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Modulhandbuch für den Masterstudiengang · PDF file 1 Modulhandbuch für den Masterstudiengang BioGeoWissenschaften Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz 22. November 2011 Inhalt

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    Modulhandbuch

    für den Masterstudiengang

    BioGeoWissenschaften

    Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz

    22. November 2011

    Inhalt Seite

    1. Informationen zum European Credit Transfer System (ECTS) 2

    2. Ansprechpartner für die einzelnen Teilbereiche des Studiengangs 2

    3. Lehrveranstaltungen, Leistungsnachweise und prüfungsrelevante Studienleistungen 3

    4. Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen 4

    5. Modulbeschreibungen 5

    6. Modulbeschreibungen 6-75

  • 2

    1. Informationen zum European Credit Transfer System (ECTS)

    Der Masterstudiengang BioGeoWissenschaften ist nach Maßgabe des europaweiten

    Punktsystems ECTS konzipiert. Das ECTS-System dient dem Ziel, die internationale

    Mobilität der Studierenden zu verbessern, indem es den Transfer von Studien-

    leistungen erleichtert, und auch, eine größere Transparenz der Studienan-

    forderungen, eine Flexibilisierung des Studiums sowie eine Verkürzung der realen

    Studienzeiten zu ermöglichen. Es erlaubt den Studierenden, durch die Akkumulation

    der ECTS-Punkte einen klaren Überblick über ihren bisherigen Studienverlauf sowie

    über noch ausstehende Studien- und Prüfungsanforderungen zu behalten.

    Das Studium wird als ein kohärenter Aufbau von Lerneinheiten (Modulen)

    verstanden. Jedes Modul wird durch Qualifikationsziele (learning outcome) definiert

    und allen Modulen des Studiums werden ECTS-Punkte zugewiesen. Die Anzahl der

    ECTS-Punkte für die einzelnen Veranstaltungen richtet sich nach der Arbeitszeit

    (workload), die von den Studierenden erbracht werden muss, um das jeweilige

    Lernziel eines Moduls erfolgreich zu erreichen. Eine Prüfung stellt fest, ob die

    Arbeitslast mit Erfolg erbracht wurde. Die ECTS-Punkte werden dann nach dem

    Prinzip „Alles oder Nichts“ vergeben.

    Zusätzlich zur Kontaktzeit (Semesterwochenstunden) wird bei der Berechnung der

    Arbeitszeit die Vor- und Nachbereitungszeit (Anfertigen von Referaten, Hausarbeiten

    und Abschlussarbeit, das Absolvieren von Praktika usw.) berücksichtigt. Ein

    Studienjahr entspricht im Sinne des ECTS im Vollzeitstudium 60 ECTS-Punkten.

    Dahinter verbirgt sich ein für diesen Zeitraum angenommener Gesamtarbeits-

    aufwand von 1.800 Stunden (45 Wochen à 40 Stunden), ein ECTS-Punkt steht somit

    für 30 Arbeitsstunden.

    Die ECTS-Punkte als Ausdruck der von den Studierenden zu investierenden

    Arbeitszeit werden bei der Konzeption von Veranstaltungen berücksichtigt. Das

    Lernziel, das mittels eines Moduls erfolgreich erreicht werden soll, ist von der

    Arbeitszeit abhängig, die für die Veranstaltungen in diesem Modul vorgesehen ist.

    Weitere Vorteile des ECTS-Systems sind die kontinuierlichen Leistungskontrollen als

    Orientierungshilfe für die Studierenden sowie zur Entlastung der punktuellen

    Prüfungen, die Transparenz hinsichtlich der Arbeitsbelastung der Studierenden

    sowie die erhöhte Planungssicherheit für Studierende durch exakte Angabe der zu

    absolvierenden Lehrveranstaltungen und der zu erbringenden Leistungsnachweise

    und Teilprüfungen.

    2. Ansprechpartner für die einzelnen Teilbereiche des Masterstudiengangs

    Biologie Prof. Dr. U. Sinsch

    Chemie Prof. Dr. J. Scholz

    Geographie Prof. Dr. D. König

    Physik Prof. Dr. S. Wehner

    Informatik Prof. Dr. J. Ebert

    Betriebswirtschaftslehre Prof. Dr. K. Diller

  • 3

    3. Lehrveranstaltungen, Leistungsnachweise und prüfungsrelevante

    Studienleistungen

    Die im Masterstudiengang angebotenen Lehrveranstaltungen gliedern sich in einen

    obligatorischen Pflichtbereich, sechs thematisch festgelegte Wahlpflichtbereiche und

    einem thematisch nicht festgelegten Wahlpflichtbereich. Der Pflichtbereich besteht

    aus acht Modulen mit insgesamt 48 ECTS Punkten. In einem thematisch

    festgelegten Wahlpflichtbereich (Biologie, Chemie, Geographie, Physik, BWL,

    Informatik) werden weitere 24 ECTS Punkte erbracht, im thematisch nicht

    festgelegten Wahlpflichtbereich 18 ECTS-Punkte. Letzterer kann auch Veranstal-

    tungen aus den thematisch festgelegten Wahlpflichtbereichen umfassen. Die Module

    sind so konzipiert, dass sie in der Regel innerhalb eines Semesters inklusive der

    Modulprüfungen abgeschlossen werden können.

    Die Leistungsnachweise zu den einzelnen Lehrveranstaltungen können je nach

    Modul durch zusammenfassende Modulprüfungen in Form von Klausuren,

    Studienarbeiten oder mündlichen Prüfungen erworben werden. Die Art der

    Modulprüfung und ihre Terminierung werden in der ersten Lehrveranstaltung eines

    Moduls bekannt gegeben. Eine nicht als ausreichend bewertete

    Leistungsüberprüfung kann in der Regel zweimal wiederholt werden. Die erste

    Wiederholung wird auf den Beginn des darauffolgenden Semesters terminiert. Die

    zweite Wiederholung findet nach Absprache mit dem jeweiligen Dozenten statt,

    allerdings in der Regel entsprechend dem Veranstaltungszyklus erst bei dem

    nächsten turnusmäßigen Angebot dieser Veranstaltung. Wird auch die zweite

    Wiederholung nicht mit mindestens der Note „ausreichend” (4,0) bewertet, gilt die

    Studienleistung endgültig als nicht erbracht; eine neuerliche Wiederholung derselben

    Studienleistung ist mit folgender Ausnahme ausgeschlossen. Studierende innerhalb

    der Regelstudienzeit können für eines der acht Pflichtmodule beim

    Prüfungsausschuss beantragen, zu einer dritten Wiederholungsprüfung zugelassen

    zu werden. Nach Anhörung der Kandidaten und der betroffenen Modulbeauftragten

    entscheidet der Ausschuss über einen einmaligen weiteren Versuch.

    In den Kopfzeilen der nachfolgenden Modulbeschreibungen sind Angaben über die

    Art und den Titel des Moduls, die erwerbbaren ECTS-Punkte, die Zahl der Semester-

    wochenstunden, den zu erwartenden Arbeitsaufwand sowie zum Veranstaltungs-

    turnus aufgeführt. Es schließen sich Angaben über die Modulbeauftragten

    (Ansprechpartner in allen Angelegten auf Modulebene) die einzelnen

    Veranstaltungen des Moduls und die daran beteiligten Lehrkräfte an. Die

    Lehrveranstaltungen sind differenziert nach Vorlesungen (V), Übungen (Ü), Praktika

    (P), Exkursionen (E) und Seminaren (S). Die Rubrik “Inhalt” enthält eine

    Kurzbeschreibung der wesentlichen Gegenstände der Lehrveranstaltungen. Die

    Qualifikationsziele beschreiben die übergeordneten Fähigkeiten und Kenntnisse, die

    die Studierenden in diesem Modul erwerben sollen. Eine Zusammenstellung aller

    Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen, die von den Studierenden bis zum Ende

    des Studiums erworben werden sollen und zu deren Erwerb jedes Modul auf

    spezifische Weise beiträgt, enthält Abschnitt 4. Es folgen weitere Angaben zu Lehr-

  • 4

    und Lernformen, Lernzielen der jeweiligen Veranstaltung und zeitlicher Einordnung in

    das Gesamtstudium.

    Die Teilnahme an den Pflichtmodulen Modulen erfordert keine über die im

    Bachelorstudium erworbenen Kenntnisse hinausgehende inhaltliche Voraussetz-

    ungen, während einige Wahlpflicht-Module den erfolgreichen Abschluss anderer

    Module oder die anderweitig nachgewiesenen notwendigen Kenntnisse

    voraussetzen. Empfehlungen von Lehrbüchern zur Vertiefung der Inhalte des Moduls

    runden die Modulübersicht ab. An die Modulübersicht schließt sich eine detaillierte

    Beschreibung der Einzelveranstaltungen an, die Angaben zu den Lehrenden, zum

    zeitlichen Umfang der Lehrveranstaltung sowie zu den speziellen Lernzielen und

    Prüfungsvoraussetzungen umfasst.

    4. Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen

    Die Absolventen des Masterstudiengangs sollen im Laufe ihres Studiums folgende

    Schlüsselqualifikationen erwerben und dadurch auch über die für die spätere

    berufliche Tätigkeit notwendigen Kompetenzen verfügen:

    1. Fachlicher Qualifikationsbereich

    1.1. Erfassung und Analyse komplexer Zusammenhänge

    1.2. Kenntnisse und Erfahrungen zur wissenschaftlichen Datenerhebung in

    Gelände und Labor

    1.3. Kenntnisse und Erfahrungen über die Informationsbeschaffung aus

    Datenbanken

    1.4. Kenntnisse über die EDV-gestützte statistische Aufbereitung von Daten

    und deren Darstellung in Form von Tabellen, Diagrammen, Karten und

    Texten

    1.5. Erstellen von Zustandsdiagnosen und Prognose von Veränderungen in

    limnisch-terrestrischen Ökosystemen

    1.6. Grundkenntnisse in praktischer Informatik

    1.7. Vertiefende biologisch-ökologische Kenntnisse

    1.8. Vertiefende Kenntnisse in Chemie

    1.9. Vertiefende geoökologische und anthropogeographische Kenntnisse

    1.10. Fortgeschrittene mathematisch-physikalische Kenntnisse

    1.11. Vertiefende Kenntnisse über juristische und betriebswirtschaftliche

    Rahmenbedingungen

    1.12. Fähigkeit zur Abwägung zwischen ökologischen und sozio-

    ökonomischen Erfordernissen

    1.13. Fähigkeit zur Forschung im biogeowissenschaftlichen Bereich

    2. Soziale Kompetenzen

    2.1. Teamfähigkeit

    2.2. Fähigkeit zur schriftlichen und mündliche Präsentation von Ergebnissen