Die Behandlung von Schallempfindungsstörungen und anderen Formen der Schwerhörigkeit mit künstlichem Fieber

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    12-Aug-2016

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  • Archly Ohr- usw. Heilk. u. Z. tIals- usw. Heflk., Bd. 157, S. 562--580 (1951).

    Aus der Universit~tsklinik fiir I-Ials-, Nasen-und Ohrenkrankheiten Erlangen (Direktor: Professor Dr. JosrF BECK).

    Die Behandlung yon SchallempfindungsstSrungen und anderen Formen der Sehwerhiirigkeit

    mit kiinstlichem Fieber*. Von

    $OSEF BECK und HANS FICKENTSCHER.

    Mit 7 Textabbildungen,

    (Eingegangen am 13. November 1950.)

    Die vorliegende Arbeit soll einen Beitrag vorwiegend zur Therapie der SchallempfindungsschwerhSrigkeiten liefern. Es wurde diese Art yon SchwerhSrigkeit zum ersten l~ale mit kfinstlichem Fieber zu bessern ver- sucht.

    Die Behandlung tier SchallempfindungsstSrung ist immer nur ein Versuch geblieben, und die versehiedenen therapeutisehen ~a~nahmen haben sich mehr oder weniger bew~hrt.

    BE~B~ICH eharakterisierte die sogenannte AltersschwerhSrigkeit als eine vom Alter unabh~ngige Erkrankung, die in erster Linie durch eine StoffwechselstSrung, die I-Iypercholesterini~mie, bedingt ist. Thera- peutisch wurden Calcium, Diuretin, Rhodan angewandt. Koch nahm fiir die Entstehung dieser InnenohrstSrung eine unzureichende Durch- blutung, wie sie bei Hypotonie und Spasmen infolge vegetativer l~egu- lationsst6rungen eintritt, an und behandelte mit I-Iormonen, wie Testo- viron, Anecton, Perandren und Progynon. Von KAV)~TA wird fiber 4 jugendliche Fiille mit hochgradiger SchwerhSrigkeit berichtet, in deren Anamnese keine ~tiologisehen Anhaltspunkte vorhanden waren. I~ach Vitamin B1-Gaben zeigten 3 Fi~lle deutliehe Erleiehterung der Be- sehwerden.

    Das Pilocarpin wurde ebenfalls in die Therapie eingefiihrt. K~TAGAWA applizierte Pilocarpin als wiil3rige LSsung in die PaukenhShle oder in die Retroauriculargegend. In 43 ~o der Fi~lle zeigte sich bei SchwerhSrigen mit Affektion des Innenohres eine Verbesserung der H6rfiihigkeit. LUCAE schreibt dem Pilocarpin eine spezifische hSrverbessernde Wirkung auf d~s H6rorgan zu, besonders bei Schwindelerseheinungen und Verdaeht auf eine Komptikation mit Labyrintherkrankung.

    * Herrn Professor ZANOE zum 70. Geburtstag.

  • Die Behandlung yon SchMlempfindungsstSrungen usw. 563

    ~1. BECK hat 1923 das Strychnin in die Behandlung der Cochlearis- und Vestibulariserkrankungen eingeffihrt. W~hrend aber der Vestibularis auf Strychnin zum Teil ganz auffallend gut reagierte, traf dies ffir den Cochlearis viel weniger zu. Bei den l~berlegungen, die zur Anwendung kiinstlichen Fiebers und zur Einffihrung der Pyriferkur bei Erkrankungen des Cochlearis ftihrten, ging J. BECK yon der gfinstigen Wirkung der Malariakur bei der Paralyse aus und glaubte, es miigte in ~hnlieher Weise aueh eine Umstimmung mit Besserung der physiologisehen Funktion im Bereiehe des geseh~digte n Cochlearis gelingen. So erwies sieh ihm sehlieg- lieh das Pyrifer als das geeignete ~ittel, das in unserer Klinik seit 2--3 Jahren in geeigneten F~llen zur Anwendung kommt.

    MArx wandte systematiseh die Diathermiebehandlung bei einer Reihe yon F~llen an. Er sah jedoeh keine wesentliehen Besserungen.

    MAx ~u ftihrte die groge Suboeeipitalpunktion zuerst zur Be- handlung der 0toslderose ein. Sparer wurde sie auch bei der degenerativen SchwerhSrigkeit durchgeffihrt, da er aueh bei ihr eine wesentliehe Besserung der HSrf~Lhigkeit feststellen konnte. BII~I~HOLZ berichtet, dab HOLMmz~ bei 3 Fi~llen yon nervSser Schwerh6rigkeit (z. B. als Detona- tionsfolge) Besserung dureh Lumbalpunktion sah. In diesem Zusammen- hang seien aueh GRAHE, SEELIGMANN and ZAVISKA erw/~hnt. Sie konnten ebenfalls dureh LumbMpunktion HSrverbesserungen erreiehen. Es wurden augerdem noeh Sehwitzkuren versueht.

    M~3LW~,lZT und Voss versuehten mit Hilfe des Ultraschalls eine hSr- verbessernde Wirkung auch bei InnenohrsehwerhSrigkeit zu erzielen. Einige Zeit vorhcr wurde diese Methode an der Mfinehener Universitiits- ohrenklinik, jedoeh ohne Erfolg, versueht.

    Eine Beurteilung der angefiihi~en Behandlungsmethoden liegt nieht im Sinne der Arbeit. Die Aufz~h]ung diente uns nur, um nochmals zu zeigen, welch eine Vielfalt yon Therapeutiea aufgeboten wurde, um dieses Krankheitsbild bessern zu helfen.

    Ffir die Pathogenese sind die versehiedensten Ursachen verantwort- lich zu maehen. Wir gestatten uns, die Gliederung yon MARx fiir diesen Abschnitt zu verwenden.

    Anlagefehler und Minderwertigkeit des I-[Srorgans, z. B. dureh here- diti~re Belastung stellen eine Ursaehe dar.

    Durch Giftwirkungen kann es ebenfalls zu einer Labyrinthseh~digung kommen. HEGE~m~ besehrieb unter anderem SchwerhSrigkeiten, die naeh rheumatischen Erkrankungen auftraten. Trotz Sehwitzkuren waren keine Besserungen zu erzielen. FI~EY konnte Faeialisl~Lhmungen nebst Schwer- hSrigkeit bei rheumatisehen Erkrankungen beobachten. SCgME~GL]~I~ berichtet in einer neueren Arbei~ fiber Behandlung akuter rheumatischer

  • 564 J. BECK und H. FICKENTSCtIER:

    und allergischer Krankheitsbilder mit Pyrifer. E r erzielte erstaunliche Besserungen, so dab an die Behandlung yon SehallempfindungsstSrung, hervorgerufen wahrscheinlich durch rheumatische Genese, mit kfinst- liehem Fieber zu denken war.

    ~OEN]~ beschrieb H6rst6rungen naeh Influenza. LEWIN unter- suchte 15 F/~lle, die an genuiner Diphtherie gestorben waren und land in 7 F/illen VerEnderungen der Nervensubstanz durch die Toxinwirkung. ALEXAnDeR land naeh l~asern hochgradige Atrophie s~mtlieher Nerven- endzellen ohne wesentliehe Atrophie des Nerven und seiner Ganglien. SIEB~NMAZq~ betont, dab Infektionskrankheiten das Hinzutreten yon Nervenver~nderungen zu einer Stapesankylose begfinstigen, l~oos fand ebenfalls Labyrinthver~nderungen nach l~asern. K. B~cK schrieb fiber den EinfluB yon Bakterientoxinen auf das HSrorgan.

    WITTM~CK dachte zuerst an eine toxisehe Neuritis ~custiea. Er kam aber sp/~ter zu der Erkenntnis, dab die meisten F~lle auf Degeneration beruhen. Die Toxine sind ffir die pathologischen Ver~nderungen ver- antwortlich zu maehen. W~,RNV, R stellte ebenfalls lest, dab es sich bei den Intoxikationen nicht um eine Neuritis, sondern um Degeneration im Ganglion, im Cortisehen Organ und in den peripheren Nervenfasern handelt.

    AuBer den Toxinen sind auch noeh die gewShnliehen Gifte in Betraeht zu ziehen. WITTMAACK beschrieb die sch~digende Wirkung des Chinins, FLODQVISTA die des Nicotins, ebenso ZAVISKA, GARAIqT auf das HSrorgan. SI~BV, NMANlq stellte bei Intoxikationen (Arzneimittel, Diabetes) Seh/~di, gungen fest. WERN~R bringt eine anschauliche Tabelle fiber die gewShn- lichen Gffte und deren Einwirkungsstellen auf das H6rorgan.

    Die Arteriosklerose sell ebenfalls eine Ursaehe dieser Art von Sehwer- hSrigkeit sein.

    Das patho!ogisch-anatomische Substrat ist unterschiediieh. Es linden sieh Atrophie des Cortischen Organs, Ver~nderungen im Ganglion spirale, an den feineren Nervenverzweigungen, am Stamm des Nervus cochlearis. Die ~embrana tectoria zeigt manchmal ebenfalls Ver/~nde- rungen.

    Als weiterer Grund gelten qualitative und quantitative Vergnde- rungen der Lymphflfissigkeit. Der hypothetische Labyrinthhydrops soll naeh WITT~CK einerseits zur posthydropischen Degeneration und andererseits zur Labyrinthnekrose ffihren (WITT~CZ, ST~trm~R, R~o~) . Die ablehnende Kritik der Tonuslehre durch W~g~R erstreekt sieh auf die Deutung der human-pathologisehen Befunde. Von seiner Kritik wird die l~Sgliehkeit, dab die Bildung der Endo- und Perilymphe in anderer Weise gest6rt ist, und dab der hydrostatische Druck als soleher eine Rolle im Labyrinth spielt, n~tfirlich nicht berfihrt. O~ nimmt an,

  • Die Behandlung yon SchallempfindungsstSrungen usw. 565

    dab durch den Verschlu$ der Aquaeducte verschiedene Ektasien ent- stehen. Es k~me also ebenfalls zu einem Hydrops.

    In einer Arbeit fiber histologische Ergebnisse bei Kleinhirnbrficken- winke]s mit sogenannten Otolithensymptomen weist J. BECK 1930 auf die mSglichen Stauungserscheinungen im Innenohr hin. J. BECK ffihrt an, da$ es als Folge des erhShten Hirndruekes zu verKnderten Druckverhi~ltnissen im Peri- und Endolymphsystem kommen kann. Inwieweit etwa Ver~nderungen in der chemischen Zusammensetzung der Peri- und Endolymphe einen EinfluB auf das spezifische Gewicht der- selben ausfiben und damit ebenfalls die Sehwingungsbedingungen des Flfissigkeitssystems beeinflussen, entzieht sich noch unserer Kenntnis (J. BECK). Bei Resorptionsbehinderung oder bei (vegeto-neurotischer) Hypersekretion kann es nach KOBRAK ZU einer kritischen Stauung an den Sehleusenengen mit folgendem Hydrops kommen. Den Innenohrschaden bezeichnet er deshalb als Labyrintholymphosis neurodegenerativa. Dem fortlaufenden yon morphologischen Veri~nderungen abhi~ngigen Krank- heitsbilde dieser beiden Formen yon progressiver SchwerhSrigkeit (Otosklerose und Innenohrschaden) gesellen sich akute oder sehleichende Verschlimmerungen hinzu; diese scheinen mit labyrinthi~rem Hydrops zusammenzuh~ngen, dessen hypersekretorische Natur vermutet, aber nicht behauptet werden kann.

    Das Heilfieber greift besonders in die vegetoneurotischen Regula- tionen ein und ist deshalb aus diesen noch genauer auszuftihrenden Gesichtspunkten anzuwenden.

    Eine Herabsetzung des Alkalenzgrades soll nach MArx eine H6r- verseh]echterung herbeiffihren kSnnen.

    Die vergleichende Pathologie mit der Ophthalmologie ergeben weitere Richtlinien und Beweise ffir unsere Behandlungsmethode. Die folgende Betrachtung wird nut kurz geraint, da in einem sp~teren Kapite] r~och ausfiihrlicher darauf eingegangen werden muG.

    THIEL sah sich durch die guten Erfolge, die bei der Beh~ndlung neurologischer Systemerkrankungen mit Pyrifer gemacht wurden, ver- anlaBt, dieses Mittel regelm~Big bei Entzfindungen und beginnender Atrophie des Sehnerven zu verwenden. HEINI schreibt, dab sieh am besten bei der t~bisehen Atrophie des Sehnerven eine milde Fieber- behandlung mit Pyrifer, unterstfitzt durch Jodtherapie, bew~hrt hat. Das Neosalvarsan dagegen zeigte keinen therapeutisehen Effekt.

    Die im Bereieh des Opticus gemachten Wahrnehmungen verdiene, nach UHTI~O~F sowohl in klinischer als auchin anatomiseher Hinsicht mehr zum Ausgangspunkt al]gemeiner Betracl~tungen gemacht zu werden. Dazu soll yon HEGENER abschlieBend angeffihrt werden, dab der Acusti- cus in seinem anatomischen Verhalten dem Optieus wohl ~m n~chsten

  • 566 J. B~e~: nnd H. FICKENTSCHER:

    kommt and hier der Vergleich ~m ersten gerechtfertigt ist. Es folgt nun der Bericht fiber 6 Falle von Sehallempfindungs- und fiber 2 F~lle yon SehalleitungsstSrung. Insgesamt wurden bis jetzt 22 Fiille mit dieser Me- thode behandelt. Davon waren es 20 Fi~lle yon SchallempfindungsstSrung.

    An dieser Stelle mSchte ich meinem hochverehrten Chef, Herrn Professor BEcx, ffir die Anregung zu dieser Arbeit danken.

    Die Zahl der mit kfinstl ichem Fieber behandelten F~lle mug selbs~- verstandl ich noch vergrSl3ert werden. Wir haben uns aber schon jetzt zu einer VerSffentlichung unserer Fglle entsehlossen, da wir damit die Mitarbeit und Kr i t ik anderer Kl iniken erhoffen.

    1. Hans Sch., 31 Jahre. Patient war schon 5fters wegen Ohrenlaufen bds. in Behandlung. Hatte frfiher Scharlaeh.

    Beide Trommelfelle wiesen gro~e, aber noeh zentrale Perforationen auf. PaukenhShlenschleimhaut war reaktionslos.

    Im Audiogramm zeigte sich eine Schalleitungsst5rung. Dieser Befund stimmte auch mit unseren Stimmgabeluntersuchungen iiberein. Der Pat. bekam insgesamt 4 Injektionen mit einer H5ehstdosis yon 400 E Pyrifer. Die HSrverbesserung zeigte sieh besonders ffir hohe Laute. Das Audiogramm ergab eine Verbesserung der HSrwerte, besonders ffir das re. Ohr.

    2. Martha B,, 36 Jahre. Bei der Patientin handelte es sich um einen chronischen Adh~sivprozel3 re..naeh Otitis media aeuta. Es wurde aui3er einer Fieberkur keine weitere Behandlung durchgeffihrt. Das HSrvermSgen war ffir Sprache li. normal.

    Nach der Kur zeigte sieh re., sowohl im Audiogramm, als auch ftir Sprache eine wesentliche Besserung.

    Es soll noch erw~hnt werden, daft unsere HSrprfifungen vor und nach Tuben- katheterismus durehgeffihrt wurden und keine J~nderung zeigten.

    3. Konrad G., 10 Jahre. Dieser Pat. hatte einige Monate vor der Klinikauf- nahme Grippe. Seitdem SchwerhGrigkeit re. Die Trommelfelle waren blaB, reizlos, gesehlossen. Die calorisehe Vestibularisprtifung zeigte bds. normale Erregbarkeit.

    Wa.R. war negativ. Auch bei unseren anderen Pat. mit Schallempfindungs- stSrungen war der Wa.R. stets negativ. W~rme, Luftdusche brachten keine Besserung. Nach einer Strychninkur verschwand zwar das Schwindelgefiihl, das HSrvermSgen blieb unbeeinfluBt.

    l~ach der Fieberkur zeigte sich eine wesentliche Verbesserung ffir das HSren yon Flfistersprache und im Audiogramm. Das li. Ohr zeigte von Anfang an fast normale Werte.

    4. Johann H., 38 Jahre. 1942 explodierte in unmittelbarer l~he des Pat. eine Granate. Seit dieser Zeit hSrte er schlechter und hatte starkes Ohrklingen. ])as HSrvermSgen nahm in den letzten Monaten weiter ab. Es handelte sich um eine SchallempfindungsstSrung. Nach der Kur zeigte sich eine wesentliche HSr- verbesserung sowohl im Audiogramm, als aueh ffir hohe Laute bei Fliistersprache.

    Das Ohrklingen hatte stark nachgelassen, war jedoch noch vorhanden. Trommelfelle blab, reizlos, geschlossen. Trotz Luftdusche, Monotrean und Strychninkur konnte vorher keine Besserung

    erzielt werden.

  • Die Behandlung yon Schallempfindungsst6rungen usw. 567

    5. Adol] Sch., 30 Jahre. Hicr handelte es sich um einen Pat., der yon Jugend auf schlecht hSrte. Die SchwerhSrigkeit h~tte im Laufe der Jahre zugenommen. Hatte mehrmals Mittelohrentzfindung. Keine Ohrgerausche, keinen Schwinde].

    Trommclfelle waren getrfibt, jcdoch gescMossen und nur m/~Big eingezogcn. Im Audiogramm zeigte sich eine starke SchallempfindungsstSrung. Nach der

    Kur besserte sich besonders das re. Ohr. Das zweite Audiogramm zeigt den Befund 7 Wochen nach der Kur. Die H5rkurve hatte sich auch gegenfiber dem Entlassungs- befund verbessert.

    6. Johann R., 46 Jahre. ttier handelte es sich um einen besonders interessanten Fall. Zuerst bemerkte der Pat. Nachlassen der ttSrkraft auf dem li. Ohr. Einige Jahre sp/~ter trat auch auf dem re. Ohr SchwerhSrigkeit auf. Trotz Warmebehand- lung, Trommelfellmassage keine Besserung. Seit dem Frfihjahr 1949 wesentliche Verschlechterung des HSrvermSgens. Die audiometrische Untersuchung ergab eine hochgradige Schallempfindungsst6rung. Die calorische Vestibularisprfifung ergab bei der Aufnahme den gleichen Befund wie einige Wochen vorher: ])as li. Labyrinth war nicht erregbar und das re. Labyrinth war stark untererregbar.

    Am Abend vor Beginn der Kur bekam der Pat. einen Anfall, der an Morbus Meni~re denken lief]. Wir begannen vorsichtig mit der Fieberkur (25 E). Nach der ersten Fieberzacke zeigte sich folgendes Verhalten dcr Labyrinthe.

    Re. Labyrinth normal erregbar. Li. Labyrinth untererregbar, jedoch gcgen vorher erregbar.

    Die Kur wurde gut vertragen und es zeigte sich kein derartiger Anfall mehr. Die zweite Kurve wurde 6 Wochen nach der Kur aufgenommen und zeigte

    eine wesentliche Verbesserung besonders ffir das re. Ohr. SchwerhSrigkeiten, der...

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