Sonderbeilage - Westallgäuer Zeitung vom Freitag, 24. Oktober

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Text of Sonderbeilage - Westallgäuer Zeitung vom Freitag, 24. Oktober

  • Handwerk meisterlichGastronomie genussvollFreizeit kurzweiligKultur unterhaltsamVereine vielfltigLandschaft natrlichBrauchtum traditionellGemeinde menschlich

    Das Geheimnis der Attraktivitt vonSulzberg ist ganz einfach: VielseitigkeitDie Beliebtheit der malerischen Vorarlberger Ortschaft an der Grenze zumAllgu liegt natrlich auch an der Lage: Hoch oben liegt Sulzberg, auf genau1015 m Seehhe. Bis in diese Hhen schafft es der Nebel fast nie, dafr lsstsich die Sonne umso huger blicken und setzt den Ort und die Landschaftperfekt in Szene.Wer einen tollen Ausugmit einemHauch Romantik plant, ist hier genau rich-tig. Sulzberg bietet jedoch auch den Besuchern beste Aussichten, die sich frkulturelle Freizeitaktivitten wie Theater begeistern.Bekannt fr ihre Kunstfertigkeit und ihr Knnen sind die Handwerker in Vor-arlberg. Denn sie schaffen es stets, eine Harmonie zwischen Tradition und In-novation herzustellen zum Nutzen ihrer Kunden. Die Betriebe in Sulzbergbieten ihre Dienste selbstverstndlich auch grenzbergreifend an.Auf jeden Fall lohnt ein Besuch der hiesigen Gastronomie von herzhaft unddeftig bis hin zur gehobenen Kche reicht die Palette. Wenn Sie feine regiona-le Schmankerln, Ksespezialitten, Bioprodukte, frisches Brot undWurst vomLandmetzger lieben, auch das bekommen Sie in bester Qualitt in Sulzberg.Landschaft, Natur, Kultur, Handwerk, Kulinarisches, Regionales und nochviel mehr: Sulzberg hat alles. Und alles fr Sie!

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    WESTALLGUPlusSonderausgabe

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    Freitag, 24. Oktober 2014

  • Sulzberg innovativund herzlich zugleich!Brgermeister Helmut Blank zu wichtigenProjekten der Gemeinde

    Bereits im 21. Jahr ist Helmut Blank Brgermeister vonSulzberg. Dass ihm seine Heimatgemeinde am Herzenliegt kann man direkt spren. Was liegt also nher, alsihm Fragen zu einigen Projekten der Gemeinde Sulzbergzu stellen...

    Brgermeister Helmut Blank prgt seit 21 Jahren das Geschehen der Gemeinde Sulzberg.

    GemeindehausSulzbergBautradition in Vorarlberg,hier bekommt Holz Prol.Das Dorf und seine kulturellenBegebenheiten haben denStandort, das Programm, dasMaterial und die Konstruktionbestimmt.

    WA-Plus: Das Heizwerk Sulz-berg hat in den letzten Jahreneinen immer hheren Stellen-wert bekommen und kam bisins Westallgu ins Gesprch.Was hat es mit diesem Themaauf sich?Helmut Blank: Fr mich istdas Heizwerk ein ganz tollesProjekt. Zu Beginn hatten wirmit 30 Objekten angefangen,die ans Heizwerk angeschlossenwurden. Heute knapp 12 Jah-re spter versorgen wir ber100 Objekte mit Fernwrmeunseres Biomasse-Werks. Obli-gatorisch ist, dass alle groenffentlichen Gebude daranangeschlossen sind. Doch be-sonders positiv ist vor allem dieEntwicklung der Verstelungbis in alle Siedlungen wodurchwir insgesamt 500.000 l Heizlpro Saison sparen.WA-Plus: Wer betreibt dasHeizwerk und welche Auswir-kungen hat es auf unsere Um-welt?H. Blank: Betrieben wird dasHeizwerk durch eine buerli-che Genossenschaft. Auch die

    Hackschnitzel kommen aus-schlielich von heimischenWaldbauern, was der Genossen-schaft eine entsprechende Un-abhngigkeit sichert. Erfreulichist, dass keine externen Service-leistungen zur Betreibung zuge-kauft werden mssen.Ein wichtiger Aspekt ist na-trlich der Umweltschutz: DasSulzberger Heizwerk verbrenntnur sauberes Trockenholz, sodass die Dampf- und Rauch-bildung minimal ist. Auch dieNachhaltigkeit ist garantiert,denn es wchst mehr Holz nachals abgebaut wird. Somit bringtdas Heizwerk der lokalen Holz-wirtschaft eine unverzichtbareWertschpfung, die sonst nichtmglich wre.Ziel ist es, bis 2050 den kom-pletten Energieeigenbedarf auserneuerbaren Energien abzude-cken.WA-Plus: Interessant, dassdies ber eine Genossenschaftbetrieben wird. Haben Sienoch andere Versorgungsmo-delle, die so organisiert sind?H. Blank: Bei der ffentlichenDaseinsvorsorge von Wasser ist

    dies ebenso der Fall. In Sulzbergist das Genossenschaftsdenkennoch sehr stark verankert, wo-durch das Brgerengagementberdurchschnittlich hoch er-halten geblieben ist. Dies ge-whrleistet, dass unser Ort trotzder topographischen Lage diebeste Wasserversorgung in derRegion verzeichnen kann.WA-Plus: Was steckt hinterdem neuen Dorfhus, dasganz neu im Ortskern erbautwurde?H. Blank: Grundstzlich ist esmir ein besonderes Anliegen,der gesellschaftlichen Entwick-lung von Sulzberg nachzukom-men und diese voranzubringen.Das Dorfhus wird den Ortskern

    strken und aufwerten. Es istein gemischtes Objekt mit ins-gesamt 20 Eigentums- undMietwohnungen sowie Gewer-bechen. Im Sommer 2015soll hier ein Gemeindearzt seineOrdination erffnen. Auerdemwre unserWunsch, imDorfhusweitere medizinische Angebotewie Physiotherapie oder Wahl-rzte zu integrieren und dieseDienste auszuweiten.WA-Plus: Sorgen Sie in Sulz-berg auch fr die ltere Gene-ration vor?H. Blank: Selbstverstndlichliegt uns auch dieses Themastark am Herzen. Zu dem be-reits bestehenden Altenpege-heim in bester Lage ist das Pro-

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    jekt Betreutes Wohnen bereitsgeplant, das genau Vis-a-Viserrichtet werden soll. Hier ent-stehen 12 Mietwohnungen frltere Menschen, Alleinstehen-de oder Paare (als Starterwoh-nungen fr junge Familien).Wer mchte, kann nach einemBaukastensystem-Prinzip ver-schiedene Sozial-Leistungenund Betreuungsdienste in An-spruch nehmen. Der Baustartist Frhjahr 2015, bis Ende 2016soll das Objekt Betreutes Woh-nen bezugsfertig sein.WA-Plus: Stichwort AltesPfarrhaus: Was geschieht mitdiesem wunderschnen Ge-bude mitten im Ort?H. Blank: Fr den Pfarrhof,das letzte historische Ge-bude im Ortskern, wird eineNachnutzung angestrebt. Aktu-eller Stand ist, dass das Pfarr-bro, die Bcherei und ein klei-nes Pfarrcaf integriert werdensollen. Die konkrete Planungist allerdings noch nicht x.Aufgrund des besonderen Am-bientes ist es auch denkbar, imDachraum Kleinkunstveran-staltungen oder Theaterauffh-rungen stattnden zu lassen.

  • Beratung & Verkauf | Andreas Nussbaumer | T +43 (0)5574/6888-2519 | ir-wohnbau.at

    Geschftslchen zuverkaufen/vermieten87 oder 114 m imErdgeschossfrequentierte Zentrumslageausreichend Parkpltzegeeignet fr Bro,Dienstleitung, Praxenoder Handel

    Sulzberg | Dorfhus Raum fr gute Geschfte

    Die Bewohner aus Sulzbergund dem Allgu gehen in derRegel mit der Grenzsituationvllig entspannt um, nur ab undzu hrt man auf beiden Seitender Grenze den Amtsschimmelheftig wiehern.SchneegrenzeWenn im Winter die Land-

    schaft unter Schnee verstecktwar und die Langlufer ihreBretter hervorholten, kam eineganz besondere Schneegren-ze zu ihrem Recht. Denn aufder Hochstrssloipe passierendie Sportler gleich zweimaldie grne Grenze. Diese Loipemusste (warum auch immer)zollbehrdlich genehmigt wer-den, und auch die Loipenge-rtefahrer mussten strengeAuagen einhalten. Wer diesekontrolliert hat, wei heute kei-ner mehr.GrenzerfahrungenFr die Kinder aus Zellers

    (Allgu) war die Schule amHer-mannsberg (Vorarlberg) nherals jene in Oberreute. So kamendie Kinder der Familien Walser,Kirchmann, Xaver Fink, AloisEntrich, Hans Keller und JosefBugna in Zeiten vor PISA zu ei-ner echtenGrenzerfahrung: Un-terricht imNachbarland sicherein grenzenloses Vergngen!Natrliche GrenzeMit groem Tamtam wur-

    de 1994 der erste grenzber-schreitende Naturlehrpfaderffnet. Auer einer Tafelwar allerdings nichts von einerGrenze, die zu berschreitenwar, zu sehen. Allerdings wur-de diese Erffnung grenzenlosmedial ausgeschlachtet.GrenzbebauungWer in Bayern ein Haus baut,

    kann von den Tcken der Bau-gesetze viele Lieder singen. BeiVorarlberger Bauherren reichtes dagegen nur fr wenigeStrophen. Denn whrend dieBayerischen Baugesetze lockermal 400 Seiten und mehr fl-len, bringt es das sterreichi-sche Nachbarland gerade mal

    Vorsicht!Kleiner GrenzverkehrBindungen und Verbindungen Sulzberg und die Allguer Nachbarschaft

    Es mag der speziellen geograschen Lage geschuldet sein,dass einem Sulzberger die Allguer Nachbardrfer oftmalsnherlagen als die Vorarlberger Gemeinden. Sicher hat esauchmit den vielen Gemeinsamkeitenwie Brauchtum, Baustilund buerliche Wirtschaftsformen zu tun, dass die Beziehun-gen ins Allgu trotz der Staatsgrenze oftmals grenzenlos sind.

    F r i s r S u l z b e r g

    Dorf 275 | A-6934 SulzbergTelefon +43(0)5516-2196sulzberg@maischoen.atwww.maischoen.atDi , Mi und Fr 8:30 12:00 | 13:30 18:00Do 8:30 12:00 | 13:30 20:00Sa 8:00 14:00Montag geschlossen

    Das Maischn in Sulzberg ist vom 24. bis 29. Nov. geschlossen.Das Maischn in Bregenz ist fr Sie geffnet.

    Wir machenUrlaub!auf gute 20. Kein Wunder, dassfreie Architekten sich gerne dieFreiheit nehmen, beim Nach-barn zu bauen nicht umsonstist die Vorarlberger Architekturweltweit fr die gelungene Mi-schung aus Innovation und Tra-dition berhmt.

    Unserer grnen Grenze sieht man zum Glck nicht an, dass es sie gibt.

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  • Der FC Sulzberg wird im De-zember 1951 gegrndet. Undzwar im Gasthaus Ochsen. DieSatzung fr den Verein wirdvom damaligen Club SW Bre-genz bernommen. Das Proto-koll von damals hlt fest, dassdie Grnderversammlung involler Harmonie und formalgenau durchgefhrt wird. EineStunde vorMitternacht ist Grn-dung beschlossen und der ersteVereinsvorstand gewhlt. berden anschlieenden gemtli-chen Teil des Abends ist nichtsberliefert, wir knnen jedochdavon ausgehen, dass mit so

    manchem Pfe auf den neu-en Verein angestoen wird.FC Lindenberg : FC DornbirnLange vor Cordoba kommt es

    in Sulzberg zu einem denkwr-digen grenzberschreitendenDuell zwischen Deutschlandund sterreich. Anlsslich derPlatzeinweihung trifft 1972 derFC Lindenberg auf den dama-ligen Top-Klub FC Dornbirn.Viele Lindenberger Fans fahrenmit Omnibussen in die Nach-bargemeinde, an die 1000 be-geisterte Zuschauer verfolgendas spannende Duell. An den

    Ausgang des Spieles erinnertsich heut keiner mehr, jedochdenken noch viele Lindenber-ger daran, dass im GasthausEngel bis morgens um halb viergefeiert wird. Am nchsten Tagf