unterwegs 2014-02

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Das Magazin des CVJM München e.V.

Text of unterwegs 2014-02

  • Lebenslnglich dankbarEhe ist kein Selbstlufer

    Neubau MagnetsriedIn die Zukunft investieren

    HausteamSkills for life & tolle Gemeinschaft

    B 11

    707

    F 2/

    2014 unterwegsMai | Juni | Juli | August | September 2014

    cvjm mnchen Berichte Veranstaltungen Tre punkte

    Es lohnt sich

  • 2 cvjm mnchen unterwegs

    EDITORIAL

    Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    lohnt sich das? Wenn diese Frage gestellt wird, geht es blicherweise um Geld, um mehr Geld. Oder es geht um Anerkennung, mehr Anerkennung. Aufwand soll sich lohnen, Risiko soll sich lohnen. Das ist gut. Erwarteter Lohn treibt die Menschen an - ob materiell oder immateriell. Am Ende soll mehr herauskommen.

    Auch die Bibel wei um die Bedeutung von Lohn und Belohnung. Neben der gerechten Belohnung auf der Welt fr geleistete Arbeit geht es aber auch noch um einen Lohn, der sozusagen nicht von dieser Welt ist. Es ist ein Lohn, der sich nicht auf dem Konto oder der Eitelkeit verbuchen lsst.

    Mit diesem Heft wollen wir Mut machen, die Frage Lohnt sich das berhaupt? mal anders zu sehen: Frh aufstehen, um Zeit mit Gott zu verbringen, eine Ehe nicht aufgeben, auch wenn sie eigentlich am Ende ist, einen groen, hart erarbeiteten Geldbetrag geben ohne Zins und Ertrag Ja, lohnt sich.

    Ich wnsche Ihnen eine anregende Lektre!

    Ihr

    Hans-Martin Lauer

  • In die Zukunft investierenNeubau Magnetsried

    Lebenslnglich dankbarEhe ist kein Selbstlufer

    HausteamSkills for life & tolle Gemeinschaft

    3cvjm mnchen unterwegs

    INHALT

    2 Editorial

    AUF EIN WORT

    4 Es lohnt sich Lukas 21,3-4

    ERLEBT

    5 Hausteam6 Vertrauenssache: Gottes Geld8 Anbau in Magnetsried9 Freitagmorgengebet 10 Lebenslnglich

    VORSCHAU

    13 Surfcamp14 Familiensonntage / FOR 2 only15 CandleLightDinner16-21 Programm und Veranstaltungen22 Sptschicht24 Bibelgruppen26 Erwachsenentreff

    CVJM

    28 Empfohlen29 Wohnen30 CVJM Mnchen31 Ansprechpartner und Impressum

    Titelthemen

  • AUF EIN WORT

    4 cvjm mnchen unterwegs

    Von der armen Witwe lernenEine wahre Geschichte aus den USA: Ein achtjhriger Junge fi ndet auf einem Parkplatz vor einem Restau-rant einen 20-Dollar-Schein. Eigentlich wollte er sich davon ein Videospiel kaufen, doch dann sieht er im Restaurant einen Soldaten. Der Junge schreibt ihm einen kurzen Brief, wickelt den 20-Dollar-Schein darin ein und berreicht ihn dem Soldaten. Der staunt nicht schlecht, als er das Geschenk bekommt und den Brief liest: Lieber Soldat, mein Vater war auch Soldat. Er ist jetzt im Himmel. Ich habe diesen 20-Dollar-Schein gefunden. Wir mchten ihn an Sie weitergeben. Heute ist Ihr Glckstag. Vielen Dank fr Ihren Dienst beim Militr. Ihr Myles Eckert. Die 20 Dollar sind sicher schnell ausgegeben, aber das Ereignis wird der beschenkte Soldat vermutlich sein Leben lang nicht vergessen.

    In der Bibel lobt Jesus eine arme Witwe, die im Tem-pel trotz groer Not etwas in den Opferstock legt. Jesus sagt: Diese arme Witwe hat mehr als sie alle eingelegt. Denn diese haben von ihrem ber uss eingelegt, sie aber hat von ihrer Armut alles einge-legt, was sie zum Leben hatte. (vgl. Lukas 21,3-4)

    Von dem kleinen Jungen aus Amerika und der armen Witwe will ich lernen. In beiden spiegelt sich etwas von einer Grundhaltung wieder, in der alle materiel-len Gter als Geschenke Gottes verstanden werden, die uns anvertraut und dafr bestimmt sind, mit ihnen Gutes zu tun. Die Bibel ist voller Beispiele von Menschen, die genau das gelebt haben und selbst dabei nicht zu kurz gekommen sind. Lassen Sie uns diese Grundhaltung des Loslassens in unserem Alltag einben - auch wir werden und drfen die Erfahrung machen: Gott beschenkt uns immer wieder neu!

    Joachim Schmutz

    Foto: Ian T. Edwards

  • ERLEBT

    5cvjm mnchen unterwegs

    Hausteam lohnt sich ...

    ... weil es hier eine tolle Gemeinschaft gibt und man viel ber sich lernt. Es macht ebenfalls Spa, im Glauben zu wachsen und neue Perspektiven zu sehen. Aber das Wichtigste ist, dass Marianne so gut kocht.

    ... weil man Teil einer unglaublichen Gemeinschaft ist gerade in der WG, aber auch in der Arbeit. Und sowohl in vorher genannten Situationen als auch (insbesondere) auf den Seminaren lernt man sehr viel ber sich selbst, ber andere und ber Gott.

    ... weil man lernt, selbststndig zu werden, Beziehung mit Gott leben kann und es eine span-nende Erfahrung ist, sich mit zehn Mdels eine WG zu teilen. Aber auch, weil man von vielen Seiten Wertschtzung erfhrt fr die Arbeit oder einfach nur, weil man da ist. Auerdem kann man sich selbst besser kennenlernen und ber sich selbst hinauswachsen, weil man stndig neue Herausforderungen erlebt. Und eine der wichtigsten Sachen, weil es einfach Spa macht bei der Arbeit und in der Gemeinschaft mit anderen.

    Bj

    rnTheresa

    Spa macht bei der Arbeit und in der Gemeinschaft mit anderen.

    Ben

    jam

    inCarolin

    Sonj

    aLukas

    ... weil es eine super Sache ist, mit Gleichaltrigen Gemeinschaft zu leben und im Glau-ben zu wachsen.

    ... weil man unglaublich viele verschiedene Leute mit unterschiedlichen Lebensge-schichten kennenlernen kann. Ich nde es echt spannend, so einen groen CVJM wie den CVJM Mnchen von innen kennenzulernen.

    ... weil man erfahren darf, wie Gott dich im ber uss beschenken mchte. Die Men-schen, die man vor einem Jahr noch berhaupt nicht kannte, sind jetzt zu den engsten Freunden geworden, mit denen man unvergessliche Momente teilen darf. Es lohnt sich, weil diese Zeit so gesegnet und unbeschreiblich ist, dass man es einfach selbst erlebt haben muss.

    Nik

    las ... weil ich ganz viele Dinge neu und andere viel besser kennenlernen durfte - vor allen

    Dingen unseren groartigen Gott. Und weil die Gemeinschaft in der WG, im Hausteam und im ganzen CV einfach genial und total prgend ist - sicherlich fr mein ganz Leben.

  • 6 cvjm mnchen unterwegs

    ERLEBT

    Dem CVJM ist der Hans schon lange verbunden. Als kleiner Junge lernte er den CVJM in Nrnberg kennen. Da waren schon alle meine Onkels, erzhlt Johannes Schiller lachend. Eine gute Zeit war das. Als er nach einem Aufenthalt in den USA 1983 nach Mn-chen kam, lernte er hier den CVJM kennen, war als Mitarbeiter zum Beispiel bei den Matthusdiensten ttig, bis er krankheitsbedingt nicht mehr mitarbei-ten konnte. Schon damals engagierte er sich auch fr den Hof in Magnetsried.

    Johannes Schiller war erfolgreich im Beruf. Er wurde von seiner Bank auf sogenannte Hardship-Posten geschickt in Lnder, in denen das Arbeiten beson-ders schwierig war. Dafr wurde er gut bezahlt. Er war in Sdafrika, Hongkong, Persien und in den USA. Ohne die tatkrftige Untersttzung seiner Frau Rein-hild, die im Ausland keine Arbeitserlaubnis bekam, htte er die schwierigen Aufgaben nicht bewltigen knnen, sagt er. Das Ehepaar Schiller sparte das ver-diente Geld dann haben wir ein Polster im Alter.

    Alles ist von Gott geschenkt

    Heute ist Johannes Schiller 75 Jahre alt und vor vier Jahren fragte er sich, ob er wohl im Himmel gefragt werden wrde, warum er bis zum Tod warten wollte, bis sein Geld Gutes bewirken kann. Durch diese ber-legungen wurde den Schillers deutlich, wem das Geld eigentlich gehrt:

    Alles, was ich zur Arbeit gebraucht habe, habe ich von Gott geschenkt bekommen. Die Kraft und die Ge-sundheit und vor allem auch die richtigen Mitarbeiter zur richtigen Zeit. Da ist es doch eigentlich nur lo-gisch, dass das verdiente Geld sowieso Gott gehrt. Deshalb beschlossen Johannes und Reinhild Schiller, das Geld schon zu Lebzeiten fr Gott einzusetzen.

    Als Johannes Schiller dann von dem Anbau-Projekt des CVJM-Hofes hrte, war das wie ein Fingerzeig Gottes. 100.000 Euro sagte Johannes Schiller zu und konnte live miterleben, was damit passierte. Er besuchte den Hof whrend der Bauarbeiten und sah mit groer Freude die Fortschritte und die groe Chance, die mit dem Anbau fr die Arbeit des CVJM verbunden ist.

    Die CVJM-Arbeit lohnt sich

    Ist so eine Entscheidung wirklich logisch? Ja, sagt Johannes Schiller: Der CVJM ist ein Unternehmen, das wie kein anderes den Glauben an junge Menschen weitergibt. Zum Beispiel auch hier in Magnetsried. Wenn es sich da nicht lohnt, Geld zu geben ... ja, dann wei ich auch nicht.

    Vertrauenssache: Gottes GeldLieber reich und glcklich als arm und krank lieber neureich als nie reich Solche Sponti-Sprche sagen viel ber das Verhltnis zum Geld. Geld ist vom Tauschobjekt lngst zum Wert an sich mutiert. Wie anders klingt das: Das verdiente Geld gehrt sowieso Gott. Der so etwas sagt, ist Johannes Schiller, der gerade eine erhebliche Summe fr den Anbau im CVJM-Hof in Magnetsried gegeben hat. Dass sich das lohnt, davon ist er berzeugt.

  • 7cvjm mnchen unterwegs

    ERLEBT

    Johannes Schiller hat selbst erleben drfen, wie ge-standene Mannsbilder zum Glauben kamen, weil ihre Kinder bei einer CVJM-Freizeit Jesus kennenlernten und daheim davon erzhlt haben. Und deshalb hat er sich auch berzeugen lassen, ber seine Geldspende zu reden - wo man doch eigentlich Gutes tut und nicht drber spricht.

    Ich nehme das nicht aus dem vollen Geldbeutel, sondern aus dem Ersparten. Ich mchte damit Denk-anste geben - vielleicht gibt es ja noch mehr, die in der gleichen Situation sind.

    Und wie steht es jetzt mit der eigenen Altersabsi-cherung? Darauf lchelt Johannes Schiller und hat eine einfache Antwort: Man kann sich nicht gegen alles absichern. Irgendwann muss man auch mal vertrauen, Gott wird uns helfen, auch das lohnt sich.

    Bettina Peter

  • 8 cvjm mnchen unterwegs

    Bereits 2007 berlegten Verantwortliche, wie wir im CVJM-Hof in Magnetsried zu einer eigenstndigen Splkche kommen, schon damals eigentlich lngst Standard. Auch die Vorratsmglichkeiten sind zu klein