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SCHULPROGRAMM IGS BUXTEHUDE · Das Leitbild der IGS Buxtehude ... Informationsaustausch an unserer Schule ... Bei mehr als insgesamt 150 Anmeldungen für den Jahrgang 5

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Text of SCHULPROGRAMM IGS BUXTEHUDE · Das Leitbild der IGS Buxtehude ... Informationsaustausch an unserer...

  • SCHULPROGRAMM

    der IGS BUXTEHUDE

    Offene Ganztagsschule

    Stand: November 2017

  • 2

    Inhalt 1. Einleitung .......................................................................................................................... 4

    2. Das Leitbild der IGS Buxtehude......................................................................................... 4

    3. Lehren und Lernen an der IGS Buxtehude ........................................................................ 6

    3.1. Bildungsangebote und Bildungswege ................................................................................... 6

    3.2. Lernformen - Kompetenzorientierung, Differenzierung und Individualisierung ............... 7

    3.3. Ganztag .....................................................................................................................................11

    3.4. Mensa ........................................................................................................................................11

    3.5. Die Bibliothek als Arbeitsplatz .............................................................................................. 12

    4. Anforderungen und Leistungsbewertung ..........................................................................12

    4.1. Frdern und Fordern .............................................................................................................. 14

    4.1.1. Frdern ...............................................................................................................14

    4.1.2. Fordern ...............................................................................................................15

    4.1.3. Inklusion .............................................................................................................15

    4.2. Berufsorientierung .................................................................................................................. 16

    5. Die Arbeit in der gymnasialen Oberstufe ...........................................................................17

    6. Erfassung von Daten und Ergebnissen.............................................................................18

    6.1. Ergebnisse der landesweiten Vergleichsarbeiten .............................................................. 18

    6.2. Ergebnisse interner und externer Evaluation ..................................................................... 18

    6.3. Informationsaustausch an unserer Schule ......................................................................... 19

    7. Akzeptanz, Kooperation und Beteiligung ..........................................................................19

    7.1. Interne Kooperation ................................................................................................................ 20

    7.2. Kooperation nach auen ....................................................................................................... 20

    7.3. Beteiligung ............................................................................................................................... 21

    7.3.1. Schulkultur und Schlerbeteiligung .....................................................................21

    7.3.2. Mitwirkung der Erziehungsberechtigten an den Entwicklungsprozessen .............21

    7.3.2.1. Klassenelternvertretung ...................................................................................22

    7.3.2.2. Klassenkonferenzen ........................................................................................22

    7.3.2.3. Schulelternrat (SER) ........................................................................................22

    7.3.2.4. Pdagogischer Elterntreff .................................................................................23

    7.3.2.5. Elternvertreter/innen in den schulischen Gremien ............................................23

    7.3.2.6. Frderverein ....................................................................................................24

    8. Leitung und Organisation..................................................................................................25

    8.1. Leitungsverantwortung .......................................................................................................... 25

    8.2. Mitverantwortung und Schulorganisation ............................................................................ 25

    9. Ziele und Strategien der schulischen Qualittsentwicklung ...............................................28

    9.1. Schulprogramm ....................................................................................................................... 28

    9.2. Evaluation ................................................................................................................................ 28

    9.3. Berufliche Kompetenzen der Lehrkrfte und Mitarbeiter/innen ....................................... 28

    9.4. Fort- und Weiterbildung ......................................................................................................... 28

  • 3

    10. Konkrete Zielsetzungen fr das Schuljahr 2017/ 2018 ....................................................29

    11. Ausblick ..........................................................................................................................29

    12. Schlussgedanken ...........................................................................................................30

  • 4

    1. Einleitung Die Integrierte Gesamtschule (IGS) Buxtehude ist eine allgemeinbildende Schule im Aufbau

    und umfasst derzeit die Jahrgnge 5 bis 11 mit insgesamt 34 Klassen. Die Schule wird von

    Schlerinnen und Schlern aus dem Stadtgebiet Buxtehudes sowie von Schlerinnen und

    Schlern aus dem Umfeld Buxtehudes besucht.

    Unsere Integrierte Gesamtschule ist als Offene Ganztagsschule organisiert und verwirklicht

    als Angebotsschule bestimmte Lern- und Organisationsformen, die in den folgenden Kapiteln

    nher erlutert werden.

    Im Schuljahr 2017/ 2018 lernen und arbeiten hier 910 Kinder und Jugendliche aus ber 20

    verschiedenen Nationen sowie 100 Erwachsene (75 Lehrkrfte, zwei Sozialarbeiter/innen,

    zwei Fachkrfte fr die Berufsorientierung, pdagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im

    Ganztag, bungsleiterinnen und bungsleiter, Sekretrinnen, Hausmeister,

    Schulassistenten). Entsprechend unseres Mottos "Auf verschiedenen Wegen gemeinsam

    erfolgreich sein achten und schtzen wir die Vielfalt der Menschen an unserer Schule und

    wirken darauf hin, dass sich jede/r als Teil eines groen Ganzen verstehen kann.

    2. Das Leitbild der IGS Buxtehude

    1. Wertschtzung und Respekt

    Wir sind eine Schule fr ALLE, in der gegenseitige Wertschtzung, Rcksicht und

    Verstndnis gelebt werden.

    Wir sind eine Schule, an der jeder Mensch als Individuum mit seinen Strken und

    Schwchen wertgeschtzt wird. Wir nehmen Rcksicht aufeinander und haben

    Verstndnis freinander. Konflikte lsen wir konstruktiv und gewaltfrei und reflektieren

    deren Ursachen.

    2. Verantwortung fr sich selbst und die Gemeinschaft Wir strken die Selbststndigkeit sowie das sozial und kologisch verantwortliche

    Handeln jedes Einzelnen.

    Soziales Lernen steht an unserer Schule neben der Vermittlung fachlicher Kompetenzen

    an vorderster Stelle. Wir tragen auf vielfltige Weise zur Erweiterung und Festigung der

    sozialen Kompetenzen unserer Schlerinnen und Schler bei, indem wir beispielsweise

    auf Konfliktsituationen im Klassenverband eingehen oder allgemein relevante Fragen des

    sozialen Umgangs miteinander in den Schlerrat hineintragen. Als umweltbewusste

    Schule schaffen wir ein Bewusstsein fr einen nachhaltigen und verantwortungsvollen

    Umgang mit unserer Umwelt.

  • 5

    3. Schule als Lebens- und Lernraum Wir verstehen uns als dynamischen und kooperativen Lebens- und Lernraum, der

    Mglichkeiten und Vielfalt nutzt, um individuelle sowie gemeinsame Lernerfolge zu

    erreichen.

    Wir gestalten unsere Schule als Lebens- und Lernraum, in dem sich alle wohlfhlen

    sollen. Fr uns ist es wichtig eine freundliche und konstruktive Lernatmosphre zu

    schaffen, in der wir eine ausgeprgte Schulkultur pflegen (z.B. mit sportlichen

    Wettkmpfen, Projektprsentationen, Konzerten) und Teamfhigkeit entwickeln.

    Unsere Schule ist stndig in Bewegung, um qualitativen Unterricht fr einen maximalen

    Lernerfolg bieten zu knnen. Dabei ist es uns ein groes Anliegen Eltern,

    auerschulische Organisationen sowie wirtschaftliche Kooperationspartner in unsere

    Arbeit einzubinden, um gemeinsam unsere Horizonte zu erweitern.

    4. Kreativitt, Motivation und Leistung Wir sind eine leistungsorientierte Schule, in der alle ernst genommen, ermutigt und

    zu ihren individuellen Bestleistungen herausgefordert werden.

    Unser Ziel ist es, jeden Einzelnen seinen Bedrfnissen, Fhigkeiten und individuellen

    Mglichkeiten nach zu frdern, um einen optimalen Weg in das Berufsleben zu

    ermglichen. Durch Kreativitt und Engagement wollen wir uns gegenseitig zu

    Hchstleistungen motivieren. Die Entwicklung der Kommunikationsfhigkeit und die

    Sprachbildung spielen dabei eine zentrale Rolle und werden als fcherbergreifende

    Aufgaben verstanden, die die Schlerinnen und Schler befhigen, sich zunehmend

    selbststndig wichtige Lebens- und Lernbereiche zu erschlieen.

    Die Schlerinnen und Schler umfassend zu frdern und zu fordern und den Erwerb

    vielfltiger Kompetenzen durch unterschiedliche Lernzugnge zu sichern ist

    Hauptaufgabe unserer Schule.

    Da es uns wichtig ist, das soziale Miteinander zu untersttzen, gibt es an unserer Schule

    sog. Schulvereinbarungen. Alle Lehrkrfte, Schlerinnen und Schler und Eltern

    unterzeichnen die entsprechende Vereinbarung und verpflichten sich so, zu guten

    Bedingungen an der Schule beizutragen. Diese Vereinbarungen folgen dem Leitmotiv,

    andere so zu behandeln wie man selbst behandelt werden mchte, das sich in Varianten

    in allen groen Weltreligionen und Kulturen findet. Die Wrde des Einzelnen, die

    Verantwortung fr die Gemeinschaft sowie Respekt und Achtung sind Basis fr ein

    wertschtzendes Schulklima.

  • 6

    3. Lehren und Lernen an der IGS Buxtehude

    3.1. Bildungsangebote und Bildungswege An der IGS Buxtehude findet keine Trennung in die Schulformen Hauptschule, Realschule

    und Gymnasium statt. Die Entscheidung ber die Schullaufbahn muss deshalb nicht schon

    nach der vierten Klasse getroffen werden, sondern hngt von der individuellen Entwicklung

    der Schlerinnen und Schler ab.

    Da wir als inklusive Schule arbeiten, knnen auch Schler/innen mit sonderpdagogischem

    Untersttzungsbedarf an unserer Schule entsprechende Schulabschlsse gem ihrer

    Statuierung (z.B. Einstufung in Frderbedarf Lernen/ Frderbedarf Geistige Entwicklung/

    u.a.) erlangen.

    Angestrebt wird 40% Schlerinnen und Schler, die in der Grundschule als leistungsstark

    eingeordnet worden sind, aufzunehmen. Ebenfalls sollen 40 % Schlerinnen und Schler

    aus dem mittleren Leistungsfeld sowie 20% Schlerinnen und Schler, die als

    leistungsschwcher in der Grundschule galten oder einen attestierten Frderbedarf haben,

    aufgenommen werden. Bei mehr als insgesamt 150 Anmeldungen fr den Jahrgang 5

    entscheidet ein Losverfahren ber die Aufnahme an unserer Schule.

    Folgende Schulabschlsse knnen an der IGS erlangt werden:

    Klasse 9 Hauptschulabschluss/ Frderschulabschlsse

    Klasse 10 Sekundarabschluss I - Hauptschulabschluss

    Sekundarabschluss I - Realschulabschluss

    Erweiterter Sekundarabschluss I

    Klasse 12 Fachhochschulreife (schulischer Teil)

    Klasse 13 Allgemeine Hochschulreife (Abitur)

    Die Abschlsse gehen mit zentralen Abschlussprfungen einher, die landeseinheitlich fr alle

    Schulen in Niedersachsen gelten. Allen Schlerinnen und Schlern den jeweils individuell

    angestrebten Schulabschluss zu ermglichen ist unser erklrtes Ziel.

  • 7

    3.2. Lernformen - Kompetenzorientierung, Differenzierung und Individualisierung Die Arbeit an der IGS Buxtehude ist durch das Bestreben geprgt, Schlerinnen und

    Schlern mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen gemeinsame Lernerfahrungen zu

    vermitteln. Um diesem Rechnung zu tragen, ist innere Differenzierung Unterrichtsprinzip in

    jedem Fach.

    Wir frdern insbesondere individuelles und selbstorganisiertes Lernen sowie systematisches

    und selbststndiges Arbeiten durch eine Organisation des Unterrichts, die dieses Lernen

    untersttzt, z.B. durch Logbuchfhrung, Lernbroarbeit, projektorientiertem Unterricht,

    Werkstattunterricht, Schlerfirma und KULT (Wahlpflichtkurse).

    Durch das Logbuch lernen die Schlerinnen und Schlern ihre Arbeit zunehmend

    selbststndig zu planen und zu reflektieren, gleichzeitig dient es zur bersicht der einzelnen

    Lernschritte und Lernerfolge. Darber hinaus gewhrleistet es eine Transparenz bezglich

    der bearbeiteten Aufgabenstellungen fr Eltern.

    Das Lernbro ist eine Unterrichtsform, die Freirume fr selbststndiges und

    selbstverantwortliches Lernen erffnet. Zeitlich und inhaltlich paralleles Arbeiten wird

    angestrebt und stellt ein Arbeitsprinzip der IGS dar, da viele fachliche Ablufe, von der

    Materialerstellung bis hin zur Leistungsberprfung, sowie die Bewltigung von

    Vertretungssituationen erleichtert werden.

    Die Fcher Deutsch, Mathematik und Englisch nutzen diese Form des Lernens.

    Lerninhalte werden anhand von Inputphasen und Checklisten mit differenzierten

    Materialien wie z.B. Aufgaben auf unterschiedlichen Niveaustufen und mit verschiedenen

    methodischen Zugngen (Einzel-, Partner-, Gruppenarbeit, Recherchearbeit) erarbeitet. In

    diesen Phasen ben die Schlerinnen und Schler zunehmend Aufgaben selbststndig zu

    planen bzw. weiter zu bearbeiten sowie ihren Lernfortschritt selbststndiger zu gestalten und

    bewerten. Dieses Vorgehen kann kurzfristig den Mglichkeiten bzw. den Gegebenheiten der

    jeweiligen Lerngruppe angepasst werden.

    Mit Hilfe von so genannten Themenkreisen, die einen Bestandteil der Lernbroarbeit

    darstellen, arbeitet die gesamte Lerngruppe zeitgleich an gemeinsamen Unterrichtsinhalten.

    Die Themenkreise dienen dazu, Inhalte zu vermitteln, die ein gemeinsames Arbeiten im

    Klassenverband erfordern. Checklisten und verschiedene methodische Zugnge sowie

    Arbeitsformen bercksichtigen bei der Durchfhrung die Vielfalt der Schlerinnen und

    Schler.

    Freiarbeitsphasen der Schlerinnen und Schler, die sich aus dieser Unterrichts-

    organisation ergeben, nutzen die Lehrkrfte aktiv fr Beratung, Untersttzung, Frderung

    und Herausforderung ihrer Schlerinnen und Schler.

    Im Lernbro werden ab Klasse 5 Themen binnendifferenziert erarbeitet, das bedeutet, die

    Lehrkraft bietet den Schlerinnen und Schlern gem ihres Leistungsvermgens passende

    Aufgaben mit unterschiedlichen Niveaustufen an.

    Die Unterscheidung des Grundniveaus (G-Niveau) und des erweiterten Niveaus (E-

    Niveau) erfolgt dann integrativ, das heit im Klassenverband: in der Klassenstufe 7 in

    Englisch und Mathematik, in Klassenstufe 8 zustzlich in Deutsch.

  • 8

    Ab Jahrgang 9 werden die Fcher Deutsch, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaft

    nach Fachleistungen uerlich differenziert in G- bzw.- E-Kursen unterrichtet. Der Anteil

    an gemeinsamen Lernphasen steigt im Sinne der Abschlussvorbereitung und hinsichtlich der

    Lerninhalte ab Klassenstufe 9. Der Unterricht in Jahrgang 10 ist auf die

    Abschlussvorbereitung sowie den mglichen bergang in die Oberstufe ausgerichtet.

    Der Deutschunterricht hat zum Ziel, Verstehens- und Verstndigungskompetenzen ber die

    Bereiche Sprechen und Zuhren, Lesen mit Texten und Medien umgehen, Sprache und

    Sprachgebrauch untersuchen sowie Schreiben zu entwickeln. Er soll die Schlerinnen und

    Schler darin untersttzen, ihre Lebenswelt zu erfassen sowie eigene Positionen und

    Wertvorstellungen begrndet einzunehmen. Indem der Deutschunterricht einen wesentlichen

    Beitrag zur sprachlichen, literarischen und medialen Bildung leistet, trgt er zur

    Persnlichkeitsentwicklung der Schlerinnen und Schler bei.

    Der Mathematikunterricht leistet in zeitgemer Weise einen Beitrag zur Allgemeinbildung

    der Schlerinnen und Schler. Er frdert grundlegende intellektuelle Fhigkeiten, die ber

    das Fach hinaus von Bedeutung sind, wie z. B. Ordnen, folgerichtiges Denken,

    Verallgemeinern und Abstrahieren. Indem der Mathematikunterricht subjektive Sichtweisen

    der Schlerinnen und Schler ernst nimmt, bietet er Gelegenheiten fr Umwege, alternative

    Deutungen und Ideenaustausch und legt Wert auf eigenverantwortliches Handeln. Durch das

    Bearbeiten komplexer mathematischer Fragestellungen und Probleme, bei dem die

    Schlerinnen und Schler miteinander kommunizieren und kooperieren, erfahren sie die

    Bedeutung ihres mathematischen Handelns, entwickeln Selbstvertrauen in die eigenen

    mathematischen Kompetenzen sowie Kreativitt, Interesse und Neugier an

    mathematikhaltigen Phnomenen.

    Der Fremdsprachenunterricht stellt die funktionalen kommunikativen Kompetenzen (Hr-

    und Hr-/ Sehverstehen, Leseverstehen, Sprechen, Schreiben und Mediation) in den

    Mittelpunkt. Um den Erwerb der angestrebten Kompetenzen, Fhigkeiten und Fertigkeiten zu

    sichern, orientiert sich der Fremdsprachenunterricht an den Prinzipien der Handlungs-, der

    Schler- und der Prozessorientierung. Wir legen besonderen Wert darauf, unsere

    Schlerinnen und Schler auf die Bewltigung von Alltagssituationen in der jeweiligen

    Zielsprache vorzubereiten.

    Im sog. Sprachendorf stellen die Schlerinnen und Schler ihre Sprech- bzw.

    Sprachkompetenz in verschiedenen Alltagssituationen unter Beweis, wie z.B. Auf dem

    Flohmarkt, auf dem Campingplatz.

    Darber hinaus ermglichen Sprachreisen nach Grobritannien und Spanien unseren

    Schlerinnen und Schlern neben einem intensiven Erproben der jeweiligen Landessprache

    interkulturelle Begegnungen und Erfahrungen. Mit Frankreich existiert seit Mrz 2017 ein

    Schleraustausch. Das Collge du Mont dHor in Saint Thierry bei Reims ist unsere

    Partnerschule. Einmal im Jahr bekommen wir Besuch von dort und der Gegenbesuch

    unserer Schlerinnen und Schler findet ebenfalls einmal jhrlich statt.

    Der Englischunterricht knpft an den Grundschulunterricht an, vertieft die Entwicklung

    einer Sprachbewusstheit und legt die Voraussetzung fr Mehrsprachigkeit und lebenslanges

    Lernen.

    Die zweite Fremdsprache Franzsisch oder Spanisch wird an unserer Schule ab

    Jahrgang 6 binnendifferenziert und klassenbergreifend unterrichtet.

  • 9

    Der Unterricht bercksichtigt unterschiedliche Lernausgangslagen und ermglicht

    individuelle Lernprozesse.

    Die Wahl dieser 2. Fremdsprache knnen die Schler und Schlerinnen am Ende der 5.

    Klasse treffen. Ab der 11. Klasse besteht die Mglichkeit, die 2. Fremdsprache fortzusetzen,

    eine dritte hinzuzuwhlen oder eine zweite Fremdsprache neu zu beginnen.

    Der letztgenannte Punkt ist Voraussetzung fr das Abitur, wenn in der Sek. I keine 2.

    Fremdsprache belegt worden ist.

    Der Unterricht in Gesellschaftslehre (GL) erfolgt in den Klassenstufen 5 bis 10 in

    handlungs- und projektorientierter Weise, sofern das Thema es ermglicht. Die Lerninhalte

    und Kompetenzen werden in der Regel mittels vorbereiteter Unterrichtseinheiten erarbeitet,

    die so angelegt sind, dass das selbstorganisierte Lernen gefrdert wird. Die uere

    Fachleistungsdifferenzierung ist nicht vorgesehen, an ihrer Stelle kommt der inneren

    Differenzierung eine besondere Rolle zu. Bei der Ausarbeitung der Unterrichtsthemen wird

    darauf geachtet, dass der Unterrichtsablauf mit den Unterrichtszielen und zu erreichenden

    Kompetenzen sinnvoll verknpft ist und dass verschiedene Arbeitsformen,

    Freiarbeitsphasen, Methoden, Medien und auerschulische Lernorte mglichst effektiv

    eingesetzt werden. Die vorbereiteten Projekte orientieren sich am aktuellen Stand der

    Unterrichtsdidaktik, sie werden regelmig berprft und ggf. berarbeitet. Mindestens

    einmal im Jahr mnden die Unterrichtsergebnisse in schulffentliche Prsentationen. Die

    Erarbeitung von Themen erfolgt zeitlich parallel in den einzelnen Klassenstufen, deren

    Zeitpunkt und -dauer im Jahresarbeitsplan verankert wird.

    Im Fach Naturwissenschaften steht das naturwissenschaftliche Arbeiten im Zentrum des

    Unterrichts, der handlungsorientiert, erkenntnisgeleitet und lebensweltgebunden ist. Die

    Schlerinnen und Schler nehmen Phnomene und Erscheinungen aus Natur und Umwelt

    wahr, erkennen Probleme, hinterfragen, stellen Vermutungen auf und begreifen

    naturwissenschaftliche Erkenntnismethoden (z.B. Messen, Untersuchen, Experimentieren,

    Modellbildung, Aufstellen von Regeln und Gesetzen) als Schlssel der Wahrheitsfindung. Um

    Initiative, Kreativitt und Leistungsbereitschaft zu frdern, sind Phasen des

    projektorientierten Lernens, sofern das Thema es ermglicht, zu initiieren. Durch die

    Verknpfung der Fcher Biologie, Chemie und Physik werden fachliche Zusammenhnge

    und Bezge sowie fachspezifische Methoden als Ganzes verstanden und Synergieeffekte in

    der Kompetenzentwicklung ermglicht. Mindestens einmal im Jahr mnden die

    Unterrichtsergebnisse in schulffentliche Prsentationen.

    In Jahrgangsstufe 5 wird ausschlielich Werte und Normen im Klassenverband unterrichtet.

    Die Schlerinnen und Schler der IGS Buxtehude knnen in den Jahrgngen 6 bis 10

    zwischen Religion oder Werte und Normen als Unterrichtsfach whlen. Die beiden Fcher

    werden zweistndig unterrichtet und im Kursverband erteilt. Die Wahl findet zu Ende eines

    Schuljahres statt und gilt fr das gesamte kommende Schuljahr. Im Rahmen eines fachlich

    kompetenten und methodisch-didaktisch aufbereiteten Unterrichts achten die Lehrkrfte

    darauf, dass die Schlerinnen und Schler sich zunehmend eigenstndig mit Menschen und

    Sachverhalten auseinandersetzen. So wird entdeckendes, problemlsendes und

    handlungsorientiertes Lernen mglich. Dabei werden auch fcherbergreifende Bezge und

    auerschulische Lernorte bercksichtigt.

    Sport wird in allen Jahrgngen erteilt und auch in unseren Nachmittagsangeboten im

    Ganztag knnen sportliche Aktivitten angewhlt werden.

  • 10

    Hier stehen die Entwicklung einer Freude an Bewegung sowie das Wecken eines Interesses

    an bestimmten Sportarten im Sinne der Gesunderhaltung des Krpers im Vordergrund.

    Im Werkstattunterricht werden die fachlichen Anforderungen der Fcher Kunst, Musik,

    Darstellendes Spiel und Arbeit/Wirtschaft/Technik (AWT) vereint.

    Der Unterricht findet jahrgangsbergreifend in den Jahrgngen 5/6 und 7/8 statt. Es gibt eine

    Mindestzahl an Pflichtwerksttten der Bereiche Kunst, Musik und AWT, die alle Schlerinnen

    und Schler besuchen mssen. Dies stellt sicher, dass alle fachlichen Bereiche abgedeckt

    werden. In den Jahrgngen 7/8 werden fr Musik, Kunst und Wirtschaft je zwei Werksttten

    angeboten, die besonders talentfrdernd und vertiefend arbeiten. Unsere Schlerinnen und

    Schler knnen aus dem vielfltigen Angebot an/ von Werksttten ihren Interessen

    entsprechend whlen. Sie haben dort die Chance, in kleineren Lerngruppen

    handlungsorientiert, kreativ und zum Teil fcherbergreifend zu lernen. Auerschulische

    Lernorte und Kooperationen mit auerschulischen Partnern (siehe Auflistung auf der

    Homepage) sind Teil dieses Lernens. Jedes Halbjahr prsentieren die knstlerisch-

    musischen Fcher im Rahmen einer Veranstaltung die Ergebnisse aus dem laufenden

    Schuljahr, z.B. in Form von Konzerten, Knstlercafs und Vernissagen.

    Aus den Werksttten der Jahrgnge 5 bis 8 erwchst in den Jahrgngen 9 und 10 die Arbeit

    in einer Schlerfirma mit verschiedenen Abteilungen aus den Bereichen Organisation,

    Produktion und Schlerhilfen. Sie findet vierstndig in einem Wahlpflichtkursband parallel zur

    2. Fremdsprache statt. Zugrunde liegen die Grundstze von Nachhaltigkeit und

    Berufsbezogenheit.

    Ab Jahrgang 9 findet einstndiger Wirtschaftsunterricht im Klassenverband statt. Oberstes

    Ziel ist es, die Schlerinnen und Schler zum Reflektierten und selbstbestimmten Handeln in

    der konomisch und technisch geprgten Lebenswirklichkeit zu befhigen. Der verbindende

    und bergreifende Aspekt Arbeit bietet eine wesentliche Voraussetzung fr die aktive

    Teilhabe an der Gesellschaft.

    Der Musikunterricht ab Jahrgang 9 wird praxis- und ergebnisorientiert durchgefhrt. Jedes

    Halbjahr findet eine Aufnahme oder Auffhrung statt, z.B. in Form eines Konzerts oder

    Knstler Cafs.

    Das Fach Kunst wird ab Jahrgang 9 im Klassenverband unterrichtet. Die im Werkstatt-

    unterricht erworbenen praktischen und rezeptiven Kompetenzen werden hier vertieft und

    weiterentwickelt sowie zunehmend mehr mit kulturell-historischem Wissen verknpft. Zur

    besonderen Wrdigung werden Ergebnisse aus den Werksttten sowie dem

    Klassenunterricht am Ende des Schuljahres in Form einer Vernissage prsentiert.

    Ab Jahrgang 9 werden Wahlpflichtkurse aus dem kulturellen Bereich KULT - (Theater,

    Literatur, Musik, Kunst, Wirtschaft, Politik) angeboten. Bilinguale Angebote sind vorhanden

    und ergnzen das Lernspektrum im Ganztag.

    Das Projekt Herausforderung ist ein weiteres besonderes Angebot. In jedem Schuljahr

    steht fr den Jahrgang 8 kurz vor den Sommerferien fr den Zeitraum von zwei Wochen das

    Projekt Raus aus der Schule an. Die Teilnahme ist fr Schlerinnen und Schler sowie fr

    Lehrkrfte freiwillig. Die Schlerinnen und Schler werden dazu ermutigt, sich eigene Ziele

    zu setzen, eine Vision zu haben und zu verfolgen, selbstgewhlte Herausforderungen zu

    bestehen und dabei Erfahrungen zu machen.

  • 11

    Sie sollen darin bestrkt werden, sich aus der Schule herauszuwagen. ber die Teilnahme

    entscheidet das Herausforderungsteam, das sich aus einem Mitglied der Schulleitung, einer

    Lehrkraft und je einer Vertretung der Eltern- und Schlerschaft zusammensetzt.

    Fr die Erteilung von Hausaufgaben bildet ein entsprechender Erlass die formale

    Grundlage. Unverzichtbar fr alle Schlerinnen und Schler ist huslicher Flei in Bezug auf

    das Lernen von Vokabeln, die Nachbereitung von Checklisten bzw. Unterrichtsinhalten sowie

    die Vorbereitung auf schriftliche Tests sowie Klassenarbeiten.

    3.3. Ganztag Die IGS Buxtehude bietet ihren Schlerinnen und Schlern mit Wahlmglichkeiten

    verschiedenste Vormittags-, Mittags- und Nachmittagsangebote. Der Ganztag umfasst

    Frderangebote, Sprachfrderung fr Schlerinnen und Schler mit Migrationshintergrund,

    AGs, das Aufsuchen auerschulischer Lernorte, etc. Es besteht ein breites Netzwerk mit

    auerschulischen Kooperationspartnern sowie Dienstleistern eingebunden, um den

    Schlerinnen und Schlern ein groes Spektrum an Angeboten anbieten zu knnen. Hierzu

    zhlen z.B. der BSV, das Atelier Meyn oder der Reit- und Fahrverein. Die Schlerinnen und

    Schler verpflichten sich fr ein halbes Jahr zur Teilnahme an den Nachmittagsangeboten.

    Ein Wechsel bzw. Ausscheiden ist nur in begrndeten Fllen in Absprache mit den Eltern,

    den Klassenleitern und den Wahlangebot-Verantwortlichen mglich. In vielen AGs, z.B. dem

    Schulradio, ist eine kontinuierliche Mitarbeit ber mehrere Halbjahre erwnscht.

    Es gibt aber auch nicht verpflichtende Angebote, z.B. in den Mittagspausen. Die

    Schlerinnen und Schler haben an der IGS Buxtehude nahezu an jedem Tag der Woche die

    Mglichkeit, aus sportlichen, musischen, knstlerisch-kreativen und kulturellen Angeboten zu

    whlen. Darber hinaus gibt es verschiedene begleitende Angebote zu den

    Unterrichtsfchern der IGS Buxtehude, um die Schlerinnen und Schler entsprechend ihrer

    Fhigkeiten zu frdern und zu fordern und in ihrer Schullaufbahn zu untersttzen.

    3.4. Mensa Von Montag bis Donnerstag kann in unserer Schulmensa ein gesundes Mittagessen zu

    einem angemessenen Preis eingenommen werden. Die Jahrgnge 5 und 6 gehen

    verpflichtend im Klassenverband zusammen mit einer Lehrkraft zum Mittagessen. Dort

    knnen sie entweder das Mensa-Essen oder Mitgebrachtes von zu Hause verzehren.

    Die Schlerinnen und Schler der Jahrgnge 7 und 8 bleiben in der Mittagspause auf dem

    Schulgelnde und essen in der Mensa oder Cafeteria bzw. knnen sich ebenfalls von zu

    Hause etwas zu essen mitbringen. Allen anderen Schlerinnen und Schlern aus hheren

    Jahrgngen wird ebenfalls die Mglichkeit gegeben, in der Schule zu essen. Seit Beginn des

    Schuljahres 2016/2017 gibt es eine Cafeteria mit tglichen ffnungszeiten.

  • 12

    3.5. Die Bibliothek als Arbeitsplatz Seit Beginn des Schuljahres 2015/ 2016 verfgen wir ber eine modern eingerichtete und

    ausgestattete schuleigene Bibliothek in Trgerschaft der Stadt Buxtehude. Details zu den

    vielfltigen Nutzungsmglichkeiten entnehmen Sie bitte dem Bibliothekskonzept auf unserer

    Homepage.

    4. Anforderungen und Leistungsbewertung In den Jahrgngen 5 bis 8 erhalten unsere Schlerinnen und Schler in Form von Lernentwicklungsberichten (LEB) Auskunft ber ihre whrend des laufenden Halb- bzw. Schuljahres erworbenen sozial-, fach- und prozessbezogenen Kompetenzen in allen Fchern bzw. Lernbereichen. Die Kompetenzen orientieren sich an dem Erlass Arbeit an Integrierten Gesamtschulen des Landes Niedersachsen und werden ab dem Schuljahr 2016/2017 in drei Stufen eingeteilt:

    Kompetenz erreicht (> 100 80 %) Kompetenz teilweise erreicht (> 79 50 %) Kompetenz nicht erreicht (> 49 - 0 %).

    In so genannten LEB-Gesprchen zwischen Schlerinnen und Schlern, Erziehungsberechtigten und Klassenleitung werden gemeinsam mit allen Beteiligten individuelle Zielvereinbarungen bis zum nchsten diesbezglichen Gesprch erarbeitet.

    Ab Jahrgang 9 lsen Zensuren die Lernentwicklungsberichte ab. Fr alle Fcher gelten die Bestimmungen zur Leistungsbewertung der Kerncurricula des niederschsischen Kultusministeriums. Zur Bewertung von schriftlichen Arbeiten in den Jahrgngen 9 und 10 gibt es einen einheitlichen Bewertungsschlssel:

    sehr gut (1) = 100% - 91% / gut (2) = 90% - 80% / befriedigend (3) = 79% - 67% / ausreichend (4) = 66% - 50% / mangelhaft (5) = 49% - 20% / ungengend (6) = 19% - 0%

    Die Fachkonferenzen eines jeden Faches haben entsprechend der Vorgaben festgelegt, mit welchem Anteil die schriftlichen Arbeiten und mit welchen Anteil mndliche/ fachspezifische Leistungen in die Gesamtnote eines Faches einflieen.

    Jahrgang 9 und 10:

    Fach mndlich/ fachspezifisch

    schriftlich Anzahl der schriftl. Arbeiten pro Schuljahr

    Deutsch 60 40 4

    Englisch 60 40 4

    Mathematik 60 40 4

    Naturwissenschaft 60 40 3

    Gesellschaftslehre 65 35 3

    AWT/Wirtschaft 65 35 2

    Religion / Werte und Normen 65 35 2

    Musik 70 30 1

    Kunst* 80* 20 1

    2. Fremdsprache 60 40 4

    Sport**

    KULT*** 2

  • 13

    * Ergnzungen Kunst mndlich praktisch schriftlich

    Jahrgang 9 20 60 20

    Jahrgang 10 20 50 30

    ** Sport: Grundstzlich flieen bei den Leistungsfeststellungen und Leistungsbewertungen

    die bewegungsbezogenen Leistungen zur Hlfte in die Gesamtbewertung mit ein. In den

    Bereichen Schwimmen, Tauchen, Wasserspringen, Turnen und Bewegungsknste sowie

    Laufen, Springen, Werfen wird die Leistungstabelle des Sportabzeichens herangezogen.

    Die zweite Hlfte der Gesamtbewertung ergibt sich aus dem individuellen Lernfortschritt, der

    Leistungsbereitschaft und der bernahme von Verantwortung fr sich und andere.

    Eine Gewichtung nimmt die Lehrkraft in Anpassung an die Erfordernisse des

    Kompetenzbereichs vor, wobei Anstrengungs- und Leistungsbereitschaft

    Grundvoraussetzungen fr den Kompetenzerwerb sind.

    ** KULT: Die Leistungsbewertung im Fach KULT erfolgt entsprechend der Festlegungen des

    Faches, dem es zugeordnet ist. Zu Beginn eines jeden Schuljahres ist der jeweiligen

    Lerngruppe mitzuteilen, welche Fachzuordnung der Bewertung zugrunde liegt.

    Jahrgang 11:

    Fach mndlich/ fachspezifisch

    schriftlich Anzahl der schriftl. Arbeiten pro Schuljahr

    Deutsch 60 40 3

    Englisch 60 40 3

    Mathematik 60 40 3

    Biologie 60 40 2

    Chemie 60 40 2

    Physik 60 40 2

    Informatik 65 35 2

    Geschichte (epochal im Schuljahr 2017 /2018)

    65 35 1

    Erdkunde (epochal im Schuljahr 2017/2018)

    65 35 1

    Politik-Wirtschaft 65 35 2

    Werte und Normen 60 40 2

    Religion 65 35 2

    Musik m: 30 f: 40 30 1

    Kunst m: 25 f: 40 35 2

    Darstellendes Spiel 70 30 2

    Spanisch neu 60 40 3

    Spanisch fortgesetzt 60 40 3

    Franzsisch neu 60 40 3

    Franzsisch fortgesetzt 60 40 3

    Sport** (s.o.)

  • 14

    Das Schreiben von hnlichen Arbeiten im gesamten Jahrgang ist erwnscht. Allerdings

    kann in Ausnahmefllen davon abgewichen werden (bestimmte Besonderheiten der

    Lerngruppe/ Erkrankung der Lehrkraft/ Unterrichtsausfall aus anderen Grnden

    ausgerechnet immer in einem bestimmten Fach/ etc.).

    Die Bepunktung und der Bewertungsschlssel sind im Vorwege festgelegt und fr alle

    transparent. Bei identischen Arbeiten im Jahrgang gelten die gleiche Bepunktung und der

    gleiche Bewertungsschlssel fr alle Lerngruppen desselben Niveaus.

    Die Korrektur aller schriftlich verfassten Lernergebnisse beschrnkt sich nicht auf eine

    Auflistung der Mngel. Vielmehr beinhaltet die Rckmeldung in motivierender und

    konstruktiver Weise sowohl positive als auch zu verbessernde Aspekte.

    Eine Genehmigung von Klassenarbeiten durch die Schulleitung bildet im groen Rahmen

    der Bewertung die absolute Ausnahme und muss durch die jeweilige Fachlehrkraft schlssig

    begrndet werden (Detailfragen dazu beantworten Fachbereichsleitungen bzw. Mitglieder

    der Schulleitung).

    Fr Bewertungsdetails sind die Fachbereiche bzw. Fachgruppen verantwortlich. Relevante

    Beschlsse sind im Sekretariat vorhanden und werden den Eltern auf Nachfrage erlutert.

    Die Schlerinnen und Schler erhalten zu Beginn eines Schuljahres (und auch

    zwischendurch) durch die jeweiligen Fachlehrkrfte umfngliche Informationen zur

    Leistungsbewertung in den einzelnen Fchern.

    Die Wiederholung eines Schuljahres ist in unserem System bis einschlielich Jahrgang 10

    nicht vorgesehen. In der Oberstufe darf nur eine Klasse wiederholt werden.

    Ein freiwilliges Zurcktreten ist auf Antrag der Eltern (ggf. gem eines Rates der Lehrkrfte)

    und nachfolgender Beschlussfassung durch die Klassenkonferenz mglich.

    4.1. Frdern und Fordern

    4.1.1. Frdern Bei Bedarf erfolgt eine Frderung in ausgewhlten Stunden entweder im Klassenverband

    durch Doppelsteckungen (zustzliche Lehrkraft im Fachunterricht) oder je nach individuellen

    Erfordernissen in den einzelnen Klassen bzw. Fchern durch zustzliche Frderstunden im

    Rahmen des Ganztagsangebotes.

    Die Frderung erfolgt auf der Grundlage von Unterrichtsbeobachtungen, wird auf

    Empfehlung der Fachlehrkrfte und nach eingehender Beratung bei den LEB-Gesprchen

    und an Elternsprechtagen zugewiesen und ist verpflichtend fr einen festgelegten Zeitraum

    zu besuchen. In bestimmten Fllen wird eine Frderschulkollegin bzw. ein

    Frderschulkollege zur Diagnostik und Frderplanung hinzugezogen.

    Eine Besonderheit stellt dabei der Sprachfrderunterricht fr Schlerinnen und Schler mit

    Migrationshintergrund dar. Die vormals in sog. Sprachlernklassen unterrichteten Kinder

    erhalten mit Beginn dieses Schuljahres Sprachfrderunterricht in Kleingruppen und nehmen

    darber hinaus am Unterricht der Regelklassen teil. So soll eine umfngliche Integration

    weiter begleitet und ermglicht werden.

  • 15

    bergeordnetes Ziel ist die Aneignung kommunikativer Fhigkeiten in der deutschen

    Sprache und eine Persnlichkeitsentwicklung, die eine situationsangemessene

    Handlungsfhigkeit im privaten als auch im beruflichen Bereich gewhrleisten kann. Dabei

    wird im Unterricht eine individuelle Frderung und Forderung, die den aktuellen Bedrfnissen

    und Besonderheiten der Schlerinnen und Schler Rechnung trgt, umgesetzt. Die

    individuelle Lernentwicklung wird auch von den Lehrkrften mit entsprechender

    Zusatzqualifikation kompetent begleitet. Im Einzelfall wird dieser durch Einschtzungen von

    weiteren Fachlehrkrften, Sozialpdagogen und auerschulischen Einrichtungen ergnzt.

    In Bezug auf die Aufnahmekapazitten in Regelklassen gibt es eine Kooperation mit der

    Halepaghenschule.

    4.1.2. Fordern Unsere Lernformen bieten allen Schlerinnen und Schlern vielfltige Mglichkeiten, um persnliche Bestleistungen zu erreichen. Verschiedene Forderangebote dienen unter anderem dazu, das forschend-entdeckende Lernen zu frdern und sollen zudem an Themen der modernen Wissenschaft heranfhren. Wir frdern die Wettbewerbskultur an unserer Schule dadurch, dass alle Schlerinnen und Schler an Wettbewerben teilnehmen knnen. Auf diesem Weg strken wir die Leistungsorientierung. Auerdem erkennen wir so bisher versteckte Begabungen und Interessen einzelner Schlerinnen und Schler.

    Im Werkstattunterricht der Jahrgnge 7/8 werden fr Musik, Kunst und Wirtschaft je zwei Werksttten angeboten, die besonders talentfrdernd und vertiefend arbeiten. Die Schlerinnen und Schler werden von den Fachlehrkrften zur Teilnahme vorgeschlagen, und nur diese knnen die entsprechenden Werksttten whlen.

    Im Ganztag werden fordernde AGs angeboten:

    Fremdsprachen (Schwerpunkt bilinguale AGs mit Englisch/ Franzsisch/ Spanisch)

    NaWi (z.B. MINT-AGs zusammen mit Informatik, Mathematik, Technik)

    Hilfen auf dem Weg zum Beruf (z.B. Vorbereitung von Bewerbungsgesprchen,

    Einstellungstests...)

    Auerdem werden wir uns bemhen, Kontakte zu Hochschulen aufzubauen, die oftmals weiterfhrende Angebote fr Begabte vorhalten und einen reibungslosen bergang von Schule zur Hochschule ermglichen.

    Die bereits vorhandenen Frdergruppen im Ganztagsangebot werden durch Forder-Angebote in den Bereichen Deutsch, Englisch und Mathematik ergnzt. Der KULT-Unterricht bietet weitere Fordermglichkeiten.

    4.1.3. Inklusion Schlerinnen und Schler mit sonderpdagogischem Untersttzungsbedarf (in den

    Bereichen Lernen/ Geistige Entwicklung/ emotional-soziale Entwicklung/ Sprache/

    krperlich-motorische Entwicklung / Sehen/ Hren), sind ein selbstverstndlicher

    Bestandteil unserer heterogenen Lerngruppen.

  • 16

    Bei der Klasseneinteilung der fnften Jahrgnge achten wir darauf, dass pro

    Integrationsklasse maximal sechs Schlerinnen und Schler mit festgestelltem

    Untersttzungsbedarf gebndelt und sinnhaft verteilt werden, sofern eine sog. Statuierung

    bereits beim Eintritt in die IGS vorliegt. Eine enge Kooperation mit den Grundschulen

    ermglicht ein nahtloses Fortsetzen der Frderung an der IGS.

    Sollte im Laufe des Schulbesuchs an der IGS ein umfassender Frderbedarf festgestellt

    werden, kann es nach eingehender berprfung der Sachlage zur Einleitung eines

    Verfahrens zur Feststellung eines sonderpdagogischen Untersttzungsbedarfes kommen.

    Dies wird mit den betroffenen Schler/innen und deren Eltern eingehend errtert.

    Durch die Bndelung von Schlerinnen und Schlern mit sonderpdagogischem

    Untersttzungsbedarf wird eine hohe Anzahl an verbindlichen Doppelsteckungen (ca. 9-12

    Unterrichtsstunden, je nach verfgbaren Ressourcen) mit einer Frderlehrkraft erreicht.

    Dies ermglicht nicht nur den Schlerinnen und Schlern mit sonderpdagogischem

    Untersttzungsbedarf eine erfolgreiche Teilhabe am Unterricht innerhalb der

    Klassengemeinschaft, sondern kommt zustzlich der ganzen Klasse zugute.

    In unserem Fokus steht das Arbeiten am gemeinsamen Gegenstand, d.h. alle arbeiten am

    gleichen Thema, aber nicht auf dieselbe Weise. Wir bieten individualisiertes

    Unterrichtsmaterial, angepasste Checklisten und differenzierte Lernzielkontrollen. Darber

    hinaus finden auf Grundlage individueller Frderplne regelmige Frderplangesprche mit

    Klassen- und Fachlehrkrften sowie den Frderlehrkrften statt. Darber hinaus stehen wir

    stets in engem Kontakt mit den Eltern.

    Bei Bedarf nutzen wir in Englisch die Mglichkeit der ueren Differenzierung (Arbeit in einer

    Kleingruppe mit zieldifferenten Materialien) mit dem Schwerpunkt auf einem

    alltagsorientierten Spracherlernen. Weitere Arbeitsschwerpunkte liegen auf der besonders

    auf die Bedrfnisse der Schlerinnen mit Frderbedarfen angepassten Untersttzung und

    Betreuung vor und whrend der Praktika sowie der intensiven Vorbereitung und Beratung in

    Bezug auf das Berufsleben (siehe Inklusionskonzept Homepage).

    4.2. Berufsorientierung Mit dem Begriff Berufsorientierung sind hier all jene Manahmen und Angebote gemeint, die

    Jugendlichen nach Verlassen der allgemeinbildenden Schule den Einstieg in eine

    Berufsausbildung erleichtern bzw. erst ermglichen sollen.

    Zu den wesentlichen Zielen und Aufgaben der ausbildungs- und berufsvorbereitenden

    Bildungsmanahmen gehren u.a. die Erweiterung des Berufswahlspektrums, der Erwerb

    betrieblicher Erfahrungen, die individuelle Beratung und Begleitung beim bergang in die

    Ausbildung, Beschftigung oder in andere Qualifizierungsmanahmen und nicht zuletzt die

    Erlangung eines Schulabschlusses. Unter Einbindung aller an Schule Beteiligten ist unser

    gemeinsames Ziel, unseren Schlerinnen und Schlern einen mglichst qualifizierten

    Schulabschluss und einen mglichst gelungenen bergang von der Schule in ein Studium

    und/oder eine qualifizierende Berufsausbildung zu ermglichen. Die Arbeit in unserer

    Schlerfirma trgt in besonderem Mae zur beruflichen Orientierung bei.

  • 17

    Auf unserer Homepage befindet sich ein Manahmenkatalog zur Berufsorientierung. Eine

    Kooperation mit der Berufsbildenden Schule Buxtehude besteht und soll mittelfristig weiter

    ausgebaut werden.

    5. Die Arbeit in der gymnasialen Oberstufe Die gymnasiale Oberstufe der IGS Buxtehude befindet sich mit dem Schuljahr 2017/18

    erstmals mit einer Oberstufe in der Phase des Aufbaus und wird diese im Schuljahr

    2019/2020 nach dreijhriger gymnasialer Oberstufe das erste Mal zum Abitur fhren.

    Die jetzige Jahrgangsstufe 11 wird im Schuljahr 2017/2018 nach der aktuellen gltigen

    Oberstufenverordnung unterrichtet. Mit dem Abitur im Schuljahr 2019/2020 endet diese

    Verordnung. Der zuknftige 11. Jahrgang ab dem Schuljahr 2018/19 wird nach der neuen

    Oberstufenverordnung unterrichtet. Die Jahrgnge verbleiben in ihrer Prfungsordnung bis

    zum Abitur.

    Jahrgang 11

    Der Unterricht in Jahrgang 11 findet im Klassenverband statt. In Fchern, bei denen die

    Schlerinnen und Schler eine Auswahl treffen knnen, findet der Unterricht im Kurssystem

    statt. Damit ermglichen wir auch in Jahrgang 11 ein breites Angebot an Fchern und eine

    individuelle Schwerpunktbildung durch die Fcherwahl. Pdagogisches Ziel ist es jedoch,

    mglichst viele Fcher im Klassenverband zu unterrichten.

    Die Leitung einer Klasse wird von einer Klassenlehrerin bzw. einem Klassenlehrer

    bernommen.

    Nach der Verordnung fr die gymnasiale Oberstufe (VOGO, vom 17. Feb. 2005, Fassung ab

    12.02.2014) werden in der Einfhrungsphase der gymnasialen Oberstufe Noten der

    Notenskala 1 bis 6 erteilt. Dies gilt fr alle Fcher.

    Das Schuljahr in Klasse 11 dient der Findung der Profile, die unsere Schlerinnen und

    Schler in der Qualifikationsphase whlen werden. Dazu bieten wir, neben

    Beratungsterminen und Schler- und Elternsprechtagen, drei Projektphasen Profil im Blick,

    die die einzelnen Profile vorstellen und einen ersten Einblick in die Arbeitsweisen und

    Themenfelder geben.

    Die Berufsberatung ist an das Fach Politik/Wirtschaft gebunden. Das zweiwchige

    Betriebspraktikum steht im Mittelpunkt der Berufsorientierung.

  • 18

    Jahrgang 12/13 Qualifikationsphase

    Die Qualifikationsphase ist aus pdagogischen und organisatorischen Grnden als

    profilgesttzte Oberstufe angelegt. Dies bedeutet, dass die Schlerinnen und Schler in

    ihren gewhlten Profilen drei der fnf Prfungsfcher fest verankert haben. Dahinter verbirgt

    sich der pdagogische Grundgedanke, auch in der Qualifikationsphase mglichst stabile

    Lerngruppen zu haben, in denen ein gemeinsames Lernen ermglicht wird. Die Fcher der

    Prfungsfcher in P4 / P5 und die 2-stndigen Ergnzungsfcher werden im Kurssystem

    unterrichtet und sind im Rahmen der jeweils gltigen Verordnung fr die Gymnasiale

    Oberstufe whlbar.

    Die Notengebung basiert auf einer Punkteskala von 0 bis 15 Punkten.

    Fr die Arbeit in der gymnasialen Oberstufe gelten die jeweiligen Erlasse sowie die gltigen

    Kerncurricula der einzelnen Fcher.

    Unser aussagekrftiges Konzept zur Arbeit in unserer gymnasialen Oberstufe ergnzt dieses

    Schulprogramm (siehe ebenfalls Homepage www.gesamtschule-buxtehude.de

    > konzeptionelle Arbeit > Oberstufenkonzept)

    6. Erfassung von Daten und Ergebnissen Bei der Neuanmeldung an unserer Schule werden die in den Grundschulen erbrachten

    Leistungen auf der Grundlage des Halbjahreszeugnisses Jahrgang 4 erfasst. Zum einen

    dienen diese Informationen der internen Orientierung sowie zur Eingliederung der

    Schlerinnen und Schler in die Klassen. Auerdem werden auf der Grundlage der

    Informationen durch die abgebenden Grundschulen (aussagekrftige Schlerakte mit

    Dokumentation der individuellen Lernentwicklung) schuleigene Arbeitsplne erstellt bzw.

    angepasst, Frder- und Forderbedarfe ermittelt sowie die bisherige individuelle Entwicklung

    der Schlerinnen und Schler als Lernausgangslage eingeschtzt.

    6.1. Ergebnisse der landesweiten Vergleichsarbeiten Im Jahr 2015 hat die IGS Buxtehude zum ersten Mal an der landesweiten Vergleichsarbeit

    Vera 8 im Fach Mathematik teilgenommen. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass 60%

    unserer IGS-Klassen ber dem Landesdurchschnitt lagen, zum einen durch den geringen

    Anteil an nicht erbrachten Leistungen, sowie einen teilweise hheren Anteil an erbrachten

    Leistungen mit erhhtem Anforderungsniveau.

    6.2. Ergebnisse interner und externer Evaluation An unserer Schule werden viele organisatorische Ablufe und unterrichtliche

    Vorgehensweisen regelmig auf ihre Wirksamkeit hin berprft (evaluiert). So wurde

    beispielsweise im Fachbereich Gesellschaftslehre im Jahr 2014 eine Evaluation zum Thema

    Projektunterricht durchgefhrt. Alle Schlerinnen und Schler des Jahrgangs 8, sowie alle im

    Projektunterricht eingesetzten Lehrkrfte wurden zu ihren Erfahrungen und Anregungen

    befragt. Die Auswertung war neben den fachdidaktischen Aspekten und dem Stand der

    Unterrichtsforschung ein wichtiges Kriterium, den Projektunterricht neu zu strukturieren.

    http://www.gesamtschule-buxtehude.de/

  • 19

    Eine berprfung von auen fand durch die Schulinspektion statt. Als Schule im Aufbau hat

    die IGS Buxtehude im Rahmen dieses auf Beratung ausgerichteten Besuches von

    Inspektoren der niederschsischen Landesschulbehrde ein uerst respektables Ergebnis

    erzielt. Ein hohes Ma an fachlicher Vorbereitung sowie das Einreichen pdagogischer

    Konzepte und einer Selbsteinschtzung der Schule im Vorfeld bildeten die Grundlage fr den

    Besuch der Inspektorengruppe.

    Die Inspektoren zeigten sich beeindruckt vom professionellen Anspruch und vom hohen

    Qualittsverstndnis in der Schule sowie von einer groen Offenheit und einem sehr starken

    Engagement im Kollegium. Die Umsetzung des im Leitbild formulierten Anspruchs einer

    Schule als Lern- und Lebensraum mit einer Kultur des Respekts und der Wertschtzung

    untereinander ist deutlich sprbar. Der Unterricht untersttzt die Erweiterung der

    Fachkompetenz bei Schlerinnen und Schlern und die Grundstze kooperativer

    Arbeitsformen finden bei der Schlerschaft berwiegend selbststndige Anwendung.

    Dass die IGS Buxtehude die individuelle Kompetenzentwicklung ihrer Schlerinnen und

    Schler so angemessen frdert, fand besonders positive Erwhnung. Sowohl Schlerinnen

    und Schler, als auch Eltern und Lehrkrfte hatten sich berwiegend sehr positiv und

    zufrieden mit ihrer Schule geuert. Fr eine Schule im Aufbau seien das beeindruckende

    Resultate, so das Fazit der Inspektoren.

    Ergebnisse interner und externer berprfungen fhren zu bewusster Reflexion und dort, wo

    es notwendig erscheint, zu einer Anpassung von Manahmen, die der jeweiligen Zielsetzung

    dienlich erscheinen. Diese Vernderungsprozesse werden in den jeweils zustndigen

    Gremien beschlossen.

    6.3. Informationsaustausch an unserer Schule Die Basisplattform fr den Informationsaustausch an unserer Schule ist das IServ-

    Programm, zu der alle Mitarbeiter/innen, Schlerinnen und Schler sowie deren

    Erziehungsberechtigte einen Zugang mit unterschiedlichen Befugnissen haben. Sortiert nach

    Fachbereichen sollten neben den Jahresarbeitsplnen auch Aufgaben, Materialien,

    Lsungen, sowie die zu erreichenden Kompetenzen der Fachbereiche zu finden sein

    (Aufbauarbeit).

    ber die IServ-Plattform werden auch tagesaktuelle Vertretungsplne verffentlicht und ein

    nach Rechten gestaffelter Kalender gefhrt. ber die Mail-Funktion in IServ knnen

    bestimmte Personengruppen (z.B. Teilnehmer der Fachschaft Englisch, Eltern der Klasse

    8.4,) erstellt und mit Nachrichten versorgt werden.

    7. Akzeptanz, Kooperation und Beteiligung Die IGS Buxtehude hat sich bereits als Angebotsschule etabliert, da sie die Schullandschaft

    der Stadt durch spezifische Lernangebote und Organisationsformen bereichert. Wir sind eine

    pdagogische Ergnzung zu den bestehenden Schulformen und agieren nach dem Prinzip:

    Vielfalt verbindet.

  • 20

    Wir kooperieren mit anderen (weiterfhrenden) Schulen (z.B. Berufsorientierung > BBS

    Buxtehude/ Sprachfrderung von SuS mit Migrationshintergrund > Gymnasium

    Halepaghenschule Buxtehude/ Netzwerk IGS in der Region) und sind insbesondere auch bei

    der Gestaltung des bergangs von der Grundschule in den Sek-I-Bereich sehr aktiv (z.B.

    durch Veranstaltungen zum Kennenlernen: Einladung zum Weihnachtskonzert, Einladung zu

    Prsentations- und Schnuppertagen/ Elternabende mit Informationen zur Schulwahl/ u.v.m).

    Wir verstehen die IGS Buxtehude als Ort, an welchem alle Mitglieder der Schulgemeinschaft

    in das Schulleben einbezogen werden und aktiv mitwirken knnen.

    7.1. Interne Kooperation Die Kooperation innerhalb der IGS Buxtehude findet auf verschiedenen Ebenen statt. Der

    kollegiale Austausch wird durch Gesprche der Klassenlehrertandems,

    Jahrgangsteamsitzungen und Fachkonferenzen der einzelnen Fcher ermglicht. Das

    gesamte Kollegium bert sich in Dienstbesprechungen und trifft Absprachen sowie

    verbindliche Vereinbarungen.

    An der IGS Buxtehude besteht die Klassenleitung in den Klassenstufen fnf bis acht in der

    Regel aus zwei Klassenlehrkrften, die einen Groteil der Unterrichtstunden in der Klasse

    abdecken und die Verantwortung fr die Klasse tragen. Ziel der Arbeit des

    Klassenlehrertandems ist die gemeinsame Begleitung und Untersttzung der Bildungswege

    aller Schlerinnen und Schler. Im Vordergrund steht eine gemeinsame Zielsetzung und

    Umsetzung von Unterricht, um klare Strukturen zu schaffen und zu festigen. Dieser

    individualisierte Unterricht erfordert ein hohes Ma an Absprache und Verbindlichkeit unter

    allen Beteiligten. Das Klassenlehrertandem ist immer auch erster Ansprechpartner fr

    Schlerinnen und Schler und sorgt fr eine bestmgliche Vernetzung aller Beteiligten sowie

    zwischen Schule und Elternhaus. Diese Form von Klassenleitung erfordert ein hohes Ma an

    Absprache und Verbindlichkeit von allen Beteiligten.

    Da an der IGS Buxtehude Schlerinnen und Schler mit und ohne sonderpdagogischen

    Frderbedarf gemeinsam lernen, ist die Kooperation mit Frderschulkolleginnen und -

    kollegen selbstverstndlich. Ergnzt und bereichert wird die Zusammenarbeit aller durch

    unsere Schulsozialpdagogen. Auf die Arbeit in schulischen Gremien wird in Kapitel 6.3.2.5

    aus Elternsicht und in Kapitel 7 hingewiesen.

    7.2. Kooperation nach auen Um das Bildungsangebot der IGS Buxtehude zu erweitern, bestehen zahlreiche

    Kooperationen mit externen Partnern. Im Rahmen des Ganztagkonzeptes ist besonders die

    Zusammenarbeit mit den ortsansssigen Sportvereinen BSV und BKV (Buxtehuder Kanu

    Verein) mageblich. Neben diesem breiten Spektrum an Sport- und Bewegungsangeboten

    gibt es vielfltige AGs (siehe Homepage: Ganztagkonzept) im musisch-kulturellen sowie

    kreativen Bereich. Weiterhin gibt es zahlreiche Schnittstellen mit der Stadt Buxtehude.

    Hier sind besonders das Jugendamt, die Jugendpflege und die Beratungsstelle BESE

    (Beratungsstelle fr emotional-soziale Entwicklungsstrungen) zu nennen.

    Auch Baumanahmen gilt es zu koordinieren.

    Im Rahmen von Projektarbeit bestehen zudem Kooperationen zu weiteren Beratungsstellen

    wie z. B. Lichtblick, pro familia sowie smilie e.V.

  • 21

    Um die bergnge zwischen der IGS Buxtehude und anderen Bildungseinrichtungen zu

    erleichtern, kooperieren wir sowohl mit ortsansssigen Grundschulen als auch mit

    Berufsbildenden Schulen und im Bereich der Sprachlernklassen mit dem Gymnasium

    Halepaghenschule, Buxtehude.

    Wie in unserem Berufsorientierungskonzept (Manahmenkatalog: siehe Homepage)

    erlutert, werden wir dabei durch die Agentur fr Arbeit, unseren Berufseinstiegsbegleitungen

    und Firmen im Landkreis Stade untersttzt.

    7.3. Beteiligung

    7.3.1. Schulkultur und Schlerbeteiligung An der IGS Buxtehude ist uns wichtig, dass unsere Schlerinnen und Schler ihre ganz

    individuellen Talente gleichermaen in jedem Fachbereich frhzeitig entdecken und

    vertiefen knnen. Somit legen wir im Sinne von Wertschtzung und Transparenz viel Wert

    darauf, die vielfltigen Ergebnisse der Schlerinnen und Schler aus den verschiedenen

    Fchern zu prsentieren. Als fester Bestandteil des Unterrichts in den Fachbereichen

    Naturwissenschaften und Gesellschaftslehre stellen die Schlerinnen und Schler an

    regelmig stattfindenden Prsentationstagen ihre Arbeiten vor.

    Im musisch-knstlerischen Bereich werden herausragende Arbeiten ausgestellt bzw. in Form

    von Konzerten dargeboten. Zu diesen umfangreichen Veranstaltungen sind Eltern und

    Freunde herzlich eingeladen. Im Fach Sport uert sich diese Kultur durch regelmige

    Teilnahme an Wettbewerben und Durchfhrung von schulinternen Turnieren.

    Um eine vertrauensvolle und zudem demokratische Grundeinstellung zu frdern, tagt

    einmal wchentlich ab Klasse 5 der Klassenrat, welcher von den Schlerinnen und Schler

    selbst geleitet und organisiert wird. Hier werden aktuelle klassenrelevante Themen diskutiert

    und ber Lsungsvorschlge abgestimmt.

    Alle Klassensprecher der Schule bilden darber hinaus gemeinsam den Schlerrat, welcher

    nach hnlichem Prinzip ber wichtige schulrelevante Themen entscheidet. Im Schlerrat

    werden sowohl die Konferenzvertreter der Schlerschaft als auch die SV-Mitglieder gewhlt.

    Als ausfhrendes Organ des Schlerrats vertritt die Schlerselbstverwaltung (SV) die

    Interessen der gesamten Schlerschaft hinsichtlich wichtiger Aspekte auf allen Ebenen des

    Schullebens. Gewhlte Schlervertreter/innen wirken in allen schulischen Gremien aktiv mit

    und nehmen ihr Stimmrecht verantwortlich wahr.

    Unsere von der Schlerschaft gewhlten Vertrauenslehrkrfte, stehen unseren

    Schlerinnen und Schlern beratend zur Seite.

    7.3.2. Mitwirkung der Erziehungsberechtigten an den Entwicklungsprozessen Elternarbeit zeigt sich an der IGS in vielseitiger Gestalt. Sie umfasst Gesprche mit den

    Klassentandems bzw. mit der Jahrgangsleitung sowie der Schulleitung,

    Themenelternabende, Projektprsentationen, den Frderverein und die Teilnahme an den

    LEB-Gesprchen. Die LEB-Gesprche finden zweimal jhrlich im Zuge der LEB- und

    Zeugnisausgabe statt. Am Ende eines Halbjahres stehen die Kollegen fr die LEB-

    Gesprche zwei volle Tage zur Verfgung.

  • 22

    Ab Klasse 9 werden auch Elternsprechtage durchgefhrt. Die Klassentandems stehen den

    Eltern bei Bedarf aber auch whrend des Schuljahres fr Gesprche zur Verfgung.

    Sollte ein Konflikt vorliegen oder das Tandem nicht mehr der richtige Ansprechpartner sein,

    gibt es die Mglichkeit, Fachlehrer/innen, die Jahrgangsleitung, Beratungslehrkrfte oder die

    Schulleitung hinzuzuziehen. Neben den klasseninternen Elternabenden gibt es regelmig

    Jahrgangselternabende, auf denen zu speziellen Themen, z.B. Herausforderung, Lernbro,

    etc. informiert und beraten wird.

    Zudem sind die regelmig stattfindenden Projektprsentationen in verschiedenen

    Klassenstufen weitere Mglichkeiten, den Austausch zwischen Elternschaft, Lehrer/innen

    und Schlerinnen und Schlern zu intensivieren.

    7.3.2.1. Klassenelternvertretung Die Eltern einer Klasse whlen aus ihrer Mitte eine/n Vertreter/in sowie eine/n erste/n und

    eine/n zweite/n Stellvertreter/in. Diese Wahl ist fr zwei Jahre gltig, d.h. alle zwei Jahre sind

    die/der Elternvertreter/in (EV) sowie die Stellvertreter/innen neu zu whlen. Sie halten den

    Kontakt zur Klassenleitung, sollten von dieser im Rahmen der vertrauensvollen

    Zusammenarbeit ber Vorkommnisse und Neuigkeiten in der Klasse informiert werden und

    sind Ansprechpartner fr allgemeine Fragen aus der Elternschaft.

    Sie sollten einen informativen, freundlichen und untersttzenden Kontakt und Austausch zu

    den Klassenlehrern/innen pflegen. Die EV laden auch zu den Elternabenden ein, legen die

    Tagesordnung fest (in Absprache mit der Klassenleitung) und leiten die Versammlung. Es

    sind mindestens zwei Elternabende pro Schuljahr abzuhalten. Die EV sollten dafr sorgen,

    dass die Eltern und Kinder sich auch in einem privaten Umfeld kennenlernen, dazu gehrt

    das Organisieren von Klassenfesten und Elternstammtischen.

    Auch sollten sie regelmig Klassentelefon- und Email-Listen aktualisieren und ihre Eltern

    ber E-Mailverteiler ber Aktuelles informieren.

    7.3.2.2. Klassenkonferenzen Die Klassenkonferenz ist dazu da, besondere Themen wie, z.B. Zensuren bzw.

    Leistungsbeurteilungen, Beratung ber Schler, Versetzungen, Erziehungs- und

    Ordnungsmanahmen, Zusammenwirken zwischen Fachlehrern usw. zu besprechen.

    Teilnehmer/innen sind alle Lehrkrfte einer Klasse, sowie Eltern- und Schlervertreter/innen.

    In jedem Schuljahr finden auerdem zwei Zeugniskonferenzen statt.

    Die hierfr extra gewhlten Eltern- und Schlervertreter/innen haben hier jedoch lediglich

    Mitsprache- und keine Stimmrechte.

    7.3.2.3. Schulelternrat (SER) Die Vertreter aus allen Klassen, (einschlielich Stellvertretern/innen) bilden den

    Schulelternrat. Der SER ist das hchste Gremium der Eltern an der Schule. Er trifft sich

    mindestens einmal, in der Regel drei bis viermal im Halbjahr.

  • 23

    Zu den Aufgaben gehren die Wahlen eines SER-Vorstands und der Vertreter/innen zu den

    Fachkonferenzen (jeweils fr zwei Jahre). Der SER vertritt alle Klassen, also alle

    Schler/innen und deren Eltern. Er bert ber alle Fragen, die die Eltern berhren und trifft

    erforderlichenfalls hierzu bereinknfte.

    Zu den Sitzungen werden in der Regel die Schulleitung und ggf. andere sachverstndige

    Personen eingeladen. Der SER-Vorstand bereitet die SER-Sitzungen vor. Daneben gibt es

    fr besondere Aufgaben Arbeitsgruppen, in denen auer Mitgliedern des Vorstands auch

    weitere Eltern mitarbeiten knnen (phasenweise und nach Bedarf zu unterschiedlichen

    Themen). Die Elternvertreter/innen whlen pro Jahrgang eine/n Sprecher/in und eine

    Stellvertretung aus ihrer Mitte: Diese bilden gemeinsam den Vorstand des SER. Die

    Jahrgangssprecher/innen knnen bei Bedarf zu einem Jahrgangstreffen pro Halbjahr

    einladen. Es handelt sich hierbei dann praktisch um einen Schulelternrat im Kleinen, auf dem

    jahrgangsbezogene Themen und Probleme besprochen werden.

    Dem SER-Vorstand gehren alle gewhlten Jahrgangssprecher/innen an. Um

    handlungsfhig zu bleiben, whlt sich der SER aus dem Kreis der Jahrgangssprecher/innen

    eine/n SER-Vorsitzende/n und eine Stellvertretung, der zwischen den SER-Sitzungen im

    Namen und im Auftrag des SER handelt. Die gewhlten Vertreter/innen sind jeweils fr ihren

    Jahrgang direkt zustndig (Jahrgangssprecher), der/der Vorsitzende und die Stellvertretung

    des SER-Vorstandes sprechen fr den gesamten SER. Jahrgangssprecher bzw. SER-

    Vorstand halten einen konstruktiven, regelmigen, kooperativen und freundlichen Kontakt

    untereinander und zur Schulleitung.

    7.3.2.4. Pdagogischer Elterntreff Hier treffen sich interessierte Eltern nach Bedarf in der Schule, um

    die Schule und andere Eltern besser kennen zu lernen

    ber Kinder und Schule zu sprechen

    Erfahrungen und praktische Tipps auszutauschen

    Fragen zu sammeln und sich gemeinsam zu informieren ber Themen, die mit

    Schule, Erziehung, Pubertt etc. zu tun haben

    Netzwerke zu knpfen, um sich gegenseitig und auch die Schule zu untersttzen.

    Die Elterntreff-AG des Schulelternrats bereitet fr jedes Treffen ein Thema und/oder eine

    Aktivitt vor, sodass neben dem Kennenlernen und sich Informieren auch das praktische Tun

    seinen Platz findet.

    7.3.2.5. Elternvertreter/innen in den schulischen Gremien In der Gesamtkonferenz wirken alle an der Erziehungs- und Unterrichtsarbeit an der Schule

    Beteiligten zusammen. Die Gesamtkonferenz beschliet das Schulprogramm, die

    Schulordnung und die Geschfts- und Wahlordnungen der Konferenzen und Ausschsse.

    Auerdem entscheidet sie ber Grundstze fr die Leistungsbewertung und Beurteilung und

    fr Klassenarbeiten und Hausaufgaben sowie deren Koordinierung. Der SER whlt

    insgesamt 18 Vertreter sowie deren Stellvertreter, die zu der Gesamtkonferenz als

    stimmberechtigte Teilnehmer eingeladen werden. Wahlen finden alle zwei Jahre statt.

  • 24

    Es gibt fr jedes Fach eine eigene Fachkonferenz, dort sitzen die Fachlehrkrfte mit Eltern-

    und Schlervertretern/innen und besprechen fachbezogene Probleme, Vorgehensweisen im

    Unterricht, neue Fachbcher usw.

    Wahlen zu den Fachkonferenzen finden alle zwei Jahre statt; es werden zwischendurch aber

    auch Nachrcker bentigt. Die Vertreter/innen der Fachkonferenzen sollen den SER

    regelmig ber diese informieren und Anregungen und Wnsche aus dem SER in die

    Konferenzen tragen.

    Der Schulvorstand legt die wesentlichen Eckpunkte der schulischen Arbeit an der jeweiligen

    Schule fest. Er entscheidet ber die Ausgestaltung der Eigenverantwortlichkeit im Rahmen

    der gesetzlichen vorgegebenen Mglichkeiten. Weitere Ausfhrungen finden sich im

    Niederschsischen Schulgesetz ( 38) und in Kapitel 7 dieses Schulprogramms. Die

    Elternvertreter/innen im Schulvorstand werden fr zwei Jahre gewhlt. Grundstzlich gilt: Bei

    Schulvorstandsitzungen (und anderen Konferenzen) sollen die Vertreter die Haltung/Meinung

    des SER und nicht (nur) die eigene Meinung vertreten.

    Es werden Vertreter fr den Stadtelternrat (StER) und den Kreiselternrat (KER) entsendet.

    7.3.2.6. Frderverein Das Schulleben profitiert von der Untersttzung der im Frderverein engagierten Eltern und

    anderer Frderer. Dabei verwaltet der Frderverein nicht nur einkommende Spenden und

    Mitgliedsbeitrge, sondern sucht auch gezielt nach Frderern und stellt entsprechende

    Antrge. Antrge auf Frderung eines Projektes knnen von jedem Schler, Lehrer und

    Elternteil gestellt werden, ber sie wird in Absprache mit der Schulleitung entschieden. Der

    Frderverein ist als gemeinntzig anerkannt, Spenden knnen bei der Steuererklrung

    angegeben werden.

  • 25

    8. Leitung und Organisation Die Schulleitung der IGS Buxtehude besteht aus einer Schulleiterin und einem Stellvertreter,

    die sich als Schulleitungsteam verstehen. Die Didaktische Leitung bernimmt insbesondere

    Aufgaben im Bereich der Fachberatung und -koordination. Sie ist Mitglied der erweiterten

    Schulleitung. Dies gilt auch fr die Oberstufenkoordinatorin und demnchst (ab 01.02.2018)

    fr die Mittelstufenkoordinatorin.

    8.1. Leitungsverantwortung Die Schulleitung der IGS Buxtehude trgt die Gesamtverantwortung fr alle schulischen

    Belange und versteht ihre Hauptaufgabe darin, die Entwicklung dieser Schule im Aufbau

    voran zu bringen. Wesentliche Eckpfeiler sind dabei die Frderung der Unterrichtsqualitt,

    die Personalentwicklung sowie die Schaffung geeigneter Organisationsstrukturen und

    transparenter Ablufe sowie gelebte kulturelle Vielfalt. Dabei steht die Beteiligung der

    Erziehungsberechtigten und der Schlerschaft in engem Zusammenhang mit den o.g.

    Punkten. Eine regelmige Evaluation aller Arbeitsprozesse soll als Bestandteil installiert

    werden (siehe dazu auch 8.2). Realisiert werden genannte Aspekte beispielsweise durch

    Besuche der Lehrkrfte im Unterricht und Beratungsgesprche. Aus den

    Unterrichtsbeobachtungen lassen sich u.a. Rckschlsse zur Durchfhrung des Unterrichts

    auf der Grundlage der schuleigenen Arbeitsplne ziehen.

    Die Schulleitung plant vorausschauend die Einstellung weiterer Lehrkrfte auf der Basis

    bentigter Fcher und weiterer Qualifikationen.

    Das Kollegium der IGS arbeitet in hohem Mae engagiert und motiviert an den gestellten

    Aufgaben und bernimmt Verantwortungsbereiche in weitreichender Mitverantwortung.

    Dadurch wird das Schulleitungshandeln in allen Belangen mageblich untersttzt.

    Verantwortlichkeiten fr weitere Aspekte schulischen Handelns sind bzw. werden klar

    verabredet und festgelegt, Kommunikationsstrukturen sind bekannt und ermglichen ein

    zielgerichtetes Handeln nach den Prinzipien der Partizipation und Transparenz, das zu einer

    wertschtzenden, kooperativen und verlsslichen Zusammenarbeit in hohem Mae beitrgt.

    Gemeinsam vertreten Schulleitung und Kollegium die Schule nach auen und tragen so zu

    einer weiteren Ausprgung der Akzeptanz unserer Angebotsschule bei.

    Die Verantwortung im schulrechtlichen Sinne trgt die Schulleitung. Im presserechtlichen

    Sinne ist die Schulleitung verantwortlich fr die Inhalte der Homepage (www.gesamtschule-

    buxtehude.de).

    8.2. Mitverantwortung und Schulorganisation Die didaktische Leitung ist in erster Linie fr die Gewhrleistung von qualitativ

    hochwertigem Unterricht zustndig. Sie bert und untersttzt das Kollegium in allen

    wesentlichen unterrichtlichen Fragen und organisiert gezielt Fortbildungen in Fach-

    angelegenheiten.

    http://www.gesamtschule-buxtehude.de/http://www.gesamtschule-buxtehude.de/

  • 26

    Die derzeit sechs Jahrgangsleitungen (Jg. 5 bis 10) bilden gemeinsam mit der Schulleitung

    und der didaktischen Leitung die erweiterte Schulleitung (sog. eSL-Runde) und errtern

    wesentliche schulorganisatorische Fragen gemeinsam (z.B. Jahresarbeitsplan/ zeitliche

    Organisation von Schul- bzw. Klassenfahrten/ Gestaltung der Homepage/ etc.).

    Zurzeit gibt es sechs Fachbereiche mit jeweils zugeordneten Fachgruppen und

    Sonderaufgaben. Diese sind:

    Fachbereich Deutsch (mit den Fachgruppen Deutsch/ Sprachlernklasse/ Inklusion)

    Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften (mit den Fachgruppen

    Mathematik/ Biologie/ Chemie/ Physik)

    Fachbereich Fremdsprachen (mit den Fachgruppen Englisch/ Franzsisch/ Spanisch)

    Fachbereich Gesellschaftslehre (mit den Fachgruppen Gesellschaftslehre / Religion/

    Werte und Normen/ Projekt Herausforderung/ Kult/ > sowie Geschichte/ Geographie

    und Politik + Wirtschaft im Rahmen der Neuordnung der Fcher in der Oberstufe)

    Fachbereich AWT (mit den Fachgruppen Arbeit + Wirtschaft + Technik inklusive

    Hauswirtschaft und Textiles Gestalten / Berufsorientierung und Schlerfirma/

    Werksttten mit den Fachgruppen Darstellendes Spiel/ Kunst/ Musik)

    Fachbereich Ganztag und Sport (mit den fcherbergreifenden Angeboten fr den

    Nachmittag inklusive Verwaltung des entsprechenden Budgets/ Fachgruppe Sport)

    Die jeweiligen Leitungen bzw. Beauftragten handeln in ihren Verantwortungsbereichen, nach

    vorheriger Absprache mit der Schulleitung, eigenstndig, berichten der Schulleitung in

    regelmigen Abstnden und stimmen ggf. verndertes Vorgehen mit ihr ab.

    Die Fachbereichs- und Fachgruppenleitungen sind insbesondere fr fachspezifische

    Fragen zustndig und tragen die Verantwortung fr eine fachlich-inhaltliche

    Qualittsentwicklung des Unterrichts, die Lernmethoden sowie die Unterrichtsmaterialien und

    Lehrwerke. Gemeinsam mit den Mitgliedern der Fachkonferenz legen sie die

    Leistungsbewertung in den einzelnen Fchern gem der Vorgaben in den Kerncurricula

    bzw. gem bergeordneter Beschlussfassungen der Gesamtkonferenz fest und entwickeln

    schuleigene Lehrplne fr ihre Fcher. Sie sind fr die Planung und Durchfhrung von

    Fachbereichs- bzw. Fachkonferenzen zustndig. Wesentliche Entscheidungen (z.B. die

    Einfhrung eines neuen Lehrwerkes oder Vernderungen der Bewertungsmastbe) sind

    der Gesamtkonferenz zu berichten.

    Die Oberstufenkoordinatorin organisiert, plant und bert in allen Fragen die Arbeit in der

    Oberstufe betreffend. Zum 01.02.2018 wird die Stelle einer Mittelstufenkoordinatorin

    besetzt werden knnen. Diese arbeitet mit bergeordnetem Blick intensiv mit den

    Jahrgansleitungen zusammen und koordiniert darber hinaus bergnge und Abschlsse im

    Bereich der Sek I.

    Weitere Verantwortlichkeiten: siehe Organigramm auf der Homepage

    Die Gesamtkonferenz bert ber wesentliche pdagogische Inhalte sowie alle

    Zeugnisangelegenheiten gem der Ausfhrungen im Niederschsischen Schulgesetz.

    Dem Schulvorstand werden per Erlass bestimmte Entscheidungsspielrume eingerumt, so

    z.B. beim Ausgestalten der Stundentafel. Auch die Organisation und Ausgestaltung des

    Ganztags ist an Beschlsse dieses Gremiums gekoppelt. Er ist das wesentliche Organ zur

    Qualittsentwicklung von Schule, schuleigene Konzepte passieren dieses Gremium.

  • 27

    Der Schulvorstand lsst sich einmal im Jahr die Finanzlage der Schule durch die

    Schulleitung erlutern und erteilt auf der Grundlage dieser Informationen Entlastung.

    Zu verschiedenen Themenstellungen gibt es Arbeitsgruppen, die ihre jeweiligen

    Fragestellungen bis zur Entscheidungsreife in den jeweils zustndigen Gremien voran

    bringen (z.B. Profile in der Oberstufe/ Begleitung der Sanierungsplne fr den NaWi-Bereich/

    etc.).

    Die pdagogische Verantwortung jeder einzelnen Lehrkraft ist das Herzstck des

    pdagogischen Handelns gem der konzeptionellen, gemeinsam entwickelten Vorgaben

    der IGS. Unterrichtsmethoden und Inhalte knnen phasenweise der Lerngruppe angepasst

    werden. Dieses Vorgehen sollte jedoch immer mit der Zielsetzung verbunden sein, das

    verabredete Handlungsfeld nicht dauerhaft zu verlassen. Begrndete Kritik an bestimmten

    Vorgaben wird in die zustndigen Gremien eingebracht, dort diskutiert und einer

    Beschlussfassung zugefhrt. Beschlsse der jeweiligen Konferenzen werden verbindlich

    ausgefhrt, auch wenn diese nicht immer der persnlichen Meinung entsprechen.

    Der Personalrat vertritt in schulverantwortlicher Weise die Interessen der Lehrkrfte. Dabei

    knnen Fragen des Unterrichtseinsatzes, der Abordnung an eine andere Schule und/ oder

    die Teilnahme an Fortbildungen im Fokus stehen. Schulleitung und Personalrat treffen sich in

    regelmigen Abstnden, um ber entsprechende Personalangelegenheiten zu beraten. Der

    Personalrat wirkt auch bei der Einstellung neuer Kolleg/innen mit.

    Die Aufgaben der Schler- und Elternvertretungen sowie des Frdervereins wurden in

    Kapitel 6 eingehend beleuchtet.

  • 28

    9. Ziele und Strategien der schulischen Qualittsentwicklung

    9.1. Schulprogramm Die Erarbeitung des Schulprogramms war vordringliche Aufgabe im laufenden Schuljahr

    2015/ 2016. Nach Fertigstellung und Beschlussfassung durch die Gesamtkonferenz wird es

    zuknftig jhrlich evaluiert und aktuellen Gegebenheiten angepasst.

    9.2. Evaluation Die letzte Gesamtkonferenz des Schuljahrs wird als Bilanztagung organisiert, auf der

    im Schulprogramm formulierte Zielsetzungen und deren Erreichung im abgelaufenen

    Schuljahr hinterfragt und bewertet werden. Die Planung und Organisation liegt in Hnden der

    erweiterten Schulleitungsrunde, an der Durchfhrung sind die verantwortlichen Gremien

    beziehungsweise Arbeitsgruppen beteiligt. Es soll gemeinsam ausgewertet werden, ob die

    geplanten und durchgefhrten Manahmen der Zielerreichung dienlich waren. Diese

    Evaluation im Kleinen fhrt zur Formulierung gemeinsamer neuer Ziele und Manahmen in

    den verschiedenen Arbeits- und Qualittsbereichen unserer Schule. Eine umfassende

    Gesamtevaluation ist in Planung. Die Ergebnisse der Schulinspektion vom September 2015

    bieten weitere Anhaltspunkte fr die schulische Qualittsentwicklung in den kommenden

    Jahren.

    9.3. Berufliche Kompetenzen der Lehrkrfte und Mitarbeiter/innen Wir knnen aus der umfassenden und vielseitigen Erfahrung und Ausbildung unserer

    Lehrkrfte fr unsere integrierte Gesamtschule Wert schpfen. An unserer Schule arbeiten

    die Lehrkrfte aller Ausbildungsrichtungen (Frderschule, Grundschule, Hauptschule,

    Realschule, Gymnasium) kooperativ zusammen. Unsere Lehrkrfte verfgen ber

    unterschiedliche Qualifikationen und Schwerpunkte.

    9.4. Fort- und Weiterbildung Die Lehrkrfte, das pdagogische Personal sowie die Schulleitung der IGS Buxtehude

    nehmen ihre Verantwortung fr den Erhalt und die Entwicklung ihrer beruflichen

    Kompetenzen in hohem Mae verantwortlich wahr. Durch Fort- und Weiterbildung im

    Rahmen eines auf die fachlichen Anforderungen sowie die Ziele und Schwerpunkte unserer

    Schule abgestimmten Vorgehens bilden wir uns weiter, um auch durch unsere personelle

    Kompetenz die Schulentwicklung voranzutreiben.

    Kolleg/innen absolvieren derzeit schwerpunktmig Fortbildungen zu den Themen Inklusion,

    offener Ganztag und Unterrichtsmethodik. Diese ermglichen eine kontinuierliche

    Verbesserung des Schullebens, sowohl im offenen Ganztagsbereich als auch im Unterricht

    und bei der Einbettung des seit dem Schuljahr 2013/2014 in Niedersachsen verbindlichen

    Konzepts der Inklusion. Zudem findet sich groes fachspezifisches Engagement, sodass

    Lehrkrfte sich in ihren Kompetenzen weiterbilden, um ihren Unterricht und dessen Inhalte

    optimal zu vermitteln.

  • 29

    Mit internen und externen Fort- und Weiterbildungen wird auch auf aktuelle Anliegen der

    Schule eingegangen und neueste Erkenntnisse und Entwicklungen flieen stndig ins

    Schulleben ein (siehe Sprachlernklasse, Ganztagsangebot, AGs).

    10. Konkrete Zielsetzungen fr das Schuljahr 2017/ 2018 Folgende Entwicklungsziele fr den Zeitraum von September 2017 bis Juni 2018 ergeben

    sich aus Vorberlegungen in den unterschiedlichen Gremien sowie bestimmten

    Gegebenheiten aus verschiedenen Arbeitsbereichen an unserer Schule.

    Wer ist verantwortlich? Was? (bis) Wann?

    Alle Lehrkrfte sowie pdagogische Mitarbeiter/innen im Vor- und Nachmittagsbereich

    Umsetzung aller gltigen schuleigenen Konzepte im Schulalltag

    fortlaufend

    Didaktische Leitung + Direktorstellvertreter

    Erstellung eines Jahresterminplans inklusive Schulfahrtenkoordination, Klausurplan und Lehrereinsatz

    bis September 2017

    Jahrgangsleitungen Optimierung der Aufgabenverteilung, auch jahrgangsbergreifend und themenbezogen

    bis Dezember 2017

    Verantwortliche fr Begabtenfrderung (Cal)

    Ausarbeitung eines Konzepts zur Begabtenfrderung

    bis Januar 2018

    Mitglieder des Sicherheitsausschusses (Tha/ Ml/ Fri/ Ruh/ + PR + SL)

    Erarbeitung eines Sicherheitskonzepts fr die IGS Buxtehude

    bis Januar 2018

    Oberstufenkoordinatorin (in Zusammenarbeit mit Didakt. Leitung und JGL 10)

    Umsetzung des Oberstufenkonzepts > Eingangsphase

    bis Juni 2018

    Fr die nachvollziehbare, schriftliche Niederlegung des Entwicklungsprozesses vom

    Arbeitsbeginn bis zur Zielerreichung in den einzelnen Arbeitsbereichen sind die jeweiligen

    Arbeitsgruppen bzw. die genannten Personen verantwortlich (Protokolle der Sitzungen/

    Treffen anfertigen, Gremien informieren).

    11. Ausblick Wie unserem Schulprogramm zu entnehmen ist, zeichnet sich die IGS Buxtehude durch ein

    individuelles Unterrichts- und Lernkonzept aus. Den Schlerinnen und Schlern soll die

    Fortfhrung dieses Konzeptes auch in einer eigenen Oberstufe ermglicht werden (siehe:

    Oberstufenkonzept). Mit Beginn der Einfhrungsphase im August 2017 hat die Arbeit in der

    Oberstufe ihren Anfang genommen.

    Die Qualifikationsphase (Schuljahr 12 und 13) wird folgen und die ersten Schler/innen

    werden im Sommer 2020 an der IGS Buxtehude das Abitur ablegen.

  • 30

    12. Schlussgedanken Auf verschiedenen Wegen gemeinsam erfolgreich sein unser Schulmotto prgt unser

    alltgliches schulisches Handeln!

    Vielfalt verbindet! Das Miteinander zhlt in jeder Hinsicht!

    Wir sind Bewohnerinnen und Bewohner dieser einen Welt und

    tragen als Schule durch unser Bildungsangebot und durch

    interkulturelle Begegnungen dazu bei, dass sich verantwortlich

    handelnde Persnlichkeiten entfalten und weiterentwickeln

    knnen!

    Nach dieser Erde wre da keine,

    die eines Menschen Wohnung wr.

    Deshalb Menschen achtet und achtet,

    dass sie es bleibt!

    Wem denn wre sie ein Denkmal,

    wenn sie still die Sonn umtreibt?

    (Liedtext von Gerd Kern)

    Gesamtkonferenz der IGS Buxtehude