Andacht - kirchenkreis- Jesus ist mit seinen J£¼ngern unterwegs. Er hat viel bewirkt, hat gepredigt,

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Text of Andacht - kirchenkreis- Jesus ist mit seinen J£¼ngern unterwegs. Er hat viel bewirkt,...

  • Inhalt

    Andacht 2 Ereignisse 4 Besonderes 8 In unseren Kirchen 10 Freud und Leid 13

    Regelmäßige Veranstaltungen 14 Infos für die Jugend 16 Infos für die Kinder 18 Ansprechpartner 19

    Andacht

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    Liebe Leserinnen und Leser, die Zeit schreitet manch- mal schneller fort als es uns lieb ist, gerade wenn viel zu tun ist. Im Blick auf das Jahr 2017 mit sei- nem großen Jubiläum

    und den vielen Veranstaltungen, die schon in Planung sind, wurde ich oft gefragt, was wir denn 2018 machen, wenn "alles vorbei ist". Planung ist ganz oft eine wichtige Sache, allerdings sollten wir manches auch nehmen wie es kommt. Bei allem, was wir alleine, in

    der Familie oder bei der Arbeit alles planen, bedenken und beachten müssen, sollten wir aufpassen, dass wir nicht un- ser ganzes Leben verplanen und uns noch Raum für Spontanität lassen. At- men Sie immer mal wieder durch und lassen sich einen Moment mit Gott. Da- nach geht es viel entspannter weiter im Trubel des Alltags. Schauen Sie doch auch bei dem einen oder anderen Angebot vorbei, das Sie in dieser Ausgabe finden, wir freuen uns auf Sie. Ihre Bianca Heinisch

    Jesus ist mit seinen Jüngern unterwegs. Er hat viel bewirkt, hat gepredigt, geheilt, er- klärt. Nicht immer haben sie ihn verstanden, be- sonders bei den Gleich- nissen brauchten sie oft Erläuterungen. Oft

    sprach Jesus in Bildern. Und schließlich sind die wenigsten gebildete Menschen, sondern sie sind Fischer und Handwer- ker, die er berufen hat. Mit den ange-

    stellten Theologen, den Priestern und Schriftgelehrten hat er diskutiert. Es war nicht immer leicht. Dieses Mal braucht er ein wenig Abstand, es war anstrengend. Jesus hatte sie ganz schön aufgemischt. Er hatte oft genug ihre Grenzen überschritten, denn er sah es vom Menschlichen her und vom Göttli- chen. Sie haben ihn nicht verstanden und wollten es auch gar nicht. Die ein- gefleischten Sitten hat er angefragt, die Lebensordnungen neu gelesen. Denn

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    längst waren sie erstarrt und dienten mehr dem Einhalten der Grenzen, als dem seelsorgerlichen Wohl der einfa- chen Menschen und denen, die Hilfe und ein offenes Ohr brauchen. Sind Pfarrer nur für ihre eingetragenen Mit- glieder zuständig? Jesus überschreitet immer wieder Grenzen. In dem Evan- gelium von der kanaanäischen Frau Mt.15,21-28 zieht er sich ins Nachbar- land zurück, denkt, dass er sich dort ein wenig erholen kann. Dann kommt diese Frau, die von Jesus Hilfe braucht, weil ihre Tochter krank ist. Er weist sie zu- nächst zurück. Du gehörst nicht dazu, um dich kann ich mich nicht kümmern, ich habe mit meinen eigenen Leuten ge- nug zu tun. Hast du überhaupt Kirchen- steuer bezahlt? Und eigentlich habe ich heute meinen freien Tag. Doch die Frau lässt sich nicht wegschicken, nicht von Jesus, auch nicht von seinen Jüngern. Sie bleibt hartnäckig. So wie die vielen Ausländer, die nach Europa wollen, hartnäckig bleiben. Die haben mit ihrer Hartnäckigkeit auch schon viel erreicht. Jesus lässt sich von der Frau erweichen. Er lässt sich umstimmen und ist von ih- rem Glauben begeistert. „Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst.“ Egal in welcher Situation wir sind, ganz

    oft müssen wir für unser Recht streiten und sollen nicht aufgeben. Wer vorn rausgeworfen wird, soll hinten zum Kellerfenster wieder einsteigen. Immer wieder und nicht aufgeben. In meiner Jugend habe ich das noch nicht ge- wusst. Dann geschieht uns, wie wir wollen. Wir werden immer Grenzen überschrei- ten müssen, die Grenzen des Denkens und der Gewohnheiten. Das wahre Le- ben ist nicht schwarz oder weiß. Es ist alles dazwischen. Seit frühester Kind- heit testen wir unsere Grenzen aus. Wir lernen unsere starken und schwachen Seiten näher kennen. Es gibt „natürli- che“ Grenzen. Es gibt aber auch „unna- türliche“ Grenzen, die auf Vorurteile, die auf Feindschaft und vielleicht sogar auf Hass fußen. Überall dort, wo Mau- ern aus Stein und Beton als sichtbare Grenzen aufgebaut werden, da wird menschliches Leben in seiner Qualität eingeengt, wenn nicht sogar zerstört. Lasst uns immer wieder den Mut haben, das Leben nicht einfach so zu lassen, wie es ist. Lasst uns Grenzgänger wer- den. Der Glaube kennt keine Grenzen. Auf zu neuen Ufern und keine Angst! Gott segne Sie dabei. Ihre Pastorin Andrea John aus Meuro (Pfarrerin im Ev. Kirchenkreis Wittenberg)

    Die Jahreslosung 2016

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    Ereignisse Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf - Weltgebetstag 2016 aus Kuba Kuba, die größte und be- völkerungsreichste Kari- bikinsel, ist in diesem Jahr das Schwerpunkt- land des Weltgebetstags. Kubanische Frauen un- terschiedlicher christli- cher Konfessionen wähl- ten dafür Texte, Lieder und Gebete aus. Unter dem Titel „Nehmt Kin- der auf und ihr nehmt mich auf“ erzählen sie von ihren Sorgen und Hoffnungen angesichts der politischen und gesellschaftlichen Umbrüche in ih- rem Land. Mit subtropischem Klima, weiten Strän- den und ihren Tabak- und Zuckerrohr- plantagen ist die Insel ein Natur- und

    Urlaubsparadies. Seine 500-jährige Zuwande- rungsgeschichte hat eine kulturell und religiös viel- fältige Bevölkerung ge- schaffen. Der sozialisti- sche Inselstaat ist nicht erst seit Beginn der US- kubanischen Annäherung Ende 2014 ein Land im Umbruch – mit seit Jah- ren wachsender Armut und Ungleichheit. (Lisa Schürmann, Weltgebetstag

    der Frauen – Deutsches Komitee e.V. ) In unserer Region wird auch in diesem Jahr an drei Tagen zu Weltgebetstags- veranstaltungen eingeladen. Interessier- te Frauen, Männer, Kinder und Jugend- liche sind herzlich willkommen!

    4.3., 19 Uhr - Küsterhaus Klöden: Infos, Bilder und Kulinarisches zum Land 4.3., 19 Uhr - Ev. Schule Holzdorf: Infos, Bilder und Kulinarisches zum Land 5.3., 15 - 18 Uhr - Diakonat Prettin, Hohe Str. 28: Weltgebetstag für Kinder und Familien: Bilder, Musik, Spiele und Kreatives, gemeinsames Kochen und Essen ei- nes kubanischen Menüs Sonntag, 6.3., 14:30 Uhr - Groß Naundorf: Regionalgottesdienst für alle Genera- tionen, mit Projektchor und Band; anschließend gemeins. Kaffeetrinken

    Mit den Gottesdienstkollekten werden Projekte für Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt unterstützt. Diese Projekte sind ausgerichtet an einer Verbesserung der sozialen, politischen und wirtschaftlichen Rechte von Frauen und Mädchen. Dazu zählen auch vier Projekte von Partnerorganisationen in Kuba. Almuth Heinze

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    Ostern in der Elbaue Wenn Jesus nicht auferstanden wäre, dann gäbe es kein Ostern. Ostern ist für uns Christen der höchs- te Feiertag. So wird in der Elbaue zu verschiede- nen Angeboten eingeladen, zu denen Sie sehr herzlich willkommen sind: Gründonnerstag: Axien, Kirche, 18 Uhr: Agape-Mahl (Abendmahl mit Brot und Trauben), und an- schließendem gemeinsamen Abendbrot (jeder bringt etwas Fleischloses mit) Karfreitag: verschiedene Abendmahlsgottesdienste (s. S. 10) Ostersonntag: Prettin, Hospitalkirche, 7 Uhr: vor 7 Uhr Osterfeuer, Gottesdienst Taufe – mit Blä- sern und Chor Klöden, Küsterhaus, 6:30 Uhr: Osterspaziergang in der Stille zum Elbdeich, dort gegen sieben Sonnenaufgang. Osterandacht: 7.30 Uhr in der Kirche, danach Oster- frühstück im Küsterhaus (jeder bringt etwas mit); 11 Uhr Gottesdienst mit Taufe Annaburg, 10:15 Ostergottesdienst mit Chor Ostermontag Groß Naundorf, 10:15 Ostergottesdienst mit anschließendem Osterfrühstück

    Almuth Heinze

    Teens for Teens - 3.Auflage des Chorprojektes für Jugendliche Für die regionale Konfirmation 2016 in der Prettiner Stadtkirche soll es wieder eine Neuauflage des Jugend- Chorpro- jektes „Teens for Teens“ geben, denn es ist wunderbar, wenn Jugendliche für Ju- gendliche singen. Eingeladen sind alle Jugendlichen von 12-19 Jahren, die

    Freude daran haben, am 15.5. in Prettin fetzige Musik im Konfi-Gottesdienst zu machen. Letztes Jahr war das eine sehr schöne Bereicherung der Konfirmation, die jedoch nur vom Mitmachen lebt! Deshalb bitte weitersagen!

    Folgende Termine sind vorgesehen: Start - 1.4., 16:30-17:45 Uhr im Diakonat, Prettin, Hohe Str. 28. 8.4., 22.4., 29.4., 6.5. ebenfalls 16:30-17:45 Uhr im Diakonat Generalprobe: 13.5. um 17-18:30 Uhr in der Prettiner Stadtkirche. Konfirmations-Gottesdienst 15.5. um 14 Uhr, Ansingen 13:15 Uhr Ausklang bei gemütl. Beisammensein im Anschluss, bitte Picknickkorb mitbringen Ich freue mich auf euch und über eure Anmeldung: eglueer@web.de oder telefo- nisch 035386/22499. Eure Kantorin Eva-Maria Glüer

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    Generationen-Orchester in der Region Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab ca.10 Jahre sind in diesem Jahr wieder eingeladen, als Generationen-Orchester ein gemeinsames Programm zu erarbei- ten. Gemeinsam musizieren macht Spaß und bringt Erfolgserlebnisse! Und die gemeinsame Anstrengung wird mit ei- nem Auftritt gekrönt! Voraussetzung: Spielen nach Noten auf dem eigenen In- strument. Das Generationen-Orchester

    wird sich projektweise treffen, d.h. nicht jede Woche! Start ist nach Ostern, dienstags oder donnerstags von 18 - 20 Uhr jeweils im Diakonat, Prettin, Hohe Str. 28, jeweils mit kleiner Essenpause. Dazu bringt jeder sein normales Abend- brot mit und es wird geteilt, gegessen und geredet. Evtl. gibt es dann auch eine Aufteilung in "Anfänger" und "Fortgeschrittene".

    Folgende Termine sind vorgesehen: im April: Di, 5.4.; Do, 14.4.; Do, 21.4.; im Mai: Di, 3.5.; Do, 19.5.; Di, 24.5.; Di, 31.5. im Juni: Do, 9.6.; Di, 21.6.; Do, 30.6.

    Ziel ist es, bei der Orgelfahrt am 3.7. in einem Ort ohne Orgel aufzutreten und evtl. innerhalb des Kirchenkrei