Über die Vermehrung der roten Blutkörperchen im Blute nach der Arbeit

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    10-Jul-2016

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<ul><li><p>(Aus dem Physiologischen [nstitut der Pgzmguy Pdter-Universitiit Budapest [Direktor: Prof. Dr. Ala&amp;b" ro,~ Bez~da'].) </p><p>[~ber (lie Vevmehrung der roten BlntkSrperehen im Blute uaeh der Arbeit. </p><p>Voll </p><p>Dr. Sfindm' l,iulg. </p><p>(l~'I'mtegcl~gen am 19. April lg.;'&amp;) </p><p>Es ist bekalmt, dal] naeh Muskelarbeit (tie Zahl der roten Blut- k6rperehen im Blute ~msteigt, dann kurz naeh Beendigung der Arbeit auf den Ausgangswert zuriiekkehrt. Man wollte diese Erseheinung mit einer Eindiekung des Blutes erklgtren, doeh ist diese Annahme naeh den Untersuehungen yon Scheunert und Krzywanek 1, ferner von Dc,~'e'o '-' nieht aufrecht zu erhalten, denn tier Wa.ssergehalt des Blutes sinkt nieht in so hohem Grade, dal] dies die Erh6hung im beobachteten Ausmal.~e reeht.fertigen wiirde. Aueh mit der Entstehung neuer Blutk6rperehen und dem Eintreten derselben in den Kreislauf kann (tie Vermehrung der roten Blutk6rperehen nieht erklgrt werden, well bier yon einer sich innerhalb yon Minuten abspielenden Erseheinung (lie t/ede ist. Eine M6gliehkeit bleibt, n~imlieh das Freiwerden yon roten Blutk6rperchen aus irgendeinem Depot. Barc'ro/t a gelang es aueh naehzuweisen, dal.~ sieh die glatten Muske[n der Milz unter Einwirkung yon Muskelarbeit zusammenziehen, das Volumen der Mi]z kleiner wird und das in derselben aufgespeieherte Blur in den Kreislauf gelangt. Da dieses Blut mehr rote Blutk6rperehen enth/ilt, als das kreisende Blut, ist (lie M6gliehkeit der Vermehrung (ter roten BlutkOrperehen gegebeJl. Zu (temselbm~ Er- gebnis gelangten 5'cheunert und Krzywane~: ~, Abderhalden und Ro,ske a, Feldberg und Lewin 6, die ebenfalls die Erythrocytose naeh der Arbeit mit dem Freiuerden der in d er Milz gestauten roten BlutkSrperehen er- Marten. Es gibt aber noch keine endg~ltige Antwort auf (tie Frage, was ftir ein Meehanismus diese Milzkontraktion hervorruft. Naeh den Untersuehungen yon Barcrofl a spielen (lie sympathischen Nerven hiebei eine Rolle: ob jedoeh nur eine unmittelbare Nervenwirkung oder aueh ein anderer Umstand bei diesem Prozel3 mitspielt, dariiber konnte er niehts Bestimmtes angeben. </p><p>Dureh unsere Untersuchungen wollten wir zur Aufkl~irung des (lic Milzkontraktion hervorru/.'enden Meehanismus beitragen. Es ersehien n~imlieh sehr wiehtig, neben der Nervenwirkmlg aueh (lie I{olle des Adrenalins festzustellen, dram es ist bekannt, dab sieh bei Ausfiihrung yon Muskelarbeit die Adrenalinproduktion in den Nebmmieren erh6hl und mehr Adrenalin ins Blur gelangt als im R.uhezustande; nun ist es </p></li><li><p>tiber die Vermehrung der roten Bhltk6rl)erchen im Blute nach dcr Arbett. 757 </p><p>aber schou auf Grund der bisherigen Literaturangaben zweifellos, (tall das Adrenal in die Kontrakf. ion der Milz aus]Ssen kann. </p><p>Unsere Versuehe fiihrten wit an Hunden aus. Oas Blur zur Zii.hlung der roten BlutkOrperehen entnahmen wit der Ohrvene. Dic Tierc gew6hnten wit daran, w/thrend der Versuehe vollkommen ruhig zu bleiben, aueh der ersten Blutentnahme ging eine 1/ingere Ruhepcriode voraus. Die beniitzten Mittel injizierten wir sub- (.utall. Die Arbeit bestand im Lauf auf einer eine 5%ige Steigung aufweisenden Laufbahn. </p><p>Bet mlseren Versuchen vergliehcn wir zuerst (tic Wirktmg des Adrena- lins and der Arbeit auI die Zahl der roten Blutk/irt)erchen beim nor- malen, beim mit Ergotamin behandelten umt beim milzlosen Tier (s. Ta- helle 1). l )er Adrenalineinfi ihrung (1 mg Tonogen, Richter) folgte eine </p><p>Tabel le I. </p><p>Ill ut kSr l )~' rchenza hi h, Mi l l ione l i </p><p>v+~" (e r i t ch (h.r l+ j ,k t i (+ I n.iek- ' + . . . . . . . t i (m .20 Min.140 Mit,.li(;(I }.lil.t. </p><p>4,720 5,9(11) 5,660 5,3(,10 </p><p>6,061~ 5,51X) 5,240 5,560 </p><p>5,44O 4,840 5 040 5 241) </p><p>I~,c Inel'klt lt~ </p><p>Normales "l?icr, Img Adrenalin Normales Tier, </p><p>1 mg Adrenalin -i+ 2,5 mg Ergotamin- </p><p>tartarat Milzloses Tier, 1 mg Adrenalin </p><p>Bhtt - kl'ir l)(+rl~}l(!ll za hi </p><p>in M i l l i onen lb ,ntcrk , l t ,~ </p><p>vo]' I llll ('ll </p><p>t ier Arbt , i t </p><p>I i 4,74t) ~ 5,780 ] </p><p>5,(,)SO 5,(i()0 2,5 mg Ergotami~- </p><p>5+700 5,020 </p><p>Normaies Tier </p><p>Nornm.les Tier, </p><p>tar(afar </p><p>Milzh)ses Tier </p><p>Erh6hung der Zahl der roten Blutk6rperehen, die mit ziemlicher t.fasch- heit verlief; 20, 40 und 60 Minuten nach der lnjekt ion fanden wir be( tier ersten Gelegenheit die gr6I./tenWerte der roten Blutk6rperchen. Wenn wit: gleiehzeitig mit dem Adrenal in aueh Ergotamin (2,5 mg Ergotamiw tar tarat , Gynergen-Roche) dem Tiere einspritzten, stieg (tie ZahI der roten Blutk6rperchen gar nicht an. Verabreichten wir jedoeh einem mitzlosen Tier Adrenal in, so fanden wir - -den Ergebnissen yon A bderhalden und Roske gem/il~ - - keine Erh6hung der Zahl der roten Blutk6rperchen. Bet Unt.ersuchung der glutk6rperehenzahl naeh (let' Arbeitsleistung fa:nden wit bet normalen Tieren eine ErhShung, nach Egotandnbehandhmg jedoch (10 Minuten vor der Arbeitsleistung 2,5 mg Ergotamintart.arat) und auch beim milzlosen Tier blieb die ZailI der roten BlutkSrperehen ehenso unver~indert wie in den Versuchen der angefi ihrten Autore~ (A'cheunert m-ld Krzywa, nd', Ab&amp;rhaldcn and Ro~:e). </p><p>In diesen Versuchen zeigte sieh daher eine groge .X~hnlichkeit in der Vermehrung der roten BlutkSrperchen nach einer Adrenalineinftihmmg and naeh einer Arbeitsleistung; be(tier Zustandekommen (st an das Vor- handensein der Milz gebunden, alle 1)eide k6nnen durch Ergotamin- injektion verhindert werden. Wenn wir noch hinzufiigen, dab sowohl </p></li><li><p>758 Sfi.ndor Lgng: 0ber die Vcrmehrung </p><p>Adrenahneinfiihrung als auch Muskelarbeit in gleicher Weise Milz- kontraktion verursachen und die Muskelarbeit die Adrenalinproduktion in den Nebennieren und die Adrenalinabgabe in den Blutstrom steigert, mfissen wir daran denken, dab die Arbeitserythroeytose eigentlieh eine Adrenalinerythrocytose ist, welche durch die gesteigerte Adrenalin- produktion und durch die Wirkung des Adrenalins auf die Milz zustande kommt. </p><p>Bei unseren obigen Versuehen gaben wir eilm groBe Dose Adrenalin (1 mg den 10--15kg sehweren Tieren); aueh andere Autoren (Abd(,r- halden, Feldberg) fiihrten ihre Versuehe mit grot3en Dosen aus. im Or- ganismus jedoeh wird wfihrend der Arbeit eine so groBe Adrenalinmenge nieht frei. Es muBte daher besonders untersueht werden, ob ei~m der wiihrend der Arbeit freiwerdenden Adrenalinmenge entspreehende Dosis eine Vergnderung der Zahl der roten Blutk6rperchen hervorbringt. Zu diesem Zweeke wiederholten wir die Adrenalinversuehe in der Weise, dab wir eine der lmteren Grenze der bei der Arbeitsleistung freiwerdenden Adrenalinmenge entspreehende Dosis subeutan injizierten. Da wir auf Grund der bisherigen Literaturangaben annahmen, dab bei der Arbeits- }eistung pro Mimlte und Kilogramm KSrpergewieht 0,3 y Adrenalin ins Blur gelangen, bereehneten wir die in 10 Min. produzierte Adrenalinmengc mid injizierten diese Dose mehrmals naeheinander in Intervallen yon 10 Min. subeutan; in der halben Zeit zwisehen zwei Injektionen ffihrten wir die Zghlung der roten BlutkSrperehen aus. Obwoh] wit bei einer Gelegenheit eine der in 10 Min. produzierten Adrenalinmenge ent- spreehende Dosis verabreiehten, war (tie auf einmal gegebene Dosis nieht gr6Ber als jene maximale Menge, welche die beiden Nebennieren bei der Arbeitsleistnng in 1 Min. an das ~Blut abgeben kSnnen. Nit so geringen Mengen Adrenalin (35--60 y) gelang es, die Zahl der roten Blutkiirperchen zu erhShen mid dureh wiederholte Einspritzungen auf demselben Niveau zu erhalten (s. Tabelle 2); naeh der Einstelhmg der Injektionen kehrte die Zahl der roten BlutkSrperehen zum urspriingliehen niedrigeren Wert zurtiek (siehe (lie letzte Zahle~treihe der Tabelle). 1)as Adrenalin ist </p><p>T ~ b e I I c '2. </p><p>BlutkSrperchenzahl in Millioncn </p><p>vor der nach der ersten Injektio~ ]nick-, ion .5 Mi;i: 115 ~,ii.: I~,~/;@~ ~,,?. I;0 .,,i,E </p><p>5,080 5,720 5,720 5,620 5,500 5,700 4,040 4.900 5,020 4,220 4,140 i 4,380 5,460 6,420 6,740 5,780 5,740 6,140 5,260 6,540!6,280 5,600 5,360 !5,620 </p><p>5,660 ] 5,560 ! 5,360 ' 4,860 4,1001 4,180 - 6,3606,780 6,080 ~ 6,020 5,860 6,300 ! 6,040 5,08(1 5,400 5,600 5,460 </p><p>J'~o lllol'klllig </p><p>2real 50 7 Adrenalin 4real l ecru physiol. KochsMzl6sung </p><p>4mal 60 y Adrenalin 4real 1,2 cem physiol. KoehsMzl6sung </p><p>4real 50 Y Adrenalin 4real 1 ecru physiol. Koehsalzl6sung </p><p>4real 35 y Adrenalin 4real 0,65 eem physiol. Koehsalzl6sung </p></li><li><p>, let rt,lcn [llutk.6rperchcn inl Blute nac, h der Arbeit, 759 </p><p>daher auch in der phy,siologiseh produzierten Menge imstande, (lie Zahl der roten ]~iutkOr-perche~ im Blute zu vermehren. </p><p>Es erg~d) sich mm aueh (tie weitere Frage, ob nicht auch psychische. Momente (Schreck, Schmerz), bei (ter Erythrocytose, welche auf die Adrenalininjektion erfolgt, eine R, olle spielen. Die Angst des Versuchs- tieres, der dureh Blutentnahme und Einspritzung verursachte Schmerz k6nnen nhmlich ebenfalls eine Steigerung der Adrenalinproduktion und damit auch eine Vermehrung der roten BlutkSrperchen herbeiffihren. ZIlI' Untersuchmlg dieses Einwandes gingen wit so vor, dab wir mehr- reals naeheinander physiologische Koehsalzl6sung subcutan einspritzten mid zwar denselben Tieren, die wit zu m~seren Adrenalinversuehen be- niitzten ; zwisehen diesen lnjektionen stellten wir (tie Zahl der roten Blut- k6rperehen lest. Das Volumen der injizierten Koehsalzl6sm~g war das- selbe wie das des Adrenalins. Die injektionen und die Blutentnahme wurden genau so vorgenommen, wie bei den nfit kleinen Dosen Adrenalin ausgefiihrten Versuehen. Das Ergebnis war, dab sieh (tie roten Blut- k6rperehen nicht vermehrten (s. Tabelle 2). Die an das Leben im Labo- ratoriuln gew6hnten Tiere reagieren nieht so leieht ~mf kleine Eingriffe: (ties konnten wir iibrigens aueh bei anderen Versuehen (z. B. Blutzueker) konstatieren. </p><p>Unsere bisherigen VersuehsergebnJsse (Adrenalinwirkung, Ergotamin- hemmung) wiesen d aranI bin, dab bei der Arbeitserythroeytose das sym- pathisehe Nervensystem eine Rolle spielt. Wir muBten uns nun aueh mit der Yrage befassen, ob auBer dem symi)athisehen Nervensystem in dieser Hinsieht nieht aueh dem parasympathisehen eine Bedeutung zukommt. Es gibt ngmlieh darauf beziigliehe Angaben - es ist zwar riehtig, d~d.~ diese nieht als endgfiltige :Beweise angesehen werden k6nnen -- dab aueh das parasympathisehe Nervensystem mit der Milz in Verbin- (hmg steht m~d auch ein parasympathiseher lr Milzkontraktion hervor- rufen kann. Zur Entseheidm G dieser Frage versuchten wir (tie Ausbildung der Arbeitserythroeytose dureh eine vor der Verriehtung der Arbeit ver- abreiehte Atropininjektion (2,5 mg Atropinsulfat subeutan) zu verhindern. l)as Ergebnis war negativ (s. Tabelle 3); alas Atropin beeintr~ichtigte die </p><p>Tabellc 3. </p><p>Blutk6rperchenza.tt I in Mi l l ioneu vor (1) und mleh (2) dcr Arbeit </p><p>] ) It l'l! ] 1~, f! ] I I I {!i (].1111 Id ~3xst i vpat iml ])('IIIH'V a~ iOll A l r lq) inbehandhtn~ der N ~plau(.hnil.i (h,r Neb(,nnieren dt, r 3li lz </p><p>5,200 6,320 5,520 6,720 5.120 6,280 5,800 6,840 </p><p>6,480 6,140 5,820 6,960 6, 520 </p><p>6,32O 6,080 5,74o 6,680 6,660 </p><p>4,34O 3.94(! 4,040 3134(i) </p><p>6,900 6,780 6,680 7,340 6,420 5,620 5,580 </p><p>7.16O 6,660 6,920 7,220 6,600 5,700 5,560 </p></li><li><p>760 Sfindor L~ng: (~ber die Vermehrung </p><p>Vermehrung der roten BlutkOrl)erchen nach der Arbeitsleistung gar nicht. Vom Atropin wissen wir, dag es auf die AdrenMinsekretion keine Wirkung ausiibt 7; im Arbeitsversuch bedeutet daher (tie Vermehrung der roten BlutkSrperehen, dab aueh dem Atropin keine hindernde Wirkung auf die Kontraktion der Milz zukommt, oder (tag das parasympathisehe Nervensystem bei der Zusammenziehung der Milzmuskeln keine golle spielt. Wenn aueh die Milz iiber eine parasympathisehe Innervation verffigt, so hat diese vom funktionellen Gesiehtspunkte aus neben der sympathisehen nut untergeordnete Bedeutung. </p><p>Die entseheidende Bedeut, ung des Adrena]ins bei der Arbcitserythro- cytose zeigen am besten jene Versuehe, welche wir nach beiderseitiger Durehsehneidung der N. splanehniei ausfiihrten. In diesem Falle fanden wit (tie Zahl der roten Blutk6rperehen naeh dem Lauf unver~indert (s. Tabe]le 3). Wie wit wissen, vermindert sieh naeh Durehsehneidung der St)lanehnici die Adrenalinabgabe aus den Nebennieren, ja sie h6rt sogar vo]lkommen auf s. Ohne Adrenalinl)roduktion gibt es keine Milz- kontraktion, und die Zahl der roten Blutk6rperehen erhSht sieh nicht. l)aB nach einer solehen Operation nut infolge des Adrenalinmangels die Vermehrung der roten Blutk6ri)erehen nicht zustande kommt, beweist jener Umstand, daL~ wir aueh naeh Denervation der Nebennieren auf Adrenalininjektion eine ErhShung der Zah] der roten Blutk6rperchen beobaehteten (s. Tabelle 4). Die Wiehtigkeit der Adrenalinproduktion wird aueh dureh jene Versuehe bewiesen, (tie wit an Ratten, naeh Ex- stirpation beider Nebennieren, ausfiihrten. Bei diesen Ratten erh6hte sieh naeh der Arbeitsleistung (Lauf in der Laufmasehine) die Zahl der rotei1 Blutk6rperchen nicht. Izquierdo und ('(tnT~on :' machten /ihnliche Beobacht ungen : die psychische Polycyth/in fie blie b n ac h Durch schneidun g der Splanchnici aus, und auch sic fanden im allgemeinen in ihren Ver- suchen eine geringgradige A b~}ahme der roten Blutk6rperchen ebenso wie wit. </p><p>Tabellc 4. I{hltkih'lwr('henzahl in Mi l l ion( 'n </p><p>[ 0 E f l lr l lg VO 1 1 Ig A i re l l in 9 ([~?r i . . . . ~OI </p><p>I n jck l ion </p><p>6,240 6,020 5,200 5,700 6,760 6,860 7.080 6.1 O0 6,860 5,840 6,740 6,0O0 </p><p>5 Min. I0 31im I 20 Min. </p><p>7,820 6,34O 6,36O </p><p>6,960 7,280 7,240 6,320 7.(~0 </p><p>-t0 Min. </p><p>[{C lll('l'k II II ~ </p><p>7,22O 7,320 6,92(i 6,664 6,400 5,960 7,18(} 7,020 6,920 6,880 7,180 6,660 7,180 6,900 6,000 6,240 6,960 6,960 5,540 5,400 6,440 6,480 6,060 6,320 </p><p>6,44( </p><p>6,940 7,000 6,240 6,740 </p><p>Nach Durehschneidung der N. splanehnici </p><p>Nach l)enervation der Milz </p></li><li><p>der roten Blutk6rperehen im Blute nach der Arbeit. 761 </p><p>Auch zur n/iheren Aufkltirung der golle der Milz ftihrten wir Ver- ~uehe aus. Das Adrenalin kann auf die Milzmuskulatur selbst wirken, doeh aueh auf die Nervenendigungen der Milz. Zur :Feststellung der t/olle des Nervensystems nahmen wit Versuehe an Tieren mit dener- vierter Milz vor (3 Hunde). Die Operation fiihrten wir in "4.thernarkose aus und durehschnitten m6glichst entfernt yon der Milz (lie neben den (]efiil.~en verlaufenden Nerven, zugleieh entfernten wir zur Eliminierung der feinen Nervenfasern aueh die ~tnBerste Sehieht der Gef~iBwand. So- fort naeh Durehsehneidung der Nerven beobaehteten wir (tie Erweiterung der Milz: diese Beobaehtnng deekt sieh mit L,~ddnys 10 Erfahrungen. Die Versuehe ffihrten wir 2--:t Woehen naeh der Opera.(ion aus, naehdem (tie Operationswm~de bereits vollst~ind.ig geheilt und die Degeneration der Nerven ebenfalls zu erwarten war. Bei diesen Versuehen fanden wir naeh deln Lauf keine Vermehrung der Zahl d.er roten Blutk6rperehen (s. Tabelle 3), aueh dann nieht, wenn wit die Ziihhmg naeh Adrenalin- injektion ausfiihrten (s. Tabelle 4). Diese Tatsaehe weist darauf hin, dal.~ das Adrenalin nieht unmittelbar auf die MiJzmuskulatur einwirkt. Nit diesem Ergebnis stimmen aueh (lie Versuehe yon Izquierdo und (,!a, nno~ 9 gut tiberein; ihren Untersuehungen zufolge fiihren naeh Dener- vat,ion der M...</p></li></ul>

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