Sonderbeilage - Allgäuer Zeitung, Kempten vom Dienstag, 4. November

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  • 12014MAGAZINAUSBILDUNGS

    Ausbildungsberufein der bersichtBetriebe der Regionstellen sich vorSo bewirbstdu dich richtig

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  • Geschftsfhrung: Markus Brehm

    Redaktion: Laura Annecca; Textquelle: Agentur fr Arbeit, Bundesagentur fr Arbeit,BERUFENET (Stand August 2014) www.berufenet.arbeitsagentur.de

    Koordination: Hermann Vogl; Graik/Layout: Petra Schulte-RitterVerantwortlich fr Anzeigenteil und Textteil i.S.d.P:Uli Benker, benker@azv.de, Telefon 0831/206-221Druck und Herstellung:Allguer Zeitungsverlag GmbH, Heisinger Strae 14, 87437 KemptenTitelbild: MEV-Verlag GmbH, Germany/Luis Gervasi

    IMPRESSUM Verlags-Anzeigenbeilage der Allguer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 5. November 2014

    Foto:

    artelis@F

    otolia.co

    m

    9T5KxJeder hat eine Chance am Ausbildungsmarkt Seite 3

    Von Altenpleger/in bis IT-Systemkaufmann/-frau ... Seite 4-11

    Der Test: Welcher Berufstyp bin ich? Seite 12

    Von Karosserie- und Fahrzeugmechaniker/inbis Kaufmann/-frau im Einzelhandel ... Seite 13-15

    Mit der richtigen Bewerbung die berulichen Weichen stellen Seite 16

    Einfache Formfehler in der Bewerbung Seite 17

    Kfz-Mechatroniker/in Seite 18

    Vertrag, Vergtung, Verplichtungen? Seite 19

    Von Koch/Kchin bis Steuerfachangestellte/r ... Seite 20-21

    Bewerbungsgesprch: Erfolgreich im Jobinterview Seite 22

    Von Verfahrensmechaniker/in bis Zerspanungsmechaniker/in Seite 23

  • 3Betriebe gaben an, den Groteil der neu ausgebildetenFachkrfte bernehmen zu wollen. Ende August 2013verzeichnet die IHK Schwaben ein Plus von 0,2 Prozentbei den neuen Ausbildungsvertrgen im Vergleich zumVorjahresmonat. Der Ausbildungsmarkt und die Einstel-lungsbereitschaft der Firmen ist fr Jugendliche zurzeitoptimal, sollte von diesen aber auch entsprechendgeschtzt werden, was sich in Pnktlichkeit, Flei undDisziplin whrend der Ausbildung zeigen sollte.

    Was will ich? Was kann ich?

    Ernsthaft mit der Berufswahl sollte man sich whrendder Schulzeit sptestens ein Jahr vor dem Schulab-schluss befassen. Selbst das knnte schon knapp sein.Bei vielen Firmen luft die Bewerbungsphase ein hal-bes, wenn nicht schon ein Jahr vor der Einstellung an.

    Wichtig ist erst einmal, sich ber die eigenen Fhigkei-ten und Neigungen klar zu werden. Die Suche beginntdaher mit den Fragen Was kann ich? danach geht esweiter mit Was will ich?. Erster Anhaltspunkt knnenLieblingsfcher oder Hobbys sein, Ttigkeiten die manbesonders mag oder in denen man gut ist. Lehrerknnen einem dazu noch eine zweite Sicht geben.Vielleicht kommen Berufsberater in die Klassen oderes wird ein Berufsindungstag wie der Girlsday oderder Boysday veranstaltet. Ausbildungsmessen sowieTage der ofenen Tr in Betrieben und an Hochschu-len knnen auerdem wertvolle Einblicke in die unter-schiedlichen Berufsfelder geben.

    Arbeitnehmer sind die wichtigste Ressource fr Unter-nehmen. Besonders sprbar ist dies am Ausbildungs-markt. Dieser wandelt sich grundlegend, erlutertOliver Heckemann, Leiter des GeschftsbereichsBildung der IHK Schwaben. Jugendliche knnen heu-te zwischen mehreren Ausbildungsoptionen whlen wenn sie gute Noten haben. Abiturienten wird vonvielen Firmen die Mglichkeit eines dualen Studiumsangeboten, einer Kombination von Berufsausbildungund Hochschulstudium.

    Was in Deutschland Routine ist, wird in vielen Lndernbeneidet die duale Berufsausbildung. Eine vergleich-bare beruliche Bildung existiert in den meisten Ln-dern der Welt so nicht. Fr IHK-Prsident Kopton ist dieduale Ausbildung der wohl wesentlichste Faktor fr dieWettbewerbsfhigkeit der deutschen Wirtschaft unddamit einhergehend Hauptgrund fr die geringe Ju-gendarbeitslosigkeit im Land.

    Auch fr leistungsschwache Bewerber hat sich die Si-tuation deutlich verbessert. Eine Umfrage des DIHK er-gab, dass fast 70 Prozent der Ausbildungsunternehmenbereit sind, Ausbildungsvertrge auch mit lernschw-cheren Jugendlichen einzugehen, wenn sie motiviert,leistungsbereit und zuverlssig sind. Und 59 Prozent der

    Jeder hat eine Chanceam Ausbildungsmarkt

    Foto. Marco281@Fotolia.com

  • 4Altenpleger/in Automobilkaufmann/-frauWoarbeitet man?Automobilkauleute arbeiten hauptschlichin Autohusern, bei Auto- undMotorradimporteuren undbei Automobilherstellern.Welche Voraussetzungen brauchtman?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrie-ben. In der Praxis stellen Betriebe berwiegendAuszubildendemit einemmittleren Bildungsabschlussoder Hochschulreife ein.Worauf kommt es an?Kommunikationsfhigkeit, Selbstsicherheit sowie Service-und Kundenorientierung sind wichtig. Zudem sind guteKenntnisse in Mathematik, Deutsch, Wirtschaft und Rechtsowie EDV-Kenntnisse von Vorteil.Wie lange dauert die Ausbildung?3 Jahre im Betrieb und in der Berufsschule.

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    Woarbeitet man?In Altenwohn- und -plegeheimen, Kurzzeitplegeein-richtungen, bei ambulanten Altenplegediensten und inKrankenhusern.Welche Voraussetzungen brauchtman?In der Regel einenmittleren Bildungsabschluss, aber auchwer einen Hauptschulabschluss und eine Berufsaus-bildung absolviert hat, wird zur Ausbildung zugelassen.Worauf kommt es an?Verantwortungsbewusstsein, Sorgfalt, Kontaktbereit-schaft, Einfhlungsvermgen, psychische Belastbarkeitebenso wie ein freundlich-gewinnendesWesen.Wie lange dauert die Ausbildung?3 Jahre in der Altenplegeeinrichtungund Berufsfachschule.

  • 5IT-Systemkaufmann/-frauW A S I S T D E I N E M I S S I O N ?Du untersttzt die Vertriebsabteilung bei der Planung und Anschaffung vonIT-Netzwerk-Systemen fr unsere Firmenkunden und Behrden und arbeitest inunseren Abteilungen Einkauf, Buchhaltung, Personal und Marketing mit.STECKBRIEF:6 Kommunikationsfhigkeit6 Selbststndiges Arbeiten6 Kunden- und Serviceorientierung6 Verhandlungsgeschick/Durchsetzungsvermgen6 Interesse an IT-Produkten

    Fachinformatiker/in Fachrichtung SystemintegrationW A S I S T D E I N E M I S S I O N ?Du planst und kongurierst IT-Netzwerk-Systeme. Als Dienstleister richtest du Systemeentsprechend der Kundenanforderungen ein und betreust sie.

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  • 6Elektroniker/infr Gerte und SystemeWoarbeitet man?In Industriebetrieben, die elektronische Systeme, Gerteoder Komponenten herstellen, montieren und warten.Welche Voraussetzungen brauchtman?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrie-ben. In der Praxis stellen Betriebe berwiegend Auszubil-dendemit einemmittleren Bildungsabschluss ein.Worauf kommt es an?Interesse an Informatik undMathematik, inWerken undTechnik, Sorgfalt und Umsicht.Wie lange dauert die Ausbildung?3,5 Jahre im Betrieb und in der Berufsschule.

    Duales Studium MechatronikWoarbeitet man?Mechatroniker/innen arbeiten hauptschlich in BetriebendesMaschinen- und Anlagenbaus, in der Automobilindus-trie, im Luft- und Raumfahrzeugbau, bei Herstellern vonindustriellen Prozesssteuerungseinrichtungen oder vonelektrischen Anlagen und Bauteilen, bei Firmen der Infor-mations- und Kommunikations- oder der Medizintechnik.Welche Voraussetzungen brauchtman?Abitur oder FachabiturWorauf kommt es an?Fr das Anpassen an wechselnde Situationen und Her-ausforderungen ist hohe Flexibilitt gefragt. Begeisterungfr Technik, Physik undMathematik sind unabdingbar.Wie lange dauert die Ausbildung?4,5 Jahre im Betrieb und in der Berufsschule/Hochschule.

    Berufskraftfahrer/inWoarbeitet man?Bei kommunalen Verkehrsbetrieben, bei Bus- undReiseunternehmen oder auch bei Speditionen.Welche Voraussetzungen brauchtman?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildungvorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebeberwiegend Auszubildendemit Hauptschulabschlussein.Worauf kommt es an?Verantwortungsbewusstsein und Umsicht sind imStraenverkehr Plicht. Zudemmssen Berufskraftfahrerbelastbar sein. Hilfreich ist auch etwas technischesVerstndnis.Wie lange dauert die Ausbildung?3 Jahre im Betrieb und in der Berufsschule.

    Bauklempner/inWoarbeitet man?Bauklempner/innen arbeiten in Bauspenglereien, Dach-deckerbetrieben und Klempnereien. Da Blitzschutzan-lagen auch von Betrieben der Elektroinstallation erstelltwerden, knnen sie auch dort ttig werden.Welche Voraussetzungen brauchtman?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrie-ben. In der Praxis stellen Betriebe berwiegend Auszu-bildendemit Hauptschulabschluss ein.Worauf kommt es an?Vor allem Sorgfalt ist in diesem Beruf wichtig. Die Zusam-menarbeit mit anderen Fachkrften