Sonderbeilage - Allgäuer Zeitung, Kempten vom Montag, 24. November

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Text of Sonderbeilage - Allgäuer Zeitung, Kempten vom Montag, 24. November

  • Bau-RatgeberVerlagsanzeigenbeilage der Allguer Zeitung Kempten vom 24. November 2014, Nr. 270

    2014

    2015

    Rauchwarnmeldersind Lebensretter

    Es knistertund flackert

    Finanzpolsterschaffen

    Aktuelles Magazinfr Bauen, Wohnenund Einrichten

  • BAURATGEBER Rauchwarnmelder2

    Seite 2Kleine Retter:Rauchmelder sind PflichtSeite 3Passender Wohnstil:grenzenlose AuswahlSeite 4Gegen Schimmel:sanieren & richtig lftenSeite 5Das Fachhandwerk:Kunden wnschen sichQualitt und SicherheitSeite 6Effektiv schtzen:Langfinger ohne ChancenSeite 7Home, smart home:Funkvernetzung imEigenheim

    Hochsaison fr Wohnungsbrnde:Die Advents- und Weihnachtszeitist ohne stimmungsvolles Kerzen-licht auf dem Adventskranz oderam festlich geschmckten Baumfr viele undenkbar. Die Kehrseiteder Medaille: In jedem Jahr hufensich in den Wochen vor dem Jah-reswechsel die Wohnungsbrnde.Die Gefahr, die von offenem Feuerausgeht, wird dabei oftmals unter-schtzt. Denn, wenn ein trockenerWeihnachtsbaum einmal brennt,ist das Feuer kaum aufzuhalten.Zudem passieren trotz aller Vor-sichtsmanahmen immer wiederUnglcke etwa wenn das Lscheneiner Kerze vor dem Schlafengehenvergessen wird. Im Fall der Flleknnen Rauchwarnmelder dann zuLebensrettern werden.

    Wenn im Haus ein Feuer aus-bricht, kommt es vor allem daraufan, schnell zu reagieren. Zuallererstmssen die Bewohner in Sicherheitgebracht und dann so rasch wiemglich Manahmen zur Brand-bekmpfung eingeleitet werden.Wird ein Feuer im Anfangsstadiumentdeckt, kann ein Haushalts-Feuer-lscher wertvolle Dienste leisten die Feuerwehr sollte aber in jedemFall sofort informiert werden.

    Entscheidend fr die frhzei-tige Entdeckung eines Feuers sindRauchwarnmelder. Sie reagieren aufRauch, auch wenn sich beispielswei-se ein Schwelbrand noch nicht mitzngelnden Flammen bemerkbarmacht. Giftige Rauchgase undnicht Flammen oder Hitze sinddie Hauptursache fr Todesflle undVerletzte.

    Der schrille Alarmton sorgt buch-stblich dafr, dass die Hausbe-wohner die Rauchentwicklung nichtverschlafen, sondern rechtzeitiggeweckt werden. Rund 70 Prozentder Brandopfer verunglcken nachaktuellen Statistiken nachts in deneigenen vier Wnden, 95 Prozentder Todesflle durch Feuer sind aufRauchvergiftungen zurckzufhren.Dass noch immer rund 400 Men-schen pro Jahr in Deutschland denFeuertod erleiden, drfte auch aufdie unzureichende Ausstattung vonGebuden mit Feuermeldereinrich-tungen zurckzufhren sein.

    Gesetzlich vorgeschriebenRauchwarnmelder sind mittler-

    weile in 14 der 16 deutschen Bun-deslnder gesetzlich vorgeschrie-ben, die restlichen beiden drftendieser Regelung bald folgen. Vor-geschrieben sind je ein Gert in je-dem Kinderzimmer und Schlafraumsowie mindestens eines in jedemFlurbereich. Auch wenn die Anbrin-

    gung bisher nicht kontrolliert wird neben den Folgen fr Leib undLeben kann eine Vernachlssigungder Rauchwarnmelder-Pflicht un-angenehme wirtschaftliche Folgenhaben. Denn unter Umstnden zahltdie Versicherung die Schden nicht,wenn Wohnung oder Haus nicht mitRauchwarnmeldern geschtzt sind.

    Erfllung der EU-NormDas Funktionsprinzip ist bei allen

    Rauchwarnmeldern sehr hnlich:Sobald Rauch an einen Sensor imMelder gelangt, ertnt ein durch-dringender Warnton. Der Sensornimmt den Rauch frher wahr alsdie menschlichen Sinnesorgane.

    Die Hersteller bieten wahlweiseGerte mit Batteriebetrieb oder An-schluss ans Stromnetz an. Batterie-betriebene Modelle sind besonderseinfach anzubringen, da sie keineVerkabelung bentigen. Beim Kaufsollte man darauf achten, dass dieBatterie eine lange Stand-by-Zeithat. Bei hochwertigen Gerten kannsie zehn Jahre und mehr betragen.Bei niedrigem Batteriestand ertntein Intervall-Signalton, so dass einanstehender Batteriewechsel recht-zeitig erkennbar und das Gert im-mer betriebsbereit ist. Zudem ms-sen die Gerte einen Knopf haben,mit dem sich die Signalfunktion te-

    sten lsst. Und sie mssen auf jedenFall der aktuellen EU-GertenormEN 14604 entsprechen.

    Zur Wahl stehen Einzelgerteoder solche, die ber eine Funkver-bindung vernetzt sind. Im Alarmfallsendet das Gert in dembetroffenenRaum ein Signal an alle vernetztenGerte, so dass der Warnton berallim Haus schrillt. Vor allem in weit-lufigen Husern und Wohnungenmit gut schallgedmmten Innen-wnden ist diese Variante beson-ders empfehlenswert.

    Einfach zu installieren,leicht zu warten

    Rauchwarnmelder werden an derDecke und mglichst in der Raum-mitte montiert. Der Abstand vonder Wand, von Unterzgen oder Ein-richtungsgegenstnden muss min-destens 50 Zentimeter betragen.Unterm Steildach sollte der Rauch-warnmelder an der Dachschrgeetwa 90 Zentimeter unterhalb deshchsten Punktes sitzen, da ganzoben so gut wie keine Luftbewe-gung stattfindet und Rauch daherversptet wahrgenommen wird.

    Um die Funktionsfhigkeit desGerts muss man sich nur etwaeinmal im Jahr kmmern: Mit einemleicht feuchten Tuch entstauben,eventuell Insekten aus den ff-nungen entfernen, per Knopfdruckeinen Funktionstest durchfhren fertig.

    Kleine Retter: Weil es ums Leben gehtRauchwarnmelder sind Pflicht und helfen, ein Feuer frhzeitig zu entdecken

    Rauchwarnmelder leisten einen wichtigen Beitrag, um beispiels-weise Kinder vor den Folgen eines Feuers zu schtzen.

    Foto: djd/Hugo Brennenstuhl GmbH & Co.KG

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    Aktionshaus E 15-103.1

    Verlags-Anzeigenbeilageder Allguer Zeitung,Ausgabe Kempten,vom 24. November 2014Geschftsfhrung:Markus BrehmPR-Redaktion:Monique JauchGrak/Layout:Matthias KrauseBettina GeisenbergerKoordination:Hermann VoglTitelfoto:Sergey Peterman/fotolia.comVerantwortlich frAnzeigenteil undTextteil i.S.d.P:Uli BenkerTel.: 0831/206-221E-Mail: benker@azv.deDruck und Herstellung:AllguerZeitungsverlag GmbHHeisinger Strae 1487437 Kempten

    IMPRESSUM

    Inhaltsverzeichnis

  • Individueller Wohnstil BAURATGEBER 3

    Vom Landhaus bis zum Orient: Beider Einrichtung des eigenen Hauses,der Wohnung oder einzelner Zim-mer sind den Bewohnern keineGrenzen gesetzt. Doch viele wissennicht, welche Stilrichtung sie ausder Vielfalt der vorhandenen Ein-richtungsweisen whlen sollen. Beider Auswahl sollte man sich nichtnur ber seinen Geschmack im Kla-ren sein, sondern auch ber seineeigenen Wnsche nachdenken. Die-se knnen sich in einem Wohnstilwiederfinden und so eine individu-elle Wohnatmosphre schaffen.

    Gemtlich und urtmlichMenschen, die sehr naturverbun-

    den sind, knnen bei der Wahl derMbel zu natrlichen Materialienwie Holz greifen. Holzmbel sindlanglebig, sehr stabil und deshalbvor allem fr Familien mit Kinderneine gute Wahl. Gleichzeitig knnensie in dunklen Tnen und in Kom-bination mit Materialien wie Lederauch elegant wirken. Der Land-hausstil und der Rustikale Wohnstilsind Paradebeispiele fr solch einegemtliche und urtmliche Wohn-atmosphre. Der Englische Stil isteine elegante Abwandlung, die aus-ladend und traditionell zugleich ist.

    Wie im UrlaubBewohner, die ihr Zuhause zu

    einer entspannten Wohlfhloasemachen mchten, sollten versu-chen, ein leichtes und angenehmesWohnklima zu schaffen. So bringtbeispielsweise der mediterrane Stilein Lebensgefhl wie am Mittel-meer. Besonders in hellen Rumenmit Sdseite kommt die mediterraneAtmosphre perfekt zur Geltung.Experten raten zu Terrakottaflie-en und natrlichen Dekorations-elementen wie Tonkrgen, die Ak-zente setzen. Auch eine Einrichtungmit maritimen Elementen wie Segeloder Kompasse lsst Urlaubsfeelingaufkommen.

    Eine andere Variante stellt derWohnstil der Provence dar er siehteine Mischung von romantischenund rustikalen Elementen vor. Wieauf den Hamptons fhlt man sichdagegen mit dem modischen LongIsland Stil, der durch helle undwarme Tne Leichtigkeit versprht.

    Modern und klarWer Weite und Harmonie sucht,

    wird sie in groflchigen Rumenmit zurckhaltenden Mbeln undhellen Farben finden. Besondersdiejenigen, die dem Alltagsstressentfliehen wollen, sollten bei derWahl von Mbeln und Dekorations-elementen minimalistisch bleiben.Die Unkompliziertheit von skandi-navischen Mbeln, die mit hellenHlzern und unaufdringlichen Far-ben bestechen, ist beispielsweiseeine gute Wahl. Um Harmonie zugewhrleisten, sollte die Einrich-tung auf die Funktion reduziert sein.Der Modern Wohnstil oder auchder Bauhausstil bieten solche prak-tischen und puristischen Mbel.

    Romantisch und verspieltEin Gegensatz zur modernen und

    zurckhaltenden Einrichtungsartstellen romantische Elemente dar.Dieser Wohnstil ist mit detailver-liebten und grazilen Mbeln eherfeminin, kann aber auch Mnneransprechen. Die Romantik soll Ge-fhle zum Ausdruck bringen undLeidenschaft verkrpern. Auch derJugendstil orientiert sich an ge-schwungenen Linien, floralen Ele-menten und in der Natur vorkom-menden Formen. Eine Abwandlungdes romantischen Stils stellt dertrendige Shabby Chic, zu DeutschSchbiger Schick, dar. Hier sorgenElemente mit Gebrauchsspuren,zum Beispiel vom Flohmarkt, freine familire Atmosphre. Per-sonen, die es gerne gemtlich m-gen, kommen bei diesem Trend aufihre Kosten.

    Eine Reise in ferne LnderWer an fremden Kulturen inte-

    ressiert ist und gerne in eine andereWelt flchten mchte, sollte sichethnischen Elementen bedienen.Tiefe, intensive Farben und Orna-mente lassen einen Raum schnellwie ein anderes Land wirken. In-dische Dekorationselemente kn-nen als Inspiration dienen, aber

    auch der asiatische Stil ist durch sei-ne Bescheidenheit in der Lage, einewohnliche Atmosphre zu schaffen.

    Besonders gemtlich und prunk-voll erscheint eine Einrichtung diesich an der des Orients orientiert.Sie kann mit dem Einsatz von Mo-saiken, kunstvollen Teppichen undgoldenen Wunderlampen schnellumgesetzt werden.

    Der passend