Sonderbeilage Lungenzentrum Universitätsspital Basel

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Das Lungenzentrum am Universitätsspital Basel (USB) hat die Zusammenarbeit zwischen den diagnostischen, medizinischen und chirurgischen Fachbereichen gebündelt. Vorteil: Menschen mit akuten sowie chronischen Lungenerkrankungen erhalten eine optimale Betreuung.

Text of Sonderbeilage Lungenzentrum Universitätsspital Basel

  • Juni 2014

    Asthma/COPD Zehn Prozent der schweizer Bevlke-rung leiden an COPD, einer Erkrankung, bei der die Lunge langsam zerstrt wird. Dank der Forschung am USB erhalten Pati-enten eine optimale Versorgung. Lesen Sie weiter auf Seite 3.

    LungentumorNeue Methoden er mglichen eine raschere und przi-sere Diagnostik bei Lungenkrebs. Dank der interdisziplinre-ren Zusammenarbeit sowie der Teilnahme an klinischen Studien stehen die besten Therapien zur Ver-fgung. Lesen Sie weiter auf Seite 5.

    LungeninfekteSchwindsucht oder Lungentuberkulose waren der Schrecken von gestern. Wel-che Infekte plagen uns heute? Und warum eine rasche Diagnose so wichtig ist, lesen Sie weiter auf Seite 6.

    ThoraxtraumaWenn der Doktor zum Feinmechaniker wird: Mit geschicktem Einsatz von Technik sind Sie nach einem Unfall mit gebroche-nen Rippen rascher gesund und schmerz-frei. Lesen Sie weiter auf Seite 8.

    Interstitielle Pneumopathie Wird das Lungengewebe nach und nach in Narbengewebe umge-baut, kann eine lebens-bedrohliche Lungenfibrose vorliegen. Hunderte auslsende Faktoren sind bekannt, bestimmte Berufsgruppen sind besonders gefhrdet.Lesen Sie weiter auf Seite 7.

    Cystische Fibrose Die hufigste geneti-sche Erkrankung der in der Schweiz geborenen Kinder. Mittlerweile hat die Lebenserwartung deutlich zugenommen. Wichtig ist der ber-gang vom Kinder- zum Erwachsenenspital. Lesen Sie weiter auf Seite 7.

    Atem- undSchlafstrungenWer im Bett schnarcht kann tagsber am Steuer einschlafen. Wie tnt es nachts in Ihrem Schlaf-zim mer? Was Sie fr Ihren Schlaf tun knnen und dadurch wieder dauerhaft fit werden, lesen Sie auf Seite 8.

    Lungenhoch-druck Meist wird Lungen-hochdruck zwei Jahre zu spt diagnostiziert. Lernen Sie hier die Symptome kennen und welche Diagnose- und Therapieoptionen Ihnen die Profis vom USB anbieten knnen. Lesen Sie weiter auf Seite 8.

    Atem- undSchlafstrungen

    Seite 8

    Lungenhoch-druck Seite 8

    Cystische Fibrose Seite 7

    Asthma / COPD Seite 3

    Lungeninfekte Seite 6

    Thoraxtrauma Seite 8

    Lungentumor Seite 5

    Das Lungenzentrum am Universittsspital Basel (USB) hat die Zusammenarbeit zwischen den diagnostischen, medizinischen und chirurgischen Fachbereichen gebndelt. Vorteil: Menschen mit akuten sowie chronischen Lungenerkrankungen erhalten eine optimale Betreuung.

    Lungenzentrum Basel Kurze Wege, schnelle Diagnosen und individuelle Therapien bei Lungenerkrankungen

    Interstitielle Pneumopathie

    Seite 7

  • 2 | Lungenzentrum Basel Juni 2014

    wir vom Lungenzentrum am Universittsspital Basel freuen uns, Ihnen mit der vorliegenden Publikation unser deutlich erweitertes Angebot vorzustellen. Wir betreuen Patienten mit verschiedensten Lungener-krankungen und setzen dabei auf den Vorteil, fachbergreifendes Wissen interdisziplinr anzuwenden. Neu ist die noch tiefer gehende Bndelung der Kompetenzen verschiedener Fachbereiche aus den diagnostischen, medizinischen und chirurgischen Disziplinen. Dank der engen Zusammenarbeit mit dem Kinderspital beider Basel knnen Patienten in jedem Lebensalter bestens betreut und versorgt werden.

    Egal, ob Sie als Notfall bei uns eingeliefert werden mssen, oder ber Ihren Hausarzt ambulant oder stationr zu uns kommen: Unsere hochspezialisierten rzte und rztinnen, Pflegende und Labormitar-beitende arbeiten Hand in Hand und knnen dadurch schnellere und korrektere Diagnosen stellen. Kurze Wege garantieren dabei innerhalb des Spitals eine gute Kommunikation: Die Fachrichtungen Pneumolo-gie, Radiologie, Thoraxchirurgie, Infektiologie, Pathologie, Onkologie, Radioonkologie finden sich alle unter dem Dach des Lungenzentrums zusammen mit den Spezialisten des Kinderspital beider Basel (UKBB)

    Um Diagnostik und Therapiefindung zu beschleunigen, wur-den die Lungenerkrankungen in acht Segmente aufgeteilt: Asthma/COPD, Lungentumoren, Infekte, Cystische Fibrose, Trauma, Atem- und Schlafstrungen, Interstitielle Pneumopathien und Lungenhochdruck. Patientinnen und Patienten werden diesen Segmenten zugeteilt, ihre individuellen Beschwerden, Krankheitsverlufe, Diagnosen und Therapieoptionen von Fachrzten beurteilt und besprochen, ber die Grenzen der jeweiligen Fachdisziplinen hinaus interdisziplinr eben. Die Begutachtung findet auch an interdisziplinren Fallkonferenzen statt, bei denen die Experten des Lungenzentrums ihr Wissen und ihre langjhrige Erfahrung einbringen. Die Betrachtung aus allen Blick-winkeln und durch Fachrzte mit unterschiedlichen Spezialgebieten garantiert die bestmgliche Diagnosestellung und Therapieentschei-dung fr unsere Patienten. Grossen Wert legen wir auch auf die gute Information der Patienten und auf die verbesserte Kommunikation mit den Hausrzten.

    Durch unsere Zugehrigkeit zum Universittsspital Basel verfgen wir stets ber die neuesten diagnostischen Verfahren wie zum Beispiel

    endobronchialer Ultraschall und elektromagnetische Navigation der Lunge sowie modernste schonende OP-Techniken und Labore, in de-nen wir auch Grundlagenforschung betreiben. Durch die Initiierung beziehungsweise die Teilnahme an internationalen klinischen Studien, entwickeln wir aktiv medikamentse Therapien der Zukunft mit.

    Nebst der Organisation der Patientenflle und deren individuellen Betreuung, organisiert das Lungenzentrum auch Aus- und Weiterbil-dungsveranstaltungen fr Hausrzte, Fachspezialisten und Studenten. So stellen wir eine frhzeitige, gesicherte und zukunftsfhige Versor-gung von Menschen mit Lungenerkrankungen sicher.

    Wir wrden uns freuen, wenn wir mit der Lektre dieser Publikation Ihr Interesse geweckt haben

    Herzlich, Ihr Leitungsgremium des Lungenzentrum Basel

    Fallkonferenzen

    Schnell und kompetent zur bestmglichen Therapie Keine Erkrankung gleicht der anderen, jeder Patient reagiert individuell darauf. Um dies zu bercksichtigen, werden im Gremium des Lungen-zentrums am Universittsspital Basel Diagnostiken und Therapien, die fr einen Patienten infrage kommen, an der interdisziplinren Fallkonferenz diskutiert. Die Vorteile dieser Fallkonferenz liegen in der Fachbergreifenden Betrachtung jedes einzelnen Falles und gewhr-leisten die optimale Versorgung des Patienten.

    Whrend der interdisziplinren Fallkonferenz stellt der behan-delnde Arzt den Fall seines Patienten vor, mit der Frage, wie dieser zum Beispiel am besten weiter behandelt werden sollte. Bilder der Lunge des Patienten werden begutachtet und in Zusammenschau mit Ergebnissen der Pathologie, lungenfunktionellen Werten u.a.m., diskutiert das Gremium ber die Mglichkeiten, die sich in diesem speziellen Fall ergeben und spricht eine Empfehlung aus.

    Der behandelnde Arzt des Patienten, der Patient selbst und sein Hausarzt werden umgehend ber das empfohlene Vorgehen informiert.

    Nach eingehender Besprechung und Information des Patienten, entscheidet er ber das weitere Vorgehen. Die Wnsche und Bedrf-nisse des Patienten stehen immer an erster Stelle.

    Die Vorteile der interdisziplinren Fallkonferenzen liegen in der fcherbergreifenden Betrachtung der Flle, die ein aufeinander abge-stimmtes Vorgehen ermglichen. So wird zum Beispiel der Radioonko-loge die Bestrahlung mit einer geplanten Chemotherapie abstimmen.

    Fr Patienten mit einem Lungeninfekt oder Thoraxtrauma ist eine schnelle Entscheidung berlebenswichtig, In diesen Fllen wird das IRR-Team (Interdisciplinary Rapid Response Unit) direkt am Bett des Patienten zusammentreffen und das weitere Vorgehen entscheiden.

    IMPreSSUM Sonderbeilage zum lungenzenTrum baSel, 31. 5. 2014

    Konzept und Redaktion: Lungenzentrum Basel, Oscar Nyberg, Mike Pamann, Layout: Xmedia Solutions Claudia Bachmann, Fotos: Foto Santos, Thinkstock Druck: DZZ Druckzentrum Zrich, Erscheinung: Basler Zeitung

    liebe leserin, lieber leser,

    Wege ins lungenzentrum

    Fachrzte aus Pneumologie, Thoraxchirurgie, onkologie, radioonkologie, radiologie, infektio logie, Pathologie und anderen disziplinen beurteilen Patientenflle anhand von rntgenbildern, Computertomografien, laborwerten, gewebeuntersuchungen und der einschtzung des behandelnden arztes. Vorteile fr den Patienten sind sowohl die unterschiedlichen gesichtspunkte, unter denen seine lungenkrankheit beurteilt wird, als auch die abstimmung der Therapien oder diagnosemassnahmen unter den rzten mit expertise im bereich lungenerkrankungen.

    Interdisziplinre Fallkonferenzen am Lungenzentrum

    Diagnosestellung. Der Patient, sein Hausarzt und der zuweisende Arzt werden informiert und erhalten eine Empfehlung ber weitere Schritte, die fr ihre Patienten sinnvoll sind.

    Therapieempfehlung wird ber mehrere Kliniken hinweg koordiniert. der Patient, sein Hausarzt und der behandelnde arzt werden darber und ber bereits gesetzte Termine fr den Patienten informiert.

    Empfehlung der weiteren Diagnosemassnahmen, die ber mehrere Kliniken hinweg koordiniert sind. Der Patient, sein Hausarzt und der behandelnde Arzt werden informiert.

    Lungenzentrum USB

    Selbstzuweiser Hausrzte Fachrzte Kooperierende Spitler

    Partnerkliniken lungenzentrum uSb brige Kliniken uSb notfallzentrum uSb

    interstitielle Pneumopathien

    lungentumoren

    Atem und Schlafstrungen

    asthma / CoPd

    Lungeninfekte

    Cystische Fibrose

    lungenhochdruck

    Trauma

    Fall -kon-

    ferenz

    Dr. Alexandros Papachristofilou, Radioonkologie

    Prof. Dr. Didier Lardinois, Thoraxchirurgie

    Prof. Dr. Alfred Zippelius, Onkologie

    PD Dr. Maja Weisser, Infektiologie

    Prof. Dr. Jens Bremerich, Radiologie

    Prof. Dr. Michael Tamm, Pneumologie,

    Leiter Lungenzentrum

    Hansruedi Stoll, Onkologie Pflege

    Prof. Dr. Jrg Hammer, Intensivmedizin,

    Pneumologie UKBB

    V. li. n. re.: Dr. Alexandros Papachristofilou, Prof. Lukas Bubendorf, Prof. Didier Lardinois, Prof. Alfred Zippelius, PD Dr. Maj