Beiträge zur pathologischen Anatomie des Ohres

  • Published on
    14-Aug-2016

  • View
    212

  • Download
    0

Embed Size (px)

Transcript

  • Beitr ge znr

    pathologischen Anatomie Von

    Dr. H. Schwartze.

    des Ohres.

    I ,

    Mitis media purulenta. Miliar(uberculose tier Lungei Leber, Milz, Nieren. Peribronchitis exulcerans.

    Aug. F ranz~ 35 Jahre alt, TagelShner ausReissen bel Zeitz~ war am 1. M~irz !866 in die mediclnische Klinik aufgenommen~ starb am 19. April desselben Jahres. P. wotlte frfiher nie erheblich krank gewesen sein, nut eine sehr schmerzhafte Ent- ~iindung des Ohres erinnert er sich als So]dat~ also vor etwa 12 Jahren, gehabt zu baben. Damals soll es nicht zur Eiterang aus dem Ohre gekommen sein, sondern diese s~ellte sich angeblich erst einige Jahre sp~er ein, uud dauerte seitdem, an Intenslti~ weehselnd, zuweilend anch fast ganz cessirend, bls jetzt fort. Bel dieser E~terung hat sioh P. bis zu selnem 33. Jahre immer wohl und kr~iftig befunden. Um dle genannte Zeit entwickelte sich die Lungenaffection schleichend und sehritt unter den gewi~hnlichen Symptomen vorw~irts. Zunehmende YerscMeehterung des Al]gemeinbefindens nS~figte den Kranken zu An,~ang des Herbstes 1865 seine At- belt einzustellen, zeitwelse das Bett zu hiiten, was w~hrend des darauf folgenden Winters framer hilufiger wurde.

    Bei der &ufnahme in die Klinik am 1. Mitrz 1866 land sich eine Infiltration im untern Theil der reehten Lunge. Die genauen Deiails der iibrigen Krankenge- schichte iibergehend~ sel nur bemerkt~ dass im Circulationsapparat keine &bnormi- t~ten nachzuwelsen waren, Beiderseits beztaad ein m~ssiger eitriger Ohrenfluss~ mit

  • O~0 SCHWARTZE: Beitr~ge zur patholeg~sehen Anatomic des CAres.

    Perforation des Trommelt'ells. Die SchwerhSrigkelt war mlissigen Grades, elne Ta- schenuhr wurde beiderseits noch wa.hrgeno~men beim Anlegen an die Ohrmusehe!. Beim YMsalva'schen Versaehe waren beide Tuben sehr leieht durchg~ngig.

    Die linke Pupiile war 5fter etwas welter als die reehte. Die psyehlschen Func- tionen auffallend laugsamer. In den lotzten 14 Tagcn Somnolenz~ aufangs gerlng, allm~lig trainer zunehmend, gleichzeitig such die Scbwerh(irigkeit viel sti~rker wie 5"iiherj erhebliche Vermchrtmg der reehtsseitigeu Otorrhoe.

    Vo~ einer Behandluug des CAres war bet dam hoffnungslosen Allgemeinzustande Mcht die Rede gewesen~ nur reinigende Einsprltzungen waren t~igIich gemacht worden+

    ~'ectionsbefund : 9 h. p. m. Die rechte Lunge enthiilt im mitt]eren and oberen Lappen eine Caveme, ist

    (ibrigcns durchsetzt mit Mitlartuberke]n. Die linke Lunge ist gross und schwer, auf der Schnittfl~:che sehr wenig lufthaltig, ganz durchsetzt mit welsslichen~ triiben Kn~tchen yon verschiedener GrSsse ~md Anordnung. In Leber~ Milz~ Nieren iiberall wenlger zahireiche Miliartnberkel Das GeMrn zeigt an der linken SeRe der Basin in den SuIels ~ie Pin and Araehnoidea stark verdickt, and mit fasten, belnahe k~sig erseheinenden Massen infiltrirt. An den Gef~issen dieser Seite, vorziigllch an der A, lbssa Sylvii zahlreiehe Tuberkel aasitzend; die reehte Gehirnh~Fte zeigt nur ganz geringe Andeutung yon Exsadat and die Gef~sse zeigen keine Tuberkeh Die Geh]rnsubstanz selbst cane Abnormit~tten.

    Die genauere Untersuchung der Gehiirorgane ergab Folgendes: Beide Felsenbelne zeigten yon Aassen naeh Abziehen der Dura mater nlchts

    Krankes. Li~kes Oh.r : GehSrgangsw~nde ohne Eiter. Das Trommelfell sehein~ voltst~ndig

    zu fch[en~ wenn man das Pr~parat. in solcher Lage h~lt, wle man Trommelfell und (~ehSrgaug am Lebeuden zu untersuchen pflegt. Statt des Trommelfells glaubt man nur die mit sp~rllchem Niter bedeckte inneze Wand tier Pauke zu sehen, dagcgen keinc Spur Yon den GehiSrknSchelehen. Erst naeh Fortnahme der vorderen Wand des kniiehernen GehSrgaages ist zu crkennen~ dass der hintere obere Theil des Trommelfelles mit dem ItAmmergriff noeh vorhanden ist Letzterer ist horizontal nach innen gesteltt, weicht sogar etwas nse, h oben ab und ist fast verwachsen mit der inneren Paukenhiihtenwand~ ebense wie der .gauze Ran l des Tromme]fetlrestes. Bei Beriihrung des Hammergriffes mit der Sonde ergibt sieh~ dass derselbe gauz un- beweglich ist.

    Die Tuba Eust. ist durehg~ngig, enthi~lt Wenig E i ter ; ihre Sehleimhaut ist wenig ger~ithet, nicht aufgewulstet.

    Durch die beschriebene Verlgthung des Trommelfellrcstes mit der Labyrinth~vand der PaukenhShle ist die letztere in zwei Abthcilungen gesehieden, deren vordere untere mit Tuba Eust. und GehSrgang: deren hintere obere nut mit den Knoehen- zctlen des Warzenfortsatzes in Yerbindnng steht. Die hintere obcre Abtheilung ist~ wle sich naeh Fortnahme den tegmen tympani zeigt, aasgefiillg yon sulzigemBinde~ gewebe (Granulations,Tewebe) mit farbloser, sergs-schleimiger F]iis~igkeit. Dieselbc Fliissigkeit ist in den horizontalen Zellen des Warzenfortsatzes. Der senkreehte Theil des Warzenfortsatzes ist kleinzetlig~ seine ~iussere Knochenwand sehr dick. Aus dem sulzigen Bindegewebe w~rd der Kopf des Hammers, ge~rennt yon seinem Griffe, herauspr~p~rirt. Letzterer ist dicker wie normal und unfgrmlieh. Der Am- boss ist getrennt yore Hammerkopf; sein kurzer Fortsatz ist in seiner normalen Verbindung, sein langer Fortsatz fehlt g~iuzlieh. Auch die Schenkel des Steigbiigels

  • SCttWARTZE: Beitr~tge zur pathologisehen Anatomie des Ohres. ~1

    fehlen; der Fusstritt desselben ist in seiner Lage, zeigt aber bei Berfihrung kaum eme Spur ,con Btweglichkeit. Nut yore orh~de aus konnte der Fusstritt siehtbar gemazh~ werden. Im irmer~! Ohr zelgte sleh kelne fiir das unbewaffnete Auge er- kennbare Anomalle. Die Fasern des H~irnerven schienen gesund.

    Nirgends war eine Spur yon 0aries.

    Rechtes Ohr: Geh~rgangswi~nde mlt Eiter bedeckt. Trommeifell anseheinend ~iinzlich fehlend~ so lanffe man nKmlich alas Pr~iparat in solcherLage hiilt; wle man das Trommelfelt des Lebenden zu uutersuchen gewohnt ist. Bei genauerer Unter- suehung und For~nahme der vord~,rn Wand des kni~chernen Gehiirganges zeigt sich wie links aueh auf dieser Seite, dass das obere Segment derMembran und eln Rest (!es Sehnenringes an der ~anzen Peripherie noeh vorhanden ist. Das restirende ~egment ist horizontal naeh innea gesteHt, ebenso wle tier Hammergriff, und ver~ ,vachsen mit der Schleimhaut der Labyrinthwand. Dadureh ist d,,'e Pankenh~hle gar~,z in ~bnlicher Weise wie links in zwei vollstIindig" getrennte R~ume abgetheilt, ,[eren unterer mit Tuba uud GehSrgang, deren oberer mit dem~Varzenfortsatz com- munieirt. Der Schleimhaatiiberzug" tier unteren H~e ist aufgeloekert und mit ~,iter bedeekt; die obere Abtheilung und der Sinus horizontalis des Warzenfortsatzes sincl erfiill mit eingedicktem~ gelbem Eite. Die Knochenzellen im senkrechten Theil des Warzenfortsatzes enthalten keinen Eiter~ sondern ~hnliche seriis-sehleimige Fliis- sigkeit~ wie die llnke Paukenh~ihle.

    Das Hammer-Ambossgelenk ist bewegllch. Der Amboss ist eariSs an der iunern F1Kche seines K(irpers und in selnen beiden FortsKtzen. Der knrze:Fortsatz ist nut noeh an seiner Spltze gesund~ die sieh in normaler Yerblndung mit der hint~rn Wand der Paukenhiihle befindet. Der lange Fortsatz ist um die Hgilfte verki~rzt~ tier Rest sehr verd(innt und zerbrechliehe; Gelenkverblndung zwischen Steiffbfigel nnd Amboss aufgehobem Uebrigel~s ist der Steigbiigel votlstiindig vorhanden nncl in normaler Lage, viel lelehter beweg'lieh bei Berfihrung als auf tier linken Seite,

    Die Nervenfasern des Acusticusstammes ohne patholog'ische Yer~uderung. Das inhere Ohr nicht untersueht.

    Steht das Ohrenleidea in einer Beziehung zur lethalen Er- krankung?

    Wie h~ufig an chronischer Otorrhoe Leidende, gerade im besten Lebensalter unerwartet und ziemlieh schnell an neuter Tubereulose der Lungen, des Darmes oder der Hirnhiiute sterben, ohne dass es zur Knoo ehenverschw~rung im Felscnbein gekommen zu sein braucht, ist bekannt und ieh verweise deshalb auf v. T~Sltsch's Anatomie pag. 72. ~. ~riiltsch ist geneigt~ die Tubereulose der ffenannten Organe a]s Secundliraffekt einer elnfach eltrlgen Otitls gelten zu lassen. Dagegen bemerkt Vir- chow ~)~ dass er wiederho|t Kranke gesehen, bei denen bei chronlscher Tuberculose seeundar Caries des Ohres sich e~nstellte. Diese auch sonst bekannte Thatsache kann unm~iglich als Einwand geffen die yon v. Tr61tsch ausgespr6ehene Vermutbung~gehen so]len.

    ~} ~rankhafte ~eschwiilste, :Bd. II, p. 658.

  • ~8~ SCttWRTZE: Beitr~ige zar pathologisehen Anatomic des Ohres.

    Unser Patient war urspriinglieh robust, ohne jede Spur yon tu- bercutrSser Anlage. Ausser dem dutch die Yerl~thung des Trommelfell- testes abgekapselten Horde yon k~sigem Eiter im mittleren Ohro be- stand kein weiterer Eiterherd, yon dem aus die Infection des Blutes und die Entstehung der Miliartuberculose m6glieher Weise abgeleitet werden ktinnte. Freilich war der Verlauf night ein so rapider--Dauer der Krankheit fast 1 Jahr -- wie er flit Tuberculose in Folge yon septiseher Infektion des Blutes Regel ist.

    Besonderes Interesse gew~hrt der beiderseits gleiehm~tssige Ver- waehsungsbefund des Trommelfellrestes ~). Nieht allein der freieRand desselben~ sondern auch der Hammergriff waren lest verwachsen mit der Schlelmhaut der Labyrinthwand. Die Veranlassung zu dieser Verwachsung liegt in der Retraction der Sehne, des M. tensor tym- pani. Bei der Spiegeluntersuehung bei Lebzeiten war dieses Verhalt- hiss nieht erkannt, sondern ein Defekt der ganzen Trommelfelle bei- derseits dlagnosticirt worden. Sehon oben ~,urde angeftihrt, dassaueh bei der ersten Betraehtung des anatomisehen Pr~parates dersetbe Irr- thum Platz greifen konnte. In der That wird es auch in Zukunft sehr schwierig sein, denselben zu vermeiden, sobald niet.t etwa an der obern Peripherie yore Proc. brevis des Hammers eia Stiick sieht- bar bleibt, das bei der Lagever~tnderung des ganzen Hammers naeh unten gerichtet erseheinen muss; vielleieht k6nnte dutch sorgfaltige und vorsichtige Untersnehung mit gekrtimmter Sonde, nattirlieh unter gleiehzeitig'em Gebrauch yon Spiegel und Triehter, der Saehverhalt noch am ehesten bei Lebzeiten eruirt werden. Immerhin hat die Sache ihre praetische Wichtigkeit, wei] bei derAnnahme yon totalem Defekt des Trommelfelles schwerer an die Mggliehkeit yon Eiterretention im Mittetohr gedacht wird.

    Bemerkenswerth ist ferner die carit~se Zersttirung der Gehgrkng- chelchen, w~thrend tibrigens das Schl~fenbein nirgends eine Spur yon Caries zeigte. Sonst pflegen dieselben mit Ausnahme des Hammer- griffes ja ausserordc:ltlich lange der Zersti3rung bei Caries des Felsen- beins zu widerstehen.

    Links waren der lange Fortsatz des Ambosses und beide Sehen- kd des Steigbtigels vollst~ndlg absorbirt~ rechts nur der Amboss defekt~ weleher ~ibrigens in seiner Verbindung mit dem Hammer geblieben war. Dutch Verktirzung des tangen Fortsatzes am Amboss war die Gelenkverbindung zwisehen Steigbtigel und Amboss aufgehoben. Trotz- dem war vor Eintritt der Somnolenz etc. die Uhr noch beim Anlegen

    1) Cf. Pol~tze,r~ Beleuchtungsbilder p, 80,

  • SCHWARTZE: Beltr~ige zur pathologischen Anaomie des Ohres. ~8~

    ~;ehiirt worden. Die erst in den letzten Lebenswochen elngetretene auffallende Steigerung der Harth(irlgkelt kommt natiirl]ch auf die Ge- hlrnerkrankung. Letztere steht se]bstverst~ndlich nicht in unmittel~ barer Beziehung zur Ohraffection.

    H.

    ,}tiffs media purulenta ehronica. Caries der Paukenhi)hle und der Tuba ~us~chii. Centrale Caries necrotica des Warzenfortsatzes. Tubercuiose

    tier Lungen ~und des Dames.

    ] ? r iedr i ch Grosse , 29 Jahre alt, lag im December 1865 und Jaguar 1866 ~n Tuberculosis pulm. auf der med. Klinik und wurde yon mir wegen seines Ohr- [eldens (ifters untersueht und behandelt. Dr. Risel~ damaliger Assistenzarzt der Klinik, gab mlr Gelegenheit, .das Gehiirorgan post mortem genauer untersuchen zu kiSnnen.

    Anaqnnese. P. erz~hIte, zuerst im Januar I865 einen eitrigen Ausfluss a~'~s dem linken Ohr bemerkt zu haben, der slcb ohue Schmerzen elngestelIt hatte. Die Eite- rung soll sich nach elniger Zeit wleder v~er]oren haben uud his zu Anfang December nieht wledergekehrt seln. Sei~dem besteht wieder sehr profuse Eiterung und ein continuirliches, geringes Sausen im linken Ohr. Schmerzen im Ohr oder Kopf will P. w~thrend der ganzen Zelt gar nieht gefiihlt, auch niemals Zuf~ille yon Schwindel- empfindungen gehabt haben. Am 11. December so]l er eiae stErker schlagende Tasehenuhr noch in li/2" Entfernung, veto Proc. mast. deutlieh wahrgenommen habem

    Am 16. December hi~rte er meine Ubr (6 ~ mittlere norm~le H~irweite) gar nioht mehr~ weder yon der Ohrmuschel noch yore Kuochen. Die Umgebung des Ohres win" bei Druck nirgends empfindllch. Dureh den profasen stinkenden Eiter war die Haut am Ohreingang excoriirt. Im TrommelfeI1 war ein dreieekiger Defekt sichtbar im bin- tern, untern Quadranten; das iibrige Tromme]fell mit einer dieken Lage yon mace- rlrtem Epithet bedeckt. An der obern Waud des Gehiirganges nahe dem Rest des Trommelfells sitzt eine kleine kolbige~ polyp~ise Wucherung. Tuba bei Exp. Yal- salvae sehr leicht durchg~tngig.

    Diagnose. Paukenh~ihlenelterung mit Perforation des Trommetfelles. KeinVer- dacht auf Caries.

    Ordo : -Bleil~sung. Am 17. December. Die BleilSsung~ die sehr schwaeh verordnet war~ hatte gem

    Kr. sta~en Schme~ vevuvsaeht, so flass yon deren welterer Verwendung Abstand genommen werden musste und start dessert Ausspritzungen des Obres mit lauem Sa|zwasser mehrmals t~iglieh vorgenommen wurden, die niemais eine Spur yon Schmer- zen erzeugten. Bel heft~ge~n H~ten hat P. stechenden 8chmerz im Ohr. Sonst ist das Ohr wie frllher bel Druck ia der Umgebung etc. nirgends empfindlich. Seit An- ~;endung der Bleil~Ssung ist die Eiterung ohne Foetor. - - Die Eiterung dauerte in gleicher Weise fort; die Tuba war stets leicht durehg~ingig. Die sehr bedeutende Empfindlichkeit bei Anwendung der adstringiren(lenL(isung wurde dutch die Aanahme yon Caries im Felsenbein erkliirt. Am 28. Januar Abends trat eine spontane Ohr-

  • 284 SCHWARTZE: Beitr~ge zur pathologischen Anatomic des 0hres.

    blutung t) ein ohne Schmerz und ohne Wissen desKranken (wobei etwa$1j Blur sieh entleerten). Die Blutung hSrte spontan auf. Am 29. Januar erfolgte der Ted.

    Die Obduction zeigte neben Cavernen in beiden Lungen und tuberculiisen Darm- geschwiiren folgende Ver~nderungen im kranken Ohre:

    Der Geh~rgang enthie]t in seiner innern H~ilftc sehr wenig 'Eiter~ seine Aus- kleidung ist blass~ seine knSchernen WKnde gesund.

    Yore Trommelfetl steht nur ein kleiner Rest noeh hinten-obem Dieser ist roth~ eitrig infiltrirt~ sehr miirbe.

    In der Paukenh6hle fehlt Hammer und Amboss g~inzlich~); ebenso fehlte die Sehne des m. tensor tympani. Die Sclfleimhaut ist dunkelroth~ sulzig verdickt, mit kleinen Extravasaten durehsetzt. An einzelnen Stellen ist der Knochen unter der- selben rauh; am Boden der HShle ist st~irkere Carles~ so dass man bier bei der Beriihrung mit einer Nadet sogleieh durehstSsst. DerBulbus der Y. jugularis gesund. Ebf.nso das Dach der PaukenhShle. Das Ost. tymp. mbae zeigte sieh dutch Caries um das Dreifachc seiner normalen Weite vergrSssert~ such die iibrige knScherne Tuba~ so weit sic am PrKparat vorhanden is~ war c...