Viele Symptome - eine Ursache - zaen.gruen. wahrend der Schwangerschaft, Stillzeilt, bei Einnahme von

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  • Suche zum 1. 1. 1982 oder später für gut eingeführte Allgemein- und Badearztpra- xis sowie naturheilkundlich ausgerichtetes 30- Betten-Pnvat-Sanatorium.

    Dr. med. Rolf-Ingo Finke Goslarsche Str. 11, 3388 Bad Harzburg

    4. Jeder ist {s)eine Variante des Daseins - Plädoyer för ein neues Menschenbild. (Sc/?m/d/Stuttgart)

    Im Rahmen eines umfangreichen Veranstaltungsprogramms in beiden Wochen werden etwa 150 Seminare, Kurse und Übungen zur psychotherapeutischen Fort- und Weiterbil- dung angeboten.

    XXII. Weltkongreß für Sportmedizin vom 28. Juni - 4. Juli 1982 in Wien, Kongreßzentrum Hofburg

    Themen: Sport und Alter Physiologie der Höchstleistung Mikrotraumatologie des Sportes Freie Themen

    Kongreß-Sekretariat, Anmeldung und Auskünfte: Verband Österreichischer Sportärzte Prof. Dr. L. Prokop, Possinger- gasse 2, A-1150 Wien, Tel.: (0222) 922661 - Kl. 74 DW

    Vortragsanmeldung: Institut für Sportmedizin Dr. Norbert Bachl, Possinger- gasse 2, A-1150 Wien, Tel.: (0222) 92 2661 - Kl. 74 DW

    Reise und Unterkunft: Mondial, Bösendorferstraße 4, A-1010 Wien, Tel.: (02 22) 6 56 65 80

    Fachausstellung: Medizinische Ausstellungs- u. Werbegesellschaft M. Rod- ler & Co., Freyung 6, A-1010 Wien, Tel.: (0222) 63 2935 + 63 2320.

    Verehrte Leser!

    Bereits seit acht Jahren haben wir Ihnen die ÄRZTEZEITSCHRIFT FÜR NATURHEILVERFAH- REN - Physikalische Medizin und Rehabilita- tion - zum gleichbleibenden Abonnementspreis von 60,- DM geliefert.

    Die ständig steigenden Herstellungskosten las- sen sich nun nicht mehr auffangen, und wir sind gezwungen, den Jahresabonnementspreis ab 1.1.1982 auf 70,- DM zu erhöhen.

    Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis.

    Der Verlag

    Viele Symptome - eine Ursache Magnesium-Mangel

    Ärztezeitschr. f. Naturheilverf. 12/81, 22. Jahrg.

    MAGNESIUM UERLÄ verhindert Mangel-Zustände

    bei Diätkuren, chronischem Alkoholabusus, bei Einnahme von Kontrazeptiva

    zur Therapie bei nächtlichen Wadenkrämpfen, latenter Tetanie,

    stenokardischen Beschwerden zur Prophylaxe bei

    metabolisch bedingten Myokardnekrosen Calciumoxallatstein-Diathese

    als Zusatztherapie bei Pankreatitis, Leberzirrhose, Arteriosklerose

    Zusammensetzung: Dragees 1 Dragee enthalt mono-Magnesium-L diglutamat 100 mg Magnesiumcitrat tert 3 H2O 230 mg Magnesiummkotinat 5 mg Magnesium-Gehalt 3,3 mval (40 mg) Konzentrat: 1 Beutel (5 g) enthalt mono-Magnesium-L-diaspartat 1803 mg, Thiamin- mtrat (Vit B,) 2 mg, Riboflavin (Vit B2) 3 mg, Pyndoxm-HCI (Vit B8) 3 mg, Magnesium- Gehalt 10 mval (121,56 mg) Verdauliche Kohlenhydrate 2,8 g Ampullen: 1 Ampulle (10 ml) enthalt miono-Magnesium-L-diglutamat 1 g Magnesium-Gehalt 6,3 mval (77 mg) Indikationen: Magnesiummangel bei Ermahrungsstorungen Diät chron Alkoholabusus wahrend der Schwangerschaft, Stillzeilt, bei Einnahme von Kontrazeptiva Eklampsie, Praeklampsie, vegetative Dystonie mit säpasmophilem Symptomenkomplex latente und normocalcamische Tetanie, Myalgie, nachtl Wadenkrampfe Spasmen zerebraler und penpherer Gefäße, Migräne Adjuvans Ibei Cephalgie, stenokardischen Beschwerden, essent Hypertonie Zur Prophylaxe bei Calciumoxalatstein-Diathese Thrombosege- fahrdung, metabolisch bedingten Myolkardnekrosen, Zusatztherapie bei Pankreatitis Leberzirrhose, Hypercholestennamie, Arteriosklerose Kontraindikationen: Niereninsuffizienz,, Anune, Exsikkose Ampullen: Myasthenia gravis, AV-Block, Niereninsuffizienz, Anune, Exsikkose Die Injektion von Magnesium Verla bei gleichzeitiger Herzglykosidtherapie ist nur in Fallen von Tachykardie bzw Tachyarrhythmie angezeigt Nebenwirkungen: Ampullen Bradykardie Uberleitungsstorungen, penphere GefaSer- weiterungen

    Handelsformen und Preise: 50 Dragees DM7 25 150 Dragees DM 17,80 Konzentrat 20 Beutel DM 10 25 50 Beutel DM 23 10 3 Ampullen DM 5 20 10 Ampullen DM 15,45

    VERLA-PHARM TUTZING 667

  • 22. Jahrgang Heft 12, Dezember 1981

    Ärztezeitschrift für N aturhe i ly erfahren

    Physikalische Medizin und Rehabilitation Organ des Zentralverbandes der Ärzte für Naturheilverfahren e.V.

    Redaktionssekretariat „Arztezeitschnft" von-Scheffel-Straße 3, 8210 PnenJChiemsee Schriftleitung K H Caspers, Bad Fussing, H Haferkamp, Mainz, K Schimmel, Prien und R F Weiß, Marstetten-Aitrach Wissenschaftlicher Beirat M v Ardenne (Dresden) — A Becker (Hannover) — H Bialonski(BadGodes- berg) - J Brand (Konigstem) - F Brantner (Villach) - N Breidenbach (Salem-Beuren) - P Dosch (Grunwald b München) - H Fleischhacker

    (Wien) - K Franke (Bad Lauterberg) - P Frick (Mainz) - W Gawhck (Bad Tölz)-H Giesenbauer(Bremen-Lesum)-H Harmsen (Hamburg)-E Höl- lischer (Baden-Baden) - H Huneke (Dusseldorf)-W H Kahlert (Bad Salz- uflen) - J Kaiser (Bad Wonshofen) - G Kellner (Wien) - K Kotschau (Schloßberg)-H Kolb (Wetzlar) - H Krauß (Berlin) - R v Leitner (Berlin) - H Mensen (Bad Rothenfelde) - W v Nathusius (Ortenberg) - H D Neu- mann (Buhl) - H Paul (Bad Godesberg) - A Pischmger (Wien) - A Rost (Tubingen) - H Seyfarth (Leipzig) - W Schauwecker (Bensheim) - R G Schenck (Aachen) - H Schlüter (Berteburg) - O Schumacher-Wandersieb (BadMunstereifel)-R Voll (Plochmgen)-H L Walb (Homberg, Kr Aisfeld) - H Winterberg (Mannheim) - W Zimmermann (München)

    Aus der Abteilung für Therapeutische Biochemie, Zentrum der Biologischen Chemie der Universität Frankfurt

    A. wacker Interferon: Virushemmstoff - seine Bedeutung für die Krebstherapie

    Zusammenfassung 1957 wurde Interferon entdeckt. Es ist gegen alle Viren wirksam. Fast alle Viren induzieren Interferon. - Leukozyten bilden Interferon-«. Fibroblasten Inter- feron- ß; beide sind Proteine mit 166 Aminosäuren. Immun-Interferon (Interferon-V) wird durch Antigene oder Mitogene induziert. - Mit der Methode des Ge- netic Engineering wird in Zukunft Interferon gewon- nen werden können. - Die Virushemmung erfolgt durch Bildung einer unnatürlichen RNS und einer besonderen Proteinkinase. - Von den Tumoren las- sen sich osteogene Sarkome und Myelome durch Interferon hemmen; Interferon ist jedoch kein Tumor- heilmittel. Interferon kann man als einen Teil der Immunantwort ansehen.

    Summary In 1957 interferon has been discovered. It is effec- tive against any and all viruses. Almost all viruses induce interferon. Leucocytesform interferon-o, fibro- blasts form interferon-ß; both Interferons are pro- teins with 166 amino acids. Immune-interferon (inter- feron-Y) is induced by antigens or mitogens. In the future interferons may be obtained by the method of genetic engineering. The inhibition of viruses is effec- ted by the formation of an unnatural RNA and a

    specific protein kinase. - Of the tumours osteogenic sarcomata and myeloimata can be inhibited by inter- feron; however, interferon is not a tumour remedy. Interferon may be deemed to repesent part of the immune response.

    Das Interferonprinzip

    Infiziert man Säugetierzelllen mit einem Virus, so bilden sie eine Substanz, die in der Lage ist, Zellen der gleichen Tier- spezies vor einer Infektion mit dem gleichen oder auch einem anderen Virus zu schützen. Dieses Prinzip ist seit den 30er Jahren durch (die Arbeiten verschiedener For- schergruppen bekannt. Es ist nun das besondere Verdienst von Isaacs und Lindenmann, die Ursache dieser Erschei- nung im Jahre 1957 erkannt zu haben. Sie stellten fest, daß Chorioallantoismembranen von Huhnerembryonen bei der Behandlung mit hitzeinaktivierten, nicht mehr vermehrungs- fähigen Influenzaviren eine hochmolekulare Substanz bilde- ten, die in das Kulturmedium abgegeben wird. Diese Sub- stanz, die an neuen unbehandelten Membranen die Erschei- nung der Virusinterferenz hervorruft, nannten sie „Inter- feron".

    669

  • Wacker, Interferon Ärztezeitschr. f. Naturheilverf. 12/81, 22. Jahrg.

    Induktion von Interferon

    Fast alle Viren, entweder in nativer oder auch inaktivierter Form (UV-Licht), sind in der Lage, im ganzen Tier oder auch in der Zellkultur Interferon zu induzieren. Die besten Inter- feronausbeuten erhält man mit RNS-Viren. Verabreicht man Mäusen intranasal Influenzaviren, so erreicht der Interferon- titer ein Maximum nach drei bis fünf Tagen. Nach sieben Tagen ist kein Interferon mehr nachweisbar. Verabreicht man dagegen das Virus intravenös, so erreicht der Inter- feronspiegel schon nach vier Stunden ein Maximum und sinkt nach 12 bis 24 Stunden wieder ab. Dieses im Serum nachweisbare Interferon wird durch die Leukozyten des Blutes sowie durch Zellen des retikuloendothelialen Sy- stems gebildet. Es gibt aber auch nichtvirale Interferon- induktoren. Die wichtigsten davon sind: Rikettsien, bakte- rielle Endotoxine, Extrakte aus Pilzen wie Helenin und Sta- tolon, Phytohämagglutinin, synthetische Polyanionen wie Polyacrylsäure und Polymere der Maleinsäure, natürliche und synthetische doppelsträngige Ribonukleinsäuren (RNS). Es ist noch nicht streng bewiesen, daß alle diese Substanzen, durch die die Virusvermehrung gehemmt wird, das gleiche Interferon bilden wie das bei der Virusinduktion. Die interessanteste und wichtigste Gruppe der nichtviralen Induktoren ist die der doppelsträngigen RNS. Das aktivste synthetische Polynukleotid ist eine äquimolekulare Mi- schung von Polyinosinsäure und Polycytidylsäure (Poly IC), dessen Wirkung erstmals von Hilleman beschrieben wurde. Interessant und wichtig ist dabei der folgende Befund: Versucht man, in einer Kultur von Mäusefibroblasten die Wirkung von Poly IC direkt zu testen, so findet man keine Wirkung. Man muß zuerst an der lebenden Maus mit Poly IC das Interferon induzieren. In einem zweiten Schritt testet man das im Serum befindliche Interferon in der Zellkultur an den gewünschten Viren aus.

    Menschliches Interferon kann man aus Kulturen mensch- liche