Click here to load reader

Arbeitszufriedenheit und Bedingungen der Arbeit

  • View
    52

  • Download
    0

Embed Size (px)

DESCRIPTION

Arbeitszufriedenheit und Bedingungen der Arbeit. Martina Kröger. Überblick: Welche Bedingungen?. Organisationsklima Soziale Kompetenz von Vorgesetzten Entlohnungssysteme Monetäre Leistungsanreize. Organisationsklima. Wozu Untersuchungen in diesem Bereich dienen: - PowerPoint PPT Presentation

Text of Arbeitszufriedenheit und Bedingungen der Arbeit

  • Arbeitszufriedenheit und Bedingungen der ArbeitMartina Krger

  • berblick: Welche Bedingungen?OrganisationsklimaSoziale Kompetenz von VorgesetztenEntlohnungssystemeMonetre Leistungsanreize

  • OrganisationsklimaWozu Untersuchungen in diesem Bereich dienen:Verbesserung der ZusammenarbeitHhere Identifikation mit dem BetriebVerstrkter individueller ArbeitseinsatzPersnliches Wohlbefinden Imageverbesserung

  • Empirische Untersuchung mit dem ABB (Arbeits-Beschreibungs-Bogen)Befragung deutscher und franzsischer Mitarbeiter eines Betriebes zum Zweck einer Bestandsaufnahme mglicher Schwachstellen

    Methode:Schriftliche Befragung mit dem ABB

  • Der Arbeits-Beschreibungs-BogenFragebogen zu Bereichen der Arbeitssituation: Kollegen, Vorgesetzter, Ttigkeit, Arbeitsbedingungen, Organisation und Leitung, Entwicklung, Bezahlung Beschreibungsaussagen anhand einer Skala (ja, eher ja, eher nein, nein) Zufriedenheitswert abhngig von Formulierung des ItemsErfassung der allgemeinen Zufriedenheit fr jeden Bereich durch Kunin-Item

  • Ergebnisse

    Negative Beurteilungen in einzelnen Abteilungen liefern Hinweise auf SchwachstellenAllgemein steigt mit zunehmenden Alter die ZufriedenheitUnterschiede zwischen deutschen und franzsischen Arbeitern

  • Soziale Kompetenz von VorgesetztenSoziale Kompetenz bezeichnet die Gesamtheit des Wissens, der Fhigkeiten und Fertigkeiten einer Person, welche die Qualitt des eigenen Sozialverhaltens frdert. (Kanning, 2002)

    Annahme: Die Zufriedenheit mit dem Vorgesetzten hat einen starken Einfluss auf die allgemeine Arbeitszufriedenheit.

  • Empirische Untersuchung zu sozialen KompetenzenSoziale Kompetenz lsst sich am besten als wahrgenommene soziale Kompetenz empirisch erfassen, da sie aus einer Interaktion entsteht.

    Man unterscheidet zwischen Absolut- und Relativmessung.

  • Absolut- vs. RelativmessungAbsolutmessung:

    Es wird das tatschliche Verhalten des Vorgesetzten beschriebenRelativmessung:

    Das tatschliche Verhalten wird mit den Erwartungen (Anspruchsniveau) der Mitarbeiter verglichen

  • Hypothesen der UntersuchungBeim vergleich der AN unterscheiden sich demographische Subgruppen aufgrund unterschiedlicher SozialisationDie Zufriedenheit mit dem Vorgesetzten ist ein Prdiktor fr die allgemeine ArbeitszufriedenheitEine Vorhersage der allgemeinen Arbeitszufriedenheit sowie der Zufriedenheit mit dem Vorgesetzten ist auf Grundlage einer Absolutmessung mglich.Hierzu ist die Relativ- besser geeignet als die Absolutmessung

  • MethodeDie Untersuchung wurde unter den Mitarbeitern einer Stadtverwaltung durchgefhrt.Men verwendete einen Fragebogen, der in drei Abschnitte gegliedert war:Einschtzung der sozialen Kompetenz des direkten Vorgesetzten in 10 Dimensionen (98 Items) und Angabe von Erwartungen diesbezglichErfassung der Arbeitszufriedenheit in neun FacettenDemographische Angaben

  • ErgebnisseEs wurden Subgruppen gefunden, die Sich bzgl. Ihrer Erwartungen unterscheidenDie Vorgesetztenzufriedenheit klrt alleine mehr Varianz der bei der Gesamtzufriedenheit auf als alle brigen Prdiktoren zusammenDie Zufriedenheit mit dem Vorgesetzten erweist sich tatschlich als starker Prdiktor fr die allgemeine ArbeitszufriedenheitDiese Hypothese kann nicht besttigt werden

  • MethodenvergleichDie Absolutmessung erweist sich als besserer Prdiktor im Vergleich zur Relativmessung. Begrndung:Erwartungen sind nicht stabilAnsprche ndern sich abhngig von der tatschlichen Situation

  • EntlohnungssystemWichtig bei leistungsbezogener Bezahlung:

    ZufriedenheitGerechtigkeitTransparenzPartizipation am Beurteilungsprozess

  • Das Partizipative Produktivittsmanagement (PPM)Beispiel fr die Gestaltung eines leistungsbezogenen Entgeltsystems

    Geeignet zur Leistungsbeurteilung von Arbeitsgruppen oder EinzelpersonenDient der Definition von Leistungsbereichen und Erstellung von Leistungsindices, auf welche Mitarbeiter Einfluss haben

  • Gestaltung eines leistungsbezogenen Entgeltsystems mit Hilfe von PPMSchritt: Identifikation von Aufgabenbereichen der Arbeitsgruppe durch ein Team aus Mitgliedern der Arbeitsgruppe, dem Vorgesetzten und einem PPM-Fachmann als ModeratorSchritt: Entwicklung von Indikatoren fr diese Aufgabenbereiche (z.B. Quantitt, Qualitt)Schritt: Bewertungsfunktion festlegenSchritt: Berechnung des tatschlichen Entgelts

  • EntgeltberechnungGrundentgelt (zur Gewhrleistung der GrundbedrfnisseArbeitsmarktbedingte Zulage (je nach Marktwert/Qualifikation)Leistungsabhngiges Zusatzentgelt (errechnet aus den Indikatorwerten/ Vergleich mit anderen)Zulagen fr Mehrarbeit (berstunden)Erfolgsbeteiligung

  • Monetre LeistungsanreizeStellenwert monetrer Leistungsanreize Abhngig von individuellen Werten und Sttigungsgrad der existentiellen Grundbedrfnisse in der Bedrfnisskala.

  • Wertewandel?Theorie (Ingelhart):

    Gesellschaftliche Werte wandeln sich von Materialismus zu Postmaterialismus.

    Damit geht auch ein Wandel von monetren Leistungsanreizen einher und zwar von Pflicht- und Akzeptanzwerten zu Selbstentfaltungswerten.(Klage 1985)Der Stellenwert monetrer Leistungsanreize sinkt mit steigender Bedeutung der Selbstentfaltungswerte.

  • Wandel der Werte nach Helmut KlagePflicht- und Akzeptanzwerte:DisziplinGehorsamPflichterfllungUnterordnung FgsamkeitSelbstentfaltungswerte (Beispiele):KreativittEmanzipation von AutorittenAutonomiePartizipation

  • Umgang mit dem Wandel des LeistungsbegriffsTraditionell dominante Aspekte der Leistung sollen durch neue, gleichwertige ersetzt, bzw. um selbige erweitert werden.

  • Aspekte der Leistung nach Opaschowski (1985)Traditionell dominante:ArbeitGefolgschaftVerzichtGehorsamEidZahlungNeue Gleichwertige:ProduktivittKreativittInnovationSoziale DienstePraktische HilfeFreiwilliges Engagement

  • Vielen Dank fr eure Aufmerksamkeit.