Garten - vol.at · PDF fileDer Garten † Blumen, ... Garten 3 Unser Wasser ist ein kostbares Gut ... leben.“ Das Albert Einstein zugeschriebene Zitat ist in

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  • Nr. 16 / 04-2014

    Die Wohn- und Gartenfibel frs Lndle

    GartenGarten Nr. 16 / 04-2014/Nr 16 / 04 2014Nr 16 / 04-2014rs Lndle

    Bunte ZeitenBienen die kleinen HelferTag der offenen GrtnereiGemeinschaftsprojekt Garten

  • Der Garten Blumen, Floristik Hochzeits- und Trauer-Floristik Gartengestaltung/Neu- und Umgestaltung Gartenpfl ege Beet- und Balkonpfl anzen aus eigener Kultur

    WOLFURT: Knappenweg 5 | T 05574 74716 | HARD: Landstrae 53 | T 05574 63470 | Mobil 0664 3427013 | www.blumen-strezeck.at

  • editorial

    Ein Fest fr die Sinne Der Frhling treibt es herrlich bunt

    Impressum: Medieninhaber: NEUE Zeitungs GmbH Herausgeber: Dipl.-Journ. Heidrun Joachim Redaktion: Dipl.-Journ. Sabine Blechschmidt Anschrift des Herausgebers, des Medieninhabers und der Redaktion: A-6858 Schwarzach, Gutenbergstrae 1 Texte und Fotos: Dipl.-Journ. Sabine Blechschmidt, Marion Hepberger, Dietmar Hofer, Markus Amann, Klaus Hartinger, Roland Paulitsch, Shutterstock, Andreas Dr, Harald Rammel, GMH Layout: Nicol Metzler Umsetzung: Anja Schutti Anzeigenberatung: Russmedia GmbH, Gutenbergstrae 1, 6858 Schwarzach, Tel. 05572 501-0

    Die Natur ldt momentan zu einem Fest fr die Sinne ein: die Blumen erstrah-len in leuchtenden Farben, betrende Dfte ziehen uns in ihren Bann. Eindeutiger knnen die Zeichen gar nicht sein: die Garten-saison luft auf Hochtouren! Haben Sie Ihre Plne fr das Gartenjahr 2014 schon um gesetzt? Nein? Dann wird es jetzt allerhchste Zeit. In diesen Tagen sollten Sie die Grund lage fr

    einen schnen blhenden Garten legen. Denn eines ist gewiss: wer spter getrost in der Sommersonne entspannen will, muss jetzt im Frhling aktiv sein. Liebe Hobbygrtner, es gibt viel zu tun!

    Die neue Ausgabe der Gartenlust mchte Sie dabei mit blhenden Fantasien unterstt-zen. Die Grtnereien des Landes halten einige

    Neuheiten sowie Tipps und Tricks bereit, damit Ihr Gartenjahr ein ganz Besonderes werden kann. Und wer wei, vielleicht ist Ihre grne Oase ja ein Kandidat fr den FLORA-Wettbewerb 2014. Lassen Sie jetzt Ihre Gartentrume wahr werden, wir wnschen Ihnen dabei viel Spa und Erfolg.

    Ihre Gartenlust-Redaktion

    GartenGarten 3

    Unser Wasser ist ein kostbares GutVorarlberg hat reichlich Trinkwasser in bester Qualitt. Diesen wertvollen Schatzgilt es zu hten! Das gemeinsame Ziel von Land und Gemeinden ist deshalb klar: Die heimischen Gewsser sind mglichst rein und in gutem kologischen Zustand zu bewahren. Das schafft auch Erholungsraum fr Menschen.

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    www.vorarlberg.at/wasser

  • 4 GartenGarten

    Lokalaugenschein zwischen blhenden Schneeglckchen, Krokussen und Frhlingsknotenblumen. Der Winter war kurz, dafr beginnt der Frhling heuer mit Pracht und Intensitt. Die Bienenvl-ker sind stark, die Kniginnen sind voll in der Eiablage und die Arbeiterinnen schaf-fen viel Nahrung herbei. Positive Zeichen fr ein gesundes und starkes Bienenjahr. Scheinbar unermdlich wecken die Insek-ten den Frhling und schenken Begegnung,

    indem sie Blten besuchen und damit den Austausch (Befruchtung) zwischen den Pflanzen schaffen. Begegnung aber auch zwi-schen jenen, die sich auf die Faszination Bie-ne einlassen. Und die Honigbienen enthllen ihre Geheimnisse so dosiert, dass man sch-tig nach ihnen werden kann. Imkerei lernt man durchs Zusehen, durchs Selbermachen und durchs Erfahrungen sammeln, erklrt Imkerexperte Hermann Bohle aus Koblach. Die Faszination fr die Zucht und fr die Hege und Pflege der summenden Vlker ist fr viele Vorarlberger Imker bereits seit Jahren Passion. Neben den rein imkerlichen Zielen, wie Honigertrag und Bestubungsleistung, liegt das Bestreben auch besonders in der Vermittlung der unersetzlichen Leistung der Bienen im kosystem.

    10 Millionen Bewohner

    Der Umgang mit den Bienen ist fr viele Imkerinnen und Imker trotz gelegentlicher Stiche Meditation und Ausgleich, die Imke-rei als solche gesellschaftliche Verantwor-tung. Unter anderem mit der Betreuung der Vlker in der freien Natur, dem Beobach-ten ihrer Entwicklung im Jahreszyklus und dem Wissen, einen wertvollen Beitrag zum Erhalt unserer Kulturlandschaft zu leisten. Zudem ist es eine wundervolle Aufgabe

    Umsummtes Lndle Von Menschen, Blumen und Bienen

    Markus Amann vom OGV Koblach begleitete Imker Hermann Bohle (r.) bei der Arbeit.

    Wenn die Bienen aus-sterben, haben die Men-schen noch vier Jahre zu

    leben. Das Albert Einstein zugeschriebene Zitat ist in

    den vergangenen Jahren oft bemht worden, wenn es um

    das Thema Bienen ging.

  • GartenGarten 5

    und Entschdigung fr die krperlich oft sehr schwere Arbeit.

    Hermann Bohle selbst betreut zusammen mit seiner Gattin rund 140 Vlker mit mehr als zehn Millionen Bewohnerinnen und Bewoh-nern. Dabei liegt der Ertrag pro Jahr und Stock und vor allem je nach Witterungseinflssen bei durchschnittlich nur 15 Kilogramm Honig, whrend man andernorts locker ein Vielfaches herausholt. Ich lasse den Bienen Zeit. Je fter sie den Nektar im Stock umher-tragen und ihn dabei mit Fermenten und Spu-renelementen vermischen, desto hher ist die Wertigkeit des Produkts und desto geringer der Wassergehalt, erklrt der Experte eines der Geheimnisse wirklich guten Honigs. Und den gibt es in Vorarlberg in den unterschied-lichsten Geschmacksnoten. Je nachdem, ob die Bienen den Honig vorwiegend in Wldern gesammelt haben, auf blhenden Kruter-wiesen oder auf hoch gelegenen Almen. Aber egal, welche Sorte man whlt: Jedes Glas Honig verkrpert unsere intakte Natur, die man sich auf der Zunge zergehen lassen kann, betont Hermann Bohle.

    Der Umgang mit Bienen

    Jahre mit schlechtem Honigertrag, mit gro-en Bienenverlusten knnen immer wieder vorkommen. Was jedoch in jedem Jahr bleibt, ist das faszinierende Wesen der Bienen. Auch nach Jahrzehnten kann ein Imker immer noch etwas von seinen Bienen lernen. Schon zwei nebeneinander aufgestellte Bienenvlker knnen sich absolut unterschiedlich verhal-

    ten. Das bedeutet jedoch nicht, dass Imkern ein Hobby fr wenige auserwhlte Bienen-flsterer ist. Das Wissen kann sich jeder aneignen. Mit der Zeit kommen eine gewisse

    Sicherheit und das Gefhl fr die Insekten dazu. berhaupt erlebt die Imkerei zwischen Bodensee und Arlberg nach vielen Jahren des Stillstandes wieder eine Renaissance. Immer mehr Hobbyimker interessieren sich fr das Waben-Latein. In kleinen ehrgei-zigen Schritten wchst eine neue Generation von Imkern heran. Zwar langsam, aber dafr zielstrebig.

    Eine einfache Geschichte

    Das Aufbauen einer jungen Generation an Imkern ist ein wichtiger Schritt, um den Bie-nen den Platz und Raum wiederzugeben, den sie schon einmal hatten. Das Erhebende daran ist, dass alle Beteiligten gewinnen: die Imker, die Bienen und die Gartenfreunde. Optimale Schulungen und passende Antworten auf die zahlreichen Fragen fr das richtige Einmal-

    eins der Bienen vermittelt Jahr fr Jahr der Imkerverband Vorarlberg.

    Landauf und landab hrt man Lobeshymnen auf die Apis mellifera. Die Biene ist im Frh-jahr die erste, die mit der Bestubungsaktivitt beginnt wir brauchen sie unbedingt, um unsere vielfltige Pflanzenwelt zu erhalten. Ob als Lieferanten von Honig, Propolis und Wachs, als Meister der sozialen Organisation in einem hoch geordneten Staatswesen oder als Architekten beeindruckend regelmiger Wabenkonstruktionen. Honigbienen und die Menschen. Faszinierend. Und so soll es auch in Zukunft bleiben.

    Emsiges Treiben an den Waben.

    Imkerei lernt man durchs Zusehen.

    Wie kann ich im Garten den Bienen Gutes tun?

    Eine gemeinsame Veranstaltung des Landesverbandes Obst- & Gar-tenkultur Vorarlberg und des Imker-verbandes Vorarlberg.

    Termin: 29. April 2014, 20 Uhr Ort: BSBZ Vorarlberg (Landwirt-

    schaftsschule) Kosten: 20 Euro Anmeldungen bis 25. April 2014

    bei Sigrid Ellensohn unter Tel. 0664 5222901 oder per E-Mail: [email protected]

    Weitere Infos: www.ogv.at und www.imker-vorarlberg.at

    Veranstaltungstipp

  • In der Schule hat man sie gelernt, die Geschichte von den Bienen und den Blumen. Und so einfach das Ganze ist, so schnell vergisst man im Laufe der Jahre die Aufgabe, die Bienen eigentlich haben und warum man sie im Garten und auf dem Balkon herzlich willkommen heien sollte! Studien haben ergeben, dass Bienen im Garten einen bis zu 20 Prozent hheren Ertrag bei den Fruchtpflanzen bringen knnen, erklrt Grtner Andreas Dr von der Gartenlaube in Alberschwende. Die kleinen, fliegenden Bestuber helfen den Pflanzen dabei, sich zu vermehren. Was fr-her eine Selbstverstndlichkeit war, ist heute

    durch das vermehrte Bienensterben schwie-riger geworden. Umso wichtiger ist es, dass man im eigenen Garten oder auf dem Balkon kleine Fhrten legt, um Bienen und andere ntzliche Insekten anzulocken. Am besten gelingt das mit Blten in knalligen Farben, so Andreas Dr. Fr unsere kleine Liste der idealen Bienenpflanzen hat er einjhrige Sorten gewhlt. Diese blhen den ganzen Sommer hindurch, was fr Bienen und Co natrlich umso attraktiver ist. Zudem sind sie fr Balkon und Beet geeignet.

    Das Ganze im Blick

    Allgemein sollte man bei der Suche nach den perfekten Bienenpflanzen beachten, dass gefllt blhende Sorten von Insekten weniger besucht werden knnen, da die Staubgefe verdeckt sind. Die bessere Wahl sind daher offen blhende Sorten. Wer es aromatisch mag, kann auch auf blhende Kruter zurck-greifen wie Thymian, Rosmarin, Salbei, Ysop, Oregano oder rotblttrigen Basilikum. Wichtig ist dabei, dass man im Grunde das gesamte kosystem Garten im Blick hat, sagt der Profi und fhrt auch gleich ein gutes Para-debeispiel an: alte Bauerngrten. Mit Gemse-beeten, Blumen und Stauden in Kombination sind sie ein wahres Paradies fr un