Jungs Sind Keine Regenschirme

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Lektüren für JugendlicheHerausgegeben von Franz Specht

Text of Jungs Sind Keine Regenschirme

  • Charlotte Habersack

    Deutsch als Fremdsprache

    Lektren fr Jugendliche

    Herausgegeben von Franz Specht

    Mit Aufgaben von Barbara Duckstein

    und Illustrationen von Maya Franke

    Hueber Verlag

  • Aufgabe vor dem Lesen

    Aufgabe nach dem Lesen

    Klassenaktivitt

    Hinweis zur Ausgabe mit Audio-CD: Kapitel 1 = Track 1Kapitel 2 = Track 2 usw.

    Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschtzt. Jede Verwertung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fllen bedarf deshalb der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Verlags.

    Hinweis zu 52a UrhG: Weder das Werk noch seine Teile drfen ohne eine solche Einwilligung berspielt, gespeichert und in ein Netzwerk eingespielt werden. Dies gilt auch fr Intranets von Firmen und von Schulen und sonstigen Bildungseinrichtungen.

    5. 4. 3. Die letzten Ziffern 2015 14 13 12 11 bezeichnen Zahl und Jahr des Druckes. Alle Drucke dieser Auflage knnen, da unverndert, nebeneinander benutzt werden. 1. Auflage 2009 Hueber Verlag, 85737 Ismaning, Deutschland Redaktion: Andrea Haubfleisch, Hueber Verlag, Ismaning Umschlaggestaltung: Parzhuber und Partner, Mnchen Fotogestaltung Cover: wentzlaff | pfaff | gldenpfennig kommunikation gmbh, Mnchen Coverfoto: Regenschirme Getty Images/Digital Vision; Frau Getty Images/amana productions Layout: Lea-Sophie Bischoff, Hueber Verlag, Ismaning Satz: Thomas Schack, Ismaning Zeichnungen: Gisela Specht, Weling Druck und Bindung: Ludwig Auer GmbH, Donauwrth Printed in Germany

    ISBN 9783193116727ISBN 9783193016720 (mit CD)

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  • 31

    Und: Eins, zwei, drei! Eins, zwei, drei! Herr Sturm tanzt durch den Raum. Ganz allein. Ohne Partnerin. Sein kleiner Krper dreht sich schnell im Kreis. Er ist klein und dick, denkt Marie. Aber wenn er tanzt, siehter ganz leicht aus.Eins, zwei, drei! Eins, zwei, drei! Der Lehrer tanzt durch den groen Raum. Vorbei an den Ju-gendlichen. Er zeigt seinen Schlern den Walzer-Schritt1. Und jetzt ihr!, sagt er und setzt sich auf einen Stuhl.Marie steht vor Lennart. Sie will nicht in sein Gesicht sehen.Lennart hat viele Pickel. Und einen dnnen Bart auf der Ober-lippe.Sei froh, dass du einen Tanzpartner hast, denkt sie. Auchwenn er nicht so hbsch ist.In Maries Tanzkurs gibt es viele Mdchen und nur wenige Jun-gen. Bei jedem Tanz bleiben ein paar Mdchen auf den Sthlensitzen.

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    1

    1der Walzer-Schritt

    311672_Regenschirme:301672_Der Tote im See 27.03.2009 8:17 Uhr Seite 3

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    denken | dachte | gedacht-,

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    der Raum | die Rume- , ; ;

    die Partnerin | die Partnerinnen [partn]

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    der Krper | die Krper [krp]

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    drehen/drehte/gedreht - der Kreis | die Kreise-

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    zeigen | zeigte | gezeigt , ; , ( .)

    prp (Dat), (Akk) , , , (); 2 . , (); 3 . , , (+ (Akk) ); 4 . , , (Dat); 5 . , , ( )

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    tanzen/tanzte/getanzt-

    (Prsens er sieht)aussehen | sah aus/aussah | ausgesehen,

    tanzen | tanzte | getanzt

    die Oberlippe | die Oberlippen- a

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    der Bart | die Brte-

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    der Schritt | die Schritte-

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    der Junge| die Jungen

    der Pickel | die Pickel-

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    der Stuhl | die Sthle-

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    Marie hat meistens mehr Glck. Sie hat lange, braune Haareund ist sehr hbsch. Auerdem ist sie nicht zu gro und nicht zuklein. Nicht zu dick und nicht zu dnn. Meistens findet sie einenPartner.Ja, sehr schn, ruft Herr Sturm den Paaren zu. Weiter so!Eins, zwei, drei eins, zwei, drei!Lennarts rechte Hand liegt auf Maries Rcken. Seine linkeHand fhlt sich etwas feucht2 an. Wie nervs er ist, denkt Marie.Langsam tanzen sie durch den Raum. Marie will keinen Fehlermachen. Sie sieht auf ihre Fe.Vor links zusammen, zurck rechts zusammen,vor links zusammen Nicht immer nach unten sehen!, ruft Herr Sturm pltzlich.Lacht euren Partner an! Tanzen soll Spa machen. Ihr seid hiernicht bei der Arbeit oder in der Schule. Wer lacht, darf auch maleinen kleinen Fehler machen.

    4

    2feuchtganz leicht nass

    311672_Regenschirme:301672_Der Tote im See 27.03.2009 8:17 Uhr Seite 4

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    anlachen

    der Rcken | die Rcken-

    das Paar | die Paare

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    der Fehler | die Fehler -

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    der Fu/[schweiz.] Fuss | die Fe-

    rufen | rief | gerufen-

    liegen | lag | gelegen- ; , ;

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    die Hand | die Hnde

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    das Paar | die Paare-

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    das Glck | die Glcke-

    das Haar | die Haare-

    drfen | durfte | gedurft

    lachen | lachte | gelacht-

    der Fehler | die Fehler-;;

    ; ,

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    Marie versucht es. Sie lacht Lennart freundlich an. Er sieht sicher, dass ich das nicht freiwillig tue, denkt sie.Endlich ist die Musik zu Ende. Herr Sturm drckt am CD-Player auf Pause. Danke. Bringt jetzt bitte eure Tanzpartnerin zurck an ihrenPlatz.Schnell lsst Marie Lennarts Hand los. Danke fr diesen Tanz, sagt Lennart hflich und bringt Mariezurck zu ihrem Stuhl. Bitte. Marie setzt sich neben Sophie, ein nettes Mdchen mit kurzen,blonden Haaren und blauen Augen. Sophies Tanzpartner verabschiedet sich: Tschs!Hattest du ein Glck!, sagt Marie leise zu Sophie. DeinTanzpartner sieht toll aus.Ja, das finde ich auch, meint Sophie. Chris hat schne Augen. Wie zwei Sterne3.Und er hat keine Pickel. So wie der arme Lennart. Mit demmchte ich auch mal tanzen!Sophie lacht.Dann mach es doch!, sagt sie. Er gehrt ja nicht mir!

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    3der Stern, -e

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    311672_Regenschirme:301672_Der Tote im See 27.03.2009 8:17 Uhr Seite 5

    versuchen | versuchte | versucht-; [ ]

    das Auge | die Augen-

    -, -

    die Pause | die Pausen

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    (Dat)/(Akk) () , , ;

    anlachen | lachte an | angelacht

    , (); , , ()

    der CD-Player | die CD-Player

    zurckbringen | brachte zurck| zurckgebracht ,;

    lassen | lie | gelassen-

    tun | tat | getan- , , (); ( );

    der Platz /die Pltze

    finden | fand| gefunden, ,

    der Stern | die Sterne-

    verabschieden | verabschiedete | verabschiedet-,

    , ,

    aussehen | sah aus/aussah | ausgesehen

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    drcken | drckte | gedrckt-,

    , , ()

    das Glck | die Glcke

    ,

    ;,

    gehren | gehrte | gehrt-

    , , ; , ;

  • 2 Marie ffnet die Wohnungstr. Im Wohnzimmer luft der Fern-seher. Ich bin wieder da!, ruft sie und hngt ihre Jacke in den Schrank. Ich bin im Wohnzimmer, antwortet Mama. Marie setzt sich neben die Wsche aufs Sofa. Im Fernsehen luft ein langweiliger Film. Mama bgelt. Wie wars beim Tanzen? Es geht so. Wir haben zu wenig Jungen im Kurs. Also bleiben manche Mdchen sitzen. Das ist ja schade. Du auch? Nein, ich finde meistens einen Partner. Wann kommt Papa und holt mich ab? Gleich. Er hat gerade angerufen. Er kommt etwas spter. Maries Eltern leben getrennt. Am Wochenende wohnt Marie oft bei ihrem Vater und seiner neuen Freundin Sabine. Immer kommt er zu spt, beschwert sich Marie. Mama stellt das Bgeleisen ab. Freitags ist nun mal viel Verkehr. Gibst du mir bitte die Bluse? Marie gibt Mama ein Kleid. Kannst du zuerst das Kleid bgeln? Ich mchte es gern mit zu Papa nehmen. In Ordnung. Hast du deine Tasche schon gepackt? Schon lange. Marie sieht Mama beim Bgeln zu. Bekomme ich fr den Abschlussball4 ein neues Kleid? Hm. Mama denkt nach. Bitte! Man hat nur einmal im Leben Abschlussball. Aber ein Kleid nur fr einen Abend? Bitte, wiederholt Marie. Ich brauche eins! Kannst du nicht eins leihen? 4 der Abschlussball ein groes Fest nach einem Tanzkurs

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    ffnen | ffnete | geffnet

    die Wohnungstr/ die Wohnungstren ()

    das Wohnzimmer | die Wohnzimmer,

    laufen | lief | gelaufen,

    der Film | die Filme

    der Kurs | die Kurse

    rufen | rief | gerufen ; ,

    hngen [transitiv] | hngte | gehngt, (an/auf etw. (Akk) )

    antworten | antwortete | geantwortet (jmdm. auf etw. (Akk) )

    aufs=auf das, , [ (Dat) , ]

    die Wsche |die Wschen (, .); o.Pl. ;

    beim = bei dem

    (Dat)/(Akk) () , , ; nur (Dat) , , ;

    sitzen | sa | gesessen

    ; , ; , ,

    das Sofa | die Sofas ,

    bgeln | bgelte | gebgelt [ ]

    ;

    der Schrank | die Schrnke ;

    leben | lebte | gelebt, ,

    -

    -, .

    , -;2. ;

    der Papa | die Papa

    das Wochenende | die Wochenenden

    anrufen | rief an | angerufen

    abholen | holte ab | abgeholt . [ , ] .

    ; ;

    der Verkehr | die Verkehre ; ;

    das Bgeleisen | die Bgeleisen

    ;2. ;

    beschweren | beschwerte | beschwert

    sich ~ (bei jmdm. ber etw. (Akk) ).

    abstellen | stellte ab | abgestellt [ .]

    packen | packte | gepackt; , ()

    die Ordnung | die Ordnungen-in Ordnung-

    nehmen | nahm | genommen

    das Kleid | die Kleider

    bgeln | bgelte | gebgelt [ ]

    die Bluse | die Blusen

    die Tasche | die Taschen

    wiederholen | wiederholte | wiederholt

    zusehen | sah zu/zusah | zugesehen

    der Abschlussball | die Abschlussblle

    leihen | lieh | geliehen

    bekommen | bekam | bekommen

    das Leben

    der Abend | die Abende

    brauchen | brauchte | gebraucht

    !

    nachdenken | dachte nach | nachgedacht.

  • Bitte, Mama! ALLE bekommen ein neues Kleid. Marie