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    retail

    Nur net raunzen Der Handel legt auch in schwierigen Zeiten zu 35

    ISM Trends, Kontakte und Kontrakte die S-warenmesse in Kln 38

    Sweet News Bahlsen bringt Neues in neuen Bereichen 38

    Schrf Zum Kaffee gibts jetzt auch das Frhstck dazu 40

    Freitag, 5. Februar 2016 cover 33

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    Alle fr einen oder einer fr alles oder gar die Nummer 1?Christof Kastner, Chef der Kastner-Gruppe in Zwettl, spielt das Handelsklavier in allen Tonlagen zurzeit ohne jeden Misston. 35

    Panthermedia.net/Zorka Vuckovic

    Alarm im Bcherregal Neue Studie zum Buchhandelssterben.

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    ranking week 2015/16 D A S B R A N C H E N R A N K I N G V O N medianet

  • medianet.at

    indirekten Hebels. Denn, so lsst Kastner durchblicken: Inwieweit eine Schweizer Coop (die vor Kur-zem bei Pfeiffers C&C-Flotte das Ruder bernahm) mit Transgour-met am heimischen Markt Sympa-thiepunkte verliert und inwieweit ein Kastner-C&C im Wettbewerb mit Transgourmet ebensolche Sym-pathiepunkte einzusammeln in der Lage sein wird das sei mal dahin-gestellt.

    Modern und doch klassischWas Christof Kastner auszeichnet: Er zeigt sich modernen Handels-formen gegenber aufgeschlos-sen. Aktuell vertreibt er sogar den einzigen 3D-Lebensmitteldrucker hierzulande. Gleichzeitig steht er fest auf Waldviertler Urgrund, so-dass ihm Expansionen und Inves-titionen, die nicht aus dem Cash-flow kommen, suspekt dnken. Und, kongenial dazu passend: Die Nachhaltigkeit ist bei uns ein inno-vativer Bestandteil des Geschfts-modells.

    Vielleicht das schnste Aushn-geschild hierfr ist die Vertriebs-schiene Biogast. Im Gastro-Bio-Katalog stehen als Fachsortiment (Naturkostfachhandel) 12.000 Pro-dukte zur Verfgung, 4.000 davon sind speziell fr den Gastrobereich. Neben der Gastronomie ist Biogast derzeit die expansivste Kastner-Schiene.

    Bedchtig investieren, nachhaltig agieren das klang vor zehn Jah-ren noch nach Kltzchen am Ex-pansionsfu. Heute ist das anders. Heute ist es das A & O des erfolg-reichen Kaufmanns. Es inkludiert ebenso neue Vertriebswege, wie den Onlinehandel. Und es inkludiert ein EDV-Backup, das nicht von einem Fremdanbieter aufgesetzt, sondern homemade mageschneidert so schnurrt, dass die Expansion fast wie von selber luft.

    Das gilt besonders und nicht zu-

    Von Christian Novacek

    WIEN/ZWETTL. Die Umsatzsprn-ge, die das Waldviertler Handels-haus Kastner in den letzten Jahren absolvierte, sind mehr als pos-sierlich: Die Jahre 2013 und 2014 punkteten mit jeweils mehr als fnf Prozent Wachstum und von 2014 auf 2015 waren es immer noch 3,4 Prozent Plus. Das, so Firmenchef Christof Kastner, liegt weit ber dem Branchenschnitt. Zuletzt nach strenger Rechnung, also in der Netto-Grohandelspreis-Per-spektive waren es gesamt 206,7 Mio. .

    Wie bei Nah&Frisch-Grohan-delshusern heutzutage blich, stammt der grere Teil des Erl-ses aus der Gastronomie, rekrutiert sich also aus den C&C-Mrkten sowie dem Zustelldienst. In bei-den Bereichen stehen die Zeichen auf Expansion einerseits effektiv anhand z.B. drei Mio. Investition in den Abholmarkt in Eisenstadt, andererseits ebenso anhand eines

    letzt wegen des strategisch wohl-durchdachten Ansatzes fr den Onlineshop myProduct.at wo ak-tuell in Kooperation mit Herold den Kunden die Auffindbarkeit heimi-scher Spezialitten leicht gemacht werden soll. Nach der Bewhrung auf B2C-Ebene erfolgt in 2016 der Sprung auf den B2B-Level unter b2b.myproduct.at. Wir wollen Gastronomen und anderen Wie-

    derverkufern den Zugriff auf ein groes Sortiment sterreichischer Spezialitten und Manufakturpro-dukte bieten, wo sie mit grtmg-licher Einfachheit bestellen kn-nen, sagt Kastner. Ebenfalls neu: Gemeinsam mit dem Logistikpart-ner DPD stellt myProduct.at Pakete ab sofort in ganz Deutschland zu und macht damit sterreichische Spezialitten (5.600 Produkte von 300 Produzenten) fr unsere Nach-barn per Mausklick zugnglich. Ziel der Erweiterung des Liefer-gebietes ist es, unsere urtypischen und sonst meist nur regional ver-fgbaren Qualittsprodukte auch fr Liebhaber sterreichischer Produktqualitt in Deutschland zu-gnglich zu machen, sagt Rainer Neuwirth, Geschftsfhrer der myProduct GmbH.

    GenerationenwechselAber auch die Internetaffinitt der Nah&Frisch-Kaufleute gesamt sind das 153 erfhrt eine Neu-Gewichtung. Innerhalb dieser kann beispielsweise ein Kaufmannn tag-tglich alle neuen Artikel im Web-shop sehen. Bei unseren Kauf-leuten ist der Generationenwech-sel angesagt, erlutert der fr Nah&Frisch zustndige Geschfts-fhrer Andreas Blauensteiner.

    Damit wren wir beim Herz-stck des Grohandels namens Nah&Frisch angelangt. Zwar mag sich dieser Herzschlag in den letz-ten Jahren ein wenig verlangsamt haben, whrend die Gastroschiene etwas strker pulsiert, aber: Zum einen ist die Ansage Blauensteiners in Sachen Nah&Frisch-Expansion des Jahres 2015 zumindest solide. Neben sechs bernahmen beste-hender Standorte durch Kastner wurden sechs zustzliche Stand-orte erffnet, 22 Kosmetisierungen und 10 Regaloptimierungen durch-gefhrt. Auch das Qualittslevel hat sich in mitunter begrenzte Raum-verhltnisse (200 m2 Verkaufsflche im Durchschnitt) kuschelig einge-fgt, immer fters inklusive Gast-ronomie-Eck. Blauensteiner dazu: In kleinen Orten, wo das letzte Gasthaus geschlossen hat, ber-nehmen unsere Kaufleute auch den geselligen Aspekt des Hinsetzens und Kaffeetrinkens.

    Kastner macht jetzt 206 Mio. Die Firmengruppe Kastner berspringt im Geschftsjahr 2015 erstmals die 200 Mio.-Umsatzbarriere und sieht in 2016 neuen Wachstumschancen entgegen, im Gastro- wie im Handelsbereich.

    DreamteamGeschftsfhrer-Trio: Herwig Gruber, Christof Kastner, Andreas Blauensteiner. Bild unten: Schn aufgerumt wurde auch im Abhol-markt Jenners-dorf.

    WachstumDie Umsatz-zuwchse der Kastnergruppe ge-hen in die Dimen-sion Wachstums-kaiser. Nach zwei Jahren mit mehr als 5% beluft sich das Plus im Jahr 2015 auf 3,4% weit ber dem Branchenschnitt, der lt. Statistik Austria im Handel 1,7% betrgt.

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    34 coverstory Freitag, 5. Februar 2016

    Umsatz Kastner-Gruppe

    vertriebsschienen Umsatz 2015

    Kastner/Brckler Grohandel (netto) =Nah&Frisch Grohandel, Kastner Stop+Shop, Biogast 78,41 Mio.

    Kastner Einzelhandel (brutto) + myProduct.at (Nah&Frisch Eigenfilialen, Real-Markt Jennersdorf 12,40 Mio.

    Kastner Abholmarkt und Gastrodienst (netto) 115,46 Mio.

    davon Abholmrkte 40,85 Mio.

    davon Gastrodienst 74,61 Mio.

    Kastner Gruppe gesamt 206,27 Mio.Quelle: Kastner

    Es wird auch Gastronomen ge-ben, die es sich grndlich ber-legen, ob sie von einem Schweizer Unternehmen beliefert werden wollen.

  • medianet.at Freitag, 5. Februar 2016 einzelhandel 35

    Von Nataa Nikolic

    WIEN. Auch nach einer der grten Handelspleiten der vergangenen zehn Jahre lsst sich der sterrei-chische Einzelhandel nicht vom Kurs bringen und schafft es (trotz Zielpunkt), seinen Umsatz zu stei-gern. Die Statistik Austria verf-fentlichte am Mittwoch eine vor-lufige Auswertung, nach welcher die sterreichischen Einzelhan-delsunternehmen (ohne Kfz-Han-del, inkl. Tankstellen) 2015 einen nominellen Umsatzzuwachs von 1,7% erzielt haben.

    Gute Entwicklungen Unter Bercksichtigung der Preis-entwicklung wurde ein Plus im Absatzvolumen von 1,5 Prozent gegenber dem Vorjahr verzeich-net, heit es im Bericht. Schuld daran seien vor allem die positiven Ergebnisse im ersten und dritten Quartal 2015 und ein etwa gleich-bleibendes Weihnachtsgeschft wie im Vorjahr 2014. Besonders gut war das Geschftsjahr fr den Lebensmittelhandel; dort wurde ein deutlicher Umsatzzuwachs von 3,5% erwirtschaftet bei gleicher Anzahl an Verkaufstagen.

    Durch die Preissteigerung im Lebensmittelbereich ergibt dies einen Anstieg im Absatzvolumen von 2,3% im Jahresvergleich. Der Non-Food-Bereich entwickelte sich ebenfalls positiv, allerdings nicht so dynamisch wie der Le-bensmittelbereich: +1,1% nominell und +0,5% real. Bei den Nicht-Nahrungsmitteln waren vor allem Kosmetika und Apotheken gut auf-gestellt, whrend der Bekleidungs- und Schuhhandel nominell ein Mi-nus von 0,1% gegenber dem Vor-jahr aufwies.

    Mbel, Heimwerkerbedarf und Elektrowaren haben ein nominelles Plus von 0,4%, aber ein reales Mi-nus von 0,7%; Bcher verzeichne-ten ein nominelles Minus von 2,2% (real: 3,8%), und Sportartikel been-den das Jahr mit einem vorlufigen

    nominellen Minus von 0,6% (real: +2,1%).

    Die Umsatzindikatoren fr den Dezember 2015 wurden auf Basis von 48% des sterreichischen Ein-zelhandelsvolumens erstellt. Den vorlufigen Ergebnissen der Sta-tistik Austria zufolge gab es sowohl

    ein nominelles als auch ein reales Plus: von 1,5% bzw. 1,3%.

    Die Ergebnisse basieren auf be-reits erhobenen Umstzen der Un-ternehmen sowie auf Umsatzsteu-ervoranmeldungen und werden vor der Publikation der Endergebnisse revidiert.

    einzelhandel bleibt auf KursTrotz der Zielpunkt-Pleite erzielt der sterreichische Einzelhandel ein nominelles Umsatzwachstum von 1,7% so die vorlufigen Daten der Statistik Austria.

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