Inhaltsverzeichnis 1.  · Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung 3 Zulassungen 3 Symbole

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  • Inhaltsverzeichnis

    1. Einleitung 3Zulassungen 3

    Symbole 3

    Abkrzungen 4

    Begriffsdefinitionen 4

    2. Programmieren 11Die grafische und numerische LCP Bedieneinheit 11

    Programmieren an der grafischen LCP-Bedieneinheit 11

    Das LCD-Display 12

    Displaymodus 15

    Displaymodus - Wahl der Anzeige 15

    Parametereinstellung 16

    Funktionen der Quick Menu-Taste 17

    Hauptmenmodus 19

    Parameterauswahl 19

    Stufenloses ndern eines Datenwerts 21

    Anzeige und Programmierung von Parametern mit Arrays (Datenfeldern) 21

    Programmieren an der numerischen Bedieneinheit LCP 101 22

    Tasten fr Hand/Ort-Steuerung 23

    Initialisierung auf Werkseinstellung 24

    Parameter: Betrieb und Display 26

    Parameter: Motor/Last 39

    Parameter: Bremsen 56

    Parameter: Sollwert/Rampen 61

    Parameter: Grenzen/Warnungen 73

    Parameter: Digital Ein/Aus 79

    Parameter: Analog Ein/Aus 95

    Parameter: PID Regler 103

    Parameter: Opt./Schnittstellen 106

    Parameter: Profibus DP 113

    Parameter: CAN/DeviceNet 121

    Parameter: Smart Logic 128

    Parameter: Sonderfunktionen 143

    Parameter: Info/Wartung 150

    Parameter: Daten Anzeigen 157

    Parameter: Optionen/Drehgeber 164

    Parameterlisten 167

    3. Fehlersuche und -behebung 195

    FC300-Programmierungshandbuch Inhaltsverzeichnis

    MG.33.M3.03 - VLT ist eine eingetragene Marke von Danfoss. 1

  • Warnungen/Alarmmeldungen 195

    Index 203

    Inhaltsverzeichnis FC300-Programmierungshandbuch

    2 MG.33.M3.03 - VLT ist eine eingetragene Marke von Danfoss.

  • 1. Einleitung

    FC 300

    Programmierungshandbuch

    Software-Version: 4.8x

    Dieses Programmierungshandbuch beschreibt die FC 300-Frequenzumrichter ab Software-Version 4.8 x.

    Software-Versionsnummer siehe Parameter 15-43.

    1.1.1. Zulassungen

    1.1.2. Symbole

    In diesem Handbuch verwendete Symbole.

    ACHTUNG!

    Kennzeichnet einen wichtigen Hinweis.

    Kennzeichnet eine allgemeine Warnung.

    Kennzeichnet eine Warnung vor Hochspannung.

    * Markiert in der Auswahl die Werkseinstellung.

    FC300-Programmierungshandbuch 1. Einleitung

    MG.33.M3.03 - VLT ist eine eingetragene Marke von Danfoss. 3

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  • 1.1.3. Abkrzungen

    Wechselstrom ACAmerican Wire Gauge = Amerikanisches Drahtma AWGAmpere AAutomatische Motoranpassung AMAStromgrenze ILIMGrad Celsius CGleichstrom DCAbhngig von Frequenzumrichter D-TYPEElektromagnetische Vertrglichkeit EMVElektronisch-thermisches Relais ETRFrequenzumrichter FCGramm gGrssenabhngig SRHertz HzKilohertz kHzLCP-Bedieneinheit LCPMeter mInduktivitt in Millihenry mHMilliampere mAMillisekunde msMinute min.Motion Control Tool MCTNanofarad nFNewtonmeter NmNennmotorstrom IM,NMotornennfrequenz fM,NNennmotorleistung PM,NNennmotorspannung UM,NParameter Par.Schutzkleinspannung PELVPlatine (engl. Printed Circuit Board) PCBWechselrichter-Ausgangsnennstrom IINVUmdrehungen pro Minute UPMSekunde sDrehmomentgrenze TLIMVolt V

    1.1.4. Begriffsdefinitionen

    Frequenzumrichter:

    D-TYPE

    Gre und Typ des angeschlossenen Frequenzumrichters (Abhngigkeiten).

    IVLT,MAX

    Der maximale Ausgangsstrom des Frequenzumrichters.

    IVLT,N

    Der Ausgangsnennstrom des Frequenzumrichters.

    UVLT, MAX

    Die maximale Ausgangsspannung des Frequenzumrichters.

    Eingnge:

    Steuerbefehl

    Sie knnen den angeschlossenen Motor ber das LCP und die Digitalein-

    gnge starten und stoppen.

    Die Funktionen sind in zwei Gruppen unterteilt.

    Funktionen in Gruppe 1 haben eine hhere Prioritt als Funktionen in

    Gruppe 2.

    Gruppe 1 Reset, Motorfreilauf, Quittierung und Motor-freilauf, Schnellstopp, DC-Bremse, Stoppund Off-Taste am LCP.

    Gruppe 2 Start, Puls-Start, Reversierung, Start undReversierung, Festdrehzahl JOG und Aus-gangsfrequenz speichern

    Motor:

    fJOG

    Die Festfrequenz Jog, whlbar ber Digitaleingang oder Bus.

    fM

    Die Motorfrequenz.

    fMAX

    Die maximale Motorfrequenz.

    1. Einleitung FC300-Programmierungshandbuch

    4 MG.33.M3.03 - VLT ist eine eingetragene Marke von Danfoss.

    1

  • fMIN

    Die minimale Motorfrequenz.

    fM,N

    Die Motornennfrequenz (siehe Typenschilddaten).

    IM

    Der Motorstrom.

    IM,N

    Der Motornennstrom (siehe Typenschilddaten).

    M-TYPE

    Gre und Typ des angeschlossenen Frequenzumrichters (Abhngigkeiten).

    nM,N

    Die Motornenndrehzahl (siehe Typenschilddaten).

    PM,N

    Die Motornennleistung (siehe Typenschilddaten).

    TM,N

    Das Nenndrehmoment (Motor).

    UM

    Die Momentspannung des Motors.

    UM,N

    Die Motornennspannung (siehe Typenschilddaten).

    Losbrechmoment

    VLT

    Der Wirkungsgrad des Frequenzumrichters ist definiert als das Verhltnis zwischen Leistungsabgabe und Leistungsaufnahme.

    Einschaltsperrbefehl

    Ein Stoppbefehl, der der Gruppe 1 der Steuerbefehle angehrt, siehe dort.

    Stoppbefehl

    Siehe Steuerbefehle.

    Sollwerte:

    Analogsollwert

    Ein Sollwertsignal an den Analogeingngen 53 oder 54 (Spannung oder Strom).

    Binrsollwert

    Ein ber die serielle Schnittstelle oder Bus-Schnittstelle bertragenes Sollwertsignal.

    Festsollwert

    Ein definierter Festsollwert, einstellbar zwischen -100 % bis +100 % des Sollwertbereichs. Auswahl von bis zu acht Festsollwerten ber die Digitalklemmen

    ist mglich.

    Pulssollwert

    Ein den Digitaleingngen (Klemme 29 oder 33) zugefhrtes Pulsfrequenzsignal.

    FC300-Programmierungshandbuch 1. Einleitung

    MG.33.M3.03 - VLT ist eine eingetragene Marke von Danfoss. 5

    1

  • RefMAX

    Bestimmt das Verhltnis zwischen dem Sollwerteingang bei 100 % des Gesamtskalierwerts (normalerweise 10 V, 20 mA) und dem resultierenden Sollwert.

    Der in Par. 3-03 eingestellte maximale Sollwert.

    RefMIN

    Bestimmt das Verhltnis zwischen dem Sollwerteingang bei 0 % (normalerweise 0 V, 0 mA, 4 mA) und dem resultierenden Sollwert. Der in Par. 3-02

    eingestellte minimale Sollwert.

    Sonstiges:

    Analogeingnge

    Die Analogeingnge knnen verschiedene Funktionen des Frequenzumrichters steuern.

    Es gibt zwei Arten von Analogeingngen:

    Stromeingang, 0-20 mA bzw. 4-20 mA (skalierbar).

    Spannungseingang, 0-10 V DC (skalierbar) (FC 301)

    Spannungseingang, -/+ 10 V DC (skalierbar) (FC 302).

    Analogausgnge

    Die Analogausgnge knnen ein Signal von 0-20 mA, 4-20 mA ausgeben.

    Automatische Motoranpassung, AMA

    Die AMA-Funktion ermittelt die elektrischen Parameter des angeschlossenen Motors im Stillstand.

    Bremswiderstand

    Der Bremswiderstand kann die bei generatorischer Bremsung erzeugte Bremsleistung aufnehmen. Whrend generatorischer Bremsung erhht sich die

    Zwischenkreisspannung. Beim berschreiten einer bestimmten Hhe der Zwischenkreisspannung wird der Bremschopper aktiviert und bertrgt die

    generatorische Energie an den Bremswiderstand.

    CT-Kennlinie

    Konstante Drehmomentkennlinie; typisch bei Anwendungen mit konstantem Lastmomentverlauf ber dem Drehzahlbereich, z.B. Frderbnder und Krane.

    Digitaleingnge

    Digitaleingnge knnen zur Programmierung bzw. Steuerung diverser Funktionen des Frequenzumrichters benutzt werden.

    Digitalausgnge

    Der Frequenzumrichter verfgt ber zwei Festwert-Ausgnge, die ein 24 V DC-Signal (max. 40 mA) liefern knnen.

    DSP

    Digitaler Signalprozessor.

    ETR

    Das elektronisch thermische Relais ist eine Berechnung der thermischen Belastung auf Grundlage der aktuellen Belastung und Zeit. Hiermit soll die

    Motortemperatur geschtzt werden.

    Hiperface

    Hiperface ist ein eingetragenes Warenzeichen von Stegmann.

    Initialisieren

    Beim Initialisieren (Par. 14-22) knnen die Werkseinstellungen der Parameter wieder hergestellt werden.

    Arbeitszyklus im Aussetzbetrieb

    Eine Einstufung mit aussetzender Belastung bezieht sich auf eine Abfolge von Arbeitszyklen. Jeder Zyklus besteht aus einem Belastungs- und einem

    Entlastungszeitraum. Der Betrieb kann periodisch oder aperiodisch sein.

    LCP

    Das LCP (Local Control Panel) ist ein Bedienteil mit kompletter Benutzeroberflche zum Steuern und Programmieren des Frequenzumrichters. Das LCP

    ist abnehmbar und kann mithilfe eines Einbausatzes bis zu 3 m entfernt vom Frequenzumrichter angebracht werden (z. B. in einer Schaltschranktr).

    lsb

    Steht fr Least Significant Bit; bei binrer Codierung das Bit mit der niedrigsten Wertigkeit.

    msb

    Steht fr Most Significant Bit; bei binrer Codierung das Bit mit der hchsten Wertigkeit.

    MCM

    Steht fr Mille Circular Mil; eine amerikanische Maeinheit fr den Kabelquerschnitt. 1 MCM = 0,5067 mm2.

    Online-/Offline-Parameter

    nderungen der Online-Parameter werden sofort nach nderung des Datenwertes aktiviert. nderungen der Offline-Parameter werden erst dann aktiviert,

    wenn am LCP [OK] gedrckt wurde.

    1. Einleitung FC300-Programmierungshandbuch

    6 MG.33.M3.03 - VLT ist eine eingetragene Marke von Danfoss.

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  • PID-Prozess

    Der PID-Regler sorgt durch einen Soll-/Istwertvergleich fr eine Anpassung der Motordrehzahl, um wechselnde Prozessgren (Druck, Temperatur usw.)

    konstant zu halten.

    Pulseingang/Inkrementalgeber

    Ein externer, digitaler Impulsgeber, der fr Rckmeldungen (z.B. Motordrehzahl) benutzt wird. Der Geber wird fr Anwendungen eingesetzt, bei denen

    eine sehr hohe Genauigkeit der Drehzahlsteuerung verlangt wird.

    RCD

    Steht fr Residual Current Device; Englische Bezeichnung fr Fehlerstrom-Schutzschalter.

    Parametersatz

    Sie knnen die Parametereinstellungen in vier Parameterstze