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Emergente Softwaresysteme: Adaptive Systeme der ......Vorlesung im WS 2014 06. Januar 2014 Email: [email protected] Naturwissenschaftlich-Technische Fakultät I Fachrichtung 6.2

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  • Vorlesung im WS 2014 06. Januar 2014

    Email: [email protected] Naturwissenschaftlich-Technische Fakultät I

    Fachrichtung 6.2 Informatik Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz

    Universität des Saarlandes Campus E1 1

    Postfach 15 11 50 66041 Saarbrücken

    Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster

    Intelligente Fahrerassistenzsysteme

  • © W. Wahlster

    Das Auto als fahrender Computer

    Software steuert immer mehr Funktionen im Auto. Mehr als 100 Kleincomputer in einem Fahrzeug. Ein Software-Update wird zukünftig öfters vorkommen als ein Ölwechsel

  • © W. Wahlster

    Die Gesellschafter der DFKI GmbH

    Rheinland-Pfalz

    Saarland

    Bremen

    Deutschland GmbH

  • © W. Wahlster

    Passive Sicherheit Aktive Sicherheit

    Situationserkennung rund ums Auto

    Airbag Sicherheitsgurt Crash-Zelle

    ESP ABS

    Neue wissensbasierte Technologien

    Crash Schadens-begrenzung

    Unfallvermeidung durch Hilfe in riskanten Situationen

    Unfallverhütung durch Vermeidung riskanter Situationen

    Das Auto der Zukunft: Vermeidung gefähr- licher Situationen statt Schadensbegrenzung

    Zukunft: Autos mit Umgebungsintelligenz und „Selbsterhaltungstrieb“

  • © W. Wahlster

    Notfallassistent

    Kreuzungsassistent Engstellenassistent

    Geisterfahrerassistent Garagenassistent

    Bremsassistent

    Source: BMW

    Car2X-basierte Fahrerassistenzsysteme trans- formieren das Fahrzeug in eine intelligente Umge- bung

  • © W. Wahlster

    Fahrerassistenzfunktionen

    Einparkhilfe

    Erkennung des toten Winkels

    Spurassistent

    Adaptive Navigation

    Nachtsichthilfen

    Verkehrsschild- erkennung

    Abstands- hilfen

  • © W. Wahlster

    Drei Kilometer Kabel knüpfen das Bordnetz eines Autos

    Leitungen : 1200 - 1500 Kontakte : 1600 - 2000 Leitungslänge max.: 3000 m

    32 Kabelkanäle 30 Durchführungen 600 Steckverbinder

  • © W. Wahlster

    Das Auto als intelligente Umgebung: Mehr als 200 Sensoren und Aktuatoren in modernen Fahrzeugen

  • © W. Wahlster

    Radar mit großer Reichweite

    Laserscanner

    Stereo- kamera

    Radar und Ultraschall mit kurzer Reichweite

    Kamera

    Autos werden immer stärker mit Umgebungssensoren aufgerüstet

  • © W. Wahlster

    Sprache

    Graphik

    Gestik

    Multimodale Interaktion

    Im Auto mit allen Sinnen ins Internet – ohne Tastatur und Maus

    Mimik Biometrie:

    BlickbewegungA

    Physische Aktion

  • © W. Wahlster

    Das Auto als intelligente Umgebung

    Instrumentierung des Fahrzeugs Fahrgastbezogene Instrumentierung

    Fahrgastbezogene multimodale Ausgabe

    • GPS • Gyrometer • Ultraschallsensor • Lasersensor • Radarsensor • Eis- / Regensensor • NFC/RFID Leser

    • 4 Mikrophone • Eye-tracker • Gestikerkennung • Biosensoren • 4 Gewichtssensoren • NFC-Lesegeräte • 5 berührungsempfindliche Bildschirme

    • Heads-up Display (HUD) in der Windschutzscheibe • 5 Bildschirme • LEDs • Instrumententafel • Dolby Surround Sound

  • © W. Wahlster

    CANSpeech: Das neue DFKI-Sprachinterface für den CAN Bus

    Wie warm ist es im Fahrzeug?

    Bitte schließe mein Fenster

    teilweise.

    Öffne alle Fenster! Setze die

    Temperatur auf 22 Grad!

    Schalte die Sitzheizung

    ein!

    Mir ist kalt.

  • © W. Wahlster

    Multimodale Sprachdialoge im Auto

  • © W. Wahlster

    Multimodale Interaktion im Fahrzeug: Sprache in Kombination mit physischen Schnittstellen

    “Fenster vorne

    rechts” “Alle Fenster”

    “Hintere Sitzheizung” “Lautstärke”

    Sprache bestimmt die Semantik des Dreh-Drück-Bedienfeldes

    Experimentelle Untersuchung zur

    Bestimmung des Einflusses von

    manueller vs. multimodaler Interaktion

    mit den Komfortfunktionen des

    Fahrzeugs auf den Grad der Ablenkung

    des Fahrers. (Cao et al , IUI 2010)

    0

    0,2

    0,4

    0,6

    0,8

    1

    1,2

    1,4

    1,6

    manual multimodal

    manuell multimodal

    kognitive Last Abl

    enku

    ngsg

    rad

    des

    Fahr

    ers

  • © W. Wahlster

    Twitter4Car: Kombination von Blickbewegungen und Sprache für den Zugriff auf Internet-Dienste

  • © W. Wahlster

    Multimodale Fusion: Kombination aus Sprache und Mikrogestik

    Kreisgestik Wahlgeste mit dem Zeigefinger plus Spracheingabe “Hans” = Bitte verbinde mich mit Hans.

    Aktivierung einer speziellen automatischen Spracherkennungsgrammatik, die nur die Namen des Fahreradressbuches enthält , zur Verbesserung der Erkennungsleistung

    .

    Hans

  • © W. Wahlster

    Die Ausrichtung des Kopfes als neue Eingabemodalität

    Öffne!

    Bitte öffne das vordere linke Fenster.

    Was ist das?

    Welches Objekt sieht man durch das vordere rechte

    Fenster?

    Wechselseitige Disambiguierung der Kombination aus Sprache und Kopfausrichtung

    Verwendung der Eingabe einer normalen Webkamera

  • © W. Wahlster

    Kombination von Sprache und Aktionskontext

    „Schneller!“ „Schneller!

    Interpretation und Disambiguierung von multimodalen Äußerungen: Auswahl der Scheibenwischergeschwindigkeit vs. wechseln der Tempomateinstellung

  • © W. Wahlster

    Rollenbasierte Interaktion mehrere Fahrzeuginsassen

    „Mir ist kalt. Schalte die

    Heizung bitte an.“ Mehrpersonen-

    interaktion rollen- basiertes

    Rechtemodell

    Sprecher- identifikation

    und Lokalisierung

    Auswahl der relevanten Zone der 4-Bereichsklimaanlage

  • © W. Wahlster

    Mobile erweiterte Realität für Passagiere (AR in Seitenfenstern)

  • © W. Wahlster

    Pervasive Konnektivität: Das vernetzte Auto erzeugt verschachtelte intelligente Umgebungen.

    3 Typen der Konnektivi-

    tät

    Konnektivität zwischen Fahrzeugen und der Infrastruktur

    von Straßen und der Stadt

    Konnektivität innerhalb des

    Fahrzeugs

    Konnektivität zwischen Autos und Lebens- und Arbeitsumgebungen

  • © W. Wahlster

    All-IP Automobil: Ein Echtzeit-Ethernet Bus und 4 Rechner statt 5 Spezialbussystemen und 70 ECUs

    Firewall

  • © W. Wahlster

    Dezentrale Car2X-Kommunikation

    Drahlose ad-hoc Kommunikation X= andere Verkehrsteilnehmer

    oder Verkehrsinfrastruktur

  • © W. Wahlster

    Internet

    Sichere Verbindung

    UMTS/LTE

    WLAN

    Nahtloses Roaming zwischen Hotspots und zellulärer Mobilfunk-Kommunikation

    ABC-Technologien (Always Best Connected): Stets verfügbare optimierte Internet-Konnektivität für Fahrer und Mitfahrer

    WiMAX

    WLAN

    WLAN

  • © W. Wahlster

    Car2X-Kommunikation: Das Auto als fahrender Sensor-Knoten, mobiler Computer und mobiler Internet-Knoten

    1. Mehr Sicherheit 2. Weniger CO2 3. Bessere Effizienz 4. Bessere

    Kommunikation

  • © W. Wahlster

    Fahrerassistenz: Nach 2 km Eisbildung!

    Fahrerassistenz: Achtung nicht überholen!

    Gegenverkehr hinter Kurve

    !

    Fahrerassistenz: Fahrbahnarbeiten nach

    500 Metern!

    Fahrerassistenz: Fahrzeug von rechts

    hat Vorfahrt!

    M2M-Anwendungen: Eingebettete Systeme kommunizieren via Internet

  • © W. Wahlster

    Lokale Gefahrenwarnung über Car2X-Kommunikation

  • © W. Wahlster

    Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen über drahtloses Internet

  • © W. Wahlster

    Kreuzungsassistenz

  • © W. Wahlster

    Geschwindigkeitsassistent für grüne Ampelphasen

  • © W. Wahlster

    Anfahrtassistenz vor roter Ampel

  • © W. Wahlster

    Baustellenassistenz

  • © W. Wahlster

    Einsatzfahrzeugasssistenz

  • © W. Wahlster

    Ampelassistent: WLAN-Kommunikation zwischen Fahrzeug und Ampelanlage

  • © W. Wahlster Source: BMW

    Ampelassistent: Notfallbremsung basierend auf Car2X-Kommunikation

  • © W. Wahlster

    Achtung, Aquaplaning

    in 100 Meter !!!

    Peer-to-Peer Austausch von Sensorischer Information

    GPS: Geo- daten

    GPS: Geodaten

    Sensorik

    Semantische Peer-to-Peer Verbindung

  • © W. Wahlster

    Bordcomputer kommunizieren untereinander und lassen Fahrzeuge in Gefahrensituationen autonom reagieren.

    Autonomes Blinken und Hupen des Motorrads zur Erhöhung der Aufmerksamkeit eines kreuzenden Autofahrers

  • © W. Wahlster

    Das Pull-Paradigma für Car2X-Systeme

    Informations- suche

    Push

    Pu

    ll

    Informations- quelle

    Ad-Hoc Netz Auto Fahrer

    Anfrage Information gefunden

    Auffinden des anfragenden Fahrzeugs

    Präsentation

    Broadcast Relevanz- filter

    Präsentation

    Antwort

  • © W. Wahlster

    Verwendung vonCar2X PADE des DFKI (Dissertation S. Castronovo 2013)

    • 36 Präsentationsmodelle im weltweit größten Feldtest simTD

    • 400 Testfahrer mit Autos von 6 Marken • 2 OEMs (VW, Opel): haben ihr Firmendesign über PADE

    gelegt • Vor dem Feldtest 1 ½ Jahre Vortests auf einer Teststrecke

  • © W. Wahlster

    Bidirektionale Car2X-Kommunikation mit IEEE 802.11p und Multi-Hop-Suche

  • © W. Wahlster

    1

    2

    Intelligente Kreuzungsassistenz: Andere Autos können mit Car2X als mobile Sensoren verwendet

    Als mobiler Sensor verwendetes Auto Auto fordert aus dem Netz Information über Querverkehr an

  • © W. Wahlster

    2

    1

    Freie Fahrt trotz verdeckter Sicht mit Car2X

    Smart hat WebCam im Netz freigeschaltett

    Auto will ohne Halt in die Vorfahrtsstrasse einfahren

  • © W. Wahlster

    BMW-Testfahrzeug des DFKI mit Car2X

  • © W. Wahlster

    Drei Car2X-Testfelder zur experimentellen Evaluation der Car2X-Technologien des DFKI

    SIM-TD Teststrecke PMC Teststrecke

    lang, im Raum Frankfurt, für 400 Autos unterschiedlicher

    Hersteller

    mittel, im Raum Bremen für die DFKI-eigene

    Elektroautoflotte

    Car2Saar Teststrecke

    kurz, hochentwickelt auf dem Campus der UdS

  • © W. Wahlster

    SIM-TD: In Deutschland gab es weltweit größten Feldtest der Car2X-Technologie

    Weltgrößte Datenerhebung

    450 Fahrer 43.000 Fahrstunden

    1.650.000 km

  • © W. Wahlster

    Notfallassistenz aus dem SmartSenior-Projekt. Übergang zum hochautomatisierten Fahren

  • © W. Wahlster

    1001010110111010001010011101001010110110110110001000001001001001001001001110101010010010010010001000111101001111010010011010100100100100101010100100110100100100100011001011111111011111111111101010110001000100100101001010001000100010000000000010001000100010111001111111010001001110100000000000000000000000000000000100100010010010101001010011110111100011111111110010010100101000001001111111010101111010101110100100100100010011011111010010010100001001001001001001010100100111011001101011001101011101001001001001011111100111100110101011010010010010100100100100100100000000010010010100

    Android Markt App Store

    Apps für das Motor-

    management

    Apps für die Fahrer-

    assistenz

    Apps für umweltfreund-liches Fahren

    Apps als Intelligente

    Benutzerschnitt-stellen

    Das softwaredefinierte Auto: Anpassen der Fahrzeugfunktionalität durch Apps

  • © W. Wahlster Source: BMW

    BMW Apps: Integration der neuesten Webdienste in die Fahrzeugumgebung

  • © W. Wahlster

    SemProM: Das semantische Produktgedächtnis speichert ein Tagebuch des Fahrzeugs (Wahlster et al 2010)

    Multimodale Interaktion & Browsing

    Das sprechende Fahrzeug erzählt die Geschichte seines Lebens

    Aktuatoren

    Sensoren

    Black Box Ereignisspeicher

    Semantisches

    Gedächtnis des Fahrzeugs

    Der ‚Smart Car‘ überwacht sich selbst und seine Umgebung.

  • © W. Wahlster

    Das digitale Fahrzeuggedächtnis SemProM unterstützt auch die Wartung: Digitale Ersatzteil- und Serviceinformationen im Fahrzeug.

    Das Fahrzeug prüft Ersatzteile und Flüssigkeiten auf Kompatibilität und gewährleistet deren korrekten Einsatz. Echtheit der Ersatzteile kann so geprüft werden.

  • © W. Wahlster

    Erfassung der Waren im PKW und Mehrwert-dienste auf der Basis der Einkaufsliste

  • © W. Wahlster © W. Wahlster

    Einstellung der Klimaanlage hat Auswirkung auf die Fahrzeit zur Garantie

    der geschlossenen Kühlkette

    Zugriff auf das Produktgedächnis gekaufter Waren im PKW

  • © W. Wahlster

    Innovationen in der Agrartechnologie: Cyber-physische Systeme ermöglichen autonome Landmaschinen

  • © W. Wahlster

    Moderne Maschinen können orts-basiert Ernte- mengen und Feuchtigkeitsgehalt von Feldfrüchten bestimmen.

    Feuchtigkeits- sensor

    Durchflussmengen- sensor

  • © W. Wahlster

    Der Machine Connector ermöglicht her-stellerübergreifenden Datenaustausch mit der Flotte

    Schnittstellen für den Datenaustausch zwischen Maschine und iGreen Knoten– Kombination von ISOXML & Semantischer Annotation Maschine– Maschine, auch ohne verlässliche mobile Internet-Anbindung!

    Die Schnittstellen entstehen in herstellerübergreifender Zusammenarbeit John Deere , Claas, CCI (KRONE, Grimme,…)

    Vision: Alle Maschinen einer Flotte in einem synchronisierten Datenraum

    MachineConnector Gateway

    REST HTTP

    ©2013 DFKI & iGreen Consortium

  • © W. Wahlster

    Anwendungsbeispiel: Flottenmanagement in der Ernte

    de/testkunde/officecomputer Internet

    de/igreen/rootserver

    de/testkunde/tractor

    de/deere/jdmd de/claas/clmd

    WiFi

    GPRS

    ©2013 DFKI & iGreen Consortium

  • © W. Wahlster

    Automatisches Fahren basiert auf schnellen mobilen Netzen und präziser Sensorauswertung

  • © W. Wahlster

    Cyber-Physische Systeme für Mobilitäts der Zukunft

    Das vernetzte und wandlungsfähige Elektromobil EO des DFKI

  • © W. Wahlster

    Soziale Mobilität: Verbindung von Netzwerken

    • Verbindung von Sozialen Netzwerken mit Straßennetzwerken

    Rinspeed Identiface (von Daimler MBtech) Facebookeinträge, Neuigkeiten, Carpool-Angebote

  • © W. Wahlster

    Multimodale persuasive Intervention

    • Grüne Mobilität: Verhaltensbeeinflussung des Fahrers durch belehrendes Eingreifen

    • Virtuelle emotionale Charaktere überzeugen den Fahrer treibstoffsparend zu fahren

    • Virtuelle Charaktere erscheinen nur, wenn es die Verkehrssituation zuläßt (Parkplatz, rote Ampel,…)

    Achtung, es ist grün! Passen

    Sie besser auf den Verkehr auf. Bis

    später...

    Wenn Sie so weiter fahren, verbrauchen

    Sie mehr Benzin als gestern!

  • © W. Wahlster

    Soziale Mobilität: Personalisierung

    • Das Fahrzeug wird zu einem sozialen Partner / Handelnden

    “Filmore” (Disney Pixar)

    erinnere dich daran mich bald zur Inspektion zu bringen

  • © W. Wahlster

    Intelligente Straßenbeleuchtung: Automatisches Einschalten oder Lichtkette durch E-Cars bei Näherung eines Fußgängers im Dunkeln

    All-IP, Always-On E-Cars: Parkende Fahrzeuge schalten bei Bedarf das Licht an

  • © W. Wahlster

    Intelligenter Straßenverkehr auf der Basis von C2X-Technologien

    EO bietet eine Plattform für neue Mobilitätskonzepte EO unterstützt die Umsetzung neuer intelligenter Mobilitäts-konzepte. • CarSharing, Car2Go, Integration

    verschiedener Verkehrsträger • Selbststeuernder Verkehr: EO

    erprobt Schlüsseltechnologien • Selbstlokalisation/Navigation • Kollisionskontrolle • Car2Car Kommunikation • Car2Infrastructure Kommunikation • Einbindung von Fahrzeugen in

    Intelligente Transportsysteme (IST) • Fahren mit minimalem Abstand • 0-Tote Autos • Automatisches Fahren • Echtzeitverarbeitung von BIG DATA

  • © W. Wahlster

    Ressource Auto: Durchbruchsinnovationen

    Ganzheitliche Betrachtung der Gesamtheit aller Fahrzeuge und deren Wechselwirkungen in der Automobilgesellschaft.

    Das Auto der Zukunft wird Ressourcengeber (Energie, Kommunikation, Wissen, Rohstoffe) nicht wie bisher nur Ressourcennehmer !

    Aktuell meist Verbesserungsinnovationen des einzelnen Autos: Sicherer, Sparsamer, Sauberer - Elektromobilität

  • © W. Wahlster

    Ressource Energie: Autos sammeln und speichern Energie (Energie-Puffer und Kraftwerk)

    Die Oberfläche hochentwickelter Autos wird durch neue photovoltaische Werkstoffe als Stromerzeuger genutzt werden.

    Neue Generation von Batterien speichern über- schüssige Wind-energie in gepark-ten Autos im Sinne eines Smart Grid.

  • © W. Wahlster

    Personalisierer

    Profil des Fahrers Konfiguration

    Schlüsselcode

    Mehrkanal- ausgabe

    Individueller Kanal

    Standardsicht

    Multiple Realität: Adaptive Windschutzscheibe

    Multimodale Fissions-

    technologie

  • © W. Wahlster

    Diese Ausfahrt nehmen!

    Multiple Realität: Personalisierte Anzeigen

  • © W. Wahlster

    Konklusionen 1. Das Auto wird immer mehr zum mobilen Computer, Internet-

    Knoten und Sensornetz. 2. Autos werden zu kognitiven und sozialen Systemen, die

    untereinander kommunizieren und Unfälle ausschliessen. 3. Eine neue Generation von Elektroautos hängt ständig am

    Web, vernetzt sich selbst und bietet disruptive Dienste an. 4. Auto-Piloten und Fernsteuerung werden möglich, der Fahrer

    muss nur noch in außergewöhnlichen Situationen eingreifen. 5. Datenschutz und Sicherheit der Netze sind dabei essentiell lebenswichtig.

  • © W. Wahlster

    dieser Vortrag basiert auf der Zusammenarbeit mit folgenden Mitarbeiter des DFKIs:

    Dr. Christian Müller, Dr. Sandro Castronovo, Dr. Michael Feld, Angela Mahr, Rafael Math, Monika Mitrevska, Mohammad Mehdi Moniri Die Arbeiten wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Firmen BMW, Daimler, Globus, Nuance und Intel gefördert.

    Danksagung

  • Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

    Foliennummer 1Das Auto als fahrender ComputerDie Gesellschafter der DFKI GmbHDas Auto der Zukunft: Vermeidung gefähr-�licher Situationen statt Schadensbegrenzung Car2X-basierte Fahrerassistenzsysteme trans-�formieren das Fahrzeug in eine intelligente Umge-�bungFahrerassistenzfunktionen Drei Kilometer Kabel knüpfen das Bordnetz eines Autos Das Auto als intelligente Umgebung: Mehr �als 200 Sensoren und Aktuatoren in modernen FahrzeugenAutos werden immer stärker mit Umgebungssensoren aufgerüstetIm Auto mit allen Sinnen ins Internet – �ohne Tastatur und Maus Das Auto als intelligente UmgebungCANSpeech: Das neue �DFKI-Sprachinterface für den CAN BusMultimodale Sprachdialoge im AutoMultimodale Interaktion im Fahrzeug: �Sprache in Kombination mit physischen SchnittstellenTwitter4Car: Kombination von Blickbewegungen und Sprache für den Zugriff auf Internet-DiensteMultimodale Fusion: Kombination aus �Sprache und MikrogestikDie Ausrichtung des Kopfes als neue EingabemodalitätKombination von Sprache und �Aktionskontext Rollenbasierte Interaktion mehrere �FahrzeuginsassenMobile erweiterte Realität für Passagiere (AR in Seitenfenstern)Pervasive Konnektivität: Das vernetzte Auto �erzeugt verschachtelte intelligente �Umgebungen.All-IP Automobil: Ein Echtzeit-Ethernet Bus�und 4 Rechner statt 5 Spezialbussystemen �und 70 ECUsDezentrale Car2X-KommunikationABC-Technologien (Always Best Connected): �Stets verfügbare optimierte Internet-Konnektivität für Fahrer und MitfahrerCar2X-Kommunikation: Das Auto als fahrender Sensor-Knoten, mobiler Computer und mobiler Internet-KnotenM2M-Anwendungen: Eingebettete Systeme kommunizieren via InternetLokale Gefahrenwarnung über Car2X-KommunikationInformationsaustausch zwischen Fahrzeugen über drahtloses InternetKreuzungsassistenzGeschwindigkeitsassistent für grüne AmpelphasenAnfahrtassistenz vor roter AmpelBaustellenassistenz EinsatzfahrzeugasssistenzAmpelassistent: WLAN-Kommunikation zwischen Fahrzeug und AmpelanlageAmpelassistent: Notfallbremsung�basierend auf Car2X-KommunikationPeer-to-Peer Austausch von �Sensorischer InformationBordcomputer kommunizieren untereinander und lassen Fahrzeuge in Gefahrensituationen autonom reagieren.Das Pull-Paradigma für Car2X-SystemeVerwendung vonCar2X PADE des DFKI �(Dissertation S. Castronovo 2013)Bidirektionale Car2X-Kommunikation mit �IEEE 802.11p und Multi-Hop-SucheIntelligente Kreuzungsassistenz: Andere Autos �können mit Car2X als mobile Sensoren verwendetFreie Fahrt trotz verdeckter Sicht mit Car2XFoliennummer 43Drei Car2X-Testfelder zur experimentellen Evaluation der Car2X-Technologien des DFKISIM-TD: In Deutschland gab es weltweit �größten Feldtest der Car2X-TechnologieFoliennummer 46Das softwaredefinierte Auto: Anpassen der Fahrzeugfunktionalität durch AppsBMW Apps: Integration der neuesten Webdienste in die FahrzeugumgebungSemProM: Das semantische Produktgedächtnis speichert ein Tagebuch des Fahrzeugs�(Wahlster et al 2010)Das digitale Fahrzeuggedächtnis SemProM unterstützt auch die Wartung: Digitale Ersatzteil- und Serviceinformationen im Fahrzeug.Erfassung der Waren im PKW und Mehrwert-dienste auf der Basis der EinkaufslisteZugriff auf das Produktgedächnis gekaufter Waren im PKWInnovationen in der Agrartechnologie:�Cyber-physische Systeme ermöglichen autonome�LandmaschinenModerne Maschinen können orts-basiert Ernte-�mengen und Feuchtigkeitsgehalt von Feldfrüchten bestimmen.Der Machine Connector ermöglicht her-stellerübergreifenden Datenaustausch mit�der FlotteAnwendungsbeispiel:�Flottenmanagement in der ErnteAutomatisches Fahren basiert auf schnellen mobilen Netzen und präziser SensorauswertungCyber-Physische Systeme für Mobilitäts�der ZukunftSoziale Mobilität: Verbindung von NetzwerkenMultimodale persuasive InterventionSoziale Mobilität: PersonalisierungIntelligente Straßenbeleuchtung: Automatisches Einschalten oder Lichtkette durch E-Cars bei Näherung eines Fußgängers im Dunkeln Intelligenter Straßenverkehr auf der Basis�von C2X-TechnologienRessource Auto: Durchbruchsinnovationen�Ressource Energie: Autos sammeln und �speichern Energie (Energie-Puffer und Kraftwerk)�Multiple Realität: Adaptive WindschutzscheibeMultiple Realität: Personalisierte AnzeigenKonklusionenDanksagungVielen Dank für �Ihre Aufmerksamkeit