PROGRAMMFOLDER Frühjahr 2015

  • View
    1.416

  • Download
    1

Embed Size (px)

DESCRIPTION

Veranstaltungen April bis Juni 2015

Text of PROGRAMMFOLDER Frühjahr 2015

  • Katholischer Akademiker/innenverband Wien

    P r o g r a m m Apri l b is Juni 2015

    Fr anmeldepflichtige Veranstaltungen:

    Tel. 01 / 51552-5100 ka.akademikerverband@edw.or.at

    Otto-Mauer-Zentrum (OMZ) Whringer Strae 2-4, A-1090 Wien

    www.kav-wien.at

  • 2

    Kalendarium Frhjahr 2015

    Veranstaltungsort ist das Otto-Mauer-Zentrum (OMZ).

    Andernfalls sind jeweils Ort und Adresse angegeben.

    - Sonderprospekt liegt auf

    - anderer Veranstaltungsort

    A - Termine im Aviso/Anhang

    April 2015

    1 Mi Wir wnschen allen unseren Mitgliedern, Freundinnen und Freunden

    ein gesegnetes Osterfest und die Gewissheit der Auferstehung des Herrn

    2 Do

    3 Fr

    4 Sa

    5 So Ostersonntag 6 Mo Ostermontag

    7 Di

    8 Mi

    9 Do Kurt Schubert und der Wiederaufbau der Universitt Wien 1945

    10 Fr

    11 Sa

    12 So

    13 Mo

    14 Di Podiumsdiskussion:

    Wrde am Ende des Lebens A

    15 Mi Rita Perintfalvy: Psalmen 3

    16 Do Helmut Schller: Monatsmesse

    17 Fr Gedenksymposion

    100 Jahre Armenier-Genozid A

    18 Sa 19 So A

    20 Mo Georg Geiger: Interkulturelle Bildung A 21 Di Johanna Rahner: Interreligiser Dialog

    22 Mi Kirchmayr-Schliesselberger: Steuerreform

    23 Do Robert Kauer: Die Evangelische Kirche

    sterreichs in der Zwischenkriegszeit 24 Fr 25 Sa 26 So 27 Mo 28 Di

    29 Mi Antonio Sagardoy: Zum 500. Geburtstag

    von Terese von Avila

    30 Do

    Mai 2015

    1 Fr Staatsfeiertag 2 Sa 3 So 4 Mo Claus Lamm: Mechanismen der Empathie 5 Di Adolf Holl: Braunau am Ganges A 6 Mi

    7 Do Gudrun Krmer: Interreligiser Dialog 8 Fr 9 Sa

  • 3

    10 So

    11 Mo Heiner Boberski: Religionen zwischen

    Weltmacht und Sinnstiftung

    12 Di A

    13 Mi 14 Do Christi Himmelfahrt 15 Fr 16 Sa 17 So A

    18 Mo

    19 Di Artur Rosenauer: Die Wiener Hofburg

    20 Mi Mittwochgesprch: Internationale Kontakte des KAV()

    21 Do Helmut Schller: Monatsmesse 22 Fr

    23 Sa 24 So Pfingstsonntag 25 Mo Pfingstmontag

    26 Di

    27 Mi

    28 Do

    29 Fr 30 Sa Susanne Just: Singen fr die Seele 31 So

    Juni 2015

    1 Mo Netz Initiativer Christen

    2 Di Arnold Suppan: Ukraine zwischen

    Russland, EU und NATO

    3 Mi A

    4 Do Fronleichnam 5 Fr 6 Sa 7 So

    8 Mo Karin Kneissl: Der Nahe Osten

    9 Di Franz Winter: Interreligiser Dialog

    10 Mi Mittwochgesprch: Sozialwort 10+ 11 Do Helmut Schller: Monatsmesse 12 Fr 13 Sa

    14 So Musikausflug 15 Mo

    16 Di KAV-Wien Dizesanversammlung

    17 Mi Podiumsdiskussion: Katholische Ostkirchen

    18 Do Gnter Wuchterl: Die Kuffner-Sternwarte 19 Fr 20 Sa 21 So 22 Mo 23 Di

    24 Mi

    Wolfgang Pekny, Hemma Opis-Pieber: Der kologische Fuabdruck

    25 Do

    Esther Strau: Kunst & Glaube

    26 Fr

    27 Sa Abschlussheuriger 28 So

    30 Mo

  • 4

    April 2015

    Donnerstag, 9. April, 19 Uhr

    ZEITGESCHICHTE

    Kurt Schubert und der Wiederaufbau der Universitt Wien 1945 Gedenkveranstaltung mit Hans Tuppy und Peter Pawlowsky

    Das Hauptgebude der Uni-

    versitt Wien wurde 1945 von

    den Bomben stark beschdigt.

    Bald nach dem Rckzug der

    Wehrmacht begannen Studen-

    tinnen und Studenten es vom

    Schutt zu befreien. Kurt Schubert war einer von ihnen,

    der dann auch mageblich zu ihrer Wiedererffung vor

    70 Jahren beigetragen hat. Im Gedenken daran wird aus

    einer Rede Schuberts ber diese bewegte Zeit gelesen.

    Hans Tuppy, einer seiner Weggefhrten, erinnert sich

    im Gesprch mit Peter Pawlowsky an die Ereignisse

    zwischen NS-Widerstand, Katholischer Studentenseel-

    sorge und russischer Kommandantur.

    Hans Tuppy war Rektor der Universitt Wien, Prsi-dent der sterreichischen Akademie der Wissenschaft und Wissenschaftsminister.

    Peter Pawlowsky studierte Germanistik an der Uni-versitt Wien und leitete die Religionsabteilung des ORF-Fernsehens.

    Moderation: Rudolf Kaisler

    Dienstag, 14. April, 19 Uhr

    MEDIZIN, ETHIK, RECHT

    Knnen wir in Wrde sterben? Podiumsdiskussion mit Gertrude Aubauer, Michael Preitschopf, Tilly Egger, Gnter Virt

    Ende Jnner befasste sich die parlamentarische En-

    quete-Kommission Wrde am Ende des Lebens mit

    der Frage nach einer verfassungsrechtlichen Veranke-

    rung des Verbots der Ttung auf Verlangen. Zu wel-

    chen Ergebnissen man gekommen ist, welche rechtli-

    chen und politischen Manahmen zur Frderung von

    Palliativ Care und Hospiz zu setzen sind, um hierzu-

    lande ein Sterben in Wrde zu ermglichen, wird

    Gegenstand dieser Podiumsdiskussion sein.

    Gertrude Aubauer ist Leiterin der Enquete-Kommis-sion Wrde am Ende des Lebens.

    Michael Preitschopf ist Internist, Palliativmediziner und Primar im KH Gttlicher Heiland.

    Tilli Egger ist Psychotherapeutin, Psychoonkologin und lehrt im Bereich Palliative Care und Hospizwesen.

    Gnter Virt ist Mitglied der Bioethikkommission beim sterr. Bundeskanzleramt und der European Group on Ethics in Science and New Technologies in Brssel.

    Moderation: Georg Simbruner

    Die Philosophenstiege

  • 5

    P

    hoen

    ix/N

    DR

    /Lep

    sius

    Arc

    hiv

    Mittwoch, 15. April, 19 Uhr

    PSALMENLITERATUR 3

    Rita Perintfalvi Die Psalmen im Leben Jesu und der Christen bis heute

    Jesus wurde in seiner Gebetsweise

    von den Psalmen geprgt. Er hat

    diese Lieder im Gottesdienst mit-

    gesungen, er hat sie beim Letzten Abendmahl als Lob-

    preis (Mk 14,26) angestimmt und er hat noch am Kreuz

    mit ihnen gebetet (Ps 22,2). Hat Jesus einen Lieb-

    lingspsalm gehabt? Wenn wir als Christen die Psal-

    men beten, betet Jesus durch uns, auch wenn wir in der

    Gemeinde, in der Kirche oder alleine an einem ein-

    samen Ort (Mk 1,35) beten.

    Rita Perintfalvi ist rm. kath. Theologin, promovierte Alttestamentlerin, Religionslehrerin, Kultur- und Sozial-managerin mit Spezialisierung auf psychosoziale Prvention.

    Donnerstag, 16. April, 19 Uhr

    EUCHARISTIEFEIER mit Helmut Schller Die Monatsmesse des FORUM ZEIT UND GLAUBE

    Lesung: Apg 5,27-33 Evangelium: Joh 3,31-36

    Musikalische Gestaltung: Kierlinger Chor

    Deutschordenskirche, 1010 Wien, Singerstrae 7 Anschlieend Agape im Deutschordenshaus

    Freitag, 17. April, 17 Uhr !

    GEDENKSYMPOSION

    Der geleugnete Genozid. 100 Jahre nach dem Vlkermord an den Armeniern

    Am 24. April 1915 kam es in Konstantinopel zu einer

    umfangreichen Verhaftungsaktion von armenischen

    und syrischen Christen. Dieser folgte die systematische

    Vertreibung und Ermordung armenischer Bevlker-

    ungsteile in weiten Teilen des damaligen Osmanischen

    Reiches. Bis heute wird dieser Genozid nur von weni-

    gen Lndern als solcher anerkannt - von der Trkei so-

    gar geleugnet. Im Gedenken an diese Ereignisse wird

    nach den geschichtlichen Hintergrnden ebenso ge-

    fragt, wie nach dem gegenwrtigen politischen

    Umgang.

    Jasmine Dum-Tragut ist Armenologin und Konsultorin der Stiftung PRO ORIENTE.

    Aho Shemunkasho lehrt am Institut fr Patristik und Kirchengeschichte der Universitt Salzburg und ist Mitglied im Forum Syriacum.

    Christian Schller ist ORF-Korrespondent in Istanbul.

  • 6

    Montag, 20. April, 19 Uhr

    BILDUNG

    Georg Geiger Keine religis inkompetenten Lehrerinnen und Lehrer!

    Die LehrerInnenbildung neu verlangt

    von allen angehenden Pflichtschullehr-

    erInnen unter anderem Interreligise

    Kompetenz. Der Vortrag hinterfragt die

    Legitimitt des aktuellen Kompetenzbegriffs, der fr

    die Bildung zentral geworden ist, rekonstruiert die

    Geschichte der Religionspdagogik, die schlielich zu

    diesem Lehrzielbegriff gefhrt hat, und skizziert die

    von Theologie und Pdagogik her erforderlichen

    Herausforderungen fr einen sinnvollen Unterricht.

    Georg Geiger war seit 1979 Religionslehrer an Wiener Gymnasien und seit 1996 bis zu seiner Pensionierung 2014 Professor fr Religionspdagogik an der Pdago-gischen Akademie bzw. Pdagogischen Hochschule des Bundes in Wien.

    Dienstag, 21. April, 18:30 Uhr !

    INTERRELIGISER DIALOG

    Johanna Rahner Die Christen des rechten Lagers und ihre linken Widersacher: Nationalkonservative Ideologien (Teaparties) gegen befreiungs-theologische Utopisten

    Die Katholische Kirche hat mit keinerlei Post- auf-

    zuwarten, weil sie sich lange genug auf ein Anti-

    versteift hat. Die Reform des letzten Konzils hat sich

    zwar der Moderne geffnet, doch wurde ihr Programm

    zusehends auch von hchsten Stellen unterlaufen.

    Johanna Rahner lehrt Dogmatik, Dogmengeschichte und kumenische Theologie an der Universitt Tbingen.

    Mittwoch, 22. April, 19 Uhr

    WIRTSCHAFT

    Sabine Kirchmayr-Schliesselberger Die Steuerreform 2015 wird unser Steuersystem