Über Veränderungen des weissen Blutbildes und der Harncorticoidausscheidung nach Zuckerbelastung bei Gesunden und Diabetikern

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    17-Aug-2016

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<ul><li><p>656 W~n~w~ Se~mA~: Uber Ver/~nderungen des weit3en Blutbfldes. Klinische Woehenschrift </p><p>Angaben der Frauen bzw. dutch Sp~tovulationen vor- get~uscht werden, und dab ein aktives Vorgehen bei diesen scheinbaren ~bertragungen auf jeden Fall schaden diirfte. Die Unterscheidung echter und schein- barer Dbertragungen im Einzelfalle bleibt daher ein vordringliches klinisches Problem. </p><p>Fiir den Gutaehter in Vaterschaftsprozessen dfirfte sich eine deutliche Einengung des Bereiches der mSg- lichen Schwangersehuftsdauer ~fir reffe Frfiehte er- geben. Wichtig ist ferner die Erkenntnis, dab es un- m6glich ist, aus Zahlenreihen fiber die Schwanger- schaftsduuer p.m. auf die Schwangersehaftsdauer p.o. und ihre Streuung zu schlieBen. Die Mitteilung grS- </p><p>Serer, unter Zuhflfenahme der BasMtemperaturmes- sung gewonnener und infolgedessen nach GAvss nor- real verteilter Zahlenreihen wfirde unsere SchluSfolge- rungen zweifellos noch erh~rten. Vor allem abet kSnnte sic uns verl~$1iche und allgemein anerkannte Dar- stellungen der KindsmaBe und ihrer Abweichungen bei versehiedener Schwangerschaftsdauer beseheren, wie sie fiir die Gutachterpraxis so wichtig sind. </p><p>Literatur. ~sc~, E. A.: Statistical methods for research workers, 11. Aufl. London 1950. -- F~UDv,~B~: Arch. Gyn/~k. 177, 736 (1950). -- Ho~w~.~r~-M~Y~: Z. Ge- burtsh. 13~, 297 (1950). -- I~os~MA~u~: Arch. Gynak. 172, 751 (1950). -- O~E~: Klin. Wschr. 195~, 357. -- S~wA~T: J. Amer. Med. Assoc. 148, 1079 (1952). </p><p>~BER VER~NDERUNGEN DES WEISSEN BLUTBILDES UND DER HARNCORTICOIDAUSSCHEIDUNG NACH ZUCEERBELASTUNG BEI GESUNDEN UND DIABETIKERN. </p><p>Yon </p><p>WEI~IqER SCttRADE. Aus der I. Medizinischen Universi~tskli~ik Frankfurt a. 1~. (Direktor: Prof. Dr. F. HOl~). </p><p>Jede grSBere Nahrungsaufnahme 15st im Organis- mus eine Kette yon Reaktionen aus, die in allen ihren Einzelheiten kaum vollstKndig fiberschaut werden kSnnen. Sic dienen einmal der Resorption der Nah- ~ungsstoffe ~md Einschleusung in den Stoffwechsd bzw. Ablagerung in den Depots. Andererseits sind sic der Ausdruck derjenigen Vorgange, durch die mSgliehst raseh alas dureh die Nahrungs&amp;ufnuhme gest5rte Gleichgewicht wiederhergestellt werden sell. </p><p>Die Funktionsfahigkeit des hierbei in Aktion tretenden Regulationsapparates ist unter anderem gebunden an die Intaktheit des hormonulen und des nervSsen Systems. Infolge der untrennbaren Ver- kniipfung der einzelnen Anteile der vegetativen Regu- lationseinrichtungen kommt es vielfach zu begleitenden Reaktionen, die unmittelbar nichts mit der aus- 15senden Ursache zu tun haben. Sic sind vielmehr unspezifische SystemauBerungen. VSllig isolierte Xn- derungen irgendeines vegetativ regulierten Faktors oder Vorgangs sind sicher auBerordentlich selten. So kSnnen gleichartige oder ahnliche Reaktionen durch ganz verschiedene Ursachen ausge15st werden, wie bestimmte Ursachen vie]faltige Wirkungen hervor- rufen k~nnen. </p><p>Da$ Nahrungseinflfisse niet, t nur Reaktionen zur AuslSsung bringen, die in irgendeiner Weise mit dem Vorgang der Resorption der Substanzen und ihrer Weiterverwendung im Stoffwechsel zusammenhangen, sondern dariiber hinaus auch andersartige vegetative Reaktionen herbeiffihren, ist verhaltnismSBig wenig untersucht worden. So konnte es beispielsweise wahr- scheinlich gemacht werden, dab Kohlenhydratzufuhr auch zu Umstellungen yon Kreislaufregulationen fiihrt (KN~r~L). Bei foreierter Kohlenhydratresorp- tion, wie sic durch intrajejunale Verabfolgung yon Traubenzucker zu erzeugen ist, kann es sogar zu einem Kreislaufkollaps kommen, tier eventuell seinerseits weitere vegetative StSrungen hervorrufen kann. Lunge bekannt ist die Beeinfiussung des Grundum- satzes durch die Nahrungszufuhr Ms sog. spezifisch- dynamische Wirkung. GrSSe ~md Verlauf tier spezifisch- dynamischen EiweiBwirkung wurden neuerdings sogar zur Testung vegetativer RegulationsstSrungen ver- wendet (STruM, HXvsLE~). Eingehend ist die all- </p><p>ment~re BeeinfluBb~rkeit des weiBen Blutbildes unter- sucht worden. Es ist Mlerdings bisher nieht gelungen, sich hier[iber ein klares Bild zu verschaffen. Ersehwe- rend wirkt hier immer wieder die Tatsache, dab die Leukoey~en des Blutes auch unabh~ngig yon der Nahrungsaufnahme nicht unerhebliche Schwankungen zeigen kSnnen. Am ehesten dfirften sich aliment~re hamatologische Reaktionen erkennen lassen, wenn man einseitige Belastungen vornimmt, d.h. eine grSBere Menge eines einzigen l~Tahrungsstoffes zufi~hrt. Nach den Angaben amerikanischer Autoren sollen Kohlenhydrate bei Tier und Mensch bestimmte gesetz- maBige Abweiehungen der Leukocyten yon ihren N/ichternwerten auslSsen. </p><p>F~EMA~ und ELZC~D~IA~ sahen bei gesunden Probanden, ELMADffIAI~, FREEMAI7 und Pn~cus im Tierversuch nach oraler Glucoseverabreichung eine Lymphopenie. LAZAI~VS, VOLK, JACOBI und ZYMAI~IS fanden bei 6 Gesunden Abnahme der absoluten Lymphoeytenwerte nach intravenSsen Gaben yon 25 g Glucose in 50 % iger LSsung. Demgegenfiber konnten JAILE~, I~RKS und MA~s beim i~/[enschen nach Glucosegaben keine regelm~t~ige L:~unphopenie fest- stellen, nach diesen Autoren liegen die Lymphocyten- schwankungen innerhalb der normalen Schwankungs- breite. </p><p>Auch die Eosinophflenzahlen des peripheren Blutes wurden nach Glucosegaben geprfift. Unter anderem beobachteten JO~DA~, LAST, PITESKY und BOND bei Hunden nach Zuckerinfusionen und reichlichen oralen Glueosegaben Eosinopenien, desgleichen HUNGer- LAND und R~ING bei EAndern. </p><p>Alle angeffhrten Untersuchungen wurden under dem Gesichtspunkt einer etwaigen Nebennierenrinden- aktivM~ng dutch Glucose durchgeffihrt und auf Grund der Abnahme tier zirkulierenden L~unphoeyten und Eosinophilen der Traubenzucker Ms ein ,,Stressor" angesehen. In die gleiche Richtung schienen auch ~ltere Untersuchnngen der Nebennieren selbst zu weisen. CALLOW, CALLOW, CLEMENS und STROUD fanden bei Ratten nuch Rohrzucker in der Neben- nierenrinde vorfibergehende Ver~nderungen des Chote- steringehaltes. Auch ABELIN sah nach Zufuhr yon Kohlenhydraten im Tierversuch eine Abnahme des </p></li><li><p>Jg. 31, Hers 27/28 W~w~ Scm%~n~: L~ber Ver~nderungen des weiSen Blu~bfldes. 657 15.5uh 1958 </p><p>Nebennierencholesterins. Nach ST~PL~S und g~s~_w geht jedoch der Verminderung eine initiale Cholesterin- anreicherung in der Rinde reran. Von ABELIN und P~XST~ wurde eine erhShte Ausfuhr der C-17-Keto- steroide nach Glucosegaben beim Menschen beob- aehtet. ~Bei diesen Untersnehungen wurde a]lerdings das Blutbild nieht gleiehzeitig verfolgt. </p><p>Aus diesen Ergebnissen scheint hervorzugehen, dal~ durch eine 1kTahrungsaufnahme auch das hormo- nale System beeinflul~t wird, und zwar in grSl]erem Umfang, a]s man bisher angenommen hat. Nach unseren frfiheren Vorstellungen ist es in erster Linie die Abgabe des Insulins, die in unmittelbarem Zu- sammenhang mit der Nahrungsaufnahme veranderf~ wird. Dal~ nun auch die l~ebennierenrinde bzw. das System der Hypophysennebemfierenrinde dureh Kohlenhydratzufuhr aktiviert wird, ist bei Derrick- sichtigung der Wirkungsweise der Hormone dieser Drtisen innerhalb des Kohlerdlydratstoffwechsels nieh~ ohne weiteres verstandlich, denn ACTH und die Glucocortieoide fSrdern zwar die Glykogenbildung in der Leber, in erster Linie aber aus Eiweil3. Dariiber hinaus hemmen sie mSglieherweise den peripheren Glucoseverbrauch, kSnnen also ihrerseits zu einer Hyperglyk/~mie fiihren. Diese Wirkungen der Rinden- hormone kSnnten fiir die Wiederherstellung des durch die Kohlenhydratzufuhr gestSrten Gleichgewiehtes erst in einer spateren Phase yon regulativer Bedeutung rein, etwa als sekund~re Reaktion gegen die alimentare Insulinphase. Andererseits erhebt rich die Frage, ob die Stimulierung des Hypophysen-Nebennierenrinden- systems - - sofern sie rich tatsachlieh best~t~igen sollte - - nicht einfaeh eine unspezifisehe vegetative Begleitreaktion ist. Hiervon abgesehen bedarf es auch noch der Klarung, ob die erwghnten Veranderungen des weil~en Blutbildes wirklich als ein Spiegelbild des Aktivitatszustandes dieses hormona!en Systems an- gesehen werden kSnnen, oder ob die nach Xohlen- hydratzufuhr auftretenden Leukoeytenver~tnderungen rich nicht unabhangig yon der alimentar ausgelSsten Beeinflussung der Nebennierenrinde entwickeln. In diesem Zusammenhang erseheint es wichtig, die Unter- suchnngen nieht nur auf die Lymphocyten oder die Eosinophilen zu beschranken, sondern sie auf alle Leukocyten auszudehnen und sie mit der gleieh- zeitigen Priifung eines Vorgangs zu kombinieren, der als sicheres Xriterium fiir die Tatigkeit der Neben- nierer~'inde angesehen werden kann. Hierfiir eignet rich die Bestimmung der Ausscheidung der neutralen C 17-Ketosteroide, der Glueo- und Mineralocortieoide. Weiterhin sollte geprtift werden, ob das Ausmal~ der Blutbildverschiebungen yon der HShe der aliment~ren H~-perglykamie abhangig ist. Zu diesem Zweck wurden Znckerbelastnngen bei Gesunden nieht nur per or, sondern auch dutch die Jejunalsonde durch- gefiihrt nnd dadurch besonders hohe und steile Blut- zuckerknrven erzeugt. Andererseits wurden zu den aliment~ren Belastungsversuchen aueh Diabetiker herangezogen. </p><p>Methodik. ]3ei den Versuchspersonen wurde nach Gabe von 100 g </p><p>Tr~ubenzucker in 250 cm a Wasser in den folgenden 3--4 Std ~lle 30 min der Bhtzucker (nach HA(]:EDOt~N-JENsEN), die Gesamtleukocytenzahl, das Differentialblutbild aus Aus. strichen und die absoluten Eosinophflenzahlen nach der Methode yon RAsnonerf bestimmt. In einem Tefl der F&amp;lle wurde eine Untersuchung der Harncor~icoide vorgenommen. </p><p>Dabei wurde so vorgegangen, d~B der Urin in 3 3- Std-Portionen gesammelt wurde. Die 1. Portion umfal~te eine Vorperiode, zu Beginn der 2. erfolgte die Zuckergabe, nnd die 3. Urin- portion entsprach einer 3stiindigen Naehperiode. Die Be- stimmung der neutralen C-17-Ketosteroide effolgte nach ZnV~ANN, die der Gluco-und Mineralocorticoide nach ~TAUDINGER und ~CimVIEISSER, </p><p>Ergebnisse. a) Bei 11 gesunden Versuchspersonen stieg nach </p><p>peroraler Gabe yon 100 g Dextrose der Nfichternblut- zucker innerhalb yon 1--11/~ Std auf Werte, die zwischen 148 und 212 mg-% ]agen. In allen Fallen kam es zu einem raschen Riickgang der alimentaren Hyperglykamie, eine ausgesprochene hypoglykamisehe Nachphase wurde in der 3--31/~stiindigen Unter- suchungszeit jedoch nicht beobachtet. Tabelle 1 zeigt das Ergebnis der wahrend dieser Zeib gewonnenen Blutbfldwerte. Aus Platzersparnisgrfinden sind nicht samtliehe Blutbildwerte einzeln aufgefiihrt, sondern nur das prozentische Ausmal] der starksten Yerschie- bung gegeniiber dem Ausgangsniichternwert bei den segmentkernigen und stabkernigen l~eutrophilen, bei den Lymphocyten und Eosinophflen. Es ergibt sich, dab nicht bei allen 11 Versuehspersonen vSllig gleiche hamatologische Reaktionen naeh der peroralen Zueker- zufuhr auftreten. Einige Gesetzmal3igkeiten sind jedoch zweifellos erkennbar. Im allgemeinen sind sie durch eine Neutrophilie mit Linksverschiebung, Lympho- und Eosinopenie gekennzeichnet. Die Be- rechnungen stiitzen sich auf die absoluten Zahlen der einzelnen Leukocytenarten. Die regelm/1~igste Ver- anderung betrifft die ZaM der Stabkernigen. Nur in einem einzigen Falle (Nr. 10)t~and sieh kein ver- mehrtes Auftreten yon Stabkernigen, in allen anderen Fallen konnten zum Tell erhebliche Linksversehie- bungen festgestellt werden. Demgegeniiber blieb der Anstieg der Segmentkernigen in 3 Fallen aus (Nr. 9 bis 11), in den fibrigen 8 Fallen tag er zwischen 25 und 85%, im Gesamtdurehschnitt bei etwa 33% gegeniiber dem Niichternwert. Eine wesentliche Reaktion zeigten weiterhin die Lymphocyten. Jedes- real war ein Lymphocytenabfall festzustellen, er varfierte bei den verschiedenen Versuchspersonen zwischen 21 nnd 55% des Ausgangswertes. Am wenigsten rege]ma~ig konnten Veranderungen der Eosinophilen nachgewiesen werden. Wie Tabelle 1 zeigt, war ein Eosinophflenabfall um mehr als 50% nur in 4 Fallen nachweisbar. Das mu2 besonders hervorgehoben werden. In Fall 3 wnrde sogar eine Vermehrung der Eosinophilen festgestellt, wahrend die Neutrophflie mit Linksverschiebung und Lympho- penie auch bei diesem Probanden sehr deutlich war. Aueh bei den anderen Belastungsversuchen, die nnr einen geringfiigigen eosinophilen Abfall zeigten, waren die Reaktionen der fibrigen Leukocytenarten in verwertbarem AusmaB nachweisbar, yon Fall 10 ab- gesehen, der auch ohne neutrophile Reaktion blieb. Was die Gesamtleukocytenzahlen betrifft, so kamen bier wegen des gegens~,tzlichen Verhaltens der beiden Hauptlenkoeytenarten keine grSl]eren Abweichungen zusfande. ~Vir beobachteten meist naeh geringfiigigem Abfall eine leichte Vermehrung der Gesamtleuko- cytenzahten. </p><p>FaBt man die Ergebnisse der Blutbilduntersuchun- gen an den 11 Gesunden zusammen, so gelangt man zu der Feststellung, dab in den meisten Fallen dutch </p></li><li><p>658 Wr~Er~ SeH~D~: ?.)her Ver/~nderungen des weiBen Blutbfldes. Klinische W~chenschr i f~ </p><p>63 </p><p>+ + I l </p><p>+ + 1 I </p><p>+ + I 1 </p><p>+ + I 1 ~ </p><p>| </p><p>/ </p><p>+ + t I ~ </p><p>+ + t 1 ~ </p><p>+ + l </p><p>g + + f I ~ </p><p>r~ </p><p>die Zuckerzufuhr ein ganz gesetzm/~Biger Re- aktionsablauf des ge- samten weil]en Bint- brides ausgelSst wird. Es kommt zu Neu- trophilie mit Linksver- sehiebung, Abfall der </p><p>Lymphocyten und Eosino]philen. In eini- gen F~llen besehr~nken sich die Ver~nderun- gen auf die Stabkerni- ten und die Lympho- cyten. </p><p>Die Frage, ob Be- ziehungen zwischen </p><p>AusmaB der Blutbild- ver~nderungen und </p><p>dem Grad der Hyper- glykamie bestehen, </p><p>mug bei diesen 11 Ver- suchen in negativem </p><p>Sinne beantwortet werden. Aus Tabelle 1 ist ersichtlich, dab in den F~llen mit geringer Hyperglyk~mie sowohl starke Ms auch gering- fiigige h~matologisehe Verschiebungen beob- achtet werden k6nnen (Fall2 bzw. 8). DerVer- such 10, der die ge- ringsten Blutbildver- </p><p>anderungen zeigte, wies eine aliment~re </p><p>Hyperglyk~mie bis 180rag- % auf. Anderer- seits hatten z. B. die F~lle 6 und 7 einen dar- unterliegenden Blut- zuckerhSchstwert und gleichzeitig eindeutige Pmaktionen des gesam- ten Blutbildes. Sch]ieB- lich ist zu betonen, dag der Belastungsversueh, bei dem eine Vermeh- rung der Eosinophilen festgestellt wurde, mit einer Hyperglyk~mie yon 191 rag-% einher- ging. </p><p>Was das zeitliche Verh~ltnis zwisehen ali- ment~rer Blutzucker- kurve und Blutbildver- fi.nderungen betrifft, so lgBt sich feststellen, dab die Leukocytenver- </p><p>schiebungen offenbar in der ersten halbert Stunde nach der Zucker- gabe einsetzen, sich abet nur verhgltnis- </p><p>m/i$ig langsam entwickelm Daher finden sich die st~rksten Blutbildver~nderungen zu einer Zeit, in der die Hyperglyk~mie ihren HShepunkt bereits fiber- schritten hat und sich die Blutzuckerkurve wieder dem Ausgangswert n~hert. </p><p>b) Wenn man die Zuckerzufuhr nicht per os, son- dern dutch eine Jejunalsonde durchfiihrt, so entstehen IIyperglyk~miekurven, die stefl zu hohen Werten an- steigen und fast ebenso steil wieder abfallen. Der hSchste Blutzuekerwert, der in den yon uns unter- suchten 6 F~llen zwischen 178 und 244 rag-% lag, wird bei diesem Verfahren schon nach einer halben Stunde erreieht. Die Tabetle 2 gibt das Ergebnis der w~hrend der aliment/iren Blutzuckerschwankung eingetretenen Blutb...</p></li></ul>

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