasse fertigist, trage ich es auf eine Ver-kehrsinsel. Das scheint der einzi-

ge Ort zu sein, wo ein Veloschnell eingezogen wird. In derAltstadt bleibt eben alles ein-fach liegen.(pl)

Das liebe VeloHinweise

Liebes Velo, noch etwas Geduld,dann trage ich dich auf ein Ver-kehrsinseli.

Die Neumarkt-Gestaltung kommt.Nach den Sommerferien gehendie Bauarbeiten los. Vor Weih-nachten gibt es eine Baupause(Weihnachtsgeschft, Weihnachts-markt) und 2003 auf das Albani-fest soll der neue Platz fertigsein. Saniert und gestaltet wirdder ganze Strassenraum zwi-schen der Technikum- und derStadthausstrasse.

Neuerungen gibt es auch fr dieRestaurants am Neumarktplatz,wie die Herren Beckmann (Ver-waltungspolizei) und Kummer(Tiefbau) an einer sehr informa-tiven Orientierung im Mai 2002allen Betroffenen ausfhrenkonnten. Die neue Baumreiheauf der Ostseite des Neumarktes

Das Komitee Bluemig isiStadt organisiert auch 2002 einen Blumenwettbewerb. Wersein Haus schmckt und amWettbewerb teilnehmen mchte,kann sich bei Komitee