career 2301

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  • Jetzt kommt italienische Lebensweise nach sterreich

    medianet

    careernetwork

    Linz. Immer mehr Studierende mit Wohnsitz in Obersterreich absol-vieren einen Teil ihres Studiums im Ausland im Vorjahr waren es bereits 534 Personen.

    Unbegrenzte Mglichkeiten

    Am beliebtesten sind Studien-aufenthalte in den USA (8,8%), ge-folgt von Schweden (8,6), UK (8,3), Finnland (7) und Kanada (6,2%).

    Die meisten Studierenden, die internationale Aufenthalte absol-vieren, stammen von der FH O diese steuert knapp 37% aller Auslandsaufenthalte bei. (red)

    MATHEMATIK BREMST FRAUEN

    Der Mangel an konominnen fhrt zu gesellschaftlichen Konsequenzen Seite 73

    FLEXIBLE ARBEITSMODELLE

    Wenn uns die Arbeit zu sehr stresst, muss mehr Bewegung in die Umgebung Seite 74

    MAGDALENA ARNEZEDER

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    Profil Maria Klara Heinritzi hat Gastronomie im Blut und tischt uns das LOsteria- Konzept auf. Seite 72Jobwahl Die anspruchs volle

    Generation Y fordert gesellschaft-

    liches Engagement vom Arbeit geber. Seite 74

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    ARBEITEN IM NETZ

    Ein neuer Leitfaden liefert konkrete Tipps und Tricks und will die sterreicher zu digitalen Champions ausbilden. Seite 75

    Wien. Die WU ist bestrebt, bei der Nach- und Neubesetzung die Inter-nationalisierung der WU-Faculty konsequent voranzutreiben, sagt Rektor Christoph Badelt. Fr uns ist internationale Erfahrung essenziell, da die Hlfte unserer Masterprogramme rein in eng-lischer Sprache unterrichtet wird.

    Die neuen Professoren sind (nach Arbeitsantritt gereiht) Werner Hoffmann (Strategic Manage-ment), Phillip Nell (International Business), Harald Eberhard (s-terreichisches und Europisches ffentliches Recht), Alexander Rust (International Taxation), Mar-

    kus Hllerer (Public Management), Almut Kster (Englische Wirt-schaftskommunikation), Giuseppe Delmestri (Change Management) sowie Nadia Abou Nabout (Marke-ting with focus on Interactive Mar-keting and Social Media).

    Weiter frischer Wind

    Auch 2015 werden neue Profes-soren die WU in Forschung und Lehre untersttzen, denn derzeit laufen 13 Verfahren. Der erste ist auch schon fix: Ab Mrz ist Harald Oberhofer neuer Professor fr Empirical Economics. (pj)

    Acht neue Professuren besetzt 13 weitere Verfahren bereits im Laufen

    Wiener WU verstrkt sich weiter

    WU-Rektor Christoph Badelt spricht geeignete Kandidaten auch aktiv an.

    Auslandssemester werden besonders gern an US-Universitten absolviert.

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    Wenn das Ausland ruft internationalitt & Weltoffenheit

    Grenzenlose Studien

    Erste Asset Management/Huger

  • Linz. In Linz beginnts nun mal und das trifft auch auf LOsteria zu: In der obersterreichischen Hauptstadt findet sich seit 2011 das erste LOsteria-Lokal hierzu-lande. Einen passenden Standort zu finden, war damals allerdings noch schwierig, erinnert sich Maria Klara Heinritzi im media-net-Gesprch.

    Inzwischen kann sich die dy-namische Gastronomieunterneh-merin der attraktiven Standort-angebote jedoch kaum noch er-wehren, sieben weitere wurden inzwischen erhrt. Denn LOsteria gibt es nun auch schon in Graz, Innsbruck, Parndorf, Salzburg und dreimal in der Bundeshauptstadt (Brunerstrae, Hauptbahnhof, Wirtschaftsuniversitt).

    Das Konzept unter der Lupe

    Was wird geboten? LOsteria Pizza e Pasta steht auf dem Logo, und damit ist etwas sehr Wichtiges ber die Philosophie der Lokale schon gesagt: Hier werden deut-lich grere Pizzen als blich geba-cken; zudem werden alle Klassiker der Pastakche serviert.

    Gute Speisen machen viele, gu-ten Service liefern (fast) alle, aber wir versuchen dieses Gesamtpa-ket aus guter Qualitt, schnem Design und einem guten Preis-Leitungs-Verhltnis zu schnren, meint Heinritzi. Mit nicht mehr als 10 ist der Tasche ist es hier mg-lich, ein Mittag- oder Abendessen inklusive Getrnk zu genieen.

    Mit italienischer Lebensart

    Wer die echte italienische K-che liebt, fhlt sich daher in einer LOsteria sehr gut aufgehoben, denn die Zutaten zu den Gerich-ten kommen zum grten Teil aus Italien und werden in der Kche frisch zubereitet. Unsere Gste er-wartet mehr als authentische me-diterrane Kche, erklrt Heinritzi. Die italienische Lebensart ist im gesamten Restaurant zu spren.

    LOsteria erzeugt tatschlich Italien-Urlaubsbilder im Kopf. Sprbar ist der Geist einer traditi-onellen italienischen Osteria, wie sie etwa Federico Fellini in seinem Film Roma zeigt: Mitten in der Stadt, gleich neben der klingeln-

    den Straenbahn, gibt es einen Ort, an dem alle zu Pizza und Pasta zusammenkommen. Eine Familie mit zwei Kindern; ein Prchen, das sich beim Essen wieder vershnt, und eine Mutter, die lauthals die Feinheiten der rmischen Kche erklrt Heinritzi: Eine Osteria ist ein grostdtischer Ort, an dem die Menschen gut essen wollen und an dem sie sich so zu Hause fhlen, dass sich das Leben dort abspielt wie im eigenen Wohnzimmer, hat es Fellini auf den Punkt gebracht.

    Die LOsteria verpackt diese At-mosphre in ein gastronomisches Konzept, das Essensklassiker mit modernem Lifestyle verbindet. Un- abdingbar fr das echte LOsteria-Feeling ist, dass die Gste ihre Lieb- lingsspeisen in einer lebendigen Umgebung genieen. Deshalb setzt man auf eine individuelle Ein- richtung, deren Stilmix gekonnt Neues und Altes verbindet: Italieni- sche Schriftzge an der Wand, Designerlampen und Schwarzwei- fotos, gemtliche Sofas und die

    einsehbare Kche als wesentlicher Faktor. Als zentrales Gestaltungs-mittel funktioniert auerdem die

    passende Musik, deren Rhythmen die Lebendigkeit und Wrme der Umgebung unterstreicht.

    All das wirkt stylish und gleich-zeitig warm und trgt dazu bei, dass sich die LOsteria klar von an-deren Konzeptrestaurants unter-scheidet streng genommen han-delt es sich technisch gesehen laut Heinritzi um keine System-

    gastronomie, sondern um ein Res-taurant mit einem System.

    Das bedeutet eben auch, dass G-ste bei LOsteria komplett bedient werden und Tische im Vorhinein re- serviert werden knnen. Des Wei-teren hat jedes Restaurant ein an-deres Design und ist individuell an den jeweiligen Standort angepasst.

    Italien auch in ganz Austria?

    LOsteria setzt dabei durchaus auf weitere Expansion. Grofami-lien liegen ja in der italienischen Natur, lchelt Heinritzi. Sie legt groen Wert auf Mitarbeiterschu-lung und -motivation und betreibt auch diese systematisch. Die Mit-arbeiter knnen zwischen Standor-ten switchen und bilden sich auch gegenseitig aus. Nach dem bishe-rigen Geschftsverlauf hlt Hein-ritzi um die 20 LOsteria-Outlets in sterreich fr realistisch und damit rund 50 Millionen Ge-samtjahresumsatz. Linz, Graz und Salzburg waren vom ersten Tag

    an profitabel, und wir wollen dort jeweils ein zweites Lokal erff-nen, sagt die diplomierte Hotel- und Gastronomiekauffrau. Wien wiederum hat sicher Platz fr ein halbes Dutzend LOsterien.

    Normale Gastronomen ht-ten in Zeiten wie diesen ziemliche Probleme, von Banken das ntige Startkapital zu bekommen eine LOsteria hat da laut Maria Klara Heinritzi hingegen kaum Schwie-rigkeiten. Die Investitionskosten pro Lokal beziffert sie mit rund 1,3, den Jahresumsatz mit 2,5 bis 4 Millionen . www.losteria.de

    72 careernetwork Career portrait Freitag, 23. Jnner 2015

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    System liegt in den GenenMaria Klara Heinritzi (31) hat Systemgastronomie im Blut: Ihr Vater ist der grte europische Franchisepartner

    von McDonalds. Sie selbst hat das LOsteria-Konzept erfolgreich nach sterreich gebracht.

    10 FragenaN Maria KLara HeiNritZi

    Als Kind wollte ich immer schon Chefin werden. :-)

    Erfolg ist hart erarbeitet und sehr zerbrechlich.

    Fr die Karriere ist wichtig mein privater Hintergrund.

    Mein Lebensmotto: Hauptsache, glcklich sein!

    Jungen Menschen wrde ich raten ins Ausland zu gehen und viele Erfahrungen zu sammeln.

    Die Bedeutung von Geld ist: sehr relativ.

    Ein Buch, das mich berhrt hat: Der Medicus von Noah Gordon.

    Wohin ich unbedingt reisen mchte Tibet.

    Woran ich glaube An das groe Ganze.

    In 20 Jahren werde ich hoffentlich glcklich sein.

    Wahre Schnheit

    kommt aus der Seele.

    In der LOsteria

    ist das die Kche.

    MARIA KLARA HEINRITZI

    ZuR pERsoN

    Maria Klara Heinritzi (geb. 13.5.1983) ging frh ihren eigenen Weg, der sie nach dem Internat in Amerika nach Paris fhrte, wo sie in angesehenen Hotels in der Kche und im Service arbeitete. Ich wollte in al-len Bereichen der Gastronomie Erfahrungen sammeln, erzhlt Heinritzi, die auch in Aus-tralien Hotelmanagement studiert hat. Heute ist sie geschftsfhrende Gesellschafterin der Alpin Gastronomie GmbH, die sich als Master-Franchisenehmerin die Rechte fr die LOsteria-Expansion in ganz sterreich gesi-chert hat, und der Alpin Restaurant GmbH.Ihr Vater hat die Latte hoch gelegt: Vollblut-gastronom Michael Heinritzi erwirtschaftet mit mehr als 40 Restaurants inzwischen rund 100 Millionen pro Jahr und bedient mit 1.800 Mitarbeitern an die 30 Millionen Gste.Noch ein wesentlicher Aspekt: Ich freue mich sehr ber das hohe soziale Engagement von Frau Heinritzi, besttigte Claudia Geiger von Pro Juventute anlsslich der Erffnung der LOsteria Innsbruck. Die Spenden kom-men zur Gnze unserem neuen Haus fr Kin-der in Brixlegg zugute.

    pAuL CHRIsTIAN JEZEK

    ZuM uNTERNEHMEN

    Die erste LOsteria ffnete ihre Pforten 1999 in Nrnberg. Der Erfolg des netten Ita-lieners von nebenan bestr