miteinander unterwegs - pg-og.de Messen zur Fasten- und Osterzeit | 3 5. Fastensonntag (02.04.) 18:00

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  • miteinander unterwegs

    Nr. 109 / Ausgabe Ostern 2017

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  • Messen zur Fasten- und Osterzeit | 3

    5. Fastensonntag (02.04.)

    18:00 Uhr Fastenandacht (Bad Bentheim)

    Gründonnerstag (13.04.)

    20:00 Uhr Abendmahlmesse mit Fußwaschung (Bad Bentheim und Schüttorf)

    Palmsonntag (09.04.)

    Samstag, 17:00 Uhr Familienmesse zum Palmsonntag (Schüttorf)

    Sonntag, 09:00 Uhr Hl. Messe mit Palmweihe (Gildehaus)

    10:30 Uhr Hl. Messe mit Plamweihe (Bad Bentheim)

    18:00 Uhr Bußandacht mit Beichte für die PG (Schüttorf)

    Ostermontag (17.04.)

    09:00 Uhr Hl. Messe (Gildehaus)

    10:30 Uhr Hl. Messe (Bad Bentheim)

    10:30 Uhr Hl. Messe mit Taufe (Schüttorf)

    www.pg-og.de/gottesdienste

    Alle Gottesdienste immer aktuell hier:

    Karfreitag (14.04.)

    06:00 Uhr Karfreitagsgang der PG (Bad Bentheim; Treffpunkt: Kirche)

    10:00 Uhr Kinder– und Familienkreuzweg für die PG (Schüttorf)

    15:00 Uhr Karliturgie (Bad Bentheim und Schüttorf)

    Ostersonntag (16.04.)

    09:00 Uhr Festhochamt (Gildehaus)

    10:30 Uhr Festhochamt (Bad Bentheim)

    10:30 Uhr Festhochamt (Schüttorf)

    Karsamstag/ Osternacht (15.04.)

    21:00 Uhr Osternachtfeier, mitgestaltet von Whole Generation (Bad Bentheim)

    21:00 Uhr Osternachtfeier, mitgestaltet vom Kirchenchor (Schüttorf)

    2. Fastensonntag (12.03.)

    18:00 Uhr Fastenandacht zum Hungertuch (Bad Bentheim)

    jeweils freitags um 19:30 Uhr in

    der Martin-Luther-Gemeinde

    (Gemeindehaus:10.03., 17.03.;

    Kirche: 24.03., 31.03., 07.04.)

    Ökumenische Fastenandachten:

  • Liebe Gemeindemitglieder!

    Mit Blicken kann Heil oder Unheil an- fangen. Das diesjährige Hungertuch - es hängt in unseren Kirchen während der Fastenzeit - des nigerianischen Künstlers Chidi Kwubiri zeigt zwei Menschen, einer grün, einer gelb, die intensive Blicke tauschen. Sie schauen sich an und sie berühren sich – ruhig und respektvoll. Ausgestreckte Arme liegen auf den Schultern des oder der Anderen und nehmen die fremde Far- be an. Ein schmaler Zwischen-Raum lässt innehalten: Es ist ein Ausloten von Nähe und Distanz. Ziehe ich eine Grenze oder überschreite ich sie?

    Wer begegnet da wem? Und: Durch welche Folie sehen wir einander?

    „Ich bin, weil du bist“ oder auch „Ich bin, weil wir sind, und da wir sind, bin ich“ ist ein afrikanisches Sprichwort, das die Lebensphilosophie vieler afri- kanischer Kulturen spiegelt. Es drückt die Überzeugung aus, dass es zum Menschsein gehört, Teil eines Netzes von Beziehungen zu sein. Das Hunger- tuch wurzelt in diesem Prinzip, mitei- nander in Beziehung zu treten und in Kontakt zu bleiben, damit das Leben erhalten bleibt. Der Einzelne kann nur

    in seiner Zugehörigkeit zur Gemein- schaft sein.

    Auch unser Schöpfungsbericht erzählt von Beziehungen: Von Gott geschaf- fen, bilden sämtliche Geschöpfe eine universale Familie. Nicht nur der Mensch, auch die Welt ist nach göttli- chem Bild erschaffen. Als Schwestern und Brüder sind wir mit all dem um uns herum so tief verbunden, dass es un- möglich ist, nur zu konsumieren und auszubeuten, ohne alle zu gefährden. Wir sind dafür mitverantwortlich, das Leben in jeder Form zu ermöglichen und uns zu solidarisieren mit der Natur, mit dem Wasser und der Luft und mit denen, die an den Rand geschoben und zum Wegwerf-Objekt degradiert worden sind.

    Wer begegnet wem?

    Dieses Hungertuch kann die Erinne- rung wachrufen an überfüllte Flücht- lingsboote und dichtgemachte Gren- zen, hochgezogenen Stacheldraht und hitzige Debatten über Zuzug und Kon- tingente. Flucht hat viele Gesichter. Damit sind wir in unsere europäische Wirklichkeit gelandet: „Liebe den Frem- den, denn er ist wie du“ (Levitikus 19) fordert Gott die Israeliten auf, die um ihre Identität besorgt waren.

    MISEREOR ermutigt mit diesem Hun- gertuch zu angstfreien Begegnungen und zum Dialog auf Augenhöhe mit Menschen anderer Herkunft, Sprache, Religion. Wo gelten die Schwester und der Bruder mehr als die eigene Ge- wissheiten und Positionen? Wo sind die Räume, in denen gemeinsam ge- stritten wird für friedliche, gerechte und freiheitliche Gesellschaften, die frei von

    4 | Vorwort

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    Ausgrenzung, Furcht und Gewalt sind? Wo meint Verhandeln nicht, sich das beste Stück aus der gesamten Torte zu sichern?

    „Seht her, nun mache ich etwas Neues. Schon kommt es zum Vorschein, merkt ihr es nicht, heißt es bei Jesaja 43,19. Wechseln wir mal die Farb-Folie und die Seite, schauen wir aus anderer Perspektive: auf den Ideenreichtum der Menschen in Afrika, im Nahe und Fer- nen Osten und auf das Neue, das hier und jetzt bei uns entsteht.

    So zielt das Hungertuch auf einen res- pektvollen Dialog mit allen und kann helfen, manch altbekanntes Thema in neuer Perspektive zu sehen. Es ermu- tigt zur dringend notwendiger Koopera- tion mit Anders-Denkenden und zum Dialog auf Augenhöhe mit anderen Re- ligionen und Nichtglaubenden in einer

    vielschichtigen Gesellschaft: Ein Hun- gertuch für alle, die ohne Berührungs- ängste Spaltungen überwinden und über Gräben springen wollen!

    Ich wünsche Ihnen allen – auch im Na- men des gesamten Pfarrteams eine ruhige und besinnliche Fasten- und Os- terzeit.

    Ihr Pfarrer

    Hubertus Schnakenberg

    Diesen Text habe ich größtenteils von meinem ehemaligen Studienfreund und Equipemitglied Msgr. Primin Spiegel, Hauptgeschäftsführer von MISEREOR übernommen.

    Vorwort | 5

  • Gottesdienste während der Restaurierung unserer Kirche Der Pfarrgemeinderat (PGR) hat auf seiner letzten Sitzung folgende Gottes- dienstordnung für die Zeit der Innen- restaurierung der Pfarrkirche St. Jo- hannes der Täufer in Bad Bentheim beschlossen: Während der Innenrestaurierung, die vom 02. Mai bis Anfang Dezember 2017 dauern wird, finden die Hl. Mes- sen werktags in der Kapelle im Schwesternhaus statt (Zugang über den hinteren Eingang).

    Die sonntägliche Messe ist um 10.00 Uhr in Gildehaus. Die Hl. Messe um 9.00 Uhr in Gildehaus fällt dann aus. Taufen, Hochzeiten, Seelenämter (soweit gewünscht) finden in Gildehaus bzw. Schüttoff statt. Die Vorabendmes- se um 17.00 Uhr samstags in Schüttorf bleibt wie gewohnt. Ein Fahrdienst zwischen Bad Bentheim und Gildehaus für ältere Gemeindemit- glieder und ggf. Messdiener soll vom PGR eingerichtet werden. In dieser Zeit müssen wir mit einigen Einschrän- kungen leben, dafür bekommen wir aber eine schöne Kirche.

    6 | Kurz berichtet

  • Sternsinger bringen Segen

    In diesem Jahr war die Sternsinger- Aktion in Bad Bentheim und Gildehaus wieder ein voller Erfolg: 66 Kinder sam- melten insgesamt 7.835,89 €. Sie sol- len Klima-Projekten in Kenia zu Gute kommen. Anschließend hielten die Sternsinger gemeinsam mit Bürger- meister Dr. Volker Pannen die Weih- nachtspyramide an.

    Backschule für die kfd-Frauen

    Was für ein Gefühl: Die erfahrenen Hausfrauen gehen in die Backschule in Groß Hesepe – Coppenrath. Auf gro- ßen Holztischen lagen Bleche bereit, und an der großen Küchenmaschine standen die Zutaten für die erste Ar- beitsrunde: Wir backen Cornflakes Kekse. In der zweiten Arbeitsrunde wurde ein Knetteig bereitet, aus dem Zuckerbrezeln entstehen sollten.

    Als alle beladenen Bleche im Ofen wa- ren, gab es eine Kaffeepause, in der natürlich Coppenrath-Kekse gereicht wurden. Ein Blick auf den Ofen -alle waren gespannt: Die Kekse sind nicht verbrannt! In einem Unterrichtsraum gab es Informationen über den Werde- gang der Firma Coppenrath und über die Rohstoffe, die zur Herstel- lung der Kekse benötigt werden. So erfuhren wir etwa, dass täglich 125.000 Eier verarbeitet werden. Nach einem kurzen Film, der einen Einblick in die Keksherstellung gab, und Besuch des Knusperlädchens, fuhren die kfd-Frauen mit den selbst gebackenen Keksen in der Tasche wieder heim.

    Kurz berichtet | 7

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    Autorin:

    Anette Lüddecke ist Mitglied

    im kfd-Leitungsteam.

  • Whole Generation: Wer folgt auf Timo Hilberink?

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    8 | Aus dem Gemeindeleben

    Es sollte eigentlich ein gemütlicher Auf- takt zum Jahresanfang werden: eine kurze Chorprobe und danach das mitt- lerweile traditionelle Zusammensitzen bei ein paar Häppchen und passenden Getränken. Doch es kam anders… Ti- mo Hilberink erklärte dem Chor seinen Abschied als Chorleiter zur Jahresmit- te. Mit ruhigen Worten und nachvoll- ziehbaren Gründen wurde aus dem gemütlichen Miteinander eine über- raschte und stille Chorgemeinschaft. Timo hat unseren Chor, der aus einem Projektchor zum Film „Sister Act“ ent- standen ist, zunächst von November 1998 bis Mitte Juli 2007 geleitet und schrittweise weiterentwickelt. Nach- dem Elisabeth Drees den Chor dann ab August 2007 bis Januar 2012 über- nommen und Katrin Klugmann uns ein weiteres Jahr begleitet hatte, kam Timo ab Mitte März 2012 zu seinen Wurzeln zurück. Mit großem Einsatz, viel Eifer und sehr hohem Engagement hat er den Chor geführt. Viele Gottesdienste

    wurden musikalisch gestaltet, die Teil- nahme beim Jubiläumskonzert der Stadtkapelle war eine andere Heraus- forderung. Am 5. Februar 2017 durfte der Chor dann seinen insgesamt 200. Auftritt bestreiten. Das alles ist und war nur möglich mit einem hoch moti- vierten und stets e