Careerstep SPEZIAL

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Mit Careerstep SPEZIAL

Text of Careerstep SPEZIAL

  • Frauen reden Klartext!

  • Because multitasking is part of your DNAJoin the No.1 ranked employer for women in Audit, Tax, Consulting and Corporate Finance.

    We have a simple approach: open doors, open ears and openness. We understand that you want to make the most of your talent,

    ideas and energy. If you want to be part of a collaborative team culture that brings out the best in you, talk to Deloitte.

    Its your future. How far will you take it? Step ahead at careers.deloitte.com

    Audit. Tax. Consulting. Corporate Finance.

    2011 Deloitte AG. All rights reserved.

  • 1editorial

    careerstep spezial

    Das Konzept zu diesem Careerstep SPEZIAL Frauen reden Klartext reifte in intensiven Gesprchen mit zahlreichen Vertretern namhafter Unternehmen. Bei der Analyse unserer jhrlichen Universum Studien-ergebnisse staunen Arbeitgeber immer wieder ber frappante gender-spezifische Unterschiede sowohl bei Karriere- als auch bei Arbeitgeber-prferenzen und sprechen mit uns sehr offen ber die Aufgaben, denen sie in ihrer operativen und strategischen Personalpolitik begegnen. Denn eines ist klar: Arbeitgeber, die sich diesen Unterschieden erfolg-reich stellen, haben einen klaren Wettbewerbsvorteil. Frauen in verantwortungsvollen Rollen und Fhrungspositionen begegnen in ihrer Karriere noch heute in grsserem Masse Heraus-forderungen, als es oftmals Mnner tun: sich richtig zu verhalten, sich optimal zu vernetzen und nicht zuletzt mit Mehrfachbelastungen zurechtzukommen.

    Frauen reden Klartext ldt Sie dazu ein, Erfahrungsberichte von Frauen in verschiedenen Rollen zu lesen und zu sehen, wie sie das Thema Frau und Karriere ganz konkret beim jeweiligen Arbeitge-

    Quo vadis, Frau und Karriere?Unterschiede, Erfolgsfaktoren und Schwierigkeiten auf dem Weg in Richtung Gender Balance

    Accenture

    Bystronic

    Credit Suisse

    Endress+Hauser Flowtec AG

    KPMG

    Kraft Foods

    PostFinance

    Roche

    Solution Providers

    Liebe Leserinnen,

    liebe Leser,

    26789

    1011131415

    ber leben. Unternehmen aus ganz verschiedenen Branchen geben auf diese Weise einen authentischen Einblick, wie die vielfach heikle Mission Frauenfrderung bei ihnen umgesetzt wird. So wollen wir Sie, liebe Leser, einerseits zum Nachdenken ber diese Thematik anregen und Ihnen, liebe Leserinnen, andererseits Mut fr Ihre eigene Entwicklung machen.

    Als Fhrungsverantwortliche und Mutter eines einjhrigen Jungen ist mir diese Ausgabe auch ein ganz persnliches Anliegen. Ich wnsche Ihnen eine spannende Lektre und viele wertvolle Ein-sichten.

    Ihre

    Nelly Riggenbach HaslerDirector Western Europe

    InHalt

    IMPreSSuM

    Verantwortlicher Herausgeber (V.i.S.d.P.)Petter Nylander

    ProduktchefinKarin Almcrantz

    Art Direction/Layout Isabelle Schneider

    RedaktionSimone Heusler, Jrg Sackmann

    FotografiePhilipp Jeker, Maria Gambino

    AnzeigenleitungNelly Riggenbach Hasler, Yves Schneuwly

    VerlagUniversum CommunicationsMlhauserstrasse 504056 Basel

    KontaktTelefon: +41 61 385 55 00E-Mail: info@careerstep.ch

    Internet www.careerstep.ch

    Scan or BrowSe for more informationS

    www.careerstep.ch

  • 2 editorial

    careerstep spezial

    Ist der Umgangston im Unternehmen

    mnnlich geprgt?

    Werde ich die einzige Frau in

    meinem Team sein?

    Wie sieht es bei meinem Arbeitgeber mit

    Elternzeit aus?

    Wie viele weibliche Manager gibt es in

    meinem Unternehmen?

    Quo vadis, Frau & Karriere?

    Unzhlige Artikel und Werke sind zum Thema Frauen und Karriere bereits verfasst worden. Seit dem Beginn der Frauenbewegung haben vie-le Frauen Karriere gemacht. Sei es in der Wissenschaft, wo erfolgreiche Frauen der ersten Nobelpreistrgerin Marie Curie gefolgt sind. Sei es in der Politik, wo Frauen wie Bundesratsprsidentin Micheline Calmy-Rey oder die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel seit geraumer Zeit die erste Riege stellen. Oder in der Wirtschaft, wo weibliche CEOs wie Moni-sha Kaltenborn von Sauber Motorsport oder Monika Ribar von Panalpina die Geschicke Schweizer Unternehmen leiten.

    So scheint unsere heutige Gesellschaft in Bezug auf Frauen und Karriere eine gleichberechtigte geworden zu sein, in der auch Frauen weltweit Schlsselpositionen besetzen. Doch Zahlen und Fakten zeigen, dass die karrieretechnische Gleichberechtigung von Frau und Mann in vielerlei

    Hinsicht noch immer nicht erreicht ist, und das Thema heute umso aktu-eller ist. Nur wenige Frauen schaffen zum Beispiel den Sprung in die Management-Liga; Positionen in Vorstand oder Aufsichtsrten sind der-zeit mehrheitlich von Mnnern besetzt. Frauen werden heute sieht man von erwerbsmindernden Faktoren wie Erwerbsunterbrechungen oder Teilzeitarbeit ab hufig signifikant schlechter bezahlt als ihre mnnli-chen Pendants. Massgeblich bestimmt wird das Thema nicht zuletzt durch die Art und Weise, wie die Rolle von Frau und Mann in der Gesell-schaft heute gelebt wird, und wie dies zuknftig der Fall sein wird.

    Entsprechend aktuell bleibt die Frage: quo vadis, Frau und Karriere? Was sind Unterschiede, Erfolgsfaktoren aber auch Schwierigkeiten fr Frauen im Beruf? Und welche Schritte sind noch auf dem Weg in Richtung Gen-der Balance zu gehen?

    Ich habe lange gezgert (...) ber die Frau zu

    schreiben. Das ist ein Reizthema, besonders fr

    Frauen und es ist nicht neu. In der Debatte ber

    den Feminismus ist genug Tinte geflossen.

    Simone de Beauvoir

    AUTORIN: SIMONE HEUSLER

  • 3editorial

    careerstep spezial

    Der Erfolgsfaktor Gender Balance

    Frauen sind anders als Mnner, und das ist auch gut so. Befragungen weiblicher und mnnlicher Studierender weisen beispielsweise deut-liche Unterschiede in Bezug auf Karriereziele auf. Wie der Gender Gap der Universum Student Survey zeigt, unterscheiden sich die Faktoren mit signifikantem Einfluss auf die Arbeitgeberattraktivitt bei den be-fragten weiblichen Studierenden zum Teil deutlich von denen ihrer mnnlichen Kommilitonen. Ob sich die Ursache allerdings darin fin-den lsst, dass tatschlich gewisse Verhaltensweisen weiblich sind oder diese Unterschiede aus der Erziehung resultieren, sei an dieser Stelle dahingestellt.

    Gender Gap bei der arbeitgeberattraktivitt

    Quelle: Universum Communications, 2011

    Diversitt fr den UnternehmenserfolgGrundstzlich sind Unterschiede nmlich sehr gut fr das Berufsleben Stichwort Diversity. Dieser Begriff steht fr die Schaffung einer At-mosphre von Offenheit und Akzeptanz, in der Unternehmen und deren Umgebung gleichermassen von einer Heterogenitt profitieren knnen.

    Denn diese ist fr Unternehmen erfolgsentscheidend. Wie die UNO-Studie World Survey on the Role of Women in Development 2009 zeigt, fhrt ein Einsatz von Frauen in der Wirtschaft zu grsseren Erfol-gen: So erzielten Firmen mit weiblichen Vorstnden in OECD-Lndern 42% hhere Verkaufsgewinne und verbesserten ihre Rendite aus Inves-titionen gar um 67%.

    neun typische Verhaltensweisen fr hhere unternehmensleistung

    Quelle: McKinsey, 2010

    Anita Woolley, Professorin an der Carnegy Mellon University und ihr Kollege Thomas Malone von der MIT Sloan School untersuchten, was Gruppen intelligent macht. Entscheidend dabei, so ihr Resultat, ist die Geschlechterzusammensetzung. Und McKinsey identifizierte in seiner Women Matter Studie 2008 besonders erfolgsversprechende Verhal-tensweise fr das Abschneiden von Unternehmen, von denen fnf wie das Unternehmen 2010 herausfand hufiger von Frauen ange-wendet werden. Summa summarum lohnt es sich fr Unternehmen allein schon aus wirtschaftlichen berlegungen heraus, gengend weibliche Nachwuchskrfte an Bord zu holen.

    Grosser Pool an weiblichen Talenten Die Notwendigkeit von Gender Balance ergibt sich des Weiteren durch

    die Tatsache, dass Frauen heute zunehmend besser ausgebildet sind als Mnner. Wie die Statistik zeigt, haben Frauen in der Schweiz sowohl bei Fachhochschul- als auch bei Universittsabschlssen deutlich zugelegt, Tendenz steigend. Auch in den OECD-Lndern sind bereits 56% der Abiturienten und 55% aller Universittsabsol-venten weiblich, auch wenn bezglich der Fachrichtungen noch grosse Unterschiede bestehen; in Maschinen- und Elektroingeni-eurswissenschaften, den Wirtschaftswissenschaften und den Exak-ten Wissenschaften sind Mnner noch deutlich in der berzahl.

    Mehr weibliche Studierende an Schweizer Hochschulen

    Quelle: Bundesamt fr Statistik, 2011

    War of Talents gewinnt wieder an FahrtDie Hochschulstudie 2011 von access KellyOCG und Universum Communications zeigt, dass die Nachfrage nach Talenten wieder an-zieht. Personaler schtzen die Arbeitsmarktchancen fr Absolventen mehrheitlich als sehr gut oder eher gut ein. Durch einen gestie-genen Rekrutierungsbedarf ergben sich so sogar Schwierigkeiten bei der Besetzung von Stellen. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung mssen Personaler jetzt Lcken fllen, die durch die Einstellungs-stopps entstanden sind, erlutert Axel Keulertz, Research Director bei Universum. Ein Grund mehr, warum Unternehmen auf den grossen Pool an weiblichen Talenten zurckgreifen sollten.

    einschtzungen der Jobaussichten fr absolventen 2011

    Quelle: Universum Communications, 2011

    Weibliche Welt der KonsumentenIm Hinblick auf die Themen Gender Balance und Frau & Karriere sollten Unternehmen auch ihre Mrkte im Auge behalten, denn die Zukunft ist weiblich. Frauen bieten ein enormes Marktpotenzial: Wie Michael J. Sil-verstein und Kate Sayre in einer Studie zeigen, kontrollieren sie Konsum-ausgaben in Hhe von 20 Billionen US-Dollar weltweit und fhlen sich dabei als Kundinnen hufig sehr schlecht bedient, denn nur wenige Un-ternehmen widmen sich ihren spezifischen Anliegen. So klagten einige Interviewte beispielsweise ber Schwierigkeiten, eine Fina