nr.2 März 2013 – Juni 2013 brückenbrief - kirche ?· Aber woran merke ich das? »Siehe, Neues ist…

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  • GEMEINDEBRIEF DER EVANGELISCHEN BRCKENGEMEINDEN DES BREMER OSTENS

    Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. 2. Korinther 5,17

    AUF EIN WORT Seite 3

    So wird man Teamerin

    JUGEND Seite 18

    Bildung eine Existenzfrage!

    POLITIK Seite 7

    GUTER HIRTE HEMELINGEN MELANCHTHON VERSHNUNG

    brckenbriefnr. 2 Mrz 2013 Juni 2013

  • brckenbrief nr. 2 Mrz 2013 Juni 2013

    Aus dem InhaltAUF EIN WORT2. Korinther 5,17

    JUGENDLICHEKonfirmandentaufe

    Jugendarbeit ist Beziehungsarbeit

    Knockin on Heavens Door

    Jugendarbeit 2.0

    Bildung Eine Existenzfrage

    TERMINEEin berblick auf gemeinsame Veranstaltungen der Brcken gemeinden

    VON MRZ BIS JUNIAlle Gottesdienste der Brcken gemeinden im berblick

    GUTER HIRTENachlese zur GemeindeversammlungSenioren: Gemeinsam Neues erleben

    HEMELINGENDie SpielkreiskinderJugendarbeit in Hemelingen

    MELANCHTHONWir sagen DankeDas neue Kunstwerk und die Stifterin

    VERSHNUNGEx-Konfi-FahrtGemeindekonvent

    GRUPPEN UND KURSEAlle Angebote der Brckengemeinden im berblick

    WEGWEISERAlle Ansprechpartner, Adressen und Telefonnummern in den Brckengemeinden

    2 GEMEINDEBRIEF DER BRCKENGEMEINDEN DES BREMER OSTENS

    Liebe Leserinnen und Leser!

    EDITORIAL

    Seit dem Andruck der Erstausgabe sindnun dreieinhalb Monate vergangen undich danke Ihnen im Namen der Redaktionfr Ihre zahlreichen Anregungen, Kom-mentare und Kritiken.

    Ein wenig kribbelig war mir schon zu-mute. Kommt der Brckenbriefbei Ihnen an? Finden Sie dasGesuchte? Wie geflltIhnen die Gestaltung,besonders die Farb-auswahl und wie istes mit der Lesbar-keit?

    Um es vorweg zusagen: Sie haben grtenteils sehr posi-tiv reagiert. Dafr schonmal ein herzliches Danke-schn. Von lebendig, freund-lich, einladend bis zu so ganzanders als gewohnt; habe ich mir sogaraufgehoben waren Ihre Reaktionen.

    Ihre Kritik bezog sich zumeist auf die Lesbarkeit von schwarzer Schrift auf farbi-gem Grund. Wir haben darauf reagiert und die entsprechenden Bereiche leicht abgetnt. Eine bessere bersichtlichkeitbringt die neue Einteilung nach Ziel -gruppen fr die Rubrik Alle Angebote der Brckengemeinden im berblick.

    Und dann braucht es noch zwei Dinge, diewir alle einbringen mssen: Zeit und gutenWillen, um sich an das neue Erscheinungs-bild zu gewnnen und manchmal (auch ich brauche sie!) eine Sehhilfe!

    So vorbereitet, finden Sie in dieser AusgabeBeitrge zum Thema Jugend.

    Sie erfahren etwas ber Perso-nen, Inhalte und Angebote

    kirchlicher Jugendarbeit.Ganz traditionell be-ginnt das mit demSchwerpunkt Kon -firmation und geht dann weiter mit Ein drcken von derStrae und aus der

    Schule. Auf den Ge-meindeseiten geht

    es dann um Spezielles ausIhrem Stadtteil.

    Ich lade Sie ein, sich weiterhin anIhrem Brckenbrief zu beteiligen. SendenSie uns dazu einfach Ihre Ideen und Kommentare an unsere Redaktionsadresse.

    Ihr Stefan Sarod, Pastor

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    IMPRESSUM

    Brckenbrief, der Gemeindebrief der Brckengemeinden des Bremer OstensAuflage: 15.000Herausgeber: Kirchenvorstnde der Brckengemeinden /v.i.S.d.P.: Pastor Tilman Gansz-EhrhornRedaktionsleitung: Pastor Stefan SarodRedaktion: Tilman Gansz-Ehrhorn, Ronald Hegerding, Ursula Hertzberg, Peter Hoffmann, Ilse Lutomsky, Brigitte Mhl, Stefan SarodKontakt: ber Gemeinde-Servicebro Telefon 0421/620 34 40E-mail: redaktion.brueckenbrief@kirche-bremen.de

    Druck: Girzig+Gottschalk GmbH, Hannoversche Strae 64, 28309 BremenGestaltung: Martin Zech Design, Bremen, www.martinzech.deDer nchste Gemeindebriefbrief erscheint im Juni 2013 Redaktionsschluss: 09. April 2013 Die Artikel stellen nicht unbedingt die reprsentative Meinungder Vorstnde dar Krzungen behalten wir uns vor. Nachdruck(auch auszugsweise) nur mit Genehmigung der Redaktion Fotos: Redaktion, auer wenn anders angegebenSpendenkonto: Brckenbrief, Konto-Nr. 22 10 30 720, Commerzbank Bremen, BLZ 290 800 10

    DES BREMER OSTENSbrckengemeinden

  • GEMEINDEBRIEF DER BRCKENGEMEINDEN DES BREMER OSTENS

    AUF EIN WORT

    Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. 2. Korinther 5,17

    Meditation

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    Noch einmal jung sein! Nicht jeder, nicht jede hat diesenWunsch. Einige erinnern sich zu gut an die Probleme und Nte ihrer Jugend. Einige wissen um Anforderungenund Schwierigkeiten, denen junge Menschen heute ausgesetzt sind. Und doch: Wer wrde sich nicht gernefhlen wie neu geboren? Wer mchte nicht noch einmalneu beginnen knnen, den Zauber des Anfangs spren,statt immer in derselben Rille zu laufen? Die Wirklichkeit ist kein Computerspiel, in dem dumehrere Leben hast, und zur Not auf Neu-start drcken kannst!

    Doch Ostern ist das Fest einer neuen Schp-fung. An Ostern feiern wir den Sieg Gottesber den Tod. Der Tod hat einen Stachel, der ins Leben hineinpiekst. berall dort, woLeben kleingemacht und zerstrt wird, ist er zuspren. Unsere Sprache zeigt es. Da kann man an-dere auf den Tod nicht leiden, macht sie mundtot,will sie kaltstellen und geht ber Leichen. Wem es egalist, wie es anderen Menschen ergeht oder was aus seinemLebensraum wird, der mag noch so lebendig wirken: Er/sie sieht ganz schn alt aus ganz unabhngig von den Lebensjahren. Eine solche Einstellung ist jetzt vllig veraltet. Ostern sagt: Das ist Schnee von gestern. Das istfr uns gestorben. Es hat keinen Anspruch mehr auf uns.Dafr steht das Kreuz. Das Alte ist berholt und vergan-gen. Die Zukunft hat schon begonnen. Du gehrst dazu.Aber woran merke ich das?

    Siehe, Neues ist geworden. Siehe? Wohin soll ich sehen?Beim Blick in den Spiegel entdecke ich nichts Neues,auer vielleicht einigen Falten und grauen Haaren mehr.Und wenn ich nach innen schaue, finde ich manches

    Altbekannte, das ich gerne hinter mir liee. Sicher hilft es, wenn ich einmal von mir absehe! Wo sollte das Neuesich anders zeigen als in Christus, dessen LebendigkeitMenschen befreite, die anderen oder sich selbst das Lebenschwer machten? In Christus msste sich doch auchheute die Schpfungskraft entdecken lassen, berall wo Brcken zwischen Menschen aufgebaut werden. Siemsste sich darin zeigen, dass in unseren GemeindenMenschen unterschiedlichen Alters, verschiedener Her-

    kunft, mannigfaltiger Lebensauffassungen und Lebensweisen einander begegnen und niemand

    aufgegeben wird. Sie msste sich darin zeigen,dass ich Nachbarn oder Fremde, Kollegenoder Mitschler als meine Nchsten achte,denen Gottes Liebe gilt. Darin nicht zuletzt,dass ich mich mit anderen durch die Taufezur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes

    berufen wei (Rmer 8,21): Du kannst kom-men, wie du bist. Aber du musst nicht bleiben,

    wie du warst.

    Ich will mich auf die sterliche Verheiung einlassen: Dugehrst zur neuen Schpfung, du bist von Gott geliebt und gewollt! Auch wenn dir in jeder Altersstufe besondere Lebensaufgaben gestellt sind, auch wenn dein Leben nichtfrei von Enttuschung, Kummer oder Krankheit ist und welches Leben ist das schon! Auch wenn es einmal einEnde hat: Die Liebe hrt niemals auf (1. Korinther 13,8). Ihr vertraue dich jeden Tag aufs Neue an (2. Korinther4,16). Dann kannst du frhlich jung sein. Und du kannstgetrost alt sein und lter werden.

    Dr. Bernd Kuschnerus,Pastor

  • 4 GEMEINDEBRIEF DER BRCKENGEMEINDEN DES BREMER OSTENS

    JUGENDLICHE TAUFE UND KONFIRMATION

    Konfirmandentaufe: Warum willst du dich taufen lassen? Fnf Konfirmandinnen im Gesprch mit einem jugendlichen Taufanwrter

    Groes Tauffest am 15. September 2013Brckengemeinden und Trinitatis-Gemeinde laden herzlich ein

    Freust Du Dich auf die Taufe?Eigentlich schon! Man wei nicht, was drankommt, z. B. dass ich vorsingen muss.

    Was verstehst Du unter Taufe?Dass Gott bei mir ist und man sich nher zu Gott hingezogen fhlt.

    Warum lsst Du Dich jetzt taufen?Weil ich finde, dass ich jetzt alt genug bin, es zu erfahren, wer der Gott ist. Und weil ich als erstes im Spielkreis hier mit Frau Kuschnerus das Krippenspiel gehrt habe.

    Du hast Konfirmandenunterricht bei Pastor Kuschnerus und Doris Nauland. Was hat derKonfirmandenunterricht dazu beigetragen, dass Du Dich taufen lsst?Dass man mehr von Gott lernt: Dass Gott immer bei mir ist!

    Was hat Dir im Konfirmandenunterricht am meisten gefallen?Die erste Stunde, wo wir die Namenspielegemacht haben und spter die Seligpreisungen,z. B. Die Hungernden werden satt.

    Bist Du aufgeregt?Naja, das nicht, sondern eher nervs, wer nochalles zuguckt als meine Familie.

    Die meisten Konfirmandinnen und Konfirmanden wurden als Kinder getauft aber nicht alle. Inzwischen lassen sich einige Jugendliche inder Konfirmandenzeit taufen. Vivian, Melissa, Rebekka, Nele und Nicole wollen darber mehr erfahren. Sie gehren zur Vorkonfirmandengruppe(im 1. Unterrichtsjahr) von Pastor Bernd Kuschnerus. Die Mdchen haben sich Fragen berlegt und Prodan interviewt. Prodan ist ein Haupt-konfirmand (im 2. Unterrichtsjahr). Er will sich taufen lassen.

    Auch wer noch nicht getauft ist,kann an der Konfirmandenzeit in den Brcken gemeinden teil-nehmen. Die Taufe kann dannwhrend dieser Zeit vollzogen werden, z.B. im Gottesdienst in der Osternacht. Denn erst mitder Taufe ist man richtig ein Teil der Kirche. brigens ist dieKonfirmation eng auf die Taufebezogen: Die Konfirmation wird auch als Tauf erinnerungund als Taufbekenntnis im Jugend alter verstanden. Bei Fragen wendet Euch bitte an Eure Pastorinnen und Pastoren.

    Dr. Bernd Kuschnerus,Pastor

    Die Brckengemeinden und die Trinitatis-Gemeindeladen zu einem gemeinsamen Tauffest in den Park desKrankenhauses Ost ein. Taufe unter grnen Bumen, inder Kapelle des Krankenhauses, an der Volire. LauschigePltzchen im