Click here to load reader

Bio-Fibel #07

  • View
    223

  • Download
    2

Embed Size (px)

DESCRIPTION

Zeitschrift für Bio-Wissen 02/2010

Text of Bio-Fibel #07

  • ESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSURE DESOXIRIBONKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSURE DESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSURDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBOUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUEDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBNUKLEINSREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUEDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBNUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSURDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUEDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBODESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSURDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBNUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIR

    BONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXI

    ESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSURE DESOXIRIBONKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSURE DESOXIRIBONUKLEINSURED ESOXIRIBONUKLEINSURDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBOUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUEDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBNUKLEINSREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUEDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBNUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSURDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUEDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBODESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUREDESOXIRIBONUKLEINSUR

    BIO-FIBELZEITSCHRIFT FR WISSEN AUS DER BIOLOGISCHEN LANDWIRTSCHAFT 2/2010

    Hans-Peter Drr Quantenphysiker fr's Ganze

    Bio-Bienen In einem uns bekannten Land

    Soziale Landwirtschaft Lass' Blumen sprechen!

    GV-Energiepflanzen ein Sackgassenansatz

  • Bio-Fibel 2/2010 2

    Hans-Peter Drr beschreibt ein Hauptproblem der Gentechnik sehr gut: Die Gentechnik betrachtet das Lebendige einfach als komplizierte Maschine. In dem Moment, wo wir das Lebendige als etwas Totes, also als eine Maschine betrachten, scheitern wir. In die Agrogentechnik, also ins vorprogrammierte Scheitern, werden Jahr fr Jahr Milliarden Euro gepumpt.Es ist kaum vorstellbar, dass der Augustinerpater Gregor Mendel, als er vor knapp 150 Jahren wei- und rotblhende Erbsensorten kreuzte, ahnte, dass er spter als eigentlicher Vater der Gentechnik dastehen wrde. Und dennoch ist es so. Auf Basis der Mendelschen Vererbungslehre gelang es 1980 erstmals, mithilfe des Agrobacterii tumefaciens einzelne, artfremde Gene gezielt zu transferieren. 1980 gilt daher als

    Geburtsstunde der Grnen Gentechnik. 1994 hlt sich die Antimatschtomate monatelang, nicht am Teller, dafr aber in den Medien. 1996 wird das erste gentechnisch vernderte Soja angebaut. Es handelte sich um Bohnen, die als einzige die Spritzung mit einem Totalunkrautvernichtungsmittel berleben.Heute ist die grne Gentechnik nicht viel weiter. Es geht nach wie vor v. a. um Spritzmittelresistenzen. Das Erschreckende ist, dass viele der Heilsversprechen in den wenigen Jahren des Anbaus zum Teil schon drastisch widerlegt wurden. Die verbesserte Unkrautkontrolle der Gentechpflanzen schaut in Realitt so aus, dass der Spritzmittelverbrauch der USA im Vergleich zu 1996 um unglaubliche 145.000 Tonnen jhrlich gestiegen ist. Warum das? Unkruter wurden gegen den Wirkstoff des Totalherbizids resistent. Sie berleben die Spritzungen wie das Gentech-Soja und breiten sich epidemisch aus. Konnten diese Beikruter frher mit einer einzigen Spritzung in Schach gehalten werden, so mssen die Felder heute sechs- bis achtmal gespritzt werden.Der Schrecken der landwirtschaftlichen Gentechnik liegt in ihrer Unaufflligkeit. Man kann sich die Gentechnik einfach nicht vorstellen, denn sie ist weder zu sehen noch zu hren, riechen, schmecken oder fhlen. Sie verbreitet sich auch nicht durch eine schlagzeilentaugliche Explosion. Sie schleicht sich vielmehr lautlos rund um den Erdball auf mglichst viele Felder und damit auch in unser Essen.Noch sind wir in der glcklichen Lage, gentechnikfreie Lebensmittel gezielt kaufen zu knnen. sterreich bildet ein rhmliches, gentechnikfreies Bollwerk innerhalb der EU. Vielleicht nicht ganz zufllig spielt in sterreich die Biologische Landwirtschaft eine besonders starke Rolle. Die Bio-Landwirtschaft ist und bleibt die einzige zukunfts-sichere Landwirtschaft, da sie mit der und nicht gegen die Natur arbeitet. Wie sagte bereits Hans-Peter Rusch, einer der Bio-Grndervter: Fruchtbarkeit kann man nicht im Sack kaufen, man muss sie selber am Feld anbauen. Nur Leben bringt Leben! eine seit Jahrtausenden tausendfach bewiesene Wahrheit!

    EDITORIAL

    Reinhard Gel, HerausgeberINHALT

    Warum es ums Ganze geht 3Das Waldviertel ist frei 7Wo Bier und Honig flieen 9Shortcuts 10-11Es grnt so grn 13Durch die Blume 15East Side Story 16Zahl die schnen Stunden nur... 18Kritischer Gentechnik-Leitfaden A-D

    NEIN, DIESE GENTECHNIK BRAUCHEN WIR NICHT!

  • 3 Bio-Fibel 2/2010

    IM GESPRCH

    Hans-Peter Drr ist nicht nur einer der bedeu-tendsten Physiker unserer Zeit, sondern auch ein hochdekorierter Vordenker der Umwelt- und Friedensbewegung. Die Bio-Landwirtschaft hat fr ihn die gleiche Bedeutung wie der Humus fr unsere Bden: Sie ist Basis fr unser berleben.

    Hans-Peter Drr feierte krzlich seinen 80. Geburtstag. 50 Jahre forschte er gemeinsam mit den renommiertesten Physikern der Welt als Quantenphysiker ber das Verhalten und die Wechselwirkungen der allerkleinsten Teilchen. Zum Schluss seiner Forscherkarriere berkam Drr die Erkenntnis, dass es die Materie und ihre kleinsten Teilchen im Grunde nicht gibt.

    WARUM ES UMS GANZE GEHT

    Anstatt frustriert zu sein, widmete er sich ab dann intensiv der Nichtmaterie bzw. der Beziehungsstruktur. In seinem Sptwerk geht es nicht mehr um das Kleinste, sondern um das Ganze, um Umwelt- und Friedensfragen. Seine Erkenntnisse und sein Engagement wurden mit dem Friedens- und Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Als Bio Austria Professor Hans-Peter Drr anlsslich des Starts ihrer Kampagne Wir schauen aufs Ganze nach Wien lud, nutzten wir die Gelegenheit und trafen den philosophischen Physiker in der biologisch bekochten Hollmann Beletage im Zentrum Wiens. Wir plauderten ber die konomische Sperrigkeit der Sonnenenergie, latente Lernschwchen der Menschheit, Missverstndnisse der Grnen Gentechnik und schlussendlich ber die hohe Dichtkunst der Biologischen Landwirtschaft.

  • Bio-Fibel 2/2010

    IM GESPRCH

    Herr Prof. Drr, mein Kollege will sich ein Auto kaufen (Schlgt die Hnde zusammen)Oh Gott! Wir sind immer noch im Autozeitalter.

    Ist das so schlimm?Das Auto wird sich in seiner jetzigen Form ndern. Wenn ein Zug wie in Japan ber grere Distanzen schneller als 300 km/h fhrt, kann damit das Auto nicht mehr konkurrie-ren. Und in den Stdten ist das Auto auch nichts mehr wert, sobald die U-Bahn alle 40 Sekunden fhrt. Also braucht man Autos nur noch zur Flchendeckung von kleineren Nicht-Ballungsrumen. Und dafr sind keine so komplizierten Autos wie wir sie heute haben notwendig, sondern einfache, praktische, leichte Fahrzeuge, die pro Tag nicht mehr als 50 Kilometer fahren mssen, sich vielleicht ber Nacht mit einer Batterie aufladen lassen.

    Bleibt dabei aber die menschliche Mobilittssehnsucht auf der Strecke?Wenn man sagt, ein Auto gibt mir Mobilitt, dann stimmt das berhaupt nicht. Mobilitt heit, dass ich mich bewege. Aber wenn ich mich ins Auto setze, mich anschnalle, dann bewege ich mich eigentlich gar nicht. Das Auto hat eine Mobilitt, aber nicht ich.

    Mit Fortschritt und Wachstum sind die Lsungsanstze in unserer Gesellschaft klar definiert. Sind da Querdenker wie Sie nicht eigentlich obsolet?

    Unser Fortschritt ist einer, bei dem wir uns mit jedem Schritt selbst ruinieren. Weil wir bei diesem Fortschritt von etwas Gebrauch machen, das endlich ist. Die Wirtschaft sagt: Es gibt keine Grenzen. Wir Naturwissenschaftler wissen aber, dass es sehr wohl Grenzen gibt. Die Erdoberflche ist endlich, die Energie, die wir zur Verfgung haben, ist endlich und auch das Material ist endlich, auer es kommt ein Meteorit runter. Aber die Wirtschaftsleute sagen immer: Es gibt keine Grenzen. Wir haben keine Grenzen, weil die Fantasie des Menschen unend-lich ist ...

    Ein gutes Argument?Nein! Wir sind nun einmal an die Grenzen gebunden, die uns unsere Umgebung vorgibt.Und wer bitte ist denn der Kreative? Doch nicht die Wirtschaft!? Wenn die Wirtschaft meint, wir haben einen Brennstoff, der zu Ende geht, jetzt wenden wir uns schnell an die Wissenschaftler, denen ist bisher immer etwas eingefallen gut, das ist in gewis-ser Weise richtig. Aber es ndert nichts daran, dass wir echte Grenzen h

Search related