RZ Unterwegs mit Bonhoeffer - scm- . Martin Schramm Unterwegs mit Bonhoeffer Stationen auf dem Weg der

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  • Martin Schramm, Jahrgang 1962, ist verheiratet mit Gisela und hat drei erwachsene Söhne. Der leidenschaftliche Läufer hat Betriebswirtschaft studiert und arbeitet seit über 20 Jahren bei einer Unternehmensberatung. Außerdem ist er Inhaber von drei Schuhgeschäften. Vielen Lesern ist er durch seine Artikel in der Zeitschrift AufAtmen und sein erstes Buch Lauff euer bekannt.

    Aktuelle Berichte von unterwegs fi nden sich auf seiner Webseite www.unter-wegs-sein.de, auf der man auch Kontakt zu ihm aufnehmen kann.

    Dietrich Bonhoeff er für das 21. Jahrhundert

    Inspiriert vom Leben und Werk Dietrich Bonhoeff ers hat sich Martin Schramm auf eine Entdeckungsreise begeben, und das im wahrsten Sinne des Wortes: Er ist an Orte wie Berlin, Fanö, New York und Zingst gereist, wo der berühmte � eologe gewirkt hat, und hat dort versucht, einige von Bonhoeff ers wichtigen Schriften – Nachfolge, Gemeinsames Leben oder Widerstand und Ergebung – zu verstehen und auf seinen eigenen Alltag zu übertragen.

    Unterwegs mit Bonhoeff er verbindet einen persönlichen Reisebericht mit geistlichen Betrachtungen, biografi sche Notizen mit praktischen Über- legungen für den Alltag. Bonhoeff ers Texte werden in unser Leben geholt und es wird deutlich, wie hochaktuell sie auch heute noch für unseren Glauben sind. Lassen Sie sich von einem der größten Glaubensvorbilder des 20. Jahrhunderts inspirieren und herausfordern!

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    www.scm-brockhaus.de

  • Martin Schramm

    Unterwegs mit Bonhoeffer

    Stationen auf dem Weg der Nachfolge

  • Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne vorherige schriftliche Einwilligung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

    © 2013 SCM R.Brockhaus im SCM-Verlag GmbH & Co. KG Bodenborn 43 . 58452 Witten Internet: www.scm-brockhaus.de; E-Mail: info@scm-brockhaus.de

    Die Bibeltexte sind folgender Ausgabe entnommen: Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe in neuer Rechtschreibung, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

    Umschlaggestaltung: Yellow Tree Agentur für Design und Kommunikation www.yellowtree.de

    Umschlagbild: Hintergrund: www.istockphoto.com/PPAMPicture . Porträt Bonhoeffer: Christian Gremmels / Renate Bethge (Hrsg.), Dietrich Bonhoeffer Bilder eines Lebens © 2005, Gütersloher Verlagshaus, Güterloh, in der Verlagsgruppe Random House GmbH

    Satz: Burkhard Lieverkus, Wuppertal | www.lieverkus.de Druck und Bindung: CPI Ebner & Spiegel, Ulm Gedruckt in Deutschland ISBN 978-3-417-26549-1 Bestell-Nr. 226.549

    Die Edition

    erscheint in Zusammenarbeit zwischen SCM R.Brockhaus im SCM-Verlag, Witten und dem Bundes-Verlag, Witten. Herausgeber: Ulrich Eggers

  • »… ich will in der Welt das Ganze tun, was ich nur immer tun kann.«

    Witiko am Anfang seiner Reise im gleichnamigen Roman von Adalbert Stifter

    »… unser Christsein wird heute nur in zweierlei bestehen: im Beten und im Tun des Gerechten unter den Menschen.«

    Dietrich Bonhoeffer im Mai 1944 in seinen Gedanken zum Tauftag seines Patenkindes

    Dietrich Wilhelm Rüdiger Bethge1

  • 5

    Inhalt Vorwort: ŸWenn ich ÓFanöÌ höre ...ÿ .............................................................................. 7

    Einleitung: Stationen auf dem Weg ................................................................................... 10

    Fanö: persönliche Nachfolge ................................................................................................ 13

    Bonhoeffer auf Fanö ..................................................................................................................................... 14

    Teil1: Der Ruf in die Nachfolge ........................................................................................... 17 1 Sehnsucht nach Gott ............................................................................................ 19 2 Von der Sehnsucht zum Ruf ......................................................................... 31 3 Auf Gottes Wort hören ...................................................................................... 36 4 Den Ruf hören und Schritte gehen ...................................................... 43

    Teil 2: Unterwegs sein ...................................................................................................................... 49 5 Die Außerordentlichkeit der Nachfolge ........................................ 52 6 Die Verborgenheit der Nachfolge ......................................................... 69 7 Nachfolge und die anderen Nachfolge im Alltag ........... 81

    Zingst und Finkenwalde: gemeinsame Nachfolge ........................................ 94

    Bonhoeffer in Zingst und Finkenwalde ............................................................................................. 96

    Teil 3: Christliche Gemeinschaft .......................................................................................... 101 8 Sehnsucht nach Gemeinschaft .................................................................. 105 9 Gottes Wort ganz neu zu sich sprechen lassen ....................... 116 10 Gemeinsames Hören am Morgen .......................................................... 123 11 Gemeinsam leben und hören: ein Experiment ......................... 128

    Teil 4: Gemeinsam Konflikte bestehen .......................................................................... 137 12 Notwendige Enttäuschungen ...................................................................... 139 13 Ein verändertes Bewusstsein ......................................................................... 144 14 Der Dienst am anderen ...................................................................................... 154

    Berlin: Nachfolge mitten im Leben ................................................................................. 161

    Bonhoeffer in Berlin ....................................................................................................................................... 162

    Teil 5: Sehnsucht nach Leben .................................................................................................. 167 15 Leidenschaft und Liebe ...................................................................................... 175 16 Begeisterung für das, was die Seele erfreut .................................. 182 17 Verantwortung für das Leben der anderen ................................... 191

  • 6

    Teil 6: Mitten im Leben glauben ........................................................................................... 197 18 Mündiger Glaube ...................................................................................................... 198 19 Anders vom Glauben sprechen ................................................................. 206 20 Als Ganzer glauben ................................................................................................ 212

    Epilog: Buchenwald und Flossenbürg .............................................................................. 223

    Dank ..................................................................................................................................................................... 229 Verwendete Literatur ......................................................................................................................... 231 Anmerkungen ............................................................................................................................................. 233 Bildnachweise ............................................................................................................................................. 237

  • 7

    Vorwort ŸWenn ich ÓFanöÌ höre ⁄ÿ

    ŸWenn ich ÓFanöÌ höre, muss ich an Bonhoeffer denken. Es gab da eine berühmte Konferenz, an der Bonhoeffer mitgewirkt hat.ÿ

    Dieser Satz eines Freundes lässt mich aufhören. Mein Interesse ist geweckt. Wir stehen kurz vor unserem Urlaub auf der dänischen Nordseeinsel, die nun einen zusätzlichen Reiz auf mich ausübt. Denn ich liebe es, den Besonderheiten der Orte nachzuspüren, an denen ich mich aufhalte. Mich vom ŸGenius lociÿ inspirieren zu lassen.

    Vor Jahren sitze ich auf Teneriffa in einem Straßencafé. Wohlige Wär- me. Keine Verpflichtungen. Keine Pläne. ŸUn café con leche.ÿ Ein eher zaghafter Versuch, den Kaffee in der Landessprache zu bestellen. Ich spreche kein Spanisch. Die Bedienung versteht mich sowieso. In Callao Salvaje, dem kleinen Ort im Süden der Insel, sind die Touristen in der Mehrheit. Ich habe Zeit, ein Buch und einen Platz im Café, den mir keiner streitig machen kann. Was kann es Schöneres geben?

    Das Buch steht schon seit langer Zeit in meinem Regal. Es hat offensichtlich auf den richtigen Zeitpunkt gewartet. Die Vermessung der Welt von Daniel Kehlmann. Er beschreibt das Leben von zwei recht hektischen, unruhigen ŸWissenssuchernÿ, die irgendwann aufeinan- dertreffen: Carl Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt. Schon auf den ersten Seiten rutsche ich tief in das Buch hinein. Humboldt verschlägt es auf seiner Entdeckun