Experiment 2 Unterscheidung verschiedener Vokalkategorien (mit Versuchsbegrenzung) Carola Mook Nach einem Artikel von Patricia K. Kuhl

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    05-Apr-2015

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<ul><li> Folie 1 </li> <li> Experiment 2 Unterscheidung verschiedener Vokalkategorien (mit Versuchsbegrenzung) Carola Mook Nach einem Artikel von Patricia K. Kuhl </li> <li> Folie 2 </li> <li> Trainingsphase Conditioning Einbung der Kopfdrehung bei Erkennung unterschiedlicher Vokalkategorien Initial Training Test, ob Kopfdreh- Technik erfolgreich eingebt ist </li> <li> Folie 3 </li> <li> Transfer-of-learning Phase Change trial Prsentation von Stimuli unterschiedlicher Vokalkategorien Control trial Prsentation von Stimuli der gleichen Vokalkategorie </li> <li> Folie 4 </li> <li> Methode Versuchspersonen: Acht Kinder im Alter von 5 bis 6 Monaten Wurden genauso behandelt wie in Experiment 1 beschrieben Stimuli: Die /a/ und /i/ Stimuli waren genauso wie in Experiment 1 beschrieben wurde </li> <li> Folie 5 </li> <li> Methode Durchfhrung: Kinder wurden getestet, ob sie die Kopfdreh- Technik anwenden, worauf sie vorher trainiert wurden (genauso wie in Experiment 1) Unterschied: Kinder wurden nur in 3 statt in 6 Phasen getestet </li> <li> Folie 6 </li> <li> Methode Die erste und die zweite Phase, d.h. die conditioning- und die initial training Phase liefen genauso ab wie in Experiment 1 Kinder mussten die conditioning- und die initial training Phase bestehen, bevor sie in die Transfer-of-learning Phase kamen </li> <li> Folie 7 </li> <li> Methode Dazu bentigten sie in der ersten Phase 3 aufeinanderfolgende richtige Antworten und in der zweiten Phase 9 von 10 fortlaufende richtige Antworten in der Unterscheidung der einzelnen /a/ und /i/ Stimuli Bei Erfolg erreichten sie dann die Transfer-of- learning Phase des Experiments </li> <li> Folie 8 </li> <li> Methode Tranfer-of-learning Phase: Alle 6 Stimuli der beiden Vokalkategorien wurden in zuflliger Reihenfolge prsentiert Anders als in Experiment 1: Jeder Stimulus wurde 3 mal prsentiert </li> <li> Folie 9 </li> <li> Methode In diesem Experiment wurde die Anzahl der Versuche begrenzt: Wenn die Kinder die conditioning Phase nicht innerhalb von 40 Versuchen bestanden aus Untersuchung ausgeschossen Wenn die Kinder die initial training Phase nicht innerhalb von 90 Versuchen bestanden aus Untersuchung ausgeschossen </li> <li> Folie 10 </li> <li> Methode Grund zur Einfhrung dieser Begrenzung: Die Kinder sollten die Transfer-of-learning Phase erreichen, bevor sie von dem visuellen reinforcer bersttigt wurden Alle Kinder, die die ersten beiden Phasen bestanden, bekamen 90 Versuche in der Transfer-of-learning Phase, egal wie gut sie die ersten beiden Phasen bestanden hatten </li> <li> Folie 11 </li> <li> Resultate S1S2S3S4S5S6S7S8X conditioning5186452452511,5 Initial training151714752210401025,4 1.Trainingsphase </li> <li> Folie 12 </li> <li> Resultate 2.Transfer-of-learning Phase Gesamtleistung: Percent headturns on change trials 10095,398,064,710083,082,923,080,9 Percent headturns on control trials 34,027,720,523,723,311,626,512,022,4 Overall percent correct 83,083,888,870,588,485,778,255,579,2 S1S2S3S4S5S6S7S8X </li> <li> Folie 13 </li> <li> Resultate Erstversuchsdaten: Token type Male, fall Male, rise Female, fall Female, rise Child, fall Child, rise Change trial 7/75/77/75/77/76/7 Control trial 0/71/7 2/7 Total correct 14/1411/1413/1411/1412/1411/14 </li> <li> Folie 14 </li> <li> Resultate Gesamtversuchsdaten aller Kinder </li> <li> Folie 15 </li> <li> Resultate Gesamtversuchsdaten jeweils eines Kindes </li> <li> Folie 16 </li> <li> Resultate Analyse der Wartezeit: Durchschnittliche Wartezeit jeder Phase lag ca. bei 2,4s Experiment-Leiter und Assistent zu 98,8% einig, ob Kopfdrehung stattfand oder nicht </li> <li> Folie 17 </li> <li> Besprechung Exp. 2 untersttzt Aussage von Exp.1 Kinder knnen verschiedene Vokalkategorien auseinander halten, auch wenn sie nur mit einem Beispielstimulus der jeweiligen Vokalkategorie trainiert wurden Bessere Erkennung der Stimuli, wenn Grundfrequenz den gleichen Verlauf aufwies wie im Training </li> <li> Folie 18 </li> <li> Besprechung Kinder lernen nicht Sprechen, indem sie versuchen die absoluten Formantfrequenzen nachzubilden, die beim Sprechen Erwachsener entstehen Sondern: indem sie die hnlichkeit in der Wahrnehmung zwischen den Lauten eines fremden Sprechers und selbstproduzierten Lauten erkennen </li> <li> Folie 19 </li> <li> Kritik Sind 8 Kinder reprsentativ? Kind, das nicht passend reagierte, wurde ausgeschlossen Beschnigung der Ergebnisse? </li> </ul>