Ober St. Veiter Blatt'l 60

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Ausgabe 60/Winter 2013 des Printmediums der IG Kaufleute in Ober St. Veit, einem Bezirksteil von Wien-Hietzing

Text of Ober St. Veiter Blatt'l 60

  • Gute Nachrichten aus Ober St. Veit 1

    Gute Nachrichten aus Ober St. Veit

    60. | Ausgabe Winter 2013 - Viel Spa beim Lesen wnschen die Kaufleute Ober St. Veit

    Seite 2 Bericht des Obmannes

    Seite 3 Ein Tag im Leben eines Mitglieds

    Seiten 4/5 RckblickSeiten 6/7 Aktuelles

    Seite 7 Der Nikolo kommt

    Seiten 8 bis 11 Die IG der Kaufleute Ober St. Veit

    Seiten 12 bis 14 AlleMitglieder auf einen Blick

    Seite 14 Technik im Fluss Seite 15 Ober St. Veiter Weihnachtsgeschichte

    Seite 18 DerVeranstaltungskalender

    Seite 19 100 Jahre k. u. k. Bunkeranlagen

    Seite 19 Das Rezept der Saison

    Seite 20 SteckbriefBock's Music Shop

    Unsere Nachbarn:Die Geschichte von

    Lainz

    Im Rahmen der Serie "Geschichte unserer Nachbarn" bieten wir auf den Seiten 16 und 17 die kurze Geschichte eines weiteren Bezirksteiles des 13. Wiener Gemeindebezirks.

  • Ober St. Veiter Blattl2

    Liebe Ober St. Veiterinnen und Ober St. Veiter!Die schwedische Herbstsonne brachte den Wald zum Glhen.

    Ob gelb-rot-orange, die Farbenpracht war so einmalig, dass ich fters stehen blieb, um die Schnheit der Natur in Ruhe immer wieder zu bewundern. Auf der Fahrt nach Wien begleitete mich der Herbst durch ganz Deutschland. In Wien angekommen, begrte mich der Wienerwald mit den jhrlichen Farbenwun-dern. So bringt uns der Herbst jedes Jahr noch einige wunder-schne Tage und die Natur nher. Beachten wir dies auch in unserem schnelllebigen Alltag? Rasch ist die Zeit gekommen, die Bume stehen ohne Laub da, und sprliche Sonnenstrahlen finden den Weg durch die ste, und schon steht der Win-ter vor der Tr. Nur mehr einige Wochen, die scheinbar immer schneller vergehen, und es ist Weihnachten. Haben bzw. nehmen wir uns die Zeit, uns darauf vorzubereiten? Unsere Kinder und Enkerln freuen sich ber jede gemeinsame, zustzliche Stunde, die wir mit ihnen verbringen und sie auf das Christkind und das Weihnachtsfest vorbereiten.

    Was waren das fr Zeiten, als wir Alten noch an das Christkind geglaubt haben? Wie hat uns der Kerzenschein des Weihnachts-baumes verzaubert, und wie zufrieden waren wir mit den wenigen Packerln. Heute freuen wir uns mit unseren Kindern bzw. Enkerln. Haben Sie schon Ihre Briefe an das Christ-kind geschrieben und ins Fenster gelegt?

    Knnen nicht viele Wnsche bei uns Kaufleuten in Ober St. Veit besorgt werden? Ohne Stress und mit kurzen Wegen?

    Wir, die Ober St. Veiter Kaufleute, freuen uns auf Sie und wn-schen Ihnen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und fr das neue Jahr Gesundheit und Zufriedenheit!

    Noch erwhnen mchte ich unseren Nikoloumzug am 5.12.2013 ab 15:00 Uhr in Ober St. Veit. Nikolo und Krampus kom-men wieder mit der Pferdekutsche!

    Ihr Obmann KR Gerhard Korkisch

    Bewegung durch Engagement

    KR Gerhard KorkischObmann

    EditorialWeihnachten

    Gefrdert aus Mitteln der Stadt Wien durch die Wirtschaftsagentur Wien.Ein Fonds der Stadt Wien. mit Untersttzung der Wirtschaftskammer Wien

    Gablonzer Christ-baumschmunk. Ein wahrer "Klunker"

    aus dem Jahr 1910

    Aufhofstrasse 170, 1130 Wien | Tel: 01/877 00 77Endresstrasse 110, 1230 Wien | Tel: 01/88 60 743

    www.zellmann.at | info@zellmann.at

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    Eine Umfangsreduzierung an Hfte, Taille, Bauch oder Oberschenkel um eine Kleidergre in 4-8 Wochen ist keine Seltenheit.

    gltig fr HYPOXI, Ultraschall Kavitation und Power Plate

    kaufbar bis 24.12.2013 und einlsbar ab 01.01.2014

  • Gute Nachrichten aus Ober St. Veit 3

    Es mag verwundern, mein Tag beginnt meist beim Einschlafen! Das ist so gegen 00:30 Uhr, die Gedanken werden freier, die Kre-ativitt schlft nie. Vergessenes wird wach, Neues wird erdacht.

    Aufstehen um 6:00 Uhr, auch das nicht sehr feudale Frhstck unter der Woche unterliegt einem Ritual. Es wird Tee gekocht und dazwischen Kleidung ausgesucht. Der Tisch wird mit allem gedeckt, was so zu einem Frhstck gehrt. Rasch ins Bad, rasiert wird jeden zweiten Tag, fr den "modernen Mann" Creme ins Gesicht, Augenstraffer auf die Augenringe, Frisur gezupft, Duft aufgebracht, fertig!

    Der Tee hat gezogen, meine Shne wanken dazu, zuerst stumm, das mag ich nicht, dann tauen sie auf. Bei mir gibt es schon in der Frh Humor und ein Gesprch, ich brauch' privat und beruflich die Tuchfhlung mit meinem Gegenber, will wissen wie jemand tickt und wie es so geht. Das sind wichtige 30 Minuten.

    Whrend der Fahrt in die Firma kann ich Telefonate mit mei-nen Monteuren erledigen oder mich auf den Tag einstellen. Meine Kleidung ist der Tagesplanung angepasst: Einmal im Anzug, dann legerer, aber trotzdem modisch, manchmal auch im Montage-gewand. Ich versuche am Ball zu bleiben, die Probleme meiner Monteure zu erkennen und als Tischlermeister zu zeigen, dass ich durchaus noch mithalten kann. Dann gibt es mich auch mit Stahl-kappenschuhen und "Latzhose", versehen mit Mastab und der wichtigsten "Fremdsprache" der Welt, nmlich der des Baus!

    Der erste Weg in der Firma fhrt mich zum Postkasten, ich berfliege Zeitungen, Briefe und Rechnungen, manchmal recher-chiere ich einen Artikel. An Planungstagen brte ich ber Grund-rissen von Wohnungen und Husern oder nur einzelnen Rumen, und Musik erhht meine Kreativitt. Ich zeichne, inspiziere aus verschiedenen Perspektiven, verwerfe wieder, zerknlle Papier auf Papier, und dann der Geistesblitz. Oft nicht am selben Tag, aber die gute Planung entsteht aus einer Vielzahl von Mglichkeiten. Dazwischen Telefonate mit Lieferanten, Kunden, Architekten.

    Viel Zeit erfordert die Vorbereitung auf Kundentermine. Das zu prsentierende Planungskonzept muss mit den richtigen Mate-rialien abgestimmt und diese bei Lieferanten organisiert werden.

    Zumindest zwei mal die Woche bin ich auf Baustellen. Ich liebe den Geruch von frisch gemalten Wnden, geschnittenem Holz, die Dynamik eines Ortes, wo genau das entsteht, was zuerst ersonnen und auf Papier gebracht wurde. Es sind Professionisten zu koordi-nieren und zu unterweisen, mit Plnen auszustatten, Monteure zu besuchen und mit allem Notwendigen zu versorgen. Auch sind die Kontakte zwischen Kunden und dem Montageteams herzustellen.

    Gegen 18 Uhr kontrolliere ich in der Firma noch einmal Faxe und E-Mails, erledige Telefonate und leite Bestellungen weiter. Oft sind noch Abendtermine zu absolvieren, mal im Studio, mal beim Kunden.

    So schliet mein Tag unter der Woche so gegen 2022 Uhr. Grundstzlich bin ich von Montag bis Donnerstag von 824 Uhr fr meine Kunden da. Open End unter der Woche, dafr ab Freitag 18 Uhr bis Montag 8 Uhr frei! Je nach Uhrzeit gibt es abends ein Zusammensein mit Familie oder Freunden, im Bett lese ich noch bis mir die Augen zufallen oder mich eine pltzliche Idee wach hlt, es sind nie die schlechtesten!

    Neue Serie!

    Tauchen Sie ein in die Welt der Gewerbetreibenden, und Sie werden sehen: Die fr alle sichtbare Prsenz whrend der normalen ffnungszeiten ist nur ein Teil der Arbeit, die ein Betrieb erfordert.

    Ein Tag im Leben eines Mitglieds

    Georg Grn

    Grn Raum Plan Planungs und Einrichtungs G.m.b.H.

    Objekt- & Wohnkonzepte,Innenarchitektur

    Hagenberggasse 2426/2/1; 01/786 46 15

    office@gruenraumplan.atwww.gruenraumplan.at

    Ich muss mir keinen Wecker stellen, um pnktlich aufzustehen, erzhlt Elisabeth Glaeser augenzwinkernd. Denn diese Aufgabe erle-digt jeden Tag zuverlssig Tchterlein Mia. Sie ist eineinhalb Jahre alt und der jngste Spross der Familie Glaeser. Gemeinsam mit der lteren Tochter Laura sie ist dreieinhalb Jahre alt und Ehemann Florian wird daheim zusammen gefrhstckt.

    Danach bringen wir Laura in den Kindergarten, und ich fahre ins Geschft, erzhlt sie. Dort werden gleich die ersten Aufgaben des Tages erledigt: Die Verkaufsstnder werden in die Einkaufspassage gestellt, die letzten Bestellungen vom Vortag werden abgearbeitet, und geputzt muss natrlich auch werden. Um Punkt 9 Uhr wird auf-gesperrt, und die ersten Kunden lassen nicht lange auf sich warten. Seit kurzem hat die Ober St. Veiter Buchhandlung brigens bis 18:30 geffnet und das ohne Mittagspause.

    Bewundernswert, wo Elisabeth Glaeser die ganze Energie her-nimmt: Zwei kleine Kinder, ein Buchgeschft, Ehemann und das kleine Haus beim Roten Berg, das muss man erst einmal alles unter einen Hut bekommen! Oft kommen mich meine Kinder untertags besuchen: Das gibt mir immer neue Kraft und Motivation, sagt sie. Und nach Geschftsschluss holt mich meistens mein Mann ab, hilft mir noch bei den letzten Aufgaben des Tages, und dann fahren wir nach Hause.

    Genauso wichtig wie das gemeinsame Frhstck ist das familire Abendessen. Und wie sollte es in einer Bcher-Familie anders sein: Beim Schlafengehen wird den Kindern natrlich vorgelesen! Tchter-lein Laura hilft in ihrem zarten Alter brigens schon bei der Auswahl des Sortiments an Kinderbchern mit: Was ihr gefllt, empfiehlt die Mama dann auch gerne im Geschft. Die Lieblingsbcher von Laura:

    Geschichten von Astrid Lindgren und vom Drachen Kokosnuss.

    Am Wochenende wird dann ent-weder gewandert, gebastelt (und natrlich viel gelesen!) und auf den Spielplatz spaziert. Im Advent backt Elisabeth Glaeser dann auch gerne. Die Kekse nehme ich dann in die Buchhandlung mit und schenke sie meinen Kunden, erzhlt sie frh-lich. Apropos: Bcher sind natrlich ein ideales Weihnachtsgeschenk. Die sympathische Ober St. Veiter Unter-nehmerin freut sich schon auf ein Kennenlernen!

    Elisabeth GlaeserBcher & GeschenkeladenHietzinger Hauptstrae 147(in der Passage) 01/944 01 33office@buecher-geschenkeladen.atwww.buecher-geschenkeladen.at

    Weihnachtsdekoration ca. 1910, ev. fr Puppenhaus

  • Ober St. Veiter Blattl4

    Was war? Ein kurzer Rckblick auf die letzten Monate

    4. Frh