Die Senkungsgeschwindigkeit der roten Blutkörperchen bei der Malariabehandlung der Paralyse

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    22-Aug-2016

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<ul><li><p>(Aus der Psychiatrisch-Neurologischen Universitiitsldinik in Wien. Vorstand: Hofrat Prof. Dr. J. Waqner-Jauregg.) </p><p>Die Senkungsgeschwindigkeit der roten Blutki~rperehen bei der Malariabehandlung der Paralyse. </p><p>Von Dr. Alexandra Adler. </p><p>(Eingegangen am 12. September 1928.) </p><p>Es ist bekannt, dab unter der groBen Anzahl yon Paralytikern, die in den letzten Jahren der Malariabehandlung unterzogen wurden, den grSBten Prozentsatz der Vollremissionen die inzipienten Fi~lle stellen. </p><p>Doch kann man bekanntlieh auf Grund der kurzen Dauer der para- lytischen Erkrankung allein noeh nieht mit Sicherheit auf den Eintritt einer Remission nach Malariabehandlung reehnen. So zi~hlen zu der Gruppe der inzipienten F/~lle mit sehlechter Prognose die foudroyant verlaufenden Paralysen, die wenige Woehen naeh dem ~Ianifestwerden der ersten Erseheinungen zum Exitus kommen, bei denen entweder die Impfung erst gar nicht vorgenommen wurde oder die Behandlung naeh den ersten Fieberanfi~llen abgebrochen werden mul3te. Hierher ist aueh die relativ geringe Zahl yon Patienten zu reehnen, die nur kurze Zeit naeh Auftreten der ersten paralytischen StSrungen zur Malariabehand- lung kamen und deren Erkrankung aueh naeh der Behandlung welter fortschritt. </p><p>Dieses verschiedentliche Verhalten inzipienter Paralytiker gegen- fiber der Therapie ist wohl dureh den Grad der Malignit~t des Gehirn- prozesses bedingt, der sich yon vornherein aus dem klinischen Bild allein nur selten ermessen l~Bt. </p><p>Die vorliegende Untersuchung wurde dutch die Vermutung veran- lal~t, durch Prfifung der Senkungsreaktion (Sr.) einen Gradmesser der Progredienz des paralytischen ZerstSrungsvorganges in der Hand zu haben, der fiir die Prognose des Falles yon Bedeutung ware. </p><p>Aus der Vorstellung der pathologisch-anatomischen Vorg~nge beim Heilungsproze$ der Paralyse ergab sieh eine weitere Uberlegung. Strdiussler 1, der als erster die histologische Untersuchung an Gehirnen malariabehandelter Paralytiker vorgenommen hat, schreibt: . . . . . Alle Abwehrkr~fte des Zentralnervensystems werden gegen die aus der syphi- </p></li><li><p>794 A. Adler : Die Senkungsgeschwindigkeit </p><p>litischen Erkrankung stammenden Schi~dlichkeiten mobil gemacht. Das Resultat des Kampfes, der sich nun abspielt, ~ul~ert sich dann giinstigenfalls in einem Riickgang der Entziindung auf ein MaB, welches unter dem frfiher bestandenen Grade steht; auch die gewebsprolifera- riven Erscheinungen bilden sich zuriick, die degenerative Komponente des paralytischen Prozesses kommt zum Stillstand. Es tritt das Bild der ,,station~iren Paralyse" in Erscheinung. Es gelingt . . . , den pro- gredienten Gewebsproze~ zu einem stationaren zu machen." </p><p>Dieser Stillstand der Abbauvorgi~nge, das Auftreten der ,,statio- n~ren Paralyse, eines Krankheitsvorganges, der wenig entwiekelt ist, wenig Progression zeigt, stellenweise narbig ausgeheilt ist" (Alzheimer, Jakob) mfil]te auch eine Ver~nderung, eine Verringerung der Senkungs- geschwindigkeit der roten BlutkSrperehen gegeniiber der vor der Be- handlung erhobenen Werte zur Folge haben. Umgekehrt mfil~te sich ein Fortschreiten des Prozesses auch in einem Zunehmen der Senkungs- geschwindigkeit dokumentieren. Dieser Schlu~ erscheint wohl, ohne auf n~here chemisch-physikalische ErSrterungen des Vorgangs der Sen- kung der roten BlutkSrperchen eingehen zu mfissen, durchaus zuli~ssig, wenn man die bisherige Hauptverwendung dieser Reaktion auf dem Gebiet der inneren Medizin betrachtet. Da sie als feiner Indicator ffir weitere Ausbreitung oder Rfickgang yon Entzfindungsvorg~ngen gilt, wird sie ja haupts~chlich im Verlauf der verschiedenen Stadien der Lungentuberkulose h~ufig geprfift. </p><p>Bei Geisteskrankheiten hat Plaut ~ 1920 als erster die Sr. untersucht, dabei festgestellt dal~ die Sr. bei Paralytikern fast immer erhSht ist, bei einigen F~tllen aber, unter denen sich Inzipiente, VerblSdete und Re- missionen befanden, auch normale Werte ergab. Diese Ergebnisse stehen mit Befunden vorliegender Untersuchung durehaus in Einklang. Ursaehen, die mSglicherweise dieses verschiedene Verhalten der Sr. er- kl~ren kSnnten, werden in jener Arbeit nicht erSrtert. </p><p>Die einzige bisher erschienene ausffihrlichere Arbeit, die die Sr. und ihre Ver~nderungen in ttinbliek auf den klinischen Verlauf und bei Malariabehandlung der Paralytiker untersucht, ist 1923 yon LSwenberg a verSffentlicht worden. Ein wesentlicher Teil der Ergebnisse seiner Arbeit auf die sp~ter noch n~her eingegangen wird, konnte in vorliegender Untersuchung, die vor Kenntnis dieser Arbeit abgeschlossen wurde, best~tigt werden. Auf der Jahresversammlung des Deutschen Vereins ffir Psychiatrie (1927) hat ferner Ka/lca die Mitteilung gemaeht, dal~ bei malariabehandelten Paralytikern die Sr. in manchen F~llen nach dem Fieber abnimmt, in manchen F~llen nach dem Fieber in weiterem Ansteigen begriffen ist. Die diesbeziigliche ausftihrlichere Mitteilung steht bisher noch aus. </p><p>Die Sr. bei Malariabehandlung wurde noch yon Yonkennel 4 unter- </p></li><li><p>der roten Blutk6rperchen bei der Malariabehandlung der Paralyse. 795 </p><p>sucht, der bei Fallen von Friihlues wahrend der Malaria eine Zunahme, nach dem Fieber wieder Abnahme der Senkungsgeschwindigkeit kon- statiert, Oskar Adler 5 land, dal3 die vor der Behandlung deutlich erh6hte Sr. in 7 F~llen yon verschiedener Form luetischer Erkrankung naeh Malariabehandlung auf normale Werte zuriickging. (Die Aufzahlung einer Reihe von Arbeiten, die bis in die letzte Zeit erschienen und die Sr. bei Paralyse ohne Beriicksichtigung ihrer Ver~nderungen, des kli- nischen Verhaltens und der Behandlung prfiften, kann wohl unterbleiben, um so mehr als in einander durchaus widersprechender Weise ein Teil der Autoren, bei meist sehr kleinem Material, die Sr. bei Paralyse in allen F~llen als erh6ht, ein anderer als immcr normal konstatiert.) </p><p>Zu vorliegender Untersuchung nun wurden alle Paralytiker heran- gezogen, die von November 1927 bis Februar 1928 auf der Mi~nner- abteilung der Psychiatrischen Klinik zur Aufnahme gelangten. Von diesen muBten naturgem~13 alle Fi~lle mit Zeichen anderer Erkrankungen, die ihrerseits die St. beeinflussen, ausgesehaltet werden, so z. B. Kranko mit Lungentuberkulose, Vitien, Furunkeln, Decubitus. Eine etwaige Komplikation mit Tabes, die nach Untersuchung einiger Autoren eben- falls bei Progredienz die Sr. erh6ht, wurde ausdrfiektich vermerkt. Ver- wendet wurde die Westergrensche Methode (H6he der Blutsi~ule 20 cm, Mischungsverh~ltnis yon Natriumcitrat zu Blut---- 1 : 4, Konzcntration des NaC--~3,8%, normale Werte der Plasmah6he nach 1 Stunde: ffir M~nner 3--6 [--7] mm). Die Sr. wurde jedesmal vor der Malaria- impfung und darauf etwa 9 Wochen nach dem letzten Malariaanfal] (also 1--2 Wochen nach Beendigung der an der Wiener Klinik gcbr~uch- lichen, anschliel~enden Neosalvarsankur) gepriift. Die PlasmahShe wurde nach 1 und nach 24 Stunden abgelesen. Die regelmi~13ig eintretende Steigerung der Sr. w~hrend des Malariafiebers wurde keiner genaueren Untersuchung unterzogen. Der Zeitabschnitt von 9 Wochen nach Ab- schlul~ der Fieberkur mul~te eingehalten werden, da, wie sich aus Serien- untersuchungen bei F~llen mit schon vor der Kur normalen Werten ergab, die Sr. erst etwa 9 Wochen nach dem letzten Fieberanfall wieder zur Norm zuriickkehrt, eine Tatsaehe, die aus dem anatomischen Vorgang des Heilungsprozesses verst~ndlich erseheint: Nach Strdussler 1 schlieBt sich die anatomische Remission unmittelbar an die Malariaf~lle an. Kommt es nun in diesem Stadium zu einem ,,Schwinden der In- filtration aus den Gef~13wandungen, Zerfall der Plasmazellen und enor- men Anhi~ufung der Abbauprodukte und des Pigmentes" (Gurewitsche), so ist das l~ngere Bestehenbleiben der Erh6hung der Sr., die aber in diesem Falle auch noch andcre Griinde haben kSnnte, verst~ndlich. </p><p>Einer nur einmaligen Untersuchung wurden l~ngerj~hrige Remis- sionen unterzogen, in der Erwartung, dal3 sich der StiUstand des Prozesses in einer normalen Sr. ausdriicken werde, und umgekehrt. </p></li><li><p>796 A. Adler: Die Senkungsgeschwindigkeit </p><p>Ebenso konnte naturgem~13 in den FMlen, die, nur kurze Zeit nach ihrer Aufnahme an der Kl inik, grSl~tenteils unbehandelt , an der Para- lyse ad exitum kamen, nur eine einmalige Untersuchung vorgenommen werden. </p><p>Die genaueren Verhaltnisse gehen aus folgenden Tabellen* hervor: </p><p>Tabelle 1. F~lle mit normaler St. vor der ersten Malariabehandlung. </p><p>Name und Alter Sr. Bemer- in mm kungen </p><p>I Sch.,K., 34 J . . . . . . . I Csi., Jo., 31 J . . . . . . . I TS., Jo., 47 J . . . . . . . </p><p>I I+ Sp., Fr., 45 J . . . . . . . I I Sch.,Ed., 39 J . . . . . . . I I Wo., Jo., 39 J . . . . . . . </p><p>4 6 </p><p>4 61/2 71/2 </p><p>Sr. nach ~lalaria- 1. Zeichen Lues- infek- </p><p>behandlung vor tion </p><p>I 31/2 3Wochen 1916 I 4 6 ,, 1916 I 5 leinigeW" 1900 I - 2 2 Monaten] 1919 I - 4 1 Jahr 1912 I - 5 6 Monaten 1908 </p><p>HR. HR. </p><p>entlassen HR. HR. HR. </p><p>Zu Tab. l : S~mtliche 6 F~lle zeigen w~hrend der nunmehr 6 bis 9 Mona~e dauernden Beobachtung das Bild einer vollen Remission, leben zu Hause, sind arbeitsfi~hig, die pathologischen Ver~nderungen des Liquors nehmen ab. Die F~lle sind in der Mehrzahl inzipient, keiner alter als 1 Jahr. </p><p>TabeUe 2a. Die erhShte Sr. ist nach Malariabehandlung zuri2ckgegangen. </p><p>St. nach Name und Alter 8r. Malaria- 1. Zeichen Lues- infek- Bemerkungen </p><p>in mm behandlung vor tion </p><p>I I I Ep., Al., 50 J. I I I Be., Fr., 45 J. I I Wei., Jo., 35 J. </p><p>I I I Hu., Jo., 47 J. I I .Bl., Ad., 48 J. I I Sa., Ru., 47 J. I I Ne., Fr., 41 J. I I Kii., Ot., 43 J. II+ Be., Ed., 35 J. </p><p>I Ri., Jo., 53 J. I I Scha., Fr., 45 J . . . I I+ Li., Ed., 43 J. . . I I Ga., Lu.,43 J . . . </p><p>75 20 27 </p><p>104 39 15 37 34 26 </p><p>I I 18 I I I 7 I I 10 I I 17 I I 11 I I 6 I I+ 18 I I 31 I - 71/~ </p><p>1 Jahr 3 Jahren 2 Monaten 2 Jahren 1 I/2 Jahr. </p><p>? 1 Jahr 1 Jahr </p><p>2 Jahren </p><p>1922~ ? </p><p>1914 1925 </p><p>? ? </p><p>1909 ? </p><p>1914 </p><p>Tabelle 2b. Paralysen mit Komplikation. </p><p>9 . 30 I 22 4Monaten 1898 30 I i 5 ,, I 50 II+ 101/2 2 Wochen I . 22 II+ 17 4 Monaten </p><p>HR. HR. HR. M. HR. M. </p><p>HR. HR. </p><p>entlassen </p><p>HR. - -Tabopp. HR. - -Tabopp. </p><p>HR. - - L. Apieitis HR. - - R. Apicitis </p><p>* Die rSmischen Ziffern I, IJE und I I I in der 1. und 3. Kolonne der Tabellen trachten ein Bild der intellektuellen und sozialen Leistungsf~higkeit des Par zu geben. Obwohl es wohl unmSglich erseheint, dureh Zahlen das Zustandsbild eines Patienten genau zu umschreiben, wurden diese doeh der klareren ~bersicht halber gew~tflt, wobei es vor allem auf die eventuellen Veranderungen nach der </p></li><li><p>der roten BlutkSrperchen bei der Malariabehandiung der Paralyse. 797 </p><p>Zu Tab. 2a: S~mtliche dieser FMle, die mit erhShter Sr. zur Be- handlung kamen, befanden sich in vorgeschrittenerem Stadium (I I und I I I ) . Im Gegensatz zu den FMlen auf Tab. 1 befinden sich auf Tab. 2 a mit nur einer Ausnahme FMle, deren Erkrankung wenigstens 1 Jahr alt ist. Nach der Kur sind die paralytischen StSrungen zuriickgegangen oder nicht weiter vorgeschritten. S~mtliche Patienten bieten das Bild einer unvollkommenen Remission, sind mit einer Ausnahme (Hu. steht knapp vor der Entlassung) in hi~uslicher Pflege, helfen bei verschiedenen Arbeiten mit. Bei einigen befindet sich die Sr. noch immer in lang- samer Abnahme. </p><p>Auch die 4 komplizierten F~lle (Tab. 2b), die zur VervoUst~ndigung der ~bersicht in die Untersuchung aufgenommen wurden und nach Malariabehandlung einen Riickgang der Sr. zeigen, sind remittiert, leben zu Hause, Ri. arbeitet in verantwortungsvoller Stellung. Be- sonders in diesem Falle (progrediente Tabes), wie aber auch in den iibrigen 3 Fiillen sind die absoluten Werte der Sr. mSglieherweise durch die komplizierende Erkrankung beeinfluBt. Zur endgiiltig abschliel3en- den Beurteilung bedarf es freilich bei allen FMlen der Tab. 2 noch einer weiteren Katamnese. </p><p>Tabelle 3. Die Sr. hat nach Malariabehandlung zugenommen. </p><p>Sr. nach Name und Alter Sr. Malaria- 1. Zeichen Lues- infek- Bemerkungen </p><p>in mm behandlung vor tion </p><p>I I Do.,Fr.,44 J. . . I I Tho., K., 35 J . . . I IMa. , Le., 56 J. . . </p><p>I I I Ro.,Fr.,57 J. . . I I St., Ig., 44 J . . . . </p><p>I I I Wi., Hu., 48 J . . . </p><p>12 52 45 33 50 38 </p><p>I I I 44 I I I 68 I I I 60 I I I 38 I I I 56 I I I 69 </p><p>2 WocheI 14 Tagen .) MonateI </p><p>6 J'ahr 7 Jahren </p><p>1918 1918 1913 </p><p>9 </p><p>1898 1908 </p><p>M, </p><p>M. HR. M. </p><p>HR. M. Tabopp. 1923 erste Malariakur </p><p>Zu Tab. 3: Die 6 F~lle, deren schon vor der. Kur erhShte Sr. naeh der Kur noch zugenommen hat, zeigen eine deutliche, zum Tell rapide Verschlimmerung des Zustandes. Es besteht in allen Fiillen vollsti~ndige VerblSdung (II I). Auff/~llig ist die gr6Berenteils kurze Dauer der para- lytischen Erkrankung. 4 yon ihnen befinden sich im Irrenhaus, 2 sind unter st~ndiger Beaufsichtigung noch zu Hause zu halten. </p><p>Kur ankam. Im allgemeinen bezeichnet I Patienten mit kaum erkennbarer para- lytischer Intelligenzherabsetzung, I I Patienten mit typisch paralytischer Demenz, I I I VerblSdete. Malariabehandelte Patienten hingegen, die mit I oder I I be- zeichnet sind, zeigen das Bild der in Gerstmanns Buch tiber die Malariabehandiung der progressiven Paralyse genauer umgrenzten ,,vollen" oder ,,unvollkommenen Remission". HR. = gegen Hausreserve entlassen, M. = in die Irrenanstalt ab- gegeben. ,,Sr. in ram" gibt die PlasmahShe nach 1 Stunde an. </p></li><li><p>798 A. Adler: Die Senkungsgeschwindigkeit </p><p>Tabelle 4. Todes/Slle. </p><p>Name und Alter Sr. in mm </p><p>I I Mii., An., 41 J . . . 84 I I Un., Mo., 47 J . . 59 </p><p>I I I Go., Jo., 41 J. 9 35 I I Br., Ed., 52 J . . 34 </p><p>I I I Ch.,Jo., 45 J . . . 21 </p><p>I - Jo.,Le., 52 J. 9 . 29 </p><p>1. Zeichen Tod nach "/or </p><p>Woehen wenigen Tagen </p><p>Monate mehreren ,, 8 ,, wenigen ,, </p><p>I 3 Jahre 2 Monaten </p><p>Bemerkungen </p><p>unbehandelt </p><p>vor l/2 Jahr ausw~rts ; Malariabehandlung 12mal malariabehan- delt, ausw. gestorben </p><p>Zu Tab. 4: Bemerkenswer t ist die in der Mehrzahl der Fi~lle auffaUend </p><p>kurze Dauer der para ly t i sehen Erkrankung. Die t rotz der kurzen Dauer </p><p>in al len Fa l len deut l ich erhShte Sr. scheint auf die besondere Mal ign i t~t </p><p>des Prozesses h inzuweisen (galoppierende Para lysen) . </p><p>Tabelle 5a. IAngerjdhrige Vollremissionen nach Malariabehandlung. </p><p>Name und Alter </p><p>I - Ta., Ju., 54 J . . . . . I - Le., Jo., 45 J . . . . . I - Sze., Fr., 37 J. . . </p><p>I - Ke., Ew., 40 J . . . . </p><p>I Ko., Ig., 44 J . . . . I Wi. ,K., 48 J . . . . . I - Stu., Fe., 53 J . . . . I Pe., Jo., 44 J . . . . . </p><p>I I </p><p>I I Re.,Fr. , 49 J . . . . </p><p>I I Schw.,Fr., 51 J . . . </p><p>St , in mm </p><p>4 4 7 </p><p>7 </p><p>5 9 </p><p>10 5 </p><p>Tabelle 5b. Unvollkommene Se., Jo., 53 J . . . . . 4 </p><p>41/2 </p><p>6 </p><p>TabeUe 5c. </p><p>I - Pi., Ot., 36 J . . . . . I </p><p>Behandlung </p><p>1925 Malaria 1925 ,, 1925~ 1926] " 1924~ 1925] " 1925 ,, 1925 ,, 1922 ,, 1925 ,, </p><p>Wassermann im Liquor </p><p>negativ </p><p>schwach positiv </p><p>schwach positiv (Tabopp.) negativ (Tabopp.) </p><p>,, (Tabopp.) </p><p>Remissionen mit positivem Liquor. 1925 | positiv 1926 [Malaria 1927l 1924~ 1927] . . . . 1926 . . . . </p><p>Nach kurzen l~emissionen immer wieder rezidivierend. 13 1926| mittelstark </p><p>1927 ~Malaria 1928/ I </p><p>Zu Tab. 5a : Die (seit mindestens 3 Jahren) Vo l l remit...</p></li></ul>

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