Durch Quallen verursachte Verletzungen; Jellyfish sting injuries;

  • Published on
    27-Mar-2017

  • View
    219

  • Download
    2

Embed Size (px)

Transcript

<ul><li><p>Hautarzt 2014 65:873878DOI 10.1007/s00105-013-2676-0Online publiziert:25. September 2014 Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2014</p><p>D. MebsInstitut fr Rechtsmedizin, Frankfurt</p><p>Durch Quallen verursachte Verletzungen</p><p>Quallen kommen in allen Weltmeeren vor. Sie treten zu manchen Jahreszei-ten in groen Massen auf und werden an vielen Ksten zum Problem fr Ba-dende und Schwimmer. Der Kontakt mit ihren Tentakeln fhrt zu schmerz-haften Nesselverletzungen und Haut-vernderungen wie Quaddeln, Ek-zem und streifenfrmigem Erythem. Manche Arten sind gefrchtet, so die Wrfelqualle (Chironex fleckeri) und die Portugiesische Galeere (Physalia physalis), da sie lebensbedrohliche Vergiftungen bewirken knnen.</p><p>Quallen sind als freischwimmende Me-dusen ein Lebensstadium von Nesseltie-ren (Cnidaria). In einem charakteristi-schen Generationswechsel geben sie Ei- er und Spermien ins Wasser ab, aus de-nen nach der Befruchtung Planula-Lar-ven schlpfen. Sie setzen sich fest und ent-wickeln sich zu einem Polypen, der durch Knospung Medusen, die Quallen, bildet. Zu den Nesseltieren zhlen auch Seeane-monen und Korallen. Sie besitzen im Ek-toderm vor allem der Fangarme (Tenta-keln) spezielle Zellen, die als Nesselzel-len bezeichnet werden und Nesselkapseln enthalten. Man hat errechnet, dass bei-spielsweise eine adulte Wrfelqualle (Chi-ronex fleckeri) ber 150 bis 200 Mio. die-ser Nesselzellen verfgt [1, 2].</p><p>Nesselkapseln, Nematocysten, sind Se-kretionsprodukte dieser Zellen und liegen als eine runde bis eifrmige Blase, die mit einem Deckel abgeschlossen ist, in der Zelle vor (. Abb. 1). Im Innern der Kap-sel ist ein langer Faden aufgerollt, an des-sen Basis stilettartige Dornen ansetzen. Ein hochaktives Toxingemisch fllt die Blase aus. Es setzte sich aus hochmoleku-laren Proteinen zusammen, die berwie-</p><p>gend zytolytische Eigenschaften aufwei-sen, indem sie als Porenbildner die Zell-membran durchlssig machen. Auch die kardiotoxische Wirkung einiger dieser Proteine ist auf die Strung der Memb-ranpermeabilitt zurckzufhren. Eini-ge Enzyme in diesem Toxingemisch wie Elastasen und Kollagenasen sind wahr-scheinlich an der Bildung von Hautnek-rosen beteiligt.</p><p>Wird ein stiftfrmiges Anhangsgebil-de an der Nesselzelle, das Cnidocil, be-rhrt, reit der Deckel der Nesselkapsel explosionsartig auf, die Dornen treten aus und bohren sich in die Haut. Im Bruchteil einer Sekunde wird sodann der aufgeroll-te Faden wie ein Handschuhfinger ausge-stlpt und mit extrem hoher Beschleuni-gung (5 Mio. g!) in die Haut geschossen. Auf diese Weise wird das Toxingemisch injiziert. Durch die Verankerung mit den Nesselzellen haften die Tentakel der Qual-le auf der Haut. Bei einem solchen Kon-takt werden meist nur 1020% der vor-handenen Nesselkapseln ausgelst. Ers-te-Hilfe-Manahmen (s. unten) mssen </p><p>daher daran ausgerichtet sein, die Entla-dung der restlichen Nesselkapseln zu ver-hindern. Es sind uerst stabile Gebilde, die selbst in toten, eingetrockneten Qual-len aktiv bleiben [1, 3].</p><p>Die Gifte der Quallen sind mit weni-gen Ausnahmen kaum erforscht. Sie sind ausschlielich Proteine, die neben der Zerstrung von Zellen mit lokaler Nekro-sebildung auch eine Reihe systemischer Vergiftungssymptome bis hin zum tdli-chen Herzstillstand auslsen. Auerdem besitzen sie ein hohes Allergiepotenzial (Typ-IV-Allergie; [2]).</p><p>Medizinisch wichtige Quallenarten</p><p>Unter den annhernd 10.000 Nesseltie-ren sind etwa 100 medizinisch von Be-deutung, allen voran die Quallen [4, 5]. Die Portugiesische Galeere (Physalia phy-salis) ist eine sog. Staatsqualle (Siphono-phora) und stellt einen freischwimmen-den Polypenstock dar. Mithilfe einer se-gelfrmigen Gasblase (Pneumatophore) </p><p>Abb. 1 9 Die Nessel-zellen einer Qualle ent-halten Nesselkapseln, die mit einem Toxin-gemisch gefllt sind (links). Bei einem u-eren Reiz springt die Nesselkapsel explo-sionsartig auf, stlpt ein stilettartiges Gebil-de aus, das sich in die Haut bohrt, worauf-hin durch einen dn-nen Schlauch das Gift injiziert wird (rechts). (Aus [19])</p><p>873Der Hautarzt 10 2014 | </p><p>Leitthema</p></li><li><p>treibt sie an der Wasseroberflche, was ihren Namen begrndet (. Abb. 2). Da-runter hngen zahlreiche, bis 30 m lange Tentakeln, mit denen sie ihre Beute fngt. Sie ist in fast allen Weltmeeren verbreitet und wird bei auflandigem Wind hufig in groen Mengen an die Ksten gesplt. Die kleinere Physalia utriculus mit nur einer bis 15 m langen Tentakel kommt im Indo-pazifik vor.</p><p>Unter den Wrfelquallen (Cubozoa) ist die Seewespe (Chironex fleckeri) be-sonders gefrchtet (. Abb. 2). Es ist eine halbtransparente, im Wasser kaum auszu-machende Qualle mit einem wrfelfrmi-gen Schirm, an dem 4 Arme mit jeweils 15 23 m langen Tentakeln ansetzen. Die Seewespe ist ausschlielich kstennah, meist sogar in seichtem Wasser anzutref-fen (. Abb. 3). Sie ist besonders an der Nord- und Ostkste Australiens und Neu-guineas, vermutlich jedoch auch im gan-zen westlichen Pazifik verbreitet. Kleinere </p><p>Wrfelquallen mit einem Schirmdurch-messer von nicht mehr als 10 cm wie Chi-ropsalmus quadrigatus, auf den Philippi-nen killing jellyfish genannt, oder Ca-rukia barnesi mit nicht mehr als 2 cm Schirmdurchmesser, sind nicht weniger gefhrlich. Kontakte mit der zuletzt ge-nannten Qualle rufen Symptome hervor, die unter dem Irukandji-Syndrom zu-sammengefasst werden [6, 7].</p><p>Leuchtquallen, Pelagia noctiluca, kn-nen im Mittelmeer, auch um die briti-schen Inseln und den Golf von Biscaya zu einer Plage werden. In groen Schwr-men sind sie auch im tropischen wie sub-tropischen Atlantik anzutreffen. Die gelb bis rosa gefrbte Qualle hat einen Schirm-durchmesser bis zu 7 cm und besitzt bis 4 m lange Tentakel. Bei Berhrung leuch-tet sie und ist daher nachts gut sichtbar.</p><p>Ihren Namen verdanken die Kompass-quallen (Chrysaora spp.) einer Zeichnung auf der Schirmoberseite, die einer Kom-passrose hnelt (. Abb. 2). Unter dem Schirm (bis 25 cm Durchmesser) hngen neben den gelappten Mundarmen zahlrei-che, bis 2,5 m lange Tentakeln. Kompass-quallen kommen im Atlantik und Indo-pazifik, im Mittelmeer sowie in der Nord- und Ostsee vor.</p><p>Abb. 2 9 Medizinisch be-deutsame Quallen: a Portu-giesische Galeere (Physalia physalis; aus [19]). b Kleine-re Physalia utriculus an den Strand von Sdafrika ge-splt. c Seewespe (Chiro-nex fleckeri, J. Seymour). d Kompassqualle (Chrysao-ra fuscens)</p><p>Abb. 3 8 Seewespen (Chironex fleckeri) sind vielfach auch im seichten Wasser anzutreffen (J. Seymour)</p><p>Abb. 4 8 Hautverletzung nach dem Kontakt mit einer Seewespe (Chironex fleckeri), was zu einer tdlich verlaufenden Vergiftung fhrte (J. Sey-mour)</p><p>874 | Der Hautarzt 10 2014</p><p>Leitthema</p></li><li><p>In fast allen Weltmeeren, auch in den kalten Regionen, sind Feuer- und Haar-quallen (Cyanea spp.) anzutreffen. Mit Schirmdurchmessern bis zu 2 m und ber 100 fadenfrmigen Tentakeln bis zu 30 m Lnge zhlen sie zu den grten Quallen.</p><p>Verletzungen durch Quallenkontakt</p><p>Der zeitlich meist enge Zusammenhang zwischen einem Kontakt mit Quallen bzw. deren Tentakeln und dem Auftreten von Hautreaktionen lsst in der Regel keine Zweifel an der Diagnose dieser speziellen Form einer Dermatitis aufkommen. Mit-unter knnen sogar noch in den Tentakel-resten auf der Haut Nesselkapseln mikro-skopisch identifiziert werden, die es Spe-zialisten erlauben, eine Artbestimmung durchzufhren [8].</p><p>Hautreaktionen nach Quallenkontakt reichen von leichten Rtungen bis zu mas-siven demen, Quaddeln und Nekrosen, je nach Intensitt des Kontaktes und da-mit abhngig von der Anzahl der entlade-nen Nesselkapseln sowie der Menge des injizierten Giftes. Im Groen und Gan-zen ist diese Dermatitis in ihrem Erschei-nungsbild unabhngig von der Art der Qualle [4, 5].</p><p> Hautreaktionen nach Quallenkontakt reichen von leichten Rtungen bis zu massiven demen, Quaddeln und Nekrosen</p><p>Ein Kontakt mit den Tentakeln einer Qualle hat einen sofort einsetzenden, brennenden Schmerz zur Folge. Die Ten-takel zeichnen sich oft als faden- oder striemenfrmiges Erythem auf der Haut ab (. Abb. 4). Die gelappten Mundarme der Leuchtqualle hinterlassen ein sternen-frmiges Muster auf der Haut. Leiterhn-liche Hauteruptionen (Strickleitermus-ter) sind fr Kontakte mit den Tenta-keln von Wrfelquallen charakteristisch. In leichten Fllen sind diese Hauterschei-nungen meist innerhalb von 24 h rck-lufig. Doch massive deme mit Blasen-bildung auf der betroffenen Hautregion sind Komplikationen, die oftmals tief ge-hende Nekrosen zur Folge haben und nur </p><p>langsam unter Narbenbildung und Me-lanineinlagerung abheilen. Der folgen-de Fall [9] zeigt die dramatische Entwick-lung eines Kontaktes mit einer Portugiesi-schen Galeere (Physalia physalis).</p><p>Fallbeispiel. Eine 31-jhrige Frau geriet beim Schwimmen im Meer vor der Ks-te von Goa (Indien) in die Tentakeln der Qualle. Ihr Versuch, sich mit den Hnden davon zu befreien, hatte jedoch zur Fol-ge, dass sie immer mehr mit den Tenta-keln in Kontakt kam. Es gelang ihr, zum Strand zurckzuschwimmen, wo sie kol-labierte. Helfer splten ihre Haut mit Swasser ab (dadurch haben sich wei-tere Nesselkapseln entladen). Im rtli-</p><p>chen Krankenhaus wurden Schmerzme-dikamente verabreicht und Infusionen angelegt. Vier Tage spter flog sie nach Deutschland zurck und wurde in deso-latem Zustand sofort in die Universitts-klinik Frankfurt aufgenommen. Oberkr-per und beide Arme wiesen massive de-me und Urtikaria auf, livide Hautverfr-bungen berzogen den gesamten Krper. Trotz abgeschwcht tastbarem Puls ergab die Ultraschallstrmungsmessung mit Doppler-Sonde keinen Hinweis auf ein Kompartmentsyndrom in den Armen. Thrombozyten und Gerinnungswerte la-gen im Normbereich, doch wies ein sehr hoher Kreatinkinase-Wert [193,9 nmol/(s l); Normalwert: 0,161,17 nmol/(s l)] </p><p>Zusammenfassung Abstract</p><p>Hautarzt 2014 65:873878 DOI 10.1007/s00105-013-2676-0 Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2014</p><p>D. MebsDurch Quallen verursachte Verletzungen</p><p>ZusammenfassungHintergrund. Quallen sind weltweit verbrei-tet und verursachen bei Kontakt lokale Haut-verletzungen, oft gefolgt von systemischer Vergiftung.Fragestellung. Welche Quallen sind medizi-nisch von Bedeutung, welche Hautreaktionen und Vergiftungssymptome treten auf, welche Erste-Hilfe-Manahmen sind vorzunehmen, welche Behandlungsoptionen gibt es.Material und Methoden. Die medizinische Literatur wurde ausgewertet, die Behand-lungsempfehlungen werden diskutiert.Ergebnisse. Hautverletzungen nach Qual-lenkontakt treten bei Badenden in fast allen Meeren auf. Einige Arten sind wegen der sich oft anschlieenden Vergiftungssymptomatik </p><p>mit potenziell tdlichen Folgen bedeutsam wie die Portugiesische Galeere (Physalia phy-salis) und Wrfelquallen (Chironex fleckeri, Ca-rukia barnesi, Chiropsalmus quadrigatus).Schlussfolgerungen. Unter den Vergiftun-gen und Verletzungen durch marine Orga-nismen stellt die Quallendermatitis ein nicht zu unterschtzendes Problem dar, nicht nur fr den Hautarzt, sondern auch fr den Inter-nisten, der mit einer komplexen Vergiftungs-symptomatik konfrontiert wird.</p><p>SchlsselwrterQuallendermatitis Hautverletzungen Vergiftung Erste Hilfe Therapie</p><p>Jellyfish sting injuries</p><p>AbstractBackground. Jellyfish are distributed world-wide; they cause local skin injuries upon con-tact which are often followed by systemic signs of envenoming.Objectives. Which jellyfish species are of medical importance, which skin reactions and systemic symptoms occur, which first-aid measures and treatment options exist?Methods. Review of the medical literature and discussion of first-aid and therapeutic options.Results. Jellyfish capable of causing skin in-juries occur in almost all oceans. Several jel-lyfish species may cause severe, potential-ly lethal, systemic symptoms; they include </p><p>the Portuguese man-of-war (Physalia physa-lis) and box jellyfish (Chironex fleckeri, Carukia barnesi, Chiropsalmus quadrigatus).Conclusions. Among the injuries and enven-oming symptoms caused by marine organ-isms, jellyfish dermatitis should not be under-estimated. Skin reactions may not only a der-matological problem, but also be accompa-nied by complex systemic toxic symptoms which are a challenge for internists.</p><p>KeywordsJellyfish dermatitis Skin injuries Envenomation First aid Therapy</p><p>875Der Hautarzt 10 2014 | </p></li><li><p>auf eine Schdigung der Skelettmuskula-tur als Folge des massiven intrafaszialen dems hin. Unter hoch dosierter Uroki-nase- (zur Auflsung von Mikrothrom-ben in der peripheren Strombahn) und Kortikosteroidbehandlung ber 6 Tage gingen die Zeichen einer Durchblutungs-strung in den weniger betroffenen F-en zwar zurck, an Armen und Hnden bildeten sich jedoch fortschreitend groe Hautblasen, die Fingerkuppen wurden schwarz-nekrotisch (. Abb. 5). Da auch 13 Tage nach dem Unfall die ausgeprg-ten deme persistierten, wurde an bei-den Armen eine Fasziotomie der Unter-armmuskulatur mit Hohlhandfreilegung durchgefhrt. Die nekrotischen Finger-kuppen wurden amputiert, die durch die Blasenbildung verursachten Hautdefekte wurden in den folgenden Wochen durch Hauttransplantationen gedeckt. Trotz in-tensiver physiotherapeutischer Behand-lung blieb die Bewegung der Hnde ein-geschrnkt. Die Sensibilitt im Bereich der Unterarme und Hnde war erloschen.</p><p>In den letzten Jahren werden auch an der sdlichen Atlantikkste Frankreichs diese Quallen beobachtet. Gleichzeitig traten bei Badenden vermehrt Hautver-letzungen mit z. T. schwerwiegenden All-gemeinsymptomen wie Muskelschmer-zen und -krmpfe, Verwirrtheitszustnde, kurzzeitige Bewusstlosigkeit und Atembe-schwerden auf (. Abb. 6). Waren es 2008 lediglich 40 Flle, die der Giftnotruf-zentrale in Bordeaux gemeldet wurden, so stieg diese Zahl in den darauffolgen-den Jahren kontinuierlich an, 2011 wur- den 885 Flle registriert [10]. Erklrungen fr das vermehrte Auftreten dieser an der franzsischen Kste sonst eher seltenen Qualle reichen von Einflssen des Klima-wandels bis zum Verlust natrlicher Fein-de infolge der berfischung der Meere.</p><p>Nicht selten ist der Krper von Baden-den schon kurz nach dem Verlassen des Wassers mit juckenden Quaddeln berst, die am ehesten an Insektenstiche erinnern und im Englischen als Seabathers erupti-ons bezeichnet werden (. Abb. 7). Die-</p><p>Abb. 5 9 dem und Bla-senbildung in beiden Hn-den nach Kontakt mit der Portugiesischen Galeere (Physalia physalis), die Fin-gerspitzen sind schwarz-nekrotisch. (Aus [19])</p><p>Abb. 6 8 Striemenfrmiges Erythem nach Kon-takt mit Tentakeln der Portugiesischen Galeere an der Atlantikkste Frankreichs (M. Labadie)</p><p>Abb. 7 8 Punktfrmige Hautverletzungen nach Kontakt mit freischwimmenden Larven von Nes-seltieren (R. Thonen)</p><p>Abb. 8 9 An touris-tisch erschlossenen Strnden an der Ost-kste Australiens wei-sen Schilder auf die Gefahren der Seewes-pe hin. (Abb. aus [2] mit freundl. Genehmi-gung Wissenschaftli-che Verlagsgesellschaft Stuttgart)</p><p>876 | Der Hautarzt 10 2014</p><p>Leitthema</p></li><li><p>ses Phnomen tritt sporadisch in fast allen Weltmeeren auf und wird durch Larven von Nesseltieren, den sog. Planula-Larven von Quallen, wie auch von Seeanemonen verursacht, die ebenfalls empfindlich nes-seln [11].</p><p>Vergiftung nach Quallenkontakt</p><p>Umfangreichen Hautverletzungen schlie-en sich oftmals systemische Vergi...</p></li></ul>