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Heft Nr. 124 April 2008 Für die Mitglieder VAD und VaHS Mitteilungen

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Heft Nr. 124April 2008

Für die Mitglieder VAD und VaHS

Mitteilungen

2 Impressum

Impressum

Redaktion:VaHS: Matthias Spalinger Humanus-Haus BeitenwilPostfach 553113 Rubigen Mail: [email protected]

VAD: Christoph Frei Johannes Schule, Sonnenrain 408700 KüsnachtTel. 044 913 60 10Fax 044 913 60 11EMail: [email protected]

Erscheinungsweise:April, September, Dezember

Redaktionsschluss:15. März, 15. August, 15. November

Produktion:Schneider AGStauffacherstrasse 77Postfach 4123000 Bern 25Mail: [email protected]

Insertionstarife:1/1 Seite Fr. 200.–1/2 Seite Fr. 100.–

Verband für anthroposophische Heilpädagogik und Sozialtherapie in der Schweiz VaHS:Sekretariat:Ruchti-Weg 94143 DornachTel. 061 701 84 85Fax 061 701 81 04EMail: [email protected]

Vereinigung der Absolventen des Rudolf Steiner-Seminars für Heilpädagogik Dornach VAD:Sekretariat:Obere Gasse 104144 Arlesheimwww.vadonline.ch

�Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Editorial Matthias Spalinger 4

Aus den InstitutionenTheaterarbeit im Werkheim Neuschwende Susann Bächi 6

Aus den VerbändenJahresbericht des Präsidenten Urs Thimm 9

Rechenschaftsbericht der Matthias Spalinger 10Fach- und Koordinationsstelle

Jahresbericht Fachkommission Matthias Spalinger 13Sozialtherapie

VAD Protokoll der Jahresversammlung VAD H.P. Müller-Boada 14

Wichtige Mitteilung an VAD Mitglieder Christoph Frei 16

BerichteNFA-Verordnungen und Kunsttherapie Alice Hasler 17

Leistungsverträge Rainer Menzel 19

St. Beatus, Sigriswil Jörg Undeutsch 20

SZH Andreas Fischer 21

SchulenTreffen der Schulen Edith Siegwart 22

AusbildungenHFHS Dornach Andreas Fischer 23

Ankündigungen / Inserate 25 – 34

Termine 35

4 Editorial

Editorial

Berufe, die sich dem Thema Betreuung und Begleitung von unterstützungsbedürftigen Menschen widmen, verlangen nach der Fähigkeit, sich abgrenzen, auf Distanz ge-hen zu können. Wir sprechen von einem professionellen Umgang mit Nähe und Distanz.

In den letzten Jahren haben wir uns im Ver-band intensiv mit Themen rund um Gewalt, Macht und Prävention von sexueller Aus-beutung befasst. Auch in diesem Bereich spielt der Begriff der Abgrenzung eine wichtige Rolle. Einerseits weil es gerade im Umgang mit herausforderndem Verhalten, wo häufig Grenzüberschreitungen im Spiel sind, wichtig ist, sich innerlich so von einer Situation abgrenzen zu können, dass reflek-tiert gehandelt werden kann. Andererseits braucht es zur Erneuerung der eigenen Kräfte auch die Möglichkeit auf Distanz gehen zu können, um längerfristig einen Beruf in der Begleitung und Betreuung aus-üben zu können, ohne in eine längerfristige Überforderung zu geraten.

Der Mensch hat aber auch das Bedürfnis nach Nähe, nach Berührung, nach Zärtlich-keit. Vor lauter professioneller Abgrenzung besteht die Gefahr, dass diese Bedürfnisse nach Nähe untergehen.

Die Auseinandersetzung mit den Themen wie Gewalt und sexuelle Ausbeutung hat viele von uns im Umgang mit Nähe und Distanz sensibilisiert. Das ist gut so, da dies Bewusstsein schafft. Ich werde bei Einfüh-rungen in das Konzept gegen sexuelle Aus-beutung immer wieder darauf angesprochen, ob es denn nun «verboten» sei, einen Be-

�Editorial

treuten Menschen zu umarmen oder auch dessen freudige Umarmung anzunehmen. Es gibt Länder, in denen jegliche körperliche Berührung zwischen Mitarbeitenden und «Klienten» gesetzlich verboten ist. Dies auch im Kinderbereich, wo Körperkontakt wohl noch wichtiger ist als bei erwachsenen Menschen.Körperliche Berührung wird in unserer Kul-tur sehr schnell sexualisiert. Dieser Tatsache gehört viel Beachtung geschenkt, wobei Transparenz, Klarheit und Offenheit bei jeg-licher Art von körperlicher Berührung zwi-schen Mitarbeitenden und zu begleitenden Menschen von grosser Wichtigkeit ist, um keine falschen Erwartungen zu wecken, aber auch, um nicht den falschen Verdacht sexu-eller Übergriffen zu provozieren.

In einer Weiterbildung mit Carlos Escalera (Diplom-Pädagoge am Beraterzentrum Alsterdorf DE) durfte ich eindrückliche Ansätze von professioneller Nähe kennen lernen. Kommunikation via Körperkontakt hat kulturbedingt bei uns in der Schweiz oder auch in Deutschland eine weit kleinere Bedeutung als in vielen anderen Ländern. Dies ist neben der Angst, dem Verdacht von Grenzüberschreitungen ausgesetzt zu sein mit ein Grund, weshalb wir in unseren Be-rufen oft gerade körperlich eher auf Distanz mit den Menschen gehen, die wir begleiten und betreuen. Escalera plädiert deshalb für die professionelle Nähe. Dies bedeutet, dass ich mir Wissen, Erfahrung und ein feines Gespür für die Kommunikation über den Körper aneignen muss. Dabei hat die Schu-lung der Selbstwahrnehmung eine absolut zentrale Rolle. Spontaneität und Authentizi-tät sollen dabei durch Professionalität nicht ausgeschlossen, sondern ergänzt werden.

Um Berührung im weitesten Sinn geht es auch am 6. Begegnungs- und Arbeitstag am

Samstag, 24. Mai. Unter dem Titel «Feste Feiern» findet hoffentlich jeder Teilneh-mende etwas, dass ihn berührt, sei es direkt körperlich im Tanzworkshop, bei der Begeg-nung eines Menschen oder durch den Inhalt eines Referates.

Ich wünsche allen LeserInnen einen bele-benden und berührenden Frühling!

Matthias Spalinger

Theaterarbeit im Werkheim Neuschwende

Parallel zu meiner Weiterbildung in Thea-terpädagogik an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich begann ich im Werk-heim Neuschwende Theaterkurse anzubie-ten. BewohnerInnen aus allen Wohngrup-pen, die Spass am Theaterspielen haben, konnten sich dazu anmelden. Da ich noch nie mit Menschen mit einer geistigen Behin-derung Theater gespielt hatte, begann ich so-zusagen bei Null. Ich hatte in meiner Wei-terbildung wertvolle Spiele kennen gelernt, viel improvisiert und die Arbeit an einer Figur erfahren. Aber wie und was sich in meiner Kursgruppe umsetzen lassen würde, wusste ich nicht. So war es mir in meinem ersten Kurs wichtig, nicht die Absicht auf eine Aufführung hinzuarbeiten ins Zentrum zu stellen, sondern die Erforschung der Grenzen und Möglichkeiten der Kursteil-nehmerInnen im Bereich Spiel und Thea-terimprovisation. Da die TeilnehmerInnen keine Erfahrung in der Improvisation mit-brachten, wollte ich herausfinden, ob und wie es für sie möglich ist zu improvisieren. Ich wollte ihnen Raum geben für ihre eige-nen Ideen. Bei den beiden weiteren Kursen, welche ich anbot, stand die Erarbeitung und Entwicklung eines Stückes mit dem Ziel einer Darbietung vor Publikum im Mittel-punkt der Theaterarbeit. Es gelang uns ein Michaelspiel und das Märchen «Die Reise zur Sonne» zur Aufführung zu bringen.

Nach der Aufführung des Michaelspiels merkte ich, dass ich einiges geleistet hatte. Dies wurde mir erst richtig bewusst, als ich die vielen positiven Feedbacks bekam. Da begann ich mich zu fragen, was ich eigent-lich getan und warum ich dies und jenes so und nicht anders gemacht hatte. Ich reali-

sierte, dass die Schlussfolgerungen auf meine Beobachtungen während des ersten Kurses sehr schnell und intuitiv gefolgt waren. Meine eigenen Beweggründe für mein Handeln blieben für mich so teilweise unbewusst und dadurch unfassbar. Beim Schreiben der Zertifikatsarbeit am Ende meiner Weiterbildung nahm ich die Gele-genheit wahr, meine Beobachtungen zu sor-tieren, zu interpretieren und daraus Grund-sätze für meine weitere Theaterarbeit zu entwickeln. Für die Interpretationen stützte ich mich auf die Theorie der kognitiven Entwicklung und deren Zusammenhang mit der Spielentwicklung des Kindes nach Piaget. Im Folgenden ein Beispiel dazu:

Im Zug – Eine Beobachtunga) Den Zug stellten wir mit Stühlen dar. Es

gab einen Zugführer (Idee der Teilneh-menden) und einen Kondukteur, alle an-deren spielten Reisende. Diese sassen im Zug und der Kondukteur kontrollierte die Billette. Der Zugführer rief zwischen durch die Ortschaften aus. Die Rollen wurden durch ein Zeichen von mir immer wieder getauscht. Ich spielte als Reisende mit.

Alle wollten den Kondukteur und den Zugführer einmal spielen. Alle, ausser einer Person, hatten eine Idee, wie sie ein Zugbillett darstellen könnten. Eine weitere Person hatte nie ein Billett dabei. Diese Person wurde, gemäss der Idee der SpielerInnen, auf den Polizeiposten ab-geführt. Die Aufgabe des Kondukteurs und des Zugführers wurde von allen ausgeführt: Billette kontrollieren, bzw. Ortschaften ausrufen, den Zug fahren. Als Mitspielerin knüpfte ich Gespräche mit anderen «Reisenden» und setzte dadurch neue Impulse. Diese wurden von Einzel-nen aufgenommen. Ansonsten wurde der Gesprächsstoff kaum erweitert.

Aus den Institutionen

b) Wir spielten nochmals die gleiche Situa-tion vor Zuschauern der Kursgruppe. Im Zug waren ein Kondukteur und drei Reisende. Einer las die Zeitung, ein an-derer schlief. Ich gab ein Zeichen, wann die Szene beginnen und wann sie auf-hören sollte.

Alle wollten spielen. Gespräche unter den Fahrgästen fanden keine statt, ausser dem kurzen Wortwechsel mit dem Kon-dukteur. Die Zuschauer schauten dem Geschehen nicht immer zu. Manche gähnten.

InterpretationDie Situation des Zugfahrens war den Teil-nehmenden vertraut. Neue Rollen, wie die des Zugführers, konnten so eingeführt wer-den. Fast alle kannten die Bedeutung des Billetts. Somit war klar, dass ein Fahren ohne Billett verboten ist. Dieses Fehlverhal-ten wurde mit dem Abführen auf den Poli-zeiposten gelöst. Die Figur des Kondukteurs und des Zugführers waren ebenfalls vertraut. Dies befähigte die Teilnehmenden, eine Vor-stellung zu bilden, was diese Figuren tun könnten. Die Situation, kein Billett zu ha-ben, kannte ein Spieler aus eigener Erfah-rung. Deshalb konnte er diesen Impuls ins Spiel einbringen. Einfach einen Reisenden zu spielen, schien schwierig zu sein. Dies hängt allenfalls damit zusammen, dass sich die Teilnehmenden selbst nicht als Reisende spielen oder innerlich keine Situationen ab-rufen können, was Reisende tun oder wie sich Reisende verhalten könnten. So blieb auch der sprachliche Ausdruck auf ein Minimum beschränkt. Erst durch meine Spielimpulse als Mitspielerin konnten einige Teilnehmende neue Ideen ihrem Spiel beifügen.

Die Spannung der Spieler erhöhte sich beim Spielen vor Publikum nicht. Auch bei den

Zuschauern spürte ich kein Interesse, den KollegInnen zuzuschauen. Das Spielen in der ganzen Gruppe ohne Zuschauer erlebte ich intensiver. Dies hing wohl damit zusam-men, dass die Spielweise der Teilnehmenden in der Tendenz mit den Nachahmungsspie-len von Kleinkindern verwandt ist. Diese sind nicht für ein Publikum gedacht. Die Wirkung des Spiels auf andere, aussenste-hende Menschen, war nicht relevant. Das Spiel hatte nicht den Zweck, einen Nutzen zu verfolgen, sondern diente der Erfahrung und dem Erlebnis zu spielen, sich in dieser oder jener Rolle zu erleben.

Anhand dieser und weiteren Beobachtungen und Interpretationen ergaben sich für mich folgende Überlegungen und Grundsätze für meine Theaterarbeit mit Menschen mit einer geistigen Behinderung:Um in eine Theaterrolle schlüpfen zu kön-nen, benötigt der Spieler kognitive Sche-mata, dh. eine innere Struktur von Bildern und Vorstellungen, die durch Erfahrungen in der Wirklichkeit, durch Rollenspiele, aber auch durch Geschichten, Märchen, Filme usw. vermittelt worden sind. Diese müssen im Moment des Spiels abrufbar sein. Eine Theaterrolle wird nicht auf der Basis der Nachahmung dargestellt, sondern in der Fantasie angelegt und durch gedankliche Auseinandersetzung mit dem Stück erarbei-tet. Der Spieler muss also die Fähigkeit be-sitzen, sich in andere Menschen mit ihren Gefühls-, Erlebnis- und Gedankenwelten hineinversetzen zu können (dezentriertes Denken). Durch die Störungen in der kognitiven Ent-wicklung bei Menschen mit einer geistigen Behinderung und durch begrenzte Erfah-rungsmöglichkeiten seit ihrer Kindheit wurde die Bildung von kognitiven Schemata eingeschränkt. Dies bedeutet einerseits, dass der Schritt von der Imitation einer Figur zum

Aus den Institutionen

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tatsächlichen Spielen einer Figur nicht bei allen SpielerInnen vollzogen werden kann und andererseits, dass Erfahrungen fehlen, um gewisse Rollen oder Zustände aus sich heraus spielen zu können.

Durch die bewusste Auswahl von Spielan-geboten zu Beginn der Proben stelle ich je-weils Erfahrungsräume zur Verfügung, die es ermöglichen, zu einer Figur, zu einem Ge-fühl oder zu einer Stimmung einen Bezug zu schaffen. Dabei sind klare Strukturen und die Möglichkeit zur Imitation und Wieder-holung eine zentrale Voraussetzung. Durch

die Nachahmung kann eine Situation erlebt und erfahren werden. Die Wiederholungen helfen, ohne Druck zu verstehen, worum es geht. Sie vertiefen das Erlebnis und können das Vertraut-Werden mit etwas Neuem be-wirken. Auf dieser Grundlage ist das Impro-visieren und Experimentieren für die Spie-lerInnen möglich. Die Spiele haben immer einen Zusammenhang mit der darauf folgenden Arbeit am Stück. Sie leiten ein, bereiten vor und geben die Möglichkeit, den Alltag abzuschütteln und sich auf das Spielen und die Gruppe einzustimmen.

Durch mein Mitspielen im Stück ist es mir möglich, auf organische Weise den Spieler-Innen laufend Gelegenheit zu bieten, mein Tun zu imitieren, sie in die richtige Richtung zu weisen oder sie beim Sprechen zu unter-stützen. Die SpielerInnen können sich durch

meine Präsenz an mir orientieren, was Sicherheit vermittelt. Das statische Spiel einiger Teilnehmenden, das mit ihrem Unvermögen, in eine Rolle zu schlüpfen im Zusammenhang steht, wird durch mein Mitspielen auf natürliche Art erweitert. Ein mühsames Feilen am Ausdruck und am Text kann so erspart bleiben.

Als Spielleiterin ist es mir wichtig, ein klares Gerüst, überschaubare Szenen und Textein-heiten in schweizerdeutsch den SpielerInnen anzubieten. Das Schweizerdeutsch ermög-licht es einzelnen SpielerInnen, zu improvi-sieren und neue Sätze zu entwickeln. Neben der klaren Struktur lasse ich bewusst Raum für eigene Impulse. So lege ich zu Beginn der Probenarbeit die Rollen und den Text nicht fest. Der Text zum Stück entwickelt sich durch die Auseinandersetzung mit den einzelnen Szenen zusammen mit den Spie-lerInnen. Auch passe ich den Text den Ideen und Impulsen der SpielerInnen laufend an.Wichtig ist mir auch die Musik. Jeweils ein Spieler übernimmt die Rolle des Musikers. Den meisten Figuren wird ein bestimmtes Instrument zugeteilt. Die Musik untermalt die Szene oder gibt das Zeichen für den Auftritt einer Figur. Das Erarbeiten eines Theaterstücks zusam-men mit den SpielerInnen bereitet mir grosse Freude. Eindrücklich zu erleben ist für mich, wie sich das Stück und die Spielgruppe ent-wickelt, besonders dann, wenn die Spieler-Innen sich im Spiel immer mehr entfalten, ohne dass ich dies speziell forciere. Auch die Rückmeldung eines Zuschauers in Bezug auf den Musiker hat mich sehr berührt. Er meinte: «Die Behinderung ist durch seine Rolle als Musiker in den Hintergrund getreten.»

Susann Bächi

Aus den Institutionen

«An Stelle eines Berichtes» des Präsidenten

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Der Bericht von Matthias Spalinger ver-mittelt einen guten Überblick über die vergangene Zeit und erübrigt weitere Kommentare. Wer das Editorial unserer letzten «Mittei-lungen» gelesen hat, wird wissen, dass ich seit Ende Oktober praktisch ausser Gefecht gesetzt bin – das Schicksal hat mich (hof-fentlich nur vorübergehend) aus dem Ver-kehr gezogen. Obschon ich z.Z. immer noch mit interessanten Beobachtungen und Fra-gestellungen, die allesamt an mir selbst ent-stehen, beschäftigt bin und meine eigene Be-dürftigkeit an Seelenpflege ganz praktisch festgestellt habe, sei es mir trotzdem erlaubt hier ein paar Worte nieder zu schreiben:

Zum einen entschuldige ich mich in aller Form für mein Nicht-Wahrnehmen meiner präsidialen Pflicht, insofern dass ich durch eine kleine Unachtsamkeit ein gewisses Selbst- oder doch zumindest Mitverschul-den an meinem Unfall hatte (ich beanspruche auch für mich Mitbestimmung und Teil-habe). Es wäre zu einfach die Sache auf das waltende Schicksal abzuschieben, obschon es jetzt tatsächlich zu Schicksal geworden ist.Zum andern will ich mich herzlich bedan-ken bei den Kolleginnen und Kollegen im Vorstand des VaHS. Sie haben unseren Verband so um- und weitsichtig weiter ge-führt und damit gezeigt, dass dieses Gre-mium kollegial wie immer funktioniert und nicht von der Galionsfigur abhängig ist (das war auch vor meinem Sturz so). Besonders danken will ich Matthias Spalinger, Monika

Bill und Andreas Fischer, sie haben alles wettgemacht. Ebenso bedanke ich mich bei all den Menschen, die sich an irgendeiner Stelle für die Anliegen unseres Verbandes engagiert haben.

Mit herzlichem GrussUrs Thimm

Aus den Verbänden

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Rechenschaftsbericht der Fach- und Koordinationsstelle

Mai 2007 – April 2008

Über die VaHS Mitteilungen wird das ganze Jahr hindurch ausführlich über die Tätig-keiten und Veranstaltungen der Fach- und Koordinationsstelle berichtet. Deshalb möchte ich in diesem Bericht nur einige Schwerpunkte des letzten Jahres nennen.

Fachstelle Prävention

Die Fachstelle Prävention hat sich intensiv mit dem Thema des Datenschutzes befasst, da gerade im Umgang mit Gewaltmel-dungen, mit denen die internen Melde- und Vertrauensstellen konfrontiert werden, viele Fragen zur professionellen Handhabung von sensiblen Personendaten aufgetaucht sind. In Form von Weiterbildungen und dem Austausch der Fachstelle mit den Melde-/Vertrauensstellen wurde für das Thema sen-sibilisiert und ein Leitfaden zum täglichen Umgang mit schützenswerten Daten erstellt (www.vahs.ch/Fachstelle Prävention).Im Herbst 2007 führten die Mitarbeiterinnen der Fachstelle Prävention erstmals regional einführende Weiterbildung zur Gewalt-prävention für neue Mitarbeitende durch. Die Veranstaltungen waren sehr gut besucht und erfolgreich. 2008 werden diese Einfüh-rungen in ähnlicher Weise angeboten und sogar noch um einen Standort erweitert (siehe Hinweis auf Seite 26). Seit November 2007 ist Claire Morreale neues Mitglied der Fachstelle Prävention. Sie ist zuständig für die Mitglieder der URIA im Kanton Waadt.Teilnehmende aus der 18-tägigen Weiterbil-

dung der HFHS Dornach «Umgang mit he-rausforderndem Verhalten» schliessen sich zu einem Arbeitskreis zusammen. Dieser versteht sich als Organ des Kuratoriums und soll von der Fach- und Koordinationsstelle des Verbandes koordiniert werden. Der Ar-beitskreis setzt sich zum Ziel, im Rahmen des Verbandes und mit Unterstützung von anderen Fachkräften, ein Netzwerk für Be-ratung und Begleitung von Institutionen und ihren Mitarbeitenden im Zusammenhang mit herausforderndem Verhalten von betreuten Menschen aufzubauen.

Finanzierung des VaHS

Durch das Inkrafttreten der NFA werden die Mitgliederbeiträge der Institutionen an Ver-bände durch die kantonalen Behörden ver-mutlich hinterfragt und untersucht werden. Dadurch ist möglich, dass es vermehrt schwierig werden könnte, den Verbands-beitrag an den VaHS zu bezahlen. Gewisse Einsparungen sind möglich, indem die Aus-bildungsstätten in Zukunft nicht mehr unter-stützt werden müssen. Hingegen ist die Kon-ferenz für Heilpädagogik und Sozialtherapie weiterhin auf den Beitrag des VaHS ange-wiesen. Eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit Fragen rund um Möglichkeiten der Finanzierung der Verbandsbeiträge. Um ein grösseres Bewusstsein für die Bedeutung der Konferenz zu schaffen, wird der Schwer-punkt des Kuratoriumstreffens vom April der Wirkungsweise und Aufgaben der Konferenz gewidmet.

Zusammenarbeit mit der URIA

Das Sekretariat der in der URIA zusammen-geschlossenen Institutionen aus dem Kan-ton Waadt soll auf solideren finanziellen und

Aus den Verbänden

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strukturellen Boden gestellt werden. Die sprachlichen und kulturellen Unterschiede zwischen der Romandie und der Deutsch-schweiz erfordern vermehrte Anstren-gungen, damit die an die URIA angeschlos-senen Heime besser vom VaHS profitieren können und eine bessere gegenseitige Ver-netzung ermöglicht wird. Eine Arbeits-gruppe kümmert sich darum, dass die Voraussetzungen für einen Neustart des URIA-Sekretariats auf Januar 2009 geschaf-fen sein werden.

Statuten und Regelungen

Diese müssen in diesem Jahr überprüft und neu genehmigt werden. Es sind einige kleinere Änderungen vorgesehen. Einerseits um eine bessere Vernetzung der beiden Dokumente (Regelungen und Statuten) zu gewährleisten, andererseits um die Mitglied-schaft von kleineren Institutionen zu verein-fachen. In die Regelungen aufgenommen werden soll auch die Charta Bildung, wel-che an der diesjährigen Hauptversammlung zur Verabschiedung empfohlen wird.

Neues Erscheinungsbild für den VaHS

Seit Sommer 2006 ist geplant, dem VaHS ein zeitgemässes Erscheinungsbild zu ge-ben. Viele Vorarbeiten wurden schon gelei-stet, jedoch leider noch nicht genug, um wie geplant zum jetzigen Zeitpunkt schon etwas vorstellen zu können. Die grosse Menge und Vielfalt an anderen Arbeiten haben es mir verunmöglicht, diesem Vorhaben die notwendige Zeit zu geben. Wir werden dranbleiben!

KAOA

In diesem Jahr wird die Konferenz der an-throposophischen Arbeitsfelder (neu nicht mehr KAOA sondern «Konferenz der Arbeitsfelder») zehn Jahre alt. Der VaHS ist schon seit der Begründung Mitglied und beteiligt sich aktiv an diesem wichtigen Austausch. Seit einigen Jahren wird an einer Initiative gearbeitet, die zum Ziel hat einerseits in der breiten Öffentlichkeit auf die Arbeitsfelder und deren Ursprung auf-merksam zu machen, andererseits auch Spendengelder zu generieren, welche für Projekte und Grundlagenforschung verwen-det werden sollen. Viele der Tätigkeitsge-biete, die auf der Anthroposophie basieren, sind populär und bekannt. Anthroposo-phische Medizin, Rudolf Steiner-Schulen, die anthroposophische Heilpädagogik usw. haben einen hohen Bekanntheitsgrad. Die Anthroposophie, welche unseren Arbeitsbe-reichen als Basis dient, ist jedoch weitge-hend unbekannt. Die Konferenz der Arbeits-felder ist der Meinung, dass die Zeit da ist, um an die Öffentlichkeit zu gehen und so wurde der FondsGoetheanum gegründet (www.fondsgoetheanum.ch). Aus dieser Initiative ist geplant, während den nächsten Jahren halbjährlich in Form einer mehrsei-tigen Zeitungsbeilage und über die Website an die breite Öffentlichkeit zu treten. Vorge-sehen wäre, dass der Bereich anthroposo-phische Heilpädagogik und Sozialtherapie im Frühling oder Herbst 2009 Schwerpunkt-thema einer solchen Zeitungsbeilage wird.

Zum Schluss meiner Ausführungen möchte ich allen herzlich danken, die geholfen ha-ben, die Arbeit der Fach- und Koordinati-onsstelle zu ermöglichen. Sei dies durch Beiträge in den Mitteilungen, durch aktive Mitarbeit in der Verbandsarbeit, durch Inte-resse und Engagement und nicht zuletzt

Aus den Verbänden

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durch finanzielle Beiträge. Besonderen Dank möchte ich an die Mitglieder des Vorstandes und die Mitarbeiterinnen der Fachstelle Prävention richten. Ich hoffe, dass meine Arbeit für den Ver-band, für dessen Mitglieder und für die Menschen, die wir in unseren Institutionen begleiten und betreuen, etwas bewegt. Ich möchte mich auch in Zukunft einsetzen für die Entwicklung, Vernetzung und Koordi-nation des VaHS. Anregungen, Rückmel-dungen und Kritik nehme ich jederzeit gerne als «Entwicklungshelfer» entgegen.

Matthias SpalingerLeiter Fach- und Koordinationsstelle

Aus den Verbänden

1�Aus den Verbänden

Jahresbericht der Fachkom-mission Anthroposophische

Sozialtherapie

Für das erste halbe Jahr hatte sich die Fachkommission das Ziel gesetzt, Inhalte, Erfahrungen und Wissen aus der anthropo-sophischen Sozialtherapie in Grundlagenpa-pieren zu formulieren um diese dann INSOS zur Verfügung stellen zu können. Für die 2008 geplante INSOS Fachtagung wurden erste Ideen gesammelt, bewegt, geprüft, für gut befunden und wieder ver-worfen.

Im Sommer 2008 wurde durch den INSOS Zentralvorstand beschlossen, die Fachkom-mission anthroposophische Sozialtherapie aufzulösen. Zukünftige Formen der Zusam-menarbeit zwischen dem VaHS und INSOS sollen in die vorhandenen INSOS Strukturen passen und den fruchtbaren Austausch und die Vernetzung zwischen den beiden Verbän-den noch effizienter gestalten. Ebenfalls im Sommer verliess Monika Bloch INSOS, die der Fachkommission über manche Jahre hindurch eine grosse Hilfe war und als wichtiges Verbindungsglied diente. Als neue «Brücke» zu INSOS durften wir Cornelia Bachofner begrüssen. Eine konstruktive und gute Zusammenarbeit war gleich von Beginn an möglich.

Folgende Weiterbildungen und Tagungen wurden 2007 durch die Fachkommission organisiert:

• Begegnungs- – und Arbeitstag zum Thema «Eigenständigkeit» am 9. Juni

Eingeladen waren Mitarbeitende und be-treute Menschen aus Einrichtungen der Heilpädagogik und Sozialtherapie, sowie

deren Eltern und Angehörige als auch Be-hördenvertreter, Fachkollegen und Fach-kolleginnen sowie Trägerorganisationen.

• Treffen für Menschen mit Behinde-rungen am 7. November

In zahlreichen Arbeitsgruppen, die zum grossen Teil durch Menschen mit einer Behinderung (mit Unterstützung von Be-treuerInnen) gestaltet wurden, konnten sich die TeilnehmerInnen austauschen. Themen wie: «Selbständig reisen – Erfah-rungsaustausch, Tipps» oder «Wo ist die Stimme der Menschen mit Behinderung?» und «Partnerschaft und Beziehungspflege» fanden rege Beteiligung. Neben den Ar-beitsgruppen gab es viele Möglichkeiten der Begegnung und des Austausches.

• Treffen der SozialtherapeutInnen am 7. Mai

40 SozialtherapeutInnen aus der ganzen Schweiz waren zu dieser Tagung zusam-mengekommen, um sich Fragen zur anthroposophischen Grundlagenarbeit in der Sozialtherapie zu widmen.

Matthias Spalinger

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1. Begrüssung:Der Präsident Christoph Frei begrüsst die Anwesenden.Entschuldigt haben sich Frau Irina Akhal-katsi, Frau Susanne Fretz und Herr Urs Thimm.Es werden keine Ergänzungen zu den Trak-tanden eingebracht.

2. Protokoll der GV VAD vom 13. Januar 2007:Das Protokoll ist erschienen im Mitteilungs-heft 121/April 2007.Das Protokoll wird genehmigt und F. Recht verdankt.

3. Jahresbericht• Der Jahresbericht ist diesmal nicht zum

voraus verschickt worden.• Es haben 3 Vorstandssitzungen statt gefun-

den.• Andreas Fischer hat als Vertreter der HFHS

an allen Sitzungen teilgenommen. Dies wurde als Bereicherung wahrgenommen.

• Es zeichnen sich neue Tendenzen und Auf-gaben der VAD ab: weg vom Bild des Be-rufsverbandes (es besteht eine gute Vertre-tung durch den VaHS) und hin zu einem Förderverein für die HFHS. Diese neue Ausrichtung wird im 2008 als Ziele in der Vorstandsarbeit aufgenommen.

• Es erfolgten Anpassungen der Statuten, der Richtlinien und des Reglements des Bildungsfonds.

• Anstösse und Ideen im Austausch mit Hans Egli wurden aufgegriffen: z.B. die Prämie-

rung der besten Diplomarbeit und der besten Projektarbeit an der HFHS.

• Kontakt mit anderen Fach- und Absol-ventenvereinigungen, auch nicht anthro-posophischer Vereinigungen, wurde – v.a. durch das Engagement des Präsidenten Christoph Frei – gepflegt.

• Eine Äquivalenzbescheinigung unserer Diplome konnte bis zum Ausbildungsjahr-gang 1990 erwirkt werden. Grosser Dank gebührt Christian Haas!

4. Jahresrechnung• Wird an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der GV persönlich verteilt.• Erik Oosterveld erläutert die Jahresrech-

nung.• Die erst im Dezember 07 versandte Rech-

nung für den Mitgliederbeitrag 2007 ist tatsächlich für 2007 – und nicht für 2008 – gemeint. Der Beitrag für 2008 wird früher verschickt werden.

5. Revisorenbericht:• Wird an alle Teilnehmerinnen und Teil-

nehmer der GV persönlich verteilt und nicht verlesen.

6. Entlastung des Vorstandes:• Der Vorstand wird von den anwesenden

Mitgliedern einstimmig entlastet.

7. Budget 2008:• Erik Oosterveld erläutert das Budget

2008. • Es wird eine kleinere Summe für den Mit-

Aus den Verbänden

Protokoll der Generalversammlung des VAD

12. Januar 2008 in Dornach

1�

gliederbeitrag budgetiert: der Vorstand schlägt infolge weniger Ausgaben (Kündi-gung des Bulletins) eine Senkung des Mit-gliederbeitrages VAD vor.

• Einstimmige Annahme der Senkung des Mitgliederbeitrages VAD auf CHF 80.–.

• Das Budget wird von den Anwesenden einstimmig angenommen.

8. Bildungsfonds:• Der Bildungsfonds wurde weniger genutzt.

Darlehen gingen vorwiegend an Studie-rende mit Familie.

• Das Darlehen läuft über drei Jahre hin zins-los.

9. Anpassung Statuten, Richtlinien und Reglement Bildungsfonds:• Der Präsident Christoph Frei weist in globo

auf die Anpassungen der Statuten, der Richtlinien und des Reglements des <Fonds für Bildungsarbeit in Heilpädagogik und Sozialtherapie> hin. Beide Unterlagen sind von Frieder Recht im Dezember 07 an die Mitglieder versandt worden.

• Die Anpassungen der Statuten werden ein-stimmig angenommen.

• Die Anpassungen der Richtlinien und des Reglements des <Fonds für Bildungsarbeit in Heilpädagogik und Sozialtherapie> wer-den bei beiden einstimmig angenommen mit folgender Ergänzung: Die Bezeich-nung <Sozialpädagogik> muss in den Richtlinien und im Reglement zu den Bezeichnungen <Heilpädagogik und So-zialtherapie> hinzugefügt werden.

10. Ausblick auf das Arbeitsjahr 2008:• Der Vorstand wird sich in mehr Sitzungen

treffen.• Die Anwerbung neuer und auch jüngerer

Mitglieder wird ein Thema sein.• Nach erfolgter Kündigung der <Mittei-

lungen> stellt sich die Aufgabe künftiger Informationswege und der Pflege des Kon-taktes zu den Mitgliedern.

• Erneuerung des Vorstandes durch weitere und auch jüngere Mitglieder.

• Anbieten von einem Weiterbildungsange-bot.

• Prämierung der besten Diplom- und Pro-jektarbeiten der HFHS.

• Wechsel im Präsidium: Christoph Frei möchte sein Amt nach 10 Jahren abge-ben.

• Wie geht es weiter mit schulischer Heilpä-dagogik und anthroposophischer Heilpä-dagogik?

• Umsetzung und Abgabe der Äquivalenz-bescheinigung.

11. Varia:• Frau Marlene Jensen lässt alle herzlich

grüssen.• Andreas Fischer, HFHS:

- 2007 war für die HFHS ein Schicksals-jahr; die Finanzierung konnte – trotz NFA – gesichert werden.

- Mit der HfH sind Verhandlungen im Gang, wie viele «Kredits» von Persön-lichkeiten mit einem EDK anerkannten pädagogischen Abschluss und dem Diplom von Dornach in Zürich noch er-worben werden müssen, um den Master zu erhalten.

- Der VAD wird angefragt für einen Beitrag zur Diplomfeier HFHS.

H.P. Müller-BoadaProtokollführer

Aus den Verbänden

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Wichtige Mitteilung an die Mitglieder der VAD

Liebe Mitglieder

An der Jahresversammlung 2008 wurde beschlossen, die Mitgliederbeiträge der VAD substantiell zu senken. Dies ist vor allem möglich, weil VaHS und VAD schon länger Gedanken über neue Informationswege für die Mitglieder erwogen haben. Das bisherige drei mal pro Jahr erscheinende «Mitteilungen VaHS/VAD» ist sehr ansprechend und gut gestaltet, jedoch kostspielig und zeitlich jeweils nicht immer auf dem aktuellsten Stand.

Aus diesem Grund hat der VAD-Vorstand beschlossen, ab Sommer 2008 auf der Homepage unserer Vereinigung den «Mitgliederbrief» zu veröffentlichen. Er wird aktuelle und neueste, für uns relevante Informationen enthalten und Einblick in die Arbeit des Vorstandes vermitteln.Somit halten Sie heute die letzte Ausgabe der «Mitteilungen» in Händen, die gemeinsam von VaHS und VAD stammt. Matthias Spalinger und Andreas Fischer danken wir ganz herzlich für die gefreute und ausschliesslich positive Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.

Christoph Frei, Präsident VADMärz 2008

Homepage VAD/Mitgliederbrief: www.vad-online.ch

Aus den Verbänden

1�

NFA-Verordnungen und Kunsttherapie

Malen, Musizieren, Plastizieren, Sprache, Eurhythmie…, das sind Künste, die seit Jahrzehnten in unseren Institutionen mit Er-folg und Freude praktiziert werden.Wir können das sogar belegen, dank einer Bedarfsanalyse, die innerhalb vom KSKV (Konferenz der Schweizer Therapiever-bände) durchgeführt wurde.Es arbeiten 1300 Kunsttherapeuten in der Schweiz, davon 52% mit Menschen mit Behinderungen. Steht dieser ganze Kultur-aufbau mit den neuen NFA Verordnungen in Gefahr?Verlieren unsere anthroposophischen Ein-richtungen mit dem Verlust des Therapie-angebotes an Profil?Das haben sich manche Heimleitungen ge-fragt. In voreiligem Gehorsam gab es sogar prophylaktische Kündigungen an Kunstthe-rapeuten. Das ist zum Glück nicht nötig. Unterdessen sind einige Aktivitäten mit Er-folg gelaufen. Dies im Auftrag der KSKV, die ich hier kurz vorstellen möchte:

Unter dem Dach des KSKV sind 7 Thera-pieverbände der Schweiz verbunden. Einer davon ist der schweizerische Verband für an-throposophische Kunsttherapie SVAKT. Folgende Fachrichtungen sind darin vertre-ten: Malen und Gestalten, Musik, Sprache und Drama, Tanz und Bewegung sowie in-termediale Methoden. Dieses Dach gibt Möglichkeiten für Aktivitäten nach aussen.So setzt sich Dietrich v. Bonin im Auftrag vom KSKV ein für die eidgenössische An-erkennung des Berufes Kunsttherapeut beim BBT. Und ich habe die Projektleitung NFA übernommen. Wir beide sind im Vorstand vom SVAKT.

Und nun zur Sache:Die Erziehungsdirektorenkonferenz EDK hat 2006 eine interkantonale Vereinbarung erstellt. Zweimal hat sie eine Vernehmlas-sung durchgeführt (Ende 06 und Mitte 07).Dazu haben wir vom KSKV beide Male Stellung bezogen, sowie der VaHS und an-dere Behindertenverbände auch.Was die Kunsttherapie betrifft haben der VaHS, die KSKV und 12 weitere Behinder-tenverbände und Elternverbände sich für das

Berichte

Neues von der Konferenz für

Heilpädagogik und Sozialtherapie

www.khsdornach.org

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Angebot weiterer Therapien, insbesondere der Kunsttherapie eingesetzt.Die Unterstützung dieser Verbände bedeu-tet, dass die Kunsttherapie in weiten Krei-sen anerkannt ist.In der verabschiedeten interkantonalen Ver-einbarung der EDK kann die Kunsttherapie nun ihren Platz im Art. 5 «verstärkte Mass-nahmen» finden. Sie ist, wie es dort heisst, «eine Massnahme von hoher Intensität, sie wird ausgeführt von Fachpersonen, die mit künstlerischen Mitteln Störungen im Be-reich Denken, Fühlen und Wollen integral erfassen.»So wird sie in der Sonderpädagogik und hof-fentlich auch in der Sozialpädagogik weiter praktiziert werden können. Vor allem in an-throposophisch orientierten Einrichtungen haben die Kunsttherapien, von Rudolf Stei-ner inauguriert, eine zentrale Stellung.

Seit 2008 laufen nun die Anpassungen in den Kantonen. Wir haben vom KSKV aus alle Kantone über unsere Stellungnahmen und den Art. 5 in der interkantonalen Vereinba-rung informiert. Von grosser Wichtigkeit ist jetzt, dass jede Institution selbst für ihr Therapieangebot einsteht. Die Kunsttherapie ist also erfasst, zwar versteckt in «verstärkte Massnahmen» für Kinder oder in der Leistungskathegorie «Beschäftigung» für Erwachsene. Es geht darum, konstruktiv mitzuarbeiten. Wir kön-nen das Rad der Entwicklung nicht zurück-drehen.

Stehen Sie ein für die Qualitäten, die Sie schon haben mit dem Kunsttherapieangebot. Die Grundlagen sind jetzt vorbereitet. Sie müssen nur noch genutzt werden.

Alice Hasler Frischknecht Projektleiterin NFA von der KSKV

Berichte

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Workshop Leistungsverträge

Am 01. Februar 2008 hat auf Einladung des Humanus-Haus eine kleine Veranstaltung unter dem Titel «Leistungsverträge – Gestal-tungsmöglichkeiten nach Innen und Aussen» stattgefunden. Als Teilnehmer kamen über 20 Personen aus verschiedenen Einrich-tungen der ganzen Schweiz. Bernhard Wink-ler vom Heimverband Bern, Udo Herr-mannstorfer für «Wege zur Qualität» und Christian Czesla aus Deutschland haben je-weils aus ihrer Sicht eine kurze Einführung gegeben.

Bereits in der Vorstellungsrunde ist das breite Spektrum der Erfahrungen und auch die unterschiedliche Einschätzung der zu er-wartenden Entwicklung deutlich geworden. Dies ist vielleicht auch ein Grund, warum sich die Kuratoriumsmitglieder nicht auf eine gemeinsame Linie oder Haltung in Be-zug auf die Vertragsausgestaltung und Fi-nanzierungsgrundsätze nach 2010 einigen müssen.

Deutlich wurde mir jedenfalls, dass eine diffuse Unsicherheit zum Umgang mit den Verträgen überhaupt besteht. Einerseits ge-stalten die Kantone sie teilweise als Verord-nungen aus, andererseits sind einige Einrich-tungen froh, endlich konkrete Masstäbe und Leitlinien für die «Leistungsbemessung» er-halten zu haben. Insgesamt ist zu beobach-ten, dass eine Art «Konventionalisierung» stattfindet. Und gerade das Finanzwesen hat ja in sich eine «zwingende Logik», der man sich nur sehr wach gegenüberstellen kann.

Dies war insbesondere der Fokus von Christian Czesla, der von Erfahrungen aus Deutschland berichtete. Gerade die dortige «Pflegebuchführungsverordnung» zeige

ganz deutlich, wie die Blicklenkung durch Rechnungslegungsvorschriften beeinflusst werde. Eine «Sozialbuchführung» als Pen-dant dazu, habe sich bisher allerdings nicht wirklich entwickeln können.

Neben diesen sehr grundsätzliche Themen – bis hin zur Frage, welches Vertragsver-ständnis die Verwaltung habe, wenn sie eine Verordnung als Vertrag bezeichnet – gab es vor allem durch den Beitrag von Bernhard Winkler, der auf die zukünftigen Finanzie-rungsformen (Stichwort: Subjektfinanzie-rung) einging. Aus dem anschliessenden Ge-spräch lässt sich ableiten, dass eine prinzipielle Bereitschaft besteht, sich damit auseinanderzusetzen, wenn im Gegenzug eine differenzierte Möglichkeit einer Glo-balbudgetierung besteht. Die bestehende Tendenz, einzelne Vorgänge auf einzelnen Konten rechtfertigen zu müssen, ist ein An-griff auf die Pluralität, die ja oft als ge-wünscht dargestellt wird.

Die Zukunft wird zeigen, ob die im Work-shop aufgezeigten Möglichkeiten weitere konkrete Schritte durch initiative Menschen finden. Denn das weitere Vorgehen haben wir offen gelassen.

Wer zukünftig in diesen Verteiler aufgenom-men werden möchte, sende eine eMail an: [email protected]

Rainer MenzelGesamtleitung Finanzen & AdministrationHumanus-Haus

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Differenzierteres Angebot«Venus», «Sonne», «Merkur»

– die neue Wohngruppen-struktur der Stiftung St. Beatus in Sigriswil

Mit einem deutlich differenzierteren Ange-bot wartet die Stiftung St. Beatus im neuen Jahr auf. Die zwanzig überwiegend psy-chisch behinderten Bewohnerinnen und Be-wohner der sozialtherapeutischen Wohn- und Werkgemeinschaft in Sigriswil am Thunersee leben neu in drei Wohngruppen. Damit wird gezielter auf die unterschied-lichen Betreuungsbedürfnisse der Bewohne-rinnen und Bewohner eingegangen.

Die Gruppen wurden nach Gestirnen be-nannt, die etwas vom Charakter der jewei-ligen Gruppe widerspiegeln. «Venus» heisst eine Gruppe für besonders betreuungsbe-dürftige Menschen, die sehr viel Zuwen-dung, «Hülle», Pflege und Begleitung brau-chen. Im Umgang mit ihnen sind vor allem Herzqualitäten gefragt. Die Sozialpädago-ginnen und Psychiatriepfleger im Betreuer­Innen-Team dieser Gruppe stellen eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung im ganzen Heim sicher.

«Sonne» heisst die zweite Wohngruppe im «Berghaus» der Stiftung. Sie stellt so etwas wie den ruhenden Pol der Institution dar. In ihr leben Menschen, die ebenfalls intensiv betreut werden müssen, aber über ein hö-heres Mass an Selbstständigkeit verfügen und sich in der Institution «eingerichtet» haben.

Im «Seehaus» befindet sich die dritte Gruppe: «Merkur». Sie ist die dynamischste der Gruppen und eine Brücke zur Aussen-welt. In ihr leben Menschen, denen die Be-

treuerinnen und Betreuer grössere Schritte in Richtung Selbstständigkeit zutrauen. An zwei Nachmittagen in der Woche bereiten sie sich in einer «Wohnschule» auf ein un-abhängigeres Leben ausserhalb der Institu-tion vor.

Aufnahmen sind in jede der Gruppen mög-lich. Für die Gruppen «Venus» und «Sonne» besteht eine Warteliste. Aufgrund der etwas grösseren Dynamik der «Merkur»-Gruppe sind in ihr auch kurzfristigere Platzierungen denkbar.

Die Stiftung St. Beatus besteht seit 2001, seit August vergangenen Jahres steht sie unter neuer Leitung. Die Institution arbeitet auf anthroposophischer Grundlage.

Jörg Undeutsch

Berichte

Immer aktuell:www.vahs.ch

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SZH

Die Schweizerische Zentralstelle für Heil-pädagogik (SZH) in Luzern hat aus vielfäl-tigen Gründen einige nicht ganz einfache Jahre hinter sich. Viele Herausforderungen und Schwierigkeiten waren zu bewältigen, auch kam es immer wieder zu einschnei-denden personellen Veränderungen. Zusätz-lich erschwerend wirkt der Umstand, dass mit der Etablierung der Fachhochschulen sich eine Konkurrenzsituation in den Be-reichen Dienstleistung und Forschung erge-ben hat, die nicht einfach zu bewältigen ist. Die Umsetzung der NFA ist auch an der SZH nicht spurlos vorübergegangen. Zum Glück konnten mit BSV und EDK neue Leistungs-vereinbarungen ausgehandelt werden, die auch in Zukunft eine tragfähige finanzielle Grundlage abgeben. Die künftig kleineren Beiträge des BSV konnten durch grössere Zuwendungen von Seiten EDK kompensiert werden. Auch geographisch rückt die SZH näher zum Bund: ab Sommer 2008 ist der Sitz nicht mehr in Luzern, sondern im Haus der Kantone in Bern. Im Rahmen einer Organisationsberatung wurde auch die Rechtsform im Hinblick auf die Frage thematisiert, ob eine Vereinigung bei den geänderten Voraussetzungen und neuer Positionierung genügend effizient und beweglich ist. Man hat sich zur Umwand-lung der Rechtsform entschieden: an der nächsten Jahresversammlung Ende April in Luzern wird den Mitgliedern der Vereini-gung der Vorschlag unterbreitet, eine Stif-tung zu begründen, die ab dem 1. Januar 2009 die Führung der Zentralstelle über-nimmt. Der Vorstand der SZH und auch sein leitender Ausschuss haben diese Frage in-tensiv diskutiert und Vor- und Nachteile ge-geneinander abgewogen.

Ein grosser Vorteil ist sicher die bessere und effizientere Führbarkeit infolge einfacherer Entscheidungswege. Auch ins Gewicht fällt die bessere rechtliche Unterstützung und Absicherung, da nicht mehr an jeder GV ab-geklärt werden muss, ob genügend stimm-berechtigte Mitglieder physisch anwesend sind. Trotz aller Vorteile ist mit dieser rechtlichen Neugestaltung aber auch ein Verlust verbun-den. In einem Verein mit vielen Mitgliedern besteht noch ein direkter Bezug von der Ba-sis zu den verantwortlichen Organen. Alle Mitglieder haben die prinzipielle Möglich-keit der Mitgestaltung und der Mitverant-wortung; die höchste Instanz ist die Mitglie-derversammlung. Dies ermöglichte – trotz aller Schwachstellen – auch eine gewisse Identifikation mit der SZH, sie war ein wich-tiger Teil der heilpädagogischen Bewegung in der Schweiz. Bei einer Stiftung fällt dies nun weg, es fühlen sich nicht mehr viele Mitglieder, sondern nur ein kleiner Kreis von Menschen mitverantwortlich. Die SZH als Fachstelle entfernt sich ein Stück weit von der Bewegung.Es bleibt zu hoffen, dass trotz der nun grös-ser werdenden Distanz die SZH weiterhin die Rolle spielen kann, die für die heilpäda-gogische Bewegung wichtig ist, dass trotz grosser Nähe zu EDK und BSV sie weiter-hin ihre Arbeit unabhängig und im Interesse der Menschen mit Behinderungen wahrneh-men kann.

Andreas Fischer

Berichte

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Treffen der heilpädago-gischen Schulen

11. Januar 2008 in Dornach

Andreas Fischer begrüsste die Vertreter-Innen von 10 Schulen. Zuerst ging der Blick nach Winterthur, wo die Situation der Mi-chaelschule zum Modell der weiteren Vor-gehensweise des Kantons Zürich und damit für andere Kantone werden könnte. Da der Kanton Zürich ein festes Zuweisungsverfah-ren für die Kinder mit Behinderungen zu den einzelnen Schulen erwägt, könnten dann auch andere Schulen nicht mehr mit dem Leitbild der Anthroposophie weiter arbeiten. Die Integration behinderter Kinder steht aber immer mehr im Vordergrund der Poli-tik des Kantons Zürich. Die Sonderschulen sollen, die Therapien betreffend, an die Regelschulen angepasst werden: Psycho-motorik, Logopädie und Psychotherapie sind dann die einzigen zugelassenen (und damit subventionierten) Therapien.

Neue Lehrkräfte können an der Michael-schule nur mit einer Ausbildung in Schu-lischer Heilpädagogik angestellt werden, auch an vielen anderen Schulen gilt diese Regelung seit dem 1. Januar 2008. Die Nach-qualifikation der bisherigen Lehrkräfte wird zurzeit von einer Arbeitsgruppe unter der Mitarbeit von Thomas Schoch und Andreas Fischer geprüft: wer unter 55-jährig ist, muss sich zum Schulischen Heilpädagogen fort-bilden lassen, wobei die Waldorflehrer­Aus-bildung nicht als pädagogischer Abschluss auf der Stufe eines «Bachelor» anerkannt wird. Es werden individuelle Wege der Nachqualifikation «sur dossier», d.h. unter Einbezug aller im Leben erworbenen Fähig-keiten gesucht werden müssen. Das IPF (In-stitut für Praxisforschung) in Zusammenar-

beit mit der Akademie für anthroposophische Pädagogik in Dornach ist hier zur Hilfestel-lung bereit. Alle Lehrkräfte mit der Waldorf-lehrerausbildung, welche an heilpädago-gischen Schulen unterrichten, können ihr Dossier vom IPF einschätzen lassen.

Die Master-Ausbildung in Schulischer Heil-pädagogik kann am ISP (Institut für Spezi-elle Pädagogik) in Basel oder an der HfH Zürich erworben werden; Aufnahmebe-dingung ist ein regulärer Bachelor oder ein von der EDK äquivalent anerkannter Ab-schluss. Rüdiger Grimm sprach die Überzeugung aus, dass wir, wenn wir es wollen, doch noch eine eigene anthroposophische Ausbildung zum Schulischen Heilpädagogen auf die Beine stellen könnten. Andreas Fischer äusserte die Überzeugung, dass das nur in Kooperation mit anderen, staatlichen Aus-bildungsstätten zu schaffen wäre.

Der Einbezug der anthroposophischen Grundlage in die Leitbilder unserer Institu-tionen bildete ein weiteres Thema. Die Frage, wie eine solche Aussage zu formulie-ren ist – so, dass die Anthroposophie als Grundlage der heilpädagogischen Haltung doch erscheint, ohne aber bei Behörden oder Elternschaft Abwehr zu erwecken – wird uns noch weiterhin beschäftigen. Zu einem nächsten Treffen der Schulen wird Andreas Fischer einladen.

Edith Siegwart

Berichte

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Bericht HFHS

Als HFHS haben wir im Moment zwei Be-reiche, die uns herausfordern. Auf der einen Seite die Anerkennung und Positionierung des neuen Ausbildungsganges Sozialpäda-gogik HF, auf der anderen Seite der Kampf für die Aufrechterhaltung der Anerkennung des früheren Ausbildungsganges Heilpäda-gogik. Wir sind überzeugt, dass beide Be-reiche für die Zukunft der Praxis ausseror-dentlich wichtig sind und es sich lohnt, sich für die Anerkennung einzusetzen.Bist jetzt konnten wir uns im Zusammen-hang mit Anerkennungen der «alten» Aus-bildungsabschlüsse auf eine Verfügung des Kantons Solothurn von 1997 stützen. Diese Verfügung regelte explizit die Bereiche, in denen HeilpädagogInnen mit Abschluss Dornach tätig sein konnten und zugelassen wurden. Persönlichkeiten mit einem EDK anerkannten Abschluss als Lehrkraft und dem Diplom von Dornach waren an Klein-klassen und Sonderschulen wählbar, unab-hängig von der menschenkundlichen Aus-richtung der Schule. Menschen mit einer Grundausbildung in Sozialpädagogik und der Zusatzausbildung in Dornach waren als Lehrkräfte an lehrplanbefreiten Schulen wählbar. Diese sehr grosszügigen Bestim-mungen wurden von vielen Kantonen über-nommen und die AbsolventInnen der HFHS bekamen entsprechende Zulassungen. Nun hat sich aber in den letzten drei Jahren die Situation grundlegend geändert. Die Umsetzung der Bologna Reform führte Ende 2005 dazu, dass die Bestimmungen durch die EDK im Bereich Ausbildungsabschlüsse verschärft wurden. Dies hatte zur Folge, dass die HFHS im Sommer 2005 den letzten pra-xisbegleitenden Ausbildungsgang Heilpäda-gogik anbot – dieser schliesst im Sommer 2008 ab.

Grosse Sorgen bereitet uns der Umstand, dass seit dem 1. Januar 2008 die Umsetzung NFA greift und in einigen Kantonen nun sehr restriktive Vorschriften bezüglich Zulassung als Lehrkraft an Sonderschulen umgesetzt werden. Es stellt sich an vielen Schulen die Frage, wie die Lehrkräfte, die zum Teil seit über zehn Jahren oder noch länger an den Schulen arbeiten, sich so nachqualifizieren können, damit sie den gesetzlichen Grund-lagen genügen. Gefordert werden EDK An-erkennungen sowohl im Bereich Pädagogik als auch Schulische Heilpädagogik; eine An-forderung, die viele Lehrkräfte auch mit viel Nachqualifikation nicht erreichen können, weil sie schlicht und einfach die Zulassungs-bedingungen für Hochschulen nicht erfül-len.Der Unterzeichnende hatte die Möglichkeit, in der Arbeitsgruppe «Nachqualifikation Mi-chaelschule» als Vertreter der anthroposo-phischen Ausbildungsstätten mitzuarbeiten. Der Gruppe gehörten der Leiter der Abtei-lung Schulische Heilpädagogik an der HfH Zürich, zwei Mitarbeitende der Bildungsdi-rektion Zürich, der interimistische Schullei-ter der Michaelschule Winterthur, Thomas Schoch und der Unterzeichnende an. Durch die Neuausrichtung der Michaelschule zeigte sich aus Sicht der Stadt die Notwendigkeit abzuklären, in welchem Ausmass Mitarbei-tende, die für die «neue» Michaelschule not-wendigen Qualifikationen mitbringen. Der Abschlussbericht der Arbeitsgruppe dient der Aufsichtskommission für Sonderschu-len der Stadt Winterthur als Grundlage für die zu treffenden Entscheide im Rahmen der Neuausrichtung der Michaelschule. Es traf sich, dass parallel dazu der Kanton Zürich im Februar neue Bestimmungen betreffend Zulassungen im Sonderschulbereich veröf-fentlichte. Diese Bestimmungen sind äus-serst problematisch, verlangen sie doch, dass zwei Drittel der Mitarbeitenden einer Son-

Ausbildungen

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derschule die im Moment noch extrem ho-hen Qualifikationsanforderungen erfüllen müssen. Diese Anforderungen sind aber so hoch, dass aus unserer Sicht in kaum einer anthroposophisch orientierten Sonderschule im Kanton Zürich diese Quote erreicht wird. Es wird sich nun zeigen, in welchem Aus-mass der Kanton Zürich bereit ist, die spe-zielle Situation der anthroposophischen Son-derschulen zu berücksichtigen und zu anerkennen. In der Arbeitsgruppe war ein diesbezüglicher Wille erlebbar, auch wenn sehr deutlich wurde, dass der Kanton Zürich diese neuen Bestimmungen konsequent um-zusetzen gedenkt. Neben einem Gespräch auf dem Volksschulamt ist geplant, im Rah-men des nun laufenden Vernehmlassungs-verfahrens mit Hilfe der Kantonalgruppe Zürich des Verbandes und der Absolventen-vereinigung Dornach (VAD) auf die defini-tiven Formulierungen der Zulassungsbe-stimmungen Einfluss zu nehmen und diese in einem positiven Sinne zu verändern. Gravierend ist aus unserer Sicht auch der Umstand, dass der Kanton Zürich bei bereits definitiv zugelassenen Lehrpersonen keine Besitzstandwahrung vorsieht, sondern diese Zulassungen nur über vier Jahre ihre Gültig-keit behalten und dann neue Zulassungen er-reicht werden müssen. Es wird sich zeigen, in welchem Ausmass der Kanton Zürich be-reit ist, die Reglemente abzuändern und die spezielle Situation der anthroposophisch ori-entierten Sonderschulen in der Umsetzung zu berücksichtigen.

Im Bereich Sozialpädagogik laufen nun drei Kurse, die alle sehr gut besetzt sind und mit einer Ausnahme von den Kantonen auch fi-nanziert werden. Im vergangenen August konnte das Anerkennungsgesuch beim Kan-ton Solothurn eingereicht werden, der es in zustimmendem Sinne an das BBT weiterlei-tete. Erst im Dezember 07 wurde der neue

Rahmenlehrplan Sozialpädagogik HF ver-abschiedet und im Januar 08 in Kraft gesetzt. Für die HFHS wurden von Seiten BBT die Experten bestimmt, leider stellte sich erst nachträglich heraus, dass der eine nur Fran-zösisch konnte und sein Mandat beendete, bevor er es angetreten hatte. Die Neubestim-mung eines Fachexperten erfordert wieder Zeit, aber wir hoffen, dass schon bald das Anerkennungsverfahren offiziell gestartet wird. Im Sommer wird der Pilotkurs diplo-miert; wir freuen uns, dass der Diplomie-rungstag zu einem wirklichen Festtag wer-den wird. Wichtige Persönlichkeiten, so zum Beispiel Herr Regierungsrat Gomm, haben ihre Teilnahme zugesichert, den Festvortrag hält Johannes Denger.

Die letzten Jahre haben uns vor allem eines abverlangt: Geduld und Gleichmut. Sich über Verzögerungen, Unklarheiten und Un-sicherheiten zu ärgern hat keinen Sinn. Die bildungspolitischen Veränderungen sind nicht nur für die Ausbildungsstätten, sondern auch für die involvierten Stellen beim Bund, bei den Kantonen, Verbänden und Organi-sationen auf allen Ebenen eine enorme He-rausforderung und führen zu immer wieder neuen Fragen und Problemen. Trotz aller Unwägbarkeiten sind wir immer noch guten Mutes, dass wir den begonnenen Prozess in überschaubarer Zeit positiv abschliessen können, ebenso sicher sind wir aber auch, dass noch enorme Herausforderungen auf uns warten.

Andreas Fischer

Ausbildungen

Ankündigungen / Inserate

VorankündigungZweitägige Weiterbildung für PraxisausbildnerInnen sowie

weitere Fachpersonen in Sozial- und Heilpädagogik

Kompetenzorientierung in der Ausbildung

mit Hannes Lindenmeyer

KEK-CDC Consultants Zürich

Der Rahmenlehrplan des BBT ist die Grundlage für die Ausbildungen in Sozialpäda-gogik HF. Darin sind nicht Inhalte festgelegt, die die Studierenden in ihrer Ausbil-

dung erarbeiten sollen; der Rahmenlehrplan umschreibt vielmehr die acht für den Be-ruf zentralen Arbeitsprozesse und die damit verknüpften Kompetenzen. Damit liegt ein Kompetenzportfolio vor, das sich in Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompe-

tenz gliedert. Es eignet sich bestens zur Selbst- und Fremdevaluation im sozialpädagogischen Alltag.

Daten: 22. September und 27. Oktober 2008 Die Tage können nicht einzeln besucht werden.

Kosten: gesamt Fr. 250.–

Anmeldeunterlagen sind ab Juni 2008 verfügbar. Voranmeldungen richten Sie bitte an die HFHS. Besten Dank.

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Vorankündigung

„Gewalt und Gewaltprävention im Begleitalltag“

Regionale Einführungskurse in die Gewaltprävention 2008

Montag, 15. SeptemberSonnenhof Arlesheim, Kursleiterin Annelies Ketelaars

Mittwoch, 17. SeptemterHumanus-Haus Beitenwil, Kursleiterin Annelies Ketelaars

Samstag, 20. September, Heilpädagogisches Zentrum Kreuzlingen, Kursleiterin Franziska Schneider

Dienstag, 23. SeptemberWohnheim Zürichberg, Zürcher Eingliederung,Kursleiterin Annelies Ketelaars

Kursinhalte:Auseinandersetzung mit Macht, Aggression, GewaltMacht und Ohnmacht, AbhängigkeitsverhältnisseWie viel Gewalt muss ich aushalten?Umgang mit sexueller Gewalt, Prävention und InterventionInstrumente und Strategien, Dokumentation

Zielgruppe:Diese einführende Weiterbildung richtet sich an Mitarbeitende in sozialtherapeutischen und Heilpädagogischen Institutionen. Sie stützt sich auf die „Selbstverpfl ichtungen der Institutionen im Zusammenhang mit Gewalt“ der VaHS Kuatoriumsmitglieder ab und beinhaltet deren „Grundsätze im Umgang mit Gewalt“. Weitere Informationen und Anmeldeformulare werden folgen.

Dies ist eine Weiterbildung der Fachstelle Prävention des VaHS

VaHSVerband für anthroposophische Heilpädagogik und Sozialtherapie in der Schweiz

Ankündigungen / Inserate

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Vorankündigung

Tagung im Humanus-Haus Beitenwil

Die sozialpädagogische Ausbildung im Camphill-Seminar des Humanus-Haus Beitenwil wird im Sommer 2008 zu Ende gehen. Zum Abschluss wird im Humanus-Haus am 4.Juli 2008 eine Tagung veranstaltet. Insbesondere möchten wir alle ehemaligen Seminaristen, Seminaristinnen, Dozenten und Dozentinnen einladen. Unter der unten stehenden Mailadresse können diejenigen Anmeldungen anfordern, welche noch keine Vorankündigung per Post erhalten haben:

Die Tagung ist öffentlich. Beginn, 9.00 Uhr

Folgende Referenten werden sich mit dem folgenden Thema auseinandersetzen:

„Ausbildung - aus mit der Bildung?“

Dr. Bernhard Pulver, Regierungsrat und Erziehungsdirektor des Kanton BernAndreas Fischer, HFHS DonrachProf. em. Fritz Oser, Freiburg

Anmeldungen mit Adressangabe bitte bis 1. Mai an:Eva JohnerCamphill-Seminar Humanus-Haus BeitenwilPostfach 553113 [email protected] 838 11 11

Ankündigungen / Inserate

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Fortbildungsangebot – Neubeginn!

«Einführung in die Grundlagen der anthroposophischen Heilpädagogik und Sozialtherapie»

Allg. Menschenkunde – Modul 1 Leib – Seele – Geist, das Ich als Wesenskern, die Gesetzmässigkeiten der Biografie, die vier Temperamente, Schicksalsfragen, Reinkarnation und Karma etc.Dozentin: Gerti StaffendFr/Sa 19./20.09.08 und 17./18.10.08

Heilpädagogik/Sozialtherapie – Modul 2Das anthroposophische Menschenbild als Grundlage für die heilpädago-gische und sozialtherapeutische Arbeit. Heilpäd. Kurs (pädagogisches Gesetz, Typologien), die Bedeutung der anthroposophischen Medizin und der künstlerischen Therapien etc.Dozent: Thomas SchochFr/Sa 9./10.01.08 und Fr/Sa 30./31.01.09

Berufshygiene – Modul 3Physische, seelische, geistige Gesundheit, die verschiedenen Rhythmen, wie können wir Kraftquellen erschliessen, Widerstände in der Entwicklung, die Bedingungen für die innere Entwicklung etc.Dozentin: Gerti StaffendFr/Sa 6./7.03.09 und Fr/Sa 3./4.04.09

Lebensgestaltung – Modul 4Tages-, Wochen-, Jahresrhythmus. Seelenkalender. Freundschaft – Partnerschaft, Religiosität in einer multikulturellen Zeit, Freizeitgestaltung, Medien u.a.Dozentin: Brigitta FankhauserFr/Sa 5./6.06.09 und Fr/Sa 26./27.06.09

Kursort: ZürichKurskosten: einzelne Module: Fr. 600.– / ganze Fortbildung: Fr. 2000.–

Anmeldung und weitere Informationen:

fortbildung-gahsMorgenhaldenstrasse 138620 Wetzikon

Tel. 044 932 70 68, www.fortbildung-gahs.ch

Ankündigungen / Inserate

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Fortbildungsangebot

Fachkurse in anthroposophischer Heilpädagogik und Sozialtherapie

Die vier WesensgliederGrundlagenerarbeitung und Schulung in anthroposophischer Menschenkunde anhand der vier Wesensglieder. Beobachtungs- und Wahrnehmungsübungen zum physischen Leib, Ätherleib, Astralleib und zum Ich.Dozentin: Barbara Wiesner, Kursort: Johannes-Schule, Küsnacht/ ZHFr/Sa 4./�. Juli 08

Rhythmische Einreibung nach Wegman/Hauschka Rhythmische Einreibungen wirken belebend und harmonisierend auf die physiologischen Lebensprozesse! Sie können vorbeugend wie therapeutisch eingesetzt werden und regen die Selbstheilungskräfte an. Erlernt werden die Fuss-/Unterschenkel- und die Rückeneinreibung.Hinweis: beschränkte Teilnehmerzahl, frühzeitige Anmeldung empfohlen.Dozentin: Therese Beeri, Kursort Paracelsus-Spital, RichterswilDo/Fr �./�. November 08

Kurskosten: Fr. �00.– inkl. KursunterlagenAnmeldung, Detailflyer erhältlich bei:

fortbildung-gahsMorgenhaldenstrasse 1�, 8�20 Wetzikon, Tel. 044 ��2 �0 �8, www.fortbildung-gahs.ch

Wir sind eine heilpädagogische Tagesschule mit �� Kindern und Jugendlichen und suchen infolge Pensionierung der Stelleninhaberin

auf Schuljahresbeginn 2008/09 per 11. August 2008oder nach Vereinbarung

eine Musikerin / einen Musiker 60%

Aufgabenbereich:• Musikalische Gestaltung der Morgenfeiern, Feste, Musik- und Theaterprojekte, Chorsingen• Klassen- und Einzelunterricht• Musiktherapie

Anforderungen:• Musikalische Ausbildung• Heilpädagogische Ausbildung und/oder Erfahrungen• Therapeutische Erfahrungen und/oder Ausbildung

Wir arbeiten auf der Grundlage der anthroposophischen Heilpädagogik und gestalten die Zusammenarbeit auf dem Hintergrund des QM-Verfahrens «Wege zur Qualität».

Mehr Informationen auf www.christophorus-schule.ch.Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen. Christophorus-Schule Bern, Schulleitung, Elfenauweg �8a, �00� BernFür Fragen wenden Sie sich an die Schulleitung, Tel. 0�1 ��1 �� �4.

Ankündigungen / Inserate

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Der ist eine sozialtherapeutische Einrichtung für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Unsere biologisch-dynamische Landwirtschaft und Gärtnerei bieten die Basis für eine naturnahe und sinnvolle Arbeits- und Lebensgestaltung der uns anvertrauten Menschen.

Nach Absprache suchen wir eine/n

Gruppenleiter/in 80 – 100 % Sozialpädagoge 80 – 100 %

Sie bringen mit:– Ausbildung als Sozialpädagoge (anthroposophisch)– Erfahrung als Gruppenleiter / Sozialpädagoge– Interesse an der Mitarbeit in der Selbstverwaltung– Erfahrung und Interesse für die anthroposophische Sozialtherapie

Wir bieten:– Führung/Mitarbeit eines motivierten Teams– Mitarbeit in einer dynamischen, sich an der Selbstverwaltung orientierenden,– Institution– Besoldung nach kantonalen Richtlinien (Bereso)

Vollständige, schriftliche Bewerbungsunterlagen an:Ruedi Betschart, BUECHEHOFMahrenstrasse 100a, CH-4��4 LostorfTel. +41 (0)�2 28� 8� �8 / +41 (0)�� 8�� 4� ��[email protected]

Ankündigungen / Inserate

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JOHANNES-SCHULE KÜSNACHT/ZHHeilpädagogische Schule im Bezirk Meilen/ZH

www.johannesschule.ch

Wir suchen für das Schuljahr 2008/0� (August 2008 – Juli 200�)

Praktikantinnen / Praktikantenzur Mitarbeit in unseren Schulgruppen.

Bitte nehmen Sie Kontakt auf mitChristoph Frei

Johannes-SchuleSonnenrain 40, CH-8�00 Küsnacht, Tel. 044 �1� �0 10

E-Mail: [email protected]

Ankündigungen / Inserate

Immer aktuell:www.vahs.ch

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6. Begegnungs- und Arbeitstag des VaHS

von Heilpädagogik und Sozialtherapie mit JahresversammlungenParentela CH und VaHS

Samstag, 24. Mai 2008Sonnenhof Arlesheim

„Feste Feiern“

Ankündigungen / Inserate

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Die individuelle Entfaltung und Förderung zur Selbständigkeit ist bei unserem langjährigen Arbeiten mit Menschen mit Behinderungen handlungsleitend.

Als Dorfgemeinschaft und Mitglied der internationalen Camphill-Bewegung, bieten wir erwachsenen Menschen mit Behinderung auf der Grundlage des anthroposophischen Menschenbildes einen Ort zur individuellen entwicklungsfördernden Lebensgestaltung mit reichhaltigem kulturellem Angebot.

Für die Mitgestaltung unserer lebendigen Gemeinschaft suchen wir per sofort oder 1.Juni 2008 eine / einen

Sozialtherapeutin / SozialtherapeutenSozialpädagogin / Sozialpädagogen 80-100%

Ihre Aufgabe umfasstMitarbeit in der Hausgemeinschaft von Frauen und Männer mit -BehinderungenPflege und Gestaltung des Gruppenlebens nach -anthroposophischen Gesichtspunktensachkundige Hilfestellung bei Körperpflege, Einnehmen von -MahlzeitenGestaltung von Freizeit und Wochenenden-Teamarbeit und Teilnahme an internen Weiterbildungen-Schicht und Wochenendarbeit-

Sieverfügen über eine abgeschlossene Ausbildung als -Sozialpädagoge/-in, vorzugsweise aus dem anthroposophischen sozialtherapeutischen Bereichhaben Erfahrung, Menschen mit Behinderungen zu betreuen-sind belastbar und haben Freude an der inhaltlichen -Ausgestaltung der Hausgemeinschaft

Herr Wolfgang Huber Tel. 031 838 11 19 und Frau Ruth Käser 031 838 11 22 beantworten gerne Ihre Fragen.Bitte richten Sie Ihre Bewerbung bis 30. April 2008 an den Personaldiesnt unter folgender Adresse:

Ankündigungen / Inserate

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Die individuelle Entfaltung und Förderung zur Selbständigkeit ist bei unserem langjährigen Arbeiten mit Menschen mit Behinderungen handlungsleitend.

Als Dorfgemeinschaft und Mitglied der internationalen Camphill-Bewegung, bieten wir unseren erwachsenen Menschen mit Behinderung auf der Grundlage des anthroposophischen Menschenbildes einen Ort zur individuellen entwicklungsfördernden Lebengestaltung mit reichhaltigem kulturellem Angebot.

Für die Mitarbeit in unserer Aussenwohngruppe suchen wir per sofort oder 1.Juli 2008 vorzugsweise einen

Sozialtherapeuten / Sozialpädagogen 50%

Ihre Aufgabe umfasstAlltagsgestaltung mit der Gruppe von 5 jungen Frauen und -MännernWohntraining und Lernprozesse anregen, zur Vorbereitung auf -eine selbständige Lebensführung Gestaltung von Freizeit und Wochenenden-Zusammenarbeit mit Team-Schicht- und Wochenendarbeit-

Sieverfügen über eine abgeschlossene Ausbildung als -Sozialpädagoge/-in, vorzugsweise aus dem anthroposophischen sozialtherapeutischen Bereich und Berufserfahrung haben Erfahrung in der Arbeit mit jungen Erwachsenen und -Wohntrainingsind belastbar und haben Freude an der inhaltlichen -Ausgestaltung der Hausgemeinschaft

Herr Wolfgang Huber Tel. 031 838 11 19 und Frau Ruth Käser 031 838 11 22 beantworten gerne Ihre Fragen.Bitte richten Sie Ihre Bewerbung bis 30. April 2008 an den Personaldiesnt unter folgender Adresse:

Ankündigungen / Inserate

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Termine 2008

28. April Treffen der SozialtherapeutInnen Werksiedlung Renan

14. Mai Delegierten- und Kuratoriumstreffen Olten

24. Mai Begegnungs- und Arbeitstag VaHS, Sonnenhof Jahresversammlung VaHS

2. Juni Fachkommission Sozialtherapie Bern

25. Juni Weiterbildung für InhaberInnen Olten der internen Meldestellen/Vertrauensstellen/ Präventionsstellen

12./13. August Klausur- und Vorstandssitzung des Vorstands VaHS

22. September Fachkommission Sozialtherapie Bern

4. – 7. Oktober Konferenz für Heilpädagogik und Dornach Sozialtherapie

8. – 12. Oktober Internationale Tagung für Heilpädagogik und Dornach Sozialtherapie

5. November Delegierten- und Kuratoriumstreffen Olten

19. November INSOS Fachtagung der Fachkommission Sozialtherapie

27. November Am Nachmittag: Austausch mit Fachstelle Prävention

2009

9. – 11. Januar Sonnenhoftagung Arlesheim

Termine