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Lehrskript – Mathematik – Q12 – Analytische Geometrie Repetitorium der analytischen Geometrie Eine Zusammenfassung der analytischen Geometrie an bayerischen Gymnasien von Markus Baur, StR Werdenfels-Gymnasium 1

Lehrskript – Mathematik – Q12 – Analytische Geometrie · Lehrskript – Mathematik – Q12 – Analytische Geometrie 2 Lagebeziehungen von zwei Geraden im Raum Im dreidimensionalen

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Lehrskript – Mathematik – Q12 – Analytische Geometrie

Repetitorium der analytischen Geometrie

Eine Zusammenfassung der analytischen Geometrie an bayerischen Gymnasienvon

Markus Baur, StRWerdenfels-Gymnasium

1

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Lehrskript – Mathematik – Q12 – Analytische Geometrie

1 Geraden und Ebenen im Raum

Ziel dieses Abschnittes ist es, dass man mit Hilfe von Vektoren Geraden und Ebnen imRaum eindeutig mit algebraischen Mitteln beschreiben kann.

1 Geraden im Raum

Wir betrachten das folgende Beispiel:

1

2

3

4

−1

−2

−3

1 2 3 4−1−2−3−4

2

-2

x1

x2

x3

××

××

×

××

××

××

bA

bB

bT

Um die gegebene Gerade beschreiben zu können stellen wir uns folgendes vor:

• Wir starten im Ursprung.

• Wir bewegen uns von dort zum Punkt A.

• Von dort bewegen wir uns dann zum Punkt B.

• Jeden weiteren Punkt erreichen wir von A aus, wenn wir einen Bruchteil, bzw. einVielfaches von dem Vektor

−→AB laufen.

Diese Wege kann man mit Hilfe der Vektoraddition veranschaulichen:

• Im Koordinatensystem hat der Punkt A die Koordinaten A(2| − 1|1,5) und derPunkt B die Koordinaten B(−3|1|2).

• Vom Ursprung aus gelangt man über den Ortsvektor−→OA =

−→A zum Punkt A.

2

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Lehrskript – Mathematik – Q12 – Analytische Geometrie

• Um zum Punkt B zu gelangen, wird zu diesem Vektor der Vektor−→AB hinzuaddiert.

−→B =

−→A +

−→AB

• Um vom Punkt A der Gerade zu einem beliebigen Punkt X der Gerade zu gelangen,muss man entweder ein Vielfaches oder einen Teil von

−→AB zum Vektor

−→A addieren.

−→X =

−→A + λ

−→AB

Mit dieser Gleichung kann jeder beliebige Ortsvektor eines Punktes X beschriebenwerden, der sich auf der Geraden befindet. Damit haben wir eine Vektorgleichunggefunden, mit deren Hilfe man nun in der Lage ist, jeden Punkt der Gerade g

zu berechnen. Konkret hat diese Vektorgleichung in unserem Fall das folgendeAussehen:

g :−→X =

2−11,5

+ λ

−52

0,5

Eine Gerade g, die durch die Punkte A und B verläuft wird durchdie Vektorgleichung

g :−→X =

−→A + λ

−→AB

beschrieben.−→A wird dabei als Aufpunktsvektor bezeichnet,

−→AB

wird dabei als Richtungsvektor bezeichnet.

Die Vorgaben bei der Angabe führen zu unterschiedlichen Formen der Geradenglei-chung:

• Werden zwei Punkte der Geradengleichung vorgegeben, so wie dies im Eingangs-beispiel gegeben ist. führt dies zur Zweipunkteform der Geradengleichung:

g :−→X =

−→A + λ

(−→B − −→

A)

• Werden bei der Vorgabe der Aufpunktsvektor und der Richtungsvektor −→u angege-ben, dann ist die Geradengleichung in der Punkt-Richtungsvektor-Form gegeben:

g :−→X =

−→A + λ−→u

• Beide Formen der Geradengleichung enthalten den Parameter λ. Daher handeltes sich bei den beiden angesprochenen Formen der Geradengleichungen um eineParameterform der Geradengleichung.

3

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Lehrskript – Mathematik – Q12 – Analytische Geometrie

2 Lagebeziehungen von zwei Geraden im Raum

Im dreidimensionalen Raum können zwei Geraden in folgenden Lagebeziehungen zuein-ander stehen:

• Die beiden Geraden sind echt parallel oder identisch.

• Die beiden Geraden schneiden sich.

• Die beiden Geraden sind zueinander windschief.

Die rechnerische Überprüfung der Lagebeziehung von zwei Geraden läuft in folgendenSchritten ab:

• Prüfe ob die beiden Richtungsvektoren linear abhängig sind. Prüfe dazu, ob derRichtungsvektor ein Vielfaches vom Richtungsvektor der zweiten Gerade ist. Istdies der Fall, dann sind die beiden Geraden identisch oder echt parallel.

• Prüfe ob der Aufpunkt der ersten Gerade ein Punkt auf der zweiten Gerade ist.Ist dies der Fall, dann sind sie identisch, andernfalls echt parallel.

Die Richtungsvektoren sind lineare unabhängig.

• Setze die Terme der beiden Geraden gleich. Dadurch entsteht ein Gleichungssystemmit zwei Unbekannten und drei Gleichungen. (Überbestimmtes Gleichungssystem).

• Lasse eine Gleichung zunächst weg und löse das Gleichungssystem nach den beidenUnbekannten auf.

• Setze beide Lösungen in die weggelassene Gleichung ein. Ergibt sich eine wahreAussage, dann schneiden sich die beiden Geraden, andernfalls sind sie windschief.

4

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Lehrskript – Mathematik – Q12 – Analytische Geometrie

3 Beschreibung von Ebenen im Raum

Wir betrrachten die folgende Abbildung im dreidimensionalen Raum:

1

2

3

4

−1

−2

−3

1 2 3 4−1−2−3−4

2

-2

x1

x2

x3

~u

~r

~T

××

××

×

××

××

××

×T

×U

×V

×W

bZ

Um die Ebene beschreiben zu können betrachtet man die Situation vom Ursprung desKoordinatensystems aus:

• Zunächst gelangt man durch den Vektor ~T zum Punkt T . Daher wird dieser Vektorwie bei der Gerade als Aufpunktsvektor bezeichnet.

• Die Ebene wird dann durch die beiden Richtungsvektoren ~u und ~r aufgespannt.

• Daher kann man die Ebene E durch die folgende Vektorgleichung beschreiben:

E :−→X =

−→T + λ−→u + µ−→r

Da diese Gleichung die Parameter λ und µ enthält, nennt man diese Form auchParameterform der Ebene.

Die Ebene ist aber auch noch in weiteren Formen beschreibbar. Zusammenfassend kannman sagen: Die Ebene kann entweder in der Parameterform angegeben werden:

E :−→X =

3−75

+ λ

3−90

+ µ

3−92

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Lehrskript – Mathematik – Q12 – Analytische Geometrie

angegeben werden. Dabei ist

3−75

der Aufpunktsvektor,

3−90

und

3−92

die

Richtungsvektoren der Ebene. Die beiden Richtungsvektoren müssen linear un-

abhängig sein .Eine andere Möglichkeit die Ebene anzugeben ist die Angabe in der Koordinaten-

form

E : a1x1 + a2x2 + a3x3 + d = 0

Um die Parameterform in die Koordinatenform zu bringen, geht man folgendermaßenvor:

x1

x2

x3

=

3−75

+ λ

3−90

+ µ

3−90

• Bilde den Normalenvektor der Ebene über das Kreuzprodukt der beiden Rich-tungsvektoren:

3−90

×

3−92

=

−18−60

Diesen Vektor kann man noch durch −6 dividieren, so dass der Normalenvektorentsteht:

~n =

310

• Das Skalarprodukt aus dem Normalenvektor und einem beliebigen Vektor aus derEbene muss Null sein, da der Normalenvektor auf E senkrecht steht. Damit giltinsgesamt die Bedingung:

~n ◦(

~X − ~A)

= 0

Durch Ausrechnen erhält man dann die Koordinatenform

ax1 + bx2 + cx3 + d = 0

4 Schnittgerade von zwei Ebenen

Um die Schnittgerade von zwei Ebenen zu ermitteln, geht man am besten so vor:

• Bringe mit dem eben genannten Verfahren eine Ebenengleichung in die Koordina-tenform.

• Setze für x1, x2 und x3 jeweils die x1- Zeile, x2- Zeile, bzw x3- Zeile der Para-meterform der anderen Ebene ein. Dadurch ergibt sich eine Gleichung mit zweiUnbekannten. Löse diese nach einer Unbekannten auf.

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Lehrskript – Mathematik – Q12 – Analytische Geometrie

• Setze in die Parameterform der zweiten Ebene den eben berechneten Term anstelleder Unbekannten ein, nach der du die Gleichung im vorigen Schritt aufgelöst hast.

• Dadurch erhältst du die Gleichung der Schnittgerade.

Die Hesse- Normalform

Die Hesse- Normalform hat eine sehr praktische Bedeutung, denn mit Hilfe des so-genannten Hesse- Terms ist man in der Lage auf sehr unkomplizierte Art und WeiseAbstände zu entwickeln. Dieses Konzept wird in den folgenden Abschnitten eingehendbesprochen.

5 Normaleneinheitsvektor

Wir betrachten eine Koordinatenform einer Ebene:

E : −2x1 − x2 − 2x3 + 4 = 0

Aus dieser Form ist sofort der Normalenvektor dieser Ebene ablesbar:

−→n =

−2−1−2

Mit Hilfe des Vektorbetrags kann man nun die Länge des Vektors bestimmen:

|−→n | =√

(−2)2 + (−1)2 + (−2)2 =√

9 = 3

Unter dem Normaleneinheitsvektor versteht man den Vektor, der auf der Ebene senk-recht steht und die Länge 1 besitzt. Da der Normalenvektor bereits senkrecht auf derEbene steht, muss man ihn nur noch durch seine Länge 3 dividieren, um den Normalen-einheitsvektor herzustellen:

−→n0 =1

−2−1−2

Allgemein kann man die folgende Definition fassen:

Unter dem Normaleneinheitsvektor versteht man einen Normalen-vektor mit der Länge 1. Diesen erzeugt man aus einem Normalen-vektor, indem man diesen durch seinen Vektorbetrag dividiert:

−→n0 =1

n21 + n2

2 + n23

·

n1

n2

n3

7

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6 Die Hesse- Normalen- Form der Ebenengleichung

Wir betrachten nochmals die oben genannte Ebene E:

E : 2x1 + x2 + 2x3 + 4 = 0

Diese Ebene wird erzeugt durch die Skalarporduktform:

−2−1−2

x1

x2

x3

00

−2

Allgemein ist uns das Bildungsgesetz für die Koordinatenform der Ebene gegeben durch

−→n ◦(−→X − −→

A)

Die Hesse’ sche Normalenform entsteht dadurch, dass man anstelle des Normalenvektorsden Normaleneinheitsvektor in dem obengenannten Erzeugungsgesetz der Koordinaten-form der Ebene verwendet:

Die Hessenormalenform wird erzeugt durch die Forderung:

−→n0 ◦(−→X − −→

A)

Dabei wird die linke Seite dieser Gleichung als Hesse-Term be-zeichnet.

7 Die richtige Orientierung

Wenn die Ebene E den Ursprung nicht enthält, dann ist es notwendig, dass der Nor-maleneinheitsvektor zur Ebene hin orientiert ist. Dies soll die folgende Zeichnung erklä-ren:

8

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Lehrskript – Mathematik – Q12 – Analytische Geometrie

1

2

3

4

5

6

7

8

−1

−2

−3

1 2 3 4 5 6 7 8−1−2−3−4

2

-2

x1

x2

x3

~p

~n

~n

××

××

×

××

××

××

×T

×U

×V

×W

×P

b O

×F

In dieser Zeichnung sieht man, dass der Normaleneinheitsvektor zur Ebene hinzeigt,wenn der Repräsentant des Normaleneinheitsvektors mit dem Ursprung als Aufpunktbetrachtet wird. Nun wird ein Repräsentant dieses Normaleneinheitsvektors betrach-tet, der als Aufpunkt den Aufpunkt der Ebene besitzt. Dieser schließt nun mit demAufpunktsvektor (rot in der Zeichnung dargestellt) einen Winkel ein, der größer als90◦ ist. Dies bedeutet aber für das Skalarprodukt des Normaleneinheitsbektors mitdem Aufpunktsvektor einen positiven Wert annehmen muss. Das führt zu der Forde-rung:

−→n0 ◦ −→A > 0

Dies wird bei unserer Ebene erfüllt, wie man durch Berechnung des Sklarprodukts leichtnachvollziehen kann.

8 Abstand eines Punktes zur Ebene, der nicht in der Ebene liegt

Betrachtet man nun die Hesse- Normalenform, bei der die Forderung

−→n0 ◦ −→A > 0

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Lehrskript – Mathematik – Q12 – Analytische Geometrie

erfüllt ist, dann kann man den Betrag des Abstands dadurch berechnen, dass man denOrtsvektor

−→P anstelle von

−→X in den Hesseterm einsetzt. Der Termwert ist dann geome-

trisch als der Abstand des Punktes P von der Ebene zu deuten:

Berechnung des Abstands des Punktes P zur Ebene E durch:

dP = −→n0 ◦(−→

P − −→A

)

10

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Lehrskript – Mathematik – Q12 – Analytische Geometrie

9 Die formale Herleitung

Wir betrachten den folgenden allgemeinen Fall in der nachstehend gedruckten Abbil-dung:

1

2

3

4

5

6

7

8

−1

−2

−3

1 2 3 4 5 6 7 8−1−2−3−4

2

-2

x1

x2

x3

~r

~p

~n

××

××

×

××

××

××

×T

×U

×V

×W

×P

b O

×R

×F

In der Zeichnung wird die Ebene E durch das orange Rechteck TUV W dargestellt. Dabeisind P und F Punkte dieser Ebene und ferner steht

−→FR senkrecht auf der Ebene, ist

also ein Normalenvektor dieser Ebene. Dieser Vektor lässt sich über die Ortsvektoren ~r

und ~p wie nachstehend erklärt wird ausdrücken:

−→FR = −→r −

(−→p +−→PF

)

= −→r − −→p − −→PF

Hinsichtlich der Vektorbetrag und dem Skalarprodukt eines Vektors gilt der Zusammen-hang:

|~a|2 = ~a ◦ ~a

Wendet man nun dieses Gesetz auf den Vektor−→FR an, dann erhält man:

−→FR

∣ =−→FR ◦ −→

FR

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Lehrskript – Mathematik – Q12 – Analytische Geometrie

Dabei können wir wegen den oben stehenden Überlegungen die folgende Ersetzungdurchführen:

−→FR

2

=(

~r − ~p − −→PF

)

◦ −→FR

Wertet man das Skalarprodukt mit Hilfe des Distributivgesetzes aus, dann ergibt sich:

−→FR

2

= ~r ◦ −→FR − ~p ◦ −→

FR − −→PF ◦ −→

FR

Es muss noch berücksichtigt werden, dass−→FR ◦ −→

PF = 0:

−→FR

2

= ~r ◦ −→FR − ~p ◦ −→

FR

−→FR

2

= (~r − ~p) ◦ −→FR

Setzt man noch |−→FR|2 = |−→

FR|·|−→FR|, dann erhält man insgesamt:

|−→FR| = (~r − ~p) ◦

−→FR

−→FR

Diese letzte Gleichung ist nun folgendermaßen zu interpretieren:

•∣

−→FR

∣ ist der Abstand des Punkts R von der Ebene.

•−→FR

|−→FR|

entspricht dem Normaleneinheitsvektor −→n0.

Mit dieser Deutung kommt man dann zu dem folgenden Ergebnis:

d(R; E) = (~r − ~p) ◦ −→n0

Die rechte Seite entspricht nun genau dem Hesse- Term, in welchen nun für ~X derOrtsvektor ~r des Punktes R eingesetzt wird, von dem man den Abstand zur Ebenewissen möchte. Als Fazit kann man nun ziehen:

Den Abstand eines Punktes von der Ebene berechnet man, indemman seinen Ortsvektor in den Hesseterm einsetzt:

d(R; E) = (~r − ~p) ◦ −→n0

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