Unterwegs 12

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Unterwegs 12

Text of Unterwegs 12

  • B R G G L I H A U S Z E I T U N G N U M M E R 1 2 J U N I 2 0 0 4

    U N T E R W E G SL e r n -

    c e n t e rWir stellen uns vor

    MAX derS h o p p e rEin Brggli-Produkte-kind findet den Wegauf den Markt

    Was istYo g a ?

    4 . I V-R ev i s i o nSeit 1.1.2004 ist die4. IV-Revision rechts-krftig

  • 2Impulse sind es,welche Entwicklungen mglich machen. Impulse sind es,welche Bewegung,Dynamik und Vernderung bewirken.Impulse...als neue Ideen, Inspirationen,Visionen,Antriebe,Kraftquellen, Innovationen

    Impulse sind es auch, welche die aktuelle UNTERWEGS-Ausgabe prgen und beeinflus-sen.

    So zum Beispiel in der Vorstellung des Lerncenters,als neugeschaffene Abteilung mit neuenAngeboten.

    Oder aber die Lancierung des Shopper-Mobils MAX, von der sich Brggli entscheidendeErfolgsimpulse verspricht. Die Story dazu in dieser Ausgabe.

    Impulsgebungen erhofft sich Brggli durch die Kommunikationsstudie einer StudentInnen-Klasse der Uni St.Gallen.Dazu Professor Dr.Weibler in einer UNTERWEGS-Befragung.

    Und last but not least: Die Impulseinbringungen durch Massimo Trombetta, Leiter in derEinkaufsabteilung, der als zertifizierter Yoga-Lehrer Beitrge mit bungsteilen in der Haus-zeitung publiziert.

    Impulse machen aber erst wirklich Sinn, wenn sie anregen, bewegen, tnen und nachklin-gen.So wnschen wir Ihnen UNTERWEGS-Impulse,die diesem Anspruch gerecht werden.

    Fr das RedaktionsteamPaul Mattle

    I m p u l s e

  • 3T i t e l b i l d1 Yoga

    A l l g e m e i n e s4 Freizeit ist das halbe Leben

    M u l t i m e d i a c e n t e r 6 Lerncenter wir stellen uns vor

    I n d u s t r i e c e n t e r 8 Max der Shopper

    19 Der Verkauf wagte sich aufs Glatteis

    Pa r t n e rs e i t e11 Zukunftorientiertes Kommunikationsmanagement im Brggli

    Sport und Gesundheit 14 Was ist Yoga?

    16 Basketballturnier

    Pe rs o n e l l e s17 Mein Arbeitsplatz

    20 Wichtigste Auswirkungen der 4.IV-Revision

    Un t e r h a l t u n g22 Mosaikrtsel

    J u b i l u m23 Herzlichen Glckwunsch

    I n h a l t s ve r z e i c h n i s

    I m p re s s u m

    Redaktion:U. Buschor, M. Trombetta,

    A. Schtz, P. Mattle

    Gestaltung, Satz & Druck:Brggli Romanshorn

  • Es vereint das ben von krper-l i c h e r, geistiger sowie chara k t e r-licher En e rgie und Fo rmung alsLebensauffassung und Lebenshal-tung.So gesehen ist Tae Kwon-Do dieAuseinandersetzung mit sichtba-ren Feinden, die Auseinanderset-zung mit unsichtbaren Feinden

    in Korea vor dem ersten Jahrtau-send hat. Frei bersetzt bedeutetdiese Bezeichnung Weg des Fuss-und Handkampfes. Der Be g ri f fWeg bezieht dabei seinen Hinter-grund aus der lebensumfassendenGrundlagenhaltung dieser Di s z i-plin, welche weit ber die Kampf-sporttechnik geht.

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    Fre i zeit ist das halbe Leben...Unter diesem Serientitel wollenwir Menschenbegegnungen erm-g l i c h e n . Es sind dies Be g e g n u n-g e n , welche uns in die Fre i ze i t w e l tvon Br g g l i - Mitarbeitern fhre n .Sie nher bringen mit wenigb e k a n n t e n , vielleicht gar unent-deckten Ta l e n t e n , In t e re s s e n , Pa s-s i o n e n , Re s s o u rcen und Pr f e re n-ze n . He ra n zoomen und re i n-schauen in Lebensze i c h n u n g e nund Aktionsradien,welche ausser-halb von Arbeit und Brggli gezo-gen werd e n . . . reinschauen in ihreFre i ze i t.

    Massimo Trombetta Imb e ruflichen Alltag Br g g l i -Leiter in der Ei n k a u f s a b t e i l u n gund in der alltglichen BerufungMeister in Tae Kwon Do und Yogas owie Grnder und Leiter einergleichnamigen Schule in Goldach.Das lsst auf einen spannungsrei-chen Bogen von gelebter Aktivittin Beruf und Freizeit schliessen.

    Was ist Tae Kwon Do und was istYo g a ?

    Massimo Tro m b e t t a : Tae Kw o n -Do ist eine Kampfkunst (seit demJahr 2000 olympische Di s z i p l i n ) ,welche ihre historischen Wurzeln

    F reizeit ist das halbeL e b e n von Paul Mattle

  • Die Erffnung dieser Schule, wel-che die erste dieser Art in derSchweiz ist, fand im April diesesJahres statt. Die Au s richtung der Ku r s g e s t a l-tung orientiert sich nicht an wett-kampfmssigen Zielpunkten ichwill auch keine St re e t f i g t h e r anziehen. Meine Au s b i l d u n g s-schwerpunkte zielen auf eine Ver-bindung von Technik und Philoso-phie dieser Ka m p f k u n s t a rt. De rs o rgfltige Umgang von Ka m p f-kunst mit Ve ra n t w o rtung undbewusster Geisteshaltung ist meinoberster Grundsatz!

    Kontakt: Massimo TrombettaSong Mu Kwan Tae Kwon-Do undYoga SchuleJUMP Fitnesscenter Goldach, Seeheimstrasse 5, 9403 Goldachwww.songmukwan.ch

    schen Lehren und dem Ha t h a -Yoga einliess. Mittlerweile bin ichzertifizierter Yogalehrer.Heute weiss ich, dass ich in dieserGeistes- und Krperaktivitt mei-nen ganz persnlichen und tiefenLebenssinn gefunden habe!

    Du bist Begrnder und Leiter derSong Mu Kwan Tae Kwon DoSchule in Goldach? Welche An-gebote kann eine ausbildungsin-t e re s s i e rte Person von dir unddeiner Schule erw a rt e n ?

    Die Schule Song Mu Kwan TaeKwon-Do ist in den Rumlichkei-ten des Ju m p - Fitnesscenters inGoldach eingemietet. An dre iAbenden in der Woche unterrichteich in den Disziplinen Tae Kwon-Do (waffenlose Selbstverteidigungund St o c k - Ve rt e i d i g u n g s t e c h n i k ) ,Selbstverteidigungskurse fr Frau-en sowie klassisches Hatha-Yoga.

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    hingegen findet im Yoga statt.Unsichtbare Feinde sind zum Bei-spiel Krankheiten, schdlicheUm we l t e i n f l s s e... usw. Yoga isteine Methode, welche mittels Kr-perbungen, Atemtechnik, Medi-tation aber auch Ern h rung zurSt rkung und zur Heilung vo nGeist und Krper beitrgt! Yoga istein wichtiger Bestandteil der TaeKwon-Do-Ausbildung.

    Wie hast du zu diesen (deinen)Aktivitten gefunden und wasbedeuteten sie dir?

    Massimo Trombetta: Der Anfangf h rt weit in meine Ki n d h e i tzurck und zur populren Fern-seh-Serie Kung Fu und dem Kino-Star Bruce Lee. Dort habe ich eingrosses Stck Anfangs-Faszinationgetankt, welche heute nochschwingt. Mit 20 Jahren lernte ichber einen Bekannten den korea-nischen Grossmeister Whang ken-nen, der in Konstanz Tae Kwon-Dounterrichtet. Das war der Beginneines langen Lern e n s, we l c h e smich als Tae Kw o n - D o - S c h l e rzum 4. Dan und dem Titel ei-nes Gro s s - Meisters (In t e rn a t i o n a lMa s t e r- In s t ructor in Art andScience of Tae Kwon-Do) fhrte.Pa rallel dazu strebte ich einWachstum auf mentaler und spiri-tueller Ebene an und setzte michvertieft mit Hatha-Yoga auseinan-der.Dieser En t w i c k l u n g s weg fhrt emich unter anderem auch nachThailand in ein buddhistischesWaldkloster, in dem ich mich ver-tieft und gezielt auf die buddhisti-

  • 6sich mit jedem Gesprchspartnernach fnf Minuten in den Haarenliegt.

    Lernen als ThemaLernen wurde ber viele Jahre alsein Auswendiglernen von Faktenverstanden. Schlagwrter wielebenslanges Lernen und emo-tionale Intelligenz haben denHorizont im Zusammenhang mitdem Be g riff Lernen erwe i t e rt .Um etwas Bestehendes zu verlas-sen und einen Schritt vorwrts zumachen ist Lernen notwendig.L e rnen bedeutet Ve r n d e ru n g .Einen Prozess zu durc h l a u f e n

    umzugehen we i s s. Der flinkejunge PC-Freak wird die SIZ Pr-fung nicht bestehen, wenn er nichtdas ntige Sprachverstndnis auf-b ringt um die Fra g e s t e l l u n g e nrichtig zu interpretieren. Die krea-tive Powerfrau wird trotz genialenIdeen und viel En e rgie keinen Ausbildungsabschluss erre i c h e n ,wenn sie nicht in der Lage ist, ver-langte Vorgaben einzuhalten. Dasbeste Fachwissen ntzt keinenetwas, wenn er sich selbst nicht zuo rg a n i s i e ren weiss und z.B. denPr f u n g s t e rmin verpasst. De rklgste Kerl wird keine Arbeitsstel-le lange behalten knnen, wenn er

    Anita Pintare l l i Brigitte Betschart Peter Schmid

    Vernderungen in Na c h f ra g e ,Ausbildungszielen und Au s b i l-d u n g s p e n d e n zen fhrten perJanuar 2004 zu einer Ne u a u f t e i-lung der frheren Ab t e i l u n gIn f o r m a t i k - Au s b i l d u n g .H h e re Fachausbildungen imIn f o r m a t i k b e reich werden heuted i rekt in der Abteilung In f o r m a-tik durc h g e f h rt.Ausbildungen im EDV- Gr u n d l a-g e n b e reich sowie diversen Lern-thematiken widmet sich dasL e r n c e n t e r.

    Vernderte AnforderungenDer Entstehung des Lern c e n t e r ssind vernderte Nachfragen undb e t ri e b s i n t e rne Be d rfnisse vo r-aus gegangen. Als Teil der frhe-ren Abteilung Informatik-Ausbil-dung konnten wir beobachten,dass immer hufiger schulischeDefizite oder Pendenzen in grund-legenden Be reichen zu St o l p e r-steinen fr den beruflichen Aus-bildungsweg wurden.

    Einseitige Fhigkeiten gengennichtDie motivierte Dame mit mehrjh-riger Bro e rf a h rung wird denWi e d e reinstieg im kaufmnni-schen Be reich nicht schaffen,wenn sie nicht mit dem Computer

    L e r n c e n t e r :Wir stellen uns vo r von Brigitte Betschart

  • 7 n d e rungen im Be ru f s b i l d u n g s-systemDiverse Berufsausbildungen wur-den oder werden Reformen unter-zogen. Berufsbezeichnungen undAusbildungsablufe ndern undmit ihnen die Anforderungen andie Absolventen und Ausbildner. Inder einen Be ru f s l e h re wird dieBelegung einer Fre m d s p ra c h eobligatorisch, in der anderen wer-den drei Fcher mehr integri e rto.. Durch die Ablsung der Anleh-re durch die At t e s t a u s b i l d u n ghaben sich die Anforderungen imBe ru f s b i l d u n g s b e reich ve r n d e rt .Fr Lern w i l l i g e, die aus persn-lich- oder schulischbedingtenGrnden noch nicht Startbereit freinen Ausbildungseinstieg sind,sich jedoch whrend einem Jahrauf die Anford e rungen einerBe ru f s l e h re vo r b e reiten wollen,wurde die Mglichkeit des Vorlehr-jahres geschaffen. Dieses Vorlehr-jahr soll Zeit und Lernfeld bieten,um im August des Folgejahres ineine normale Be ru f s l e h re einzu-steigen. D