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Ordnung des Fachbereichs Philosophie und ... · UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013 1 . Ordnung des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften an der Johann

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  • UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013 1

    Ordnung des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universitt Frankfurt am Main fr den Teilstudiengang Geschichte und Philosophie der Wissenschaften mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) im Nebenfach vom 6. Juli 2011 Genehmigt durch das Prsidium am 5. November 2013

    INHALTSVERZEICHNIS

    I. Allgemeines

    1 Rechtsgrundlage und Geltungsbereich

    2 Ziele des Studiengangs

    3 Struktur und Umfang des Studiums sowie Fcherkombinationen

    4 Regelstudienzeit und Teilzeitstudium

    5 Studienvoraussetzungen und Studienbeginn

    II. Studien- und Prfungsorganisation

    6 Module, Kreditpunkte

    7 Studien- und Prfungsaufbau

    8 Lehr- und Lernformen

    9 Zugangsvoraussetzungen und Teilnahmebeschrnkungen fr einzelne Module

    und Lehrveranstaltungen

    10 Sprachanforderungen

    11 Lehr- und Prfungssprache

    12 Leistungsnachweise und Teilnahmenachweise

    13 Studienverlaufsplan und Studienberatung

    14 Prfungsausschuss und Prfungsamt

    15 Akademische Leitung und Modulkoordination

    16 Prfungsbefugnis, Beisitz bei mndlichen Prfungen

    17 Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prfungsleistungen

    18 Prfungstermine, Meldefristen und Meldeverfahren fr die Modulprfungen

    19 Versumnis, Rcktritt

    20 Tuschung, Ordnungsversto

    27. November 2013

  • 2 UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013

    21 Nachteilsausgleich

    22 Modulprfungen, Prfungsformen

    23 Mndliche Prfungsleistungen

    24 Klausurarbeiten

    25 Hausarbeiten und schriftliche Prfungsarbeiten

    26 Bewertung der Prfungsleistungen und Bildung der Noten

    27 Nichtbestehen und Wiederholung einzelner Prfungen, Fristen fr die Wiederholung

    III. Organisation der Abschlussprfung

    28 Meldung und Zulassung zu den Bachelorprfungen

    29 Umfang der Bachelorprfung

    30 Ungltigkeit von Prfungen, Behebung von Prfungsmngeln

    31 Endgltiges Nichtbestehen der Bachelorprfung

    32 Einsicht in die Prfungsunterlagen, Aufbewahrungsfristen

    33 Widersprche gegen das Prfungsverfahren und gegen Prfungsentscheidungen

    IV. Schlussbestimmungen

    34 Wechsel in den Bachelorstudiengang, Inkrafttreten und bergangsbestimmungen

    Anhnge:

    I. Studienphasen und Module

    II. Modulbeschreibungen

    III. Exemplarischer Studienverlaufsplan

  • UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013 3

    Abkrzungsverzeichnis

    Allg.Best. Allgemeine Bestimmungen fr Bachelor- und Masterstudiengnge der Johann Wolfgang

    Goethe-Universitt Frankfurt am Main vom 16.04.2008 in der Fassung vom 13.04.2011.

    B.A. Bachelor of Arts

    CP Kreditpunkte

    DSH Deutsche Sprachprfung fr den Hochschulzugang

    ECTS Europisches-Kredit-Transfer-System

    GVBl. Gesetz- und Verordnungsblatt fr das Land Hessen

    HF Hauptfach

    HHG Hessisches Hochschulgesetz in der Fassung vom 14.12.2009 in der jeweils gltigen

    Fassung (GVBl. I, S. 666).

    HKM Hessisches Kultusministerium

    Ko Kolloquium

    L Lektorium

    LN Leistungsnachweis

    M.A. Master of Arts

    NF Nebenfach

    PL Prfungsleistung

    PR Praktikum

    PS Proseminar

    S Seminar

    StG Studiengruppe

    SWS Semesterwochenstunden

    T Teilnahmenachweis

    bung

    VL Vorlesung

  • 4 UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013

    1 Rechtsgrundlage und Geltungsbereich

    I. Allgemeines

    (1) Der Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften (FB 08) hat am 06.07.2011 gem. 44 Abs.1 Nr.1

    HHG auf der Grundlage der 18 bis 21 HHG diese Ordnung beschlossen.

    (2) Diese Ordnung regelt nach Magabe der Allgemeinen Bestimmungen fr Bachelor- und Masterstudiengnge an

    der Johann Wolfgang Goethe-Universitt in der jeweils gltigen Fassung (nachfolgend Allg. Best.) das Studium und

    die Modulprfungen in dem vom Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften angebotenen Studiengang

    Bachelor of Arts Geschichte und Philosophie der Wissenschaften (Nebenfach).

    (3) Die weiteren an der Johann Wolfgang Goethe-Universitt im Rahmen des Studiengangs Bachelor of Arts ange-

    botenen und den Studierenden bei der Fcherkombination zur Wahl stehenden Haupt- und Nebenfcher sind nach

    den fr diese Fcher mageblichen Ordnungen zu absolvieren.

    2 Ziele des Studiengangs

    (1) Kultur und Gesellschaft der Gegenwart sind in hohem Ma durch wissenschaftliches Wissen aus einem breiten

    Spektrum natur- und humanwissenschaftlicher Disziplinen geprgt. Diese Kenntnisse haben eine lange und komp-

    lexe historische Entwicklung hinter sich, die eng mit allen Bereichen der menschlichen Geschichte verflochten ist.

    Zugleich gaben sie seit der Antike Anlass zur philosophischen Reflexion des Charakters und der Dynamik jener Art

    von Wissen, die den Status der Wissenschaftlichkeit beansprucht. Diese Reflexion besitzt selbst eine genuin histori-

    sche Dimension. Sie verndert sich mit der Kultur und den Wissenschaften, auf die sie sich bezieht. Der Nebenfach-

    Studiengang soll es ermglichen, Kompetenz in der historischen und philosophischen Reflexion wissenschaftlichen

    Wissens sowie seiner historisch sich wandelnden technischen, sozialen und kulturellen Bedeutung zu erwerben.

    Gegenstand der Geschichte und Philosophie der Wissenschaften sind die Zeugnisse wissenschaftlichen Denkens und

    wissenschaftlicher Praxis sowie der philosophischen Reflexion der Wissenschaften aus allen historischen Epochen

    und Kulturen.

    (2) Fachwissenschaftliche Ziele: Der Studiengang Geschichte und Philosophie der Wissenschaften soll es den Studie-

    renden ermglichen, kritische Einsichten in die Grundlagen und Methoden dieses Faches zu gewinnen und ein

    fundiertes Wissen von seinen Gegenstnden zu erwerben sowie wissenschaftliche Erkenntnisse sachlich und sprach-

    lich angemessen darzustellen. Dabei sollen Kenntnisse historischer und philosophischer Art, die sich auf alle histori-

    schen Epochen von der Antike bis in die Moderne und alle grundlegenden Felder der Wissenschaftsentwicklung von

    den Natur- bis zu den Humanwissenschaften beziehen, miteinander verbunden werden. Diese Aufgabe erfordert

    einen stark interdisziplinren Studienaufbau. Neben spezifisch wissenschaftshistorischen und -philosophischen

    Lehrmodulen mssen auch allgemeinhistorische und philosophische Grundkenntnisse erworben werden. Freie

    Studienanteile ermglichen es, einfhrende Kenntnisse jener Wissenschaften zu erwerben, die Gegenstand der

    historischen und philosophischen Analyse sind. Durch die Beschftigung mit der historischen Kultur und Praxis

    sowie der philosophischen Dimension der Wissenschaften werden die Studierenden in die Lage versetzt, traditionel-

    le Grenzen geisteswissenschaftlicher Bildung zu berschreiten und sich entsprechenden aktuellen Diskussionen zu

    stellen.

    (3) Berufspraktische Ziele: Das Studium soll den Studierenden solide Spezialkenntnisse und Zusatzqualifikationen

    vermitteln, durch die das Berufsfeld des jeweils studierten Hauptfaches in Richtung auf jene Ttigkeiten erweitert

    wird, in denen gute Kenntnisse der Wissenschaften und ihrer Entwicklung erforderlich sind. Solche Ttigkeiten

    werden in der Kultur der Gegenwart immer wichtiger. Sie reichen vom akademischen Bereich ber Ttigkeiten in

    wissenschaftlich bzw. technisch orientierten Museen und Archiven bis zum Kulturmanagement, zur ffentlichkeits-

    arbeit in technologieorientierten Unternehmen, zum Verlagswesen und zum Wissenschaftsjournalismus.

  • UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013 5

    Schlsselqualifikationen (Umgang mit wissenschaftlichen, insbesondere fremdsprachlichen Texten, Recherche in

    unterschiedlichen Medien, schriftliche, mndliche und visuelle Prsentationstechniken, Operationalisierung von

    Fragestellungen, rationales Argumentieren in komplexen Problemsituationen, kritische historische und philosophi-

    sche Reflexion vergangener und gegenwrtiger wissenschaftlicher und technischer Sachverhalte und Zusammen-

    hnge usw.) werden im Studium fortlaufend vermittelt. Durch den epochenbergreifenden und interdisziplinren

    Ansatz des Studiengangs wird die Fhigkeit zu vernetztem Denken eingebt und gestrkt.

    3 Struktur und Umfang des Studiums sowie Fcherkombinationen

    (1) Der Studiengang Bachelor Geschichte und Philosophie der Wissenschaften (Nebenfach) dient als Nebenfach fr

    ein Hauptfachstudium in einem Bachelorstudiengang an der Johann Wolfgang Goethe-Universitt Frankfurt.

    (2) Das Studium umfasst im Nebenfach 60 CP. Insgesamt umfasst das Studium mit Hauptfach (120 CP) und zwei

    Nebenfchern ( 60 CP) 240 CP bis zur Erlangung des Bachelor of Arts.

    (3) Als Hauptfach zum Bachelor-Nebenfach Geschichte und Philosophie der Wissenschaften sind alle Bachelor-

    Hauptfcher ohne gesonderte Beantragung zugelassen. Das Hauptfach muss so gewhlt werden, dass Hauptfach und

    Nebenfcher in einem sinnvollen Zusammenhang stehen und ein angemessen weites Wissensgebiet sichern.

    (4) Die Fcherkombinationen Hauptfach Philosophie mit den Nebenfchern Geschichte und Geschichte und

    Philosophie der Wissenschaften oder Hauptfach Geschichte mit den Nebenfchern Philosophie und Geschichte

    und Philosophie der Wissenschaften werden ausgeschlossen.

    4 Regelstudienzeit und Teilzeitstudium

    (1) Die Regelstudienzeit richtet sich nach der Regelstudienzeit des Hauptfaches. Das Studium kann in krzerer Zeit

    abgeschlossen werden.

    (2) Der Fachbereich 08 stellt durch das Lehrangebot, die Studiengestaltung und die Gestaltung des Prfungsverfah-

    rens sicher, dass das Studium einschlielich smtlicher Prfungen in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden

    kann.

    (3) Wird das Studium gem den Regelungen der Hessischen Immatrikulationsverordnung in der jeweils gltigen

    Fassung ganz oder teilweise als Teilzeitstudium durchgefhrt, verndert sich die Studienzeit bis zum Abschluss ent-

    sprechend. In diesem Fall wird ein Semester im Teilzeitstudium als halbes Fachsemester gezhlt. Das Teilzeitstudium

    begrndet keinen Rechtsanspruch auf Bereitstellung eines gesonderten Lehrangebots. Bei Teilzeitstudium wird drin-

    gend empfohlen, die Studienfachberatung aufzusuchen.

    5 Studienvoraussetzungen und Studienbeginn

    (1) Das Studium kann zum Wintersemester und zum Sommersemester begonnen werden.

    (2) In den Bachelorstudiengang kann nur eingeschrieben werden, wer die gesetzlich geregelte Hochschulzugangsbe-

    rechtigung besitzt und nicht nach 57 HHG an der Immatrikulation gehindert ist. Insbesondere muss der Prfungs-

    anspruch fr den entsprechenden Bachelorstudiengang noch bestehen. Zum Beispiel darf die Bachelorprfung noch

    nicht endgltig nicht bestanden sein. Zur diesbezglichen berprfung sind Erklrungen gem 28 Abs. 1 a) vor-

    zulegen. 28 Abs. 3 b) gilt entsprechend.

    (3) Studienbewerber und Studienbewerberinnen mit auslndischer Hochschulzugangsberechtigung mssen einen

    Sprachnachweis entsprechend der Ordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universitt ber die Deutsche Sprachpr-

    fung fr den Hochschulzugang (DSH) mit mindestens dem Ergebnis DSH-2 vorlegen, sofern sie nach 1 Abs. 3 der

    DSH-Ordnung nicht von der Sprachprfung freigestellt sind.

  • 6 UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013

    6 Module, Kreditpunkte

    II. Studien- und Prfungsorganisation

    (1) Das Studium ist modular aufgebaut. Es gliedert sich in Pflichtmodule und Wahlpflichtmodule. Die zu absolvie-

    renden Module sind im Studienplan (Anhang) festgelegt.

    (2) Ein Modul ist eine inhaltlich zusammengehrende Lehr- und Lerneinheit. Module stellen in der Regel einen

    Zusammenschluss von inhaltlich aufeinander bezogenen Lehrveranstaltungen einschlielich Praxisphasen und Pro-

    jektarbeiten sowie die Selbstlernzeiten dar. Die Inhalte eines Moduls sind in der Regel so zu bemessen, dass sie in-

    nerhalb eines Semesters oder eines Studienjahrs vermittelt werden knnen. In begrndeten Ausnahmefllen kann

    sich ein Modul ber drei Semester erstrecken. Erstrecken sich Module ber mehr als ein Semester, sollen die zuge-

    hrigen Lehrveranstaltungen in unmittelbar aufeinander folgenden Semestern angeboten und besucht werden.

    (3) Die Lehrveranstaltungen in den Modulen werden hinsichtlich ihrer Verbindlichkeit in Pflicht-und Wahlpflicht-

    veranstaltungen unterschieden. Pflichtveranstaltungen sind nach Inhalt und Form der Veranstaltung in der Modul-

    beschreibung eindeutig bestimmt. Wahlpflichtveranstaltungen sind Lehrveranstaltungen, die Studierende innerhalb

    eines Moduls aus einem bestimmten Fachgebiet oder zu einem bestimmten Themengebiet auszuwhlen haben.

    (4) Die Whlbarkeit von Wahlpflichtmodulen nach Abs.1 kann bei fehlender Kapazitt durch Beschluss des Fachbe-

    reichsrates eingeschrnkt werden. Die Einschrnkung wird den Studierenden rechtzeitig bekannt gegeben (z.B.

    elektronisches Vorlesungsverzeichnis, Homepage des Historischen Seminars).

    (5) Jedem Modul werden in den Modulbeschreibungen Kreditpunkte (nachfolgend CP) auf der Basis des European

    Credit Transfer Systems (ECTS) unter Bercksichtigung der Beschlsse und Empfehlungen der Kultusministerkonfe-

    renz und Hochschulrektorenkonferenz zugeordnet. Die CP ermglichen die bertragung erbrachter Leistungen auf

    andere Studiengnge der Johann Wolfgang Goethe-Universitt oder einer anderen Hochschule beziehungsweise

    umgekehrt. CP sind ein quantitatives Ma fr den Arbeitsaufwand (workload), den durchschnittlich begabte Studie-

    rende fr den erfolgreichen Abschluss des entsprechenden Moduls fr das Prsenzstudium, die Teilnahme an auer-

    universitren Praktika oder an Exkursionen, die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffs, die Vorbereitung und Aus-

    arbeitung eigener Beitrge und Prfungsleistungen aufwenden mssen. Ein CP entspricht einem Arbeitsaufwand

    von 30 Stunden. Als regelmige Arbeitsbelastung werden hchstens 1800 Arbeitsstunden je Studienjahr angesetzt.

    30 CP entsprechen der durchschnittlichen Arbeitsbelastung eines Semesters.

    (6) Fr jede Studierende und jeden Studierenden des Bachelorstudiengangs Geschichte und Philosophie der Wissen-

    schaften wird beim Prfungsamt ein Kreditpunktekonto eingerichtet. Im Rahmen der organisatorischen Mglichkei-

    ten kann die oder der Studierende jederzeit in den Stand des Kontos Einblick nehmen.

    7 Studien- und Prfungsaufbau

    (1) Voraussetzung fr die Aufnahme des Studiums ist der Besuch der obligatorischen Studienberatung gem 13

    Abs. 5.

    (2) Das Studium im Bachelor Nebenfach ist in zwei Phasen gegliedert: Zunchst erwirbt die oder der Studierende in

    zwei Basismodulen ( 15 CP) Grundlagenkenntnisse. In zwei Vertiefungsmodulen ( 15 CP) wird die wissenschaftli-

    che Ausbildung vertieft.

    (3) In die Endnote gehen ein:

    a) die Modulnoten aus den zwei Basismodulen ( 15 CP), b) die Modulnoten aus den zwei Vertiefungsmodulen ( 15 CP).

    (4) Ist Geschichte oder Philosophie Bestandteil der gewhlten Fcherkombination, so muss das entsprechende Ba-

    sismodul ersetzt werden durch das Basismodul Wissenschaftsgeschichte.

  • UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013 7

    (5) Wird Geschichte als Nebenfach mit dem Nebenfach Geschichte und Philosophie der Wissenschaften kombiniert,

    darf im Nebenfach Geschichte das Profilmodul Wissenschaftsgeschichte nicht gewhlt werden.

    (6) Es wird empfohlen, im Verlauf des Studiums fr mindestens ein Semester an einer Universitt im Ausland zu

    studieren. Dafr knnen die Verbindungen der Johann Wolfgang Goethe-Universitt mit auslndischen Universit-

    ten genutzt werden, ber die in den Studienfachberatungen Auskunft erteilt wird. Die Anerkennung von Studien-

    leistungen an auslndischen Universitten und dabei erbrachte Leistungen erfolgen nach Magabe von 17. Ein

    Auslandssemester ist jederzeit einplanbar.

    8 Lehr- und Lernformen

    (1) Die Studieninhalte werden in folgenden Lehr- und Lernformen vermittelt:

    a) Vorlesung (V), b) Tutorium (T), c) bung (), d) Lektorium (L), e) Proseminar (PS), f) Seminar (S).

    (2) Erluterungen:

    a) Vorlesung: Zusammenhngende Darstellung und Vermittlung von Grund- und Spezialwissen sowie metho-discher Kenntnisse durch Vortrag; die Lehrenden entwickeln und vermitteln die Lehrinhalte unter Einbe-

    ziehung der Studierenden.

    b) Tutorium: Kann bestimmte Veranstaltungen begleiten; es dient der Vertiefung und Ergnzung der Lehrin-halte der Veranstaltung, der es zugeordnet ist.

    c) bung: Durcharbeitung und Vertiefung von Lehrstoffen sowie Schulung in der Fachmethodik und Vermitt-lung spezieller Fertigkeiten durch Bearbeitung und Besprechung exemplarischer Aufgaben.

    d) Lektorium: Hier wird in kleinen Gruppen die vertiefte analytische Lektre von Schlsselwerken der Wis-senschaft eingebt und trainiert.

    e) Proseminar: Erarbeitung wissenschaftlicher Erkenntnisse oder Bearbeitung aktueller Problemstellungen mit wissenschaftlichen Methoden durch in der Regel von Studierenden vorbereitete Beitrge; Erlernen und Ei-

    nben bzw. Vertiefen von Prsentations- und Diskussionstechniken.

    f) Seminar: Weiterfhrende Lehrveranstaltung zu speziellen Themen, die intensives Selbststudium verlangen. Die aktive Beteiligung der Studierenden ist erforderlich.

    (3) Die Modulbeschreibungen knnen Freie Veranstaltungen vorschreiben. Der oder die Studierende kann hier im

    Rahmen der Anforderungen an Leistungs- und/oder Teilnahmenachweis und gebunden an das Modulthema eine

    Lehrveranstaltung auswhlen. Die Freie Veranstaltung mu eine den individuellen Studieninteressen entgegen-

    kommende und geeignete Veranstaltung sein. Dabei kommen sowohl Lehrangebote des Historischen Seminars und

    des Instituts fr Philosophie als auch Lehrveranstaltungen anderer Institute in Betracht. ber die Anerkennung der

    Veranstaltungen entscheidet der/die Modulkoordinator(in).

    9 Zugangsvoraussetzungen und Teilnahmebeschrnkungen fr einzelne Module

    und Lehrveranstaltungen

    (1) Sofern der Zugang zu Modulen den erfolgreichen Abschluss anderer Module voraussetzt, ergibt sich dies aus den

    Modulbeschreibungen. Der oder die Lehrende kann die Zugangsberechtigung zum Modul berprfen.

    (2) Ist zu erwarten, dass die Zahl der an einer Lehrveranstaltung interessierten Studierenden die Aufnahmefhigkeit

    der Lehrveranstaltung bersteigt, kann die Lehrveranstaltungsleitung ein Anmeldeverfahren durchfhren. Die An-

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    meldevoraussetzungen und die Anmeldefrist werden im kommentierten Vorlesungsverzeichnis oder auf andere

    geeignete Weise bekannt gegeben.

    (3) bersteigt die Zahl der angemeldeten Studierenden die Aufnahmefhigkeit der Lehrveranstaltung oder ist die

    Lehrveranstaltung berfllt und kann nicht auf alternative Veranstaltungen verwiesen werden, prft die akademi-

    sche Leitung auf Antrag der Lehrveranstaltungsleitung, ob eine zustzliche Lehrveranstaltung eingerichtet werden

    kann. Ist dies aus Kapazittsgrnden nicht mglich, ist es zur Gewhrleistung der ordnungsgemen Durchfhrung

    der Lehrveranstaltung zulssig, nur eine begrenzte Anzahl der teilnahmewilligen Studierenden aufzunehmen. Hier-

    fr ist durch die Veranstaltungsleitung nach den Richtlinien des Fachbereichsrates ein geeignetes Auswahlverfahren

    durchzufhren. Bei der Erstellung der Auswahlkriterien ist sicherzustellen, dass diejenigen Studierenden bei der

    Aufnahme in die Lehrveranstaltung Prioritt genieen, fr die die Lehrveranstaltung verpflichtend ist und die im

    besonderen Mae ein Interesse an der Aufnahme haben. Ein solches ist insbesondere gegeben, wenn der oder die

    Studierende nach dem Studienverlaufsplan bereits im vorangegangenen Semester einen Anspruch auf den Platz

    hatte und trotz Anmeldung keinen Platz erhalten konnte. Bei Pflichtveranstaltungen muss angemeldeten aber nicht

    in die Lehrveranstaltung aufgenommenen Studierenden auf Verlangen hierber eine Bescheinigung ausgestellt

    werden.

    10 Sprachanforderungen

    (1) Im Bachelor (Nebenfach) ist erforderlich: Englisch. Der Erwerb einer alten Fremdsprache (Latein oder Grie-

    chisch) sowie des Franzsischen wird dringend empfohlen.

    (2) Fr den Nachweis der englischen Sprache ist die Stufe B2 des Gemeinsamen Europischen Referenzrahmens

    erforderlich.

    (3) Der Nachweis erfolgt durch:

    a) Abiturzeugnis; b) entsprechende Oberstufenzeugnisse, wobei die Benotung nicht schlechter als "ausreichend (4)" bzw. 5

    Punkte sein darf; bzw. Schulzeugnisse, in denen die englische Sprache ber mindestens 5 Jahre und die

    weitere moderne Fremdsprache ber mindestens 3 Jahre nachgewiesen wird. Die Benotung muss

    mindestens ausreichend (4) bzw. 5 Punkte betragen;

    c) Zertifikate ber erfolgreich absolvierte Sprachkurse von deutschen und/oder auslndischen Universitten, wobei mindestens 120 Stunden Unterricht nachzuweisen sind;

    d) Fachgutachten bzw. Lektorenprfungen ber durch Auslandsaufenthalte, Universittssprachkurse oder Selbststudium erworbene Sprachkenntnisse;

    e) einen anderen vom Prfungsausschuss anerkannten Nachweis.

    (3) Der geforderte Sprachnachweis muss sptestens nach Abschluss der letzten Prfungsleistung der Basismodule

    (vgl. Anhang II) beim Vorsitzenden oder der Vorsitzenden des Prfungsausschusses vorgelegt werden.

    11 Lehr- und Prfungssprache

    (1) Lehrsprache ist Deutsch. Einzelne Lehrveranstaltungen des Studiengangs knnen in einer Fremdsprache angebo-

    ten werden. ber die Zulassung der Lehrveranstaltung entscheidet das Direktorium.

    (2) Die Prfungen werden in der Regel in Deutsch abgenommen, sofern sie nach den Regelungen in der Modulbe-

    schreibung (Anhang II) nicht in einer Fremdsprache durchzufhren sind.

    12 Leistungsnachweise und Teilnahmenachweise

    (1) Die Modulbeschreibungen legen fest, ob innerhalb von Modulen Leistungsnachweise und/oder Teilnahmenach-

    weise zu erbringen sind. Leistungsnachweise und Teilnahmenachweise dienen dem Nachweis des ordnungsgemen

    Studiums und sind Voraussetzung fr die Vergabe der CP fr das Modul sowie fr die Zulassung zur Modulprfung.

  • UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013 9

    (2) Teilnahmenachweise dokumentieren die regelmige und, sofern dies der oder die Lehrende fr den Teilnahme-

    nachweis voraussetzt, die aktive Teilnahme an der Lehrveranstaltung. Die regelmige Teilnahme ist gegeben, wenn

    der oder die Studierende in allen im Verlauf eines Semesters angesetzten Einzelveranstaltungen anwesend war. Die

    aktive Teilnahme beinhaltet die Erbringung kleinerer Arbeiten, wie Protokolle, mndliche Kurzreferate und Grup-

    penarbeiten.

    (3) Die regelmige Teilnahme kann noch attestiert werden, wenn die oder der Studierende bis zu 20 % der Verans-

    taltungszeit versumt hat. Bei darber hinaus gehenden begrndeten Fehlzeiten kann die oder der Lehrende das

    Erteilen des Teilnahmenachweises von der Erfllung von Pflichten abhngig machen. Bei Versumnis von bis zu vier

    Einzelveranstaltungen wegen Krankheit oder der Betreuung eines Kindes oder einer oder eines pflegebedrftigen

    Angehrigen oder bei Mitwirkung als ernannte oder gewhlte Vertreterin oder genannter oder gewhlter Vertreter

    in der akademischen oder studentischen Selbstverwaltung ist der oder dem Studierenden die Mglichkeit einzuru-

    men, den Teilnahmenachweis durch Erfllung von Pflichten zu erwerben.

    (4) Teilnahmenachweise werden am Ende der Veranstaltungszeit durch die Lehrende oder den Lehrenden ausges-

    tellt, sofern die Ordnung fr den Studiengang kein anderes Verfahren vorsieht.

    (5) Fr den Leistungsnachweis ist die erfolgreiche und regelmige Teilnahme (gem Abs. 2 und 3) an der Lehr-

    veranstaltung erforderlich. Die erfolgreiche Teilnahme ist gegeben, wenn eine durch die Lehrende oder den Lehren-

    den positiv bewertete (nach der Modulbeschreibung benotete oder unbenotete) individuelle Studienleistung erb-

    racht wurde. Die Lehrende oder der Lehrende kann die Besttigung der erfolgreichen Teilnahme an einer Lehrver-

    anstaltung auch von der erfolgreichen Erbringung mehrerer Studienleistungen abhngig machen, sofern dies die

    Modulbeschreibung zulsst. Werden Studienleistungen nach Magabe der Modulbeschreibung benotet, gelten 26

    Abs. 1 bis 3.

    (6) Studienleistungen knnen insbesondere sein:

    a) Klausuren, b) schriftliche Ausarbeitungen, c) Referate (mit oder ohne Ausarbeitung), d) Fachgesprche, e) Arbeitsberichte f) Protokolle, g) Tests, h) Hausarbeiten, i) Essays, j) Prsentationen, k) Rezensionen, l) Katalogtexte, m) Bearbeitung von bungsaufgaben.

    (7) Die Noten fr Studienleistungen gehen nicht in die Modulnoten ein.

    (8) Die Anzahl der Leistungen, ihre Form sowie die Frist fr ihre Erbringung gibt die oder der Lehrende den Studie-

    renden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt. Die Vergabekriterien fr den Leistungsnachweis drfen whrend

    des laufenden Semesters nicht zum Nachteil der Studierenden gendert werden. Die oder der Lehrende kann den

    Studierenden die Nachbesserung einer Ausarbeitung (auer Klausur/Test) unter Setzung einer Frist ermglichen.

    (9) Bestandene Studienleistungen knnen nicht wiederholt werden. Nicht bestandene Studienleistungen sind unbe-

    schrnkt wiederholbar.

    (10) Kreditpunkte fr ein Modul werden nur dann vergeben, wenn die fr das Modul erforderlichen Leistungs- und

    Teilnahmenachweise vorliegen und die Modulprfung erfolgreich abgelegt wurde. Die fr ein erfolgreich abge-

    schlossenes Modul erforderliche CP-Zahl ergibt sich aus den Modulbeschreibungen (Anhang II).

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    13 Studienverlaufsplan und Studienberatung

    (1) Der Studienverlaufsplan und die bersicht ber die erforderlichen Studien- und Prfungsleistungen (Anhang)

    geben den Studierenden Hinweise fr eine zielgerichtete Gestaltung ihres Studiums. Sie bercksichtigen inhaltliche

    Bezge zwischen Modulen und organisatorische Bedingungen des Studienangebots.

    (2) Der Fachbereich erstellt fr das Fach auf der Basis der Modulbeschreibungen und des Studienverlaufsplans ein

    kommentiertes Veranstaltungsverzeichnis mit einer inhaltlichen und organisatorischen Beschreibung des Lehrange-

    bots und aktualisiert dies fr jedes Semester. Dieses wird im Rahmen des elektronischen Kommentierten Vorle-

    sungsverzeichnisses der Johann Wolfgang Goethe-Universitt verffentlicht.

    (3) Vor Beginn der Vorlesungszeit eines jeden Semesters, in dem Studierende ihr Studium aufnehmen knnen,

    findet eine Orientierungsveranstaltung statt, zu der die Studienanfngerinnen und Studienanfnger durch Aushang

    oder anderweitig eingeladen werden. In dieser wird ber die Struktur und den Gesamtaufbau des Studiengangs und

    ber semesterspezifische Besonderheiten informiert. Den Studierenden wird Gelegenheit gegeben, insbesondere die

    Studienorganisation betreffende Fragen zu klren.

    (4) Die Studierenden haben die Mglichkeit, whrend des gesamten Studienverlaufs die Studienfachberatung des

    Fachbereichs aufzusuchen. Die Studienfachberatung erfolgt durch von der Studiendekanin oder dem Studiendekan

    beauftragte Personen. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Untersttzung insbesondere

    in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachbera-

    tung sollte insbesondere in Anspruch genommen werden:

    a) bei Nichtbestehen von Prfungen und gescheiterten Versuchen, erforderliche Leistungsnachweise zu er-werben,

    b) bei Schwierigkeiten in einzelnen Lehrveranstaltungen, c) bei Studiengangs- bzw. Hochschulwechsel.

    (5) Der Besuch der Studienfachberatung zu Beginn des ersten Semesters im Bachelorstudiengang ist verpflichtend.

    Er ist Voraussetzung fr die Teilnahme an den Vertiefungsmodulen.

    (6) Neben der Studienfachberatung steht den Studierenden die Zentrale Studienberatung der Johann Wolfgang

    Goethe-Universitt zur Verfgung. Sie unterrichtet als allgemeine Studienberatung ber Studiermglichkeiten, In-

    halte, Aufbau und Anforderungen eines Studiums und bert bei studienbezogenen persnlichen Schwierigkeiten.

    14 Prfungsausschuss und Prfungsamt

    (1) Fr die Organisation der Bachelor- und Masterprfungen und die durch die Prfungsordnung zugewiesenen

    Aufgaben bildet der Fachbereichsrat des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften einen Prfungsaus-

    schuss. Der Prfungsausschuss sorgt dafr, dass die Bestimmungen dieser Ordnung eingehalten werden. Die Ver-

    antwortung des Dekanats des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften fr die Prfungsorganisation

    nach 45 HHG bleibt unberhrt. Der Prfungsausschuss gibt dem Fachbereichsrat Anregungen zur Reform der

    Prfungsordnung.

    (2) Dem Prfungsausschuss gehren sieben Mitglieder an, und zwar: vier Mitglieder aus der Gruppe der Professoren

    und Professorinnen, ein wissenschaftliches Mitglied und zwei Studierende. Unter den vier Professoren und Professo-

    rinnen sollte sich mindestens jeweils ein Vertreter bzw. eine Vertreterin aus den Fchern befinden, fr die Bachelor-

    studiengnge angeboten werden. Die Studierenden sollen in einem der Bachelorstudiengnge des Fachbereichs

    eingeschrieben sein.

    (3) Die Mitglieder des Prfungsausschusses werden nebst einer Stellvertreterin oder einem Stellvertreter auf Vor-

    schlag der jeweiligen Gruppen vom Fachbereichsrat gewhlt. Die Amtszeit der Studierenden betrgt ein Jahr, die der

    anderen Mitglieder zwei Jahre. Wiederwahl ist zulssig.

  • UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013 11

    (4) Bei Angelegenheiten, die ein Mitglied des Prfungsausschusses betreffen, ruht dessen Mitgliedschaft in Bezug

    auf diese Angelegenheit und wird durch die Stellvertreterin oder den Stellvertreter wahrgenommen. Dies gilt nicht

    bei rein organisatorischen Sachverhalten.

    (5) Der Prfungsausschuss whlt aus der Mitte der ihm angehrenden Professorinnen und Professoren eine Vorsit-

    zende oder einen Vorsitzenden. Die stellvertretende Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende wird aus der

    Mitte der dem Prfungsausschuss angehrenden Professorinnen und Professoren oder ihrer Stellvertreterinnen und

    Stellvertreter gewhlt. Die bzw. der Vorsitzende fhrt die Geschfte des Prfungsausschusses. Sie oder er ldt zu den

    Sitzungen des Prfungsausschusses ein und fhrt bei allen Beratungen und Beschlussfassungen den Vorsitz. In der

    Regel soll in jedem Semester mindestens eine Sitzung des Prfungsausschusses stattfinden. Eine Sitzung ist einzube-

    rufen, wenn dies mindestens zwei Mitglieder des Prfungsausschusses fordern.

    (6) Der Prfungsausschuss tagt nicht ffentlich. Er ist beschlussfhig, wenn mindestens die Hlfte der Mitglieder,

    darunter die oder der Vorsitzende oder die oder der stellvertretende Vorsitzende, anwesend sind und die Stimmen-

    mehrheit der Professorinnen und Professoren gewhrleistet ist. Fr Beschlsse ist die Zustimmung der Mehrheit der

    Anwesenden erforderlich. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der oder des Vorsitzenden. Die Beschlsse

    des Prfungsausschusses sind zu protokollieren. Im brigen richtet sich das Verfahren nach der Geschftsordnung

    fr die Gremien der Johann Wolfgang Goethe-Universitt.

    (7) Der Prfungsausschuss kann einzelne Aufgaben seiner oder seinem Vorsitzenden zur alleinigen Durchfhrung

    und Entscheidung bertragen. Gegen deren oder dessen Entscheidungen haben die Mitglieder des Prfungsaus-

    schusses und der betroffene Prfling ein Einspruchsrecht. Die oder der Vorsitzende des Prfungsausschusses kann

    die Durchfhrung von Aufgaben an das Prfungsamt delegieren.

    (8) Die Mitglieder des Prfungsausschusses und deren Stellvertreterinnen und Stellvertreter unterliegen der Amts-

    verschwiegenheit. Sofern sie nicht im ffentlichen Dienst stehen, sind sie durch die Vorsitzende oder den Vorsitzen-

    den zur Verschwiegenheit zu verpflichten; sie besttigen diese Verpflichtung durch ihre Unterschrift, die zu den

    Akten genommen wird.

    (9) Die Mitglieder des Prfungsausschusses haben das Recht, an den mndlichen Prfungen als Zuhrerinnen und

    Zuhrer teilzunehmen.

    (10) Der Prfungsausschuss kann Anordnungen, Festsetzungen von Terminen und andere Entscheidungen unter

    Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen mit rechtlich verbindlicher Wirkung durch Aushang am Pr-

    fungsamt oder andere geeignete Manahmen bekannt machen.

    (11) Belastende Entscheidungen des Prfungsausschusses oder der oder des Vorsitzenden des Prfungsausschusses

    sind der oder dem Studierenden unverzglich schriftlich mitzuteilen, zu begrnden und mit einer Rechtsbehelfsbe-

    lehrung zu versehen. Der oder dem Studierenden ist vor der Entscheidung Gelegenheit zur Stellungnahme zu ge-

    ben.

    (12) Das Prfungsamt fr den Bachelorstudiengang Geschichte und Philosophie der Wissenschaften (Nebenfach)

    ist die Philosophische Promotionskommission. Das Prfungsamt berichtet dem Fachbereichsrat aufgrund der erfass-

    ten Prfungsdaten regelmig, mindestens einmal jhrlich, ber die Entwicklung der Prfungs- und Studienzeiten,

    die Nachfrage nach Modulen, die Verteilung der Fach- und Gesamtnoten.

    15 Akademische Leitung und Modulkoordination

    (1) Die Aufgabe der akademischen Leitung der Studiengnge im Fachbereich nimmt die Studiendekanin oder der

    Studiendekan wahr. Diese Funktion kann auf ihren oder seinen Vorschlag vom Fachbereichsrat auf ein dort pr-

    fungsberechtigtes Mitglied der Professorengruppe fr die Dauer von zwei Jahren bertragen werden. Die akademi-

    sche Leiterin oder der akademische Leiter hat insbesondere folgende Aufgaben:

  • 12 UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013

    a) Koordination des Lehr- und Prfungsangebots des Fachbereichs im Zusammenwirken mit den Modulbe-auftragten;

    b) Erstellung und Aktualisierung von Prferlisten; c) Evaluation des Studiengangs; d) Zuordnung von Veranstaltungen zu den Modulen.

    (2) Fr jedes Modul ernennt die Studiendekanin oder der Studiendekan aus dem Kreis der Lehrenden des Moduls

    eine Modulkoordinatorin oder einen Modulkoordinator. Die Modulkoordinatorin oder der Modulkoordinator muss

    Professorin oder Professor oder ein auf Dauer beschftigtes wissenschaftliches Mitglied der Lehreinheit sein. Sie oder

    er ist fr alle das Modul betreffenden inhaltlichen Abstimmungen zustndig. Die Modulkoordinatorin oder der Mo-

    dulkoordinator wird durch die akademische Leitung des Studiengangs vertreten.

    16 Prfungsbefugnis; Beisitz bei mndlichen Prfungen

    (1) Zur Abnahme von Modulprfungen sind Professoren und Professorinnen, Juniorprofessoren und Juniorprofes-

    sorinnen, entpflichtete und in den Ruhestand getretene Professoren und Professorinnen, Hochschuldozenten und

    Hochschuldozentinnen, Honorarprofessoren und Honorarprofessorinnen, auerplanmige Professoren und Profes-

    sorinnen, Privatdozenten und Privatdozentinnen sowie wissenschaftliche Mitglieder und Lehrbeauftragte befugt, die

    Lehrveranstaltungen anbieten, in denen Prfungsbestandteile absolviert werden knnen oder mssen. Prfungsleis-

    tungen drfen nur von Personen bewertet werden, die selbst mindestens die durch die Prfung festzustellende oder

    eine gleichwertige Qualifikation besitzen.

    (2) Zum Beisitzer oder zur Beisitzerin darf nur bestellt werden, wer Mitglied, Angehriger oder Angehrige der

    Johann Wolfgang Goethe-Universitt ist und mindestens die Masterprfung in dem gleichen Fach oder eine ver-

    gleichbare Prfung abgelegt hat. Die Bestellung der Beisitzerin oder des Beisitzers erfolgt durch die Vorsitzende oder

    den Vorsitzenden des Prfungsausschusses. Sie oder er kann die Bestellung an die Prferin oder den Prfer delegie-

    ren.

    (3) In der Regel wird die zu einem Modul gehrende Prfung von den in dem Modul Lehrenden ohne besondere

    Bestellung durch den Prfungsausschuss abgenommen. Sollte eine Lehrende oder ein Lehrender aus zwingenden

    Grnden Prfungen nicht abnehmen knnen, kann der Prfungsausschuss eine andere Prferin oder einen anderen

    Prfer benennen.

    (4) Schriftliche Prfungsleistungen, die nicht mehr wiederholt werden knnen, sind von zwei Prfenden zu bewer-

    ten. Mndliche Prfungen sind von mehreren Prfenden oder von einer oder einem Prfenden in Gegenwart einer

    oder eines Beisitzenden abzunehmen.

    (5) Prfer, Prferinnen, Gutachter, Gutachterinnen, Beisitzer und Beisitzerinnen unterliegen der Amtsverschwie-

    genheit.

    17 Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prfungsleistungen

    (1) ber die Anrechnung von Studienzeiten und Studien- und Prfungsleistungen entscheidet die akademische

    Leitung im Einvernehmen mit dem oder der Vorsitzenden des Prfungsausschusses.

    (2) Studienzeiten, Studienleistungen und Prfungsleistungen gem Abs. 3 bis 7 werden in der Regel nur ange-

    rechnet, wenn sie nicht mehr als fnf Kalenderjahre vor der Aufnahme des Studiums im Studiengang Bachelor

    (Nebenfach) Geschichte und Philosophie der Wissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universitt Frank-

    furt am Main erbracht worden sind. ber Ausnahmen entscheidet der oder die Vorsitzende des Prfungsausschusses

    unter Bercksichtigung des aktuellen Wissenstandes und im Benehmen mit der zustndigen Modulkoordination.

    (3) Studienzeiten, Studienleistungen und Prfungsleistungen, die im Fach Geschichte an einer deutschen Hochschu-

    le erbracht wurden, werden fr die Erlangung des B.A. angerechnet. Soweit das Studium an einer anderen Hoch-

  • UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013 13

    schule Fachgebiete bzw. Module nicht enthlt, die an der Johann Wolfgang Goethe-Universitt Gegenstand des

    Studiums bis zur Erlangung des B.A. sind, ist eine Anerkennung mit Auflagen mglich.

    (4) Als Voraussetzung fr die Anrechnung kann eine ergnzende Leistung gefordert werden, insbesondere wenn die

    bisher erworbenen Kompetenzen in wichtigen Teilbereichen unvollstndig sind oder fr das Modul im frheren

    Studiengang eine geringere Anzahl von CP vergeben wurde als im Studiengang an der Johann Wolfgang Goethe-

    Universitt anzurechnen sind.

    (5) Studienzeiten, Studienleistungen und Prfungsleistungen, die in anderen Fchern oder in anderen Studiengn-

    gen erbracht wurden, werden angerechnet, soweit sie gleichwertig sind. Gleichwertigkeit ist gegeben, wenn Stu-

    dienzeiten, Studienleistungen und Prfungsleistungen in Inhalt, Umfang und Anforderungen denjenigen des Faches

    Geschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universitt im wesentlichen entsprechen. Bei der Feststellung der

    Gleichwertigkeit ist auf die erworbenen Kompetenzen und Lernergebnisse abzustellen. Dabei ist kein schematischer

    Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung von Inhalt, Umfang und Anforderungen vorzu-

    nehmen. Die Beweislast fr die fehlende Gleichwertigkeit trgt der Prfungsausschuss. Kann der Prfungsausschuss

    den wesentlichen Unterschied nicht nachweisen, sind die Studienzeiten, Studienleistungen und Prfungsleistungen

    anzurechnen.

    (6) Die Abstze 3 bis 5 gelten entsprechend fr die Anrechnung von Studienzeiten und Modulen sowie einzelnen

    Leistungsnachweisen aus nicht-modularisierten Studiengngen, die an auslndischen Hochschulen erbracht worden

    sind. Dabei sind die von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten quivalenz-

    vereinbarungen sowie Absprachen im Rahmen von Hochschulpartnerschaften zu beachten. Das Europische-Kredit-

    Transfer-System (ECTS) wird dabei bercksichtigt. Bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit kann die Zentralstelle fr

    auslndisches Bildungswesen gehrt werden. Studien- und Prfungsleistungen, die whrend eines studienbedingten

    Auslandsaufenthaltes erworben wurden, knnen auch dann angerechnet werden, wenn fr den Auslandsaufenthalt

    ein Urlaubssemester gewhrt worden ist.

    (7) Fr Studienzeiten, Studienleistungen und Prfungsleistungen in staatlich anerkannten Fernstudien sowie an

    anderen Bildungseinrichtungen, insbesondere an staatlichen oder staatlich anerkannten Berufsakademien, gelten

    die Abstze 3 bis 5 entsprechend.

    (8) Fr Kenntnisse und Fhigkeiten, die vor Studienbeginn oder whrend des Studiums auerhalb einer Hochschule

    erworben wurden und die in Niveau und Lernergebnis Modulen des Studiums quivalent sind, knnen die CP der

    entsprechenden Module auf Antrag angerechnet werden. Voraussetzung fr die Anrechnung der CP ist der indivi-

    duelle Nachweis in einem vom Fachbereich beschlossenen und im Rahmen der Akkreditierung nach 12 Abs.2

    HHG berprften Verfahren. Insgesamt drfen nicht mehr als 50 % der im Studiengang erforderlichen CP durch

    Anrechnung von auerhalb der Hochschule erworbenen Kenntnissen und Fhigkeiten ersetzt werden. Die Anrech-

    nung der CP erfolgt in der Regel ohne Note. Dies wird im Zeugnis entsprechend ausgewiesen.

    (9) Werden Prfungsleistungen angerechnet, sind die Noten soweit die Notensysteme vergleichbar sind zu ber-

    nehmen und in die Berechnung der Gesamtnote einzubeziehen. Bei unvergleichbaren Notensystemen wird der

    Vermerk bestanden aufgenommen. Angerechnete Leistungen werden in der Regel mit Angabe der Hochschule, in

    der sie erworben wurden, im Abschlussdokument gekennzeichnet.

    (10) Fehlversuche derselben oder einer inhaltlich quivalenten Modulprfung eines anderen Studiengangs an der

    Johann Wolfgang Goethe-Universitt oder einer anderen Hochschule sind anzurechnen.

    (11) Bei Fach- oder Hochschulwechsel erfolgt auf der Grundlage der Anrechnung die Einstufung in das Fachsemes-

    ter des Studiengangs Bachelor Geschichte und Philosophie der Wissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-

    Universitt.

    (12) Der Antrag auf Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prfungsleistungen ist unter Vorlage der

    entsprechenden Unterlagen an den Vorsitzenden oder die Vorsitzende des Prfungsausschusses zu richten. Entschei-

    dungen mit Allgemeingltigkeit zu Fragen der Anrechnung trifft der Prfungsausschuss, die Anrechnung im Einzel-

  • 14 UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013

    fall erfolgt durch dessen vorsitzendes Mitglied, falls erforderlich unter Heranziehung einer Fachprferin oder eines

    Fachprfers. Sofern Anerkennungen vorgenommen werden, knnen diese mit der Auflage, bestimmte Studien-

    und/oder Prfungsleistungen nachzuholen, verbunden werden. Auflagen und evtl. Fristen, innerhalb der diese zu

    erfllen sind, sind der oder dem Studierenden schriftlich mitzuteilen. Die Mitteilung ist mit einer Rechtsbehelfsbe-

    lehrung zu versehen.

    18 Prfungstermine, Meldefristen und Meldeverfahren fr die Modulprfungen

    (1) Modulprfungen werden im zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit den entsprechenden Modulen abge-

    legt. Alle Modulprfungen sind in der Regel mindestens zweimal pro Jahr anzubieten. Die modulabschlieenden

    Prfungen und Klausurarbeiten sollen innerhalb von durch den Prfungsausschuss festzulegenden Prfungszeit-

    rumen durchgefhrt werden. Die Prfungszeitrume sind in der Regel die ersten beiden und die letzten beiden

    Wochen der vorlesungsfreien Zeit.

    (2) Die Termine fr die Modulprfungen werden vom Modulkoordinator oder der Modulkoordinatorin im Einver-

    nehmen mit der Akademischen Leitung und den Prfern und Prferinnen festgelegt. Das Prfungsamt gibt mg-

    lichst frhzeitig, sptestens vier Wochen vor den Prfungsterminen, in einem Prfungsplan Zeit und Ort der Pr-

    fungen sowie die Namen der beteiligten Prfer bekannt. Die Prfungstermine sind im Internet zu verffentlichen.

    Muss aus zwingenden Grnden von diesem Prfungsplan abgewichen werden, so ist die Neufestsetzung des Termins

    nur mit Genehmigung der Modulkoordination im Einvernehmen mit den Prfern oder den Prferinnen zulssig.

    (3) Termine fr mndliche Modulprfungen oder fr Prfungen, die im zeitlichen Zusammenhang mit einzelnen

    Lehrveranstaltungen oder im Verlauf von Lehrveranstaltungen abgenommen werden, werden von der oder dem

    Prfenden gegebenenfalls nach Absprache mit den Studierenden festgelegt.

    (4) Zu jeder Modulprfung ist eine schriftliche Meldung innerhalb der Meldefrist (in der Regel zwei Wochen) erfor-

    derlich; andernfalls ist die Erbringung der Prfungsleistung ausgeschlossen. Die Meldung zu den Modulprfungen

    erfolgt bei der Veranstaltungsleitung; diese leitet die Meldung an das Prfungsamt weiter. ber eine Nachfrist fr die

    Meldung zu einer Modulprfung entscheidet in begrndeten Fllen der oder die Vorsitzende des Prfungsausschus-

    ses auf Antrag des oder der Studierenden.

    (5) Der oder die Studierende kann sich zu einer Modulprfung nur anmelden, soweit er oder sie zur Bachelorpr-

    fung zugelassen ist ( 28), und die entsprechende Modul- bzw. Modulteilprfung noch nicht endgltig nicht bestan-

    den hat.

    (6) Hngt die Zulassung zu einer Modulprfung vom Vorliegen von Studienleistungen ab und sind diese noch nicht

    vollstndig erbracht worden, ist eine Zulassung zu einer Modulprfung unter Vorbehalt mglich. Das Modul ist erst

    dann bestanden, wenn smtliche Studienleistungen sowie Modulprfungen bestanden sind. ber Ausnahmen ent-

    scheidet der fr den Studiengang zustndige Prfungsausschuss.

    (7) Beurlaubte Studierende knnen keine Prfungen ablegen oder Leistungsnachweise erwerben. Zulssig ist aber

    die Wiederholung nicht bestandener Prfungen whrend der Beurlaubung. Studierende sind auch berechtigt, Stu-

    dien- und Prfungsleistungen whrend einer Beurlaubung zu erbringen, wenn die Beurlaubung wegen Mutter-

    schutz, Inanspruchnahme von Elternzeit, Pflege von nach rztlichem Zeugnis pflegebedrftigen Angehrigen, Erfl-

    lung einer Dienstpflicht nach Art. 12a des Grundgesetzes oder wegen Mitwirkung als ernannte oder gewhlte Ver-

    treterin oder ernannter oder gewhlter Vertreter in der akademischen Selbstverwaltung erfolgt ist.

    (8) Die Meldung zu einer Modulprfung gilt als endgltig, wenn sie nicht durch schriftliche Erklrung bis zum

    Rcktrittstermin beim Prfungsamt zurckgezogen wird. Meldetermine und Rcktrittstermine werden durch den

    Prfer oder die Prferin zu Beginn eines jeden Semesters, sptestens jedoch vier Wochen vor dem Prfungstermin

    am Historischen Seminar, beim Prfungsamt oder durch andere geeignete Manahmen bekannt gegeben. Wird die

    Anmeldung bis zum festgelegten Rcktrittstermin nicht zurckgenommen, wird die versumte Prfungsleistung mit

    nicht ausreichend (5,0) bewertet. 19 Abs. 2 bis 5 gelten entsprechend. 19 Abs. 6 findet mit der Magabe An-

  • UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013 15

    wendung, dass der oder die Vorsitzende des Prfungsausschusses mglichst vor dem Prfungstermin entscheidet, ob

    die Grnde anerkannt werden.

    19 Versumnis, Rcktritt

    (1) Von der Anmeldung zu einer Prfung kann mit einer Frist von einer Woche vor dem Prfungstermin zurckget-

    reten werden. Der Rcktritt muss schriftlich beim Prfungsamt erfolgen.

    (2) Eine Prfungsleistung gilt als mit nicht ausreichend (5,0) bewertet, wenn der oder die Studierende einen fr

    ihn oder sie bindenden Prfungstermin ohne triftigen Grund versumt oder wenn er oder sie nach Beginn der Pr-

    fung ohne triftigen Grund zurcktritt. Dasselbe gilt, wenn eine schriftliche Prfungsleistung nicht innerhalb der

    vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht wird, oder als Prfungsleistung in einer schriftlichen Aufsichtsarbeit ein

    leeres Blatt abgegeben oder in einer mndlichen Prfung geschwiegen wurde.

    (3) Der fr den Rcktritt oder das Versumnis gem Abs. 2 geltend gemachte Grund muss der oder dem Vorsitzen-

    den des Prfungsausschusses unverzglich schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Erfolgen Versum-

    nis oder Rcktritt wegen Krankheit der Studierenden oder des Studierenden, so muss dies durch ein rztliches At-

    test nachgewiesen werden. Das rztliche Attest ist unverzglich, d.h. ohne schuldhaftes Zgern, beim Prfungsaus-

    schuss vorzulegen; es muss Zeitpunkt, Art, Umfang und Dauer der Erkrankung sowie deren Auswirkungen auf die

    Prfungsfhigkeit bescheinigen. Im Zweifelsfall kann die Vorlage eines rztlichen Attestes eines Amtsarztes verlangt

    werden. Abs. 1 bleibt hiervon unberhrt.

    (4) Eine whrend der Erbringung einer Prfungsleistung eintretende Prfungsunfhigkeit muss unverzglich bei der

    Prferin oder dem Prfer oder der Prfungsaufsicht geltend gemacht werden. Die Verpflichtung zur Anzeige und

    Glaubhaftmachung der Grnde gegenber dem Prfungsausschuss bleibt hiervon unberhrt.

    (5) Ist die oder der Studierende durch Krankheit eines von ihr oder ihm allein zu versorgenden Kindes oder einer

    oder eines von ihr oder ihm notwendigerweise allein zu betreuenden pflegebedrftigen nahen Angehrigen (Eltern,

    Groeltern, Ehe- und Lebenspartner) zum Rcktritt oder Versumnis gezwungen, kann er oder sie bezglich der

    Einhaltung von Fristen fr die erstmalige Meldung zur Prfung, die Wiederholung von Prfungen, die Grnde fr

    das Versumnis von Prfungen und die Einhaltung von Bearbeitungszeiten fr Prfungsarbeiten dieselben Regelun-

    gen in Anspruch nehmen, die bei Krankheit einer oder eines Studierenden selbst gelten. Ein wichtiger Hinderungs-

    grund ist auch gegeben, wenn eine Studierende durch Nachweis Mutterschutz geltend macht. Wird der Grund aner-

    kannt, so wird ein neuer Termin anberaumt.

    (6) Der oder die Vorsitzende des Prfungsausschusses entscheidet darber, ob die geltend gemachten Grnde aner-

    kannt werden. Werden die Grnde anerkannt, so wird ein neuer Prfungstermin anberaumt. Ablehnende Entschei-

    dungen des oder der Vorsitzenden des Prfungsausschusses sind dem oder der Studierenden unverzglich schriftlich

    mitzuteilen und zu begrnden. Der Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen. Dem oder der Stu-

    dierenden ist vor der Entscheidung Gelegenheit zur uerung zu geben.

    20 Tuschung, Ordnungsversto

    (1) Versucht der oder die Studierende das Ergebnis einer Studien- oder Prfungsleistung durch Tuschung oder

    Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die Prfungs- oder Studienleistung mit nicht ausrei-

    chend (5,0) bewertet. Der Versuch einer Tuschung liegt auch dann vor, wenn der oder die Studierende nicht zuge-

    lassene Hilfsmittel whrend und nach Austeilung von Klausuraufgaben oder einer vergleichbaren Aufgabenstellung

    bei sich fhrt oder eine falsche Erklrung nach Abs. 4 abgibt.

    (2) Studierende, die trotz einmaliger Verwarnung weiterhin den ordnungsgemen Ablauf der Prfung stren,

    knnen von dem jeweiligen Prfer oder der jeweiligen Prferin oder bei schriftlichen Prfungsleistungen von der

    aufsichtsfhrenden Person von der Prfung ausgeschlossen werden. In diesem Fall gilt die betreffende Prfungsleis-

    tung als mit nicht ausreichend (5,0) bewertet.

  • 16 UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013

    (3) In schwerwiegenden Fllen, insbesondere im Wiederholungsfall, muss der Prfungsausschuss die Studierende

    oder den Studierenden von der Erbringung weiterer Prfungsleistungen ausschlieen, sodass der Prfungsanspruch

    im Studiengang erlischt.

    (4) Studien- und Prfungsleistungen sind von der oder dem Studierenden nach den Regeln guter wissenschaftlicher

    Praxis anzufertigen. Bei ohne Aufsicht angefertigten schriftlichen Prfungs- oder Studienleistungen hat die oder der

    Studierende bei der Abgabe der Arbeit schriftlich zu versichern, dass sie oder er diese selbststndig verfasst und alle

    von ihr oder ihm benutzten Quellen und Hilfsmittel in der Arbeit angegeben hat. Ferner ist zu erklren, dass die

    Arbeit noch nicht auch nicht auszugsweise in einem anderen Studiengang als Studien- oder Prfungsleistung

    verwendet wurde.

    (5) Wird eine Prfung gem Abs. 1 oder 2 mit nicht ausreichend (5,0) bewertet, kann der oder die Studierende

    innerhalb von zwei Wochen bei dem oder der Vorsitzenden des Prfungsausschusses einen begrndeten Einspruch

    einlegen. Die Entscheidung des oder der Vorsitzenden des Prfungsausschusses ist dem oder der Studierenden

    schriftlich mitzuteilen, zu begrnden und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

    (6) Die oder der Studierende kann innerhalb einer Frist von zwei Wochen schriftlich verlangen, dass Entscheidun-

    gen nach Abs.1 und Abs. 2 vom Prfungsausschuss berprft werden. Belastende Entscheidungen des Prfungsaus-

    schusses sind der oder dem Studierenden unverzglich schriftlich mitzuteilen, zu begrnden und mit einer Rechts-

    behelfsbelehrung zu versehen.

    21 Nachteilsausgleich

    (1) Im Prfungsverfahren ist auf Art und Schwere einer Behinderung oder einer chronischen Erkrankung des oder

    der Studierenden Rcksicht zu nehmen. Macht der oder die Studierende durch ein rztliches Attest glaubhaft, dass

    er oder sie wegen lang andauernder oder stndiger krperlicher Behinderung oder wegen chronischer Erkrankung

    nicht in der Lage ist, die Prfungsleistung ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form abzulegen, kann dies durch

    eine Verlngerung der Bearbeitungszeit oder eine andere Gestaltung des Prfungsverfahrens ausgeglichen werden.

    Die fachlichen Anforderungen drfen jedoch nicht geringer bemessen werden. Entsprechendes gilt fr Studienleis-

    tungen. Auf Verlangen ist ein amtsrztliches Attest vorzulegen.

    (2) Entscheidungen nach Abs. 1 trifft der Prfer oder die Prferin auf schriftlichen Antrag des oder der Studierenden

    bei der Meldung zur Prfungsleistung. In Zweifelsfllen entscheidet der oder die Vorsitzende des Prfungsausschus-

    ses.

    22 Modulprfungen, Prfungsformen

    (1) Die Module werden in der Regel durch Prfungen abgeschlossen, deren Ergebnisse nach Magabe von 7 Abs.

    3 i.V. mit Anhang I in die Gesamtbewertung der Bachelorprfung im Nebenfach Geschichte und Philosophie der

    Wissenschaften eingehen. In den Prfungen zu den Modulen werden deren Inhalte und methodischen Grundlagen

    abgeprft.

    (2) Die Abschlussprfung zu einem Modul bezieht sich auf die im Modul vermittelten Kompetenzen und exemplari-

    schen Inhalte. Ist die Prfung einer einzelnen Lehrveranstaltung eines Moduls zugeordnet, werden Inhalte und

    Methoden des ganzen Moduls abgeprft. Die Prfungsinhalte der Module sind in den Modulbeschreibungen festge-

    legt.

    (3) Die Prfungsleistungen werden insbesondere erbracht in Form von:

    a) Klausurarbeiten, b) mndlichen Prfungen, c) Hausarbeiten.

    oder vergleichbaren Formen, die eine Bewertung des individuellen Lernerfolges in einem Modul erlauben.

  • UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013 17

    (4) Die Modulbeschreibung kann fr die modulabschlieende Prfung je zwei alternative Prfungsformen vorsehen.

    Soweit die Modulbeschreibung alternative Prfungsformen zulsst, muss die oder der Prfende die erforderliche

    Festlegung treffen. Die Prfungsform ist den Studierenden sptestens bei der Bekanntgabe des Prfungstermins

    mitzuteilen.

    (5) Das Ergebnis der Modulprfung ist durch den Prfer oder die Prferin schriftlich festzuhalten und dem Pr-

    fungsamt unverzglich zuzuleiten. Das Prfungsdatum, die Prfungsform und die Prfungsdauer sowie die dazuge-

    hrige Bezeichnung des Moduls sind aufzunehmen. Weiterhin sind alle Vorkommnisse, insbesondere Vorkommnis-

    se nach 19 und 20 mitzuteilen, welche fr die Feststellung des Prfungsergebnisses von Belang sind.

    (6) Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Modulprfungen mssen sich durch Vorlage eines amtlichen Lichtbild-

    ausweises ausweisen.

    23 Mndliche Prfungsleistungen

    (1) Mndliche Prfungen werden von einem Prfer oder einer Prferin in Gegenwart eines Beisitzers oder einer

    Beisitzerin als Einzelprfung oder als Gruppenprfung mit hchstens fnf Studierenden abgehalten.

    (2) Die Dauer der mndlichen Prfung soll je Studierenden mindestens 15 Minuten und hchstens 30 Minuten

    betragen, soweit in den Modulbeschreibungen (Anhang) keine abweichende Regelung getroffen ist.

    (3) Die wesentlichen Gegenstnde und Ergebnisse der mndlichen Prfung sind von dem Beisitzer oder der Beisit-

    zerin in einem Protokoll festzuhalten. Das Prfungs-protokoll ist von dem Prfer oder der Prferin und dem Beisit-

    zer oder der Beisitzerin zu unterzeichnen. Vor der Festsetzung der Note ist der Beisitzer oder die Beisitzerin zu h-

    ren.

    (4) Das Ergebnis der mndlichen Prfung ist dem Studierenden im Anschluss an die mndliche Prfung bekannt zu

    geben und auf unverzglich geuerten Wunsch nher zu begrnden. Die gegebene Begrndung ist in das Protokoll

    aufzunehmen. Das Protokoll ist dem Prfungsamt unverzglich zuzuleiten.

    (5) Studierende, die sich zu einem spteren Prfungstermin der gleichen Modul- oder Modulteilprfung unterzie-

    hen wollen, sollen nach Magabe der rumlichen Verhltnisse als Zuhrer oder Zuhrerin zugelassen werden, es sei

    denn, der oder die zu prfende Studierende widerspricht. Die Zulassung erstreckt sich nicht auf die Beratung und

    Bekanntgabe des Prfungsergebnisses.

    24 Klausurarbeiten

    (1) Klausurarbeiten beinhalten die Beantwortung einer Aufgabenstellung oder mehrerer Fragen. In den Klausurar-

    beiten soll der oder die Studierende nachweisen, dass er oder sie eigenstndig, in begrenzter Zeit und mit begrenzten

    Hilfsmitteln ein Problem mit den gelufigen Methoden des studierten Faches erkennen und Wege zu einer Lsung

    finden kann.

    (2) Die Bearbeitungszeit einer Klausurarbeit soll sich am Umfang des zu prfenden Moduls orientieren. Sie wird in

    den Modulbeschreibungen festgelegt.

    (3) Multimedial gesttzte Prfungsklausuren (e-Klausuren) sind zulssig, sofern sie dazu geeignet sind, den Pr-

    fungszweck zu erfllen. Sie werden in der Regel durch zwei Prfende erarbeitet. Vor der Durchfhrung multimedial

    gesttzter Prfungsleistungen ist sicherzustellen, dass die elektronischen Daten eindeutig identifizierbar sowie un-

    verwechselbar und dauerhaft den Prflingen zugeordnet werden knnen. Die Prfung ist in Anwesenheit einer

    fachlich sachkundigen Protokollfhrerin oder eines ebensolchen Protokollfhrers durchzufhren. ber den Pr-

    fungsverlauf ist eine Niederschrift anzufertigen, in die mindestens die Namen der Protokollfhrerin oder des Proto-

    kollfhrers sowie der Prflinge, Beginn und Ende der Prfung sowie eventuelle besondere Vorkommnisse aufzu-

    nehmen sind. Die Aufgabenstellung einschlielich einer Musterlsung, das Bewertungsschema, die einzelnen Pr-

    fungsergebnisse sowie die Niederschrift sind gem den gesetzlichen Bestimmungen zu archivieren.

  • 18 UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013

    (5) Das Bewertungsverfahren der Klausuren soll vier Wochen nicht berschreiten.

    (6) Mit "nicht ausreichend" bewertete Klausurarbeiten sind im Falle ihrer letztmaligen Wiederholung von einem

    zweiten Prfer oder einer zweiten Prferin zu bewerten. Bei Abweichung der Noten der beiden Prfer oder Prfe-

    rinnen errechnet sich die Note der Klausurarbeit in entsprechender Anwendung von 26 Abs. 3 aus dem Durch-

    schnitt der beiden Noten.

    25 Hausarbeiten und schriftliche Prfungsarbeiten

    (1) Mit einer Hausarbeit soll die oder der Studierende zeigen, dass sie oder er in der Lage ist, ein Problem aus einem

    Fachgebiet selbstndig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.

    (2) Eine Hausarbeit kann als Gruppenarbeit zugelassen werden, wenn der als Prfungsleistung zu bewertende Bei-

    trag der Einzelnen aufgrund objektiver Kriterien erkennbar ist.

    (3) Der oder dem Studierenden kann Gelegenheit gegeben werden, ein Thema vorzuschlagen. Die Ausgabe des

    Themas erfolgt durch den Prfer oder die Prferin. Diese oder dieser dokumentiert den Ausgabezeitpunkt der Haus-

    arbeit. Die Bearbeitungsdauer und/oder der Umfang der Hausarbeit wird in den Modulbeschreibungen festgelegt.

    (4) Die Hausarbeit ist fristgerecht in einfacher Ausfertigung bei der Prferin oder dem Prfer einzureichen. Im Falle

    des Postwegs ist der Poststempel entscheidend. Die Abgabe der Hausarbeiten ist durch die Prferin oder den Prfer

    aktenkundig zu machen.

    (5) Zustzlich zur schriftlichen Einreichung ist jede Hausarbeit der Prferin oder dem Prfer innerhalb der Einrei-

    chungsfrist auch in digitaler Form zugnglich zu machen, um die berprfbarkeit auf etwaige Verste gegen die

    Regeln guter wissenschaftlicher Praxis hin zu gewhrleisten.

    (6) Die Bewertung der Hausarbeit durch die Prferin oder dem Prfer soll binnen sechs Wochen nach Einreichung

    erfolgt sein; die Beurteilung ist schriftlich zu begrnden.

    (7) Fr sonstige nicht unter Aufsicht angefertigte schriftliche Prfungsarbeiten finden die Abs. 2 bis 6 entsprechende

    Anwendung.

    (8) Mit "nicht ausreichend" bewertete Arbeiten sind im Falle ihrer letztmaligen Wiederholung von einem zweiten

    Prfer oder einer zweiten Prferin zu bewerten. Bei Abweichung der Noten der beiden Prfer oder Prferinnen

    errechnet sich die Note der Hausarbeit in entsprechender Anwendung von 26 Abs. 3 aus dem Durchschnitt der

    beiden Noten.

    26 Bewertung der Prfungsleistung und Bildung der Noten

    (1) Fr die Benotung der Prfungsleistungen zu den Modulen sind folgende Noten zu verwenden:

    1 = sehr gut, fr eine hervorragende Leistung;

    2 = gut, fr eine Leistung, die erheblich ber den durchschnittlichen Anforderungen liegt;

    3 = befriedigend, fr eine Leistung, die durchschnittlichen Anforderungen entspricht;

    4 = ausreichend, fr eine Leistung, die trotz ihrer Mngel noch den Anforderungen gengt;

    5 = nicht ausreichend, fr eine Leistung, die wegen erheblicher Mngel den Anforderungen

    nicht mehr gengt.

    (2) Zur differenzierten Bewertung der Prfungsleistungen knnen einzelne Noten um 0,3 auf Zwischenwerte ange-

    hoben oder abgesenkt werden; die Noten 0,7, 4,3, 4,7 und 5,3 sind dabei ausgeschlossen.

    (3) Wird eine Prfungs- oder Studienleistung von zwei oder mehr Prfern oder Prferinnen bewertet (z.B. bei der

    letztmaligen Wiederholung von schriftlichen Prfungsleistungen), errechnet sich die Note aus dem Durchschnitt der

    Noten der beiden Prfenden. Dabei wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma bercksichtigt. Alle weite-

    ren Stellen werden ohne Rundung gestrichen. Die Note lautet:

  • UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013 19

    Bei einem Durchschnitt bis einschlielich 1,5 sehr gut;

    bei einem Durchschnitt von 1,6 bis einschlielich 2,5 gut;

    bei einem Durchschnitt von 2,6 bis einschlielich 3,5 befriedigend;

    bei einem Durchschnitt von 3,6 bis einschlielich 4,0 ausreichend;

    bei einem Durchschnitt ab 4,1 nicht ausreichend

    (4) Die Gesamtnote einer bestandenen Bachelorprfung im Nebenfach lautet:

    Bei einem Durchschnitt bis 1,5 sehr gut;

    bei einem Durchschnitt von 1,6 bis einschlielich 2,5 gut;

    bei einem Durchschnitt von 2,6 bis einschlielich 3,5 befriedigend;

    bei einem Durchschnitt von 3,6 bis einschlielich 4,0 ausreichend.

    (5) Das Ergebnis der bestandenen Bachelorprfung im Nebenfach Geschichte und Philosophie der Wissenschaften ist

    unverzglich dem fr das Hauptfach zustndigen Prfungsamt mitzuteilen.

    27 Nichtbestehen und Wiederholung von Prfungen, Fristen fr die Wiederholung

    (1) Prfungsleistungen zu Modulen, die mit nicht ausreichend (5,0) bewertet wurden oder nach 18 Abs. 8 sowie

    19 und 20 als mit nicht ausreichend (5,0) bewertet gelten, sind nicht bestanden.

    (2) Die Noten der schriftlichen Prfungsleistungen werden von den Prfenden bekannt gegeben. Der Prfungsaus-

    schuss kann festlegen, dass die Noten unter Wahrung schutzwrdiger Interessen der Betroffenen und allgemeiner

    datenschutzrechtlicher Regelungen hochschulffentlich bekannt gegeben werden und/oder durch das elektronische

    Prfungssystem zur Einsicht fr die Studierenden vorgehalten werden.

    (3) Nicht bestandene Prfungsleistungen zu Modulen knnen zweimal wiederholt werden. Die erste Wiederho-

    lungsprfung sollte am Ende des entsprechenden Semesters, sptestens jedoch zu Beginn des folgenden Semesters

    durchgefhrt werden. Die zweite Wiederholung muss zum nchsten regulren Prfungstermin erfolgen.

    (4) Eine erstmalig nicht bestandene Modulprfung ist am nchsten Prfungstermin zu wiederholen, ansonsten gilt

    die erste Wiederholung als nicht bestanden. 18 Abs. 1 bis 4 gelten entsprechend.

    (5) Die Frist beginnt mit der Bekanntgabe des Ergebnisses der Modulprfung, bei der auf die Wiederholungsmg-

    lichkeiten und -fristen hinzuweisen ist. Wird die Frist zur zweiten Wiederholung versumt, erlischt der Prfungs-

    anspruch, es sei denn, der oder die Studierende hat das Versumnis nicht zu vertreten. Hierber entscheidet der

    oder die Vorsitzende des Prfungsausschuss auf Antrag des oder der Studierenden. Bei nicht zu vertretendem ber-

    schreiten der Wiederholungsfrist sind die Prfungen unverzglich nach Wegfall der Grnde fr die berschreitung

    nachzuholen. Der oder die Vorsitzende des Prfungsausschusses setzt hierfr Termine fest.

    (6) Fr die Wiederholung von nicht bestandenen schriftlichen Prfungsleistungen kann durch die Dozentin oder

    den Dozenten eine mndliche Prfung angesetzt werden.

    (7) Bei einem Wechsel in ein alternatives Wahlpflichtmodul werden nicht bestandene Prfungsversuche im urs-

    prnglichen Wahlpflichtmodul angerechnet.

    28 Meldung und Zulassung zu den Bachelorprfungen

    III. Organisation der kumulativen Bachelorprfung

    (1) Die Anmeldung fr die Bachelorprfungen erfolgt in dem Semester, in dem die Immatrikulation erfolgt. Fr die

    Zulassung hat der oder die Studierende ein vollstndig ausgeflltes Anmeldeformular beim Prfungsamt einzurei-

    chen. Dem Antrag sind insbesondere beizufgen:

  • 20 UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013

    a) eine Erklrung darber, ob der oder die Studierende bereits eine Abschluss- oder Zwischenprfung im Ba-chelorstudiengang Geschichte und Philosophie der Wissenschaften oder in einem anderen vergleichbaren

    Studiengang an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland endgltig nicht bestanden hat oder

    ggf. unter Angabe von Fehlversuchen ob sie oder er ein Prfungsverfahren nicht abgeschlossen hat;

    b) ggf. Nachweise ber bereits erbrachte Studien- oder Prfungsleistungen, die in den Studiengang eingeb-racht werden sollen;

    c) Nachweis ber die nach 10 geforderten Fremdsprachenkenntnisse. 10 Abs. 8 bleibt unberhrt; d) die Nennung des Hauptfachs.

    (2) Zur Bachelorprfung kann nur zugelassen werden, wer als Studierende oder Studierender an der Johann Wolf-

    gang Goethe-Universitt Frankfurt immatrikuliert ist.

    (3) ber die Zulassung entscheidet die oder der Vorsitzende des Prfungsausschusses. Die Zulassung zur Bachelor-

    prfung muss versagt werden, wenn

    a) der oder die Studierende die in Abs.1 genannten Nachweise nicht erbringt; b) der oder die Studierende die Bachelorprfung in demselben oder in einem verwandten Studiengang bezie-

    hungsweise Studienfach an einer Hochschule endgltig nicht bestanden hat;

    c) der oder die Studierende wegen der Anrechnung von Fehlversuchen gem 18 keine Mglichkeit mehr zur Erbringung von Prfungsleistungen hat, die fr das Bestehen der Bachelorprfung erforderlich sind.

    (4) Als verwandte Studiengnge beziehungsweise Studienfcher gelten Studiengnge beziehungsweise Studienf-

    cher, die in einem wesentlichen Teil der geforderten Prfungsleistungen der Module bereinstimmen.

    (5) ber Ausnahmen in besonderen Fllen entscheidet auf Antrag der oder des Studierenden der Prfungsaus-

    schuss.

    (6) Eine Ablehnung der Zulassung wird dem oder der Studierenden von der oder dem Vorsitzenden des Prfungs-

    ausschusses schriftlich mitgeteilt. Sie ist mit einer Begrndung und einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

    29 Umfang der Bachelorprfung

    (1) Das Studium im Bachelor (Nebenfach) ist erfolgreich abgeschlossen, wenn alle Module erfolgreich absolviert und

    die entsprechenden CP nachgewiesen sind.

    (2) Die Prfung zur Erlangung des Abschlusses Bachelor of Arts im Nebenfach wird studienbegleitend als Abschluss

    der Module durchgefhrt. In der Beschreibung der Modulstruktur und in den Modulbeschreibungen (Anhang I-III)

    ist festgelegt, welche Module und welche Prfungs- und Studienleistungen zu den einzelnen Modulen fr den er-

    folgreichen Abschluss notwendig sind.

    30 Ungltigkeit von Prfungen, Behebung von Prfungsmngeln

    (1) Hat der oder die Studierende bei einer Prfungs- oder Studienleistung getuscht und wird diese Tatsache erst

    nach der Aushndigung des Zeugnisses bekannt, so kann der oder die Vorsitzende des Prfungsausschusses nach-

    trglich die betreffenden Noten entsprechend berichtigen und die Prfungs- oder Studienleistung fr nicht ausrei-

    chend (5,0) bzw. die Bachelorprfung fr nicht bestanden erklren.

    (2) Waren die Voraussetzungen fr die Ablegung einer Prfungsleistung nicht erfllt, ohne dass der oder die Studie-

    rende hierber tuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach der Aushndigung des Zeugnisses bekannt, so

    wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prfungs- oder Studienleistung geheilt. Hat der oder die Studierende

    vorstzlich zu Unrecht erwirkt, dass er oder sie die Prfungs- oder Studienleistung ablegen konnte, so kann der oder

    die Vorsitzende des Prfungsausschusses die Prfungsl- oder Studieneistung fr nicht ausreichend (5,0) und die

    Bachelorprfung fr nicht bestanden erklren.

    (3) Dem oder der Studierenden ist vor einer Entscheidung Gelegenheit zur uerung zu geben.

  • UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013 21

    (4) Das unrichtige Prfungszeugnis ist einzuziehen und ggf. ein neues zu erteilen. Mit dem unrichtigen Zeugnis sind

    auch die Urkunde und das Diploma Supplement einzuziehen, wenn die Bachelorprfung aufgrund einer Tuschung

    fr nicht bestanden erklrt wurde. Wird die Bachelorprfung fr nicht bestanden erklrt, ist der verliehene Grad

    abzuerkennen. Eine Entscheidung nach Abs.1 und Abs. 2 Satz 2 ist nach einer Frist von fnf Jahren ab dem Datum

    des Zeugnisses ausgeschlossen.

    31 Endgltiges Nichtbestehen der Bachelorprfung

    (1) Die Bachelorprfung im Bachelorstudiengang Geschichte und Philosophie der Wissenschaften (Nebenfach) ist

    endgltig nicht bestanden, wenn

    a) im Bachelor Nebenfach Geschichte und Philosophie der Wissenschaften eine Modulprfung endgltig mit nicht ausreichend (5,0) bewertet wurde oder als endgltig mit nicht ausreichend (5,0) bewertet gilt;

    b) der Prfungsanspruch ggf. wegen berschreitens der Wiederholungsfristen erloschen ist.

    (2) Ist die Bachelorprfung im Bachelorstudiengang Geschichte und Philosophie der Wissenschaften (Nebenfach)

    endgltig nicht bestanden, erteilt der oder die Vorsitzende des Prfungsausschusses hierber einen schriftlichen

    Bescheid mit Angaben der Grnde fr das endgltige Nichtbestehen der Gesamtprfung. Der Bescheid ist mit einer

    Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen und dem oder der Studierenden bekannt zu geben.

    32 Einsicht in die Prfungsunterlagen; Aufbewahrungsfristen

    (1) Nach Abschluss eines Moduls und nach Abschluss des gesamten Prfungsverfahrens wird der oder dem Studie-

    renden auf Antrag Einsicht in die sie oder ihn betreffenden Prfungsakten gewhrt.

    (2) Die Prfungsakten sind vom Prfungsamt zu fhren. Mageblich fr die Aufbewahrungsfristen von Prfungsun-

    terlagen ist 20 der Hessischen Immatrikulationsverordnung (HImmaVO) in der jeweils gltigen Fassung.

    33 Widersprche gegen das Prfungsverfahren und gegen Prfungsentscheidungen

    (1) Widersprche gegen das Prfungsverfahren und gegen Prfungsentscheidungen sind, sofern eine Rechtsbehelfs-

    belehrung erteilt wurde, innerhalb eines Monats, sonst innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe bei dem oder der

    Vorsitzenden des Prfungsausschusses einzulegen und schriftlich zu begrnden.

    (2) Hilft der oder die Vorsitzende des Prfungsausschusses, ggf. nach Stellungnahme beteiligter Prfer oder Prfe-

    rinnen, dem Widerspruch nicht ab, so erteilt der Prsident oder die Prsidentin der Johann Wolfgang Goethe-

    Universitt einen begrndeten Widerspruchsbescheid, der mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen ist.

    34 Wechsel in den Bachelorstudiengang, Inkrafttreten und bergangsbestimmungen

    IV. Schlussbestimmungen

    (1) Der Magisterstudiengang mit dem Nebenfach Geschichte und Philosophie der Wissenschaften wird zum Winter-

    semester 2011/2012 eingestellt. Gleichzeitig treten die in der Ordnung fr die modularisierten Magisterteilstudien-

    gnge der Fachbereiche Philosophie und Geschichtswissenschaften und Sprach- und Kulturwissenschaften an der

    Johann Wolfgang Goethe-Universitt Frankfurt am Main vom 12.07.2006 fr das Magister-Nebenfach Geschichte

    und Philosophie der Wissenschaften enthaltenen Fachspezifischen Bestimmungen sowie die betreffenden Studie-

    nordnungen auer Kraft.

    (2) Studierende, die ihr Studium im Magisterstudiengang mit Geschichte und Philososophie der Wissenschaften im

    Nebenfach an der Johann Wolfgang Goethe-Universitt vor dem Wintersemester 2011/2012 aufgenommen haben,

    knnen in den Bachelorstudiengang Geschichte und Philosophie der Wissenschaften wechseln. quivalente Stu-

    dien- und Prfungsleistungen werden nach 17 anerkannt.

  • 22 UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013

    (3) Studierende, die ihr Magisterstudium im Magister-Nebenfach Geschichte und Philosophie der Wissenschaften

    vor dem Wintersemester 2011/2012 aufgenommen haben, knnen das Magisterstudium fortsetzen. Sie mssen die

    Magisterzwischenprfung bis zum 01.10.2016 und die Magisterprfung bis zum 01.10.2018 abgeschlossen haben.

    Danach werden im Magister-Nebenfach Geschichte und Philosophie der Wissenschaften keine Prfungen mehr

    durchgefhrt. Teilzeitstudierende mssen ihren Studien- und Prfungsplanung auf diese Fristen ausrichten. ber

    darber hinausgehende Hrteflle entscheidet der Prfungsausschuss.

    (4) Diese Prfungsordnung tritt am Tage nach ihrer Verffentlichung im UNI-Report in Kraft.

    Frankfurt am Main, den 19. November 2013

    Prof. Dr. Frank Bernstein

    Dekan des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften

  • UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013 23

    Anhang I: Studienphasen und Module

    TN Obligatorische Studienberatung

    1. Grundphase

    Pflichtmodul Basismodul Geschichte (15 CP)

    Pflichtmodul Basismodul Philosophie (15 CP)

    Ist Geschichte oder Philosophie Bestandteil der gewhlten Fcherkombination, so

    muss das entsprechende Basismodul ersetzt werden durch:

    Pflichtmodul Basismodul Wissenschaftsgeschichte (15 CP)

    Kreditierung: 2 x 15 CP = 30 CP

    Vertiefungsmodul Wissenschaftsgeschichte (15 CP)

    2. Vertiefungsphase

    Vertiefungsmodul Philosophie der Wissenschaften (15 CP)

    In die Endnote gehen die Modulnoten der zwei Basismodule und der zwei Vertie-

    fungsmodule ein.

    Kreditierung: 2 x 15 CP = 30 CP

    Summe Anrechnung fr Endnote: 60 CP

  • 24 UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013

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  • UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013 25

    Anhang II: Modulbeschreibungen

    Basismodul Geschichte (GPHW-BA-NF-BM1)

    Semester

    1-3

    Pflicht/Wahlpflicht

    Pflicht

    Arbeitsaufwand

    450 h

    Kreditpunkte

    15 CP

    Dauer

    2 Semester

    Veranstaltungsformen Kontaktzeit Selbststudium Kreditpunkte insg.

    Proseminar Alte oder Mittlere oder Neuere Geschichte (3 SWS)

    45 h 105 h 5 CP

    Vorlesung Alte oder Mittlere oder Neuere Geschichte (2 SWS)

    30 h 30 h 2 CP

    Vorlesung Einfhrung in die Wis-senschaftsgeschichte (2 SWS)

    30 h 30 h 2 CP

    bung zur Wissenschaftsge-schichte (2 SWS)

    30 h 60 h 3 CP

    Modulprfung 90 h 3 CP

    Hufigkeit des Angebots Jedes Semester

    Teilnahmevoraussetzungen

    Inhalte Das Basismodul vermittelt anhand exemplarischer Gegenstnde der Alten, Mitt-leren oder Neueren Geschichte Grundlagen des historischen Arbeitens die Stu-dierenden erlernen dadurch den wissenschaftlichen Umgang mit Geschichte. Darber hinaus fhrt es anhand einer ausgewhlten Epoche in die Wissen-schaftsgeschichte und deren Methoden ein.

    Kompetenzen Die Studierenden erwerben insbesondere die Fhigkeit,

    die rekonstruierende Vorgehensweise der Geschichtswissenschaft und den perspektivischen Charakter historischer berlieferungen und Erkenntnisse zu verstehen;

    das Instrumentarium in Form von Quellen- und Bcherkunden, fachspezifi-schen Lexika und Zeitschriften zur Geschichte und Wissenschaftsgeschichte zu benutzen;

    fachspezifische Termini, Theorien und Methoden der Geschichte und Wis-senschaftsgeschichte zu gebrauchen;

    adquate Fragestellungen zu formulieren; Quellen und Darstellungen kritisch zu analysieren und zu interpretieren; nach wissenschaftlichen Standards zu arbeiten und die Ergebnisse zu pr-

    sentieren. Studiennachweise Leistungsnachweis Proseminarschein: Er setzt sich aus mehreren kleineren

    Leistungen zusammen, die zustzlich zum normalen Selbststudium erbracht werden (z.B. Protokoll, Exzerpt, Rezension, Kurzreferat, Bibliographie). Leistungsnachweis bung: Fr ihn muss eine Klausur (90 Min.) bestanden oder ein Kurztext (Umfang: 18.000 Zeichen) erarbeitet werden.

    Modulprfung Hausarbeit (18.000 Zeichen) oder Klausur (120 Min.) im Anschluss an das Pro-seminar. Im Falle einer ersten Wiederholung der Prfung ist eine mndliche Prfung (30 Min) mglich. Die Prfung ist modulbezogen. Festlegung der Pr-fungsform, Themenstellung und Bewertung erfolgen durch die Leiterin oder den Leiter des Proseminars.

    Verwendbarkeit fr andere Studiengnge

  • 26 UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013

    Basismodul Philosophie (GPHW-BA-NF-BM2)

    Semester

    1-3

    Pflicht/Wahlpflicht

    Pflicht

    Arbeitsaufwand

    450 h

    Kreditpunkte

    15 CP

    Dauer

    2 Semester

    Veranstaltungsformen Kontaktzeit Selbststudium Kreditpunkte insg.

    Vorlesung Einfhrung in die Philo-sophie (4 SWS)

    60 h 120 h 6 CP

    Vorlesung Einfhrung in die Ge-schichte der Philosophie (2 SWS)

    30 h 60 h 3 CP

    Tutorium zur Einfhrung in die Geschichte der Philosophie (2 SWS)

    30 h 30 h 2 CP

    Modulprfung 120 h 4 CP

    Hufigkeit des Angebots Jedes Semester

    Teilnahmevoraussetzungen

    Inhalte Das Basismodul vermittelt anhand exemplarischer Gegenstnde Grundkenn-tnisse der Philosophie und ihrer Geschichte de. Die Studierenden erlernen dadurch den wissenschaftlichen Umgang mit Philosophie. Die Studierenden erwerben insbesondere Kenntnisse ber zentrale Probleme und Positionen der theoretischen und praktischen Philosophie (u. a. der Sprachphilosophie, Philosophie des Geistes, Metaphysik, Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie und Handlungstheorie, Moralphilosophie / Ethik, ausgewhlte Positionen zu Fragen der Angewandten Ethik, der Politischen Philosophie und der Sozialphi-losophie). Sie erwerben philosophiehistorische Grundkenntnisse in den Berei-chen (a) Antike Philosophie, (b) Mittelalterliche Philosophie, (c) Philosophie der Neuzeit.

    Kompetenzen Die Studierenden erwerben folgende fachspezifische Qualifikationen: Lekt-rekompetenz im Umgang mit klassischen Texten aus der Geschichte der Phi-losophie, Kenntnis unterschiedlicher philosophischer Fragestellungen, Metho-den und Stile in ihrem historischen Kontext, Umgang mit philosophischer Fach-literatur.

    Sie erwerben folgende allgemeinen Qualifikationen:

    Rationale Argumentation, Strukturierung und Einschtzung komplexer Prob-lemlagen, Einordnung philosophischer Fragestellungen in (philosophie-) histo-rische Zusammenhnge und Kontexte, Auslegung philosophischer Texte, An-wendung von abstrakten Modellen, Fragestellungen und zentralen Begriffen auf allgemeinere philosophische und gesellschaftliche Zusammenhnge.

    Studiennachweise Leistungsnachweise im Tutorium: aktive Teilnahme, Textzusammenfassung, Referat

    Modulprfung Modulprfung: Klausur (120 Min.) im Anschluss an die Vorlesung Einfhrung in die Geschichte der Philosophie. Im Falle einer ersten Wiederholung der Pr-fung ist eine mndliche Prfung (30 Min.) mglich. Die Prfung ist modulbezo-gen. Festlegung der Prfungsform, Themenstellung und Bewertung erfolgen durch die Dozentin oder den Dozenten der Vorlesung.

    Verwendbarkeit fr andere Studiengnge

  • UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013 27

    Basismodul Wissenschaftsgeschichte (GPHW-BA-NF-BM3)

    Semester

    1-3

    Pflicht/Wahlpflicht

    Pflicht

    Arbeitsaufwand

    450 h

    Kreditpunkte

    15 CP

    Dauer

    2 Semester

    Veranstaltungsformen Kontaktzeit Selbststudium Kreditpunkte insg.

    Proseminar Wissenschaftsgeschich-te (3 SWS)

    45 h 105 h 5 CP

    Vorlesung Einfhrung in die Wissen-schaftsgeschichte (2 SWS)

    30 h 30 h 2 CP

    Freie Vorlesung (2 SWS)

    30 h 30 h 2 CP

    bung zur Wissenschaftsgeschichte (2 SWS)

    30 h 60 h 3 CP

    Modulprfung 90 h 3 CP

    Hufigkeit des Angebots Jedes Semester

    Teilnahmevoraussetzungen

    Inhalte Das Basismodul vermittelt anhand exemplarischer Gegenstnde Grundlagen des wissenschaftshistorischen Arbeitens. Die Studierenden erhalten einen Einblick in grundlegende Themen der Wissenschaftsgeschichte erlernen den methodischen Umgang mit diesem Gebiet.

    Kompetenzen Die Studierenden erwerben insbesondere die Fhigkeit,

    die rekonstruierende Vorgehensweise der Wissenschaftsgeschichte und den perspektivischen Charakter wissenschaftshistorischer berlieferun-gen und Erkenntnisse zu verstehen;

    das Instrumentarium in Form von Quellen- und Bcherkunden, fachspe-zifischen Lexika und Zeitschriften zur Wissenschaftsgeschichte zu be-nutzen;

    fachspezifische Termini, Theorien und Methoden der Wissenschaftsge-schichte zu gebrauchen;

    adquate Fragestellungen zu formulieren; Quellen und Darstellungen kritisch zu analysieren und zu interpretieren; nach wissenschaftlichen Standards zu arbeiten und die Ergebnisse zu

    prsentieren. Studiennachweise Leistungsnachweis Proseminarschein: Er setzt sich aus mehreren kleineren

    Leistungen zusammen, die zustzlich zum normalen Selbststudium erbracht werden (z.B. Protokoll, Exzerpt, Rezension, Kurzreferat, Bibliographie). Leistungsnachweis bung: Fr ihn muss eine Klausur (90 Min.) bestanden oder ein Kurztext (Umfang: 18.000 Zeichen) erarbeitet werden. Die Freie Vorlesung soll eine den individuellen Studieninteressen entgegen-kommende geeignete Veranstaltung mit wissenschaftshistorischem Inhalt aus dem Lehrangebot der Universitt Frankfurt sein. Dabei kommen sowohl wis-senschaftshistorische Vorlesungen des Historischen Seminars wie auch Vor-lesungen anderer Institute und Fachbereiche mit wissenschaftshistorischen Anteilen in Betracht. Hinweise auf geeignete Veranstaltungen geben die Leh-renden des Moduls. ber die Anerkennung entscheidet die/der Modulkoordi-nator/in.

    Modulprfung Hausarbeit (18.000 Zeichen) im Anschluss an das Proseminar. Im Falle einer ersten Wiederholung der Prfung ist eine mndliche Prfung (30 Min.) mg-lich. Die Prfung ist modulbezogen. Festlegung der Prfungsform, Themens-tellung und Bewertung erfolgen durch die Leiterin oder den Leiter des Prose-minars.

    Verwendbarkeit fr andere Studien-gnge

  • 28 UniReport Satzungen und Ordnungen vom 27.11.2013

    Vertiefungsmodul Wissenschaftsgeschichte (GPHW-BA-NF-VM1)

    Semester

    4-6

    Pflicht/Wahlpflicht

    Wahlpflicht

    Arbeitsaufwand

    450 h

    Kreditpunkte

    15 CP

    Dauer

    2 Semester

    Veranstaltungsformen Kontaktzeit Selbststudium Kreditpunkte insg.

    Seminar (2 SWS) 30 h 90 h 4 CP

    Vorlesung Wissenschafts-geschichte (2 SWS)

    30 h 30 h 2 CP

    bung (2 SWS) 30 h 60 h 3 CP

    Freie Veranstaltung 30 h 30 h 2 CP

    Modulprfung 120 h 4 CP

    Hufigkeit des Angebots Jedes zweite Semester

    Teilnahmevoraussetzungen Erfolgreicher Abschluss von BM 1 bzw. BM 3

    Inhalte Das Modul thematisiert Gegenstnde der vormodernen und modernen Wissen-schaftsgeschichte. Dabei stehen die Herausbildung wissenschaftlicher Wissens-systeme in antiken Kulturen, Migrationsprozesse wissenschaftlichen Wissens zwischen verschiedenen Kulturen aller Epochen, der Aufstieg der europischen Wissenschaft in der frhen Neuzeit und die Entwicklung der Naturwissenschaften in Aufklrung, Industrialisierung und kultureller Moderne im Zentrum.

    Kompetenzen Fachbezogene Fhigkeiten: Das Modul vermittelt ber die Vorlesung die Fhig-keit, ein umfassendes Thema der Wissenschaftsgeschichte zu berblicken. Im Seminar und in der bung erarbeiten die Studierenden sich den aktuellen For-schungsstand zu speziellen Themen sowie die Befhigung, Quellen zur Wissen-schaftsgeschichte adquat zu erschlieen und zu kontextualisieren. Ferner kn-nen sie ber die Freie Veranstaltung auch Einblicke in jene Wissenschaften erhal-ten, deren Geschichte im Modul Thema ist.

    Schlsselqualifikationen: Die Studierenden erwerben Routine im Umgang mit fremdsprachlichen Texten, in Recherchemethoden sowie in schriftlichen und mndlichen Prsentationen. Dadurch werden Voraussetzungen fr Ttigkeiten in Erforschung und Vermittlung historischer Gegenstnde vermittelt. Durch den epochenbergreifenden Ansatz wird ihre Fhigkeit zu vernetztem Denken ge-strkt. Durch die Beschftigung mit der historischen Kultur und Praxis insbeson-dere der Naturwissenschaften werden die Studierenden in die Lage versetzt, traditionelle Grenzen geisteswissenschaftlicher Bildung zu berschreiten und sich entsprechenden aktuellen Diskussionen zu stellen.

    Studiennachweise 1. Leistungsnachweis Seminar: In ihn geht eine kleinere Leistung ein, die zustz-lich zum normalen Selbststudium erbracht werden muss (z.B. Referat).

    2. Leistungsnachweis bung: Fr ihn muss eine Klausur (90 Min.) bestanden oder ein Kurztext (Umfang: 18.000 Zeichen) erarbeitet werden.

    3. Leistungs- bzw. Teilnahmenachweis(e) ber die freie(n) Veranstaltung(en) nach den Vorgaben der Veranstaltung.

    Die Freie Veranstaltung soll eine den individuellen Studieninteressen entgegen-kommende geeignete Veranstaltung mit wissenschaftshistorischem Inhalt aus dem Lehrangebot der Universitt Frankfurt sein, jedoch nicht aus dem Lehrange-bot des jeweils studierten Hauptfaches. Dabei kommen sowohl wissenschaftshis-torische Lehrangebote des Historischen Seminars (Lektorium, bung oder Vorle-sung) oder Lehrveranstaltungen anderer Institute und Fachbereiche mit wissen-schaftshistorischen Anteilen in Betracht. Hinweise auf geeignete Veranstaltungen geben die Lehrenden des Moduls. ber die Anerkennung entscheidet die/der Modulkoordinator/in.

    Modulprfung Hausarbeit (36.000 Zeichen) im Anschluss an das Seminar. I