Elektrische Schädigungen des Ohres

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    14-Aug-2016

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  • Archiv Ohren- usw. Heilk. u. Z. Hals- usw. Heilk., Bd. 170, S. 503--526 (1957)

    Aus der Universit~ts-Klinik fiir ttals-Nasen-Ohren-Krankheiten Kiel (Direktor: Prof. Dr. K. VoGeL)

    Elektrische Sch~idigungen des 0hres Von

    WILLM WAGEMANN

    Mit 2 Textabbfldungen

    (Eingegangen am 11. MSrz 1957)

    In eindrucksvoller Vielgestalt erscheinen im gesamtmedizinischen Sehrifttum die klinJschen Bilder, die 1)athologischen Befunde u~d tier- experimentellen Ergebnisse, wie sie durch Ei~wirkung yon elektrischem Strom oder durch Blitzschlag entstehen. Sie sind mehrfach gesichtet und georduet, so in den jiingsten Monographien yon Ko~PP~ und JENNY. Zusammenfassend mSge ein Hinweis auf das ausfiihrliche Literaturver- zeichnis genfigen. Auch auf dem Gebiet des Ohres sind wichtige Arbeiten erschienen, die einer besonderen Betrachtung unterzogen werden.

    Die otologische Symptomatologie erscheint uns indessen noch keines- wegs so fest umschrieben, dab man daraus eine eindeutige differential- diagnostische Kl~rung ableiten kSnnte, z.B. gegeniiber einem Schall- trauma. Zwar ist die Hauptzahl der Autoren in Anlehnung an die neuro- logischen und Hirnsektionsbefunde der Ansicht, dab die Schi~digungen sowohl im H5r- wie im Gleichgewichtsapparat retrolabyrinth~re bzw. zentrale Ursachen haben, doch gilt das nicht in aller Ausschliei~lichkeit. Vielmehr kSnnen auch. endolabyrinth~re St5rungen beobachtet werden, wie im folgenden nachgewiesen werden soll.

    1. Elektrobiologie

    Die Schwere eines EleIctrotraumas richter sich nach der Stromst~rke, Strombahn, Einwirkungsdauer und der Frequenz. Eine Stromst~rke yon etwa 100 Milliamp. bei einer Frequenz yon 50--60 Hz kann als gesicher- ter Wert der tSdlichen Stromsti~rke angesehen werden (Lo]~BL, KOEP- PEN U. a.). Die Stromst~rke (J) ergibt sich nach dem Ohmschen Gesetz

    V aus der Spannung (V) und dem Widerstand (W) : J = ~.

    Der das Elektrotrauma am meisten bestimmende Faktor in diesem Gesetz ist der Widerstand. Er gilt fiir den gesamten Stromkreis, yon dem der Mensch einen Tell bildet. Meist ist der Widerstand des Menschen fiir die GrSBe des Stromes bestimmend. Die ]~bergangswidersts an den Berfihrungsstellen sind sehr verschieden. Sie betragen z. B. bei trockener

  • 504 W. WAGE~ :

    schwieliger Haut einige Zehntausend Ohm und sind nach Hautdurch- sehlag nahezu Null. Der Widerstand des Schuhwerkes schwankt praktisch zwisehen sehr niedrigen (feuchte Ledersohlen) und sehr hohen Wer- ten (Gummisohlen). Auch die Beschaffenheit des Standortes bestimmt den Widerstand und damit reziprok Spannung und Sts (Ko~,PP~).

    Die l~eststellung in der Literatur ( J~Ln~]~, KOLB~, N~UB~OWR), dab weniger die Spannung als die Stromstgrke fiir die Gefghrliehkeit des Traumas verantwort]ich sei, muB insofern eingeschrgnkt werden, als ja mit zunehmender Ampere,Zahl aueh die Voltzahl ansteigt und um- gekehrt. Wenn in den F~llen yon CROUZO~, FO~SC~NE~, J~LLr~EK, KOL- ~N u. a. Spannungen yon 65--110 Volt geniigt haben, um Sch~digungen (Ohr) bzw. den Tod zu verursachen, so lag eine auBerordentlich gute Stromleitfs vor. Dureh besonders ungiinstige Verh~tltnisse (Feuch- tigkeit ira Falle KOLB~NS) wurden die ~bergangswiderst/~nde sehr klein. Zum andern ist aus tierexperimentellen Untersuchungen be- kannt, dab niedrige Stromstgrken yon 25--80 Milliamp. sogar einen HerzstiUstand hervorrufen kSimen, vorausgesetzt, dab das tterz in der Strombahn liegt.

    Die Beriicksiehtigung des Stromweges ist auch fiir die Beurteilung des elektrischen Ohrtraumas wichtig. Sowohl PE~WIWZSO~KY wie HAAR- ~ANN U. a. haben einen Zusammenhang zwischen den Bahnen des Strom- durchflusses und den Sehgden nicht erkannt. Der Strom nimmt immer den Weg des geringsten Widerstandes. Und dies ist meist auch innerhalb des KSrpers der kfirzeste. Wie schon oben ausgeffihrt, ist der Widerstand naeh dem Hautdurchtritt nahezu Null. Er erhSht sich wesentlich nur an den Knoehenpartien. Eine unmittelbare, primgre elektrische Schs des Ohres kann nut dann als solehe anerkannt werden, wenn dies tat- sgehlich in tier nahen Umgebung tier Strombahnen gelegen hat. Wertvolle ttilfe ]eisten die,,Strommarken" der Haut- oder - - wenn diese nieht vor- handen sind - - Brandspuren an den Kleidern (Fall 1, M.H.). Ist der Strom also yon Hand zu ttand oder Hand zu FuB geflossen, wfirde eine StSrung im Bereieh des Kopfes nicht als unmittelbar anzusehen sein.

    Anders sind die Traumen zu beurteilen, die auch primer, abet nur mittelbar bezeichnet werden sollen. Sic entstehen durch die Muskel- krgmpfe und deren Fo]gen, auf die noeh eingegangen werden wird. Hier braueht der Stromweg fiber den Schs nicht gefordert zu werden.

    Als weiterer Faktor, der die Schwere des Elektrotraumas bedingt, ist eingangs die Dauer der Strome'mwirkung angegeben. AUVENSLE~E~ hat sie nachgeprfift, indem er die Strecke des Befreiers mit der Stoppuhr nachmaB. Sie ~rd sowohl yon dem Verungliickten wie yon den Befreiem im allgemeinen wesentlich zu lang angegeben.

    Beziiglich der Frequenz ist zu sagen, dab bei den gebrguchlichen Spannungen der Wechse!strom mit 50 Perioden gefghrlicher ist als tier

  • Elektrische Sch/idigungen des Ohres 505

    Gleichstrom und als der hochfrequente Wechselstrom. Bei Gleichstrom sind 20 Milliamp. und bei 50periodischem Wechselstrom nur 10 Milliamp. erforderlich, um z. B. die gleiche Reaktion, den Muskelkrampf, hervor- zurufen (Ko~m'~).

    Eine unmittelbare primate ~oIge eines elektrisehen Insultes ist die W~rmebildung (Joulesche W~rme). Sie kann aus der Stromst~rke (J), dem Widerstand (W) und der Zeit der Einwirkung (t) errechnet werden: Q = j2 W t eonst.

    Es entstehen also unmittelbar tIitzesch~den und zwar am ehesten an den Stellen im mensehliehen K6rper, wo der Strom einen hSheren Wider- stand zu fiberwinden hat. Das tr itt vornehmlieh an der/~uBeren Haut und am Knoehen ein. Die Voraussetzung daffir dfirfte nur bei Hochspan- nungsunf/~llen erffillt sein. Dann finder man gerade am Kuoehen die schwersten thermo-elektrischen Sch~den. Es gibt hier (naeh ZEE~A.WN u. a.) yon tier Veraschung fiber die Gerinnungsnekrose bis zur lokalen, w~rmebedingten KreislaufstSrung alle pathomorphologischen I)ber- gi~nge. So gewinnt die Tatsache, dab das Labyrinth im Felsenbein ein- gebettet liegt, besondere Bedeutung.

    Eine weitere nnmittelbare, prim~re Stromfolge ist zuniiehst mehr all- gemeiner Natur. Es kommt ni~mlich wEhrend der Einwirkung zu Muskel- krs die nun mittelbar zu einer Druckerh6hung in der Baueh-, Brust- und Schs ffihren. Sehon die i~lteren Autoren wie beispiels- weise K~ATTER 1896 und viele andere in der Folgezeit (siehe Literatur bei HOLTHAUS U. WICIE~ANN, JELLINEK, I~AWA~URA, LASIUS, ~OOG, I~ET - ZAL, URQ~ART und vielen anderen) heben die anf~ngliehe enorme Blut- drueksteigerung hervor. Ubereinstimmend wird in allen loathologiseh- anatomischen Befunden des Schrifttums die starke ven6se Stauung be- sehrieben, als deren Zeichen auch perivaseulgre Blutaustritte beobaehtet werden kormten. Wieweit hier noch Reizwirkungen auf das Gef/iB- System eine Rolle spielen, ist eine Frage, deren Beantwortung uns im Augenblick ferner liegt. Es sei auf CglTSCHLEY, J~LLI~WK, Jv.NgY, KOEPPElV, 1V~ACDONALD, NATORP, ])ANsE, PIETRUSKI, I:~ADASCH, SPITZKA, STADTM_AN~, Z]~MAN~ U. a. verwiesen. Es treten also DruckerhShung, Venenstauung, kleinste Hi~morrhagien und 0deme in der Sch/~delhShle auf. Die Annahme, dab das Labyrinth an solchen mittelbaren, primiiren Erscheinungen beteiligt ist, were also naehzuweisen.

    Als weiterer mittelbarer, aber prim/~rer Schaden ist das ,,elektrische 0dem" J~rs ]~Ks aufzufassen. Es tritt flfichtig vorfibergehend als Aus- druck lokaler Capillarseh~digung auf. Urs~chlich kSnnen wohl W~rme- bildung und H0chdruck (vielleicht weniger) bei motorisch gest6rter GefEBwandung angeschuldigt werden.

    Die toxischen 0deme bilden dann schon den Ubergang yon den pri- m/~ren zu den sekund/~ren Folgen der elektrisehen bzw. elektrothermischen

  • 506 W. WAG~AN~:

    Verletzung. Hierhin gehSrt auch die otologisch interessante Meningitis serosa.

    Es sieht ~ach der L i teratur so aus, als wi irden vestibul/ ire StSrtmgen weniger h/~ufig erkannt als cochleare Sch/~den. ESCHWE~V.~, PETZAT~ U. a . meinten, dab der phylogenetische j i ingere Cochlearis selektiv betroffen wfirde. S~Aeu~ov beobachtete an M/~usen und I-Iunden, dab Cochlea und Saccu lus viel h/iufiger befal len werden als der Vest ibu larapparat ; auch LOEBELLs Exper imente ffihren zu/ ihnl ichen Ergebnissen. Die Schwindel- erscheinungen - - wenn ihnen an:fangs i iberhaupt die Aufmerksamkei t zu- gewand~ wurde - - kl ingen auch oft schneller ab. _A_namnestisch werden sie al lerdings re lat iv h/~ufig angegeben.

    Unter diesen Gesichtspunkten seien unsere F~lle vorgestel lt .

    2. Kasuist ik

    1. r rauM.H. (geb. 1927), kam mit denI(leidungsstiicken, die sie wahrend des Unfalles trug, zu unserer Untersuchung. Sic liatte am 13. Juli 1953 um 18.00 Uhr einen Blitzschlag erlitten. Es regnete. Der Blitz war durch das Kopftuch, in dem ein Brandlocli nachgew!esen werden konnte, in den Sch/~del re. parietal, we eine haarlose arbe bestelit, eingedrungen. Naeli einem Brandloch im Herod und einer Hautnarbe lag die Aus$rittsstelle in der Gegend der re. Hiifte. Hier befand sich die Querstange des Herrenfahrrades, das sie schob. Uberliaupt war ihre Erinnerung an die Situation beimEinselilag gut. Sie sank auf einen weiclien Boden nieder un4 wurde bewuBtlos, beret sie sieh erlieben konnte. Einlieferung in ein Krankenliaus. Als sie am n~chsten Tage aufwaelite, liabe sie sfarkes 0lirensausen empfunden, sei schwer- h6rig und sehr 1/~rmempfindlich gewesen, was erst nach Monaten nachgelassen h/~tte. Sie wurde wegen ZirkulationsstSrungen an den H/inden behandelt. Mit dem Aufstehen babe sich ein Drehschwindelgefiihl eingestellt, welches st~ndig etwas best~nde und bei Kopfbewegungen schlimmer wiirde.

    Be/und (1.11. 1955). Keine Klopf- und Oruekschmerzhaftigkeit des Sch~dels. FiinfmarkstiickgroBe Narbe im Bereich des Os parietale re. hinten. Stirnast des N. trigeminus beiderseits druekschmerzhaft. Trommeffelle beiderseits reizlos, spie- gelnd, intakt, gut beweglieh. Umgangs- und Fliisterspraclie wird beiderseits aus 6 m gut verstanden.

    Audiologlscher Be]und. Beiderseits gleichma$iger HSrverlust yon durelischnitt- ]ich 10 db. Lediglicli fiber 8000 Hz liesteht re. mehr als li. ein Steflabfall mit Adap- tationsrfiekstand, deutlieh abfallender Gerausclikurve und etwas eingeschri~nkter Unterschiedsseliwelle. Die spraehaudiometrischen Kurven liegen in der 50~oigen Verstandliclikeit 10 db unter dem Normalen.

    Gleichgewichtspri~fungen. Beim Blindgang wird eine geringgradige, standig re- produzierbare Abweichung nacli re. beobachtet. ROSE,G, B~ranysclier Zeige- versueh, Fingernasen-Zeigeversueh, Fingerfinger-Zeigeversueh und Diadocho- kinese sind in Ordnung.

    Spontane Vestibularissymptome: Spontannystagmus vereinzelt nacli li. End- stellungsnystagmus naeh li. lieim Blick nach li. Kein ausgesprochener Blick- riehtungsnystagmus. Naeli Kopfseliiitteln etwas verstarkter Spontannystagmus naeli li. Nach Rechtslage periplierer Lagenystagmus mit Latenz ror naeh re., erschSpfbar. Nach Linkslage verstarkter Spontannystagmus naeh li. Nach AuG riehten aus den angegebenen Lagen kein Nystagmus.

  • Elektrische Sch~digungen des Ohres 507

    Drehlrri~]unc J. Nach Rechtsdrehung grobschl~giger, mittelffequenter Nach- nystagmus nach li., welcher 35 sec anh~lt; nach Linksdrehung gleiehartiger Nachnystagmus nach re. yon 39 see Dauer.

    Calorische Pri~[unfl. Re. : mittelsehl/~giger, mi~telfrequenter Nystagmus nach li. yon 13--118 sec, li.: gleichartiger l~ystagmus nach re. yon 31--140 see.

    Bei einer Nachuntersuchung am 23.11. 1956, also fast 3~ Jahre nach dem Unfall, wurden die audiologischen Werte fast unver~nder~ wiedergemessen. Es bestand allerdings eine pathologische Adaptation in den hohen ~requenzen ent- sprechend folgenden Werten nach SCHU~ERT-J~THO. Die Sekundenzah]en geben den Zeitraum des Schwellenabfal]es fiir jeweils weitere 5 db an:

    Re.: 1000 Hz kein Abfall bis 120 see. 6000 Hz: 30, 45, 40, 40, 85, t15, 120 sec. Li.: 1000 Hz: 43, 180 sec. - - 6000 Hz: 25, 40, 85, 65, 75, 180 sec. Je l~nger die

    Zahlenkolonnen, desto grSBer die Ermiidung. Die Vestibularispriifungen ergaben weder einen Spontannystagmus noch konnte

    solcher nach Kopfschiitteln und Lagewechsel mobilisiert werden. In gleicher Weise indessen konnte naeh Rechtslage ein rotatorisch nach re. geriehteter, erschSpfbarer Nystagmus mit Latenz ausgelSst werden. Die nystagmographisehe Auswertung der calorischen Prfifung ergab diese Werte: Rechtsspiilung/Linksspiilung: Latenz 25/25, Dauer 180/192 sec, Gesamtamplitude 329/389 ram, Schl~ge 142[141.

    Epikrise. Im Falle Frau M. H. war abends ein Blitz in den Seh/~del reehts parietal eingedrungen und an der rechten Hfifte ausgetreten. Ein gleichzeitiges erhebliches Seh/~deltrauma ist nicht wahrscheinlich, zu- mindest besteht kein eindeutiges Commotio-Syndrom. Als sic am folgen- den Morgen aus der Bewul]tlosigkeit erwachte, empfand sie starkes Ohr- sausen, eine SchwerhSrigkeit und L/~rmempfindlichkeit, was erst nach Monarch verging. Nach dem Aufstehen trat ein Drehsehwindelgefiihl auf, welches sich nach Kofbewegungen verschlimmerte. Nach fiber 1 Jahr konnte, abgesehen yon einem Steilabfall bei 8000 Hz und einer patholo- gischen Adaptation, in diesem Bereich kein besonderer audiologiseher Befund erhoben werden. So blieb es aueh bis zur weiteren l~achunter- suchung naeh fast 3 ~ Jahren post trauma. Der Drehschwindel wurde zu- n/~chst durch die Gangabweiehung nach rechts, den mobilisierbaren Spontannystagmus nach links und den peripheren Rechtslage-Nystag- mus rotatorisch nach rechts objektiviert, wovon nach fast 3~ Jahren nur noeh der periphere Lagenystagmus in typischer Weise bestand.

    Da hier ein Lagenystagmus beur~eilt werden mul3, sei gleich an dieser Stelle eine Anmerkung fiber die an unserer Klinik gfiltige Meinung er- laubt. Sie ist in den Arbeiten von VoG~ und sp/~ter yon SrE~GEB be- griindet. Es handelt sich dabei um den Baranyschen Kopfstellungs- nystagmus. Typisch fiir ihn ist eine kurze Latenzzeit, ein plStzliehes Ein- treten eines heftigen l~ystagmus, welcher rotatorisch zur Seite des Lage- wechsels (also bei Rechtslage naeh rechts) gerichtet ist und racist sehr bald wieder vSllig abklingt. Er ist erschSpfbar. Naeh Aufrichten oder ]~innehmen der entgegengesetzten Lage kann er in entgegengesetzter l~iehtung auftreten. Man darf ihn nicht mit den zentral ausgelSsten Arten yon Lagenystagmus verweehseln. VOGV.L nimmt an, daI3 es sich beim

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    laeripheren Lagenystagmus um 5rtlich umschriebene StrSmungshinder- nisse innerhalb der Bogengi~nge handelt. Erfahrungsgem/~fi bleibt er meist hartn/~ckiger bestehen als beispielsweise ein spontaner ocler latenter Nystagmus (ohne Vestibularisausfall).

    2. Der Dachdecker K. K. (geb. 1905) erli~t am 12.12. 1953 einen Starkstrom- unfall. Er arbeitete an diesem Tage auf einem mit Eternitplatten gedeekt~n Daeh. Knapp 1 m yon ihm entfernt verlief...