Lieder der Vergangenheit Lieder der Zeit

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    19-Jan-2016

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Das Volkslied Das Kunstlied Das Chanson Lieder der deutschen Liedermacher Schweizer Dialektlieder. Lieder der Vergangenheit Lieder der Zeit. Ein Volkslied... ... hat eine leicht singbare, einprgsame Melodie. ...steht meist im Dialekt und behandelt Stoffe aus dem tglichen Leben. - PowerPoint PPT Presentation

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  • Lieder der Vergangenheit Lieder der ZeitDas VolksliedDas KunstliedDas ChansonLieder der deutschen LiedermacherSchweizer Dialektlieder

  • Volkslied oder KunstliedLied: ein Gedicht mit Strophen gleicher Bauart, in der Musik versteht man darunter die Vertonung eines solchen strophischen Textes.

    Ein Volkslied... ...hat eine leicht singbare, einprgsame Melodie.

    ...steht meist im Dialekt und behandelt Stoffe aus dem tglichen Leben.

    ...ist meist mndlich berliefert, d. h. Dichter und Komponist sindhufig unbekannt.

    ...kann ohne oder mit smtlicherBegleitung gesungen werden.Ein Kunstlied... ...hat meistens eine anspruchsvolle Melodie, die eine ausgebildete Stimme erfordert.

    ...ist vorwiegend ein lyrisches Gedicht oder eine Ballade, in gehobener Sprache mit kunstvollen Reimen.

    ...ist Produkt eines Dichters und Komponisten

    ...hat eine vom Komponisten festgelegte Begleitung

  • KunstliederDie Zeit der Romantik hat im deutschen Sprachraum ein Reichtum von Dichtung hervorgebracht: Heinrich Heine, Friedrich Schiller, Wolfang von Goethe sind einige Namen, die herausragen. Komponisten wie Franz Schubert, Robert Schumann, Hugo Wolff, Karl Loewe und Richard Strauss haben viele dieser Gedichte durch kunstvolle Vertonungen unsterblich gemacht. Das Lied ist ein Begriff, der in aller Welt mit ihren Namen in Zusammenhang gebracht wird.

  • Liedformen Wir hren 3 Lieder von Franz Schubert an: ein einfaches Strophenlied(Das Wandern) ein variiertes Strophenlied(Die Forelle)ein durchkomponiertes Lied(Der Erlknig)

  • Einfaches StrophenliedMerkmale: Melodie und Begleitung sind in jeder Strophe dieselbe. Die so erzeugte Gesamtstimmung erstreckt sich ber das ganze Lied

  • Variiertes StrophenliedMerkmale:Mindestens eine Strophe unterscheidet sich in Melodie und Rhythmus von den anderen. Bei diesem Lied hat Schubert die ersten beiden Strophen fast gleich vertont, die 3. Strophe aber mit neuer Melodie und anderem Charakter. Am Schluss der Strophe ertnt aber die bekannte Melodie, so ist die Form des Lieds A-B-A1.

  • Die ihr am goldnen Quelleder sichern Jugend weilt,Denkt doch an die Forelle;Seht ihr Gefahr, so eilt!Mest fehlt ihr nur aus MangelDie Klugheit, Mdchen, sehtVerfhrer mit der Angel! -Sonst blutet ihr zu spt.Die vierte Strophe des Gedichts von Christian Schubart vertonte Franz Schubert nicht. Vielleicht lag es an der Form, da er schon eine variierte A-B-A1 hatte und einen dramatischen Verlauf, der nur geschwcht wre durch einen Wiederkehr zu dem A Teil. Oder wollte er die moralisiernde Aussage des Liedes nicht unterstreichen?

  • Das durchkomponierte LiedMerkmale: Eine eigene Melodie fr jede Strophe, immer dem Text und der Dramatik des Gedichts angepasst.Der Erlknig ist das erste verffentlichte Werk von Schubert, deswegen als Opus 1 bezeichnet. Im Jahre 1816, also seinem 19. Lebensjahr, wagte es ein vllig unbekannter Hilfslehrer und Komponist aus Wien, dem berhmtesten Dichter Europas, der auch Wissenschaftler, Philosoph und Staatsmann war, eine Sammlung seiner Vertonungen von Texten des Verehrten zuzusenden. Er hoffte darauf, mit der Untersttzung dieses Groen mehrere Liederhefte drucken lassen zu knnen und damit schlagartig bekannt zu werden.Wie wir wissen, missglckte das Vorhaben des 19jhrigen Franz Schubert denn der Adressat, Johann Wolfgang von Goethe, schickte das Notenpaket aus Weimar nach Wien zurck - ohne Kommentar, ohne Reaktion auf das Begleitschreiben, wahrscheinlich auch, ohne die Lieder wirklich grndlich zur Kenntnis genommen zu haben.Dieses Lied muss man anhren, es gibt sogar Auffhrungen im Internet: www.youtube.com/watch?v=VdhRYMY6IEc

  • ImpressionismusIn Frankreich gab es Ende der 19. Jahrhundert eine Kunstbewegung, die mit dem Begriff Impressionismus weltweit bekannt wurde. Die Komponisten Claude Debussy, Maurice Ravel und Gabriel Faur vertonten die Gedichte von Baudelaire, Rimbaud und Chausson, u. a. und schufen Lieder, die sich stark unterscheiden von ihren deutschen Vorbildern. Da die Lieder und musikalische Sprache grundstzlich durch eine gesprochene Sprache geprgt sind, ist es nicht verwunderlich, dass die Lieder so verschieden sind.

  • Das Chansonfranzsisch fr Lied, im engeren Sinne aber Kabarettlied, frher eher lyrisches, singbares Gedicht. Im Gegensatz zu dem Schlager, der melodisch gefllt aber meist eine kurze Lebensdauer hat, hat der Chanson Qualitt: die Musik ist gut, der Text noch besser als die Musiker ist literarisch, er gehrt zur Dichtkunst. Mit dem Chanson ist immer der Solosnger verbunden, der oder die Vortragende. Die Stimme ist nicht unwichtig, die Persnlichkeit aber schon.

    Jacques Brel war einer der bekanntesten Liedermacher Frankreichs.

  • Sur la placeAuf dem heissen Platztanzt ein junges Mdchenund singt whrend die braven Brger,die vor Hitze nicht mehr knnen, eine Weile lauschen und dann die Fenster schliessen.Und das Mdchen geht.In gleicher Weise taucht eine Flamme aufin unserem Herzen,Aber alt und trgeschliessen wir unsere Augenund hren nicht mehr zu... Jacques Brel

  • Ein Chanson ist wie ein Bild: die Worte sind die Linien, die Musik ist die FarbeEin Chanson hat die Aufgabe, in drei Minuten das auszudrcken, was sonst ein Dichter in einem ganzen Roman tut.Jacques Brel1929-1978

  • 1929 in Brabant, Belgien geborenMit 15 Jahren arbeitet er in der vterlichen Papierfabrik, die er erben soll.Mit 24 Jahren verlsst er aber die Fabrik, auch seine Frau und drei Tchter, und geht nach Paris um eine Karriere als Snger zu verfolgenMit 37 Jahren tritt er zurck von dem ffentlichen Konzertleben, wo er bis 300 Soireen und Matineen pro Jahr absolvierte, und zog sich mit seinem Segelboot in die Sdsee zurck.

    Seine Themen sind: die Verlassenheit des Menschen und das, was ihm ber Verlassenheit und Unzulnglichkeit hinweghilft9. Oktober 1978 erliegt Jacques Brel im Alter von 49 Jahren dem Lungenkrebs.

  • Ne Me Quitte Pas

    Ne me quitte pas Il faut oublierTout peut s'oublierQui s'enfuit djOublier le temps des malentendus Et le temps perdu, savoir commentOublier ces heures Qui tuaient parfoisA coup de "pourquoi" le coeur du bonheurNe me quitte pas, ne me quitte pas, Ne me quitte pas, ne me quitte pas,Moi, je t'offrirai des perles de pluieVenues de pays o il ne pleut pasJe creuserai la terre jusqu'aprs ma mortPour couvrir ton corpos d'or et de lumire Je ferai un domaine o l'amour sera roiO l'amour sera loi, o je serais reineNe me quitte pas, ne me quitte pas, Ne me quitte pas, je t'inventeraiDes mots insenss que tu comprendrasJe te parlerai de ces amants-lQui ont vu deux fois leurs coeurs s'embraserJe te raconterai l'histoire de ce roiMort de n'avoir pas pu te rencontrerNe me quitte pas, ne me quitte pas, Ne me quitte pas, ne me quitte pas,On a vu souvent rejaillir le feuDe l'ancien volcan qu'on croyait trop vieux est, parait-il, des terres brlesDonnant plus de bl qu'un meilleur avrilEt quand vient le soir, pour qu'un ciel flamboieLe rouge et le noir ne s'pousent-ils pas?Ne me quitte pas, ne me quitte pas,Ne me quitte pas, ne me quitte pas,

  • Ne me quitte pas, je ne vais plus pleurerJe ne vais plus parler, je me cacherais l,A te regarder danser et sourireEt t'couter chanter et puis rireLaisse-moi devenir l'ombre de ton ombreL'ombre de ta main, l'ombre de ton chienMais ne me quitte pas, ne me quitte pas,Ne me quitte pas, ne me quitte pas.

    Das bekannteste Chanson von Jaques Brel und eines seiner schnsten. Ein Mann fleht seine Geliebte an, ihn nicht zu verlassen, ihm zu verzeihen, zu vergessen und endet in der Selbstaufgabe: Ich werde nicht mehr weinen, ich werde nicht mehr reden, ich werde mich dort verstecken, dich einfach nur beobachten, wenn du tanzt und lchelst, dir zuhren, wenn du singst und lachst. La mich zum Schatten deines Schattens werden, zum Schatten deiner Hand, zum Schatten deines Hundes, aber verla mich nicht. "Ne me quitte pas, ne me quitte pas, ne me quitte pas."

  • Tout nu dans ma verviette qui me servait de pagneJavais le rouge au front et le savon la mainAu suivant au suivantJavais juste vingt ans et nous tions cent vingtA tre le vuivant de celui quon suivaitAu suivant au suivantJavais juste vingt ans et je me dniai-saisAu bordel ambulant dune arme en campagneAu suivant au suivantMot jaurais bien aim un peu plus de tendresseOu alors un sourire ou bien avoir le tempsMais au suivant au suivantCe ne fut pas Waterloo mais a ne fut pas ArcoleCe fut lheure o lon regrette davoir manqu lecoleAu suivant au suivant... Ganz nackt, mit rotem Kopf, nur ein Stck Handtuch/Als Lendenschurz drapiert, und die Seife in der Hand:/ Nchster, ran! Nchster, ran!/ Ich war kaum zwanzig Jahr, wir waren hundert Mann,/ Als nchster warn wir dran, wo hundert vorher waren./ Nchster, ran! Nchster, ran!/Ich war kaum zwanzig Jahr, da habe ich erfahren/ In einem Feldbordell die Liebe auf dem Bettuch./ Nchster, ran! Nchster, ran!/Ich htte gern geliebt mit etwas Zrtlichkeit,/ Vielleicht ein Lcheln nur, nicht ganz so wenig Zeit./ Nchster, ran! Nchster, ran!/Das wurde eine Stunde, in der bereut man so,/ Das man die Schule schwnzte. Das war kein Waterloo, /Nchster, ran...Au suivant

  • Mit 3 Jahren wurde sie blind, spter aber wie durch ein Wunder kann sie wieder sehen.Als alt genug um mitzuhelfen, holte der Vater sie wieder nach Paris. Mit 15 J. singt sie auf den Strassen und Hinterhfen.Mit 16 Jahren heiratete sie, knapp vor der Ankunft eines Babys. Als das Kind starb, ging sie auf die Strasse, um sich das Geld fr die Beerdigung zu verdienen. Sie wird entdeckt durch den Caberetbesitzer Louis Leple. Dieser gibt ihr die Chance aufzutreten und nennt ihr Piaf, oder Spatz. Kurz darauf wird er ermordet und Edith wird in dem Fall hineingezogen, da sie kein Alibi hat. Aber es ging weiter und ihr hektisches Leben ist ein Roman von Erfolg, Enttuschung, Krankheit und Sucht. Sie liebte Paris und Paris liebte sie. Von dem Eifelturm sang sie das beliebte Lied, das ihr Leben ausdrckte:Edith Piaf (1915-1963) eine Tragdin des Chansons mit einer unvergesslichen StimmeGeboren auf dem Polizeirevier in Paris wurde sie als Edith Giovanna Gassion getauft. Die Mutter verliess ihrem Vater, einen Akrobaten und Schausteller, als sie 2 Monate alt war. Sie wurde bei der Grossmutter abgeben, die ein Bordell in der Normandie leitete.

  • Il avait des grands yeux trs clairsO parfois passaient des clairsComme au ciel passent les orages.Il tait plein de tatouagesQue jai jamais trs bien compris,Son cou portait: Pas vu, pas pris,Sur son coeur on lisait: PersonneSur son bras droit un mot: Raisonne.Jais pas son nom, je nsais rien dlui,Il ma aime toute la nuitMon lgionnaireEt me laissant mon destinIl est parti dans le matinPlein de lumireIl tait mince, il tait beau, Il sentait bon le sable chaudMon lgionnaireYavait du soleil sur son frontQui mettait dans ses cheveux blondsDe la lumire. Er hatte grosse helle Augen,/ In denen manchmal Blitze zuckten,/ Wie Gewitter, die am Himmel vorbeiziehen./Sein Krper war voller Ttowierungen, die ich nie richtig verstanden habe./ Auf dem Hals stand: Nicht gesehen, nicht genommen,/Auf seinem Herzen las man: Niemand,/ Auf seinem rechten Arm das Wort: berlege./ Ich kenne seinen Namen nicht, ich weiss nichts von ihm,/ Er hat mich die ganze Nacht geliebt,/ Mein Legionr,/ Dann berliess er mich meinem Schicksal/ Und ging in den strahlenden Morgen./ Er war schlank, er war schn,/ Er duftete nach warmem Sand,/ Mein Legionr./ Die brachte Licht in seine blonden Haare.Sie sang von der unglcklichen Liebe, von der Einsamkeit der Verlassenen, von dem vergeblichen Warten und von der Hoffnung auf eine neue, schnere Liebschaft, z. B. im Mon lgionnaire

  • Non, rien de rienNon, je ne regrette rienNi le bien qu'on m'a fait, ni le malTout a m'est bien galNon, rien de rienNon, je ne regrette rienC'est pay, balay, oubliJe me fous du pass.Avec mes souvenirsJ'ai allum le feuMes chagrins, mes plaisirsJe n'ai plus besoin d'euxBalays mes amoursAvec leurs trmolosBalays pour toujoursJe repars zro

    Non, rien de rienNon, je ne regrette rienNi le bien qu'on m'a fait, ni le malTout a m'est bien galNon, rien de rienNon, je ne regrette rienCar ma vieCar mes joiesAujourd'huia commence avec toi...

  • Die deutschen LiedermacherReinhard Mey hat ber 300 Liederkomponiert, getextet und selber vorgetragen. 1942 in Berlingeboren, er absolvierte das Franzsische Gymnasium dort und schrieb mit 22 Jahren sein erstes eigenes Chanson, Ich wollte wie Orpheus singen,Gegenwrtig hat er mit Bunter Hund seinen 24. Studioalbum aufgenommen, z. T. auch infranzsischer Sprache.

  • 1. Strophe: Ich wollte wie Orpheus singen,Dem es einst gelang,Felsen selbst zum Weinen zu bringenDurch seinen Gesang.

    2. Strophe: Wilde Tiere scharten sichFriedlich um ihn her.Wenn er ber die Saiten strich,Schwieg der Wind und das Meer.

    3. Strophe: Meine Lieder, die klingen nach WeinUnd meine Stimme nach Rauch,Mag mein Name nicht Orpheus sein,Mein Name, gefllt mir auch!

    4. Strophe: Meine Lyra trag ich hin,Bring sie ins Pfandleihhaus.Wenn ich wieder bei Kasse bin,Ls ich sie wieder aus.

    5. Strophe: Meine Lieder sing ich dir,Von Liebe und Ewigkeit,Und zum Dank teilst du mit mirMeine Mittelmigkeit.

    6. Strophe: Mein Fels ist zu mir gekommen,Mich zu hren, kein Meer!Aber ich hab dich gewonnen,Und was will ich noch mehr?!

    Reinhard Mey

    Alle Rennen und Was in der Zeitung steht sind in den Arbeitsblttern aufgefhrt. Reinhard Mey ist der deutsche Chansonnier schlechthin und hat es verdient, gehrt zu werden. Weitere Information:http://www.reinhard-mey.de

  • Hildegard KnefAls Sngerin, Schauspielerin, Schriftstellerin und Malerin ttig, sie hat 23 Original-Alben verffentlicht mit 317 Einzeltiteln, 130 aus eigener Feder. Als Filmschauspielerin hat sie in 49 Kinofilmen mitgewirkt und war die erste Deutsche, die am Broadway in New York als Musicalsngerin Erfolg gehabt hat.Ihre Lieder widerspiegeln ihr Leben, das nicht immer von Glck und und Freude geprgt war. 1925-2002

  • Ich kam im tiefsten Winter zur Welt,hab' dreimal geniest, mich mde gestellt,der Vater war wtend, er wollt' einen Sohn,ich sah mich so um und wusste auch schon:von nun an geht's bergab.

    Anschlieend hatte ich nicht viel zu tun,man lie mich wachsen und zwischendurch ruhn,aber nach ein paar Jahren, da sprach man spontan:Du musst jetzt was lernen der rger begann:von nun an ging's bergab.

    Mit fnfzehn hatte ich eine Idee,ich wollt' zum Theater, Mama sagte Nee,man htt' mich enterbt, doch wir hatten kein Geld,und ich folgte dem Ruf auf die Bretter der Welt:von nun an ging's bergab.

    Und alle fanden, ich htte Talent,und gaben mir Rollen, die 's Programm nicht mal nennt,doch der S...

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