Drd.Ahmad Al-Mrayati Facharzt für Psychiatrie Psychotherapie

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Dr.med.Ahmad Al-Mrayati Facharzt für Psychiatrie Psychotherapie. Gegensätze. Offenheit / Geschlossenheit Toleranz / Fanatismus Mittelmäßigkeit / Übertreibung Beratung (Schura) / Diktatur gegenseitiges Einverständnis / Zwang - PowerPoint PPT Presentation

Text of Drd.Ahmad Al-Mrayati Facharzt für Psychiatrie Psychotherapie

  • Dr.med.Ahmad Al-MrayatiFacharzt fr PsychiatriePsychotherapie

  • Gegenstze

    Offenheit / GeschlossenheitToleranz / FanatismusMittelmigkeit / bertreibungBeratung (Schura) / Diktaturgegenseitiges Einverstndnis / Zwang (auf welcher Seite fhlt man sich wohl) (Ausdrcke rufen Gefhle hervor))

  • Was ist Gewalt? Vereinfacht gesagt, ist Gewalt jedes Mittel, das eingesetzt wird, um einem anderen Menschen den eigenen Willen aufzuzwingen oder etwas machen zu lassen, was er/ sie nicht will (Durchsetzung von Macht). Es gibt zwei Arten von Gewalt: die krperliche und die seelische Gewalt. Seelische Gewalt bedeutet, einen anderen Menschen durch Drohungen, Erpressungen oder sonst irgendwie Angst einzujagen. Krperliche Gewalt heit, einen anderen Menschen zu schlagen, zu treten, den Arm umzudrehen oder anders krperlich weh zu tun.

    Beide Arten von Gewalt treten hufig in Kombination miteinander auf

  • Der Dialog dient der Erkennung der Wahrheit Quran:Es gibt keinen Zwang im Glauben. (Der Weg der) Besonnenheit ist nunmehr klar unterschieden von (dem der) Verirrung. (Bakara, Vers 256) Regeln:Meine Meinung ist die Richtige und knnte falsch sein, die Meinung der Anderen ist falsch und knnte richtig sein.

    Wir helfen uns gegenseitig mit den Dingen, die wir zusammen vertreten knnen, und wir rechtfertigen gegenseitig unsere Meinungsverschiedenheit.

  • ( Kommunikation ) Dialog mit wem?

    Innerhalb der FamilieInnerhalb des VereinsInnerhalb der GemeindeZwischen den Rechtschulen der MuslimeZwischen den Muslimen und den AtheistenZwischen den BuchreligionenZwischen den Kulturen

  • Vorraussetzungen eines erfolgreichen Dialogs

    Definition der Dialogsthemen Objektivitt (die vorherigen berzeugungen beiseite stellen, versuche neutral zu sein)Die Harmonie zwischen den Fhigkeiten der Dialogparteien und dem Thema selbst (vom Fach sein) Verallgemeinerungen und Einschchterungen vermeidenRealistischer Dialog (realistische Themen) keine Einbildung und Phantasie .

  • Moralische Grnde fr die tadelhafte MeinungsverschiedenheitGrunde die zum Versagen einer Diskussion fhren Die (Einbildung) der Person und die Bewunderung der eigenen MeinungBse Vermutungen ber Andere und deren schnelle Verdchtigung ohne Beweis (vorurteile ) Der Fanatismus zu uerungen von Personen oder Rechtschulen oder Gruppen/SektenDer Fanatismus zu einer Stadt oder Provinz, Partei, Gruppe oder Anfhrer.

  • Realistische (objektive) Grndeder Meinungsverschiedenheit (Beispiele)

    Ansichten aus verschiedenen Winkeln (Homo; moralisch, religis, praktisch) Flle von Informationen bei der einen Seite und Mangel bei der anderen.Einfluss der Lebensart, und Verstndnis der sprachlichen (Begriffe) Ausdrcke (Bedeutung der Ausdrcke)

  • Der Dialog im KoranDer Koran frdert die Menschen zum Dialog: Und als dein Herr zu den Engeln sagte: Ich bin dabei, auf der Erde einen Statthalter einzusetzen, da sagten sie (Al-Baqara, Vers 30)Gehrt hat ja Allah die Aussage derjenigen, die mir dir ber ihren Gatten streitet und sich bei Allah beklagt, whrend Allah euren Wortwechsel hrt. (Al-Mugadila, Vers 1) Rufe zum Weg deines Herrn mit Weisheit und schner Ermahnung, und streite mit ihnen in bester Weise. (Al-Nahl, Vers 125) Sag: O Leute der Schrift, kommt her zu einem zwischen uns und euch gleichen Wort: (Al-i- Imran, Vers 64)

  • Analytische Aspekte

    Nach Rosenberg

  • Gewaltfreie Kommunikation

    Ziele: Befriedigende Beziehungen aufbauen und erhalten Unsere Bedrfnisse zu befriedigen, ohne anderen Gewalt anzutun Schmerzliche Kommunikation verndern Konflikte wandeln

  • Grundlage sind folgende Annahmen:

    Alle Menschen mchten ihre Bedrfnisse befriedigt bekommen.Wir leben in guten Beziehungen, wenn wir diese Bedrfnisse durch Zusammenarbeit statt durch aggressives Verhalten erfllen.Jeder Mensch hat bemerkenswerte Ressourcen (Fhigkeiten), die uns erfahrbar werden, wenn wir durch Einfhlung mit ihnen in Kontakt kommen.Jedes Verhalten ist der mehr oder weiniger gelungene Versuch, einBedrfnis zu erfllen. (hinter ein Verhalten steckt ein Bedrfnis) Jedes Bedrfnis dient dem Leben, insofern gibt es keinenegativen Bedrfnisse!Wir Menschen sind soziale Wesen und in vielen unserer Bedrfnisse voneinander abhngig!

  • Trennende Kommunikation

    Moralische Urteile: Du bist selbstschtig, bequem, faul...

    Urteile Das ist richtig, das ist falsch...

    Analysen Dein Problem ist, dass du so abhngig bist.

    Einteilung in gut und schlecht SchubladenVerurteilung durch VergleicheVerantwortung leugnen die Ursache liegt bei anderen

    Keine Wahlmglichkeiten Ich muss das tun, er muss das tun! Es ist unbedingt notwendig...ForderungenLob oder Strafe verdienen

    .

  • Ergebnisse Wenn wir unsere Werte und Bedrfnisse auf diese Weise ausdrcken, erzeugen wir bei den Menschen, an denen uns etwas liegt, Abwehr, Widerstand und Verteidigung. Oder sie stimmen unserer Analyse zu und werden aus Angst, Scham oder Schuld handeln. Fr beides werden wir teuer bezahlen.

  • Verbindende Kommunikation

    Die trennende Kommunikation hat vier Sulen der Beeinflussung und Erziehung. Sie basiert auf: Schuld ---- Scham --- Angst ---- Belohnung

    Die verbindende Kommunikation ersetzt die vier Sulen durch:

    Berhrtheit Mitgefhl

    Wenn wir uns so mitteilen, dass die andere Person berhrt ist, steigt die Chance, dass sie uns beisteht.Wenn wir es schaffen, hinter den Worten die eigentliche Botschaft (Gefhle, Bedrfnisse und Bitten) zu hren, werden wir bereit sein, auf diese Person zuzugehen.

  • Eine einfhlende Verbindung(Der Mensch )

    Menschen sind von Natur aus gewaltfrei und auf gute Verbindungen ausgerichtet.Gewaltvolle Kommunikation wurde erlernt, wir knnen zu unseren Wurzeln zurckkehren.Menschen hungern nach Einfhlung (Mitgefhl) und Wertschtzung.Menschen tun freiwillig und gerne etwas, um dem anderen das Leben zu verschnern und weil sie an einer guten Verbindung interessiert sind.Unsere Bedrfnisse sind die Motivation fr unsere Handlungen.Hinter jeder trennenden Aussage lsst sich das dahinterliegende Gefhl und Bedrfnis heraushren.Wir knnen uns bei jeder dieser Aussagen fragen, ob die Person jetzt Bitte oder Danke gesagt hat.

  • Beobachtung und Bewertung

    Im ersten Schritt teilen wir mit, auf welche Beobachtung, Wahrnehmungund Situation wir uns beziehen. Wir machen einen Unterschiedzwischen einer reinen Beobachtung und einer Beobachtung, die miteiner Bewertung vermischt ist.Beobachtung: Du hast den Mll heute nicht rausgebracht ...Bewertung: Als du heute zu faul warst, den Mll rauszubringen ...Beobachtung: Sie sind in dieser Woche dreimal 15 Minuten nach 8Uhr gekommen...Bewertung: Wenn Sie ihre Arbeit nicht ernst nehmen, ...Wenn wir unsere Beobachtung mit der Bewertung vermischen, wird derandere die enthaltene Kritik hren und entsprechend abwehren.

  • Bedrfnisse suchen

  • Danken - Feiern

    Der Dank in der Gewaltfreien Kommunikation enthlt drei Schritte:1. BeobachtungDarber, dass Sie an diesem Seminar teilgenommen haben, ...2. Gefhlefreue ich mich sehr und bin dankbar , ...3. Bedrfnisse... weil es mir ein wichtiges Anliegen ist, mglichst vielenMenschen von der wunderbaren gewaltfreien Kommunikation zu erzhlen und so zum Frieden beizutragen.

  • Vielen Dank Dr.Ahmad Al-Mrayati

    almrayati@yahoo.de

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