Über die Bestimmung des roten Blutfarbstoffes

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    12-Aug-2016

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<ul><li><p>344 Bericht: Spezielle analytische Methoden Bd. 186 </p><p>tionshiilse, lggt Aeeton ablaufen und extrahiert 3 Std im Soxhlet mit 150 ml fri- sehem Aeeton, Die weitere Behandlung erfolgt nach g. GR~r S. MA~CINKISWICZ und P. 1%. WATm 2 sowie naeh a, sie besteht in Verseifung, Beseitigung der Sterine, Chromatographie an Floridinerde und Papierehromatographie. Die sorgf/iltige l%einigung ist erforderlieh, da sonst andere reduzierende Substanzen die Resultate verfglsehen. Die yon Verff. eingefiihrten Modifikationen sind genan beschrieben. </p><p>1 Biochemie. J. 75, 450,456 (1960). Walton Oaks Exp. Station, Vitamins Ltd., Tadworth, Surrey (England). -- 2 g. Sei. Food Agrie. 6, 274 (i955). -- ~ Report of the Vitamin E Panel, Society of Analytical Chemistry, zit. in Analyst 84, 356 (1959) ; vgl. diese Z. 174, 377 (1960). E. MiJLLER, Wiirzburg </p><p>Uber die Bestimmung des roten Blutfarbstoffes berichtet H. RE~MEI~ ~. Fiir den klinisehen Routinebetrieb ist die Cyanmeth~moglobinmethode bei weitem die geeignetste. Sie lESt sieh mit einfaehen Instrumenten durchfiihren, wenn m~n ein Griinfilter benutzt. Die Eiehung erfolgt in bekannter Weise mit einem Spektral- photometer (Extinktion bei 54=0 nm9 0,144 9 Verdiinnungsgrad = ~ H~moglobin) oder, falls nicht vorhanden, mit kguflichen StandardlSsungen. ]3ei gentigender Eichkontrolle betr~gt der Fehler nur ~2~ . Das Farbmaximum ist erst naeh 45--60 min ausgebildet, dafiir aber praktisch unbegrenzt haltbar, so dal~ Proben gesammelt und gemeinsam bestimmt werden kOnnen. Gute Resultate erhglt m~n mit 4 oder 5 ml einer LSsung yon 200 mg K~liumeyanoferrat(III) und 100 nag Kaliumcyanid in Wasser auf 1000 ml, in die man 0,02 ml Blur einpipettiert (Ver- diinnung 1:200 bzw. 1 : 250). </p><p>1 l%Sntgen- u. Lab.-Pr~x. 14, L 89--L 94 (1961). Pharmakolog. Inst., Freie Univ. Berlin. E. ~iTLLEI%, Wiirzburg </p><p>Eine modi~izierte Methode zur Bestimmung von H~imoglobin im Plasma mit Benzidin teilen G.E. HANKS, ~V[. CASSELL, 1~. N. I%AY und H. C~APLIN jr. 1 mit. Bei Ermittlung optimaler Bedingungen gelingt es, die Empfmdlichkeit der Benzidinmethode, aueh in einer ihrer letzten Verbesserungen yon W. H. C~OSBY und F. W. FUnT~ 2, noch um das 10faehe zu steigern. Bei exaktem Einhalten der Vorschriften erh/ilt man reproduzierbare Werte. Verff. finden fiir 20--40j/~hrige gesunde Personen 0,16--0,58 mg Hgmoglobin (Mittel 0,31 rag)/100 ml Plasma. -- Aus/i~hrung. Aus der Vene entnimmt man das Blur mit einer ~Tadel (15 gauge), die mit einem 30 cm langen Polyvinylschlauch yon 3 mm Lumen versehen ist, last die ersten 4= nil ablaufen (Hamolyse!) und sammelt 8 ml in einem siliconierten 12 ml- Zentrifugenglas, das mittels Spriihapparat mit HeparinlSsungsnebel (1000 E/ml; </p><p>0,05 ml) versehen wurde. So eriibrigt sieh Mischen. Oberhalb des Blutspiegels soll kein Blut an der Zentrifugenglaswandung haften. Man bedeckt sofort mit Parafilm ,,M". Bei 2000 U/min zentrifugiert man 8 rain, gibt den ]'~berstand in ein sehr gut gereinigtes Zentrifugenglas, zentrifugiert wieder 8 rain bei 2000 U/rain, dekantiert in ein weiteres Glas und zentrifugiert wieder. Entweder mif~t man inner- halb 4= Std oder man hebt bei --20~ auY. ~Nach dem Auftauen lgSt sich etwa vor- handenes Fibrin ohne Beeintrachtigung des l%esultates abzentrifugieren. 0,4 ml Plasma mischt man gut mit 6 ml Benzidinreagens (siehe unten), setzt 0,2 ml 3~ WasserstoffperoxidlSsung (frisch aus einer 30~ LSsung hergestellt) zu und schiittelt kr/iftig. Genau 3,5 min nach Zusatz yon Wasserstoffperoxid mist man die Extinktioit bei 700 nm gegen einen Reagensblindansatz, der statt des Plasmas 0,4 ml 0,1 m NatriumchloridlSsung enthalt. Der I~ullpunkt des Instru- mentes wird mit Wasser eingestellt. Die Werte entnimmt man einer Eichkurve, die man folgendermaSen erh&amp;lt: Man stellt in bekannter Weise aus Erythrocyten im Hgmatokritverfahren eine stromafreie HamoglobinI5sung her, die rund l0 g </p></li></ul>