Auf dem Weg zum tegut Kundenberater Bio ?· Ohne-Gentechnik-Siegel 48 3.5. Die Kennzeichnung ökologischer…

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  • Auf dem Weg zum tegut Kundenberater

    Bio

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    MitwirkendeSabrina Maul, tegut gute LebensmittelPetra Krauss-Vetter und Matthias Brommer, Bereich Qualittsmanagement tegut Petra WintergerstAljoscha Niklesz, tegut... akademieKerstin Ritz, tegut akademieMarcus Wehner, tegut akademie

    FotosWerner Hartmann

    5. aktualisierte Auflage Copyright 2013, tegut... gute Lebensmittel GmbH & Co. KG

    Alle Rechte vorbehalten.Ohne Genehmigung von tegut... darf kein Teil dieses Werkes, auer zu internen Zwecken, in irgendeiner Form verarbeitet, vervielfltigt oder verbreitet werden.

    Gestalterische UmsetzungThilo Kirchner

    ImpressumBio

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    Einleitung Lernprogramm Bio

    Wie gehe ich mit dem Lernprogramm um? 5

    Lernphase 1: Was ist Bio? 1.1. Grundlegendes Verstndnis von Lebensmitteln als Mittel zum Leben 8 1.1.1. Die Mittel zum Leben 8 1.1.2. Die Verantwortung 8 1.1.3. Die Mitarbeiter 8 1.1.4. Die Herausforderung 8 1.1.5. Die Konsequenzen fr tegut 91.2. Was ist kologische Lebensmittelqualitt? 9 1.2.1. Biologische Lebensmittel aus Sicht der Kunden 11 1.2.2. Entwicklung des Bio-Sortiments bei tegut... 12 1.2.3. Biologische Lebensmittel aus Sicht von W. Gutberlet 12

    oder wie alles anfing1.3. Was sind Bio-Lebensmittel? 15 1.3.1. Die beiden Hauptlinien von Bio 15 1.3.2. Geschichtlicher Rckblick 16 Lernphase 2: Was heit kologische Landwirtschaft?

    2.1. Grundverstndnis der kologischen Landwirtschaft 222.2. Grundstze der kologischen Landwirtschaft und 23

    der geschlossene Betriebskreislauf2.3. Die Bedeutung des Bodens 262.4. Bodenfruchtbarkeit 262.5. Fruchtfolge 272.6. Dngung und Pflanzenschutz 29 2.6.1. Wie dngt der Bio-Bauer seine Felder? 29 2.6.2. Wie schtzt der Bio-Bauer seine Pflanzen vor Schdlingen, 30

    Unkraut und Pilzbefall? 2.6.3. Wie dngt der konventionelle Landwirt seine Felder? 30 2.6.4. Wie vermeidet der konventionelle Landwirt Ertragsverluste 31

    durch Schdlinge?2.7. Saatgut im Getreideanbau 322.8. Saatgut im Gemseanbau 342.9. Gentechnik 36 2.9.1. Arten der Gentechnik 36 2.9.2. Stellungnahme von tegut zum Thema Gentechnik 37 2.9.3. Aktion Bantam-Mais 392.10. Artgerechte Tierhaltung 402.11. Die EU-Verordnung zur ko-Tierhaltung 42

    InhaltsverzeichnisBio

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    Lernphase 3: Die kologische Lebensmittelbearbeitung

    3.1. Was ist kologische Lebensmittelverarbeitung? 463.2. Kriterien der kologischen Verarbeitung 46 3.2.1. Rohstoffe und Zutaten 46 3.2.2. Zugelassene Zusatz- und Verarbeitungs-Hilfsstoffe 473.3. Verarbeitungsverfahren 473.4. Ohne-Gentechnik-Siegel 483.5. Die Kennzeichnung kologischer Lebensmittel 493.6. Die kff kurhessische fleischwaren fulda als Verarbeitungsbetrieb 49

    mit hohem Anteil an Bio-Produkten 3.6.1. Bio-Fleisch und -Wurstwaren von der tegut... Hausmetzgerei kff 49 3.6.2. Was ist das Besondere an Bio Fleisch- und Wurstwaren der kff? 50 3.6.3. Woher bezieht die kff ihr Bio-Fleisch? 50 3.6.4. Wird die Bio-Qualitt kontrolliert? 50 3.6.5. Welche Gewrze und Zutaten werden fr kologische Wurst verwendet? 51 3.6.6. Warum ist Bio-Fleisch teurer? 51 3.6.7. Woran erkennt man Bio-Qualittsfleisch und -Wurst in Selbstbedienung? 513.7. Die herzberger bckerei als ausschlielich biologisch arbeitender 53

    Verarbeitungsbetrieb 3.7.1. Welche Mehle bezieht die herzberger fr ihre Brot und Backwaren? 53 3.7.2. Wie wird die Mehlqualitt zum Backen trotzdem sichergestellt? 54 3.7.3. Wie wird in der herzberger Brot gebacken? 54 3.7.4. Wird die Bio-Qualitt der herzberger bckerei kontrolliert? 54 Lernphase 4: Rechtliche Rahmenbedingungen von Bio

    4.1. Die EU-Verordnung 59 4.1.1. Das EU-Biosiegel 59 4.1.2. Das grne Sechseck 604.2. Die IFOAM-Richtlinien 604.3. Verbandsrichtlinien 614.4. Bioverbnde in Deutschland 614.5. Die Kontrolle und Einhaltung der EU-Bio-Verordnung 634.6. Unterschiede zwischen EU-Verordnung und Verbandsrichtlinien 64

    InhaltsverzeichnisBio

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    Lernphase 5: Bio im Lebensmitteleinzelhandel

    5.1. Bio ist nicht gleich Bio hufig auch nicht im Preis 705.2. Bio plus ... Bio Produkte mit Mehrwert 715.3. Rckverfolgbarkeit 725.4. Bio mit Gesicht 725.5. Bio-Obst und -Gemse bei tegut... 735.6. Demonstrationsbetriebe 75 Lernphase 6: Was zeichnet tegut als Bio-Hndler aus?

    6.1. Gute Grnde fr Bio-Lebensmittel 786.2. Bio im Regal 80 6.2.1. Rodelika Bio-Mhren 80 6.2.2. Bio-Saatgut von Bingenheimer 81 6.2.3 Die Hybridzchtung 81 6.2.4. Rhngut-Produkte 82 6.2.5. Bio-Sfte 82 6.2.6. Biologische Wasch- und Putzmittel 82 6.2.7. Naturkosmetik 82 Anhang:

    Lsungen zu den Wiederholungsfragen 85Selbsttest 96Lsungen zum Selbsttest 106Hufig gestellte Fragen zu Bio 116Erleben Sie Bio 121

    InhaltsverzeichnisBio

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    Wie gehe ich mit dem Lernprogramm um?

    Die folgenden Tipps sollen Ihnen helfen, einen mglichst guten Lernerfolg zu erzielen.

    Bevor es richtig losgeht Nehmen Sie sich Zeit und schaffen Sie sich beim Lernen ein angenehmes Umfeld. Das er-leichtert die Konzentration. Kochen Sie sich z.B. eine gute Tasse Tee oder Kaffee. Bevor Sie anfangen, sich intensiv mit den Kapiteln auseinander zu setzen, sollten Sie sich einen berblick ber Ihre Unterlagen verschaffen. Schauen Sie sich das Inhaltsverzeichnis an und blttern Sie den Ordner einmal durch, um Menge und Zeitaufwand abschtzen zu knnen. Nutzen Sie die vier Einzelkapitel als Gliederung Ihrer Lern- und Umsetzungs-phasen. Planen Sie Zwischenziele und legen Sie den Zeitpunkt fest, bis zu dem Sie diese erreicht haben wollen. Schreiben Sie z.B. einfach das Datum neben die Lernphasen im Inhaltsverzeichnis.

    Das Lernprogramm ist in sechs Lernphasen gegliedert. Betrachten Sie das Lernprogramm als Ihre Arbeitsunterlage, die Sie entweder direkt am PC lernen sowie teilweise oder voll-stndig aus drucken knnen. In Ihr persnliches Exemplar knnen Sie hineinschreiben. Machen Sie sich Randbemerkungen und markieren Sie wichtige Aspekte farbig.

    Durch das Programm begleiten Sie: Fragulix:Er taucht immer dort auf, wo eine interessante Frage bzw. eine inhaltliche Wiederholung notwendig ist. Auerdem stellt er Fragen, die auch Kunden Ihnen stellen knnten.

    tegut die Tte:Sie taucht immer dort auf, wo wichtige Inhalte wiederholt dargestellt werden.

    Tippi:Es taucht immer dort auf, wo es wichtige Kundentipps fr Sie gibt.

    Fragulix tegut die Tte Tippi

    Helfen Sie mit, veraltetes Wissen zu aktualisieren! Fallen Ihnen beim Lernen Inhalte auf, die so nicht mehr aktuell sind? Bitte melden Sie sich mit Hinweisen an die tegut... akademie und leisten Sie damit einen wichtigen Beitrag zum Wissensmanagement!

    EinleitungBio

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    Zum Schluss

    Wie halte ich mein Wissen lebendig? Wenden Sie das, was Sie gelernt haben am besten gleich bei Ihren Kunden und

    Kollegen an. So knnen Sie erleben, welcher Nutzen hinter dem Lernen steht. Wiederholen Sie die Inhalte regelmig, denn ca. 50% des Wissens gehen nach

    7 Tagen wieder verloren, wenn es nicht angewendet wird! Steigern Sie die Hufigkeit der Wiederholungen je nher die Prfung rckt. Das gibt Ihnen die Sicherheit zu wissen, was Sie bereits knnen.

    Wir wnschen Ihnen deshalb viel Erfolg und Begeisterungsfhigkeit, aber vor allem auch viel Freude beim Bearbeiten des Lernprogramms.

    Ihre tegut akademie

    EinleitungBio

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    Grundlegendes Verstndnis von Lebensmitteln als Mittel zum Leben

    Was ist kologische Lebensmittelquailtt? Was sind Bio-Lebensmittel?

    1Was ist Bio?

  • 1.1. Grundlegendes Verstndnis von Lebensmitteln als Mittel zum Leben

    tegut... versteht den Begriff Lebensmittel in einem umfassenden Sinne. Die wichtigste Voraussetzung fr gute Bio-Lebensmittel ist die Fhigkeit und die Hingabe der verant-wortlichen Menschen. Ressourcenschonende, naturgeme, artgerechte, umweltscho-nende und ganzheitliche Produktionsmethoden auf allen Ebenen zu realisieren, ist hierbei ein wichtiges Ziel.

    1.1.1. Die Mittel zum Leben

    Es wird angestrebt, die Bedrfnisse der Kunden in folgenden Bereichen zu bedienen:

    Befriedigung des Hungers (Sttigung, Zufriedenheit ... ) Befriedigung des Nhrstoffbedarfs Befriedigung der sozialen und ideellen Werte (Herkunft, gerechter Handel ... ) Befriedigung der praktischen Bedrfnisse (Verfgbarkeit, Preis, Aussehen ... ) Befriedigung der Bedrfnisse nach hohem Genusswert und hoher innerer Qualitt

    Insbesondere Bio-Lebensmittel werden als Mittel zum Leben fr die verschiedenen Bedrfnisebenen verstanden.

    1.1.2. Die Verantwortung

    Die Arbeitsgemeinschaft tegut... ergreift die Initiative, das Bewusstsein fr die Zusam-menhnge von Mensch, Umwelt und Unternehmen weiter zu entwickeln. Hieraus ent-steht der Wille dem Kunden Bio-Lebensmittel anzubieten.

    Der Wert gute Lebensmittel ist tief in unserem Leitbild und der Geschftspolitik ent-halten und prgt das Handeln des Unternehmens.

    1.1.3. Die Mitarbeiter

    Die Bewahrung und stndige Weiterentwicklung der Kenntnisse und Fhigkeiten ist ein wichtiger Bestandteil der Verantwortung jeden Mitarbeiters fr sein selbstndiges Handeln im Sinne des Ganzen. Zum einen im Selbststudium, zum anderen durch Weiter-bil-dungsangebote, die den Bio-Gedanken praktisch erlebbar machen, wie das Seminar Bio erleben oder kff-Bio-Fleisch und -Wurstwaren, knnen die Mitarbeitenden ihr Wissen und ihr Verstndnis fr die Prozessqualitt Bio vertiefen.

    1.1.4. Die Herausforderung

    Die Produktion, Verarbeitung und der Handel mit Lebensmitteln erfordert eine hohe Qualittsarbeit auf allen Gebieten und Prozessen der Kette vom Zchter bis hin zum Endverbraucher. Bei den Qualittsbildungsprozessen und Technologi