Psychotherapie Schulen und Methoden

  • View
    233

  • Download
    3

Embed Size (px)

DESCRIPTION

Buchvorschau

Transcript

  • Gerhard Stumm (Hg.)

    PsychotherapieSchulen und Methoden

    Eine Orientierungshilfe fr Theorie und Praxis

    3., vollstndig berarbeitete und erweiterte Auflageunter Mitarbeit von Monika Tuczai

    Falter Verlag

  • ISBN 978-3-85439-448-8 2011 Falter Verlagsgesellschaft m.b.H.1011 Wien, Marc-Aurel-Strae 9Telefon +43/1/536 60-0, Fax +43/1/536 60-935E-Mail/Verlag: bv@falter.at, E-Mail/Bestellungen: service@falter.atWeb/Bookshop: www.faltershop.atAlle Rechte vorbehalten.

    Herausgeber: Gerhard StummMitarbeit: Monika TuczaiLektorat: Helmut GutbrunnerGrafik: Andreas WenkLayout: Marion GroschdlProduktion: Susanne SchwameisGedruckt in der EU

  • 5

    VorwortVor dreiig Jahren habe ich zusammen mit Beatrix Wirth eine erste Dar-stellung der verschiedenen psychotherapeutischen Schulen herausgegeben und mitgestaltet.1 1991 bzw. 1994 haben wir unter zustzlicher Einbezie-hung namhafter Autoren und verbunden mit einem Verlagswechsel unter dem vorliegenden Titel den Gegenstand weitgehend neu bearbeitet. Doch 17 Jahre sind in Hinblick auf die seitherige Entwicklung der Psychotherapie eine lange Zeit, sodass ich mich erneut zu einer umfassenden Aktualisie-rung entschlossen habe diesmal als alleiniger Herausgeber, untersttzt in hervorragender Weise von meiner Kollegin Monika Tuczai.

    Das Ergebnis ist ein nahezu komplett neues Buch mit insgesamt fnf-zig Methodenbeschreibungen, zwlf davon wurden gegenber der letzten Auflage ergnzt, unter Mitwirkung von sechzig Autorinnen und Autoren2 aus sterreich, Deutschland und der Schweiz. 36, also mehr als die Hlfte davon, sind neu hinzugekommen. Darber hinaus wurden alle schon in der letzten Auflage enthaltenen Darstellungen aktualisiert, was auf deren weitgehende berarbeitung hinausgelaufen ist. Schlielich wurde fr die-se Auflage ein Stichwort- und Personenregister erstellt.

    All dies soll verdeutlichen, wie sehr das vorliegende Buch umge staltet wurde, um neueren Methoden und vor allem auch der Entwicklung inner-halb der etablierten psychotherapeutischen Verfahren und Anstze Rech-nung zu tragen.

    Angesichts der Flle an Verfahren und Methoden in diesem Feld war es notwendig eine Auswahl zu treffen bzw. Kriterien fr die Aufnahme in dieses Buch zu definieren. Ein inhaltliches Hauptkriterium ist der ein-gelste Anspruch, ein Heilverfahren auf der Basis einer theoretischen Grundlegung zu sein, wozu u. a. Elemente einer Persnlichkeits-, Entwick-lungs-, Strungs-, Beziehungs- und Therapietheorie gehren (siehe die Er-luterungen zu diesen inhaltlichen Kriterien in der Einleitung).

    Gewichtungen im Umfang der einzelnen Beitrge sind insofern unver-meidlich und beabsichtigt als in den verschiedenen Schulen und Anstzen in unterschiedlich hoher Ausprgung theoretische Grundlagen und Diffe-renzierungen entwickelt wurden sowie der praktischen Bedeutung der Me-thoden, d. h. dem Umfang ihrer Anwendung entsprochen werden sollte.

    Ich hoffe sehr dass sich das Buch weiterhin als brauchbare Orientie-rungs- und Arbeitshilfe eignet, einerseits fr eine schulenvergleichende

    1 Stumm, G. & Wirth, B. (Hg.) (1981). Tr zum Ich Psychotherapeutische Strmungen. Wien: Edition H.

    2 Aus Grnden der besseren Lesbarkeit wurde ber weite Strecken auf die ausdrckliche Nennung der weiblichen oder an manchen Stellen auch der mnnlichen Form verzichtet.

  • 6Vorwort

    Betrachtung der psychotherapeutischen Modelle, andererseits als Einstieg fr eine vertiefende Befassung mit einzelnen Strmungen, weswegen je-weils auch weiterfhrende Literaturhinweise angefhrt sind. Insbesonde-re sollte es dazu dienen, eine Einfhrung in die Problemgeschichte und Entwicklung der psychotherapeutischen Schulen zu ermglichen, wie dies z. B. vom Psychotherapeutischen Propdeutikum, der Grundstufe der psy-chotherapeutischen Ausbildung in sterreich, erwartet wird.

    In diesem Zusammenhang sei der interessierte Leser noch auf eine aus-fhrliche Darstellung der Ausbildungssituation im psychotherapeutischen Bereich in sterreich verwiesen die speziell fr Ausbildungsinteressenten einen berblick und detaillierte Informationen bietet.3

    Fr an psychotherapeutischer Behandlung Interessierte sowie Personen, die bereits Psychotherapie in Anspruch nehmen, und weitervermittelnde Stellen knnte zudem ein von mir mitverfasster Ratgeber von Nutzen sein4, fr weitergehende Recherchen ein methodenbergreifendes Wrterbuch so-wie ein Personenlexikon der Psychotherapie.5

    Danken mchte ich zunchst allen Autoren und Autorinnen die auf der Basis von jahrelanger praktischer Erfahrung mit den von ihnen be-schriebenen Methoden an diesem Buch mitgearbeitet und sich meiner he-rausgeberischen Lstigkeit ausgesetzt haben.

    Groer Dank gebhrt Monika Tuczai. Ohne ihre Umsicht, Verlsslich-keit, Ausdauer und fachkundige Begleitung htte ich das zu leistende Pen-sum nicht geschafft.

    Darber hinaus gebhrt mein spezieller Dank fr ihre fachliche Unter-sttzung: Hilarion Petzold, dessen Expertise mir sehr hilfreich war, Bea-trix Teichmann-Wirth, die auch als Ex-Herausgeberin weiter mitgedacht hat, Andrea Brandl-Nebehay, Maria Maderthaner, Jobst Finke, Robert Hutterer, Alfried Lngle und Sylvester Walch (siehe auch die Vorspanne zu den einzelnen Kapiteln).

    Schlielich mchte ich mich bei meiner Frau, Hannelore Steinacher, fr ihre bestndige Untersttzung und tiefe Verbundenheit in allen Lebensla-gen u. a. whrend der Arbeit an diesem Buch bedanken.

    Wien, im Frhjahr 2011 Gerhard Stumm

    3 Stumm, G. & Jandl-Jager, E. (2006). Psychotherapie: Ausbildung in sterreich. 2., vollst. berarb. Aufl. Wien: Falter.

    4 Nemeskeri, N. & Stumm, G. (2009). Wege zur Psychotherapie. Wien: Konsument.5 Stumm, G. & Pritz, A. (Hg.) (2009). Wrterbuch der Psychotherapie. 2., ergnzte Aufl.

    Wien/New York: Springer. Stumm, G., Pritz, A., Gumhalter, P., Nemeskeri, N. & Voracek, M. (Hg.) (2005). Personen-

    lexikon der Psychotherapie. Wien/New York: Springer.

  • 7

    InhaltEinleitung | Gerhard Stumm .............................................................................. 10

    Psychotherapeutische Verfahren und Anstze

    Abschnitt 1: nach Paradigmen/Grundorientierungen .................................. 35

    Tiefenpsychologisch-analytische Verfahren und Anstze ..................... 37Psychoanalyse | Franz Oberlehner ........................................................................ 41Psychoanalytische Selbstpsychologie | Gudrun Prinz

    und Sascha Schipflinger ................................................................................... 56Gruppenpsychoanalyse | August Ruhs und Josef Shaked ....................................... 64Individualpsychologie | Wilfried Datler und Peter Zumer ..................................... 74Analytische Psychologie | Reinhard Skolek ............................................................. 85Transaktionsanalytische Psychotherapie | Gerhard Springer .......................... 98Katathym Imaginative Psychotherapie | Mathilde Pichler .............................. 109Hypnosepsychotherapie | Hans Kanitschar ............................................................ 118Autogene Psychotherapie | Susanne Frei ............................................................... 127Dynamische Gruppenpsychotherapie | Maria Majce-Egger ............................ 133

    Verhaltenstherapeutische Verfahren ........................................................... 141Klassische und Kognitive Verhaltenstherapie | Maria Maderthaner .......... 143

    Humanistisch orientierte Verfahren und Anstze ................................. 169Psychodrama | Gudrun Vater, Michael Wieser und August Ruhs ....................... 173Personenzentrierte Psychotherapie | Robert Hutterer .................................. 185Focusing-Therapie | Johannes Wiltschko ........................................................ 199Gestalttherapie | Nancy Amendt-Lyon ........................................................... 204Gestalttheoretische Psychotherapie | Gerhard Stemberger .......................... 218Positive und Transkulturelle Psychotherapie | Ines Stamm ...................... 228

    Existenziell orientierte Verfahren ........................................................... 233Existenzanalyse und Logotherapie | Alfried Lngle .................................... 236Daseinsanalyse | Augustinus Karl Wucherer-Huldenfeld

    und Hans-Dieter Foerster .............................................................................. 245

  • 8Inhalt

    Systemische Verfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 251Systemische Psychotherapie | Andrea Brandl-Nebehay,

    Joachim Hinsch und Egbert Steiner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 253

    Integrative Verfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 265Integrative Therapie | Hilarion Petzold . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267

    Transpersonale Anstze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 277Holotrope Therapie | Sylvester Walch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 279Psychosynthese | Harald Walach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 286

    Eklektische Anstze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 289Neurolinguistische Psychotherapie | Helmut Jelem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291Provokative Therapie | E. Noni Hfner . . . . . . . . . . .