Unterwegs 19

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Unterwegs 19

Text of Unterwegs 19

  • von Max Schreiber

    1

    HaupttitelUntertitel

    unterwegs

    Tag der offenen Tr

    unterwegsBrggli HauszeitungNr.19 Dezember 2008

    Tag der o

    ffenen Tr:

    Erinneru

    ngen an die

    Zukunft

    Usblick:

    Ein Sonn

    tagsbrunch

    in Ehren

    Leggero Ve

    nto:

    Auf zu n

    euen Ufern

  • 2Inhaltsverzeichnis

    In dieser Ausgabe

    Tag der offenen Tr 3 Editorial: Mattle an Haller

    4 6500 Gste sehen die Zukunft

    5 Nachhaltigkeit: Eine Philosophie von Brggli

    69 Bilderbogen

    10 Staunen fr Fortgeschrittene

    11 Interview mit Alois Schtz

    12 Fein gehackt und grob gewrfelt

    13 360 Muffins fr ein Halleluja

    1415 Eine Tradition lebt neu auf

    1617 Bilderbogen

    18 Die Sache hat viel Staub aufgewirbelt

    19 Zeit finden zuzuhren

    2021 Wettbewerb: Wie gut kennen Sie sich

    im Druckergewerbe aus?

    2223 Bilderbogen

    2425 Der neue Leggero Vento

    bringt frischen Wind auf die Strasse

    26 Brggli setzt auf Grander-Wasser

    26 Aus Stoffresten wird ein Rcksack

    27 Klopfend den Kopf entrmpeln

    2829 Bilderbogen

    30 Jubilen

    31 Brggli hat das Geschenk

    Titelbild

    Pantomime am Tag der offenen Tr

    Impressum

    Redaktion:

    Michael Haller Paul MattleAlois Schtz

    Gestaltung, Satz und Druck:

    Printagentur by BrggliRomanshorn

    Layout und Bildbearbeitung:

    Rahel Schudel

    Fotos:

    Fotostudio Bhler

  • 3unterwegs

    Editorial

    Mattle an Hallerund umgekehrt

    Von: Haller Michael An: Mattle PaulSali Paul, weisst Du, was AC/DC-Gitarrist Angus Young zum Wiedererkennungswert seiner Lieder meint: Wenn man einen AC/DC-Song nicht innert sechs Sekunden als solchen erkennt, dann seis keiner. Was wol-len wir noch fr die Einzigartigkeit von unterwegs tun?

    Von: Mattle Paul An: Haller MichaelHoi Michael, wir legen der neuen unterwegs-Ausgabe doch einfach die aktuelle AC/DC-CD Black Ice bei. Wre wohl am einfachsten, oder denkst du, wir schaffen es nach nur sechs Lesesekunden als unterwegs-Machwerk erkannt zu werden?

    Von: Haller Michael An: Mattle PaulDas hiesse ja, dass wir uns mit fremden Federn schmcken. Dann sollten wir eine ltere AC/DC-Scheibe beilegen: Highway to hell. Oder wir lassen es damit bewenden: Die einen kennen uns, die anderen kn-nen uns. Wobei das eine wohl eher auf Dich zutrifft. Das Kennen, meine ich. Du machst unterwegs jaschon lange, whrend es fr mich das erste Mal ist.

    Von: Mattle Paul An: Haller MichaelDu sagst es. Wir sind nicht AC/DC, und wir mssen redaktionell auch nicht so performen wie dies AC/DC musikalisch tut. AC/DC ist ja Klasse, aber eigentlich tnen sie seit 30 Jahren unverndert gleich. Und wir klingen seit bald 10 Jahren auch immer wieder anders. Mal schrg mal mittendrin mal untenweg. Wir erfinden uns mitunter von Ausgabe zu Ausgabe neu. Und mit Dir wird das redaktionelle Soundspektrum von unterwegs nochmals anders tnen. Ich meine Michael, wir geben doch einfach Sound!

    Von: Haller Michael An: Mattle PaulKlar, nutzen wir unterwegs als wohlklingendes Instrument. Machen wir Brggli die Bhne frei. Und hoffen wir, dass wir bestehende Fans begeistern und neue dazugewinnen knnen.

    jetzt senden spter senden speichern drucken lschen An: pma@brueggli.ch Betreff: Editorial frs nchste unterwegs

  • 4Tag der offenen Tr

    6500 Gste sehen die ZukunftDer Tag der offenen Tr ist ein Erfolg und eine Verpflichtung

    Michael Haller

    Adieu Bohrhammer, willkommen neue Brggli-Welt. Mit dem Tag der offenen Tr vom 6./7. September hat Brggli die Tore in die Zukunft aufgestossen.

    Wir werden was wir sind. Klingt schrg, aber hat was. Ich seh das so: Die Gegenwart ist ein Mass-stab fr das, was die Zukunft brin-gen mag die Grundlage, auf dem Bewhrtes fortbestehen und Neues gedeihen kann. Im Jetzt und Hier, mit jeder Unterlassung und mit je-der Tat, mit jeder Absicht und in je-dem Affekt, mit allem was wir sind und sein wollen, gleisen wir unsere Zukunft neu auf wie dies Brggli mit dem Um- und Neubau getan hat.

    So gesehen, haben unsere Gste am Tag der offenen Tr einen Blick in die Zukunft geworfen. Sie bestaunten zum Beispiel die hellen Rume der Logistik, wo auch das Tageslicht wieder Platz hat. Sie er-freuten sich an den frischen Farben im Usblick, wo die Einkehr schne Aussichten verspricht. Und sie sa-hen sich Schritt auf Tritt mit einer modernen Einrichtung konfron-tiert, die das Leben mit all der Tra-gik, dem Leid und der Freude, aber auch mit all dem Anspruch, den Er-wartungen und Herausforderungen, die im Brggli vereint sind, ein biss-chen komfortabler macht.

    An all dem kann, soll, muss sich Brggli spter einmal messen lassen. Ein Neubau dieser Tragweite ist nicht nur eitel Freude, sondern auch eine Verpflichtung. Womit wir wieder beim Anfang wren: Brggli hat ein optimistisches Zeichen ge-setzt zum Beispiel mit dem Miner-gie-P-Standard, der die lheizung endgltig in die Vergangenheit zu-rckweist und der Zukunft den Weg geebnet. 6500 begeisterte Be-sucherinnen und Besucher, weit

    mehr als erwartet, haben mit uns die ersten Schritte getan.

    Der Rahmen ist gegeben. Die Herausforderung ist jetzt, ihn mit edlen Inhalten zu fllen. Damit wir in Zukunft auf die Vergangen-heit stolz sein knnen.

  • 5unterwegs

    Mit dem neuen Minergie-P-Ge-bude haben wir eine weitere Lcke im Puzzle der Nachhaltigkeit geschlossen. Darber knnen wir uns freuen und auch ein bisschen stolz sein. Nicht weil wir die erste Fabrik in der Schweiz sind, die ein Minergie-P-Gebude erstellte, son-dern weil wir damit einen Grund-stein fr weitere Projekte auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit gelegt haben, wie klimaneutrales Dru-cken oder klimaneutrale Fertigung im Industriecenter. Vergessen wir jedoch nicht, dass Nachhaltigkeit eine Frage der Haltung ist. Diese Haltung kann ein wesentlicher Bei-trag fr persnlichen und berufli-chen Erfolg sein, jedoch nicht aus-schliesslich. Die Messlatte fr Erfolg ist Erfllung. Viele Erfolgreiche der heutigen Zeit sind jedoch unerfllt, weil sie keinen Sinn haben, sie arbeiten in erster Linie und aus-

    schliesslich des Geldes wegen und nicht der Aufgabe wegen. Natrlich wollen alle Geld verdienen, ohne das geht es nicht, Geld ist weder schlecht noch gut, sondern ein Zah-lungsmittel. Doch wenn wir unsere Entscheide, ja unser ganzes Leben nur aufs Geld ausrichten und nicht auf die Erfllung einer Aufgabe, kann dies von grosser negativer Tragweite sein. Dieser Haltungs-unterschied macht auch den Wer-teunterschied aus. Charakter und Gesinnung bewirken die Richtung der Entwicklung und Vernderung. Deshalb ist die wichtigste Arbeit fr positive Vernderung und Einfluss-nahme die Arbeit an sich selbst. Die Arbeit an sich selbst gehrt auch in den Bereich Nachhaltigkeit. ber eine Mglichkeit wie man diese er-folgreich im Brggli gestalten kann, lesen Sie auf Seite 27 in diesem Un-terwegs.

    Um- und Neubau

    Nachhaltigkeit: Eine Philosophie von Brggli

    Kurt FischerCEO Brggli

  • 6Tag der offenen Tr

    Freundliche Begegnungen

  • 7unterwegs

    Tag der offenen Tr

    Freundliche Begegnungen

    Spass

    und viel

  • 8Tag der offenen Tr

    fr Klein und

    Gross

  • 9unterwegs

    Tag der offenen Tr

    Gross

  • 10

    Tag der offenen Tr

    Zwei ltere Frauen schwrmen von der schnen Aussicht im Usblick. Sie stehen im Nebengang, bei den Toiletten, und blicken auf die Hofstrasse raus. Wie sich her-ausstellt, wissen die Ladies nicht, dass sich ber ihren Kpfen eine riesige Dachterrasse befindet, wo die Aussicht noch viel mehr zu bie-ten hat. Also nichts wie rauf.

    Jesses, das sei ja verrckt, meint die eine in schier grenzenloser

    Begeisterung, whrend die andere baff ist und gar nichts sagt und den Blick einen ausgedehnten Moment lang umherschweifen lsst, um so-dann einen Platz fr ein Kaffee-krnzchen anzupeilen.

    Zwei ltere Frauen, denen auf un-serer Terrasse ganz Romans-horn zu Fssen liegt, erinnern uns daran, dass das neue Brggli nichts Selbstverstndliches ist. Vielleicht ist das der grsste Gewinn, den uns

    der Tag der offenen Tr gebracht hat: vom Onkel, von der Freundin, vom Sohn oder von Unbekannten zu hren, dass man einen schnen Arbeitsplatz hat.

    Der Tag der offenen Tr lernt uns das Staunen neu und macht uns stolz.

    Staunen fr FortgeschritteneVon einer Begegnung mit zwei lteren Besucherinnen

    Michael Haller

  • 11unterwegs

    Tag der offenen Tr

    Riesig!Interview mit Alois Schtz

    Interview: Michael Haller

    Alois Schtz trug die Hauptverant-wortung fr den Tag der offenen Tr. Er ist mehr als zufrieden.

    Der Tag der offenen Tr im Brggli liegt einige Wochen zurck. Was bleibt?

    Unser Anspruch war, der ffentlich-keit spannende Einblicke zu bieten. Wir bekommen nahezu tglich zu spren, dass uns dies bestens gelun-gen ist. Brggli hat gut fr seine ago-gischen und wirtschaftlichen Leis-tungen geworben. Die Leute konnten sehen, welch anspruchsvolle Arbeit wir im Auftrag von Bund und Kan-ton erbringen. Ausserdem hat der Anlass auch intern zum guten Klima beigetragen.

    Rund 6500 Besucher kamen. Haben Sie mit so viel Interesse gerechnet?

    Ich ging von 3000 bis 4000 Leuten aus. Annhernd so viele hatten wir vor zehn Jahren, als wir unseren letz-ten Tag der offenen Tr durchfhr-ten. Mit 6500 Besuchern ist das Inte-resse dieses Mal weit grsser als erwartet riesig!

    Was machte den Reiz des Tages der offe-nen Tr aus?

    Brggli hat sich attraktiv dargestellt und den Besuchern etwas Spannen-des geboten. Ausserdem spielt der Reiz des Neuen und Grossen mit.

    Wenn ein Romanshorner Unterneh-men, das innert 20 Jahren von 15 auf 500 Mitarbeitende gewachsen ist, in seinen Neubau einldt, da