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Bauzeitung Oberösterreich Special 2015

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Text of Bauzeitung Oberösterreich Special 2015

  • bauzeitungOBERSTERREICHISCHE 26. 06. 15

    Erster Schritt KonjunkturpaketDas Land Obersterreich investiert bis Ende 2016 165 Millionen Euro.

    Investition in die Zukunft Der Ziegelhersteller Eder erweiterte seinen Standort um ein Forschungszentrum.

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    OBERSTERREICH Special

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    bringt Fachpersonal und Bauunternehmen zusammen

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  • Bauen im Einklang mit der Naturkologisches Konzept zur Flchenbefestigung

    hohe Tragfhigkeit durch Lastverteilung naturnahe dezentrale Versickerungsanlage Erhalt der belebten Bodenschicht Behandlung belasteter Niederschlagsabflsse Grundwasserschutz und-neubildung

    Schutz des Boden-

    lebens

    AuenanlagenAuenanlagen

  • 3Obersterreich SpecialB A U Z E I T U N G O B E R S T E R R E I C H S P E C I A L

    Standards

    Obersterreich in Zahlen | 25 Feierabend | 26

    Inhalt

    Aus der Branche

    Erster Schritt Konjunkturpaket | Das Land investiert 165 Millionen | 04

    Investition in die Zukunft | Neues Forschungszentrum bei Eder | 07

    Willkommen in der Zunft | Neue Baumeister und Holzbau-Meister | 08

    Am Punkt | Aktuelle Kurzmeldungen aus O | 10

    Planung & Ausfhrung

    Tunnelkette Klaus | Aktuelle Baustelle aus O | 12

    Firmen im Fokus

    Kompetenz durch Erfahrung | Schachermayer | 14

    Die Zukunft des Bauens | Franz Oberndorfer GmbH | 16

    Geotechnische Ingenieursleistungen | IBBG Geotechnik GmbH | 17

    Teamleistung im Verbund | Pfeifer Seil- und Hebetechnik | 18

    Erfolg durch Tradition und Stabilitt | Ringer KG | 19

    Kompetent und unabhngig | O. Boden- und Baustoffprfstelle | 20

    Die schwarze Nummer eins | AvenariusAgro | 21

    Personalsuche am Bau: Erfolgreich in sterreich | WKO | 22

    Carbon-Faserverbundtechnologie hlt Einzug | FloorBridge | 23

    WissensCheck Arbeitssicherheit | Bauakademie O | 24

    Auf den ersten Blick knnte man wohl meinen, die Ttigkeiten eines Journalisten und eines Baumei-sters knnten nicht unterschiedlicher sein. Dabei liegen sich die beiden Handwerke in ihren Grundzgen gar nicht so fern.

    Es werden Mglichkeiten berlegt, Trends beobach-tet und Innovationen gesetzt. Planungen mssen akribisch genau erfolgen, grndliche Recherche und Expertengesprche sind notwendig, um das best-mgliche Ergebnis zu erzielen. Jedes Detail in der Ausfhrung muss passen, Fehler mssen rechtzeitig erkannt und korrigiert werden. Trotzdem muss gengend Flexibilitt gewahrt werden, um auf uner-wartete Herausforderungen und uere Einflsse mit Bedacht reagieren zu knnen.

    Am Ende betrachtet der Journalist mit Stolz die Geschichte, die er aus den recherchierten Ergebnis-sen und Gesprchen zusammengebaut hat, doch die Zeitung von heute ist morgen schon alt. Der Baumeister hingegen hat etwas geschaffen, was ber Jahrhunderte Bestand haben kann. Nehmen Sie sich hin und wieder also die Zeit, um den Anblick Ihrer Bauwerke bewusst zu genieen.

    Ihr Christoph Hauzenberger

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  • Aus der Branche4 B A U Z E I T U N G O B E R S T E R R E I C H S P E C I A L

    Wenn je ein Vertreter der vier Regierungsparteien SP, VP, Grne und FP gemeinsam an einem Tisch sit-zen und Einigkeit demonstrieren ist dies ein seltener Anblick. Anlass dafr war die steigende Arbeitslosigkeit in Ober-sterreich, der gemeinsame Beschluss von Landeshauptmann Josef Phringer (VP), Landeshauptmannstellvertreter Reinhold Entholzer (SP), Landesrat Rudi Anschober (Grne) und Lan-desrat Manfred Haimbuchner (FP): ein Konjunkturpakt fr das Land Obersterreich fr den Zeitraum 2015 bis 2016, das insgesamt 500 Millionen Euro bewegen soll.

    Auslsende FaktorenLange Zeit konnte man in Obersterreich dem schwierigen Wirt-schaftsumfeld Europas trotzen, doch seit 2012 drehten sich die sinkenden Arbeitslosenzahlen, und man musste jhrlich einen

    Anstieg verzeichnen. Zwar liegt das Bundesland mit einer aktu-ellen Arbeitslosenquote von 5,4 Prozent (36.017 Arbeitslose im Mai 2015) im Bundeslndervergleich noch immer auf Platz eins, im Vergleich zum Vorjahr sind aktuell aber rund 3.000 Men-schen mehr auf Arbeitssuche. Auch in den sensiblen Bereichen des Arbeitsmarkts (6,1 Prozent Jugendarbeitslosigkeit, 6,3 Prozent Arbeitslose 50+) stiegen die Quoten im letzten Jahr weiter an.

    Licht am Horizont verspricht die Aussicht des sterreichischen Instituts fr Wirtschaftsforschung (Wifo) fr das Wirtschafts-wachstum der kommenden Jahre, obwohl es fr eine absolute Trendwende am Arbeitsmarkt zu gering erscheint. Ausgegan-gen wird von einem realen Wachstum von 1,25 Prozent pro Jahr bis 2019, das reale Bruttoinlandsprodukt drfte sich damit hn-lich wie der Durchschnitt des europischen Raums entwickeln. Das geringe Tempo der Erholung geht laut Wifo in erster Linie

    Erster Schritt KonjunkturpaketDas Land Obersterreich will mit einem Konjunkturprogramm den steigenden Arbeitslosenzahlen entgegenwirken. Rund 165 Millionen Euro sollen investiert werden.TEXT: CHRISTOPH HAUZENBERGER

    Geplante Wohnbauvorhaben sollen in den nchsten eineinhalb Jahre vorgezogen werden und dadurch die Konjunktur ankurbeln.

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  • 5Aus der Branche B A U Z E I T U N G O B E R S T E R R E I C H S P E C I A L

    auf die schwache Exportdynamik zurck, bedingt durch das nied-rige Wachstum bei den Haupthandelspartnern. Damit bleibt trotz niedriger Zinsstze die Investitionsbereitschaft der Unterneh-men gedmpft. Doch die obersterreichische Politik will nicht auf Impulse warten, sondern das Wachstum des kleinen Pflnzchens mit eigenem Handel strken.

    Auf Worte folgen TatenRund 165 Millionen Euro will das Land Obersterreich in den nchsten eineinhalb Jahren investieren. Das beschlossene Kon-junkturpaket umfasst insgesamt fnf Manahmen und soll sowohl ffentliche als auch private Investitionen ankurbeln. Auf-grund der Hebelwirkung von Investitionsfrderungen wird erwar-tet, damit den Impuls fr Investitionen in der Hhe von 500 Mil-lionen Euro zu setzen.

    In erster Instanz erfolgt die Aufhebung der Quartalssperren im Budget 2015 fr den Bereich der investiven Ausgaben inklu-sive der Frderungen. Dadurch soll ein Vorzieheffekt entstehen und erhhte Planbarkeit fr die Frderungsempfnger entste-hen. Somit steht ab 1. Juli das investive Budget des Jahres 2015 zur Gnze zur Verfgung.

    Eine weitere Manahme des Pakets ist die Aufhebung der 15-Prozent-Budgetsperre. Dabei werden fnf Prozent der Bud-getsperre generell aufgehoben und den Landesreferenten entspre-chend der Dotationen im Budget zur Verfgung gestellt. Zehn Pro-zent der Sperre bleiben zwar formal aufrecht, aber die politischen Referenten erhalten ein Budgetquivalent im Nachtragsbudget in gleicher Hhe. Diese Summen drfen aber nur fr investive Aus-gaben verwendet werden.

    Ebenso werden rund 20 Millionen Euro von den aus frheren Budgetjahren noch vorhandenen und bisher nicht freigegebenen bertragungsmitteln durch den Finanzreferenten den einzelnen Referenten freigegeben. Dies gilt aber nur fr die jeweiligen Refe-rate, in denen solche Ansparungen vorliegen und wie bei allen Manahmen nur fr investive Anstze.

    Im Auftrag des LandesEinen weiteren Impuls mchte die Landesregierung durch Investi-tionen im Bereich Schulbau setzen. Die Landesimmobiliengesell-schaft hat derzeit eine Darlehensermchtigung im Ausma von 200 Millionen Euro. Im Moment sind davon 175 Millionen Euro ausgeschpft. Die Darlehensermchtigung wird nun um 20 Mil-lionen Euro erhht, zudem soll der neue Rahmen von 220 Millio-nen Euro bis Ende 2016 komplett ausgeschpft werden. Mit den so freigewordenen Mitteln soll besonders fr einen Schwerpunkt des

    Landesrat Rudi Anschober, Landeshauptmann Josef Phringer, Lan-desrat Manfred Haimbuchner und Landeshauptmannstellvertreter Reinhold Entholzer (v.l.) zeigten sich bei der Prsentation des Konjunk-turpakets einig und zufrieden.

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    KO M M E N TA R

    Hoffnung und PerspektiveDer Arbeitsmarkt stellt derzeit auch fr uns in Obersterreich eine besondere Herausforderung dar. Wir wollen aber nicht zu jenen in Europa gehren und die gibt es , die sagen: Wir haben eben derzeit eine Krise in Europa. Wenn die Konjunktur irgendwann wieder anspringt, werden auch die Arbeitslosenzahlen zurckge-hen. Das ist uns zu wenig. Wer heute auf Arbeitssuche ist, erwartet zu Recht auch heute Hoffnung und Perspektive. Die wollen wir geben: Weil die Arbeitslosenzahlen in Ober-sterreich erneut gestiegen sind und sich der-zeit keine Trendwende auf dem Arbeitsmarkt abzeichnet, wird das Land Obersterreich aus eigener Kraft in den nchsten Wochen eine Wachstums- und Konjunkturinitiative starten.Fr diese obersterreichische Wachstums- und Konjunkturinitiative sind 165 Millionen Euro vorgesehen, die ein Investitionsvolumen von 500 Millionen Euro auslsen und so einige tau-send Arbeitspltze schaffen sollen. Eingesetzt wird das Geld unter anderem in den Bereichen Schulbau, ffentlicher Verkehr, Breitbandiniti-ative, Qualifizierungsmanahmen, Energiespa-ren und Wohnbau. Obersterreich ist finanziell wesentlich besser aufgestellt als andere Bun-deslnder und kann daher einen Beitrag zur Belebung des Arbeitsmarkts leisten. Dieser Bei-trag darf aber weder eine nachhaltige Verschul-dung nach sich ziehen, noch brauchen wir dafr fremdes Geld.

    JOSEF PHRINGER, LANDESHAUPTMANN O

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  • Aus der Branche6 B A U Z E I T U N G O B E R S T E R R E I C H S P E C I A L

    Sanierungsprogramms der obersterreichisc

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