Die traumatische Erkrankung des inneren Ohres

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    12-Aug-2016

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  • Aus der 0hrenabteilung der Allgemeinen 1)oliklinik in Wien (Vorstand Prof. Dr. G. A 1 o x a n d e r).

    Die traumatische Erkrankung des inneren Ohres.

    Klinische Studien.

    Yon

    Dr. Oskar Mauthner.

    (Mit 6 Abbildungen.)

    Vorliegende Arbeit hat vor allem die Absicht, die Kasuistik dor Verletzungen des inneren Ohres zu bereichern, sowie an der Hand derselben und al]gemein pat, hologischer und klini- scher Daten der seit 1 ) a s s o w (1905) (18) angewachsenen Literatur vergleichend und unterscheidend die traumatische Erkrankung des inneren Ohres n~her zu umschreiben.

    I~ichts weniger als erschSpfend, haufig tastend oder bloB skizzierend, wage ich sodann die ,,traumatischen l~eurosen" der Autoren und die traumatische Erkrankung des inneren Ohres in ihren Wechselbeziehungen zu beleuchten. Eine Reihe direkter Verletzungen (Lufterschfitterungen usw.) aus ~uBe- ren Griinden einer sp/~teren 1)ublikation vorbehaltend, kann ich um so eher auf eine Eintei]ung 1~I a n a s s e s (14), die :Folgezust/~nde der Ver]etzungen des Schl/~fenbeins betreffend, zurfickkommen. In der Erkenntnis nun, dab diese Einteilung ]m Sinne einer ]ogischen Begriffsdeckung beider Thereon nur einschr/~nkend zu gebrauchen ist, bestimmt reich doch der hier so wie dort mal]gebende Einteilungsgrund, die resul- tierende Funktion, FI a n a s s e s Ubersicht zum Ausgangs- punkte meiner Betrachtungen zu w/~hlen.

    !~ a n a s s e unterscheidet die k]inisch allein bier in Be- tracht kommendon Verletzungen des Felsenbeins nach ihrer Funktion :

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    A. solche, die auch funktionell zur vSlligen oder fast vSlligen tIeilung kommen, a) ]eichte F~lle (R h e s e) mit normalem oder fast

    normalem GehSr, aber sonst deutlich nachweis- baren LabyrinthstSrungen, bedingt durch Commo- rio labyrinthii,

    b) schwere F~lle yon typischer Basisfraktur, die trotzdem auch zur funktionellen Heilung kommen (ziemlich selten).

    B. F/~lle mit dauernder schwerer Sch/~digung der Funk- tion: traumatische Taubheit oder Schwerh6rigkeit a) infolge Felsenbeinfraktur, b) infolge Commotio labyrinthii, beide nur anato-

    misch, weniger klinisch zu unterscheiden. Indem ich den Versuch wage, bei der Mitteilung des mir

    zur Verfiigung stehenden Materials reich dieser Eintei]ung zu bedienen, wende ich reich zunKchst zur ersten Unterabtei- lung der Gruppe A.

    a) Le ichte F~l le (Rhese) mi t normalem oder fas t normalem GehSr , aber sonst deut l i ch nachweisbaren Labyr in ths tSrungen, be -

    d ingt durch Commot io labyr in th i i .

    R h e s e (22) land, dab auch bei normaler bzw. unerheb- ]ich beeintr~tchtigter ttSrweite ffir Flfistersprache nach Er- schfitterungen des Kopfes das innere Ohr ,,ziemlich rege]- m~l~ig" mitbeteiligt sei. Der charakteristische Symptomen- komplex betrifft unmittelbar nach dem Trauma den cochlearen, sowie den vestibularen Teil des Labyrinths. Obwohl ich 1% h e s e nicht in allen Punkten kritildos zustimmen kann, fiihre ich doch dessen Zusammenfassung wSrt]ich an: ,,Ny- sfagmus beim Blick nach der nicht verletzten Seite, bzw. im st~rkeren Grade beim Blick nach dieser Seite, Gleichge- wichtsstSrungen, Verkiirzung der Knochenleitung, Ver- kiirzung der Perzeptionsdauer in Luftleitung fiir den ganzen Tonbereich mit in der Mehrzahl der F~lle charakteristischem Yerhalten der mitt]eren T5ne (c2), eigenartige Beschaffenheit des HSrreliefs, gleichzeitJges Befallensein beider Ohren und eigenartiges Verh~tltnis der beiderseitigen HSrreliefs zueinander, hochgradige zu der HBrweite fiir die Sprache im starl~en Ge- gensatze stehende Herabsetzung der ttSrweite fiir die Taschen- uhr, eine durch ihre H/~ufigkeit auffallende Ermiidbarkeit

    Arch ly f. Ohrenhe i lkunde. Bd. 87. 11

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    des HSrnervens StimmgabeltSnen gegeniiber tells in einem auch dem normalen Ohre eigentfimlichen, tells in gesteigertem positiven Ausfall des RinnSschen Versuchs, starke Gef~B- ausfiillung ~n der oberen GehSrsgangswand an der verletzten Seite, zuweilen mit Ecchymosen oder Blutkrusten hier, so- wie ' am Trommelfell". Auch l~ngere Zeit nach dem Unfall bestehen ch~rakteristische, das innere Ohr betreffende Ver- ~nderungen, z. B. die Herabsetzung der Knochenleitung, die verringerte HSrweite der Taschenuhr in Luftleitung, Verkfirzung der H5rdauer fiir die mittleren TSne dcr kon- tinuierlichen Reihe besonders im starker bef~llenden Ohre. Diesem Typus scheinen zuni~chst fiinf F~lle unserer Beob- achtung zu entsprechen, deren Krankengeschichten ich hier auszugsweise wiedergebe :

    F a l 1 1: Ludowika S., 24= J . , Bedienerin, geb. zu Dolain in 1K~hren.

    A. P. v. 28. I I I . 1902, O. K. Pat . ist am 22.3. 1902 yon einem Sessel auf das H in terhaupt gestfirzt. Nach circa einer halben Stunde t r~ten heftige Kopfschmerzen, Ohrensausen, Sehwindelgeff ihl und einmM Erbrechen auf. Pat . mul~te sieh zu Bet te legen, wo sie zwei Tage blieb. Seither bestehen immer noch Kopfschmerzen, Sehwindel, wenn sie sich yore Lager erhebt, Ohrensausen, Sehlafsucht und Mattigkeit.

    Befund yore 28. I I I . 1902: reehts: V = 4 m, v -~ 1 m, P = 3 m; ] inks :V = 5m, v = lm, P---- 4m; hw 1) --~ beiderseits schwach ge- hSrt, S = verkfirzt.

    l\Tachuntersuchung yore 7. I. 1903: V, v = ~- 15 m beiderseits, R = positiv, S = verkfirzt, hw beiderseits = positiv, ~ngeblich kein Ohrensausen, kein Schwindelgefi ihl. ErmiAdbarkeit.

    F~I1 2: Franz K., 5 Y., Wirtssohn, geb. zu Ottensehlag !~.-Oe. A. P. vom 4. XI . 1910. Im zweiten Lebensjahre Masern, sonst keine

    Infekt ionskrankhei ten; nie OhrenfluB und bis zum Tage des Unfal les gutes GehSr. Vor ca. drei Woehen stf irzte das K ind yon einem Wirt - schaftswagen, und zwar so, dab l inke Scheitel- und Schl~fengegend auf das Rad des Wagens zu liegen kamen. Keine Bewu~tlosigkeit , jedoch zweimaliges Erbreehen am selben T~ge und Kopfschmerz . Angebl ich kamen aueh ein paar Tropfen Blur aus dem l inken Ohre. In den folgenden Tagen Wohlbef inden. Angaben fiber Ohrensausen und Sehwindel unzuverl~ssig

    Befund yore 4. XI . 1910: Trommelfel l beiderseits normal. V,v, P : rechts = ~- 15 m; l inks: V = 10 m, v = 2~/~ m, P = 2 m, hw = links schwerer gehSrt Ms reehts. Die Pr i i fung der Kopfknochenle i tung und mi t der kont inuier l iehen Reihe bei dem jugendl ichen Alter des P~t. pr~zise n icht durchff ihrbar. Spontannystagmus rotator iseh nach beiden Seiten; Gleiehgewicht etwa normal ; normale Zahlen fiir ~lle Qual i tten der Irritabilit~%sprfifung des stat ischen Labyr inths .

    15. VI I . 1911: V, v, P : beiderseits = ~-= 15m, kein Spontan- nystagmus; geringgradige Unterschiede der Perzept ion der Taschen- uhr in Luft le i tung zuungunstea der l inken Seite. Funkt ionsbefund des staischen Labyr inths normal.

    ~) hw = Uhr am Warzenfortsatz .

  • Die t raumat ische Erkrankung des inneren Ohres. 149

    Fa l l 3: Dav id S., Notariatskandidat, 25 J., geb. zu Rusk in in Galizien, hat keine nennenswerten Krankhe i ten durchgemacht und war immer ohrgesund. Erlitt am 31. VII. 1910 angeblieh eine Ge- hirnerschiitterung, indem er bei e inem E isenbahnzusammen4tot l mi t der St i rn gegen eine Tfir geschleudert wurde; angebl ich kurz ~lauernde BewuBtlosigkeit , zweimaliges Erbrechen. Pat . konnte nach e inem In terva l l yon drei S tunden seine l%eise fortsetzen. Am n~chsten Tage kl~gte er f iber heft iges beiderseit iges Ohrensausen, das vor dem Ein- schlafen besonders 1Estig war. Schwindelgeff ihl (kein Drehschwindel) . Dasselbe ist jedoch nach einiger Zeit gewiehen.

    Befund yore 28. IX . 1910: Trommelfel l beiderseits normal . V = beiderseits -~ 12 m, v = beiderseits ~- 7 m. S tark verkf i rzte Kopf- knochenle i tung. R = posit iv, hw ~ beiderseits posit iv. Geringgradige Verkf i rzung der K6rdauer im Bereiche yon a~--c 5 rechts Und c~--c 5 l inks, Gleichgewicht ver r inger t (m~Biges Schwanken bei AugenschluB, geringgradiges Z i t te rn der geschlossenen L ider nnd der ansgespreizten Finger), leichte vasomotor ische StSrungen; E r regbarke i t des stat i - schen Labyr in ths normal (starkes Schwindelgef i ihl be im Drehen und Ausspr i tzen mi t ka l tem Wasser).

    Fa l l : Kar l B., 3 J., Kondukteur , geb. zu Linz. A. P. yore 25. I. 1911. Immer ohrgesund, keine In fekt ionskrank-

    heiten, kein Alkohol- , kein N ikot inabusus. Wurde am 14. X I I . 1909, w~hrend der Zug eine scharfe Kurve

    nahm, mi t dem Kopfe (rechte Schli~fengegend) an eine Coupdtfir ge- sehleudert , bl ieb angebl ich einige M inuten bewuBtlos, empfand be im Erw~ehen Brechreiz und etwas Schwindel, weshalb er einige Tage das Bet t ht i ten muBte. Der Schwindel dauerte n icht kont inu ier l i ch an und kam nur am dr i t ten Tage mi t besonderer Hef t igke i t und deut- l ichen Drehbewegungen der Gegenst~nde wieder. In den n~chsten Tagen t ra t Schwindelgeff ihl nur bei Ver i inderungen in der Kopfstel- lung (Bi icken usw.) kurz dauernd auf; ke in Erbrechen oder Brechre iz ; Uns icherhe i t be im Gehen: rechtssei t ig Ohrensausen und Geh6rver- schlechterung.

    Be fund yore 25. I, 1911: Trommelfel l beiderseits getr i ibt und m~Big ret rah ier t . V = beiderseits -~- 12 m, v = rechts 2 m, l inks 5 m. W =nach l inks; S ~ s tark verkf i rzt ; R ----- beiderseits pos i t iv ; hw: rechts = negat iv, l inks = posit iv. Das t t6rre l ie f erg ibt eine t ter- absetzung der H6rdauer der t iefen und hohen T6ne l inks in geringem, rechts in ausgesprochenem Grade. Spontannystagmus nach be iden Seiten hor izonta l mi t rotator ischer Komponente ; Gleichgewicht ver- r ingert . Die I r r i tabi l i tEtsprf i fung des s tat i schen Labyr in ths erg ibt ffir Drehung rechts grSBere Z~hlen als l inks (25 : 12). Bei der kalo- r ischen Prf i fung t r i t t rechterseits heft iges Schwindelgeff ihl auf.

    Be fund yore 20. VI I . 1911. Pat . g ibt an bedeutend besser zu hSren, hat kein Ohrensausen, ke inen Schwindel und ff ihlt sich vo l l kommen wohl. V = beiderseits -~ 15m, v = l inks 15m, rechts 9m; S = verkfirzt, 1% = posit iv, W = n icht lateral is iert , h ~) = rechts 80 cm, l inks 1,5 m; Spontannystagmus ger inggradig hor izonta l naeh be iden Seiten; Gleichgewicht = verr ingert ; I r r i tabi l i t~tsprf i fung normal .

    F a 11 5: F r iedr ich P., 32 J . , Stat ionsmeister , geb. zu Lemberg in Galizien.

    A. P. vom 27. I I I . 1911. In der K indhe i t hat Pat . ~asern , im Jahre 1897 Typhus f iberstanden; dabei war er angebl ich n ieht ohrenkrank . Potus, Nicotin, venerische Af fekt ion negiert . Im Ju l i 1907 wurde er angebl ich wEhrend der Versch iebung eines E isenb~hnwaggons yon demselben zu Boden geworfen, so dab er auf die St i rn auffiel; danach angebl ich kurz dauernde BewuBtlos igkeit ; kein Erbreehen;

    1) h = Uhr durch die Luft le i tung. 11"

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    keine Blutung aus den Ohren. Jedoch blieb er wegen ,,Schw/~che" und ,,Schwindel" (kein Drehschwindel) einige Tage zu Bert; daneben best~nd auch ,,Klingen" in beiden Ohren; links starker ~ls rechts. Seit dem Unfall ist er besonders reizbar, leidet auch an Schlaflosig- keit, und kommt auf die Abteilung, um ein Gutachten fiber sein Ohrenleiden behufs RentenerhShung einzuholen.

    ]~efund vom 27. I I I . 1911: Rechts Trommelfell eingezogen, zen- tral ein wenig verd~innt, sonst keine Ver/~nderung. Links normal. V ~-- beiderseits -~ 15 m, v = rechts 8 m, links 5 m; S = auffallend verkfirzt; R ~- positiv; Ga = beiderseits geringgradig verkiirzt; hw = beiderseits positiv; h: rechts ~ 1 m, links = ~/2 m; Ein verl/~Bliches ZI6rrelief ist wegen der widersprechenden Ang~ben des Pat. nicht an- zufertigen; jedoch scheint die Verkiirzung haupts/~chlich die mittleIen TSne der Tonreihe beiderseits zu betreffen. Kein Spont~nnystagmus; normale Erregbarkeit des statischen Labyrinths; vasomot. St6rungen. Gleichgewicht verringert

    Die aufgez/~hlten Krankheitsf/~lle betreffen im Sinne R h e - s e s zun/~chst j tmge Personen, bei denen Altersver/~nderungen, Berufsschadigungen und Allgemeiner]~rankungen auszuschlie- l~en sind. Das Interval] zwischen Trauma und erster Unter - suchung umfal~t 6 Tage bis 3 Jahre. Fal l 1 und 2, die kurze Zeit nach dem Trauma zur Untersuchung kamen, zeigten bei gutem t ISrvermSgen die charakter ist ische Verkf irzung der Kopfknochenle i tung und die Herabsetzung der HSrd~uer fiir tiefe TSne. Nur nebenbei will ich bier erw/ihnen, dal] auf die beeintr/~chtigte W~hrnehmung der tiefen TSne unmitte l - bar nach der Verletzung und auf die BaBtaubheit f iberhaupt bereits Doctorowi tsch (6) hingewiesen hat. Fal l 3, 4 und 5 tragen ausgesprochen neurotisches, wahrscheinl ich mit dem Trauma zusammenhangendes Kolor it . T rotzdem ergibt die Pri i fung mit der Sprache und der Tonreihe eine Beeintr/~chtigung und eine gewisse fl~hnlichkeit beider Seiten in jedem einze]nen Falle, wenngleich der erwartete Ausfal l im mitt leren Tongebiet nicht fiberall sicher zu verzeichnen ist. AuBer der raschen Ermf idbarkei t ist nament l ich der ~al l 3 durch ausgesprochene frakt ionierte Perzept ion eigentfimlich. (~berhaupt glaube ich, dab wir yon , , t raumatischer Neurose" der Autoren auch in den leichteren F/~llen viel h/~ufiger sprechen dfirfen, als R h e s e anzunehmen geneigt ist; trotz ~der ge- troffenen Auslese finden sich auch in seinen Krankengeschich- ten vielfach neurasthenische, hysterische und vasomotor ische Zeichen. Darauf komme ich noch sparer zurfick. Das Ver- halten des Vestibularis in diesen F/~llen kann am geeignetsten an der Hand fo]gender Mittei lung er5rtert werden.

    F a I 1 6: Johanna D., 28 J., Federschmfickerin, verheiratet. A. P. yore 14. XI. 1911. Familienanamnese nicht yon Belang.

    Als Kind Masern, Lungenentzi~ndung, sonst keinerlei Krankheiten. Wurde am 19. IX. 1911 beim Aussteigen aus der Straftenbahn yon

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    einem vorbeifahrenden Automobil gestreift, zu Boden geworfen und fiel auf den rechten Ellenbogen und das Gesicht. Angeblich 10 Mi- nuten dauernde Bewul~tlosigkeit. Ffinft~giges Krankenlager, Schw~che, ttinterhauptskopfschmerz. Kein Erbrechen. Am sechsten Tage durch allm~hlich sich steigerndes Ohrensausen eingeleiteter Schwindelanfall (Drehen der Gegenst~nde nach rechts); Erbrechen. Der Schwindel dauert durch fiinf Tage kontinuierlich an, yon Erbrechen unterbrochen; hierauf Intensit~tsabnahme des Schwindels (dieser steigert sich blol~ bei Kopfbewegungen und Bficken, namentlich morgens beim Aufstehen).

    Befund yore 14. XI. 1911: V, v, P -~ rechts -~ 15 m, links V, v ~ 10 m; P ~ 9 m; h ~ rechts 3 m, links 1,25 m; hw = beiderseits positiv. W = am Kopf; S = verkfirzt; R = beiderseits positiv; Ga = beiderseits normal; mittlere T6ne beiderseits normal; c 4 ~ rechts unmerklich, links wenig verkiirzt, ebenso C; Spontannystagmus mit ausgesprochener rotatorischer Komponente nach beiden Seiten; Gleichgewicht gest6rt; bei Augenschlul~ Fallen nach...