GEMEINDENACHRICHTEN notrufe Notruf, Unfall 110 Feuerwehr und Rettungsdienst 112 Kinderschutz-Notruf

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  • Wiesenbach bammental GaiberG

    59. Jahrgang 14. august 2020 nr. 33

    GEMEINDENACHRICHTEN AMTSBL AT T DER GEMEINDEN BAMMENTAL, WIESENBACH UND GAIBERG

    Kerwe Samstag 17 Uhr Eröffnung der Kerwe durch Kanonenschuss

    Kerwe Sonntag 10 - 12 Uhr Verkauf der Kerwereden auf dem Rathausplatz

    Ein ganz besonderes Corona Care Paket

    Die Kerwerede 2020 Online genießen! Kerwe Sonntag ab 13 Uhr auf Youtube, Facebook & Instagram

  • 2 Bammental · Wiesenbach · Gaiberg · Nr. 33 · 14.08.2020

    Corona-Kerwe 2020 in Bammental

    Die Altstadt-Kerweborscht Bammental e. V. und die Reilser-Kerweborscht e. V. möchten Sie herzlich zur Kerwe 2020 einladen! Ja, richtig gelesen – es gibt eine, wenn auch abgespeckte Kerwe. Am Samstag, den 15. August wird um 17 Uhr die Kerwe durch Böl- lerschüsse eröffnet. Hierzu sind alle Bürger eingela- den dem Spektakel am eigenen Fenster, auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten zu lauschen. Bitte vergessen sie nicht ein der Kerwe angemesse- nes Getränk - ein kühles Bier ist zu empfehlen! Am Sonntag startet ab 10 Uhr auf dem Rathausplatz der Verkauf der “Kerwe-to-go-Taschen“. In einer umwelt- freundlichen Tragetasche bekommen sie alles, was man zur Corona-Kerwe braucht: eine Kerweredd’, eine Flasche Bier und ein Pflümli, sowie eine Schutz- maske und eine weitere Überraschung. Nur, solange der Vorrat reicht! Wir bitten alle Besucher sich an die Maskenpflicht und die Abstandsregeln zu halten, dann sollte dem Vergnügen nichts im Wege stehen.

    Neu ist das Verlesen der Rede. Dieser können sie ab Sonntagmittag über folgenden QR-Code folgen:

    Wir wünschen allen viel Spaß mit unserer außergewöhnlichen Redd’ und eine schö- ne und lustige Kerwe- zeit 2020. Feiern Sie Kerwe mit uns zu Hause! Bedauerlicherweise wird dann am Mon-

    tag die Kerwe gegen 19 Uhr ebenfalls akustisch beendet werden. Schon jetzt von uns “Herzlichen Dank” an alle Unterstützer und Werbepartner. Wir freuen uns auf ein „Wiedersehen“ im nächsten Jahr!

    Eure Kerweborschte

    Energiespar-Tipp: Der Alte muss raus: Heizkesselmodernisierung Ein Service Ihrer Gemeinden Bammental, Gaiberg und Wiesenbach Im Sommer eine neue Heizung einbauen? Das lohnt sich jetzt ganz besonders. Seit 2020 gibt es deutlich erhöhte staatliche Zuschüsse für besonders klimafreundliche Heizungen. Darauf weist Dr. Klaus Keß- ler von der Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg – Rhein-Neckar-Kreis (KLiBA) hin. „Nie war es preiswerter, das Klima zu schützen und Energiekosten zu sparen“, betont er. Die aktuellen Kondi- tionen der Förderung: • Mit 35 Prozent bezuschusst wird der Umstieg von Gasheizungen

    auf Anlagen, die ausschließlich erneuerbare Energien nutzen (etwa Wärmepumpen oder Holzpelletkessel).

    • Einen Zuschuss von 30 Prozent gibt es für neue Gasheizungen, die mit erneuerbaren Energien, etwa Solarthermie oder einer Wärme- pumpe, kombiniert werden.

    • Sogar 45 Prozent der Kosten als Zuschuss gibt es für diejenigen, die eine alte Ölheizung durch eine Anlage ersetzen, die ausschließlich erneuerbare Energien nutzt.

    • Ein neuer Fernwärmeanschluss wird vom Bund mit 20 Prozent ge- fördert (Details sind unter www.kfw.de zu finden).

    Die Energieeinsparverordnung (EnEV) fordert den Austausch von Heizkesseln, die älter sind als 30 Jahre. Das ist eine gute Idee und auch wirtschaftlich sinnvoll, denn die meisten älteren Heizkessel jagen viel zu viel Kohlenmonoxid, -dioxid, Stickoxide und Abwärme durch den Schornstein. Zum Vergleich verschiedener Heizanlagen dient der Jah- resnutzungsgrad. Dieser drückt aus, wie viel Prozent des eingesetzten Brennstoffes wirklich für die Beheizung genutzt werden. Schlechte Altgeräte liegen gerade mal bei 65 Prozent, während moderne Brenn- wertkessel bereits über 95 Prozent erreichen. Übrigens müssen alle Heiz- und Warmwasserleitungen im unbeheizten Keller gedämmt sein – auch und gerade in Altanlagen. Dies ist nicht nur durch die EnEV vorgeschrieben, sondern vor allem mit großen Energieeinsparungen verbunden. Sprechen Sie vor der Maßnahme auch mit Ihrem Schornsteinfeger. Wegen der geringeren Abgastemperaturen kann es zur Durchfeuch- tung kommen, so dass ein Innenrohr aus Edelstahl oder Kunststoff notwendig wird. In manchen Fällen kann der Schornstein auch nach- gedämmt werden. Über die optimale Lösung für das jeweilige Gebäude hinsichtlich Technik und Zuschüsse wissen die Energieberaterinnen und Energie- berater der KLiBA Bescheid. Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder För- dermöglichkeiten gibt es bei Ihren KliBA-Energieberatern – kosten- frei und unverbindlich. Die nächsten Beratungstermine: Bammental, Do, 20. August und 3. September 2020, 15.30 bis 17.30 Uhr (Rathaus, Besprechungszimmer 1. OG). Wiesenbach: Mo, 24. August 2020, 16 bis 18 Uhr (Rathaus, Zimmer 6, 1. OG). Gaiberg: Mo, 31. August 2020, 16 bis 18 Uhr, (Rathaus, Sitzungszimmer 1. OG) Termine bekommen Sie: in Bammental: Tel. 06223/9530-54 (Frau Friedetzki) oder - 53 (Herr Ohlheiser), in Wiesenbach: Tel. 06223/9502-41 (Frau Friedetzki) oder -15 (Herr Kustocz).olga, in Heidelberg: Tel. 06221/99875-0 (KliBA Heidelberg) oder E-Mail: info@kliba-heidelberg.de.

  • Bammental · Wiesenbach · Gaiberg · Nr. 33 · 14.08.2020 3

    Gemeinsame amtliche mitteilunGen

    Kreisforstamt: achtung Waldbrandgefahr!

    Waldbesucher werden um besondere Umsicht gebeten „Seit Wochen ist bei uns kaum mehr Regen gefallen. Und der wenige Re- gen, ist sofort wieder verdunstet“, erläutert Diana Neuhauser vom Kreis- forstamt des Rhein-Neckar-Kreises. Durch die anhaltende Hitze und die direkte Sonneneinstrahlung wird jeder Tropfen Feuchtigkeit aus dem Waldboden, dem Laub und der Vegetation gezogen. Fällt nun ein Funke auf den ausgetrockneten Boden, ist es wahrscheinlich, dass sich ein Feuer entwickelt und rasant ausbreitet. „Im Rheintal herrscht bereits die höchs- te Waldbrandstufe, aber auch im restlichen Rhein-Neckar-Kreis sieht es nach dem Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes kaum besser aus“, sagt die Expertin des Kreisforstamtes. 2020 folgt dem Trend der letzten Jahre und weist erneut mehr zu trocke- nen als zu feuchte Monate auf. Die Bodenwasserspeicher haben keine Chance sich aufzufüllen. Den Pflanzen stehen keine Wasserreserven zu Verfügung. Vielerorts herrscht, laut dem Dürremonitor des Helmholtz In- stituts, bis in 1,80 Meter Bodentiefe extreme Dürre. Schon jetzt verfärben sich viele Baumarten braun und beginnen ihre Blätter abzuwerfen. Das ist ein Schutzmechanismus, der verhindert, dass die Bäume zusätzlich Was- ser verdunsten und vertrocknen. Fraglich ist nur, wie lange ein Baum mit solchen Extremen zurechtkommt. „Auch wenn viele Menschen die wunderschönen Spätsommertage so lieben: Die Natur dürstet nach Feuchtigkeit und die Bäume reagieren entsprechend. Äste, Kronenteile oder sogar ganze Kronen können ver- trocknen und stellen eine große Gefahr für Waldbesucher dar. Diese Tro- ckenäste können ohne Vorwarnung herunterfallen und große Schäden verursachen“, warnt Neuhauser. Das Kreisforstamt bittet alle Waldbesu- cherinnen und Waldbesucher, besonders umsichtig zu sein, keine poten- tiellen Zündquellen wie Zigarettenstummel oder Glasscherben im Wald zu hinterlassen und die Waldwege nicht zu verlassen. Darüber hinaus gilt vom 1. März bis 31. Oktober ein generelles Rauchverbot im Wald. Weite- re Informationen zur Trockenheit im Wald gibt es auf der Homepage des Deutschen Wetterdienstes unter www.dwd.de und dem Dürremonitor des Helmholtz-Instituts unter https://www.ufz.de/index.php?de=37937.

    Waldretter“ feiert ersten Geburtstag

    Gemeindewälder Neckargemünd, Bammental und Gaiberg profitieren von diesem Pilotprojekt Ein Forstrevierleiter betreut im Rhein-Neckar-Kreis durchschnittlich rund 1.300 Hektar Waldfläche. Die damit verbundenen Arbeiten sind im Normalbetrieb zu bewältigen - die anhaltende Dürre der vergangenen Jahre und die dadurch entstandene Massenvermehrung waldschädlicher Borkenkäfer in ganz Mitteleuropa schaffen aber eine Ausnahmesituation, die alle im Forst tätigen Menschen deutlich überlastet. Deshalb hat Forst- revierleiter Uwe Reinhard vom Kreisforstamt des Rhein-Neckar-Kreises vor etwa einem Jahr das Pilotprojekt „Waldretter“ aus der Taufe geho- ben und die Bevölkerung der Gemeinden Neckargemünd, Bammental und Gaiberg dazu eingeladen, ihn bei der Suche nach der wichtigsten Borkenkäferart, dem allgegenwärtigen „Buchdrucker“, zu unterstützen. Insgesamt 25 Personen haben sich daraufhin bereiterklärt, ehrenamtlich als Waldretter aktiv zu sein – vom Schüler bis zum Rentner, vom Büro- menschen bis zum Naturliebhaber, Singles, Ehepaare und ganze Familien – haben sich gemeldet. In den Sommermonaten gehen sie wöchentlich die ihnen anvertrauten Flächen ab, über Winter alle drei bis vier Wochen, und suchen dabei intensiv nach den verräterischen Anzeichen für einen Borkenkäferbefall. So auch Michael Göbelbecker, ein ehemaliger Pfarrer, der im Gemeindewald Bammental gleich drei Flächen unter seiner Obhut

    hat, die er als seine „Waldpatenkinder“ bezeichnet: „Um mich körperlich fit zu halten, fahre ich zweimal die Woche mit dem Fahrrad auf den Kö- nigstuhl. Auf meinem Weg dorthin mache ich einen Abstecher in „mei- nem Wald“, um dort nach dem Rechten zu sehen. Es gibt mir persönlich ein gutes Gefühl, dass ich mit meinem Einsatz etwas Sinnvolles tun kann.“ Eine mit Buchdruckern befallene Fichte hat er frühzeitig nach Beginn der Flugphase der Käfer im Frühja